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Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz Berlin im Mai

Berlin, der Breitscheidplatz

Der 12tel Blick ist immer wieder eine Überraschung. Wenn man sich regelmäßig an der selben Stelle einfindet und seinen Blick über den Breitscheidplatz schweifen lässt, kann man immer wieder etwas neues entdecken. Dieses mal findet ein Spargelfest auf dem Breitscheidplatz statt.  In der prallen Sonne, die am 31. Mai circa 33° im Schatten produziert hat, tummelten sich nur wenige Leute auf dem Platz. Vielleicht lag es aber auch daran, das ich ziemlich früh an meinem Plätzchen stand.

12tel Blick über den Breitscheidplatz

Schön bunt sehen die Fahrgeschäfte und Trinkhallen aus. Spargel habe ich übrigens kaum gesehen. Dafür leuchten die Bäume in einem satten grün und bieten einigen Schatten. Dort wo die Buden stehen, stand einmal des Kirchenschiff der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Turm war einmal 113 Meter hoch und die 5 großen Glocken, die aus den erbeuteten Kanonen aus dem Deutsch-Französischen Krieg gegossen waren, machten einen solchen Lärm, dass die Wölfe im benachbarten Zoologischen Garten dermaßen jaulten, dass Polizisten versuchten, den Viechern das Maul zu verbieten. Was die Tiere allerdings völlig kalt ließ und sie weiter Radau machten. Die Glocken waren damals fast so groß, wie die Glocken aus dem Kölner Dom.

Breitscheidplatz Berlin

Eva hat vor einiger Zeit den 12tel Blick übernommen und es ist wiedereinmal spannend, welche Blicke dort zusammen kommen. Versuche es doch selber einmal, dich einmal im Monat an eine bestimmte Stelle zu stellen und ein Foto zu machen. Du wirst staunen…

Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz im April

Es ist wieder soweit, der Blick über den Breitscheidplatz

Der April zeigt sich ja dieses Jahr in all seinen Facetten. Da macht es direkt Spaß, an einem sonnigen Tag den Blick über den Platz, im Herzen Westberlins, schweifen zu lassen. Die Touristen sind schon früh am Morgen unterwegs, aber so ist das eben, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. Kaum hat man das Frühstück verputzt, ist man schon wieder unterwegs.

Der gemeine Berliner dagegen, der ist eher der Spätaufsteher. Das kommt wohl daher, dass es eine Zeit gab, da Berlin keine Sperrstunde hatte und man sich die Nächte um die Ohren geschlagen hatte. In Berlin gibt es auch fast rund um die Uhr, in den Cafés, Frühstück. Zu “später” Stunde noch ein Eiweißschock oder ein Croissant, dazu einen Milchkaffee… Das lasse ich mir gefallen. Wenn ich in einer fremden Stadt um 14 Uhr kein Frühstück mehr bekomme, bin ich etwas verwirrt. So kann man sich daran gewöhnen.

Die Bäume haben auch schon ihr Frühlingskleid angelegt. Letztens hatte mein Kerl Besuch aus anderen Großstädten dieser Republik. Die sind jedesmal wieder erstaunt darüber, wie grün doch meine liebste Stadt ist. Aber es ist tatsächlich so, Berlin hat eine Menge grüne Flächen. Und selbst nach den Stürmen im Herbst, wo viele Bäume entwurzelt und gefällt werden mussten, rüstet das Grünflächenamt wieder auf. Überall stehen neue junge Bäume, mit einem Schildchen dran “Ich bin ein Stadtbaum”.

Ich liebe meine Stadt. Und im Frühling ist sie besonders schön.

Ich schau jetzt mal nach den anderen 12tel Blicke… die jetzt von Eva und ihrem Blog Verfuchst und zugenäht betreut wird. Eigentlich ist es nur eine neue Adresse. Die Idee ist dieselbe geblieben. Einmal im Monat ein Bild von einer bestimmten Stelle aus gemacht und du wirst staunen, wie sich die Welt jedesmal verändert.

Breitscheidplatz Berlin, der 12 Blick im März

12tel Blick

Es ist wieder so weit. Lass uns einen Blick über den Platz in der Mitte Westberlins werfen. Der Ostermarkt wird gerade aufgebaut. Inzwischen finden auf diesem Platz ständig irgendwelche Märkte statt. Da gerade Ostern war, werden einige riesige Ostereier verteilt. Schade, dass die Bäume noch nicht genügend Sonne und Wärme hatten, um das sie schon etwas grüner aussehen. 
Fotografiert habe ich den Platz am Morgen, bevor die Touristen unterwegs sind und die Arbeiter noch Platz zum Rangieren haben. 
Dort, wo das rote Karussell steht, tanzt üblicherweise ein Skateboarder auf seinen Brettern und lockt den Touristen einige Cents aus der Tasche. Als ich noch mit meinen Rollschuhen durch die City gesaust bin, habe ich auch einige Stunden auf diesem Platz verbracht. Damals hatten wir und/ oder einen Gettoblaster. Man traf sich einfach, weil man dort entweder verabredet war oder weil man wusste, dass die Anderen dort waren. Jedesmal, wenn ich den Skateboarder sehe, muss ich an diese Zeit denken. Hach, ist das schon lange her…

Das nächste Bild von meinem Berliner Platz, wird bestimmt schon grüner sein, denn heute hatte wir in Berlin 18° im Schatten. Direkter Wechsel vom Winter in den Sommer. 
Mehr schöne Blicke findest du bei Tabea, die 12tel Blicke…

Der 12tel Blick auf den Breitscheidplatz Berlin

Breitscheidplatz 2018

Schneller als ich dachte, war der Monat schon wieder vorbei. Heute erst habe ich das Bild auf den großen Platz. fast in der Mitte Berlins gemacht. Hier war das Zentrum Westberlin. Das Zentrum, mit dem ich aufgewachsen bin. 
Hier tummelten sich Touristen und Berliner. Hier trafen sich Rollschuhläufer und Skateboardfahrer. Hier waren die Diskotheken, in die ich als Pubertier gegangen bin. 
Heute sieht man hier immer noch viele Touristen, immerhin ist die Gedächtniskirche ein Wahrzeichen der Stadt. Lippenstift und Puderdose, werden die Kirchen, die Alte wie die “Neue”,  liebevoll von den Berlinern genannt. 

Heute war es sonnig, aber kalt. Genau auf diesem Platz, zieht immer ein ordentlicher Wind. Mit hochgeschlagenen Kragen und Schal, haben wir noch eine Runde um die Kirchen gedreht.
Mein Beitrag heute zum

Der 12tel Blick über den Breitscheid Platz in Berlin

Ein besonderer Ausblick

Mein Kerl hat einen unglaublich schönen Blick, wenn er an seinem Schreibtisch sitzt. Jedesmal, wenn jemand in sein Büro kommt, wird erst einmal inne gehalten und gestaunt. Ich finde es ein schönes Motiv, für den monatlichen 12tel Blick von Tabea.
1.2.2018  15.21Uhr Nikon D5500 1/100sec f/4,5 16mm ISO 100

Ich habe gestern den Kerl überredet, mich in sein Büro mit zu nehmen. Die Sonne war gerade mal hinter ein paar Wolken verschwunden. Als ich die Kamera wieder eingepackt hatte, guckte sie noch einige Minuten hervor. Es tut wirklich gut, ab und an mal ein paar Sonnenstrahlen ab zu bekommen. 
Ich bin schon gespannt, was sich dieses Jahr auf diesem Platz noch zeigen wird. Vielleicht grabe ich auch ein paar Geschichten rund um diesen Platz aus. Die Gebäude rund um den Platz, haben nämlich einiges zu erzählen. 
Hast du vielleicht auch einen schönen Blick, der sich lohnt, einmal im Monat fotografiert zu werden? Ich hatte erst einen bestimmten Baum im Park, im Visier. Doch fand ich diesen hier besser. Berlin eben…
Mehr 12tel Blicke bei Tabea

Vom September, der 12tel Blick

Der Rüdesheimer Platz

Und wieder habe ich es fast vergessen, meine Bilder zu machen. Das Wetter im September war ja noch ganz schön, aber kaum lies sich der Oktober blicken, wurde es richtig kalt und unangenehm. Da ich die Bilder immer in den letzten Tagen des Monats mache, traf ich genau auf diese schlechten Tage.
Die Bäume schütteln sich schon ordentlich und werfen ihre bunten Blätter ab. Der Platz, auf dem im Sommer so lustig gesessen und Wein getrunken wurde, ist trist und langweilig geworden. Nicht mal ein paar Leute zum Boule spielen sind draußen.

Die Herbstbepflanzung versucht den fehlenden Sonnenschein zu ersetzen. Schade, dass es nicht so viele Leute gibt, die diesen Anblick genießen. Kaum einer mag sich noch auf die Bänke setzen, die im Sommer so belagert wurden.

Nur ein paar Muttis mit ihren Winzlingen trudelten über den Platz. Hier kann ein kleiner Windelpuper perfekt Laufen üben, ohne über den Haufen gefahren zu werden. Aber auch der Spielplatz, am Ende des Platzes, ist kaum frequentiert. 

Noch mehr 12tel Blick Bilder findest du bei Tabea