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Sportlich in Kreuzberg {12tel Blick August 2020}

Sportlich in Kreuzberg

Warum sportliches Kreuzberg? Wenn so viele Menschen in einer Stadt zusammen leben, dann brauchen sie auch etwas Abwechslung. Besonders junge Menschen müssen ihre überschüssige Energie irgendwo ablassen. Es ist der Sport, der allen eine Erholung bietet. Denjenigen die unsportlich auf den Rängen sitzen, genauso wie denen, die sich auf dem Spielfeld austoben. Sportlich ist man dann auf jeden Fall.

Wir schreiben das Jahr 1811. Zu diesem Zeitpunkt hatte der nationalistische Friedrich Ludwig Jahn, kurz Turnvater Jahn genannt, in der Hasenheide in Neukölln, an der Grenze zu  Kreuzberg, einen Sportplatz gegründet. Sein Anliegen war, dort die jungen Deutschen wehrhafter gegen Napoleon zu machen. Was man noch über den Sportbegeisterten und Pädagogen wissen muss, kann man bei Wikipedia nachlesen. Sein Wahlspruch war immer Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei. Auch wenn es für Herrn Jahn politisch zuging, die Jugend profitierte von seinem Tun. Die Schulen förderten das Turnen bzw. Leibesübungen erst in Hallen und später auch draußen auf dem Feld.

Aber manchen sportlichen jungen Männern ist das nicht genug. Sie wollen sich richtig austoben. Einem Ball hinterher jagen. Fussball und andere englische Spiele (Cricket, Rugby) sind 1891 mächtig gefragt. Das Spielen mit dem Ball steht teilweise sogar unter Strafe, weil Lehrer und Eltern diesem Sport sehr misstrauisch gegenüber stehen.
Der älteste deutsche Fußball-Club ist der BFC Germania 1888, den der 17 jährige Schüler Paul Jestram zusammen mit seinen Brüdern und Schulfreunden, in der elterlichen Wohnung in der Kreuzbergstraße gründete.
Nicht desto Trotz, wird am 11. September 1897 im „Dustren Keller“ in der Bergmannstraße, der Vereinskneipe des BFC Preussen, der Verband Deutscher Ballspielvereine gegründet. Sechs Berliner Fußballvereine schlossen sich dabei zusammen. Nach mehrmaliger Umbenennung existiert der Berliner Fußball Verband bis heute. Den Spielern war es damals sehr wichtig, dass man kameradschaftlich, respektvoll und freundlich miteinander umging.

Sportbehörde und Georg Demmler

1898 wurde in der Friedrichstraße die Deutschen Sportbehörde für Athletik gegründet. Anfangs stand sie nur für Turnen und eben Athletik, nahm dann aber auch die Fußballer bis 1934 unter ihre Fittiche. Georg Demmler war einer der Begründer des Verband deutsche Ballspielvereine. Neben seinen Erfolge als Sportler entwarf er auch das Katzbachstadion und die Kreuzbergterrassen in denen heute einer der beliebtesten Biergärten Kreuzbergs untergebracht ist, dem Golgatha.
Die Regeln werden vereinheitlicht und die Spiele regelmäßiger angesetzt. Die Menschen lieben den Fußball. In dem Katzbachstadion können 12.000 Menschen dem Ballspiel zuschauen. Bis zur Gründung der Bundesliga, sind es die Spiele in den unteren Ligen, die die Besucher anziehen. Im Laufe der Jahre finden in dem Katzbach-Stadion verschiedene Vereine ein Zuhause. Seit Ende der 1980 Jahre, ist das Stadion mit Unterbrechungen,  die Heimspielstätte von Türkiyemspor.

Sportlich, aber nur für Männer?

Die Frauen damals, waren laut Rudolf Virchow „Weiblichkeit ist abhängig von den Funktionen des Eierstocks[..]. Das Weib ist eben nur Weib durch seine Generationsdrüse[…]“… Was soll man dazu noch sagen? Obwohl Herr Virchow es trotzdem befürwortete, dass Frauen als Ausgleich zu ihrer schweren körperlichen Arbeit körperliche Ertüchtigung machen sollten. Alleine schon durch die Kleidung und den Sittenvorstellungen der Zeit, waren die Damen in Sachen Sportlichkeit eingeschränkt.
Durch die Industrialisierung kamen aber auch die Frauen zum Zug. Der menschliche Ehrgeiz in aller Welt, zu den Besten und Fortschrittlichsten zu gehören, machte auch vor der Entwicklung der Körperertüchtigungsformen keinen Halt. Es gab bis zum letzten Drittel des 19. Jahrhunderts  zu wenige Frauen, die sich mit der menschlichen Anatomie auskannten, zu wenige Sportlehrerinnen und Ärztinnen. Der Mann bestimmte, was den Frauen gut tat. Gesittet wurden Keulen geschwungen oder ein Bällchen hin und her geworfen. Sie durften zur Belustigung der Herrschaften Sport treiben.

Erst der Arbeiter-Turner-Bund schrieb sich die Gleichberechtigung auf die Fahne. Die Damen wurden immerhin zu den Mitgliedern gezählt. Allerdings waren ihre Aktivitäten immer noch stark eingeschränkt. Erst 1925 wurden die haarsträubenden Erklärungen (Die Organe könnten bei Grätschen oder Springen verrutschen und eine Gebärfähigkeit in Frage stellen!), wieso Frauen keinen Sport treiben sollten, von Ärztinnen widerlegt.  Trotz aller Vorbehalte engagierten sich in den 1920er-Jahren mehr und mehr Mädchen und Frauen im Sport, in traditionellen Sportarten wie Schwimmen, Tennis  oder Leichtathletik, aber auch in für Frauen neu erfundenen Sportarten.  Handball etwa diente als Ersatz für Fußball, ein Spiel, das in Deutschland für Frauen absolut tabu war…”

In der NS-Zeit wurden die errungenen Fortschritte wieder zurückgeschraubt. Sportlerinnen wie Lilli Henoch wurden wegen ihres Glaubens deportiert. Tatsächlich habe ich nichts über den weiblichen Sport in Kreuzberg gefunden. Noch heute haben Frauen Schwierigkeiten, sich in den männerdominierten Sportarten einen Namen zu machen. Und doch findet man in Kreuzberg Boxsport und Fußball für Mädchen. Immer noch lassen sich Mädchen durch Jungen den Sportunterricht vermiesen. Einen interessanten Artikel dazu findest du hier.

Mein 12tel Blick

Noch ein paar Worte zu meinem Blick, den ich wieder bei Eva verlinke. Ich habe einen kleinen Spaziergang durch den Park gemacht und wieder einmal gestaunt, wie hübsch der eigentlich ist. Ich fand es nur sehr schade, dass einige Bürger das wahrscheinlich gar nicht zu würdigen wissen, welche Schönheit vor ihrer Tür liegt. Nach den vergangenen Partys werden die Flaschen vergessen oder zertrümmert, Müll wird einfach in die Büsche geworfen und manches sogar demoliert. Dazwischen sitzen Menschen am Wasserfall auf den Steinen und genießen die Illusion, in den Bergen zu sein. Sogar den Rettungsring hat man mal wieder gestohlen…

3+

Urlaubsstimmung {Samstagsplausch 34/20}

Urlaubsstimmung rund um Berlin

Der Kerl und ich haben selber für Urlaubsstimmung gesorgt. In der heutigen Zeit, muss man nehmen was man bekommt. Da wir uns kurzfristig für einen gemeinsamen Urlaub entschieden haben, bastelten wir unsere eigene Urlaubsstimmung zusammen. Am Montag zogen wir in Beelitz unsere Schuhe aus und liefen durch den Barfußpark. Anfangs war der Kerl skeptisch, ob ihm das gefallen könnte. Aber schon bei dem ersten Parcour war er Feuer und Flamme. Er lief ohne zögern, mit leicht verzerrten Blick, über Kieselsteine, Tannenzapfen und Glasscherben. Zum Abkühlen ging es durch ein Wasserbecken und durch ein kleines Moor. Herrlich bei den Temperaturen. Bevor wir unseren Füßen allerdings Urlaub gönnten, schauten wir uns vom Baumwipfelpfad nebenan, die alten Beelitzer Heilstätten an. Dort wurden vor ca. 140 Jahren die Berliner mit Tuberkulose kuriert. Spannend!

Den Dienstag waren wir etwas planlos. Wollten uns das Fort Hahneberg anschauen. Doch ohne Voranmeldung ging das nicht. Dafür fuhren wir durch das alte olympische Dorf und suchten ein Lokal, um lecker regional zu essen. Wir landeten im Spargelhof Klaistow. Aber da fühlten wir uns nicht wohl. Das Ganze hatte etwas von Disney Land. Wir wollten aber gemütlich und in Urlaubsstimmung essen. Auf unseren weiteren Reisen trafen wir auf Das Landmahl und hatten ein famoses Mittagessen. Den Abend verbrachten wir auf unserer Terrasse.

Urlaubsmitte

Am Mittwoch suchten wir uns spontan einen Kajakverleih. Rund um Berlin gibt es ja genügend Wasser. Manchmal muss man auch einfach Glück haben. Das letzte Kajak war für uns. 3 Stunden paddelte ich uns über das Wasser. Der Kerl hatte ein kaputtes Paddel: jedesmal wenn er ruderte, fuhren wir im Kreis. So macht mein Kerl sich Urlaubsstimmung 😄. Nach all dem Sport, hatte ich mordsmäßigen Hunger. Unser vietnamesisches Lieblingslokal hatte genug auf der Karte stehen, dass wir satt wurden.

Und schon war Donnerstag. Wir haben einen Strandtag eingeplant. Wie gesagt Wasser haben wir genug. Wo wir den Schatten genossen haben, werde ich nicht verraten. Das bleibt mein Geheimnis. Am Abend haben wir leckere Schmorgurken ala Karminrot genossen.

Den Freitag Morgen verbrachte ich mit meinem kleinen Strickclub am Rande der Stadt. Nach drei Stunden holte mich der Kerl ab und wir fuhren zu einem anderen See, eine Stunde vor Berlin. 36° und es wird noch heißer kann man nur am Wasser aushalten. Blöd war, dass der Kerl versucht hat, eine Wespe zu verspeisen. Ein ordentlicher Stich in die Zunge, setzte seine Quassellaune absolut außer Gefecht. Dabei kann er sehr lustig sein!

Den Abend verbrachten wir mir Schwägerin und Schwager auf unserer Terrasse. Was heute ansteht? Mal sehen, wenn wir gefrühstückt haben. Hast, oder hattest du auch Urlaubsstimmung? Dieser Samstagsplausch passt aber auch gut zu den Summer Storys von Andrea Zitronenfalterin.

Zeitverschwendung ist die leichteste aller Verschwendungen

(Henry Ford)

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8+

Frauen in Kreuzberg {12tel Blick Juni}

Frauen in Kreuzberg

Es ist wieder so weit, ich will dir etwas aus meiner Stadt erzählen. Dieses mal habe ich das Thema Frauen in Kreuzberg ausgesucht. Natürlich lebten und leben in jedem Bezirk spannende Frauen. Da es sich in meinem 12tel Blick um Kreuzberg dreht, bleiben wir bei den Frauen, die hier etwas besonderes veranstaltet haben. Nicht alles war gut. Es gab auch einige Frauen, die sich verkauft und andere denunziert, gemordet und geklaut haben. Ich habe allerdings nur eine von vielen herausgesucht:

Die Frau, die ich heute vorstellen möchte ist Lina Bauer (spätere Morgenstern). Sie wurde am 25. November 1830 in Breslau als drittes von sechs Kindern geboren. Sie stammt also aus Schlesien, (was für eine Überraschung… Ich hatte hier schon davon erzählt, wie viele Menschen in die große Stadt strömten). Als Kind einer jüdischen Fabrikantenfamilie ging sie zu einem liberalen Rabbiner in den Religionsunterricht.

Doch damit wollte sie sich nicht zufrieden geben und studierte selber Literatur und Kunstgeschichte. Außerdem erhielt sie privaten Unterricht in Sprachen, Musik und Gesang. Sie begann sich mit 18 für Politik zu interessieren und gründete mit Freundinnen den „Pfennigverein zur Unterstützung armer Schulkinder“, der Schulbücher, Kleidung  und Schulmaterial für bedürftige Kinder sammelte.

Ab nach Berlin

Die junge Lina Bauer traf den armen polnischen Juden Theodor Morgenstern und 1854 war sie zum Missfallen ihrer Eltern mit ihm verheiratet. Scheinbar hielten es die Beiden nicht in Breslau aus, weshalb sie nach Berlin gingen. Doch auch da verdiente Theodor nicht mehr Geld, doch Lina hatte eigene Ideen. 1859 bekam sie ihr erstes Kind und weil sie scheinbar damit nicht ausgelastet war, gründete sie den „Berliner Frauen-Verein zur Beförderung der Fröbel’schen Kindergärten“ und später den ersten Berliner Kindergarten nach Ideen des Reformpädagogen Friedrich Fröbel.

Ein bisschen gewagt, denn seit 1851 waren Kindergärten von der preußischen Regierung verboten. Die Theorien des Herrn Fröbel ( Selbstständigkeit fördern, spielen bildet,…) widersprachen dem Gedanken der Preußen, selbstständige und -denkende Einwohner zu verwalten.

Zwei Jahre später hob die preußische Regierung das Kindergartenverbot auf und sofort gründete Lina Morgenstern den ersten Fröbelschen Kindergarten. Genau am Fuße des Kreuzbergs. Ein Idyll mit Obst- und Laubbäumen, Kühen und Hühnern. Täglich kam ein Arzt vorbei und die betreuten 20 Kinder fanden hier viel Platz zum spielen. Die Kinder wurden nach ihrem Entwicklungsstand und ihren Fähigkeiten gefördert.

Volksspeisungen

Lina Morgenstern war damit aber immer noch nicht zufrieden. Sie gründete auch den Verein der Berliner Volksküchen. Für kleines Geld (25 Pfennige), bekam man dort eine ordentliche Portion. Schon bei der Eröffnung wurden zwischen 11 und 13 Uhr 400 Personen in den, für diese vielen Menschen zu kleinen Räumen, versorgt.

Die Speisen mussten so besonders sein, dass Lina später ein Kochbuch heraus gab. Die Volksküchen trugen sich selber, Verwaltung, Leitung und Essensausgabe oblag jungen Bürgerinnen, die sich in neuen Pflichten üben sollten. Bis zur Jahrhundertwende entstanden sieben Volksküchen in Kreuzberg und noch mehr in der ganzen Stadt. Das Konzept ging so gut auf, dass Lina bald schon den Spitznamen Suppenlina erhält.

Sie bleibt aber nicht die Suppenlina, 1868 gründet sie die Akademie zur Fortbildung junger Damen, 1873 den Berliner Hausfrauenverein. Von 1874 an gibt sie die Deutsche Hausfrauen-Zeitung heraus. Als radikal wird diese Zeitung innerhalb der bürgerlichen Frauenbewegung genannt. Sie fordert die politische Gleichberechtigung von Frauen.
Als sich 1894 der Bund deutscher Frauenvereine gründet, setzt sich Lina vergeblich für die Aufnahme der Arbeiterinnenvereine ein. Sie lässt sich damit aber nicht aus dem Konzept bringen und spricht vor 1800 Delegierten aus aller Welt auf dem auf dem ersten Internationalen Frauenkongress in Berlin.

Ihr Leben

Lina Morgenstern hat ihr ganzes Leben dem sozialen Gefüge und  Frauenrecht gewidmet, ganz nach dem jüdischen Gebot der Gerechtigkeit ( Dem Bedürftigen die Möglichkeit zu geben, sich selbständig zu ernähren: Hilfe zur Selbsthilfe. Wohltätig sein in einer Weise, dass der Spender und der Bedürftige nicht voneinander wissen. Der Wohltäter weiß, wem er gibt, aber der Arme erfährt nicht von der Identität des Spenders. Der Gebende kennt nicht die Identität des Bedürftigen, aber dieser kennt den Spender. Geben, bevor man gebeten wird. Geben, nachdem man gebeten wird. Zwar nicht ausreichend, aber mit Freundlichkeit geben.)

Am 16. Dezember 1909 verstarb sie in Berlin. Ihr Grab findet man auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee.

Wieder habe ich dir etwas über meinen Bezirk Kreuzberg erzählt. Die Bilder gehen wieder zum 12tel Blick, den Eva auf ihrem Blog Verfuchst und zugenäht sammelt.

3+

Mitte Juni {12von12}

Mitte Juni

Ist es schon wieder so weit? Fast schon wieder Mitte Juni? Und mein Urlaub ist auch schon fast wieder vorbei. Egal, jetzt genieße ich erst einmal meinen Kaffee. Und blättere noch ein bisschen in meinem neuen Strickbuch.

Mein BuJo wurde diese Woche vernachlässigt. Dabei war sie doch so entspannt, die Woche. Während mein Kaffee kalt wird, kann ich einiges nachtragen.

Der Kerl wünscht sich einen Kaffee. Dann mache ich ihm doch gerne einen. Am liebsten trinkt er ihn schwarz. In einem Café würde er wohl einen Americano bestellen.

Kaffee für den Kerl

Im Grunde wäre heute Hemdenwaschtag. Aber scheinbar wird meine Arbeit vereitelt. Mit vorwurfsvollem Blick werde ich vom Wäscheberg vertrieben.

Ich sitze in der Sonne und grübel über Maschenproben nach. Zwischendurch habe ich die Rosen beschnitten und mir einen zweiten Kaffee gemacht.

Allerlei

Die Zeit vergeht manchmal viel zu schnell. Ich bin doch verabredet! Und so spurte ich mit dem Fahrrad los. Beim fotografieren, fahre ich fast in ein parkendes Auto. Weg mit dem Spielzeug…

Auf dem Markt steht immer ein guter Espressowagen. Die machen wirklich ganz leckeren Kaffee. Ausserdem, baruche ich dort keine Maske hervor zu kramen. Ein süßes Teilchen noch vom Bäcker …husch husch zum Treffpunkt

Wer soll es glauben. Die Freundinnen sind noch gar nicht auf dem Platz. Dann machen Karminchen und ich es uns eben erst einmal alleine bequem. Auf dem Mäuerchen muss ich mein Franzbrötchen gegen Maus und Spatz verteidigen.

Wieder zu Hause, ist das Monstermädchen da. Sie hat ihr Paket zu uns senden lassen. In der Post anzustehen, dazu hat doch heute keiner Lust. Die Katzen sind wieder sehr neugierig.

“Hast du es eilig? Oder isst du noch mit uns” Klar bleibt das Monstermädchen zum Essen. Tortelini mit Tomatensoße und frischem Salat aus dem Garten, kann man eben nicht widerstehen.

Danach noch einen Spaziergang zur Lieblingseisdiele. Gebrannte Mandel gibt es heute. Und Orange, die isst der Kerl so gerne, ist aber nicht immer im Angebot.

Ich warte die ganze Zeit, dass es regnet, weshalb ich heute keine Radtour gemacht habe. Aber außer winzigen Tröpfchen, passiert nichts. Jetzt muss ich wohl doch noch gießen.

Mehr 12von12 Bilder und Tagesabläufe findet man bei Draußen nur KännchenJeden Monat versuche ich dabei zu sein. Nicht immer klappt es.

 

 

3+

Ein Tag wie jeder andere {12 von 12 im Mai}

Ein Tag wie jeder andere

12 Bilder von meinem Tag. Eigentlich ein ganz normaler Tag. Ein Tag wie jeder andere eben. Zur Zeit habe ich ohnehin das Gefühl, dass alles gleichläuft. Nicht dass ich mich langweilen würde…
12 Bilder vom 12. des Monats Mai sammelt mal wieder Draußen nur Kännchen. Nicht immer schaffe ich es dabei zu sein. Mal sehen, wie weit ich heute komme:

Natürlich starte ich mit einem Kaffee. Gemütlich in meiner Schlafanzughose, denn es ist heute sehr kalt.

Dann arbeite ich mein Bullett Journal auf. Ich notiere mir zu jedem Tag, was ich gemacht habe und vor allem, was besonders schön war. Gestern zum Beispiel habe ich einen Aquarellkasten von Magda vermacht bekommen 😊

Dann hat sich Toffie zum kuscheln auf meinem Schoß breit gemacht. Eigentlich wollte ich in meinem neuen Strickbuch blättern, dass ich gewonnen habe. Aber Katze geht nun einmal vor.

Zum Muttertag habe ich von dem Monsterjungen ganz besonders schöne Blumen geschenkt bekommen. Eigentlich habe ich keine Schnittblumen mehr in meiner Wohnung, weil die Katzen jedesmal an den Blüten knabbern. Die scheinen sie aber zu ignorieren. Vielleicht duften sie zu doll. Beschnitten mussten sie aber werden, damit sie länger halten.

Blogarbeit. Karminchen hilft mir dabei ein bisschen. Gestern schon habe ich 5 Stunden an einem neuen Post geschrieben. Erstaunlich, wieviel Zeit so ein Blog frisst.

Duschen musste ich natürlich auch noch. So viel Zeit habe ich dann doch nicht mehr. Ich muss ja heute noch zur Arbeit.

Aber für eine Waschmaschinenladung reicht es noch. Es wird wohl passen, dass ich sie noch aufhängen kann. Ich bin noch ein bisschen hin und her gerissen, ob ich heute mit dem Fahrrad fahre. Es ist so kalt.

Da fällt mir ein, ich habe ja das Geschenk für die Kollegin noch nicht eingepackt, die Geburtstag hatte. Zum Glück habe ich so viele hübsche Tüten. Ob ihr mein Geschenk gefällt? Ich hoffe doch.

Es wird Zeit, dass ich mein Abendbrot vorbereite. Dieses Mal habe ich noch etwas von meinem vegetarischen Gulasch übrig. Mit etwas Tomaten, frischen Champignons, Salat, Feta und gekochter Hirse, wird es mich heute Abend bestimmt satt machen. Wirfst du viele Lebensmittel weg? Oder findest du immer noch eine Verwertung?

Ich stricke jetzt noch ein bisschen an meinem Ufo weiter. Nervös sitze ich jetzt wie auf Kohlen. Manchmal schleicht die Uhr und manchmal hat sie es so eilig, dass man nicht bemerkt, wie die Zeit vergeht…

Prima, die Waschmaschine ist doch noch fertig geworden, dann kann ich die Wäsche ja gleich aufhängen, bevor ich gehen muss. Strickzeug in die Ecke schmeißen, aufstehen, was tun. Dann geht die Zeit schneller vorbei.

Ich habe mich gerade für mein Auto entschieden. Vorausgesetzt es springt an. denn die Batterie ist zur Zeit ziemlich schlapp. Ich warte auf eine Neue. Mein Schrauber weiß bescheid. Es war schön mit dir, aber ich muss jetzt los zur Arbeit. Dahin kann ich dich nicht mitnehmen.

Meine 12 Bilder vom 12. Mai verlinke ich wieder bei Caro...

3+

Schon wieder Mitte März { 12von12}

Schon ist wieder Mitte März

Jetzt, Mitte März, bin ich wieder dabei. Letzten Monat hab ich glaube ich mit den 12 Bildern vom 12. ausgesetzt. Es klappt eben nicht jeden Zwöften. Draußen nur Kännchen, alias Caro, sammelt unsere Alltagsbilder auf ihrem Blog. Viel Spaß mit meinem Tag…

Kurz das BuJo bei einer Tasse Kaffee am frühsten Morgen auf Vordermann gebracht. Bujo schreiben ist bei mir einerseits ein Tagebuch und andererseits ein Kalender. Nebenbei male ich viel darin herum und es gibt verschiedene Notizseiten. Kennst du dich mit BuJo’s aus?

Dieses Buch, Rosie, hat mich gefesselt und liest sich so herrlich locker vor sich hin. Nebenbei bekomme ich viele Bücher im Buch vorgestellt, die alle auf meine Notizseiten im BuJo wandern. Wann ich das jemals lesen werde, das weiß ich nicht…

März-Wetter

Der März führt sich wie ein April auf. Dicke Wasservorhänge fallen vom Himmel. Ich würde so gerne draußen sitzen, aber bei dem Wetter! So lange kann das nicht mehr dauern…

Um mich von dem Corona-Wahnsinn mal ein wenig abzulenken und weil es die besten Frauenportaits weit und breit sind, lese ich die heutige Ausgabe Great Woman bei Astrid. Wieder sehr toll recherchiert. Hut ab vor so viel Arbeit.

Die Katzen brauchen Futter und wir brauchen Zutaten für einen leckeren Kuchen, den ich morgen backen möchte. In dem dritten Laden, nachdem Katzenfutter ohne Probleme zu haben war, bekam ich auch Zucker, für meine Bedürfnisse.

Ich hatte eine falsche Uhrzeit in meinem Dickschädel und wäre fast zu spät zum Massagetermin gekommen.

Mittag hatte ich ja nun verpasst, dann gibt es jetzt fettige und leckere Börek beim Türkischen Imbiss ums Eck.

Einen guten Kaffee und einen angeregten Strickplausch mit der Freundin, das geht immer zwischendurch. Alle Themen im Café drehten sich um den munteren chinesischen Keim. Jibbt ditt noch andere Themen?

Noch ein kurzer Spaziergang zur Biomilch. Dabei konnte ich Sonne tanken. Man könnte glatt schon draußen sitzen. Das haben ja auch schon einige Menschen gemacht. Wenn es doch bloß nicht so stürmisch wäre!

Kaum bin ich zu Hause, taucht die Freundin mit ihren neusten Errungenschaften auf. Fast kein einziges Model würde es auf meine Nadeln schaffen.

Endlich habe ich die Muse, meine Tomatenpflanzen zu säen. Ich habe die Tütchen bei einem Online-Händler erstanden und hoffe sie halten, was sie versprechen. Wenn alles klappt habe ich hängende Tomatenstauden. Schon der Gedanke macht mich glücklich.

Jetzt gebe ich meine Wolle noch bei Ravelry ein. Danach surfe ich noch ein bisschen im Netz und schaue bei einigen Samstagsplauschern vorbei. (Ich schaffe doch nicht alle, wie jede Woche. Aber versuchen tue ich es oft) Vielleicht schaffe ich auch noch ein paar 12von12er bei Caro.

Ich hoffe dir hat mein Tag gefallen und vielleicht hast du ja auch mitgemacht.

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