Seite auswählen

Einen neuen Strickbeutel für die Freundin

Strick-Beutel, -Büddel, -Sack, -Tasche kann ich jetzt!

Meine Freundin Magda, hatte sich Stoff für einen Büddel, beim Schweden gekauft. Sie hatte einen Plan sich eben eine Büddel oder Beutel zu nähen. Aber den durchkreutzte die DSGVO. Denn plötzlich hatte sie keine Zeit mehr ihre Idee, den Stoff zu einem Strick-büddel zu verarbeiten umzusetzen. Ich hatte etwas mehr Zeit, da sie ja auch für meine Webseite ihre Zeit verschwendete. Ich bekam den Stoff von ihr und setze mich wieder einmal an meine Nähma.

Inzwischen habe ich wirklich schon einen beträchtlichen Anteil an Strickbeuteln genäht. Am liebsten nehme ich tatsächlich die ausrangierten Jeanshosen. Der Stoff ist meisten schön stabil. Den muss man nicht unbedingt verstärken. Mache ich aber meistens doch. Bei dieser Tasche konnte ich mir das aber wirklich schenken. Der Stoff vom Schweden ist so fest, da braucht es kein Vlies.

Die Aufgabe war, einen Strickbüddel zu nähen, der ausreichend Platz für große Projekte hat. Oder zwei. Man weiß ja nie, was man so mitnehmen muss. Und die kalte Jahreszeit kommt bestimmt, dann werden die Projekte auch wieder etwas ausladender. Sie hat die Maße eines Einkaufbeutels. Etwa 40 cm hoch und 30 cm breit. im Innenraum hat es mindestens 20 cm. Da passt dann auch noch ein Buch, eine Box mit allen Stricknadeln, ein extra Brötchen oder was man eben so braucht hinein.

Und weil ich es immer so schön finde, mir gekaufte Kordeln nicht gefallen, drehe ich meine Kordeln immer selber aus Baumwolle. Das ist ganz einfach und mache ich schon seit Kindertagen. Die Mutter hatte mir irgendwann mit 7 Jahre gezeigt, wie man das macht und seitdem wird gekordelt. So verschwinden auch mal Reste, die ich sonst nie aufbrauchen würde.

Wieviel Stoff da nun drin steckt, kann ich nicht sagen. Es war auf jeden Fall noch etwas übrig. Da könnte man noch etwas daraus machen. Und aus der Jeans hatte ich letztens noch diese Tasche gemacht. Was mir selber sehr an dem großen Strickbüddel gefällt ist, dass man ihn wenden kann. Wenn dir ein Tag nach Blümchen ist, dann drehst du ihn einfach um. Sollte es dir nach Tintenschmirereien sein, dann eben die andere Seite. Aber immer hast du eine Innen- und eine Außentasche. Die Henkel sind tatsächlich auf beiden Seiten nutzbar und wenn du die Tasche nicht hängen sondern stellen willst, dann kannst du die Henkel an der Seite herunterklappen.

Wenn die Tasche nicht für Magda gewesen wäre, dann hätte ich mich selber darüber gefreut. Ich war am Ende, selber begeistert und hatte schon überlegt, wie ich sie ihr abluchsen könnte. Aber sie soll sich daran erfreuen. Immerhin bin ich ihr einiges schuldig, für die viele Hilfe, die sie mir immer leistet. Viel Spaß mit dem Beutel und immer viel Wolle …

Auf mehrfachen Wunsch noch einmal ein “Ganzkörperbild” des Beutels… Er wollte sich einfach nicht ordentlich ablichten lassen

Strickbeutel in seiner ganzen Pracht

verlinkt mit HOT und hinterhergetrödelt bei Creadienstag Die Fotos hat übrigens Magda gemacht. Ich hatte ihr den Strickbüddel so schnell gegeben, das ich selber keine gemacht habe.

Geburtstagsgeschenke und Mitbringsel nähen!

Oder was machst du aus deinen alten Klamotten?

Vor etwas mehr als einem Jahr, fing ich an, aus abgetragenen Kleidern, neue Dinge zu kreieren. So als Mitbringsel oder eben als Geschenke. Am liebsten habe ich bisher Strickbeutel genäht. Solche mit zwei Kordeln zum zuziehen. Dieses Mal, ist es ein Reißverschlusstäschchen geworden. Entsprechende Anleitungen, gibt es im Netz zu hauf. Aus einer Jeans habe ich zwei Vierecke heraus geschnitten. Eine rote Kellnerschürze musste ebenfalls herhalten.

zurechtgeschnitten

Ein Baumwollstoff, der schon lange in meinem Vorrat liegt, sollte das Futter werden. Einzig, den Reißverschluss wurde gekauft. Und schon konnte es losgehen. Die Naht, zwischen den Stoffen gefiel mir nicht, weshalb ich sie mit einer kleinen Borte verziert habe.

Irgendwie, ging die Näherei richtig gut von der Hand. Nur, dass ich mal wieder eine Nadel verbogen habe. Geht dir das auch immer wiedermal so? Nur gut, dass ich einige Ersatznadeln habe. So langsam, müsste ich nur mal für Nachschub sorgen.
Vor Reißverschlüssen, hatte ich immer einen heiden Respekt. Aber inzwischen, klappt das schon richtig gut mit dem Einnähen. Wenn man dann noch daran denkt, dass man den Reißverschluss offen lässt, dann kann nichts mehr schief gehen. Ich habe nicht daran gedacht und hatte das Problem, nicht mehr an den Zipper zu kommen. Einen Teil der Naht musste ich wieder aufmachen. Das nenne ich mal Zeitverlust.

Tasche

Ich werde wohl noch  einige Täschchen nähen. Es ist ja auch nicht schwer, ich muss mich nur mal auf den Hosenboden setzen und etwas von meiner Zeit abknappsen. Davon habe ich nur immer nicht so viel. Schwirren mir doch soooo viele Ideen im Kopf herum, was ich noch alles machen möchte. Die Tasche hat heute Morgen dann die Besitzerin gewechselt und ich hoffe, sie darf viele hübsche Dinge verstecken und aufbewahren.

Offene Tasche

Fast hätte ich sie selber behalten. Da ich aber noch genug Stoff und Jeans habe, werde ich mir noch mehr davon machen können. Die Nächsten werden dann schneller von der Hand gehen. Teile habe ich schon vorgeschnitten. Reißverschlüsse besorgt.

Innenansicht

Und weil die Tasche fast nur aus Resten besteht, feiere Ich heute beim Restefest von Marion mit. Eine Linkparty, die ich viel öfter besuchen müsste.

 

Was man so alles aus Jeans machen kann.

Meine Chobe

Eine meiner Freundinnen wollte mir gerne etwas schenken und kaufte für mich eine Anleitung. Eine Anleitung für eine schicke Jeanstasche. Wie ich ja schon mal festgestellt hatte, habe ich eine Menge Jeanshosen übrig. Da kam mir diese Anleitung ganz recht. Ganz individuell, kann man sich da eine Tasche zusammen basteln. Die Anleitung ist gut beschrieben und man kommt wirklich gut damit zurecht. Nur der Henkel gefiel mir nicht.

Das ist aber auch das Gute an dem selber machen, man kann ändern was man will. Ich liebe diese Tasche und schleppe sie viel herum. Ich habe ihr zwei offene Innentaschen verpasst und was mir immer wichtig ist, ein Band um den Schlüssel, jederzeit aus dem Gewühl ziehen zu können. Kennst du das auch, wenn du vor der Haustür stehst und der Schlüssel nicht zu finden ist? Passiert mir nicht mehr. (Vorausgesetzt, ich mache ihn auch an das Band!)

Eine A….backentasche dient mir als Handytasche. Die habe ich einfach abgetrennt und im Innenfutter wieder angenäht. Da passt haargenau das Telefon hinein. Oder ein Zettel, mit der Liste deiner Einkäufe. Ich finde es gibt noch so viele unendliche Möglichkeiten, diese Tasche zu verbessern. Wenn du bei Pinterest Chobe eingibst, dann findest du noch mehr schicke Teilchen.

Für das Muster und die Anleitung findest du bei EllePlus alles was du brauchst, außer vielleicht die Jeans. Aber dafür musst du nur mal genauer in deinen Schrank schauen.

Und damit ich noch mehr Inspiration bekomme, werde ich auf die Nadel und Faden nach Osnabrück fahren. Da wimmelt es nur so von spannenden Projekten und Materialien. Vielleicht sieht man sich dort…

Eine Tasche für die Granny

Jeans-Verwertung

Wenn ich mal nur nicht meinen Freundinnen gesagt hätte, dass ich aus alten, nicht mehr passenden Jeans schöne neue Dinge machen kann. So wie diese Tasche. Dann würde ich nun nicht auf einem Berg von Hosen sitzen. Und was macht man dann mit diesem Berg? Stimmt! Man versucht den dann auch mal abzubauen. Das habe ich dann auch gemacht. Ich habe meiner Schwiegermutter zum Geburtstag diese Tasche genäht.

Noch ein Stöffchen aus dem Stoffladen in Steglitz besorgt, damit alles etwas netter aussieht und voilà, ein Beutelchen der Extraklasse ist fertig gestellt. Die Schwiegermutter, die gleichzeitig die Granny für die Monster ist, freute sich. Ein passendes Teil um mal schnell auf dem Markt ein paar Kleinigkeiten einzukaufen, oder mit den Monstern zum Schwimmen zu fahren.

Dazu habe ich eine Jeanshose zerschnitten und  zu einem Beutel zusammengesetzt. Ein  besonderes Muster hatte ich nicht, habe mich nur an die vielen Vorlagen gehalten, die ich hier liegen hatte. Somit kann ich dir auch gar nicht sagen, wie ich es gemacht habe. Aber im Netz finden sich etliche Anleitungen, die auch kostenfrei sind. Diese hier ist auf meinem Mist gewachsen und als Vorbild habe ich immer wieder auf die schönen Taschen von Marion geschaut.

Was machst du so mit deinen alten Jeans, die nicht mehr passen oder an manchen Stellen verschlissen sind?

verlinkt mit

Die Tasche Ewa, eine Näherfahrung

Eine Tasche für das Monstermädchen

Ja, ich weiß. Weihnachten ist schon eine Weile vorbei. Aber irgendwie habe ich es immer noch nicht geschafft, die schöne Tasche zu zeigen, die ich dem Monstermädchen genäht habe. Dabei bin ich so stolz auf das gute Stück.
Das Monstermädchen hatte sich eine Tasche gewünscht, in der genügend Platz für all ihre wichtigen Dinge sind. Ich bin durch die verschiedenen, einschlägigen Läden getingelt und habe nichts gefunden, das mir gefiel. Zu Hause habe ich dann das Internet befragt und bin über Ewa gestolpert. Es gibt einige Bilder im Netz, von dieser Tasche.

Das schöne am selber machen, ist auch, dass man sich die Stoffe aussuchen kann, Taschen hinzufügen und Extras ausdenken kann. Na gut, ich bin noch nicht der Spezialist, aber es wird. Und mit jeder Tasche oder Kleidungsstück wird es besser. 

Für die Stoffe bin ich zu Stoff und Stil, hier bei uns in Berlin gefahren. Wie bei Wolle, habe ich immer das “Anfassen müssen” im Vordergrund. Ich mag solche Sachen einfach nicht über das Internet bestellen. Und Berlin hat wirklich eine große Auswahl an Geschäften. Man muss sich nur auf den Weg machen. Die Trageringe, haben mir allerdings etwas Schwierigkeiten gemacht. Nicht jedes Stoffgeschäft hat das passende. Wir habe hier in Berlin einen ganz wunderbaren “Bastelladen” , Modulor heißt der. Da findet man so Manches. Ich fahre nur nicht so gerne hin, denn dann komme ich nicht nur mit den Ringen aus dem Laden. (Nur um das mal kurz fest zu halten, ich bekomme nichts für die Werbung, die ich hier gerade mache. Solltest du aber mal in Berlin sein und ein Bastelfreund sein….)

Ich habe mir bei Stoff und Stil also Stoff gekauft. Wachstuchstoff, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Taschen, die nicht wenigstens Wasserabweisend sind, im täglichen Umgang etwas hinderlich sind. Vor allem, wenn du darauf angewiesen bist, mit den Öffentlichen oder dem Fahrrad unterwegs zu sein. 

Innen habe ich ganz niedlichen hellblauen Stoff gefunden. Mit kleinen Mädchen, die mich an die Achtziger Jahre und Sarah Kay erinnern. Nach der Anleitung werden schöne Innentaschen angeboten und die habe ich auch alle mit eingenäht. Stabil wird die Tasche (und das sogar sehr) durch Decovil. Allerdings nur die trennende Innentasche und den Boden. Aber das macht wirklich was aus. Angesagt war Decovil light. Ich habe aus versehen das stabilere erwischt und bin trotzdem zufrieden. 

Das Monstermädchen trägt sie sehr gerne. Stopft alles hinein, was sie so braucht. Da passen ihre Trinkflasche und das Frühstück, für die Arbeit hinein und manchmal auch die Sachen, die sie für die Berufsschule braucht. Nicht durchdacht ist vielleicht, dass die Tasche nicht mit einem Reißverschluss verschlossen werden kann. Der Griff in die Tasche ist nicht gesichert. Aber die Innentasche ist durch einen Reißer verschlossen. Da kann man auch das Portmonnaie verstauen. 
Vielleicht mache ich mir selber auch noch eine Ewa…✰

Fotobella die Zweite

Meine zweite Fotobella ist fertig! (Muster gibt es bei Farbenmix)Ich habe sie mir dieses mal aus einem Wachstuch von Stoff und Stil genäht, damit die Kamera auch in einem Regenguß trocken bleibt. Wieder habe ich einige Jeansreste benutzt. Ich mag Jeansstoff. Der ist robust und kann eine Menge ab. Und weil ich so in meine Neue verliebt bin, habe ich eine Menge Bilder gemacht:

Sie ist ein wenig schmaler als die Erste. Die kam mir von der Größe eher wie eine Wickeltasche vor. Meine Neue hat auch keine Klappe mehr. Die finde ich etwas überflüssig. Und auch die Seitentaschen sind wieder aus einer Jeans, die mein Kerl ausrangiert hat.
Meine Strickfreundinnen haben sich schon köstlich amüsiert, welche Farbe meine Fotobella innen hat: Schlüpferrosa! Sonst ist das nicht meine Farbe. Aber zum Stoff außen passt es. Neu ist auch die kleine Reißverschlusstasche Innen. Und das Schlüsselband. Ich suche nicht gerne nach dem Schlüssel. Hier weiß ich genau, wo das Band angenäht ist, ich kann daran ziehen und habe meinen Schlüssel in der Hand.

Auf der anderen Seite innen, hat die Fototasche nun auch eine Handytasche. Wieder musste eine alte Jeans daran glauben. So ist das Handy auch schnell verstaut. 

Geblieben, ist die kleine Tasche für den Objektivdeckel. Und die vordere Tasche außen. da kann man gut Stadtpläne oder ähnliches unterbringen.

Als Futterstoff, habe ich ein altes Oberhemd von meinem Kerl genommen. So wird alles verwertet.

Damit die Kamera ein lauschiges und sicheres Plätzchen hat, gibt es noch eine Innentasche zum herausnehmen. Die ist aus rosa Leinen und dem selben Futterstoff, wie schon in der Fotobella. Schlüpferrosa! (Die Mädels kichern bestimmt schon wieder!) Das Polster ist richtig dicker Schaumstoff. Da fühlt sich meine Kamera richtig geborgen.

Die Tasche hat mich drei Nadeln und einige Nerven gekostet. Aber sie macht mich richtig glücklich und ich würde sie am liebsten ständig nutzen. ✰