Seite wählen

Helix-stricken {Nadelgeplapper 6-21}

Helix kommt aus dem Griechischen und heißt eigentlich “in nie endenden Runden”, oder auch Spiralen. Dabei ist die Kunst, dass man den Farbwechsel beim Stricken nicht sieht. Carina und ich hatten die Idee unser Jahresprojekt auf das Buch Masterclass und die darin beschriebenen Strickprojekte zu fokussieren. Für den März steht also die Helixstrickerei an. Carina hatte schon mit ihren Sneaker vorgelegt. Ich hatte leider noch ein Tuch auf den Nadeln, dass ich dir nächste Woche zeigen werde. Immerhin habe ich es schon gebadet und gespannt.

Sneakersocken in Helix

Zurück zum Helixstricken. In dem Buch erklärt Jen Arnall-Culliford ihre Strickweise etwas kompliziert. Aber wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat und das Brett vom Kopf entfernt hat, dann stricken sich die Runden ganz einfach. Im Grunde jagen sich die zwei Farben immer und erreichen sich nie. Aber was soll ich dir sagen, ich wollte es denn dann doch wieder extravagant. Meine Streifen sollten wenigstens 2 Runden die selbe Farbe vertreten. Und dass stellte sich als Schwierigkeit heraus. Ich probierte und forderte mich so sehr heraus, dass ich den Sneaker, den ich stricken wollte, immer wieder ribbelte. Am Ende suchte ich mir eine Alternative, die ich bei Frau Maschenfein (Achtung YouTube Video) gefunden habe.

Helix sind Runden die nie Enden

Aber auch damit war ich nicht glücklich. Am Ende ist dann der Knoten bei mir geplatzt, nachdem ich mit meinen Strickfreundinnen eine fast hitzige Diskussion geführt hatte. Man muss nur den Farbwechsel immer eine Masche weiter nach links verschieben, denn sonst hat das “Rundenende” nur eine Reihe statt zwei. So mogelt man dann einfach eine Masche hinein, und Zack hat man die perfekten Runden. Übrigens habe ich schon einige tolle Helixsocken gesehen. Schau mal bei Marion, die sehen auch so schick aus! Auch wenn sie noch nicht fertig sind meine Helix-Sneaker, so verlinke ich sie bei der Zitronenfalterin.

Und außer Helix stricken, was ist sonst los?

Wie gesagt, ich habe das Tuch fertig gestrickt, das sich einfach als Teststrick wieder dazwischen gemogelt hat. Der Vorteil, ich habe Wolle aus meinem Vorrat verbraucht. Sehr fein. Wie immer muss ich allerdings darauf bauen, dass meine Hoffotografin irgendwann einmal für mich Zeit hat.

Was klappert noch auf den Nadeln? Ich habe den Blütenblätterschal wieder hervor geholt. Es wird wärmer, da strickt sich Baumwolliges einfach leichter. Und ich will das Ding auch endlich von meinen Nadeln bekommen. Mein Plan ist nach wie vor, nur noch ein Unterwegsprojekt und ein Größeres klappern zu lassen. Mir geht der ganze Ufowahnsinn auf die Nadeln… Bei Instagram lese ich auch oft vom Ufo-Abbau. Gib mal bei Instagram #ufoabbau ein… Holla die Waldfee, ist da was los.

Auf dem Plan steht jetzt auf jeden Fall erst einmal den zweiten Sneaker fertig machen und dann das Brambling-Tuch von Bristal Ivy. Ich suche in Gedanken schon meine Wollkisten durch, nach dem passenden Garn. Vielleicht mache ich es aus Mohair-Resten. Das Thema im April, aus dem Buch Masterclass, ist Intarsien. Hab ich schon mal gemacht, finde ich aber trotzdem übenswert. Und was ist dein Plan? Übst du auch etwas Neues?

Manchmal denke ich mir, ich sollte auch mal etwas anderes machen als stricken. Das sind dann die Momente, in denen ich Wolle kaufen gehe.

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


+2

Strick-Gadgets {Nadelgeplapper 21-5}

Was sind denn das jetzt schon wieder für Strick-Gadgets? Bei Gadgets muss ich immer an einer Comicserie aus dem Fernsehen denken. Inspektor Gadget, der hatte immer alles in den Taschen seines Trenchcoats, Schuhen oder seinem Hut untergebracht. Diese Sendung habe ich immer ganz gerne gesehen. Aber was sind Gadgets? Übersetzt aus dem Englischen heißt das : ein Apparat, eine technische Spielerei oder auch einfach nur Schnickschnack. Und Schnickschnack gibt es in der Welt des Strickens eine Menge!

Instagram ist ein Sündenpfuhl, was Gadget’s angeht. Da findet man mancherlei Zeug, was die moderne Strickerin unbedingt haben will muss. Tatsächlich gibt es auch einfache Dinge, die man gerne, recht kostengünstig, übernehmen kann. So habe ich immer noch einige Plastikschläuche, aus den Bastelzeiten mit den Monstern in meinem Schrank herumgammeln. Mit diesen Scoubidou Bändern haben die Monster Kunstwerke geschaffen. Eine Strickerin hatte die glorreiche Idee, auf diesen Bändern die Strickarbeit ruhen zu lassen, während man das nächste Teil strickt. Das spart einige Nerven und hält die Seile für andere Projekte frei.

Im Grunde ist das auch ganz einfach. Du steckst das Plastikteil auf deine Stricknadel und schiebst die Strickarbeit drüber. Fertig. Ich habe es ausprobiert und muss sagen, mir gefällt es. Das Gestricksel liegt auch recht sicher, ohne herunter zu rutschen. Probiere es mal aus. Ich habe die Schläuche sogar noch in einer großen Größe, weshalb ich  auch dicke Nadeln damit entlasten könnte.

Noch ein Gadget, das mich überzeugt hat

Neidisch schaue ich immer wieder auf das Sockenlineal meiner Freundin. Aber immer wieder schreckt mich der Preis für ein einfaches Lineal. Naja, so einfach ist es nun doch wieder nicht. Auf dem Lineal findet man nämlich praktische Einkerbungen und Maße, kleine Löcher, in denen man seine Nadeln auf die Größe checken kann. Und wieviel Maschen man üblicherweise anschlagen muss, wenn man verschieden Größen Socken stricken möchte.

Ganz geschickt finde ich allerdings, dass man das Lineal einfach in die Strickarbeit hineinschiebt und sieht, wie viele Zentimeter noch bis zur Abnahme fehlen. Meine Freundin hat ihr Lineal von Tanja Steinbach. Ich habe es aber auch schon bei anderen gesehen. Vielleicht, irgendwann, werde ich es mir zulegen. So lange hantiere ich eben weiter mit meinem selbst zusammengestutzten Maßband.

Und wie ist das mit dem Reihenzählen? Meine Freundin Marion schreibt immer sehr akribisch jede gestrickte Reihe auf. Ich selber habe immer einen Block die Anleitung neben mir liegen und führe eine Strichliste. Am Ende sieht die Anleitung echt mitgenommen aus. Im besten Fall habe ich sie mir kopiert 😉
Ich habe es aber auch schon mit den verschiedensten Reihenzählern versucht. Die gibt es in tollen Varianten. Eine hatte ich noch nicht, das Zählarmband. Es kribbelt mich schon eines zu basteln. So schwer kann das nicht sein. Perlen habe ich schon. Carina hatte aber auch eine prima Idee. Vielleicht sollte ich solch ein Zählband basteln. Ein dicker Wollfaden mit 10 Perlen. Da wird einfach immer nur für jede gestrickte Reihe eine Perle nach oben geschoben. Damit man weiß wo der Anfang und das Ende ist, ist der Wollfaden mit Buchstabenperlen gesichert.

Ein weiteres Gadget ist ein Schlüsselanhänger. Drei kleine Häkelhaken können dich vor verlorenen Maschen retten. Ähm nee, nicht davor! Aber sie können deine Strickarbeit retten, wenn sich eine Masche als Laufmasche entpuppt. Immer am Mann/Frau, nie um eine Gelegenheit verlegen.

Genug geplappert, jetzt mal Butter bei die Fische

Tatsächlich wollte ich nur von meiner Strickunlust ablenken. Immer noch klappern meine Nadeln sehr verhalten. Aaaber! ich habe den Islandpullover Hjördis wieder in den Händen gehabt. Und tatsächlich auch ein paar Reihen gestrickt. Es sind noch ein paar Runden die ich machen muss, bis das Muster anfängt. Ich bin frohen Mutes, dass sich meine Unlust demnächst umkehren wird.

Die Socken für den Kerl habe ich jedenfalls schon fast fertig. Davon dann demnächst mehr. Jetzt überlasse ich dir wieder das Feld. Hast du irgendwelche tollen Gadget, die dir das Leben einfacher machen? Erzähl mal!

Wenn du einen Menschen liebst, musst du ihn gehen lassen. Wenn er ohne Wolle wiederkommt, musst du ihn halt noch einmal losschicken.

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


+6

Masterclass Stricken {Nadelgeplapper 4-21}

Ich habe den Mittwoch, das Nadelgeplapper verpasst… Dabei wollte ich dir doch mein neues Strickbuch vorstellen! Dann muss ich das eben heute nachholen. Das Strickbuch Masterclass Stricken könnte fast zu dem Jahresprojekt von der Zitronenfalterin passen. Vielleicht sollte ich mich tatsächlich damit in ihre Linkparty einreihen. Denn in dem Buch gibt es jeden Monat eine neue Stricktechnik zu lernen.

Strickbuch Masterclass stricken daneben ein paar angenadelte Socken

Zwölf Ideen und einige neue (für mich neue) Stricktechniken warten darauf studiert zu werden. Ähmm nicht nur studiert, sondern auch gestrickt. Es finden sich ganz wunderbare Ideen, Tücher, Hasen (ich liebe Hasen zu stricken!), Mützen, Socken und auch ein kleiner Pullunder im Fair Isle Muster zum Steeken (Mein persönlicher Angstgegner beim Stricken!)

Inhaltsverzeichnis Masterclass stricken

Viele Ideen

Auf dem Bild siehst du all die schönen Strickmöglichkeiten. Für jeden Monat eine Strickherausforderung. Witziger Weise fangen die Anleitungen erst im März an, weshalb es mir nicht schwer fallen sollte noch bei Andrea’s Linkparty mit zu machen. Ich würde mit den Helixstreifen beginnen. Und damit das nicht zu einfach wird, werden gleich ein paar Armstulpen daraus. Die Anleitung stammt aus dem Ideenkopf von Jen Arnall-CullifordIch habe mich schon länger gefragt, wie das geht, dass es keine Treppchen beim Streifenstricken gibt. Hier werde ich darüber aufgeklärt.
Die Designerin Ella Austin und Bristol Ivy sind zum Beispiel für weitere Anleitungen im Frühling zuständig.

Was ich sehr sympatisch an diesem Buch finde ist, dass die Stricktechniken detailliert mit Fotos beschrieben sind.  Zusätzliche Hilfen sind mit grauen Feldern hervorgehoben. Es macht auf jeden Fall Laune, sich schon mal Gedanken darum zu machen, wie man die gelernten Techniken aus dem Buch Masterclass Stricken auch anwenden kann.

Ich kann für den nächsten Winter bestimmt noch eine passende Mütze brauchen oder auch der Schwiegermutter einen schicken Schal stricken. Meine Wollvorräte würden sich freuen, endlich mal an die Luft zu kommen. Jen und Jim Arnall-Culliford gehen dabei immer vorne weg und zeigen uns, wie es geht, schöne Dinge zu stricken. In dem Vorwort, das Jim Arnall-Culliford geschrieben hat, spricht er davon, wie schön es ist in Gemeinschaft zu stricken. Im Moment ist das ja etwas schwierig.

Es gibt aber Ravelry Gruppen, die sich auf die Fahne geschrieben haben, sich gegenseitig zu helfen. Wem das Englische keine Schwierigkeiten macht, der kann sich direkt bei Arnall-Culliford-Knitwear Gruppe anmelden. Jim schwärmt zumindest in der Einleitung von dieser Gemeinsamkeit.

Masterclass Stricken

Fassen wir mal zusammen… Es werden 12 Techniken erklärt. Statt einfach nur Proben zu stricken, kann man ganze Strickstücke fertigen, die auch noch Freude und Sinn machen. Die 12 Techniken sind:

  • Nachträgliche Ferse und Daumen
  • Krausrechter Maschenstich
  • Krausrechte verkürzte Reihen
  • Helixstreifen
  • Intarsien
  • Ränder anstricken
  • Farbdominanz bei Fair isle Muster
  • Im Fadenring anschlagen
  • Provisorische Anschläge
  • Zopfsymbole in Strickschriften
  • Steeks (Mein Angstgegner)
  • Fersen stricken

Die Anleitungen sind von 12 verschiedenen Designern, wie Martina Behm, Rosemary Hill, Woolly Wormhead, Tin Can Knits, Ella Austin, Rachel Coopey, Ella Gordon, Sarah Hatton, Bristol Ivy, Kay Gardiner, Ann Shayne und Mary Jane Mucklestone. Ich finde es lohnt sich schon alleine der Anleitungen wegen, einen Blick in dieses Buch zu werfen. Und wie gesagt, ich werde mich vielleicht mit diesem Buch bei der Zitronenfalterin einreihen, in ihre Jahresprojekte.

Ideen kann man nicht genug sammeln.

Masterclass Stricken

Autor/en: Jen Arnall-Culliford
ISBN: 383072098X
12 Techniken in 12 Monaten.
Originaltitel: A Year of Techniques.
Stiebner Verlag GmbH
116 Seiten

+9

Strickfaul {Nadelgeplapper 21-3}

Was? Andrea ist Strickfaul? Ja, das ist sie auch mal. Ich sitze oft einfach nur da und gucke Löcher in die Luft oder hänge meinen Gedanken nach. Das Strickzeug liegt mir zu Füßen und lässt mich in Ruhe. Aber ich habe einige Fäden vernäht. Immerhin. Den Kolding trage ich inzwischen schon bei meinen Hunderunden. Und ich muss sagen, der ist soooo kuschelig. Wenn ich meine Hoffotografin überreden kann, machen wir bald mal Fotos.

Eine Freundin hat auch den Kolding angeschlagen und strickt den aus einem so kuscheligen Material, dass ich schwer am grübeln bin, ob ich mir nicht doch noch einen machen möchte. Ich hätte auch schon eine Idee… aber es könnte sein, dass mir da zirka 300 Meter fehlen könnten. Bei Ravelry habe ich auch schon gestöbert, wieviel die anderen Strickerinnen so verstrickt haben. Ich grübel halt noch ein bisschen. Die Hauptfarbe wäre ein schönes Curry aus reiner Wolle. Schön weich. Ein Lace-Garn, das auf jeden Fall einen leichten Beilauffaden braucht…. grübel, grübel

Vielleicht Socken?

Gegen mein Strickfaul hilft ein bisschen, dass ich an den neuen Socken für den Kerl stricke. An den Mustergefärbten Wollen gefällt mir immer, dass man sieht, wieviel Runden man schon wieder dran gestrickt hat. Ich habe früher sehr oft einfache Socken ohne Zopf und co gestrickt. Dann kamen die Mustersocken bei meinen Freundinnen auf und ich musste unbedingt mitziehen. Aber ich trage die dann meistens gar nicht gerne. Viele Muster drücken mich in den Schuhen. Stino’s werden die einfachen Socken genannt. Ich habe noch so viel Mustergarne in der Kiste. Und der Kerl freut sich, wenn ich ihm auch mal bunte, lustige Socken stricke. Schließlich gehen auch bunte Socken bei Mann!

Ein Buch zur Ablenkung?

Ich habe ein Buch entdeckt, das mir wieder gut gefallen hat. Gute Bücher kann man nie genug haben. Findest du nicht auch? Masterclass Stricken für Fortgeschrittene. Dazu will ich mich schon zählen. Immerhin stricke ich schon über die Hälfte meines Lebens.

Verfallen Sie beim Stricken in die immer gleichen Muster? »Masterclass Stricken« ist das Richtige für fortgeschrittene Strickerinnen, die bekannte Maschen fallen lassen und ihre Kenntnisse erweitern wollen!

In 12 praktischen Lektionen mit steigendem Anspruch lernen Sie mit 

diesem abwechslungsreichen 

Strickbuch Monat für Monat eine neue Stricktechnik kennen. Üben Sie beim Sockenstricken magische Anschläge und nachträgliche Öffnungen oder meistern Sie Steeks an einem rundgestrickten Kinderpullunder! Alle Anleitungen sind verständlich erklärt, gut nachzustricken und vereinen 

die schönsten Designs internationaler Strickexperten

.

Ich habe schon mal ein bisschen gestöbert und  glaube, ich muss mir das bestellen. Vielleicht knacke ich damit mein Strickfaul-sein. Funktioniert ja meistens, zumindest bei mir.

Wie sieht es bei dir aus? Im letzten Monat sind einige schicke Strickereien zusammen gekommen. Auch da kann man einige Inspirationen sammeln. Ich freue mich schon auf deine Beiträge.

Stell dir mal vor, es gäbe keine Wolle mehr… Pst! Darüber macht man keine Witze!

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


+5

Wie weit bist du? {Nadelgeplapper 21-2}

Die letzten 14 Tage habe ich mich ein wenig mit meinen Strickprojekten befasst. In unserer privaten Kolding-Kal-Gruppe ging öfter die Frage um: “Wie weit bist du?” Carina hat inzwischen abgekettet und der Kolding wartet darauf gebadet zu werden. Ich habe inzwischen abgekettet und der Schal hat schon gebadet. Wieder sind es die Fäden, die noch vernäht werden müssen. Steffi ist auch schon ziemlich weit und unsere Kal-Schnecke Magda grübelt noch, ob sie ihrem Kolding eine zweite Farbe hinzufügt.

Für die letzte Woche brauchte ich dann noch ein Mitnahme-Projekt für die kleine Handtasche. Also ein Paar Socken. Tatsächlich werden es Stulpen. Die brauche ich, damit ich die Hosenbeine beim Laufen durch den Wald nicht immer so einsaue. In der letzten Zeit waren die Wege viel zu nass und aufgeweicht. Außerdem finde ich Stulpen beim Fahrradfahren ganz praktisch, um die Hosenbeine vor unliebsamen Ölspuren zu schützen. Ganz nebenbei hat man etwas wärmere Unterschenkel. Die Stulpen stricke ich aus einem sehr gut abgelagerten 6-fach Sockengarn aus meinem Vorrat.

Ein Sockenprojekt, dass ich im August 2019 begonnen habe und seitdem vor mir hergeschoben habe, ist endlich fertig geworden. Ein paar Socken nach einem Muster von Ducathi. Immer wieder hat Ducathi tolle Sockenmuster. Und manchmal kann ich mich nicht zurückhalten, sie auszuprobieren. Ich mag es aber nicht, meine Socken von der Spitze aus zu stricken. So sehen meine Socken immer etwas anders aus als die Originale. Zur Zeit werden auch ein paar wirklich schöne Socken von Sockshype als Kal gestrickt. Die kribbeln mich so sehr in den Fingern/Nadeln, dass ich die sogar als Toe-up stricken würde. Mal sehen… Carina hat die Socken jedenfalls schon mal fast fertig gestrickt. Aber ein kleiner Ribbelteufel, hat ihr eingeflüstert noch einmal alles auf zu machen.

Apropos Sockenstricken. Ich habe beim Stiebener Verlag ein herrliches Sockenbuch gefunden. Finnische Socken stricken verspricht eine schöne Auswahl an kuscheligen und anspruchsvollen Sockenmustern. Vielleicht sollte ich mir das Buch mal bei unserem Buchdealer bestellen. Ideen, kann man ja nie genug haben.

Alles andere ist in den letzten 14 Tagen eher liegen gelieben. Der schöne Pulli ist inzwischen in eine Motten- Teppichkäfersicher Tüte gewandert. Immer noch habe ich mit den kleinen Wollfresser zu tun. Ob ich die jemals wieder los bekomme? Diese Woche wird es hoffentlich wieder etwas entspannter, dass ich den Pulli wieder aus der Tüte nehmen kann.

Wie weit bist du?

Warst du fleißiger in dieser Woche? Hast du dich an neues gewagt? Oder arbeitest du dich durch deine Ufo’s? Vor 14 Tagen habe ich das Nadelgeplapper wieder in Form gebracht und seitdem sind eine schöne Auswahl Nadelarbeiten zusammen gekommen. Schau einfach mal selber.

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


 

Das Bild ist zum mitnehmen.

 

+2

Liegengeblieben {Nadelgeplapper 21-1}

Ist bei dir über die Feiertage auch so viel liegengeblieben? Hast du auch so viele Nadelarbeiten verschoben? Ich hatte eine gute Ausrede. Aber auch wenn mir nicht das Leben einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte, wären über die Feiertage einige Stricksachen liegengeblieben. Dieses Phänomen kenne ich schon aus den vorangegangenen Jahren. Nun ist bei uns aber Ruhe eingekehrt und ich kann mich wieder besser konzentrieren.

Liegengelieben

Witzig ist, dass bei Frickelcast, ein #Fal ins Leben gerufen wurde. Fal heißt: “Der Frickelalong, kurz FAL, ist so etwas wie ein Knitalong oder Crochetalong, also ein gemeinsames Stricken oder Häkeln. Mit dem Unterschied, dass wir nicht nur stricken und häkeln, sondern alle Hand- und Bastelarbeiten erlaubt und sogar ausdrücklich erwünscht sind….” (hier nachzulesen) Mit dem Hashtag #machdasufofertigfal kann man mitmachen und es spornt vielleicht euch ein bisschen an, mit seinen Ufo’s abzuschließen.

Ich habe ja gar nicht so viele Ufo’s 😉! Das behaupte ich jedenfalls immer. Aber seitdem ich das Nadelgeplapper ins Leben gerufen habe, merke ich, dass dem nicht ganz so ist. Manches liegt hier wirklich schon länger. So habe ich den Mohairino Medley von Steven West längst fertig gemacht, nur sind es die vielen Fäden, die mich von der kompletten Fertigstellung abhalten. Es sind wirklich nicht mehr viele! Jetzt wo ich das hier aufschreibe, könnte ich mich glatt selber in den Popo treten, dass ich die noch nicht vernäht habe.

Der Hjördis, gehört auch zu den Liegengebliebenen. Der zweite Ärmel ist längst fertig. Jetzt muss ich die Teile doch nur noch auf eine Nadel nehmen und das Einstrickmuster anfangen. Das ist doch der eigentlich schönste Teil der Friemelei. Darauf hatte ich mich so gefreut. Aber dazu hätte ich meine Gedanken beieinander haben müssen. Das ging in den letzten vier Wochen nicht. Sollte ich vielleicht nachher mal alle Maschen wenigstens auf die eine Nadel nehmen?

Was ich die ganzen letzten Wochen immer bearbeitet habe ist der Kolding-Schal von Chriss Berlin. Wir haben einen kleinen Kal gestartet, den man aber auch gut auf Instagram unter dem #regia💛Kolding verfolgen. Ich glaube, es haben sich inzwischen ein paar andere Strickerinnen dazu gesellt.

Vergessenes

Ich hatte die Idee, einer netten jungen Dame aus unserer Familie ein paar schicke Handstulpen zu stricken. Doch die sind nie fertig geworden. Die möchte ich nun auch fertig machen. Es wäre wirklich sehr schade um die wunderschöne Wolle aus Schaf, Ziege und Lama. Wenn ich die Teilchen anprobiere, dann sind die so kuschelig, dass ich sie gar nicht ausziehen mag. Erst wenn es mir zu warm wird, kann ich mich trennen. Ich werde sie dann in meine Weihnachtskiste für das nächste Jahr legen…

Ein anderes Projekt für den Januar habe ich mir auch noch vorgenommen. Ein paar Motten haben sich in meine Sockenschublade geschlichen! Warum müssen die sich immer wieder über meine Wollen hermachen? Ich liebe es dicke Socken, aus 6-Fädiger Sockewolle, zu Hause zu tragen. Die liegen allerdings über den Sommer in der Schublade. Ein Leckerbissen für die kleinen Flugungetiere und ihren Nachwuchs.
Das erste Sockenpaar habe ich schon repariert. Ich habe den kompletten Fuß samt Ferse abgetrennt und neu angestrickt. Magda hatte in unsere Strickgruppe einen Link geschickt, wie man Socken mit so großen Löchern auch auf eine andere Art wieder in Form bringen kann. Das werde ich mit dem nächsten Paar ausprobieren.

Strickblogs

Bei dem Stöbern nach guten Ideen, wie man Socken wieder auf Vordermann bringen kann, bin ich über den Strickblog von Matthias und Patricia gestolpert. Linksgestrickt ist eigentlich ein Handarbeitsshop. Die gezeigten Strickereien machen gleich wieder mehr Lust, wieder etwas neues anzunadeln. Außerdem beschreibt Patricia ein Buch, das mich schon wieder extrem kribbelig macht. Norweger-, Island-Muster und co, bringen meinen Jagdinstinkt in Wallung.

Und was ist bei dir Liegengeblieben?

Wie sieht es nun bei dir so aus? Ist viel liegengeblieben? Ich würde mich sehr freuen, wenn du bei der Linkparty mitmachen würdest. Jede Nadelarbeit ist dabei gerne gesehen. Lasst uns die armen übersehenen Arbeiten endlich zur Vollendung bringen. Das Bild in meiner Seitenleiste zum Nadelgeplapper, kannst du dir gerne auf deinen Blog mitnehmen.

Start the Day with Coffee, End the day with Yarn

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


+3