Seite auswählen

Der Breitscheidplatz im Juli oder der 12tel Blick

Der Juli in Berlin…

Zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Ich weiß, vielen ist es einfach viel zu warm. Ist ja nicht jedermanns Sache, bei 40° im Schatten (und den gibt es auf dem Breitscheidplatz fast gar nicht, die Stadt zu erkunden. Aber wer fährt schon im Juli nach Berlin? Letztes Jahr im Juli, war es noch lange nicht so schön. Lass mal sehen, wie es da aussah... Ok, da saßen wir auch draußen. Auf dem Rüdesheimer Platz, beim Weinfest. Oder der Juli 2016? Upps, da hatten wir auch tolles Wetter. Nur ist dieser Juli wirklich verdammt warm gewesen.

Juli auf dem Breitscheidplatz

Was ist denn hier schon wieder los? Da bauen die doch glatt eine Tribüne auf! Mit einer oder mehreren Leinwänden! Was bitte haben die da vor? Ich habe ein Plakat gesehen. Das wird nicht nur eine Tribüne, das wird ein richtiges kleines Stadion. Dort sollen kleine Wettkämpfe stattfinden und Medaillenübergaben an die Athleten, die extra aus dem Olympiastadion geholt werden. Für die Extraportion Emotionen, in dem Mittelpunkt der Stadt. Na da bin ich ja mal gespannt. Zum selber nachlesen, geht es HIER lang. Spannend sieht es ja schon mal aus. Berlin lässt sich ja wirklich immer wieder etwas einfallen.

Januar bis Juli...

Mit dem Puzzlebild, ist mir gerade bewusst geworden, das wir schon wieder in der zweiten Jahreshälfte sind. Wie schnell doch so ein Jahr vorbei geht. Zum Glück, haben wir ja noch ein paar Monate, bevor die auf dem Breitscheidplatz den Weihnachtsmarkt aufbauen werden. Aber dazwischen, wird der Stadt und seinen Damen und Herren, bestimmt noch etwas einfallen, was sie uns in der City-West kredenzen werden.  So lange können wir uns noch die Hitze auf den Schädel brennen lassen. Der ersehnte Regen, ist leider immer noch nicht in Sicht. Den Pflanzen bekommt die Wärme nämlich gar nicht.
Machst du auch beim 12tel Blick mit. Ich muss mal gucken, bei Eva von Verfuchstundzugenäht, steht eine Sammlung mit Blicken zur Verfügung.

Genieße die Zeit…

 

Der 12tel Blick wieder über den Breitscheidplatz

Der Breitscheidplatz im Juni

Der Breitscheidplatz Juni 18 Abendstunden

Der Blick über den Platz, an einem Juni-Abend. Hinter dem Lippenstift, wie die Gedächtniskirche von den Berlinern liebevoll genannt wird, geht gerade die Sonne unter. Die modernere Kirche im Vordergrund wird gerade renoviert. Wenn die Sonne im richtigen Winkel steht, dann leuchten üblicherweise die Glasbausteine ganz besonders schön. Nur kann man im Moment nicht mal die Steine sehen, denn der Kirchturm hat ein Röckchen an. Ein riesiges Werbeplakat für eine Sportveranstaltung. Es ist Sommer in der Stadt, was soviel heißt wie, reichlich Veranstaltungen. Während wir auf unserem Beobachtungsposten stehen, werden unten auf dem Platz irgendwelche spektakulären Aktionen gezeigt, die Menschenmassen heranlocken.

Ein halbes Jahr den Blick über den Breitscheidplatz

Ich stehe im Europacenter und habe einen tollen Blick über den Platz. Dort wo ich stehe, stand einst ein Haus im romanischen Stil. Kaiser Wilhelm II hatte den Wunsch, dass dort hochherrschaftliche Häuser errichtet werden sollten. Im Erdgeschoss gab es die Konditorei “Kaiserhof”, die bald dem romanischen Café weichen musste. Literaten machten dieses Café bald zu ihrem Stammsitz. Erich Käster, damals noch Journalist, schrieb darüber :

„Das Romanische Café ist der Wartesaal der Talente. Es gibt Leute, die hier seit zwanzig Jahren, Tag für Tag, aufs Talent warten.”

Schade, dass es dieses Café nicht mehr gibt, denn 1943 wurde der Platz ziemlich zerstört. Wäre bestimmt eine Bereicherung. Welche Literaten wohl heute dort miteinander philosophieren würden? Was wohl für Bücher ,Texte und Ideen  gefunden und umgesetzt würden.
Es waren nicht nur Literaten, die sich dort trafen. Auch Maler, Künstler und Kritiker, hatten dort ihren Treffpunkt. Das Café war in zwei Räume eingeteilt. Der Kleinere war das “Schwimmer-Becken” und der Große, mit 70 Plätzen, das “Nichtschwimmer-Becken”. Du kannst dir sicherlich denken, warum die Räume so genannt wurden. Es gab auch eine Terrasse, dort tummelten sich die “Fremdlinge”. Hach, manchmal würde ich gerne einen Blick in die Vergangenheit werfen.

Meinen 12tel Blick schicke ich, wenn auch etwas verspätet, zu Eva und ihrem Blog Verfuchs und Zugenäht

Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz Berlin im Mai

Berlin, der Breitscheidplatz

Der 12tel Blick ist immer wieder eine Überraschung. Wenn man sich regelmäßig an der selben Stelle einfindet und seinen Blick über den Breitscheidplatz schweifen lässt, kann man immer wieder etwas neues entdecken. Dieses mal findet ein Spargelfest auf dem Breitscheidplatz statt.  In der prallen Sonne, die am 31. Mai circa 33° im Schatten produziert hat, tummelten sich nur wenige Leute auf dem Platz. Vielleicht lag es aber auch daran, das ich ziemlich früh an meinem Plätzchen stand.

12tel Blick über den Breitscheidplatz

Schön bunt sehen die Fahrgeschäfte und Trinkhallen aus. Spargel habe ich übrigens kaum gesehen. Dafür leuchten die Bäume in einem satten grün und bieten einigen Schatten. Dort wo die Buden stehen, stand einmal des Kirchenschiff der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Turm war einmal 113 Meter hoch und die 5 großen Glocken, die aus den erbeuteten Kanonen aus dem Deutsch-Französischen Krieg gegossen waren, machten einen solchen Lärm, dass die Wölfe im benachbarten Zoologischen Garten dermaßen jaulten, dass Polizisten versuchten, den Viechern das Maul zu verbieten. Was die Tiere allerdings völlig kalt ließ und sie weiter Radau machten. Die Glocken waren damals fast so groß, wie die Glocken aus dem Kölner Dom.

Breitscheidplatz Berlin

Eva hat vor einiger Zeit den 12tel Blick übernommen und es ist wiedereinmal spannend, welche Blicke dort zusammen kommen. Versuche es doch selber einmal, dich einmal im Monat an eine bestimmte Stelle zu stellen und ein Foto zu machen. Du wirst staunen…

Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz im April

Es ist wieder soweit, der Blick über den Breitscheidplatz

Der April zeigt sich ja dieses Jahr in all seinen Facetten. Da macht es direkt Spaß, an einem sonnigen Tag den Blick über den Platz, im Herzen Westberlins, schweifen zu lassen. Die Touristen sind schon früh am Morgen unterwegs, aber so ist das eben, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. Kaum hat man das Frühstück verputzt, ist man schon wieder unterwegs.

Der gemeine Berliner dagegen, der ist eher der Spätaufsteher. Das kommt wohl daher, dass es eine Zeit gab, da Berlin keine Sperrstunde hatte und man sich die Nächte um die Ohren geschlagen hatte. In Berlin gibt es auch fast rund um die Uhr, in den Cafés, Frühstück. Zu “später” Stunde noch ein Eiweißschock oder ein Croissant, dazu einen Milchkaffee… Das lasse ich mir gefallen. Wenn ich in einer fremden Stadt um 14 Uhr kein Frühstück mehr bekomme, bin ich etwas verwirrt. So kann man sich daran gewöhnen.

Die Bäume haben auch schon ihr Frühlingskleid angelegt. Letztens hatte mein Kerl Besuch aus anderen Großstädten dieser Republik. Die sind jedesmal wieder erstaunt darüber, wie grün doch meine liebste Stadt ist. Aber es ist tatsächlich so, Berlin hat eine Menge grüne Flächen. Und selbst nach den Stürmen im Herbst, wo viele Bäume entwurzelt und gefällt werden mussten, rüstet das Grünflächenamt wieder auf. Überall stehen neue junge Bäume, mit einem Schildchen dran “Ich bin ein Stadtbaum”.

Ich liebe meine Stadt. Und im Frühling ist sie besonders schön.

Ich schau jetzt mal nach den anderen 12tel Blicke… die jetzt von Eva und ihrem Blog Verfuchst und zugenäht betreut wird. Eigentlich ist es nur eine neue Adresse. Die Idee ist dieselbe geblieben. Einmal im Monat ein Bild von einer bestimmten Stelle aus gemacht und du wirst staunen, wie sich die Welt jedesmal verändert.

Breitscheidplatz Berlin, der 12 Blick im März

12tel Blick

Es ist wieder so weit. Lass uns einen Blick über den Platz in der Mitte Westberlins werfen. Der Ostermarkt wird gerade aufgebaut. Inzwischen finden auf diesem Platz ständig irgendwelche Märkte statt. Da gerade Ostern war, werden einige riesige Ostereier verteilt. Schade, dass die Bäume noch nicht genügend Sonne und Wärme hatten, um das sie schon etwas grüner aussehen.
12tel Blick im März
Fotografiert habe ich den Platz am Morgen, bevor die Touristen unterwegs sind und die Arbeiter noch Platz zum Rangieren haben.
Dort, wo das rote Karussell steht, tanzt üblicherweise ein Skateboarder auf seinen Brettern und lockt den Touristen einige Cents aus der Tasche. Als ich noch mit meinen Rollschuhen durch die City gesaust bin, habe ich auch einige Stunden auf diesem Platz verbracht. Damals hatten wir und/ oder einen Gettoblaster. Man traf sich einfach, weil man dort entweder verabredet war oder weil man wusste, dass die Anderen dort waren. Jedesmal, wenn ich den Skateboarder sehe, muss ich an diese Zeit denken. Hach, ist das schon lange her…
12tel Blick im März
Das nächste Bild von meinem Berliner Platz, wird bestimmt schon grüner sein, denn heute hatte wir in Berlin 18° im Schatten. Direkter Wechsel vom Winter in den Sommer.
Mehr schöne Blicke findest du bei Tabea, die 12tel Blicke…

 

Der 12tel Blick auf den Breitscheidplatz Berlin

Breitscheidplatz 2018

Schneller als ich dachte, war der Monat schon wieder vorbei. Heute erst habe ich das Bild auf den großen Platz. fast in der Mitte Berlins gemacht. Hier war das Zentrum Westberlin. Das Zentrum, mit dem ich aufgewachsen bin.
12tel Blick im Februar 18
Hier tummelten sich Touristen und Berliner. Hier trafen sich Rollschuhläufer und Skateboardfahrer. Hier waren die Diskotheken, in die ich als Pubertier gegangen bin.
Heute sieht man hier immer noch viele Touristen, immerhin ist die Gedächtniskirche ein Wahrzeichen der Stadt. Lippenstift und Puderdose, werden die Kirchen, die Alte wie die “Neue”,  liebevoll von den Berlinern genannt.
12t2l Blick Februar 18

 

Heute war es sonnig, aber kalt. Genau auf diesem Platz, zieht immer ein ordentlicher Wind. Mit hochgeschlagenen Kragen und Schal, haben wir noch eine Runde um die Kirchen gedreht.
Mein Beitrag heute zum