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Sommerliche Junifragen {Fünf Fragen am Fünften}

Sommerliche Junifragen #fünfragenamfünften

Nic hat sommerliche Junifragen gestellt und ich mich bemüht, die Fragen zu beantworten. Die sommerlichen Junifragen drehen sich vor allem um Urlaub. Einen Plan für den Sommer und Urlaub, habe ich noch nicht. Weshalb mir diese Junifragen tatsächlich etwas schwer gefallen sind. Die Letzten sind mir da eher aus den Fingern geflossen.

Erste Frage: Wo bist du am liebsten?

Wo bin ich am liebsten…Ich glaube die Frage ist nicht, wo ich am liebsten bin, sondern mit wem. Ich halte es überall aus, wenn ich nur mit jemandem zusammen bin, der gut für mich ist. Dann fahre ich leidenschaftlich in die Berge, genieße den Blick über einen See oder Ozean. Es ist mir dann auch egal, ob es furchtbar kalt ist oder drückend warm. Ob die Sonne scheint oder es in Strömen regnet. Ich kann mich vor einem Kamin wohlfühlen, genauso wie in einer Hängematte. Hauptsache ist, es ist ein Mensch dabei der mich so nimmt, wie ich bin. Und das ist nun mal meistens mein Kerl!

Sommerliche Junifragen Nummer Zwei: Was muss für dich unbedingt mit in jeden Urlaub?

Auf was ich nie verzichten werde, dass ist meine Kamera. Meine Nikon 5500D mit zu nehmen. Sie begleitet mich überall hin und ist eine verlässliche Kamera. Außerdem reist, in fast jeden Urlaub, meine Ebookreader mit. Wie praktisch, dass ich meine komplette Bibliothek dabei haben kann. Denn Lesen, mag ich auch überall. Was ich auch immer dabei habe, ist ein kleines Strickprojekt, dass man gut transportieren kann. Dabei achte ich immer schön darauf, dass ich für den Flieger möglichst Holznadeln einpacke. Metallnadeln könnten zu Verwirrungen führen. Darüber kann man unendliche Berichte im Netz finden.

Dritte Frage: Welches ist dein liebstes Essen im Sommer?

Endlich mal eine wirklich einfache Frage. Salat! Frischer Salat. Wenn es knackig heiß ist, dann Gemüse aus dem Garten mit einem süß säuerlichen Dressing. Mein Lieblingsdressing setzt  sich aus diesen Zutaten zusammen…

  • drei Teile Olivenöl
  • zwei Teile Balsamico (wahlweise hell oder dunkel)
  • einen Teelöffel Senf
  • einen Teelöffel Honig oder Marmelade
  • Salz und Pfeffer

Das ganze in einem fest verschließbaren Behälter geben und kräftig schütteln, bis sich eine sämige Soße gebildet hat. Einfach über den vorbereiteten Salat gießen und genießen.

Vierte Frage: Bist du eher Team brütende Hitze oder lieber Team nordeuropäisch kühl?

Wie ich ja schon oben gesagt habe, ich fühle mich im Grunde überall wohl. Berlin hat gerade wieder sagenhafte Temperaturen. Mir macht es nichts aus, wenn es so heiß ist. Ich habe dann meinen Handventilator, einen Fächer aus Madrid, dabei (wenn ich ihn nicht in der anderen Tasche vergessen habe 🤦‍♀️, so wie gestern…) Noch lieber mag ich es, wenn es dann ein Klima hat, wie in den Tropen. Trockene Hitze, finde ich anstrengend.
Doch auch, wenn es kalt ist, komme ich klar. Und mag es obendrein.
Somit zähle ich mich, weder zu dem einen, noch zu dem anderen Team

Sommerliche Junifragen, Nummer Fünf: Wie kannst du im Urlaub am besten relaxen?

Wie ich meinen Akku wieder auflade? Indem ich mich mit meinem Strickzeug und/oder meinem Buch irgendwo hinsetze. Oder indem ich mein Fahrrad aus dem Stall hole und einen schöne sommerliche Radtour mache. Wenn wir einen Städtetripp machen, reicht es mir, mich in ein Café zu setzen und die Menschen zu beobachten.
Strandurlaub haben wir schon über 15 Jahre nicht mehr gemacht. Dafür sind wir einige Jahre lang in die Berge gefahren. Auf den Wegen zum Gipfel, schalten ebenfalls sämtliche Gedanken ab und ich lade trotz Anstrengung wieder auf. Vielleicht gehöre ich doch zu den Menschen, die mit Aktion entspannen. Allerdings spricht dann meine Stricksucht dagegen,
Wie geht dir das? Brauchst du Aktion?

Machst du auch bei den sommerliche Junifragen mit?

 

Genieße den Tag

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Berliner Wasser, hat Erholungswert!

Heute geht es um Berliner Wasser

Nicht unbedingt um Berliner Wasser, welches man trinken kann, sondern um jenes, auf dem man sich vergnügt und an dem man sich in Berlin Erholung verspricht. Und da hat Berlin reichlich Wasser zu bieten. Unsere Stadt ist nämlich an zwei Flüssen erbaut worden. Der Havel und der Spree. Aber damit noch nicht genug. Kleinere Flüsse durchziehen ebenfalls die Stadt. Die Panke, die Wuhle, die Dahme und die Erpe. (Wo die fließt, musste ich erst einmal herausbekommen! Als Berliner kann man eben auch nicht alles wissen!) Außerdem ist die Stadt von großen und kleinen Kanälen durchzogen. Durch die Menge an Wasser haben wir natürlich auch eine Vielzahl an Brücken. Es sollen mehr Brücken in unserer Stadt stehen, als in Venedig. (Ist aber auch klar, Ist Venedig um ein einiges kleiner als Berlin)

Die Panke

Man stößt in  Berlin, immer irgendwann  auf Wasser. Der gemeine Berliner verbringt einiges seiner freien Zeit an den Ufern oder auf den Gewässer unserer Stadt. So wird an der Spree spazieren gegangen oder auf der Havel im Stehen gepaddelt. Es gibt Badeschiffe, ein Schwimmbad im Landwehrkanal, bei dem man nicht mit dem dreckigen Wasser des Kanals in Verbindung kommt. Aber auch Strände, an denen schon vor 100 Jahren Bademoden zu Diskussionen anregten. Das Strandbad Wannsee wurde 1907 eröffnet. Bis dahin war das Baden im Wannsee verboten! Das wilde Treiben, zog viele Schaulustige an. Die Bademode von damals, war aber auch sensationell!

Radtour am Wasser

Ich habe schon einige Touren am Wasser gemacht. Radtour von Stadt Brandenburg nach Potsdam, dass ist nur eine davon. Vor zwei Wochen, da war ich mit dem Kerl und langjährigen Freunden am Wasser unterwegs. Wir sind an der Grunewaldseenkette entlang gefahren. Naja, nicht alle Seen haben wir abgeklappert, denn an manchen kann man nicht mehr radeln. Da stehen Herrschaftliche Häuser und Stadtvillen. Die Seenkette wird auch Grunewaldrinnen genannt und setzt sich aus folgenden Seen zusammen:

…mit dem heute trockenen „Nikolasgraben“, der zum südlichsten See der Kette, dem Nikolassee führt. Den Nikolassee verbindet die – heute gleichfalls trockene – Niederung der Rehwiese mit dem Schlachtensee, es folgen die Krumme Lanke, der weitgehend zum Riemeisterfenn verlandete Riemeistersee und die Kanalverbindung im Langen Luch zum Grunewaldsee. Vom Grunewaldsee führt der Hundekehlegraben durch das Hundekehlefenn zum Hundekehlesee.

Die sich anschließende Kleine Grunewaldseenkette verläuft durch bebautes Stadtgebiet und besteht aus den 1889 für die Villenkolonie Grunewald durch Aushebung von Mooren künstlich angelegten Seen Dianasee und Koenigssee, die bereits bestehenden Gewässer Halensee sowie Lietzensee, verläuft in nordöstlicher Richtung diagonal durch die südlich des Schlosses Charlottenburg gelegene barocke Stadtanlage, bildet im Bereich Hebbel-, Fritsche- und Zillestraße das Nasse Dreieck und endet etwas westlich von Alt-Lietzow an der Spree…   (ein Auszug von Wikipedia)

Die schönsten befahrbaren Touren liegen allerdings nur am Nikolassee, Schlachtensee und Krume Lanke, mit seiner Fischerhütte zum Einkehren und am Grunewaldsee. Es gibt auch viele Berliner die in diesen Seen baden gehen. Denn die Wasserqualität ist in unseren Gewässern sehr gut. (Den Landwehrkanal, nehmen wir da mal aus!)

Zurück zur Tour. Wir wollten es gemütlich. So sind wir von einer Einkehr zur nächsten geradelt. Haben uns von der Sonne die Bäuche kitzeln lassen und als es ungemütlich und regnerisch wurde, sind wir wieder nach Hause geradelt. Das war ein besonders schöner Tag.

Weil es heute um Wasser geht, verlinke ich meinen Beitrag mit dem Monatsmotto der Zitronenfalterin.

Mach dir einen schönen Tag

 

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Schluss mit dem frieren {Samstagsplausch 21.19}

Ich will nicht mehr frieren

Ich liebe es, wenn ich draußen auf der Terrasse sitzen kann und nicht mehr frieren muss. Es wird immer wärmer. Gestern hatten wir schon 23°C als ich auf meinem Fahrrad nach Hause geradelt bin. Frieren ist aber auch wirklich nicht schön. Morgens um 5.30 Uhr, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad durch die Stadt strampel, da friere ich noch ein bisschen. Aber nur, bis ich den halben Weg geschafft habe. Dann wird mir richtig warm. Meine Kolleginnen veräppeln mich dann immer, weil ich ganz rote Wangen bekomme, von der Anstrengung. Immerhin sind es ein paar Kilometer, die ich fahre.

Aber diese Woche, habe ich noch ein bisschen fieren müssen. Die ersten Tage waren so kalt und nass. Doch hat der Regen bei weitem nicht ausgereicht, um das dürre Grün saftiger aussehen zu lassen. Vielleicht kommt ja noch ein bisschen Regen nach. Dafür hat mir eine meiner Strickfreundinnen ein Bild aus Passau geschickt, da wird es einem auch wieder anders. Die Flüsse stehen so hoch, dass man schon überall die Sandsäcke ausgeteilt hat. Allerdings sind die Passauer es “gewohnt”, mit den Fluten zu leben.

Wasser

Bei Wasser fällt mir ein, dass ich meinen Post für die Zitronenfalterin immer noch nicht fertig gemacht habe. Dabei hätte ich ein wenig Zeit gehabt. Letzte Woche habe ich ja schon geklagt, dass ich in einem Zeitdefizit lebe. In dieser Woche, hatte ich etwas mehr Möglichkeiten. So habe ich am Dienstag Großputz in meiner Wohnung gehalten. Einen Teil habe ich auch fertig bekommen. Den Rest habe ich verschoben… Am Mittwoch regnete es fast ohne Unterlass. Da kam mir ein Stricktreffen gerade recht. Fast spontan, trafen wir uns in einem Café. Carina setzte mir mit einem Strickbuch Flausen in den Kopf. Das Buch habe ich mir gleich bestellt. Hach, was sind da für schöne Ideen drin. Aber erst einmal sollte ich mein anderes Gestricksel fertig bekommen. Das Lila Tuch bekam den Namen Flieder im April. Angela hatte die Idee. Gefällt mir. Und der Pullover aus dem Knitter ist auch noch nicht fertig. Habe ich noch mehr offene Projekte? Die große Decke ist immer noch nicht fertig. Und ein Teilchen aus pinker Seide, schleife ich schon im dritten Jahr mit mir herum. Wieder setze ich mich unter Druck und will damit fertig werden.

Wochenende

Letztes Wochenende haben uns langjährige Freunde zu einer Radtour überredet. Und mein Kerl hat sogar noch Umwege vorgeschlagen. Stolz wie ein Spanier, war er am Ende der Tour. Und jammerte auch nur ganz leise, dass ihm die Muskeln zwicken. Ich finde es toll, dass er so eisern mitgeradelt ist. Und dieses Wochenende? Nix! Ich werde arbeiten und dann, mal sehen. Vielleicht lese ich ein bisschen. (Du findest übrigens, ein neues Buch in meinem Lesezimmer). Denn nach der Arbeit, brauche ich immer etwas Auszeit. Was wirst du an diesem Wochenende machen? Ach ja, wählen will ich natürlich auch noch!

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Mach dir ein schönes Wochenende

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Waren das die Eisheiligen? {Samstagsplausch 20.19}

leere grüne Kaffeetasse

Waren das die Eisheiligen, letzte Woche?

Man war das kalt.Trotz dicker Jacke habe ich richtig gefroren. Am Samstag waren wir noch bei dem Footballspiel meines Monsterjungen, gegen die Potsdam Royals. Leider haben die Rebellen nicht gewonnen. Wir standen auf der Tribüne und haben uns gefragt, ob das die Eisheiligen sind, die uns da gerade heimsuchen. Die ganze Woche war es kalt. Obwohl manchmal die Sonne heraus kam. Ich habe jedenfalls nicht im Kalender nachgeschaut, ob das die Eisheiligen sind. Im Grunde ist es auch egal, Hauptsache es entwickelt sich nicht zu einer Eiszeit. Wir werden es dieses Wochenende noch einmal versuchen, in der Hoffnung, der Frühling sei zurück.

Ich habe diese Woche so Einiges gemacht. Ich habe den Rasen bei den Eltern im Garten gemäht, habe eine Rezension veröffentlicht. Mir Gedanken zu dem Monatsmotto von Andrea gemacht. Außerdem habe ich ein Zopfbuch vorgestellt. War mit der Schwester und dem Hund im Wald. Habe Freundinnen zum Frühstücken und zum Stricken getroffen. Wieder einmal festgestellt, dass mein Kopf wie ein Sieb funktioniert. Was nicht immer das Schlechteste ist, wenn man meinen harten Job einfach vergessen will, klappt das zur Zeit super. Außerdem habe ich eine meiner langjährigsten Freundinnen wieder gesehen. War persisch essen und im Theater. Wir haben uns “Unterleuten” von Juli Zeh im Schillertheater angesehen. Ich glaube, das Buch möchte ich nicht lesen. Das muss absolut langweilig sein. Schön war nur, dass wir die Schwiegermutter überraschen konnten. Denn sie wusste nichts davon, mit uns ins Theater zu gehen.

Meine ganzen Planungen, was ich alles noch erledigen will, sind wieder dem Sieb im Kopf anheim gefallen. Vielleicht hat der eisige Wind sie auch aus dem Hirn geblasen. So liegt immer noch ein Schnitt halbfertig auf dem Nähtisch, Die geplanten Fotobücher sind auch nicht eine Seite gewachsen und eine Freundschaft wartet immer noch darauf, gepflegt zu werden. Geht es dir auch immer so, dass du dir Dinge für die Woche vornimmst und am Ende stellst du fest, es war wieder nix?

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Magst du gestrickte Zöpfe? Eine Buchvorstellung

Ich liebe gestrickte Zöpfe

Ich stelle dir heute ein Buch über gestrickte Zöpfe vor. Ein dicker Wälzer mit reichlich Inspirationen. Auf jeder Seite findest du einen neuen Zopf, den du bestimmt stricken möchtest. So geht es jedenfalls mir. Die große Zopfmustersammlung beinhaltet 152 Muster für verzopfte Strickereien. Norah Gaughan erzählt auf den ersten Seiten über ihr persönliches Strickleben. Als Strickdesignerin liebt sie die Zöpfe und verwendet sie oft in ihren Modellen. Sie weißt allerdings darauf hin, dass nicht jeder sofort die super Zöpfe hinbekommen muss. Sie ist süchtig nach Zöpfen, weshalb ihr manchmal gar nicht mehr auffällt, wie schwer die Anleitung gerade ist. Also solltest du mutig sein und dich an den Anleitungen versuchen…

Grundsätzlich, eigentlich einfach

So beschreibt sie im ersten Kapitel, dem Basiswissen, wie man die Maschen verkreutzt und dreht, damit diese tollen Zöpfe herauskommen. Man nehme…und schon ist man Verzopfungsmodus. Ich will hier auch noch darauf hinweisen, dass ich selber süchtig nach Zöpfe bin. Sie müssen nicht immer komplex sein, manchmal kann ich mich aber nicht beherrschen. Ohne Fachbegriffe geht es natürlich auch nicht. Eine Doppelseite hilft da weiter. Außerdem werden schriftliche Anleitungen und das Lesen einer Strickschrift erklärt. Alles Dinge, die man als versierte Strickerin schon mal gesehen und gemacht hat. Wichtig sind vielleicht noch die Fehlerbehebungen. Manchmal sieht man den Fehler erst, wenn man schon 20 cm weiter gestrickt hat. Großes Malheur! Norah Gaughan weiß aber Rat.

Aber lass uns endlich anfangen

Mit einfachen Zöpfen lässt sie mich Blut lecken, um dann immer komplizierter zu werden. Am Ende der sechs Kapitel malt sie förmlich mit ihren Zöpfen Blumenranken. Die Designerin lockt mit 15 Modellen, die man gerne nachstricken kann und lädt dazu ein, auch eigene Kreationen auf den Strickmodellen auszuprobieren. Nicht jedes Projekt würde ich nachstricken, aber inspirierend finde ich die Pullover, Röcke und Mützen schon sehr.

Zopfmustersammlung

Mein Fazit

Ein schönes Buch, um super Zöpfe zu kreieren. Die Anleitungen sind perfekt erklärt und man kann sich seinen eigenen Zopfpulli entwerfen. Zumindest, was die Verzopfungen angeht. Jedes Projekt lädt zu Experimenten ein und die passende Hilfe findest du auf den ersten Seiten. Ich habe mich in dieses Buch verliebt und werde es bestimmt öfter aufschlagen, um mir Ideen für meine Zopfsucht zu holen. Es ist kein echtes Anleitungsbuch. Man findet hier viel Inspiration. Für Strickanfänger, die mutig sind und Strickerinnen, die sich mal trauen wollen. Ein umfassendes Zopfmusternachschlagewerk.

Kapitel 3...Breiter werdende Zöpfe

aus dem Stiebener Verlag
von Norah Gaughan
276 Seiten
Hardcover
ISBN: 978-3-8307-0981-7

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