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Marathon in Bewegung, oder die Welt ist Bunt

Bewegung kann Bunt

In Berlin ist Marathon und damit gibt es eine Menge Bewegung in der Stadt. Abgesehen davon, dass wieder der Marathon ganz spontan in der Stadt für Bewegung sorgt, (Na gut, dieses Jahr ist der Marathon eine Woche vorgezogen worden), sind wieder sehr viele Skater am Samstag unterwegs gewesen. Nach der Arbeit, habe ich mir, ausgerüstet mit meiner Kamera, an der Skaterstrecke einen Platz gesucht. Eine lange Belichtung und eine geschlossene Blende brachte Bewegung in die Bilder.

Schade ,dass die Sonne nicht geschienen hat. Auch so sind die Bilder voll in Bewegung. Die Kamera lag für die Bilder auf dem Sattel meines Fahrrades und nur weil ich die Kamera auch über das Display auslösen kann, sind sie nur bedingt verwackelt.

Es ist unglaublich, wieviel Wind die Skater machen. Es entsteht fast ein Sog, der dich mitreißen könnte. Sie kamen in Wellen, und so konnte ich immer wieder justieren und neu versuchen, spannende Bilder in Bewegung zu fotografieren.

Ein wenig muten sie wie Supermann-Bilder an, als zischen die Skater mit Überschallgeschwindigkeit an mir vorbei. Ich habe so viele solcher Bilder gemacht, dass ich mich nicht entscheiden konnte, welches ich dir zeige möchte.

Die Kamera mit dem Objekt mitführen

Bei den nächsten Bilder habe ich versucht, mit ebenfalls kleiner Blende und langer Belichtung, einzelne Skater fest zu halten. Den Skater im Lauf verfolgen. Dabei war also ich auch in Bewegung. Es sind tolle Lichtmalereien entstanden und wunderschöne bunte Bewegungen.

Schon toll, was man alles machen kann. Stelle dir diese Bilder auf Leinwand vor, gehen die nicht als Kunst durch?

Da  hätte ich schneller sein müssen, um die einzelnen Skater perfekt abzulichten. Ich habe es wirklich versucht, mich schneller mit zu drehen. Schon einmal hatte ich versucht Bilder von den Marathonskater zu machen.

In langen Schlangen, sind die Läufer an mir vorbei gerauscht. Manch eine Träne habe ich auch gesehen. Und der Monsterjunge berichtete von einem bösen Sturz, mehrere Straßen weiter entfernt. Ich glaube, ich würde da nicht mitfahren, das ist mir wirklich zu schnell. Hättest du solche Ambitionen?

Die Bilder verlinke ich bei Lotta und ihre Bunt ist die Welt Linkparty und bei der Zitronenfalterin ihrem Monatsmotto Farbe im Alltag. Außerdem möchte ich dich daran erinnern, dass du noch einmal bei Andrea vorbei liest, sie hat heute ein Interview mit mir online gestellt.

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Könnte es sein, dass ich die Farbe Rot mag?

Tatsächlich, könnte man den Verdacht bekommen, das ich Rot mag! Oder Idril ist fertig…

Idril

Im späten Winter war ich in dem Wollschlößchen in Berlin Charlottenburg. Ein freundlicher Laden, der vollgestopft ist mit Wollen, die man zum Teil schon nicht mehr zu kaufen bekommt. Es war nicht das erste Mal, dass ich dort war. Mich hatte eine Qualität sehr gelockt und an diesem Tag war es dann soweit, dass ich mir einige Stränge unbedingt mitnehmen wollte. Die Stränge hingen an einem Ständer, mehrere Farben nebeneinander und schimmerten mit dem Sonnenlicht um die Wette. Aus 50% Merino und 50% Seide, in einem schönen satten Karminrot.

500 Gramm, 1250 Meter stecken nun in meinem neuen Pullover Idril, nach einer Anleitung von Jennifer Wood. Das Buch, von Jennifer Wood, hatte ich schon einmal vorgestellt. Tolle Modelle sind darin zu finden. Aber für dieses Garn, habe ich mir den Idril ausgesucht. Gestrickt habe ich mit 3,5 Nadeln. Vielleicht, weil ich ihn schnell tragen wollte, oder weil ich nicht im Hochsommer mit diesem Garn stricken wollte, habe ich den Pulli schnell fertig gemacht. Knappe 4 Wochen, hatte ich ihn auf den Nadeln. Wobei mir auch noch andere Projekte “im Weg” waren. Das Garn floss sozusagen, durch meine Finger. ( Ich klinge, als würde ich schwärmen !?)

Schau mal, wie schön die Wolle schimmert. Die Seide “kühlt” die Wolle tatsächlich herunter. Ich habe den Pulli angehabt, als es 26° C im Schatten hatte. Klar ist mir etwas warm gewesen. Aber es ließ sich aushalten. Wieder einmal, hatte mich Magda fotografiert. Ich freue mich jedesmal, wenn sie so schöne Bilder von mir macht.

Idril

Drehe dich mal, geh dorthin, nein nicht so verkrampft. Das Leben eines Models, möchte ich nicht haben. Aber das Ergebnis, ist dann doch schön. Hier waren wir an einem kleinen See im Wilmersdorf. Die Sonne ging gerade unter. Lotta nannte das die “goldene Stunde”.  Eigentlich dürfte ich die Bilder gar nicht bei ihr verlinken, hat sie doch Magda gemacht.

Idril

Zurück zu meinem neuen Schätzchen. Im Hochsommer werde ich ihn nicht tragen. Das ist mal klar. Aber für kühle Abende, ist der wirklich schön. Die Wolle ist aus dem Hause Seehawer & Siebert. Die kannte ich bis dahin noch nicht. Die Maulbeerseide/ Merinowolle wird im Strang, als Dochtgarn geliefert und hat eine ordentliche Lauflänge von 250 Meter. Laut Anleitung hätte ich mehr Wolle gebraucht. Da ich aber wiedereinmal alles anders mache, blieb ich unter der geschätzten Menge. Einen Nachteil hat das Garn allerdings, es wird pillen. Nach wenigem tragen, sind schon einige Knötchen zu sehen. Das muss man bei so einem Garn eben in kauf nehmen.

Idril

Ich hoffe ich habe alles wichtige erzählt. Bleibt mir noch den Beitrag bei Maschenfein und eigentlich wollte ich auch bei Fanny verlinken. Da gibt es aber aufgrund  der DSGVO erstmal keine “Liebsten Maschen”

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Farben

Wissenswertes über Karminrot’s Farben

Ha, das hört sich jetzt danach an, dass es bei mir nur Rotes gibt. Das ist nicht richtig! Ich mag viele Farben. Meistens sind es die warmen Töne, die mich anziehen. Was bestimmt nicht verwunderlich ist, da ich ein Herbsttyp bin. Ich habe mich nie zu einer Farbberatung aufgeschwungen. Allerdings gab es da mal eine Freundin, die sich damit auseinandergesetzt hat und uns in der Schulzeit schon analysiert hat. Wie schön, dass da wohl mein Karminrot hineinzählt.

Als Kind war mir meine Kleidung eher egal. Meine Mutter wunderte sich immer darüber, dass sie mir alles anziehen konnte, während sich meine jüngere Schwester grundsätzlich gegen alles wehrte, dass nicht auffällig genug war.

Was wohl dazu führte, dass ich knallige Farben nicht mochte. Ich wollte nicht auffallen! In der Pubertät war meine bevorzugte Kleidung Schwarz/Weiß. Da war mein Musikgeschmack oder die Zeit daran schuld. Wir trugen fast alles in Schwarz und die Haare hoch toupiert oder gesteckt. Was ich wohl für Musik gehört habe?

Buntstifte.jpg

Aquarellstifte

Nachdem ich meine Newromantikzeit überwunden hatte, wurde meine Kleidung eher “Natürlich”. Beige Töne bevorzugt.

Auch als ich meine erste Wohnung eingerichtet habe, sah man eher die Töne der Natur. Wenn ich mich in unserer Wohnung um mich selber drehe, sind es die warmen Töne, die ich sehe. Eine rote Wand im Wohnzimmer, mit natürlichen Farben für die Möbel. Holz spielt eine große Rolle und ich käme nie auf die Idee meine Möbel anzumalen. Klares Weiß, finde ich bei anderen immer sehr schön und bewundere diese Wohnungen auch immer, aber wohl fühle ich mich in meinem “Erdbau”.

Aquarellfedern

Malen und Zeichnen war für mich immer schon ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Meine Mutter sorgte für viele Filz-, Wachs- und Wasserfarben. In der Schule war ich immer in den Kunstklassen und wenn ich mehr auf die Familie gehört hätte, dann hätte ich heute einen anderen Beruf. (Warum ist man in der Jugend nur so bockbeinig!). Ich habe viel mit Schwarz experimentiert. War ein Bleistiftkünstler, und mochte es nicht, wenn man meine Bilder ausmalen wollte. Tintenkunst, fand ich super. In der Oberschule haben wir mit Tinte und Federn wundervolle Bilder gefertigt.

Meinen Malkasten musste ich ständig nachfüllen lassen. Aber irgendwann verlor sich die Lust, zu malen. Die Monster wurden zu Fingerfarben und Wachsmalkreiden animiert. Farben jeglicher Art waren Programm.

Erst vor einiger Zeit fand ich die Pinsel und die Staffelei wieder. Die Idee, für den langweiligen Flur auf meiner Arbeit eigene Bilder zu produzieren, brachte mich wieder zu den Farben.

Willst du einen Blick in meine Wollkiste werfen? Die ist schön bunt. In einem Wollgeschäft, kann ich mich an den Farben nicht satt sehen. Oder auch, wenn ich in einem Künstlerbedarfsgeschäft, vor dem Farbenregal stehe, weiß ich nicht wirklich, welche Farbe noch in meinen Einkaufskorb muss möchte.

 

Pastelliges, gibt es auch

Und warum erzähle ich dir das alles? Astrid hat etwas über Farben erzählt und eine Linkparty daraus gemacht. Das Pastellige geht heute zu Lottas “Bunt ist die Welt”

Wie sieht deine Welt aus? Ist die auch bunt?

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Winterimpressionen

Bunt ist die Welt

Wenn der Schnee in Berlin auf sich warten lässt,

dann guck ich mir eben alte Bilder an. Lotta fragt nach Winterimpressionen. Da kann ich tatsächlich nur mit Altem dienen. Denn im Winter, ohne Schnee sieht meine Stadt nicht besonders attraktiv aus. 

Aber wenn es geschneit hat, dann haben wir wunderschöne Fleckchen, die ich dir gerne zeige.

Auch wenn die Autofahrer fluchen, ich mag es, wenn meine Stadt, in einer dicken Schicht Schnee zur Ruhe kommt. Mehr Winterimpressionen findest du bei Heute macht der Himmel Blau
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Hoffnungsvoll

Oder die Welt ist bunt

Hoffnungsvoll sollen die Bilder sein, so die Aufgabe bei Lotta. Hoffnungsvoll habe ich meine Festplatte durchstöbert, um die passenden Bilder zu finden. Ich bin tatsächlich nicht vor die Tür gegangen. Hatte aber eine Idee, welches Bild in Frage kommen könnte.

In der Tiefe eurer Hoffnungen und Wünsche liegt euer stilles Wissen um das Jenseits; Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling. Traut den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen.

Khalil Gibran (libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter) 

Letztes Jahr gab es eine Aktion im Bikini Berlin. Auf der großen Freifläche, vor dem Fester zum Berliner Zoo, standen Tische, auf denen man Origamifiguren falten konnte. Auf die Papierchen schrieben die Menschen Wünsche und Gedanken. Sie stecken sie dann zu all den anderen Hoffnungen. Ich fand es wunderbar. Auch ich steckte hoffnungsvoll meinen Wunsch dazu…
Wie hoffnungsvoll müssen die Liebenden sein, um sich an ein Brückengeländer zu “ketten”?
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Wasser

Die Welt ist Bunt

Bei Lotta, auf ihrem Blog, Heute macht der Himmel Blau , geht es um Wasser. Ich bin oft am Wasser und versuche etwas ganz besonderes einzufangen. Bei diesem Bild habe ich bestimmt 100 Bilder gemacht, bevor ich es heraus hatte. Ohne Stativ, Und immer wieder, habe ich etwas verändert. Die Blende, Die Verschlusszeit … Gehofft habe ich, das es nicht aufhört zu regnen.
Das zweite Bild, habe ich auf der IGA gemacht. Ein kleiner Garten den ein großes aber flaches Becken einnimmt. Fasziniert hatte mich, an den Seiten waren Spiegel, die den Garten und das Wasser noch größer erscheinen ließen. 

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