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Alltagsfreuden findet man überall

Niwibo sucht Alltagsfreuden

Alltagsfreuden findet man eigentlich überall. So sagt es ja schon das Wort. Schau dich einfach mal um. Meistens ist die Freude gar nicht so weit von dir entfernt. Es reicht manchmal schon, wenn du deine Schuhe anziehst und dich auf die Straße begibst. Lächle einfach mal so vor dich hin. Am Anfang denkst du noch: “Oh man, was grinse ich blöd!” Aber schon bald setzt sich ein nettes Lächeln in deinem Gesicht fest. Die Menschen, denen du begegnen wirst, werden auch im ersten Moment verwirrt blicken aber dann nett zurück lächeln. Klappt in den meisten Fällen. Natürlich wird der ein oder andere Passant etwas kopfschüttelnd weiterstapfen. Aber auch in dessen Herzen hat sich etwas geregt. Wenn du ihn verfolgen würdest, was du natürlich nicht tust, würdest du sehen, dass dein Lächeln auch bei ihm etwas ausgelöst hat.

Alltagsfreuden im Wald

Hatte ich erst letztens. Ich habe  zur Zeit die Aufgabe mit dem Hund der Eltern öfter in den Wald zu gehen. Es war Ar…kalt, aber die Sonne schien. Und weil es so kalt war, war fast der gesamte Wald mit Eiskristallen überzogen. Das sah so schön aus. Ich habe mich etwas geärgert, weil ich meine Kamera nicht dabei hatte. Aber die meisten Mobiltelefone haben inzwischen fantastische Kameras. Somit lief der Hund vorneweg und ich immer langsamer hinterher. Immer wieder sah ich ein Blatt, ein Baum, der so schön aussah, dass ich das im Bild festhalten musste.

Ich traf mehrere Hundebesitzer, die ebenfalls fasziniert waren, von der Pracht, die sich uns bot. Die Hunde tobten, während wir uns über das Wetter und den Wald unterhielten. Dazu muss ich sagen, dass ich diese Menschen nicht kannte. Normalerweise drehe ich meine Runden lieber in nicht so stark frequentierten Ecken des Waldes. Mit einem Grinsen und, ich vermute mal, leuchtenden Augen ging ich weiter durch den Wald.

Zu Hause

Da habe ich auch Alltagsfreuden. Meistens, wenn ich mich zum Beispiel in meinem Gestricksel verziehen kann. Oder, wenn ich meine Bücher lese. Auch ein schönes Stück von den Schokoladencookies kann mich zu einem innerlichen Fest motivieren. Nicole hat auf ihrem Blog Niwibo danach gefragt, welche Alltagsfreuden wir haben. Spontan fiel mir eben mein Spaziergang ein und auch wie ich einfach mal völlig abwesend in meinem Gewollzeug abtauchen kann. Auch wenn ich mit einem fröhlichen guten Morgen in die Patientenzimmer einfalle, ernte ich nicht immer ein Knurren. Drei Minuten, für ein “ausgiebiges” Gespräch, mit der alten Dame, die schon fast hundert Jahre auf der Welt ist, macht auch Freude. Und es sind NUR drei Minuten! Wie sieht es bei dir aus? Was sind deine Alltagsfreuden?

verlinkt mit Winterglück bei Ein Fachwerkhaus im Grünen

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Aus dem Gefängnis ausbrechen!

Kein leichtes Ausbrechen

Heute will ich dir von unserm Ausbruch erzählen. Am Sonntag sind wir nämlich aus dem Knast ausgebrochen. Aus dem Knast? Ja, und es war ein richtig aufregendes Erlebnis. Schon oft haben Freundinnen davon erzählt, wieviel Spaß es machen würde, ein Live- Spiel zu spielen. Upps, jetzt habe ich es verraten, denn ich saß tatsächlich nicht im Gefängnis und musste ausbrechen. Es war alles nur Spiel.

Die Monster, (Nur noch einmal für die, die es nicht wissen, ich nenne meinen Nachwuchs schon immer so!) hatten uns eingeladen, mal bei einem solchen Event mitzumachen. In Berlin gibt es wohl einige solcher Live- Spiele. Wir haben uns für das Escape Berlin entschieden. Fünf verschiedene Spiele stehen da zur Verfügung und nachdem die Monster schon ein paar solcher Abenteuer erprobt haben, entschieden wir uns für den Knast. Und ich muss sagen, eine gute Entscheidung. (Soweit ich das beurteilen kann)

Wir mussten für unseren Ausbruch allerdings erst einmal durch die ganze Stadt Richtung Lichtenberg fahren. Direkt an der S-Bahn gelegen, in der Storkower Straße 140. Also echt gut zu erreichen. Als wir dort ankamen und wir uns mit fünf Personen angemeldet haben, schaute uns der Mitarbeiter etwas verwundert an. “Fünf? Ich sehe nur vier!” Upps, wir sahen uns um, das Monstermädchen fehlte! Gehörte das schon zum Spiel? Puh… Nee, sie war nur auf die Toilette verschwunden. Aber das war schon mal ein nicht geplanter Lacher. Nachdem wir dann eine kurze Einweisung bekamen und unsere Vergehen zugeben mussten, beziehungsweise besser verschwiegen, weshalb wir Lebenslänglich bekamen, wurden wir hinter Schloss und Riegel gebracht,

Ehrlich?… Ich fand es schon etwas bedrohlich, in einer so kleinen Zelle, mit einem dreistöckigen Metallbett, einem großen Spind und meiner Familie zu stehen. Aber kaum flog die Tür ins Schloss, fingen die Monster an, alles abzusuchen. Klar, wir wollten ja ausbrechen! Und wir hatten nur eine Stunde Zeit. Nicht alle Rätsel waren sofort zu entdecken und manchmal brauchten wir einen Denkanstoß, den wir über einen Monitor bekamen. Die Zeit lief gegen uns. Aber je länger ich mittendrin war, umso mehr fand auch ich Hinweise, wie man aus dieser Zelle ausbrechen kann. Einfach mal etwas um die Ecke denken.

Zum Glück mussten wir nicht noch einen Tunnel graben, das haben vorherige Ausbrecher schon für uns erledigt. Aber durchkrabbeln mussten wir dann doch. Wie es weiter ging, das werde ich nicht erzählen, denn dann wäre es für die nachkommenden Ausbrecher zu einfach und vielleicht werden die Tunnel sonst noch zugeschüttet…

Wir hatten jedenfalls einen wahnsinnigen Spaß. Eine Stunde verging wie im Flug. Der Adrenalinspiegel ist ganz sicher gestiegen und der Teamgeist unserer Familie hat wieder ein wenig mehr zugenommen. Denn wenn man in solch einer Situation nicht zusammen hält, dann kommt man da auch nicht weiter. Ich fand es richtig klasse und bin bestimmt nicht das letzte Mal in solch einem Live-Spiel dabei gewesen. Ich habe gesehen, das es Escape in verschiedenen Städten gibt. Mit noch mehr spannenden Spielen.

Hier geht's zu Escape Berlin

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Fragen im September, wollige Antworten

Fünf Fragen am Fünften

Nic hat wieder ihre Fragen online gestellt. Letztes Mal habe ich nicht mitgemacht. Ich hatte tatsächlich keine Antworten parat. Mein Kopf kreiste immer wieder um die Fragen, aber es kamen keine schönen Sätze dabei heraus. Aber diese Fragen bekommen Antworten…

Erste wollige Frage: Wofür bist du dir zu schade?

Wie du ja sicherlich schon mitbekommen hast, stricke ich sehr gerne. Ich sammel seit Jahren Strickzeitschriften und mache mit jeder neuen Zeitung Pläne. “Dieses Modell ist toll, dass will ich auch haben…“ nicht immer nadel ich das Projekt an. Aber wenn ich es beginne und feststellen muss, es sieht scheiße nicht so schön aus, dann ribbel ich es wieder auf. Dafür ist mir meine Zeit und die schöne Wolle zu schade. Bist du auch so konsequent?

Die zweite wollige Frage: Was isst du, wenn du frustriert bist?

Ok, diese Frage ist nicht so wollig, oder doch? Tatsächlich esse ich schon eine Weile nichts mehr aus Frust. Ich habe auf einem Seminar gelernt, wie man ein Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lassen kann, um eine Geschmacksexplosion zu erleben. Seit dieser Fortbildung brauche ich nicht mehr viel von meinem Suchtmittel. Viel schlimmer und meist teurer ist, wenn ich aus Frust in einem Wollladen gehe. Je nach Leiden, ist der wollige Einkauf entsprechend groß. Manchmal kommt nur ein Tuch dabei heraus, manchmal ein paar Socken und wenn es übel war, ein Mantel.

Jetzt wird es unwollig! Wann bist du zum letzten Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Es gab Zeiten, da war ich gerne in so einem Vergnügungspark. Keine Achterbahn zu schnell. Noch ein Looping, kein Problem. Aber irgendwann wurden mir die Fahrgeschäfte zu absurd, noch schneller noch abgefahrener. Was ich gar nicht mag, ist das Herabstürzen! Mein Gleichgewicht macht dass nicht mehr mit.

Gelten Escape- Rooms eigentlich sich als Vergnügungspark? Da will ich nämlich noch hin.

Vierte Frage: Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Ich überlege gerade, wann ich dass letzte mal in einer Kneipe war. Berlin hatte ja früher sehr viele Kneipen. Aber seit Jahren werden es weniger.

Es kommt tatsächlich darauf an, wo wir hingehen, was ich bestelle. In meiner Lieblingsstrandbar trinke ich gerne ein alkoholfreies Weizen oder eine Berliner Weiße, grün, eher sauer. Wenn wir in in der Jazzbar sind, steht ein Glas Weißwein vor mir. Und während eines Stricktreffen… natürlich mein geliebter Kaffee! (Siehste, nun taucht die Wolle doch wieder auf!)

Letzte Frage: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Jetzt kommen wir doch wieder zur Wolle zurück. Ich mag es, mich in Wolliges zu wickeln. War ja klar! Ich mag es, wenn ich meine Sachen jederzeit tragen kann. Ich bin, glaube ich, eher der sportliche Typ. Meine Kleidung sollte alltagstauglich sein. Doch kommt es vor, dass ich mir auch mal was Besonderes stricke, oder kaufe. Zu einer Party, in einem Norwegerpulli gehen, ist dann doch etwas schräg.

Die Fünf Fragen sind beantwortet. Fiel mir dieses Mal nicht so schwer und hat wieder Spaß gemacht.

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Es geht nach Hause, 12von12 im August

Es geht nach Hause

Mein Handy hat mich erinnert! Es ist heute der 12. Da sammelt Draußen nur Kännchen 12 Bilder vom Tag. Wie passend dachte ich mir. Da hab ich ein bisschen was zu erzählen. Immerhin machen sich das Monstermädchen und ich heute auf den Weg nach Hause. Aus der sächsischen Schweiz nach Berlin, unserer geliebten Stadt, unser zu Hause.

Ich bin schon wieder viel zu früh wach! Habe auch gar nicht gut geschlafen. Die ganze Nacht scheine ich von Zecken und unserer Reise nach Hause geträumt zu haben. Völlig unruhig und durchgeschwitzt, werde ich wach.

Schnell sind die Koffer und Rucksäcke wieder zusammen gepackt und das Monstermädchen trinkt ihren Tee, während ich einen nicht so leckeren Instantkaffee genieße.

Eine kurze Verabschiedung von unserer Wirtin und schon sitzen wir in unserem kleinen Autochen.
Bevor wir nach Hause fahren, wollen wir aber noch etwas sehen. Denn wir waren nicht auf der Burg Königsstein. Alleine der Gedanke, dass wieder so viele Touristen da sein könnten, hat uns den Rückreisetag für die Burg reservieren lassen.

Wir hatten tatsächlich Glück, wir waren mit die Ersten. In die Burg sind wir nicht gegangen. 12 Euro Eintritt und wir haben keine Zeit, das passt nicht zusammen. Aber der Blick vom Fuß der Festung ist schon spektakulär. Das nächste Mal werden wir uns die Burg bestimmt anschauen..

Wir sind nach Pirna weiter gefahren. Das Wetter mag uns heute nicht besonders. Aber wir wollen ja auch heute nicht mehr wandern. Uns reicht ein schönes Frühstück und vielleicht ein Kaffee, der wirklich mal schmeckt.

Wir haben ein Café gefunden, das unsere Wünsche erfüllen kann. Das Frühstück, wir haben nur eine Portion bestellt. Das hätte für eine ganze Familie gereicht. Am Ende hat das Mädchen die Wurst so aufgegessen. Und der Kaffee war eine wahre Wohltat, nach 5 Tagen Spülwasserkaffee…

Nun aber ab nach Hause

Nach einem kurzen Rundgang durch die Pirnaer Gassen saßen wir wieder im Auto und fuhren nach Hause. Die Autobahn ist recht gut zu befahren. Der Verkehr hält sich in Grenzen. Das Mädchen hatte die Aufgabe dieses Bild im Tunnel unter Dresden für mich zu machen. Sie hat ein wenig mit dem Licht gespielt und wenn ich nicht so gewackelt hätte….

Das mit dem Verkehr ist so eine Sache. Nachdem ich mich noch so gefreut habe, gab es einen Stau an der Ausfahrt zum Spreewald. Wir haben die Ausfahrt genommen und sind über Land weiter gefahren. Kurz vor Berlin sind wir wieder auf die Autobahn gerutscht. Den Stau haben wir hinter uns gelassen. Siehst du den Berliner Bär auf dem Bild?

Unser geliebtes Berlin… Auf dem Weg haben wir die Großeltern in ihrem Garten besucht. Eine kurze Schnatterrunde und dann habe ich das Monstermädchen in ihrem eigenen zu Hause abgesetzt.

Ich brauche unbedingt mal was Frisches. Im Biomarkt habe ich noch etwas eingekauft. Milch, Quark, Salat… Und mich wieder über die Langsamkeit eines Biomarktmitarbeiters innerlich aufgeregt. Wird denen das eigentlich eingeimpft, alles mit purer Gelassenheit über den Scanner zu bewegen? Dabei sollte ich doch gerade jetzt die Ruhe selber sein, nach diesen schönen Tagen mit dem Monstermädchen.

Ahhh. Zu Hause! Die Katzen freuen sich und kommen sofort schmusern. Sie haben mich gar nicht vermisst. Der Kerl scheint sich besonders gut um sie gekümmert zu haben.

Meine Beute aus dem Biomarkt wurde zu einem leckeren Abendessen zusammen geworfen. Verfeinert mit den Kräutern und Tomaten von der Terrasse.

Bild Nummer 13! Ich wollte dem Kerl noch meine Bilder von der Reise zeigen und bin an der Technik gescheitert. Irgendwie stehe ich gerade auf dem Kriegsfuß mit der Technik.

Wie war dein 12er Tag im August. Hast du auch 12 Bilder gemacht? Ich finde es manchmal sehr schwer, und manchmal habe ich so viele Bilder, dass ich nicht weiß, welche ich zeigen soll.

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Unterwegs in der Stadt {Samstagsplausch 25.19}

Unterwegs in der Stadt

Ich genieße es immer wieder, ein paar Tage frei zu haben. Dann schwinge ich mich gerne auf mein Fahrrad und genieße meine Stadt. Aber bitte, immer recht vorsichtig, denn die Radwege in unserer Stadt sind nicht überall wirklich sicher. Das habe ich diese Woche wieder mehrfach feststellen müssen. Ohne Warnweste am Abend, bin ich keinesfalls unterwegs. Und der Helm… natürlich.

Meistens kenne ich die Wege, wenn ich unterwegs bin. Nur gestern bin ich einmal quer durch unsere Stadt gefahren. Eine Strecke, die ich bisher noch nicht genutzt habe. Ich nutze gerne eine App, die sich besonders mit Rad- und Wanderwegen auskennt. Das macht viel aus, denn mit dem Rad  kann man so viele Abkürzungen fahren. So habe ich also gestern eine Strecke durch die Stadt genommen, die mir eher unbekannt war und wurde sehr überrascht. Berlin hat einen tollen Stadt-aufbau. Große Straßen liegen wie Ringe um die Mitte unserer Stadt und strahlenförmig gehen große Verbindungsstraßen von der Mitte der Stadt in die Außenbezirke. Meine Strecke führte von Osten nach Nordwesten und mein Navi führte mich am Wasser entlang und ließ mich neue Wohnhäuser bestaunen, die der Normalverdiener sich niemals leisten werden kann. Aber schön anzusehen sind sie doch. Der Normalo, darf immerhin auf den Wegen wandeln, um einen Blick auf die Hochherrschaftlichen werfen zu können. Nein, ich bin nicht voreingenommen, nur traurig, dass immer weniger Menschen sich den Wohnwunsch erfüllen können.

Ich schweife von meinem Unterwegs ab…

Ich war also unterwegs und staunte. Genoss das schöne Wetter, denn es war nicht zu heiß. Von Kreuzberg nach Tegel. Den Blick rotierend, wie der eines Touristen. Ich war versucht zu bremsen, um mich umzuschauen. Aber ich hatte eine Verabredung. Ich traf mich mit Betty und Marion. Endlich das Geburtstagsessen für Marion einlösen. Ich fand es sehr lecker und zum Schluss waren wir noch ein Eis essen und danach am Tegeler See. Eine kleine Fotosession. Ich bin gespannt, welche Bilder Marion am Ende nutzen wird.

Zurück durch die Stadt

Diese Strecke kannte ich schon und sie lief durch einen tollen Wald, immer am Wasser entlang. Berg hoch und Berg runter, flitze ich mit durchschnittlich 10 KmH durch die Stadt. 17 km in 45 Minuten! Und Abends kann ich auch auf der Straße fahren, ohne von Autofahrern angehupt zu werden. Radfahrer, die auf Straßen fahren, sind nicht gerne gesehen.

Das war nur ein Tag in meiner Woche. Wie waren deine Tage. Hast du etwas erlebt? Übrigens sammel ich immer noch jeden Monat Bücher in meinem Lesezimmer. Schau mal vorbei. Es ist schon eine tolle Sammlung zusammen gekommen.

Carpe diem

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Berlin und seine Spree {12tel Blick}

Berlin liegt an der Spree

Ach watt? Wirklich die Spree? Tatsächlich wurde Berlin irgendwann im 13 Jahrhundert an der Spree gebaut. Sie ist 400 km lang und ein Nebenfluss der Havel. Tatsächlich ist sie sogar länger als die Havel und fließt in Spandau mit eben dieser zusammen. 182 km der Havel sind schiffbar. Die Erpe, Wuhle, Löcknitz und Panke fließen in die Spree und machen Berlin zu einer “Wasserstadt” mit vielen Brücken. (Hier hatte ich schon einmal davon geschrieben) jetzt erwarte aber nicht einen reißenden Fluss mit einer richtigen Überbreite, so wie die Donau oder so. Unsere Spree benimmt sich eher etwas ruhiger und fließt gemächlich durch unsere Stadt.

Woher der Name Spree stammt, da ist man sich nicht ganz so sicher. Die Tschechen, eine Quelle liegt in Böhmen, nennen sie Spo oder Sprowa. Abgeleitet ist der Name wahrscheinlich aus dem germanischen: spreu̯- = stieben, säen, sprengen, spreizen, sprühen.  Die Slawen, die mutmaßlich Berlin gegründet haben, übernahmen den böhmischen Begriff und machten daraus Sprēw,  Sprěva oder Sprěv’a.

44 km, durchfließt die Spree Berlin. Dabei durchzieht sie den Müggelsee und Dämeritzsee. In Köpenick gesellt sich die Dahme zur Spree. In der Mitte Berlins gibt es eine Insel, auf der das neue Stadtschloss entstanden ist und demnächst als Humboldforum eröffnet wird. Wer Berlin besucht, der sollte unbedingt eine Schiffstour auf der Spree und auf den Kanälen der Stadt unternehmen. Vom Wasser aus sieht die Stadt immer wieder anders aus.

Flussbad Berlin

Bei meinen Recherchen bin darauf gestoßen, dass es eine Gruppe gibt, die die Spree wieder sauber bekommen möchte, so dass man auch wieder in ihr Baden kann. Tatsächlich wird der Fluss in der Stadt an regenreichen Tagen als Überlauf genutzt, wodurch die Abwässer der Haushalte und das Wasser von den Straßen in der Spree und seinen Kanälen landet. Nicht immer ein schöner Zustand, weil alles ungefiltert im Fluss landet. Ich würde mich im Moment nicht in das Wasser hinein wagen. Außerdem stören mich die großen Ausflugsboote doch etwas. Aber ich sitze gerne an der Spree. Es gibt einige nette Strandbars die manchmal sogar Berliner Weisse im Angebot haben.

Es gibt eine Alternative zum Schwimmen in der Spree ohne mit dem Spreewasser in Berührung zu kommen. Das Badeschiff. Genutzt hatte ich es aber noch nicht. Nachdem die Spree sich bei Spandau mit der Havel verbündet hat, gibt es einige Sandstrände, an denen ich auch schon baden war. Der Westberliner hat sich dort, z.B. an der Havelchaussee, oft getroffen und das kalte Nass genossen.

Schlossblick im Mai

Auf den Hinterhof hast du schon einen Blick geworfen…  Sie haben mir eine Palme in den Blickwinkel gestellt. Ob die im Juni wieder verschoben sein wird? Außerdem treffe ich nie den richtigen Winkel. Vielleicht wieder beim nächsten Mal. Auf der Schlossstraße ist dagegen schon eine Menge los. Allerdings, habe ich noch keine Boulespieler gesehen. Vielleicht war ich auch zu früh da. Ich werde es im Juni etwas später versuchen.

Wieder einmal kommt mein Blick verspätet. Dabei hatte ich die Bilder längst im Kasten. Nur meine Geschichte zu Berlin fehlte noch. Durch mein Jetlag, rede ich mich jetzt heraus. Dann sprudeln die Worte weniger und mir fehlt der Elan.

Verlinkt zu Evas Verfuchst und zugenähtem Blog, wo man noch mehr schöne Blicke findet.

Bleibe ruhig, wie die Spree in ihrem Bette fließt

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