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Samstagsplausch {47.18} schnellen Schrittes

Schnellen Schrittes in Richtung Weihnachten

Aber erst einmal eine Tasse Kaffee genießen, dann können wir schnellen Schrittes in Richtung Weihnachten eilen. Aber ich will gar nicht eilen. Ich möchte die Vorbereitungen genießen und nicht immer “Schnell schnell, es muss fertig werden!” machen. Man schreitet viel zu schnell durch die Welt und nimmt seine Umgebung kaum noch wahr. Marion schreibt immer, dass sie solche Geschichten nie erlebt. Ich erlebe diese Geschichten auch nur dann, wenn ich mich mal zurück nehme und die Welt, mit einem ruhigen Blick wahr nehme. Du wirst staunen, was du dann zu sehen und zu hören bekommst. In der letzten Zeit, ist mir das auch nicht immer gelungen. Man muss sich wirklich zurücknehmen! Versuche es mal. Es kann recht witzig sein.

Der Plan heute

Der ist einfach. Ich werde kaum etwas machen. Der Kaffee duftet schon. Ich will nur noch etwas ausruhen. Denn an diesem Wochenende beginnt eine ruhige Woche für mich. Ich habe mir zwar Einiges für die nächste Woche vorgenommen, doch sind das alles schöne Dinge. Fast die ganze Woche sind für mich nämlich freie Tage. Und die gilt es zu genießen. Womit wir wieder bei “schnellen Schrittes” sind. Am letzten Dienstag hatte ich eine Fortbildung und scheine noch ganz in deren Bann zu hängen. Da ging es nämlich um Stress. Um Stress, den wir uns selber machen. Stress, der nicht nötig ist, weil wir uns unter Druck setzen und wie wir es uns erleichtern, nicht unter Druck zu geraten. Nicht, dass ich das nicht schon kannte. Doch immer mal wieder etwas Auffrischung, kann nicht schaden. Und wie du siehst, ist es nicht schwer, es umzusetzen. Bevor man losrennt, einfach mal kurz tief einatmen und nachdenken. Und wenn es dich doch erwischt, dann mache mal eine kleine Reise auf eine Insel in deinen Gedanken, um Luft zu holen. Versuche es mal. Mir tut es gut…

Die Woche…

…war auch so voller schöner Dinge. Ich war mit meinen Monstern im Kino. Wir haben Die fantastischen Tierwesen 2 (YouTubeLink) gesehen. Der erste Film, den ich in 3D gesehen habe. Bisher hatte ich immer Respekt vor diesen Filmen, weil ich immer dachte, dass mir übel davon wird. Nichts geschah. Alles war gut. Etwas flau war mir im Magen, aber das kann auch eingeredet gewesen sein. Der Kopf ist sehr mächtig und kann uns ziemlich irre führen. Der Film war toll. Ich liebe fantastische Filme. Der 3D-effekt, war klasse und passt auch zu so einem Film.
Im Lesezimmer, habe ich ein weiteres Buch vorgestellt. Humor ist nämlich genauso wichtig, wie Durchatmen! Es haben sich eine Menge schöne Empfehlungen für das Novemberbuch angesammelt. Schau mal…
Außerdem waren wir in dieser Woche persisch essen. Hatte ich mir etwas darunter vorgestellt? Eher nicht. Somit hat es mich sehr überrascht, wie lecker das Essen schmeckt. Für mich, als Pescetarier, war auch einiges auf der Speisekarte zu finden. Welchen “Exoten” hast du das letzte Mal besucht? Wir probieren uns gerade durch die Welt.


5+

Stadtgeschichten aus dem Supermarkt

Amaryllis

Neulich im Supermarkt

Ich schiebe gerade, wirklich mal richtig entspannt, meinen Einkaufswagen durch meinen Supermarkt an der Ecke. Eine ältere Frau, sie kann definitiv schlecht laufen, denn sie fährt mit einem Rollator durch die Reihen, sammelt ihren Einkauf in ihrem Gefährt zusammen. Ich bin gerade an den Tiefkühltruhen. Gleich neben mir steht ein älterer Herr und schaut sich konzentriert die Konserven an, die im Regal auf der anderen Seite des Gangs stehen. Die Rollatordame biegt in unseren Gang ein und rollt völlig entnervt auf uns zu. Ich ahne schon, sie hat keine Zeit. Ich habe ja schon meine TK-ware in meinem Einkaufswagen und würde gerne den Gang verlassen. Allerdings schiebt sich noch ein Herr mit Wagen hinter die alte Frau und von hinten kommt eine Mutter mit Kinderwagen… Ich stehe im Supermarkt im Stau.

Aber wie soll es anders sein, der alte Mann neben mir und die Rollatordame,bekommen sich in die Haare, wer denn jetzt wieder zu blöd gewesen sei und den Gang hier so verstopfen würde. “Wenn se nich hier ehnfach rinnjeschoben wärn, dann würde ditt loofen. Aber nee, Madammchen muss ja allet dicht machen, mit ihre Fahrmaschine”. Scheinbar lässt die Alte sich nicht das Butter vom Brot nehmen: “Als ob ick hierfür allehne zuständisch wäre…” “Kommense mir nich so. Ditt Ding könnense och draußen lassen…”

Der Stau löst sch irgendwie völlig einfach auf. Ich schiebe meinen Einkauf Richtung Kasse. Die Rollatordame, geht mit einem recht “flotten” Schritt ebenfalls an die Kasse. Sie stellt sich quer in die Schlange. Nicht ans Ende…

Natürlich steht der Zeterkopf ebenfalls in der Schlange und fängt sofort wieder an herum zu pöbeln. Die alte Dame hält aber im wahrsten Sinne dagegen. Sie schiebt ihren Rollator immer wieder in Richtung Kasse und versuch den schimpfenden Mann einfach hinter sich stehen zu lassen. der lässt es aber nicht zu und schiebt immer wieder seinen Einkaufswagen gegen den Rollator der Frau. Sie tut so als höre sie ihn nicht und er schreit Zeter und Mordio. Die anderen Kunden sehen alle zu den Beiden hinüber. Es ist sonst ganz still in dem Verkaufsraum. “Ick werde ihnen gleich mal zeijen, wo se mit ihrem Dingsda hinfahren können…” Die Dame scheint ein Einsehen zu haben und stellt sich nun doch hinter den Mann an. Sie sieht aber irgendwie hinterlistig aus.

Und als hätte ich es nicht geahnt, schiebt sie dem Mann den Rollator in die Fersen… Nur gut, dass er schon seine Ware auf dem Band hatte und bezahlen musste. Wer weiß, vielleicht hätte es noch eine Keilerei jejeben…

Blumenfreitag mit Amaryllis

Ich wollte mal wieder bei Holunderblütchen dabei sein. Somit habe ich mir einen Blumenstrauß gegönnt. Mit zwei schönen Amaryllis. Es ist nicht das erste Mal, das ich diese schönen Blumen auf meinem Tisch stehen habe.

Die Kerzen sind schon für den Adventskranz/Teller, den ich nächste Woche fertig machen werde. Noch ist alles Weihnachtliche im Dachboden verstaut. Hast du schon Weihnachten ausgepackt?

 

4+

Samstagsplausch {46.18} Blätterrauschen

Samstag mit Herbstblätter

Blätterrauschen am Samstag

Gestern, musste ich meinen Kaffee in die Blätter stellen. Einfach, weil mir das Farbspiel so gefallen hat. Auf den Straßen der Stadt liegen inzwischen so viele Blätter und es ist ganz schön rutschig am Morgen. Es flattern ununterbrochen die Blätter von den Bäumen und es fühlt sich fast wie ein Blätterrauschen an. Es wird kalt. Tatsächlich. Ich habe es fast nicht geglaubt, aber jetzt kann ich meine Handschuhe ausprobieren.
Findest du nicht auch, dass der Kaffeebecher tolle Farben hat? Der ist aus Bambus. Und wird recycelt. Aber du kannst ihn auch wieder nachfüllen lassen. Dabei sparst du noch etwas an dem Kaffee. Eine App zeigt dir die Cafés, die bei dieser Aktion teilnehmen. In Berlin sind die reichlich gesät. Ich finde das wirklich klasse.

Blätterrauschen, habe ich auch in meinem Lesezimmer. Das Buch von Peter Prange habe ich ausgelesen. Ein schönes kurzweiliges und unterhaltsames Buch. Der Kerl hatte es sich auch gleich geschnappt und war kaum noch ansprechbar, bis er die letzte Seite gelesen hatte. Somit hatte ich ein paar Abende absolute Ruhe und konnte mich meinen eigenen Büchern widmen. Im Moment lese ich Klugscheißer Royal. Hast du auch ein gutes Buch gelesen? Dann mach doch bei meinem Buch des Monats November mit.

Was soll ich dir diese Woche bloß erzählen… Die Arbeit war anstrengend, aber auch irgendwie schön. Nach der Arbeit, habe ich nicht viel gemacht. Am Montag war ein schönes Stricktreffen, mit inspirierenden Menschen. Am Dienstag habe ich einen bestimmten Wollladen besucht, damit ich für einen Freund ein neues Strickprojekt beginnen kann. Mittwoch habe ich mich auf meinem Sofa verloren und am Donnerstag, habe ich einen Spaziergang durch den Möbelschweden gemacht. Ein spontanes Zusammentreffen bei der Wollnerin, tat mir am Freitagnachmttag gut. Lachsalven inklusive.

Du siehst, es war eher ruhig, im Hause Karminrot. Geplant ist auch heute, alles ruhig anzugehen. Vielleicht überrede ich den Kerl zu einem kurzen Einkaufsbummel. Die Monsterschen Adventskalender sollen wieder befüllt werden, und natürlich hatte ich keine 11 Monate Zeit, Kleinigkeiten zu sammeln. Was wirst du machen?


2+

Ich habe mir Regenbogen-Handschuhe gestrickt

Regenbogen-Handschuhe…

…nicht ganz ein Regenbogen. Es fehlen ein paar Farben. Aber einen schönen Farbverlauf haben die Regenbogen-Handschuhe schon. Das Garn kommt aus dem Hause Lang. Meine Freundin hatte einige Knäuel abzugeben. So landete das eher unscheinbare Knäuel in meinem Fundus. Nachdem ich mit diesem Garn ein paar Socken für mich angenadelt hatte, dachte ich mir, dass das Garn viel zu schade für die Füße sei. Handschuhe. Ja die kann ich mir damit gut vorstellen.

In irgendeiner Schublade hatte ich noch eine Anleitung. Handschuhe von den Fingerspitzen herab gestrickt. Du beginnst bei den Spitzen und sammelst dir die Finger zusammen um sie dann alle in die Handflächen übergehen zu lassen. So kannst du dir die Finger sehr passgenau stricken. Ich hatte schon öfter nach dieser Anleitung gestrickt. Das Monstermädchen liebt ihre immer noch.

Gestrickt…

…sind sie mit Nadelstärke 2,25. Das Knäuel hat einen Farbverlauf der sich nach einem weißen Stück Faden wieder wiederholen soll. Ich habe aber festgestellt, das der Verlauf nicht hundertprozentig genau ist. Die Farben verschieben sich etwas. An den Füßen, wo die Runden größer sind, da merkt man den feinen Unterschied vielleicht nicht. Bei den kleinen Fingerrunden fällt es dann doch auf. Wahrscheinlich auch wieder nur mir selber, die genau weiß. wo die Fehler im Detail stecken. 😉

Ich hoffe, dass das Sockengarn nicht sonderlich nachgeben wird. Ich mag meine Handschuhe nämlich nicht verlieren oder das sie an meinen Händen verrutschen. Sie sind geeignet um eine Schneeballschlacht zu gewinnen. Zumindest keine all zu kalten Finger zu bekommen. Der Anteil der Schurwolle ist, wie bei den Sockenwollen üblich, recht hoch. Schurwolle wärmt, ist Wasserabweisend (eine Zeitlang wenigstens) und trocknet schnell wieder.

Jetzt muss es noch etwas kälter werden, damit ich sie ausführen kann. Morgens, auf dem Weg zur Arbeit habe ich sie schon mal angehabt. Ich finde sie bequem. Die nächsten Handschuhe sind schon in Gedanken in Arbeit. Doch dieses Mal nach einer anderen Anleitung. Davon erzähle ich dir demnächst.

Ein paar Eckdaten:

  • ein Knäuel Twin Soxx von Lang Yarns
  • 2,25 Nadelspiel
  • Anleitung aus dem Buch Handschuhe stricken von Veronika Hug (meine Anlleitung ist schon Jahre alt!)
  • Zeit und Geduld. Ich habe ca 20 Stunden gebraucht

verlinkt mit

Liebste Maschen

und bei Niwibo…da wird kuscheliges im November gesucht

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12 von 12 im November, ein fast schöner Tag

Ein fast schöner Tag

!2 Bilder am 12. November. Gesammelt von Caro, auf ihrem Blog, Draußen nur Kännchen. Das ist ein Sammlung von 12 Bildern von einem schönen Tag.

Um 5.30 Uhr schnell mein Frühstück für die Arbeit fertig gemacht. Viel Obst und etwas Joghurt. Ab in die Tasche …

5.40 Uhr noch eine Tasse Kaffee. Denn auf Arbeit schmeckt der nicht.

5.42 Uhr, die Katze verlangt noch ein bisschen Ohrenkraulen. Dann muss ich aber los…

6.20 Uhr immer noch dunkel. Da geht man doch gerne arbeiten 🤷‍♀️

8.20 Uhr, ein kurzer Blick über die Stadt. Wie immer verzaubert der Anblick. Ich weiß nicht wie viele Bilder ich von hier oben schon habe. Wahrscheinlich könnte ich ganze Alben füllen.

10.08 Uhr…die Kollegen haben immer noch keine Zeit für ein gemeinsames Frühstück. Mein Magen hängt jetzt in den Seilen.

Nachmittag

15.17 Uhr! Endlich Feierabend…noch fließt der Verkehr durch die Stadt. Auf dem Weg liegt ein Laden, in dem ich mir noch einen leckeren Kaffee holen werde. So ist mein Plan…

15.40 Uhr. An dem Laden, mit dem guten Kaffee, stolpere ich über diese Ringelblume. Die hat wohl noch nicht mitbekommen, dass es eigentlich nicht mehr ihre Zeit ist. Im Moment haben wir 16° C. Soll man da an einen Novembertag denken? Ich kann sie verstehen

15.50 Uhr! KAFFEE! Toll, jetzt gibt es hier einen Recyclebecher. Aus Bambus. Und der Kaffee schmeckt tatsächlich auch noch aus dem Becher. Ich kann ihn immer wieder benutzen oder ihn zurückgeben. Eine gute Idee.

16.15 Uhr bin ich bei der Wollnerin angekommen. Prompt stolpere ich hier über eine neue unglaublich schöne Färbung. Mich kribbelt es gleich in den Stricknadeln.

17.45 Uhr. Mein Strickstück wächst schnell. Ich freue mich schon, wenn der Pulli fertig ist. Und Magda hat dann auch wieder die Aufgabe, mich zu fotografieren. (Manchmal habe ich den Verdacht, ich werde süchtig danach, abgelichtet zu werden)

17.50 Uhr. Wir werden mit verführerischen Leckereien verwöhnt. Ich kann nicht widerstehen. Wie auch. Die sehen nicht nur lecker aus, sondern schmecken auch.

Das war ein schöner Tag. Jetzt werde ich mich noch auf mein Sofa fläzen und mit dem Kerl gemütlich lesen und ein Glas Wein genießen. Morgen dreht sich wieder das Lebens-Karussell. Hast du auch schon mal 12 Bilder von deinem Tag gesammelt?

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