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Hallo Sommer {Nadelgeplapper 10-21}

Oh ja! Hallo Sommer, kann ich nur sagen. Endlich kann ich wieder draußen stricken, ohne dass meine Finger einfrieren. Und dazu habe ich auch noch die Sommergarne am Start. Baumwolle, feine Seide und Papier. 
Ja, mit Papier kann man stricken. In Japan hat das eine lange Tradition. Nur wenige Wollmanufakturen setzen das aber in Deutschland um. Mein Garn stammt aus Japan. Naja, nicht ganz, Eher aus Berlin Mitte. Ito-Yarn vertreibt viele außergewöhnliche Garne. 

Nadelgeplapper Hallo Sommer

Ich wollte das Brambling-Tuch stricken… Vorgestern hatte ich dir auch schon davon erzählt, dass ich geribbelt habe. Jetzt stricke ich aus dem schönen Seidengarn von ITO für mich ein sommerliches Shirt. So ein Teilchen mit kurzen Ärmeln und einem recht weiten Ausschnitt. Das zumindest sind meine persönlichen Vorgaben. Denn es gibt im Grunde keine Anleitung. Ich habe schon so viele Pullover von unten nach oben gestrickt, dass ich mir in etwa ausrechnen kann, was ich hier mache. (Die kleinen Rückschläge mal abgezogen. Ich sag nur Ribbelmonster!) 

Das Seidengarn ist mir aber nicht blickdicht genug, weshalb ich mir bei Handmade Berlin (Die Webseite ist nicht wirklich schön!) Washi, ein Papiergarn, dazu gekauft habe. Immer noch wurde dort, trotz Test, Genesen und so, an der Tür verkauft. Da ich ja wusste, was ich wollte, ging das auch ganz gut. Dieses Mal kam ich mir auch nicht wie eine Verbrecherin vor…

Hallo Sommer Garne von ITO in Gelb, Orange, 2x Rosa und einem hellen und einem silbernen Grau

Ist das nicht eine Mischung, die nach “Hallo Sommer” schreit? Strickt sich auch ganz super. Mit kleinen/dünnen Nadeln drehe ich meine Runden und merke nicht, wie die Zeit vergeht. 

Hallo Sommer, Teil 2

In dem letzten Nadelgeplapper habe ich von meinem Sommerschal geschrieben. Öhmm… der ist immer noch nicht fertig. Obwohl er ein absolutes Mitnahmeprojekt ist. Das Blattmuster hat sich längst in meinem Hirn eingefressen. Nicht das ich davon träumen würde. Es sind nicht mehr viele Meter auf dem Knäuel, dann sollte ich es abketten können. Wann ich den Schal wohl tragen werde?

Bläterschal zum Thema Hallo Sommer

Ein anderes Mitnahmeprojekt sind die Socken für den Kerl. Hätte ich mein Zentimetermaß dabei gehabt, wäre der erste Socken längst abgekettet. Hätte, … hätte ich mal daran gedacht. So schleppe ich die Socken noch ein bisschen mit mir herum. Hallo Sommer ist in dem Fall eine feine Ausrede, denn der Kerl trägt im Moment eher selten Socken. Ist ja schön warm. In sommerlichen Farben, kommt er aber trotzdem daher, der Socken.

Und nun was Neues

Es ist ein noch ein neues Garn bei mir eingezogen. Ein Baumwollgarn von Rowan. Carina und ich wollen daraus ein Tuch stricken. Carina hat nämlich das Pendant zu meinem Garn. Ihres hat allerdings einen schönen Türkis/Blau – Ton. Auch dieses Fädchen ist einfach zu dünn, als dass man es alleine Verstricken sollte. Klar kann man daraus auch ein feines Tuch stricken, wie dieses Zauberfeuer-Tuch (einer meiner ersten Blogpost’s 🤦‍♀️) Ich kann aber mit Lace-Tüchern einfach nicht umgehen. Ich ziehe Fäden oder mache aus versehen Löcher beim tragen hinein.

Neue Literatur 

Neue Literatur ist auch eingezogen. Ein Buch aus dem Frech-VerlagDeine super Sockenschublade. Was man in diesem Buch finden kann, werde ich dir demnächst berichten. Fest steht, wer wäre darauf gekommen, es geht um Socken! Da der Kerl sich ja gerade für buntere Socken entschieden hat, kommt mir das Buch gerade recht. 

Ich glaube, das war es jetzt erst einmal bei mir. Jetzt bin ich auf deine Nadelprojekte gespannt. Zeig mal, welche Pläne du hast. Sind da vielleicht auch einige Hallo-Sommer-Projekte dabei? 

Sommer ist, wenn die Wolle

an den Händen klebt

 

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Mein Jahresprojekt Mai [Masterclass stricken]

Jetzt ist schon wieder der Mai vorbei! Und, wieviel habe ich aus dem Masterclass-Stricken Buch schon geschafft? Bis wir zum Jahresprojekt Mai kommen, erzähle ich dir noch ein bisschen von den vergangenen Projekten:
Jeden Monat haben Carina und ich uns vorgenommen eine neue Stricktechnik zu lernen und/oder zu verfeinern. Im März waren es die Helixstreifen, im April das Intarsien stricken und im Mai Der Anschlag im Fadenring. 

Ich habe tatsächlich alles ausprobiert und versuche mich auch an die Anleitungen zu halten. Die sind in dem Buch Masterclass-Stricken nämlich wirklich schön! Mein Jahresprojekt im Juni wird eine Mütze mit angestricktem Rand werden. Ich habe noch ein paar Knäuel Merino von Schachenmayr. Welche Farbe ich allerdings stricken werde… Ich muss mal in meinem Fundus stöbern.

Das Model ist von Romi Hill. Ihre Anleitungen gefallen mir immer sehr. Ich habe sogar ein ganzes Buch mit ihren Anleitungen. Ach, das wird fein.

Jahresprojekt März, Helix stricken

Jetzt aber noch mal zu meinen älteren Jahresprojekten. Im März habe ich ein paar Sneaker Socken für mich selber gestrickt. Aber noch lange nicht gezeigt. Ich habe heute Morgen versucht Bilder zu machen, die Katzen waren aber nicht wirklich erfreut. Oder waren so sehr angetan von den neuen Füßen, mit denen ich Bilder machen kann, dass sie ununterbrochen um die Holzfüße herumgestrolcht sind. Die Helixstreifen sind mir nicht wirklich gut gelungen, ich werde sie noch einmal machen müssen. Hatte nur keine Lust zu ribbeln. Aber schau selber.

Wenn man genau hinsieht, dann kann man meine Versuche sehr schnell entlarven. Anders herum, schauen die meisten Menschen einem eher weniger auf die Füße, geschweige denn in die Turnschuhe. Dafür finde ich, sind mir die Fersen sehr gut gelungen.

Jahresprojekt April, Intarsien Stricken

Eigentlich sollten im April die Intarsien gestrickt werden. Ich habe auch damit angefangen das Brambling Tuch von Bristol Ivy zu stricken. Doch ich war noch nicht mal in dem ersten Drittel, als ich für mich beschlossen habe, dieses Tuch werde ich niemals tragen. Intarsien sind aber auch nichts neues für mich. Ich habe schon sehr oft mit mehreren Farben gestrickt und sie dabei verkreuzt. Ich würde sagen Fair-Isle-Stricken gehört auch zum Intarsien-stricken dazu, oder? Was habe ich also gemacht? Ich habe das Ribbelmonster in mir heraus gelassen 😉. Nun stricke ich aus dem wunderschönen Seidengarn ein T-Shirt. Ein Bild dazu liefere ich demnächst.

Jahresprojekt Mai, Der Fadenring

Mit einem Fadenring beginnt Alex die Maus. Eine Kuschelmaus, die sich Ella Austin ausgedacht hat. Ich habe schon zwei Mäuse, die ich vor ewigen Zeiten gestrickt habe. Einen Fadenring brauchte ich aber auch für ein ganz wunderbares Projekt. Und jetzt wird es spannend! Denn vom 1. bis 11. Juni bemützt der Berliner Sehbehindertenverein graue Poller in Berlin. Die Dinger (die Grauen Poller) hinterlassen manchmal böse blaue Flecken und sind auch für Sehende eine Stolperfalle. Carina hatte darüber auch schon einen Blogpost verfasst und mich aufgefordert auch dabei zu sein.

Pollermützen als Jahresprojekt Mai, der Fadenring

So sieht der Fadenring aus. Und daraus wird dann eine Mütze für die Poller. Rot-weiß geringelt. Irgendwie wie ein Leuchtturm. Als ich meinen über einen Poller gezogen habe, hatte ich irgendwie ein kriminelles Gefühl. Die Aktion finde ich aber mehr als Sinnvoll. Denn Menschen mit einer Sehschwäche können diese Grauen Poller tatsächlich schwer erkennen.

Pollermützen als Jahresprojekt Mai

Ich bin vielleicht auch im Urbanen stricken noch nicht so bewandert. Ich hätte meine Pollermützen etwas länger stricken sollen. Vielleicht war es auch die Angst die großen Hunde könnten mein Jahresprojekt April markieren. Wie auch immer, ich habe einen Fadenring gestrickt und gleichzeitig etwas gutes getan. Wer Lust hat selber Hand anzulegen, der findet auf der Seite des Sehbehinderten Verein Deutschland eine passende Anleitung und noch mehr Informationen zum Sehbehindertentag.

Pollermützen als Jahresprojekt Mai

Ich habe eine zweite  Pollermütze gestrickt. Die schlummert allerdings noch in meiner Fahrradtasche. Sie wird heute ihren Platz finden.
Was ich sonst noch auf den Nadeln habe, das verrate ich dir Morgen. So lange verlinke ich diesen Beitrag bei Der Zitronenfalterin die unsere Jahresprojekte sammelt.

+5

Teststrickfieber {Nadelgeplapper 8-21}

Hach, was soll ich sagen, es hat mich wieder erwischt, Das Teststrickfieber. Vielleicht sollte ich klammheimllch die Teststrickgruppe von ChrisBerlin verlassen, damit sie mich nicht immer wieder verführt. Es ist wieder ein Schal, der ein würdiger Nachfolger für den Kolding wird. Es strickt sich ganz einfach und er wird nur in 13 Reihen gestrickt. Nur das eine Reihe unglaublich lang ist. Dafür stricke ich das Tuch aus einer Stashwolle und drei Knäulen Mohair, das ich mir bei der Wollnerin dazu gekauft habe. Lange werde ich aber nicht daran sitzen.

Teststrickfieber

Ich stricke mich ja mit Carina durch das Masterclass Buch. Jeden Monat eine neue Herausforderung. Wobei mir die Aufgaben nicht so schwer vorkommen. Das Brambling strickt sich recht einfach. Nur habe ich mich ja von meinem Teststrickfieber überrumpeln lassen. Fur den Mai habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, was in dem Buch ansteht… Ahh… Anschlag im Fadenring. Und es wird eine Maus gestrickt. Ich bin motiviert. Demnächst habe ich hoffentlich auch wieder mehr Zeit.

Brambling kein Teststrickfieber

Verplant und zugenäht

Ich habe aber auch noch nicht mal die Sneaker fertig gemacht. Es sind doch nur noch ein paar Reihen! Die Spitze fehlt. Vielleicht schaffe ich das bei dem nächsten Spielfilm. 20 Reihen ruck-zuck. Dann kann ich sie auch schon fast tragen.

Helix

Nach den Socken ist vor den Socken. Der Kerl wünscht sich mehr fröhliche Farben für seine Socken. Der Aufforderung möchte ich gerne nachkommen. Ohne Muster und Schnörkel, werde ich aus dem gut abgelagerten Garn ein paar Männersocken machen.

Kein Teststrickfieber, sondern liegengeblieben

Letzens habe ich meinen Freundinnen gegenüber geprahlt, dass ich keine UFO’s mehr habe. Und was soll ich dir sagen, da taucht eine meiner Projekttaschen auf und ist prall gefüllt. Schon seit letztem Frühjahr stricke ich an diesem hübschen Schal aus Baumwollgarn. Auch hier fehlt es an nur noch wenigen Reihen, bis ich ihn mir um den Hals schlingen kann. Jetzt, wo ich ihn auf dem Tisch fotografiert habe, kribbelt es mich in den Fingern, ihn endlich fertig zu nadeln.

Jetzt frage ich mich, was dir auf den Nadeln brennt. Das Nadelgeplapper für den Mai ist hiermit eröffnet. Im Nadelgeplapper im April sind schöne Dinge zusammen gekommen. Ich muss dort unbedingt noch meine Runden drehen. Viel Spaß beim mitmachen!

Ja ich stricke. Und nein, ich bin keine alte Oma

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Ufoabbau und neue Wolle {Nadelgeplapper 7-21}

Ufoabbau, ist ja nun nicht die neuste Nachricht zu meinen Strickwerken. Vielleicht doch ein bisschen. Denn ich habe mich wieder an meinen Hjördis gesetzt. Manchmal muss man eben Werke liegen lassen. Dann reifen sie und es strickt sich wie ein neues Projekt. Mir macht es plötzlich wieder richtig Spaß meine Runden zu drehen, denn die bunten Fair-isle Flächen haben begonnen. Böse Stimmen haben aber behauptet, dass der Pullover doch sehr groß  werde würde. Das werde ich bald sehen, denn es sind im Grunde nur noch 20 cm bis zum Bündchen.

 

Noch ein Ufoabbau wären die Sneaker mit den Helixrunden. Nachdem ich das Muster geknackt habe, hatte ich keine Lust mehr weiter zu machen. Normalerweise nehme ich solche kleinen Projekte mit, wenn ich irgendwo warten muss. Leider, oder zum Glück habe ich gerade keine Wartetermine. Jedes mal, wenn ich einen Termin habe, schwupps bin ich dran. So wächst der zweite Helixsneaker eben sehr langsam.

Kommen wir doch mal zu meinen Neuzugängen. Ich versuche mich ja durch das Buch Masterclass stricken zu arbeiten. Jeden Monat versuche ich mich an einem neuen Kniff und einem neuen Projekt. Für den Monat April ist das Tuch Brambling shawl angesagt. Davon hatte ich schon vor zwei Wochen berichtet. Ich hatte die Idee, das Tuch aus meinen Mohairresten zu stricken. Ich überflog meine Kisten und hielt plötzlich eine übrig gebliebene Kone ITO Kinu in der Hand. Aus dem feinen Grau habe ich mir vor zwei Jahren einen ganz leichten Sommerpulli gearbeitet. (Und nicht mal ein Bild gemacht! geschweige denn verbloggt. Das sollte ich echt mal nachholen!)

Bouretteseide aus Japan

Da lag sie nun die graue Bouretteseide aus Japan. Ich hatte erst ein bisschen hin und her gegrübelt, aber am Ende siegte die Sucht nach etwas Neuem. Einer meiner Lieblingswollläden in dieser Stadt, LaLaine am Savigny Platz, führt diese ITO-Wolle. Heute Morgen hatte dann das Nachdenken ein Ende und ich habe dort angerufen um Bescheid zu geben, dass ich unbedingt zwei Konen von der Seide brauche. Ein kurzes Gespräch und die Konen lagen abholbereit im Laden.

Nach der Arbeit hatte ich noch genügend Zeit in der Kantstraße vorbei zu fahren. Sie hatte mir vorausschauend zwei weitere Farben heraus gesucht, denn eigentlich wollte ich ein rostiges Rot zu meinem gewünschten Rosé. Doch dieses Orange/Rosa passt so perfekt. Ich muss sagen, dass ich noch nie von den Damen bei LaLaine enttäuscht worden bin.
Irgendwie kam ich mir wie bei einem verbotenen Geschäft vor. Still und klamm heimlich, wechselte die Wolltüte gegen Geld die Besitzerin. Ich war bei meiner Wolldealerin! Huhhh. Hoffentlich hat das keiner mitbekommen.

Ich will das Tuch, statt in fünf Farben, mit drei stricken. Das müsste klappen. Gleich, wenn ich den Post geschrieben habe, werde ich die ersten Maschen anschlagen. Ich kann es wieder gar nicht abwarten. Ich muss mich ja auch ranhalten, will ich es doch wenigstens am Ende des Monats bei der Zitronenfalterin verlinken.

Noch mehr Neues

Zwei hübsche Sockenwollstränge sind auch bei mir eingezogen. Allerdings kann ich wirklich nichts dazu. Die waren einfach plötzlich zwischen meinen anderen Strängen. Der eine stammt von einer Berlinerin aus einem Nachbarbezirk. Wir schreiben oft Emails und eines Tages stand sie vor meiner Tür und hatte mich mit einer Stricktasche und dem Strang erfreut. Der blaue Strang kommt von einer stillen Leserin und hat den Umweg über Marion genommen. Das werden bestimmt wunderbare Socken.

Jetzt habe ich dich wieder auf dem Laufenden gehalten. Gehst du auch heimlich an die Tür deines Wolldealers und besorgst dir Stoff gegen deine Sucht? Oder bestellst du bei einem Online-Händler?

Vielleicht ist Wolle süchtig nach mir! Schon mal darüber nachgedacht?

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+4

Helix-stricken {Nadelgeplapper 6-21}

Helix kommt aus dem Griechischen und heißt eigentlich “in nie endenden Runden”, oder auch Spiralen. Dabei ist die Kunst, dass man den Farbwechsel beim Stricken nicht sieht. Carina und ich hatten die Idee unser Jahresprojekt auf das Buch Masterclass und die darin beschriebenen Strickprojekte zu fokussieren. Für den März steht also die Helixstrickerei an. Carina hatte schon mit ihren Sneaker vorgelegt. Ich hatte leider noch ein Tuch auf den Nadeln, dass ich dir nächste Woche zeigen werde. Immerhin habe ich es schon gebadet und gespannt.

Sneakersocken in Helix

Zurück zum Helixstricken. In dem Buch erklärt Jen Arnall-Culliford ihre Strickweise etwas kompliziert. Aber wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat und das Brett vom Kopf entfernt hat, dann stricken sich die Runden ganz einfach. Im Grunde jagen sich die zwei Farben immer und erreichen sich nie. Aber was soll ich dir sagen, ich wollte es denn dann doch wieder extravagant. Meine Streifen sollten wenigstens 2 Runden die selbe Farbe vertreten. Und dass stellte sich als Schwierigkeit heraus. Ich probierte und forderte mich so sehr heraus, dass ich den Sneaker, den ich stricken wollte, immer wieder ribbelte. Am Ende suchte ich mir eine Alternative, die ich bei Frau Maschenfein (Achtung YouTube Video) gefunden habe.

Helix sind Runden die nie Enden

Aber auch damit war ich nicht glücklich. Am Ende ist dann der Knoten bei mir geplatzt, nachdem ich mit meinen Strickfreundinnen eine fast hitzige Diskussion geführt hatte. Man muss nur den Farbwechsel immer eine Masche weiter nach links verschieben, denn sonst hat das “Rundenende” nur eine Reihe statt zwei. So mogelt man dann einfach eine Masche hinein, und Zack hat man die perfekten Runden. Übrigens habe ich schon einige tolle Helixsocken gesehen. Schau mal bei Marion, die sehen auch so schick aus! Auch wenn sie noch nicht fertig sind meine Helix-Sneaker, so verlinke ich sie bei der Zitronenfalterin.

Und außer Helix stricken, was ist sonst los?

Wie gesagt, ich habe das Tuch fertig gestrickt, das sich einfach als Teststrick wieder dazwischen gemogelt hat. Der Vorteil, ich habe Wolle aus meinem Vorrat verbraucht. Sehr fein. Wie immer muss ich allerdings darauf bauen, dass meine Hoffotografin irgendwann einmal für mich Zeit hat.

Was klappert noch auf den Nadeln? Ich habe den Blütenblätterschal wieder hervor geholt. Es wird wärmer, da strickt sich Baumwolliges einfach leichter. Und ich will das Ding auch endlich von meinen Nadeln bekommen. Mein Plan ist nach wie vor, nur noch ein Unterwegsprojekt und ein Größeres klappern zu lassen. Mir geht der ganze Ufowahnsinn auf die Nadeln… Bei Instagram lese ich auch oft vom Ufo-Abbau. Gib mal bei Instagram #ufoabbau ein… Holla die Waldfee, ist da was los.

Auf dem Plan steht jetzt auf jeden Fall erst einmal den zweiten Sneaker fertig machen und dann das Brambling-Tuch von Bristal Ivy. Ich suche in Gedanken schon meine Wollkisten durch, nach dem passenden Garn. Vielleicht mache ich es aus Mohair-Resten. Das Thema im April, aus dem Buch Masterclass, ist Intarsien. Hab ich schon mal gemacht, finde ich aber trotzdem übenswert. Und was ist dein Plan? Übst du auch etwas Neues?

Manchmal denke ich mir, ich sollte auch mal etwas anderes machen als stricken. Das sind dann die Momente, in denen ich Wolle kaufen gehe.

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Strick-Gadgets {Nadelgeplapper 21-5}

Was sind denn das jetzt schon wieder für Strick-Gadgets? Bei Gadgets muss ich immer an einer Comicserie aus dem Fernsehen denken. Inspektor Gadget, der hatte immer alles in den Taschen seines Trenchcoats, Schuhen oder seinem Hut untergebracht. Diese Sendung habe ich immer ganz gerne gesehen. Aber was sind Gadgets? Übersetzt aus dem Englischen heißt das : ein Apparat, eine technische Spielerei oder auch einfach nur Schnickschnack. Und Schnickschnack gibt es in der Welt des Strickens eine Menge!

Instagram ist ein Sündenpfuhl, was Gadget’s angeht. Da findet man mancherlei Zeug, was die moderne Strickerin unbedingt haben will muss. Tatsächlich gibt es auch einfache Dinge, die man gerne, recht kostengünstig, übernehmen kann. So habe ich immer noch einige Plastikschläuche, aus den Bastelzeiten mit den Monstern in meinem Schrank herumgammeln. Mit diesen Scoubidou Bändern haben die Monster Kunstwerke geschaffen. Eine Strickerin hatte die glorreiche Idee, auf diesen Bändern die Strickarbeit ruhen zu lassen, während man das nächste Teil strickt. Das spart einige Nerven und hält die Seile für andere Projekte frei.

Im Grunde ist das auch ganz einfach. Du steckst das Plastikteil auf deine Stricknadel und schiebst die Strickarbeit drüber. Fertig. Ich habe es ausprobiert und muss sagen, mir gefällt es. Das Gestricksel liegt auch recht sicher, ohne herunter zu rutschen. Probiere es mal aus. Ich habe die Schläuche sogar noch in einer großen Größe, weshalb ich  auch dicke Nadeln damit entlasten könnte.

Noch ein Gadget, das mich überzeugt hat

Neidisch schaue ich immer wieder auf das Sockenlineal meiner Freundin. Aber immer wieder schreckt mich der Preis für ein einfaches Lineal. Naja, so einfach ist es nun doch wieder nicht. Auf dem Lineal findet man nämlich praktische Einkerbungen und Maße, kleine Löcher, in denen man seine Nadeln auf die Größe checken kann. Und wieviel Maschen man üblicherweise anschlagen muss, wenn man verschieden Größen Socken stricken möchte.

Ganz geschickt finde ich allerdings, dass man das Lineal einfach in die Strickarbeit hineinschiebt und sieht, wie viele Zentimeter noch bis zur Abnahme fehlen. Meine Freundin hat ihr Lineal von Tanja Steinbach. Ich habe es aber auch schon bei anderen gesehen. Vielleicht, irgendwann, werde ich es mir zulegen. So lange hantiere ich eben weiter mit meinem selbst zusammengestutzten Maßband.

Und wie ist das mit dem Reihenzählen? Meine Freundin Marion schreibt immer sehr akribisch jede gestrickte Reihe auf. Ich selber habe immer einen Block die Anleitung neben mir liegen und führe eine Strichliste. Am Ende sieht die Anleitung echt mitgenommen aus. Im besten Fall habe ich sie mir kopiert 😉
Ich habe es aber auch schon mit den verschiedensten Reihenzählern versucht. Die gibt es in tollen Varianten. Eine hatte ich noch nicht, das Zählarmband. Es kribbelt mich schon eines zu basteln. So schwer kann das nicht sein. Perlen habe ich schon. Carina hatte aber auch eine prima Idee. Vielleicht sollte ich solch ein Zählband basteln. Ein dicker Wollfaden mit 10 Perlen. Da wird einfach immer nur für jede gestrickte Reihe eine Perle nach oben geschoben. Damit man weiß wo der Anfang und das Ende ist, ist der Wollfaden mit Buchstabenperlen gesichert.

Ein weiteres Gadget ist ein Schlüsselanhänger. Drei kleine Häkelhaken können dich vor verlorenen Maschen retten. Ähm nee, nicht davor! Aber sie können deine Strickarbeit retten, wenn sich eine Masche als Laufmasche entpuppt. Immer am Mann/Frau, nie um eine Gelegenheit verlegen.

Genug geplappert, jetzt mal Butter bei die Fische

Tatsächlich wollte ich nur von meiner Strickunlust ablenken. Immer noch klappern meine Nadeln sehr verhalten. Aaaber! ich habe den Islandpullover Hjördis wieder in den Händen gehabt. Und tatsächlich auch ein paar Reihen gestrickt. Es sind noch ein paar Runden die ich machen muss, bis das Muster anfängt. Ich bin frohen Mutes, dass sich meine Unlust demnächst umkehren wird.

Die Socken für den Kerl habe ich jedenfalls schon fast fertig. Davon dann demnächst mehr. Jetzt überlasse ich dir wieder das Feld. Hast du irgendwelche tollen Gadget, die dir das Leben einfacher machen? Erzähl mal!

Wenn du einen Menschen liebst, musst du ihn gehen lassen. Wenn er ohne Wolle wiederkommt, musst du ihn halt noch einmal losschicken.

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