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Breitscheidplatz Berlin, der 12 Blick im März

12tel Blick

Es ist wieder so weit. Lass uns einen Blick über den Platz in der Mitte Westberlins werfen. Der Ostermarkt wird gerade aufgebaut. Inzwischen finden auf diesem Platz ständig irgendwelche Märkte statt. Da gerade Ostern war, werden einige riesige Ostereier verteilt. Schade, dass die Bäume noch nicht genügend Sonne und Wärme hatten, um das sie schon etwas grüner aussehen. 
Fotografiert habe ich den Platz am Morgen, bevor die Touristen unterwegs sind und die Arbeiter noch Platz zum Rangieren haben. 
Dort, wo das rote Karussell steht, tanzt üblicherweise ein Skateboarder auf seinen Brettern und lockt den Touristen einige Cents aus der Tasche. Als ich noch mit meinen Rollschuhen durch die City gesaust bin, habe ich auch einige Stunden auf diesem Platz verbracht. Damals hatten wir und/ oder einen Gettoblaster. Man traf sich einfach, weil man dort entweder verabredet war oder weil man wusste, dass die Anderen dort waren. Jedesmal, wenn ich den Skateboarder sehe, muss ich an diese Zeit denken. Hach, ist das schon lange her…

Das nächste Bild von meinem Berliner Platz, wird bestimmt schon grüner sein, denn heute hatte wir in Berlin 18° im Schatten. Direkter Wechsel vom Winter in den Sommer. 
Mehr schöne Blicke findest du bei Tabea, die 12tel Blicke…

Der 12tel Blick auf den Breitscheidplatz Berlin

Breitscheidplatz 2018

Schneller als ich dachte, war der Monat schon wieder vorbei. Heute erst habe ich das Bild auf den großen Platz. fast in der Mitte Berlins gemacht. Hier war das Zentrum Westberlin. Das Zentrum, mit dem ich aufgewachsen bin. 
Hier tummelten sich Touristen und Berliner. Hier trafen sich Rollschuhläufer und Skateboardfahrer. Hier waren die Diskotheken, in die ich als Pubertier gegangen bin. 
Heute sieht man hier immer noch viele Touristen, immerhin ist die Gedächtniskirche ein Wahrzeichen der Stadt. Lippenstift und Puderdose, werden die Kirchen, die Alte wie die „Neue“,  liebevoll von den Berlinern genannt. 

Heute war es sonnig, aber kalt. Genau auf diesem Platz, zieht immer ein ordentlicher Wind. Mit hochgeschlagenen Kragen und Schal, haben wir noch eine Runde um die Kirchen gedreht.
Mein Beitrag heute zum

Der 12tel Blick über den Breitscheid Platz in Berlin

Ein besonderer Ausblick

Mein Kerl hat einen unglaublich schönen Blick, wenn er an seinem Schreibtisch sitzt. Jedesmal, wenn jemand in sein Büro kommt, wird erst einmal inne gehalten und gestaunt. Ich finde es ein schönes Motiv, für den monatlichen 12tel Blick von Tabea.
1.2.2018  15.21Uhr Nikon D5500 1/100sec f/4,5 16mm ISO 100

Ich habe gestern den Kerl überredet, mich in sein Büro mit zu nehmen. Die Sonne war gerade mal hinter ein paar Wolken verschwunden. Als ich die Kamera wieder eingepackt hatte, guckte sie noch einige Minuten hervor. Es tut wirklich gut, ab und an mal ein paar Sonnenstrahlen ab zu bekommen. 
Ich bin schon gespannt, was sich dieses Jahr auf diesem Platz noch zeigen wird. Vielleicht grabe ich auch ein paar Geschichten rund um diesen Platz aus. Die Gebäude rund um den Platz, haben nämlich einiges zu erzählen. 
Hast du vielleicht auch einen schönen Blick, der sich lohnt, einmal im Monat fotografiert zu werden? Ich hatte erst einen bestimmten Baum im Park, im Visier. Doch fand ich diesen hier besser. Berlin eben…
Mehr 12tel Blicke bei Tabea

Vom September, der 12tel Blick

Der Rüdesheimer Platz

Und wieder habe ich es fast vergessen, meine Bilder zu machen. Das Wetter im September war ja noch ganz schön, aber kaum lies sich der Oktober blicken, wurde es richtig kalt und unangenehm. Da ich die Bilder immer in den letzten Tagen des Monats mache, traf ich genau auf diese schlechten Tage.
Die Bäume schütteln sich schon ordentlich und werfen ihre bunten Blätter ab. Der Platz, auf dem im Sommer so lustig gesessen und Wein getrunken wurde, ist trist und langweilig geworden. Nicht mal ein paar Leute zum Boule spielen sind draußen.

Die Herbstbepflanzung versucht den fehlenden Sonnenschein zu ersetzen. Schade, dass es nicht so viele Leute gibt, die diesen Anblick genießen. Kaum einer mag sich noch auf die Bänke setzen, die im Sommer so belagert wurden.

Nur ein paar Muttis mit ihren Winzlingen trudelten über den Platz. Hier kann ein kleiner Windelpuper perfekt Laufen üben, ohne über den Haufen gefahren zu werden. Aber auch der Spielplatz, am Ende des Platzes, ist kaum frequentiert. 

Noch mehr 12tel Blick Bilder findest du bei Tabea

Werfen wir doch mal einen Blick, einen 12tel Blick

Auf dem Rüdesheimer Platz, der dieses Jahr mein Blickwinkel ist. Ich habe es verpasst, das Ende des Weinfestes. Am Sonntag haben sie das letzte Glas Wein ausgeschenkt. Hoffentlich nicht zum letzten mal. Denn es gibt hier Anwohner, denen ist es ein Dorn im Auge, dass sich hier Menschen treffen, gemeinsam sitzen und sich unterhalten. Ihnen ist es zu laut und zu schmutzig. Ich selber habe das nicht so empfunden. Dieses Jahr waren wir tatsächlich etwas öfter da als sonst. Wir haben jede Minute auf dem Platz genossen.

Nun ist wieder Ruhe. Aber nicht ganz, denn immer noch ist der angrenzende Spielplatz gut frequentiert. Meine Monster haben vor Jahren dort auch viele spannende und sandige Nachmittage verbracht. Auch auf dem Platz sitzen noch einigen Menschen auf den Bänken in der Sonne. 

Immer wieder spannend, den Blick 12 x im Jahr auf immer wieder das selbe Objekt zu werfen und die Veränderung wahr zu nehmen.
Mehr 12tel Blicke findest du bei 

12tel Blick in den Juli

Der 12tel Blick auf den Rüdi

Fast hätte ich es wieder vergessen, den Blick zu fotografieren. Nur gut, dass uns eingefallen ist, dass wir uns mal wieder auf dem Rüdesheimer Platz treffen können. Flugs die Kamera eingepackt und etwas zum schnabulieren… 
Den Wein oder Saft, bekommt man direkt vom Winzer. Und wenn man zeitig da ist, auch noch einen Platz an einem der Tische. Und wenn nicht am Tisch, dann direkt unten vor dem Brunnen. Dazwischen springen die Kinder herum und haben einen riesigen Spaß. 

Manchmal sind die kleinen Geister auch in dem Brunnen zu finden. Das Gemurmel hält sich in Grenzen und es ist wirklich nicht laut. Vielleicht mal ein kurzes Kreischen von einem Kind. Aber das kann auch von dem Spielplatz am anderen Ende vom Platz kommen. 

Immer wieder ein Vergnügen dort einen Abend ausklingen zu lassen. Nicht mehr lange und die Winzer bauen alles wieder ab. Dann wird es wieder ein ganz normaler Platz sein. 

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