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Hallo 2020 {Samstagsplausch 20/1}

Hallo 2020! Auf ein Neues

Hallo 2020! Geht es nur mir so, oder findest du das Datum auch irgendwie merkwürdig. Meine Hand/Kopf will 2020 nicht schreiben. Es hakt einfach. Ich war über den Jahreswechsel arbeiten und musste ein ums andere Mal schon Hallo 2020 schreiben. Aber immer wieder bremst meine Hand bei der zweiten 20. Wahrscheinlich wird sich das bald geben. Wie erging es dir beim Jahreswechsel? Gestern war ich kurz etwas einkaufen und hörte wie ein Paar sich über das vergangene Jahr unterhielt. Das vergangene Jahr, ist doch erst 4 Tage alt!!!

Ich hatte ja schon im letzten Samstagsplausch gefragt, ob du dir etwas für dieses Jahr vorgenommen hast. Die guten Vorsätze eben. Tatsache ist wohl, dass sich die meisten nichts oder wenig vorgenommen haben. Man muss ja auch nicht bis zum Jahreswechsel warten, um sich oder Dinge zu verändern. Mein Plan, mein BuJo wieder aufleben zu lassen und damit ein bisschen mehr Organisation in 2020 fließen zu lassen, geht hoffentlich auf. Ich habe bei Instagram schon einige BulletJournal gesehen, bei denen sogar  Wollvorräte und Strickprojekte dokumentiert werden. Im Vorletzten Jahr, hatte Marion Kunzfrau unserer Schlemmerstricktruppe einen Strick-Kalender selber gestaltet. Den sollte ich mal reaktivieren. Da könnte ich den Überblick behalten.

Zwischen den Jahren habe ich es noch geschafft mit meinem Kerl spontan in ein Wollgeschäft, das eine bestimmte Wollqualität verkauft, zu fahren. Und natürlich habe ich nicht nur ein Knäuel mitgehen lassen, sondern gleich Wolle für ein neues Projekt, das allerdings noch kein Muster hat. Aber ich mag die Wolle. Sie ist den meisten Strickerinnen nicht so angenehm, weil sie kratzt. Zumindest, bevor sie im Wasser war. Eines der Knäule ist für meinen Teststrick bei Knit.Love.Wool. Bei Instagram kann man die Ergebnisse ganz besonders fein beobachten. Nachdem ich die ganzen schönen Gestricksel dort gesehen habe, bin ich mir meiner Sache gar nicht mehr so sicher. Also, ob mir mein Pullover so gefällt. Aber wie gesagt, der muss erst noch ins Wasser um schön zu werden.

Meinen Blog, Karminrotes Lesezimmer, behandel ich auch immer recht stiefmütterlich. (Warum haben Stiefmütter eigentlich immer einen so schlechten Ruf? Ähnlich wie die Rabenmütter, die sich übrigens ganz besonders liebevoll um ihre Brut kümmern!) Mein Buch des Monats bräuchte vielleicht einen anderen Namen. Vielleicht hast du eine Idee? Ich stehe da ein wenig auf dem Schlauch. 2020 will ich mich mehr darum kümmern. Mehr lesen geht bei meinen Hobbys fast gar nicht. Aber den Blog füttern, das könnte möglich sein. Wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn du eine Idee für das Monats-Buch hättest…

Wahnsinn…

Gestern war in den Nachrichten zu lesen, dass der Präsident mit der blonden Ponyfrisur einen Krieg mit dem Iran angezettelt hat. Meistens höre und sehe ich keine Nachrichten mehr. Mein Kerl erzählte es mir, als er nach Hause kam und dabei rutschte mein Herz in die Hose. Werden die denn niemals schlau? Welcher Wahnsinn saust bei diesen Männern eigentlich zwischen den Ohren hin und her.

Wir brauchen nicht so fortzuleben,
wie wir gestern gelebt haben.

Macht euch nur von dieser Anschauung los,
und tausend Möglichkeiten laden uns
zu neuem Leben ein.

Christian Morgenstern

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4+

Charlottenburg im Dezember 2019

Der 12tel Blick im Dezember

Ich kann es immer gar nicht fassen, wie schnell die Monate an mir vorbei streichen. Jetzt ist schon wieder Ende Dezember und ich bin ´noch den 12tel Blick vom November schuldig. Lässt sich aber ziemlich schnell nachholen. Der November war am Ende recht diesig und ungemütlich. Aber der Weihnachtsmarkt vor dem Schloß war schon aufgebaut.

Schlossstrasse in Charlottenburg

Am anderen Ende der Schlossstraße geht es nach links in den Otto-Grüneberg-Weg. Dort hinter einer Schule steht eine alte Villa. Die Villa der Oppenheims. Die steht dort seit 1881 und trug mal den schönen Namen Villa “Sorgenfrei”. Damals lies Otto Georg Oppenheim das schmucke Haus als Sommersitz errichten. Bevor die Villa dort errichtet wurde, stand dort schon einmal ein eindrucksvolles Haus, das den Mendelsons gehört hatte. Gleich neben der Villa kann man in dem Schustehruspark spazieren gehen. Der Park ist ein Teil der Gartenanlage der Oppenheimers. Allerdings möchte ich nicht mit dir durch den Park, sondern dir von dem Haus und seinen Bewohnern erzählen. Otto Oppenheim hatte ein ziemlich großes Herz und wies an, dass jedem Bettler der an seine Tür klopft, eine Mark zu schenken. Das führte dazu, dass die Schlange vor seinem Haus so lang wurde, dass der Verkehr auf der Straße zum erliegen kam. Die Polizei bat den Freizügigen darum, andere Wege zu finden, die Armen zu unterstützen.

Inzwischen ist aus der Villa ein Museum geworden und wer mag, bekommt dort auch in dem Hausinternen Café einen leckeren frischen Kuchen nebst Kaffee. In den Räumen der Villa kann man sich schöne Kunstwerke anschauen. Wenn man vor dem Haus steht, dann kann man fast ahnen, wie es dort in Charlottenburg zur Jahrhundertwende ausgesehen haben mag. Doch hat das Haus nicht nur Schönes gesehen. Zwischenzeitlich war es sogar ein Seuchenlazaret, davor war die Villa mit der neben an entstandenen Schule verbunden. 1945 verlor das Haus sein Dach bei einem Luftangriff, Jahrelang blieb ein Flachdach der Abschluss des Hauses. 2012, nachdem es umfassend saniert wurde, wurde es zum Museum. Eines kann ich bestimmt sagen, der Kaffee ist wirklich gut!

Der Dezember Blick hinter das Schloss

Das ist nun der letzte Blick in diesem Jahr auf den “Hinterhof” des Charlottenburger Schloss. Ich fand es eine tolle Serie und habe mir auch schon Gedanken um ein Nachfolge-Objekt gemacht. Ich werde dir jeden Monat etwas aus dem Kreuzberger Kiez erzählen. Ein passendes Objekt habe ich mir auch schon ausgesucht.

Die Spree werde ich allerdings vermissen. Schade finde ich, dass mir 3 Monate der Blick verbaut war, weil die Brücke saniert wurde. Auch fehlte der Blick auf einen der Dampfer, die mehrmals am Tag unter der Brücke durchfahren.

Ich freue mich schon auf ein neues Jahr mit Dir, Eva von Verfuchst und zugenäht  und den Blick auf meine Stadt. 12 mal den Blick schärfen, finde ich eine gelungene Aktion.

Morgen haben wir die erste leere Seite eines 365 Seiten leeren Buches – machen wir ein gutes Buch daraus.

Brad Paisley, Country-Sänger

5+

Im Ziel {Samstagsplausch 52.12}

Im Ziel… Weihnachten

Jetzt hätte ich fast vergessen, dass heute Samstag ist. Letzte Woche war ich noch im Endspurt und nun sind wir im Ziel. Weihnachten ist vorbei. Und die Völlerei hat bald ein Ende. Die Monster und die Großeltern waren am heiligen Abend bei uns zu Hause. Und wie jedes Jahr, gab es ein Festmahl bei uns. Mit allem drum und dran. Nur die Gedichte fehlten dieses Jahr. Aber das ist auch nicht (mehr) das Ziel. Es geht bei unserm Fest eher darum, gemeinsam einen wunderschönen Abend zu verbringen. Den Geschenkewahn machen wir schon seit Jahren nicht mehr mit. Nur die Monster bekommen und bekamen etwas zum Fest. Auch das hielt sich dieses Jahr in Grenzen, da beide Monster etwas für die eigenen vier Wände brauchen, lag ein Gutschein vom Schweden unter dem Baum.

Nächstes Ziel… Jahreswechsel

Der Jahreswechsel wird bei uns auch wieder sehr ruhig zugehen. Da ich am ersten Januar arbeiten muss, werden wir gemütlich auf dem Sofa darauf warten, dass die Uhr Mitternacht zeigt. Dann kann ich husch husch ins Bett verschwinden. Im Grunde wie in den letzten Jahren auch. Ich kann mich nicht erinnern, einmal über den Jahreswechsel frei gehabt zu haben. Ist mir, glaube ich, auch gar nicht wichtig. Knallen mag ich sowieso nicht und ein Glas Sekt kann ich auch das ganze Jahr über trinken. Somit ist mir das Ziel “Partymachen” keine Option.

Neue Ziele?

Hast du dir für nächstes Jahr Ziele gesetzt? Willst du auch, wie die Hälfte der Deutschen mit dem Rauchen aufhören oder weniger auf die Waage bringen? Mehr Sport machen, oder mehr was weiß ich? Ich persönlich finde immer, man kann sich auch da jederzeit ein neues Ziel stecken. Und möglichst in kleinen Abständen, damit der Erfolg auch in einer erreichbaren Entfernung liegt.
Mein erstes Ziel dieses Jahr ist, wieder mein BuJo konsequenter zu führen. Damit ich verschiedene Termine nicht mehr verpasse. Somit wird sich eventuell ein wenig mein Blogverhalten verändern. Ich schreibe fast nur noch meinen Samstagsplausch und ärgere mich darüber, dass ich meine Lieblingsblogs kaum noch lese. Dann werde ich hoffentlich beim Monatsmotto von Andrea regelmäßiger teilnehmen. Vielleicht schaffe ich es dann auch mehr Bücher zu bloggen.
Das sind die einzigen Ziele, die ich mir vorgenommen habe. Erzählst du uns deine Ziele?

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.

(Gotthold Ephraim Lessing)

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1+

Endspurt {Samstagsplausch 51.19}

Endspurt in die Weihnachtsfeiertage

Ab in den Endspurt auf Weihnachten. Die stressigen Tage sind bald vorbei und ich kann mich wieder auf meine Bücher und meine eigenen Stricksachen konzentrieren. Die Geschenke sind noch nicht besorgt, aber ich weiß, wo ich die bekomme. Und das sogar völlig unproblematisch. Heute werde ich es allerdings nicht schaffen. Es ist mal wieder ein Wochenende, an dem ich arbeiten muss. Also hopp hopp, ab in den Endspurt.

Ich war gestern mit meinem Kerl und den Monstern in der Stadt unterwegs. Wir haben eine kleine Tradition zu  Weihnachten. Jedes Jahr suchen sich die Monster eine Weihnachtskugel für den Baum aus. Dadurch ist der Weihnachtsbaum von Jahr zu Jahr bunter geworden. Auch in diesem Jahr waren wir wieder bei Käthe Wohlfahrt. Den Laden gibt es das ganze Jahr über, aber erst an Weihnachten mag ich ihn betreten. Ich hoffe, dass unser Baum die Feiertage gut überstehen wird, denn unsere Katzen haben noch kein Weihnachtsfest mit uns verbracht.

Endspurt auch im Wald

Im Moment bin ich für die ausgiebige Runde mit dem Hund meiner Eltern zuständig. Nicht, dass die Beiden dazu nicht mehr in der Lage wären, aber wenn sie mit dem Vierbeiner unterwegs sind, dann gehen sie eher gemächlich. Und da der Kläffer für alles (einschließlich sein Häufchen machen) ein Leckerli bekommt, sieht sie auch so aus. Eine oder zwei schnelle Runden um den See, tun ihr also wirklich gut. Und wenn ich ehrlich bin, dann mir auch. Laufen bewegt doch einige andere Muskelgruppen, als das Fahrrad fahren. Außerdem ist das “Grünatmen” nicht zu unterschätzen.

Meinem Auto geht es wieder gut. Es steht wieder auf seinen eigenen Felgen. Mein Autoschrauber hat sich ordentlich ins Zeug gelegt. Auch er ist im Endspurt. Ich glaube, meine Reifen waren das Letzte, dass er gestern noch fertig gemacht hat. Nachdem ich feststellen musste, dass ich ja eine Alufelge habe und die nur für meine Automarke vom Fachhandel (natürlich zu einem enormen Preis) zu bekommen ist, habe ich mich auf den Allerwertesten gesetzt. Aber in den sauren Apfel musste ich dann wohl beißen.

Endspurt in die Weihnachtsfeiern

Eine letzte Weihnachtsfeier habe ich mit meinen Strickfreundinnen gefeiert. Jetzt ist es aber auch genug. Auf eine Feier von meinem Chef werden wir dieses Jahr wohl verzichten müssen. Eigentlich schade. Immerhin arbeiten wir ja wirklich reichlich für ihn. Zurück zu unserer schönen Strickenden Weihnachtsfeier. Wir haben uns nämlich bei knisternden Kaminfeuer getroffen und einen so kurzweiligen Nachmittag verbracht, dass wir ganz erstaunt waren, wie schnell die Zeit verging. Ganz bezaubernd fand ich das Geschenk von Magda, die uns Weihnachtsgnome gestrickt hatte. Außerdem habe ich einen, nein zwei ganz besonderer Wollstränge bekommen. Es gab lecker Winterpullis als Kekse und guten Kaffee. Ach war das schön.

Weihnachtsbäckerei

Im letzten Moment habe ich mit dem Sohn meiner Freundin Kekse gebacken. So auch hier ein Endspurt. Der Kleine ist so ausdauernd im keksbemalen, dass ich nun genügend zum knabbern habe. Er hat dabei allerdings ziemlich viel Teig gefuttert. Zum Glück blieben die Bauchschmerzen aus. Für die Kolleginnen habe ich heute einige der Kekse mitgenommen. So langsam reicht es aber auch mit dem Zuckerkonsum. Jetzt übergebe ich die Kaffeetasse an dich weiter. Ich muss mich wieder um meine Patienten kümmern. Sie waren bis eben recht geduldig…

Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang verändern. Aber du kannst da starten wo du bist und das Ende verändern.

(C.S. Lewis)
Ich wünsche dir einen schönen vierten Advent

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5+

Schon der dritte Advent {Samstagsplausch 50.19}

Dritter Advent

Der dritte Advent

Kaum dreht man sich um, ist schon der dritte Advent. So schnell vergeht die Zeit. Bald schon ist Weihnachten und ich weiß auch schon was ich mir vom Weihnachtsmann wünschen kann… Nachdem man mir diese Woche ein Vorderrad von meinem Auto gestohlen hat, ich feststellen musste, dass nicht jede Felge auf jedes Auto passt und ich dadurch eine Menge Lauferei und innerlichen Kummer hatte (habe), wünsche ich mir…. Ach nein. Das wäre zu vermessen! Wenn ich mir wünschen würde, dass alle Menschen lieb zueinander sein sollen, dass das Eigentum anderer tabu ist, und man sich vielleicht ein wenig so verhält, wie man will, dass man mit einem selber umgeht. Dieser Wunsch ist einfach zu groß.
Stattdessen werde ich mir dann doch einen kleineren Wunsch ausdenken. So etwas wie eine neue Felge, dazu  DiebstahlschutzSchrauben, …

Der dritte Advent, drei Lichtlein brennen

Diese Woche ist für mich einfach mal gelaufen. Ich hatte eine Menge Arbeit, obwohl sich dort eine der ausgeliehenen Kolleginnen so positiv geäußert hat, dass mir das Herz aufgegangen ist. Sie stellte nämlich fest, dass wir ein prima Team sind. Das Miteinander sei bei uns sehr hervorzuheben, und dass keiner für sich alleine arbeitet, sondern wir stets darauf bedacht sind, auf den Anderen acht zu geben. Und es sei fast immer lustig bei uns. Na, wenn das nichts ist. Dann erhielt ich außerdem noch eine Liebeserklärung, eines Patienten, dass ich tatsächlich grinsen musste, als sich die Fahrstuhltüren schlossen. Sollte das nicht, den Unwillen, der mein Herz schwer macht, wieder aufheben?

Und Sonst

Das Monstermädchen und ich haben den Weihnachtsbaum besorgt. Wir waren auf zwei Weihnachtsmärkten. Die Gans für Weihnachten ist bestellt und der Rotkohl schon gezupft und eingelegt, damit er an Weihnachten besonders lecker ist. Ich habe /leider nur eine Freundin besucht und gemeinsam mit ihr gekocht, gequatscht und gelacht. (Auch gut, wenn man knotterig ist, wegen Autorädern) Sonstige Weihnachtsvorbereitungen werden auf nächste Woche verschoben. Am Wochenende darf ich wieder arbeiten. Hoffentlich schneit es nicht. Denn mit dem Fahrrad zur Arbeit, ist dann nicht so berauschend. Mein kleines Autos werde ich wohl nicht vor nächster Woche bekommen.
Wenn ich nachher wieder zu Hause bin, werde ich mir ein paar gekaufte Kekse aus der Vorratsdose nehmen und mich mit einem heißen Tee erholen. Vielleicht lese ich noch ein bisschen. Was wirst du diesen dritte Advent unternehmen? Oder machst du es dir auch nur einfach gemütlich? So wünsche ich dir nun einen schönen dritten Advent

Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern.

(Kurt Tucholsky)

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