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Endlich draußen {Samstagsplausch 14.19}

Endlich draußen Kaffee trinken

Und endlich draußen stricken oder lesen. Ich habe diese Woche wirklich genossen. Auch, wenn ich fast jeden Tag arbeiten war. Aber danach, endlich draußen sitzen und einige Runden Nadeln klappern lassen.

Doch fangen wir mal von vorne an. Am Sonntag kamen die Monsters, zum Essen. Das Monstermädchen war einige Wochen in Indien unterwegs und brachte ihre 1000 Bilder mit. Die Eindrücke waren riesig. Das war ein sehr schöner Sonntag. Den Montag habe ich bei einer Fortbildung verbracht. Zwischendurch, in der Pause, habe ich mich endlich nach draußen gesetzt. Es war zwar noch kalt, aber wunderschön. Mein Pausenbrot hat gleich viel besser geschmeckt.

Am Montag haben unsere Öffentlichen gestreikt. Den ganzen Tag fuhren keine U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen. Dafür waren unendlich viele Fahrradfahrer unterwegs. Die Drahtesel haben sich wahrscheinlich auch gedacht “endlich draußen”, nur dass viele der Drahteselfahrer eben nur selten Radfahren. Ich stand allen Ernstes, mit dem Fahrrad im Stau!

Es wurde jeden Tag wärmer. Am Mittwoch habe ich mich mit den Strickmädels getroffen. Wir saßen draußen und haben das schöne Wetter genossen. Strickend haben wir gefachsimpelt. Wir sprachen über die H+H und all die schönen Wollen, die dort gezeigt wurden. Dabei habe ich ein neues Tuch angenadelt. Ich tüftel noch ein bisschen an der Ausarbeitung. Zwischendurch hat Magda ein paar Bilder von meinem Alpakajäckchen gemacht. Als ich auf die Uhr geschaut habe, musste ich mich richtig beeilen, denn der Kerl und ich waren zu einem Geburtstag eingeladen.

Osterhasenhelferin

Ich war übrigens Osterhasenhelferin! In meinem Lesezimmer kannst du etwas gewinnen. Nicole, mit ihrem Blog Niwibo, hat um Osterhelfer gebeten. Ich habe einige hübsche Kinderbücher vorgestellt. Bei meinem,12tel Blick, habe ich den Blick auf ein altes Elektrizitätswerk gerichtet. Ich finde es selber spannend, meine Stadt immer wieder neu zu entdecken. Warst du diese Woche auch schon draußen unterwegs? Was gibt es in deinem Ort Spannendes ?

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Frühling am Schloss {12tel Blick März 19}

Frühling am Schloss

So richtig Frühling war noch nicht, als ich die Bilder gemacht habe. Es regnete den ganzen Tag und es wollte einfach nicht heller werden. Als ich  an dem Kraftwerk Charlottenburg vorbei geradelt bin, rissen die Wolken endlich auf. Das war ein Zeichen! Ich soll euch etwas über dieses Kraftwerk erzählen:

Das Kraftwerk Charlottenburg

Dieses Bild stammt von der Vattenfallseite

Das Kraftwerk steht nicht weit vom Schloss Charlottenburg weg. Direkt an der Spree, wird es heute von einem schwedischen Energieversorger betrieben. Auch als es damals geplant wurde, ist es an einen privaten Betreiber verpachtet worden. 1900 wurde es gebaut, damit genügend Strom für 25.000 Glühlampen und die Elektrische Tram vorhanden ist. Charlottenburg war damals, neben Berlin, eine aufstrebende Stadt. Georg Klingenbergl wurde mit dem Bau beauftragt. Die “Märkische Backsteingotik” präsentierte ein Selbstbewusstsein, das man auch an dem Neuen Rathaus bewundern konnte. Anfangs versorgten vier Wasserröhrenkesseln und vier Tandem-Dampfmaschinen, von denen zwei für die Erzeugung von 3.000 Volt Drehstrom, die kleine Stadt.

Doch die Menschen brauchten wesentlich mehr Strom! 1904 waren 131.000 Glühlampen angeschlossen. Dazu wurde das Werk mit einer neuen Hochspannungs-Drehstrommaschine, die 1.200 bis 1.400 Kilowatt produzierte, erweitert. Damals wurde der Strom noch mit Kohle produziert, die über die Spree angeliefert und mit einem Kran und einer Schwebebahn zum Lagerplatz geschafft wurde. 1912 versorgte das Kraftwerk das Charlottenburger Rathaus, als erstes seiner Art, mit Fernwärme und heißem Wasser.

Warmes Wasser

Das schien zu gefallen, dass die Wärme und heißes Wasser ins Haus geliefert wurde. 1926 wurde die Deutsche Oper, das Schillertheater und das Schwimmbad in der Krumme Straße ebenfalls mit Wärme und Warmwasser versorgt. Ca. 70 weitere Gebäude konnten sich über diese Modernität freuen. Das Kraftwerk hatte 1926 den größten Kamin (125m) in ganz Europa. Bis 2006 stand der lange Schlot und überragte den Turm des Rathauses. Eine Landmarke die weithin sichtbar war.

Das Kraftwerk steht heute still und unter Denkmalschutz. Teile sind im zweiten Weltkrieg zerstört, und nach dem Krieg neu aufgebaut und modernisiert worden. Schon lange lief das Werk nicht mehr mit Kohle. Gasturbinen haben die Stromversorgung übernommen. Einige Teile der Anlage werden heute von verschiedenen Unternehmen genutzt.

Spreeblick

Wenn du dich in ein Bötchen setzt und dich auf der Spree einmal umdrehst, etwa 8 Minuten paddelst, dann triffst du auf das Kraftwerk. Du könntest allerdings auch zu Fuß, auf dem schönen Uferweg entlang spazieren. Am Kraftwerk geht eine Brücke über den Fluss. Die Siemensbrücke. Eine Fußgängerbrücke die gleichzeitig die Starkstomkabel über das Wasser geleitet hat. Du kannst sie nicht übersehen.

Aber lass uns erst zum Schloss hinüber schauen Die Wege sind schon gefegt und die Bäume und Sträucher in den Startlöchern. Würde ich heute meine Bilder machen, dann wäre es schon grüner. Jetzt lassen wir das Schloss mal etwas hinter uns und gehen die Schlossstraße hinunter. Die Allee wird schon mehr genutzt. Die Hundebesitzer und Kinderwagenschieber sind aktiver und das bisschen Sonnenstrahlen, hat alle hervorgelockt.

Ich bin schon auf den April gespannt. Dann wird alles wesentlich mehr Grün aufweisen. Und wer weiß, welche Geschichte ich dir dann erzählen werde. Ich bin selber sehr gespannt. Mit Verspätung verlinke ich meinen Beitrag bei Eva, auf ihrem Blog Verfuchst und Zugenäht. Wenn dich der Februar interessiert, dann.hier entlang…

2+

Flott, flott der Samstagsplausch 13.19

Flott unterwegs

So fühlte sich meine Woche an. Flott eben. Flott gestartet und schwupps, war sie auch  wieder herum. Ich habe täglich, während meiner Arbeitszeit, 10.000 flotte Schritte gemacht. Mir ist der Schweiß gelaufen und es war so anstrengend, dass mir das Wasser den Rücken herunter gelaufen ist. Trotz all der Anstrengung, haben wir aber so viel gelacht, dass der Tag schnell vorbei war.(Ist doch viel wert, wenn man tolle Kollegen hat) Flott aber auch, weil ich wieder angefangen habe, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und  somit jeden Tag ca 30 km zurück legte. Flott aber auch, weil ich ein neues Fahrrad habe, das sich so schnell fährt, dass ich meinen Helm wieder aufsetze. Bei dem Thema Helm, fällt mir auch gleich die Kampagne unseres Verkehrsministers ein. Strenge Stimmen behaupten, sie wäre sexistisch. Dazu habe ich vorgestern in meinem Lieblingsradiosender eine Meinung gehört, die mich grinsen ließ. Der Podcast ist mein Grinsemoment gewesen.

Tja und sonst? Ich habe kaum gestrickt, mich kurz an der Nähmaschine versucht, aber aus Müdigkeit (wegen der flotten Schritte am Morgen!) den Versuch kurzerhand wieder eingestellt. Zum Lesen komme ich nur kurz vor dem Schlafen. Allerdings nimmt mich der Thriller sehr mit und ich träume ausgesprochen viel. Ich muss endlich mal mehr lesen, denn es ist sehr spannend und mal irgendwie ein besonderer Thriller. Gestern habe ich mich kurz mit dem Schnattertrupp getroffen. Ein paar Frauen, die sich immer wieder spontan zusammenfinden und stets zum Lachen animieren. Momente, die man/frau einfach genießen muss. Etwas Frühling hatte ich auch in dieser Woche. Spontan entschloss ich mich endlich einen Türkranz zu basteln.

Fast hätte ich es vergessen…Ich bin ein Osterhasenhelfer bei Nicole. Bei Kerstin geht es heute los. Am 3.4. ist dann mein Lesezimmer auch dabei. Es wird bestimmt ganz viele tolle Beiträge geben.

Flott geht es weiter, denn ich treffe mich heute noch mit den Schlemmerstrickerinnen. Ausnahmsweise an einem Samstag. Meine Beiträge zum Essen sind schon fertig und müssen nur noch an Ort und Stelle zusammengefügt werden. Die Strickbüddel sind gepackt und ich hoffe auf gutes Wetter. Und was hast du heute vor?

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Frühling…aber doch nicht so!

Frühling

Ich hatte einen ganz anderen Plan. Ich wollte dir meine Stadt zeigen. Meine Stadt im Frühling. So wie die Grünstreifen blühen, mit ihren wild gepflanzten Blumen. Überall stehen sie, die Narzissen, Tulpen und Hyazinthen. Überall blühen die Bäume und Sträucher. Genau das wollte ich dir zeigen. Aaaberrr…. Das Wetter ist so gemein zu mir! Jedesmal, wenn ich mir vornehme, heute fahre ich los und mache meine Bilder, regnet es in Strippen und Stürmt, so dass überall die Bäume ihre Äste schütteln.
Nichts mit schönen Bildern, von der blühenden Stadt. Da musste ich mir etwas Anderes ausdenken. Wo ist er nun, mein Frühling?

Hier ist mein Frühling… An meiner Wohnungstür! Immer noch hing dort mein Weihnachtskranz. Ich habe ihn heute entfernt und gegen meinen Frühlings-Kranz eingetauscht. Einen Kranz aus Weiden hatte ich noch, von meinem Bloggerempfang in der Biosphäre in PotsdamBloggerempfang in der Biosphäre in Potsdam. Damals hatten wir uns auch schon einen Kranz gebastelt. Mein neuer Frühlingskranz hat nun etwas Moos, mit einem Golddraht befestigt, erhalten. Zwei kleine Vögelchen sitzen gemütlich mitten in dem Moos.

Außerdem hatte ich noch einige gehäkelte Blüten in einer Kiste. Warum ich die mal gehäkelt hatte, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Sie sind aus einem Baumwollgarn gemacht. Zwei der Blüten habe ich ebenfalls mit dem Golddraht im Moos befestigt. Die restlichen Blüten habe ich zu einer Kette zusammen genäht und am Kranz befestigt.

Jetzt habe ich einen kleinen Frühling an der Eingangstür und muss mich nicht über das schlechte Wetter ärgern. Jedesmal, wenn ich nun nach Hause komme, kann ich mich an den Blüten und dem Moos erfreuen, die nasse Regenkleidung einfach ignorieren.

Ich hoffe,dass es in den nächsten Tagen auch noch einmal schöner wird, damit ich dir das schöne, blühende Berlin zeigen kann. Allein, weil ich bei Der Zitronenfalterin und ihrer Linkparty mitmachen möchte, habe ich den Frühling mit meinem Frühlingskranz an der Wohnungstür begrüßt.

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Frühlingsputz {Samstagsplausch 12.19}

Frühlingsputz

Ich habe angefangen, meine Wohnung aus zu misten. Sozusagen, Frühlingsputz zu machen. Nicht nach irgendeiner besonderen Methode, wie sie im Internet kursieren. Ich halte mich wie immer an keine Regeln. Weder die Japanische, noch die Methode einer bekannten Frauenzeitschrift motivieren mich dazu etwas zu entsorgen. Ich habe manchmal einfach das Gefühl etwas loswerden zu wollen und dann stehe ich vor meinem Schrank und werfe weg. Immer in kleinen Schritten und manchmal in einem Großen. Wie machst du es? Hat Dich die sagenhafte Japanerin angepiekt? Oder hast du einen speziellen Plan?

Meine Woche war eher lau. Ich habe mich einige Runden mit dem Hund um den See herum getrieben. Habe spontane Botengänge für die Mutter gemacht. Plötzlich das Gefühl gehabt, meinen Wollberg im Wohnzimmer zu sortieren.Ich vertiefte mich in Bücher und habe mich dazu entschlossen, bei Nicole Osterhelfer zu werden. Stricktreffen hatte ich diese Woche auch, zum Beispiel mit Marion. Allerdings komme ich mit meinen Projekten nicht vorwärts. So mein Gefühl. Wenn ich mir allerdings meine Strickseleien anschaue, sind sie schon gewachsen. Die Alpaka-Jacke braucht noch Knöpfe, dann wird sie fotografiert. Der Norweger wird demnächst zurück gebracht, weil er zu lang geworden ist…Das macht mir noch Kopfzerbrechen. Eine Idee habe ich aber schon.

Mein Plan dieses Wochenende? Ich werde versuchen auszuschlafen. Arbeiten muss ich allerdings auch. Wie ich das vereinbaren soll, mal sehen. In Spandau sind mal wieder die Holländer mit ihrem Stoffmarkt. Vielleicht kann ich am Sonntag den Kerl überreden mit mir da hin zu fahren… Und was machst du?


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