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Farben

Wissenswertes über Karminrot’s Farben

Ha, das hört sich jetzt danach an, dass es bei mir nur Rotes gibt. Das ist nicht richtig! Ich mag viele Farben. Meistens sind es die warmen Töne, die mich anziehen. Was bestimmt nicht verwunderlich ist, da ich ein Herbsttyp bin. Ich habe mich nie zu einer Farbberatung aufgeschwungen. Allerdings gab es da mal eine Freundin, die sich damit auseinandergesetzt hat und uns in der Schulzeit schon analysiert hat. Wie schön, dass da wohl mein Karminrot hineinzählt.

Als Kind war mir meine Kleidung eher egal. Meine Mutter wunderte sich immer darüber, dass sie mir alles anziehen konnte, während sich meine jüngere Schwester grundsätzlich gegen alles wehrte, dass nicht auffällig genug war.

Was wohl dazu führte, dass ich knallige Farben nicht mochte. Ich wollte nicht auffallen! In der Pubertät war meine bevorzugte Kleidung Schwarz/Weiß. Da war mein Musikgeschmack oder die Zeit daran schuld. Wir trugen fast alles in Schwarz und die Haare hoch toupiert oder gesteckt. Was ich wohl für Musik gehört habe?

Buntstifte.jpg

Aquarellstifte

Nachdem ich meine Newromantikzeit überwunden hatte, wurde meine Kleidung eher „Natürlich“. Beige Töne bevorzugt.

Auch als ich meine erste Wohnung eingerichtet habe, sah man eher die Töne der Natur. Wenn ich mich in unserer Wohnung um mich selber drehe, sind es die warmen Töne, die ich sehe. Eine rote Wand im Wohnzimmer, mit natürlichen Farben für die Möbel. Holz spielt eine große Rolle und ich käme nie auf die Idee meine Möbel anzumalen. Klares Weiß, finde ich bei anderen immer sehr schön und bewundere diese Wohnungen auch immer, aber wohl fühle ich mich in meinem „Erdbau“.

Aquarellfedern

Malen und Zeichnen war für mich immer schon ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Meine Mutter sorgte für viele Filz-, Wachs- und Wasserfarben. In der Schule war ich immer in den Kunstklassen und wenn ich mehr auf die Familie gehört hätte, dann hätte ich heute einen anderen Beruf. (Warum ist man in der Jugend nur so bockbeinig!). Ich habe viel mit Schwarz experimentiert. War ein Bleistiftkünstler, und mochte es nicht, wenn man meine Bilder ausmalen wollte. Tintenkunst, fand ich super. In der Oberschule haben wir mit Tinte und Federn wundervolle Bilder gefertigt.

Meinen Malkasten musste ich ständig nachfüllen lassen. Aber irgendwann verlor sich die Lust, zu malen. Die Monster wurden zu Fingerfarben und Wachsmalkreiden animiert. Farben jeglicher Art waren Programm.

Erst vor einiger Zeit fand ich die Pinsel und die Staffelei wieder. Die Idee, für den langweiligen Flur auf meiner Arbeit eigene Bilder zu produzieren, brachte mich wieder zu den Farben.

Willst du einen Blick in meine Wollkiste werfen? Die ist schön bunt. In einem Wollgeschäft, kann ich mich an den Farben nicht satt sehen. Oder auch, wenn ich in einem Künstlerbedarfsgeschäft, vor dem Farbenregal stehe, weiß ich nicht wirklich, welche Farbe noch in meinen Einkaufskorb muss möchte.

 

Pastelliges, gibt es auch

Und warum erzähle ich dir das alles? Astrid hat etwas über Farben erzählt und eine Linkparty daraus gemacht. Das Pastellige geht heute zu Lottas „Bunt ist die Welt“

Wie sieht deine Welt aus? Ist die auch bunt?

12 von 12

Upps,

jetzt ist es passiert. Ich habe mich heute mit Magda zusammengesetzt und einiges verändert. Aber ich fange wohl erst einmal von vorne an…

Morgens den ersten Kaffee genossen

In letzter Zeit trinke ich morgens nur noch schwarzen Kaffee. Soll ja schön machen. Naja, ich denke nicht, dass es wichtig ist schön zu sein. Nur sich gut zu fühlen. Damit ich mich gut fühle, mache ich seit einiger Zeit „Intervallfasten“. Ob es hilft? Ich weiß es noch nicht.

Dann habe ich mich auf die Räder gemacht. Meine Verabredung, Magda, ist bestimmt schon da. Das Wetter passt, so macht das Radfahren so viel Spaß, das ich schneller da war als erwartet.  Und weil ich noch warten musste, habe ich mir ein Draußenfrühstück gegönnt.

Und dann ging es los. Magda hatte mich nämlich dazu überredet, meinen Blog auf WordPress umzuziehen. So richtig mit eigener Blogadresse und den ganzen Zauber. Sie hilft mir, hatte sie versprochen und so wird alles gerade etwas umgebaut. Ich sage dir, das ist vielleicht eine Arbeit. Aber irgendwie fühle ich mich damit auch ganz gut. Ich würde mich freuen, wenn du meinen Blog weiter verfolgen würdest. Dazu musst du nur meine neue Adresse in deine Leseliste eintragen.

Wir haben einen Kaffee getrunken. Aber 4 Stunden gesessen. Meine Herren, wie die Zeit bei so etwas vergeht. Dafür war der Kaffee sehr gut.

Dann habe ich meine Laptoptasche zugeklappt… So viel Zeit, die verfliegt, wenn man sich mit dem Computer beschäftigt. Lass uns noch ein bisschen in die Sonne setzen und ein wenig stricken. Das haben wir dann auch gemacht, Den Kurzen, von Magda auf dem Spielplatz aufgesammelt.

Davor haben wir uns aber nicht nehmen lassen, in dem Wollladen ums Eck vorbei zu schauen. Das Wollschlößchen hat sich neue Garne zugelegt. Ganz fein, aus Yak und Seide…

Auf dem Nachhauseweg, bin ich noch im Tiermarkt vorbei gefahren. Für meinen kleinen Teich einen neuen Schlauch kaufen. So, jetzt plätschert es wieder.

Dann habe ich uns noch ein paar Küchlein gebacken. Schokolade und wenig Zucker.

In unserer Stadt ist der Frühling eingezogen. Überall stehen Frühblüher und leuchten um die Wette.

 

Am Nachmittag noch kurz bei der Wollnerin vorbeigefahren und etwas geschnattert und gestrickt. Lange Zeit hatte ich nicht. Der Kerl wartete schon, denn unsere Walkingrunde stand an.

Jetzt haben wir unser Runden gedreht. 5 km sind es wieder geworden und der Kerl fühlt sich gut.

 

Nun verlinke ich noch bei Draußen nur Kännchen, für die 12 von 12 Sammlung. Was wohl die Anderen heute veranstaltet haben? Ich setze mich jetzt auf die Terrasse und genieße den lauen Abend und hoffe, dass du meinen Blog nicht aus den Augen verlierst.

Breitscheidplatz Berlin, der 12 Blick im März

12tel Blick

Es ist wieder so weit. Lass uns einen Blick über den Platz in der Mitte Westberlins werfen. Der Ostermarkt wird gerade aufgebaut. Inzwischen finden auf diesem Platz ständig irgendwelche Märkte statt. Da gerade Ostern war, werden einige riesige Ostereier verteilt. Schade, dass die Bäume noch nicht genügend Sonne und Wärme hatten, um das sie schon etwas grüner aussehen. 
Fotografiert habe ich den Platz am Morgen, bevor die Touristen unterwegs sind und die Arbeiter noch Platz zum Rangieren haben. 
Dort, wo das rote Karussell steht, tanzt üblicherweise ein Skateboarder auf seinen Brettern und lockt den Touristen einige Cents aus der Tasche. Als ich noch mit meinen Rollschuhen durch die City gesaust bin, habe ich auch einige Stunden auf diesem Platz verbracht. Damals hatten wir und/ oder einen Gettoblaster. Man traf sich einfach, weil man dort entweder verabredet war oder weil man wusste, dass die Anderen dort waren. Jedesmal, wenn ich den Skateboarder sehe, muss ich an diese Zeit denken. Hach, ist das schon lange her…

Das nächste Bild von meinem Berliner Platz, wird bestimmt schon grüner sein, denn heute hatte wir in Berlin 18° im Schatten. Direkter Wechsel vom Winter in den Sommer. 
Mehr schöne Blicke findest du bei Tabea, die 12tel Blicke…

Eye-Poetry #13 Astrid Lindgren

Diese Zeilen aus Ronja Räubertochter, können in Kreatives umgesetzt werden, wieder eine spannende Aufgabe. Andrea Holunder, sucht einmal im Monat einige Zeilen heraus, die anregen, inspirieren, herausfordern. 


„Eine Weile standen sie schweigend da und lauschten dem Zwitschern und Rauschen, dem Brausen und Singen und Plätschern in ihrem Wald. Alle Bäume und alle Wasser und alle grünen Büsche waren voller Leben, von überall erscholl das starke, wilde Lied des Frühlings. „Hier stehe ich und spüre, wie der Winter aus mir herausrinnt“, sagte Ronja. „Bald bin ich so leicht, dass ich fliegen kann.“
aus Astrid Lindgren: ‚Ronja Räubertochter‘

Meine Idee… Die hatte ich schon vor einem Jahr im Kopf. Der Gedanke stand und steht in meinem Bullett Journal und wurde von Woche zu Woche, Monat zu Monat weitergeschoben, bis Andrea ihre Aufgabe zu ihrem Eye-Poetry gestellt hatte. Ein paar Pinsel brauchte ich noch und machte einen Besuch in einem Künstlerbedarfmarkt. Ein gefährliches Pflaster. Meistens habe ich mehr im Arm, als ich eigentlich haben wollte. Dann musste ich mir nur noch die Staffelei aufstellen und den Pinsel schwingen. Und das ist dabei heraus gekommen. 

Ich dachte, das dieses Bild hinter unserem Bett einen Platz findet. Doch ich werde es mit zu meiner Arbeit nehmen und auf unserem Flur aufhängen. Da haben noch mehr Menschen etwas von meinem Blick über das Wasser und laden vielleicht dazu ein, selber einmal den Pinsel zu schwingen. 

Österliche Tulpen

Ostern, kommt

Ganz bestimmt. Meine Hasensammlung habe ich jedenfalls schon einmal aus den Kisten gekramt. Und weil „nur“ Hasen einfach langweilig sind, habe ich mir ein paar Zweige und französische Tulpen gekauft.
Die Zweige stammen von einem Kirschbaum und ich hoffe, das sie wirklich blühen. Ich hatte schon oft Zweige, die dann aber nicht geblüht haben. 

Findest du auch die französischen Tulpen so schön? Ich mag sie sehr. Gestern bin ich an einem Blumenladen vorbei gekommen, der hatte so herrliche Papageientulpen, fast hätte ich mir einen Strauß mitgenommen. Hätte! Ich hoffe, die bekomme ich auch noch nächste Woche. (Ja, ja, was man hat, das reicht einem nicht. Manchmal komme ich mir vor, wie des Fischers Fru, die mit nichts zufrieden war und am Ende wieder in ihrer ollen Holzkate leben musste!)

Ich bin sonst kein Orange-Fan. Trotzdem finde ich diese Tulpen einfach nur schön. Ihre Farbe ruft hoffentlich endlich den Frühling. Die Vase, in der meine Blumen stehen, habe ich auf der Straße gefunden. Sie stand dort, zum mitnehmen. Für solche Zweige, eignet sie sich hervorragend.
Die Zweige, habe ich mit meinen gefalteten Kranichen behangen. Auf Ostereier habe ich (noch) keine Lust. Im Moment jedenfalls noch nicht. Da müssen die Hasen ausreichen, um Ostern herbei zu rufen.

Hast du schon österlich geschmückt? Bestimmt. Ich bin ja immer eine der Letzten, der es auffällt, dass es schon so weit ist. Mal sehen, wer noch Ostern in der Vase stehen hat. Bei Holunderblütchen versammeln sich alle, die heute Blumen zeigen wollen. 

Der 12tel Blick auf den Breitscheidplatz Berlin

Breitscheidplatz 2018

Schneller als ich dachte, war der Monat schon wieder vorbei. Heute erst habe ich das Bild auf den großen Platz. fast in der Mitte Berlins gemacht. Hier war das Zentrum Westberlin. Das Zentrum, mit dem ich aufgewachsen bin. 
Hier tummelten sich Touristen und Berliner. Hier trafen sich Rollschuhläufer und Skateboardfahrer. Hier waren die Diskotheken, in die ich als Pubertier gegangen bin. 
Heute sieht man hier immer noch viele Touristen, immerhin ist die Gedächtniskirche ein Wahrzeichen der Stadt. Lippenstift und Puderdose, werden die Kirchen, die Alte wie die „Neue“,  liebevoll von den Berlinern genannt. 

Heute war es sonnig, aber kalt. Genau auf diesem Platz, zieht immer ein ordentlicher Wind. Mit hochgeschlagenen Kragen und Schal, haben wir noch eine Runde um die Kirchen gedreht.
Mein Beitrag heute zum