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Charlottenburger Schlossblick {12tel Blick Januar 2019}

Das Charlottenburger Schloss im Januar

Es ist gar nicht so leicht, einen geeigneten Blick für den 12tel Blick zu finden. Es gingen mir verschiedene Baustellen durch den Kopf. (Und davon hat Berlin wirklich eine Menge) Aber bis die fertig sind, da könnte ich bestimmt ein Jahrhundertprojekt daraus machen. Ein Jahr lang, immer von der gleichen Stelle aus zu fotografieren,  muss reichen. Ich will dir aber auch etwas bieten, indem ich ein wenig über meinen Blick zu erzählen habe. Das hatte mir im letzten Jahr Spaß gemacht und fand ich auch für mich spannend. Diesmal habe ich mich für das Charlottenburger Schloss entschieden.

Ich habe ihn von weiter weg, auf das Schloss gerichtet, den Blick meine ich. Diese Straße, heißt tatsächlich Schloßstraße. Auf der Promenade wird hoffentlich noch einiges passieren. Jetzt, ende Januar, waren nur einige Spaziergänger unterwegs.

Einen weiteren Blick richte ich hinter das Schloss. In den Park hinein. Da könnte auch noch so einiges zu sehen sein. Hier sind immer viele Spaziergänger unterwegs und ein wenig Grün, (im Moment eher weniger) wird man auch zu sehen bekommen.

Und weil ich nicht genug bekommen konnte, noch einen Blick auf die Spree, die genau hinter dem Schloss vorbei fließt. Bei dem schönen kalten Wetter, spiegeln sich die Bäume so herrlich im Wasser.

Charlottenburg

1695 erhielt Sophie Charlotte von ihrem Mann, dem Kurfürsten Friedrich den III. von Brandenburg, den Ort Lietzow geschenkt, im Austausch für ihre Ländereien Caputh und Langerwisch. Sie ließ in Lietzow das Sommerschloss Lützenburg bauen. Friedrich wurde 1701 zum König Friedrich und seine Frau zur Königin und das Schloss Lützenburg wurde bis 1740 aus- und umgebaut. Ein respektables Schloss entstand. Sophie hatte davon allerdings nicht mehr sehr viel, denn sie starb 1705 und Friedrich gab der Stadt gegenüber dem Schloss, und dem Schloss selber, den Namen Charlottenburg. Friedrich erweiterte Charlottenburg noch durch Lietzow und machte aus Charlottenburg eine kleine Residenzstadt. Der nächste König Friedrich Wilhelm der Erste (der Soldatenkönig) fand keine Freude an Charlottenburg und versuchte sogar der kleinen Stadt das Stadtrecht abzusprechen, was ihm allerdings nicht gelang.

Erst die nachfolgenden Könige fanden wieder Freude an dem schönen Schloss. Sie hielten dort Feste ab und erkoren es auch zu ihren Lieblingswohnsitz. Friedrich-Wilhelm der III ging regelmäßig in die Stadt Charlottenburg, um mit der Bevölkerung zu sprechen.
An manchen Ecken, kann man sogar noch sehen, wie es mal ausgesehen haben mag. Ich werde dir diese Plätze zum 12tel Blick zeigen und bestimmt noch einiges über Charlottenburg erzählen. Ich habe ja noch 11 Monate Zeit, um manches zusammen zu tragen.

Mach mit beim 12tel Blick bei Eva Fuchs auf ihrem Blog Verfuchst und zugenäht

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Der letzte 12tel Blick aus dem Europacenter

Damit ist die Serie aus dem Europacenter abgeschlossen

Unspektakulär! Im Europacenter kann man sich noch immer die Märchen-Ausstellung ansehen. Reichlich kleine Monster haben sich den bösen Wolf und Dornröschen aus der Nähe betrachtet. (Bilder habe ich davon nicht!)
Der Weihnachtsmarkt ist noch belebt. Aber die Besucher zieht es inzwischen eher zur Fanmeile am Brandenburger Tor. Dort wird es ab morgen nämlich hoch her gehen. Die Besucherzahlen sind reglementiert, damit es nicht zu voll wird. Es macht Sinn, frühzeitig dort zu sein. Was den Nachteil hat, dass man schon ewig vorglüht, außerdem ist es bestimmt nicht besonders gemütlich. Ich war noch nie auf der Fanmeile.

Zurück zu meinem 12tel Blick

Mein letzter Blick aus dem Europacenter über den Platz ist trübe. Die Regenwolken schaukeln sich hin und her und wer keinen Schirm dabei hat, hat Pech gehabt. Aber es gibt immer noch gebrannte Mandeln und gegrillte Wurst. Die Geschenkestände bieten immer noch ihre Waren an und die Kinder können die letzen Runden auf den Karussell fahren. Immer noch sind die Straßen um den Breitscheidplatz auf eine Spur reduziert und der Verkehr staut sich.

Die Übersicht

zeigt, wie schön das Wetter in diesem Jahr war. Fast immer hatten wir Sonnenschein. Ich überlege ernsthaft, aus den Bildern einen Jahreskalender zu machen. Das ist bestimmt ein schönes Geschenk für nächstes Weihnachten.
Eva hat ja gehofft, dass ich noch ein Abendbild machen werde. Das war leider nicht möglich. Somit bleibt der Blick vom Oktober das Highlight. Aber weil mir der Blick über den Breitscheidplatz aus dem Europacenter so gefallen hat, habe ich nun ein ein echtes Problem, wie soll ich den Blick toppen? Vielleicht fällt mir noch was ein. Oder hast du eine Idee? Ein Ort in Berlin, der vielleicht interessant wäre? Ich habe ja noch ein wenig Zeit mir Gedanken zu machen. Und du? Machst du auch beim 12tel Blick mit?

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Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz 2018

Weihnachtsmarkt, oder wie sichere ich einen Markt…

Ich weiß, ich bin hoffnungslos zu spät, was meinen 12tel Blick betrifft. Leider bin ich Ende November nicht mal in die Nähe vom Breitscheidplatz gekommen. Dadurch, dass es mir richtig mies ging, kann ich dir nun erst Bilder von dem sichersten Weihnachtsmarkt der Stadt zeigen. Die Stadt hat es sich wirklich was kosten lassen, diesen Weihnachtsmarkt abzusichern. Sie haben den Tauentzien und die Budapester Straße mit Autobahnbegrenzungsdingern gesichert, Alles ist nur nur einspurig und an den Übergängen zum Weihnachtsmarkt, stehen Truck-Bloc’s. Metallpoller, die jeden Verdächtigen schon vorab liquidieren. Also, wenn du Angst hast auf einem Weihnachtsmarkt nicht sicher zu sein, dann komm auf den Breitscheidplatz, hier kann dir nichts passieren.

Ja ich weiß, ich mache mich darüber etwas lustig, aber am 19. Dezember 2016, war es das gewiss nicht. Während ein Lastkraftwagen mitten durch die Menge auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gerollt ist, starben 12 Menschen und 55 wurden verletzt. Solch eine Wiederholung möchte man sich ersparen. Zum Gedenken gibt es ein Mahnmal an der Stelle, wo der Sattelschlepper zum Stillstand kam. Dort zieht sich ein 17 Meter langer Riss durch den Boden, über die Treppen, bis auf das Kirchenplateau. In den Stufen zur Kirche sind die Namen der Opfer eingelassen. Wenn es dich interessiert, was auf dem Platz los ist, dann kannst du hier, auf das Video der Zeit-Online klicken.

Nein, ich fand das vor zwei Jahren wirklich nicht lustig. Ich wusste, meine Monster sind gerade auf einem Weihnachtsmarkt. Ich wusste nur nicht, auf welchem. Zum Glück, hatte sich das Mädchen gegen einen Besuch auf dem Breitscheidplatz entschieden. Weshalb mir mindestens einer dieser Sandsäcke, mit denen der Platz nun sicher gemacht wurde, von der Brust gefallen ist, als sie sich gemeldet hatte.

2,5 Millonen Euro hat der Senat für das Spektakel an Sicherheitsmaßnahmen bezahlt. Es ist ein Pilotprojekt. Man wird sehen, wie gut das zu händeln ist. Und fragt einer mal die Besucher, die den Markt besuchen, wie die sich damit so fühlen? Ich bin nur kurz darüber gestolpert. Am hellichsten Tag, da fallen einem die Sicherheitsmaßnahmen erst recht ins Auge. Vielleicht sieht man nach dem zwölften Glühwein die Poller nicht mehr und wundert sich nur über die Steigungen, die man an dieser Stelle nie hatte.

Wie gesagt, ich bin spät dran, Aber die Türen bei Eva, auf ihrem Blog Verfuchst und zugenäht, sind noch offen…

Den letzten November hatte ich den Blick über den Rüdesheimer Platz geworfen. Auch da war ich etwas später dran. Der November liegt mir nicht ganz so. 2016, war ich im Gleisdreieckpark. und 2015, war ich im Grunewald.

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Der 12tel Blick vom Oktober

Der Oktober-Blick über den Breitscheidplatz

Ich habe mir mit dem Oktober-Blick Zeit gelassen. Am Samstag werde ich dir auch erklären warum. gestern war ich, mit dem Kerl in seinem Büro. Von dort aus mache ich die Bilder über den Breitscheidplatz. Ich hatte mir den Abend ausgesucht. Jetzt wo es wieder früher dunkel ist, würde das Bild bestimmt toll aussehen. Ich glaube, ich habe mir nicht zu viel versprochen. Schau…

Es waren einige Fußgänger unterwegs. Die sind so natürlich nicht besonders gut zu sehen. Dafür aber die fahrenden Autos. Die Stadt leuchtet einfach immer so schön. Ein wenig kompliziert war das fotografieren schon. Ich kann nämlich das Fenster nicht öffnen. Durch die Scheibe fotografieren macht fast immer Spiegelbilder… Jetzt wo ich es aufschreibe, könnte ich mir fast vor die Stirn schlagen. Ich habe doch einen Filter, den ich vor das Objektiv hätte schrauben können. Hast du schon mal mit einem Polarisationsfilters, bzw Polfilter, gearbeitet? Ich habe dazu eine nette Seite gefunden. Da wird einiges sehr schön erklärt. Tja, was man nicht im Kopf hat. Der Filter lag zu Hause… Ich werde noch einmal ein Bild im Dunkeln durch die Scheibe machen. Mal sehen, wie das wird.

Ich hatte aber noch ein wenig experimentiert. Kannst du dich daran erinnern, dass ich mir eine Glaskugel besorgt habe? Ich habe sie mitgenommen (an so was habe ich gedacht 🤷‍♀️). Es hat ein wenig gedauert, bis ich die richtigen Einstellungen gefunden hatte. Aber dann habe ich das fast perfekte Bild gemacht.

Und jetzt noch der Überblick. Die Sammlung ist fast komplett. Noch zwei Monate und dann… muss ich mir wieder einen neuen Platz suchen von dem aus ich 12 mal ein Bild machen möchte. Hast du schon eine Idee? Oder einen Tipp?

Eine hübsche Sammlung habe ich schon vom Breitscheidplatz. Was es mit dem Brunnen auf sich hat, hatte ich schon erzählt. Im Juni hatte ich von dem Europacenter erzählt, das als mein Standort für die Fotos ist.  Für den nächsten Blick, werde ich noch mal in der Geschichte dieses Ortes stöbern. Vielleicht kann ich dir dann wieder etwas Neues/Altes erzählen. Da ich wieder einmal ziemlich spät dran bin, verlinke ich meine Bilder schnell noch bei Eva. Da muss man einfach stöbern gehen. So viele schöne Blicke haben sich dort versammelt.

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Der September-Blick über den Breitscheidplatz

Der 12tel Blick September

Dieses mal schaffe ich es pünktlich zum Monatsende, meinen 12tel Blick September, zu veröffentlichen. Die Stadt baut mal wieder einen Markt um die Gedächtniskirche auf. Nachdem das Kulinarische vom letzten Monat, verschwunden ist, bereiten wir uns auf die Feierlichkeiten zum 3. Oktober vor. Was die Händler allerdings zum Freiheitstag anbieten wollen ist mir schleierhaft. “Freiheitsknödel”, “Tag-der-Einheits-Bier” oder vielleicht Zuckerwatte “Liberty”? Ich kann es nicht sagen, denn mir graust es über solche Märkte zu gehen. Aber dafür hat sich schon wieder etwas verändert, im September.

Die Vegetation beschließt wohl den Herbst einzuläuten. Die Bäume haben dieses Jahr in unserer Stadt wirklich wenig Wasser gesehen. Die Bäume auf dem Breitscheidplatz hatten es da fast noch gut, weil sie gegossen wurden. Der Platz ist vollständig versiegelt, selbst wenn es regnen würde, kommt kaum Wasser an ihre Wurzeln. Ich stelle mir den Platz gerade als einen Acker vor…Wie das stauben würde, wenn die ganzen Menschen hier lang schlurfen.

Aus dem Fenster geschaut

Beim fotografieren, sehe ich unten rechts ein komisches Gebilde. Was haben sich die Veranstalter denn da wieder einfallen lassen? Ich kann es nicht so genau erkennen und schaue mir es gleich mal aus der Nähe an. Ein wenig wundere ich mich darüber, das die Sicherheitsmaßnahmen etwas laxer genommen werden. Sonst stehen dicke Poller, Betonklötze im Weg. Oder haben die Aufsteller sich Neues ausgedacht. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als unten eine Runde zu drehen.

#FreiheitBerlin soll das heißen. Ich musste es googlen. Irgendwie ist diese Ideenkampngne, an mir vorbei gegangen. Liegt vielleicht daran, das ich die einschlägigen Zeitungen nicht lese. Da hätte ich mal den Vater fragen sollen. Allerdings wundert es mich, das der nicht über die Geldverschwendung gemeckert hat…

Ich bekomme kaum einen Blick auf die Installation. Ständig stehen Berlinbesucher vor dem Schriftzug, der von verschiedenen Künstlern bearbeitet wurde. Jedesmal, wenn ich denke, jetzt kann ich auch mal, stehen wieder irgendwelche Gruppen davor und machen Faxen.

Dann versuche ich es eben von der Seite. Da bekomme ich auch einen bessern Blick auf den Schriftzug. Aus der Nähe gesehen machen die Buchstaben eine bessere Figur. Das 25-Meter-Teil, stand eigentlich am Hauptbahnhof. und bedeutet:

“Mit dieser Aktion setzt Berlin ein kreatives Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz”

Am Bahnhof, wurde es von vielen Ankommenden bewundert. Unter dem Hashtag FreiheitBerlin konnte/kann man seine persönliche Freiheit bei Twitter posten. (Ist mir auch durch die Lappen gegangen)

Beim nächsten Blick, grabe ich wieder etwas Historisches aus. Mal sehen was ich so finden kann. Aber vielleicht hat die Stadt auch wieder einen Grund zu feiern. Lassen wir uns doch einfach überraschen. Machst du auch beim 12tel Blick mit?

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Verspätet, der 12tel Blick August auf den Breitscheidplatz

Der Blick über den Breitscheidplatz, wenn auch verspätet

August über dem Breitscheidplatz, wenn auch verspätet

Ich verspäte mich wohl öfter mal, was den 12tel Blick angeht. Das Bild habe ich am 2. September aufgenommen. Also nicht mehr wirklich im August. Ist etwas verspätet! Ich mache meine Bilder eigentlich immer in den letzten Tagen des Monats, doch dieses Mal ergab sich keine Gelegenheit, den Kerl in seinem Büro zu besuchen.

Puzzle August

Was ist da bloß wieder auf dem Platz los. Schon wieder ein Fest. Die bauen die Stände ab und wieder auf. Eigentlich, sollten sie die Buden einfach auf Rollen stellen und jedesmal neu sortieren. Das spart Zeit und sie könnten sich noch öfter neue Festivitäten ausdenken. Heuer gibt es Kulinarisches aus der Welt. Auf dem Sportfest im Juli, war ich übrigens nicht. Der Kerl berichtete nur jeden Abend, was dort wieder los war. Muss schon eindrucksvoll gewesen sein.

Springbrunnen, Weltkugelbrunnen

Der Wasserklops

Der gemeine Berliner hat längst vergessen, dass dieses Ding, dieses Wasserspiel, eigentlich Weltkugelbrunnen heißen soll. Joachim Schmettau hat ihn mit einer Kollegin zusammen entworfen und 1983 wurde das Wasserspiel direkt am Europacenter, mit einem Volksfest eingeweiht. (Da ging das wahrscheinlich schon los, mit den Festen auf dem Platz) Der Berliner fand den Brunnen von Anfang an nicht besonders schön. Und auch, wenn man um ihn herum, in den offenen Vorplatz zum Keller des Centers steigen kann, fand ihn keiner schön. Einige Bronzefiguren lümmeln auf und neben dem Brunnen. (Den nächsten 12tel Blick, werde ich mal Fotos von den Figuren machen).

Und weil der Unterhalt, die Reinigung und die Wassereinspeisung so teuer ist, bettelt der Bezirk Charlottenburg regelmäßig Sponsoren an. Nur 5 Monate im Jahr, kosten 75.000€! Außerdem, müsste man ihn schon längst sanieren. Der braune/rote Granit kommt aus Portugal. 8,5 Meter im Durchmesser ist alleine die Halbkugel. der gesamte Brunnen hat 16 Meter und ca 2.8 Millionen € gekostet. Wenn kein Wasser sprudelt, wird er manchmal zum Mülleimer. Wie gesagt, ein Vorzeigebrunnen, ist der nicht gerade.

Mehr Blicke gibt es wie immer bei verfuchst und Zugenäht, bzw Eva

 

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