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Schon wieder ist der 12te

Nicht ohne Kaffee, dafür aber ohne Kaffeebild

Als ich heute morgen aufgestanden bin, hatte ich glatt vergessen, dass schon wieder der Zwölfte ist. Den Kaffee muss ich dir also unterschlagen. Statt Kaffee, also mein Buch, das ich gerade lese. Ebooks, sind nicht unbedingt meine Favoriten. Aber manchmal geht es eben nicht anders

Und weil ich schon so früh wach war, konnte ich gleich richtig unterwegs sein. Eine Freundin möchte etwas von mir genäht haben. Dazu braucht man Stoff. Und wo bekommt man den wohl am besten? Natürlich in einem Stoffgeschäft. Um das Passende zu finden, hat mich Magda eingesammelt und einmal durch die Stadt kutschiert, damit wir in einem unserer Stoffparadiese untertauchen können.


Abgetaucht, zwischen Stoffballen und Mustern. Tatschen und streicheln. Überlegen, wie das Projekt aussehen soll. Stoffe hin und her schieben, weiter philosophieren, welcher Stoff wohl passen könnte.

Gestaunt habe ich über den Ausruhplatz! Ob die dort irgendwelche Aktionen, Nähnachmittage oder Modenschauen machen, das konnte ich nicht herausfinden. Aber einladend sieht der Bereich schon aus, oder?


Berlin zeigte sich heute in einem grauen Kleidchen. Die Sonne kam nur ab und an heraus. Auch die Kunst auf der Straße konnte uns nicht erheitern. Ich weiß manchmal wirklich nicht, was sie bedeuten soll. Vielleicht hast du eine Idee. Je länger ich mir das Bild anschaue, umso mehr entdecke ich, tatsächlich einen Sinn…

Spontan wie wir sind, fuhren wir eine Freundin besuchen. gemeinsam nähen, stricken, quatschen, da vergehen die Minuten und Stunden in einem Affenzahn. Bei Tienechan wird es aber auch nicht langweilig, so viel gibt es bei ihr zu entdecken und zu hören.

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Magda hat begonnen einen Beutel aus lauter Hexagons zu nähen. Dazu muss man sich lauter Stoffschnipsel zusammen schneiden. Alles um eine Pappe genäht und dann zusammennähen… Meine Herren, was für eine Arbeit. Ich bin mal gespannt, wann sie alles in die Ecke schleudert… Wir haben ihr, bevor wir bei unserer Freundin eingetrudelt sind, noch eine passende Nadel gekauft. Ich kann die Nadel ohne Brille fast nicht sehen, geschweige denn, einen Faden einfädeln. Aber Magda kann das.

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Auf dem Rückweg in die Stadt, fuhren wir noch an einem Stoffladen vorbei, den ich schon länger auf dem Schirm hatte. Pech, die Tür war verschlossen. Hier wurde Mittag gemacht. Auch das gibt es in unserer Stadt und in manchen Kiezen, dass die Verkäufer einfach die Tür zusperren und sich die Beine vertreten gehen. Dann eben ein anderes mal.

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Der Nachwuchskünstler von Magda, wurde auf einem Spielplatz, von den Kindergärtnern, zum Abholen bereit gehalten. Mit einer Brezel in der Hand und ein bisschen Sonne im Gesicht warteten wir, dass der junge Herr zu Ende gespielt hatte. Ein versprochenes Eis hat ihn gelockt, etwas schneller zu spielen.

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Das Eis war schnell aufgeschleckt. Bis ich an die 12 Bilder heute dachte, sah mein Eis nicht mehr fotogen aus. Somit fällt das eben aus.
Zu Fuß, schlappte ich nach Hause und hatte schon wieder tausend Gedanken, was ich noch alles heute Abend machen möchte. Aber wie immer, ist der Tag einfach zu kurz, wenn ich frei habe. Da lag aber noch eine angefangene Arbeit auf meinem Werktisch. Dann mache ich eben damit weiter.

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Gestern Vormittag, hatte ich den größten Teil schon fertig. So blieben nur noch wenige Handgriffe. Schwupps, war der Beutel fertig. Die Kordeln noch zusammengedreht, und ich hätte Magda ihren neuen Strickbeutel noch vorbei bringen können. Ich glaube, sie kann noch ein bisschen zappeln.

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Jetzt sitze ich noch ein bisschen mit dem Kerl auf dem Balkon und schreibe meine 12 von 12. Dazu ein richtig leckeres Bier, das ohne Umdrehungen auskommt. Lange werden wir wohl nicht draußen aushalten. Zumindest nicht mit den kurzen Hosen, die ich anhabe.

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Wie war dein Tag heute? Hast du auch bei 12von12 bei Caro mitgemacht?

Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz Berlin im Mai

Berlin, der Breitscheidplatz

Der 12tel Blick ist immer wieder eine Überraschung. Wenn man sich regelmäßig an der selben Stelle einfindet und seinen Blick über den Breitscheidplatz schweifen lässt, kann man immer wieder etwas neues entdecken. Dieses mal findet ein Spargelfest auf dem Breitscheidplatz statt.  In der prallen Sonne, die am 31. Mai circa 33° im Schatten produziert hat, tummelten sich nur wenige Leute auf dem Platz. Vielleicht lag es aber auch daran, das ich ziemlich früh an meinem Plätzchen stand.

12tel Blick über den Breitscheidplatz

Schön bunt sehen die Fahrgeschäfte und Trinkhallen aus. Spargel habe ich übrigens kaum gesehen. Dafür leuchten die Bäume in einem satten grün und bieten einigen Schatten. Dort wo die Buden stehen, stand einmal des Kirchenschiff der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Turm war einmal 113 Meter hoch und die 5 großen Glocken, die aus den erbeuteten Kanonen aus dem Deutsch-Französischen Krieg gegossen waren, machten einen solchen Lärm, dass die Wölfe im benachbarten Zoologischen Garten dermaßen jaulten, dass Polizisten versuchten, den Viechern das Maul zu verbieten. Was die Tiere allerdings völlig kalt ließ und sie weiter Radau machten. Die Glocken waren damals fast so groß, wie die Glocken aus dem Kölner Dom.

Breitscheidplatz Berlin

Eva hat vor einiger Zeit den 12tel Blick übernommen und es ist wiedereinmal spannend, welche Blicke dort zusammen kommen. Versuche es doch selber einmal, dich einmal im Monat an eine bestimmte Stelle zu stellen und ein Foto zu machen. Du wirst staunen…

Könnte es sein, dass ich die Farbe Rot mag?

Tatsächlich, könnte man den Verdacht bekommen, das ich Rot mag! Oder Idril ist fertig…

Idril

Im späten Winter war ich in dem Wollschlößchen in Berlin Charlottenburg. Ein freundlicher Laden, der vollgestopft ist mit Wollen, die man zum Teil schon nicht mehr zu kaufen bekommt. Es war nicht das erste Mal, dass ich dort war. Mich hatte eine Qualität sehr gelockt und an diesem Tag war es dann soweit, dass ich mir einige Stränge unbedingt mitnehmen wollte. Die Stränge hingen an einem Ständer, mehrere Farben nebeneinander und schimmerten mit dem Sonnenlicht um die Wette. Aus 50% Merino und 50% Seide, in einem schönen satten Karminrot.

500 Gramm, 1250 Meter stecken nun in meinem neuen Pullover Idril, nach einer Anleitung von Jennifer Wood. Das Buch, von Jennifer Wood, hatte ich schon einmal vorgestellt. Tolle Modelle sind darin zu finden. Aber für dieses Garn, habe ich mir den Idril ausgesucht. Gestrickt habe ich mit 3,5 Nadeln. Vielleicht, weil ich ihn schnell tragen wollte, oder weil ich nicht im Hochsommer mit diesem Garn stricken wollte, habe ich den Pulli schnell fertig gemacht. Knappe 4 Wochen, hatte ich ihn auf den Nadeln. Wobei mir auch noch andere Projekte “im Weg” waren. Das Garn floss sozusagen, durch meine Finger. ( Ich klinge, als würde ich schwärmen !?)

Schau mal, wie schön die Wolle schimmert. Die Seide “kühlt” die Wolle tatsächlich herunter. Ich habe den Pulli angehabt, als es 26° C im Schatten hatte. Klar ist mir etwas warm gewesen. Aber es ließ sich aushalten. Wieder einmal, hatte mich Magda fotografiert. Ich freue mich jedesmal, wenn sie so schöne Bilder von mir macht.

Idril

Drehe dich mal, geh dorthin, nein nicht so verkrampft. Das Leben eines Models, möchte ich nicht haben. Aber das Ergebnis, ist dann doch schön. Hier waren wir an einem kleinen See im Wilmersdorf. Die Sonne ging gerade unter. Lotta nannte das die “goldene Stunde”.  Eigentlich dürfte ich die Bilder gar nicht bei ihr verlinken, hat sie doch Magda gemacht.

Idril

Zurück zu meinem neuen Schätzchen. Im Hochsommer werde ich ihn nicht tragen. Das ist mal klar. Aber für kühle Abende, ist der wirklich schön. Die Wolle ist aus dem Hause Seehawer & Siebert. Die kannte ich bis dahin noch nicht. Die Maulbeerseide/ Merinowolle wird im Strang, als Dochtgarn geliefert und hat eine ordentliche Lauflänge von 250 Meter. Laut Anleitung hätte ich mehr Wolle gebraucht. Da ich aber wiedereinmal alles anders mache, blieb ich unter der geschätzten Menge. Einen Nachteil hat das Garn allerdings, es wird pillen. Nach wenigem tragen, sind schon einige Knötchen zu sehen. Das muss man bei so einem Garn eben in kauf nehmen.

Idril

Ich hoffe ich habe alles wichtige erzählt. Bleibt mir noch den Beitrag bei Maschenfein und eigentlich wollte ich auch bei Fanny verlinken. Da gibt es aber aufgrund  der DSGVO erstmal keine “Liebsten Maschen”

Ein Tag in 12 Bilder

Am 12. werden 12 Bilder gesammelt

Da heute der 12. ist, werden von Caro wieder 12 Bilder gesammelt. 12 Bilder vom Tag. Und so sah nun mein Samstag aus. Noch bevor der Kerl aus den Federn stieg, kuschelten Katze und ich noch ein bisschen auf der Terrasse. Manchmal schaute sogar schon die Sonne hervor. Und damit das nicht zu eintönig ist, habe ich mir einen Kaffee gemacht. Inzwischen trinke ich ihn morgens schwarz. Das lässt die Lebensgeister flattern.

Kuscheln

Kaffee

Damit wir ein gutes Frühstück haben, knete ich meine Brötchen inzwischen wieder selber. Da hatte mich vor einiger Zeit Rebecca darauf gebracht. Auf ihrem Blog findest du so manche Leckerei… So forme ich nun meine Brötchen rund. Musste noch ein bisschen warten, die Teile in den Ofen schieben und wieder warten. Aber so lange darf der Kerl noch schlafen.

Vorbereitung für das Frühstück

Voila! So frische Brötchen wecken sogar den Herrn des Hauses. Noch ein gekochtes Ei dazu und schwupps, war auch das Frühstück fertig. Ich mache meine Brötchen aus Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl. Die sind dann etwas üppiger und machen lange satt. Irgendwann bekomme ich es auch hin, dass die Kruste knackiger wird. Wer einen Tipp hat, dann her damit!

Fertig

 

Nach dem Frühstück, ging es ans Einkaufen. Viel brauchen wir ja nicht. Sind ja nur zwei Mäuler zu stopfen. Aber in den Baumarkt wollten wir noch, der Fische wegen und ihrem neuen Zuhause. Soll doch der Miniteich einen schönen Mantel aus Holz bekommen.

Teichumrandung!?

Der Kerl hatte sich dann zu seiner liebsten Hertha verzogen. Da geh ich eben auf einen Spielplatz, setze mich in die Sonne und schnatterte mit einer Freundin über die Helikoptereltern, die rund um uns herum flattern. Die armen Kleinen dürfen nicht mal selber einen Konflikt austragen, da könnten ja Tränen fließen. Außerdem durfte ich einem kleinen angehenden Footballstar zeigen, wie man einen richtigen Football wirft. Wenn der so weiter wirft, melde ich ihn höchstpersönlich bei den Berlin Rebbels an.

Draußenzeit

Aber was ist draußen, ohne einen guten Kaffee. Gut das wir da Möglichkeiten haben.

Kaffee zwischendurch

Gestrickt habe ich auch in den Stunden auf dem Spielplatz. Zum Glück muss ich nicht mehr auf meine Monster achten. Die würden ja auch alleine vom Klettergerüst kommen und ihre Dispute, haben die auch immer selber ausgestanden. Ich verstricke hier Bouretteseide von Ito. Und das Ganze wird ein zarter Pulli zum mal so drüberwerfen, wenn es etwas frisch wird. Ganz schlicht ohne irgendwelche Schnuckedönschen.

Bouretteseide von ITO

Auf dem Spieli wurde mir erklärt, dass das junge Gemüse einen Rolle bräuchte. Da fielen mir die Scooter meiner Monster ein, die schon ein tristes Leben auf unserem Dachboden fristeten. Die Monster fahren damit schon ewig nicht mehr. Soll doch das junge Gemüse damit seine Runden drehen. Es muss nur noch etwas Luft auf die Reifen. So erklärte mir der Katzeninspekteur! Ich hatte nur keine Pumpe für die Autoventile. Aber eine Tankstelle in der Nähe, wird doch Luft für das Kerlchen haben. Auf jeden Fall haben die Augen sehr geleuchtet, als Mutter und Sohn sich den Scooter abgeholt haben. Ist ja auch ein cooles Teil!

Katzentest

Einen kleinen Mann extra glücklich gemacht

Ich habe mir dann noch ein Stück Fisch mit Kartoffelsalat gegönnt. Das muss reichen bis morgen Früh. Vielleicht gönne ich mir gleich noch ein Glas Wein.

Abendessen

Aber bevor ich es mir Gemütlich mache, sind noch Oleander und Co dran. Obwohl es gestern geregnet hat, war das nicht genug. Wenn meine Blumentöpfe zu üppig sind, dann kommt kaum Wasser von oben an die Erde. Da muss ich noch einmal nachhelfen. Seit neuestem, habe ich einen Schlauch der sich von 7 auf 15 meter verlängert, sobald sich Wasserdruck aufbaut. Ich könnte mich jedesmal wieder darüber amüsieren. So macht Blumengießen Spaß.

Wasser marsch

Aber jetzt setze ich mich wirklich und lese mal ein paar Seiten, in diesem tollen Buch. Ich tauch dann mal wieder ab und gucke morgen früh, bei Caro auf ihrem Blog: Draußen nur Kännchen vorbei

Kleine Feuer Überall

Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz im April

Es ist wieder soweit, der Blick über den Breitscheidplatz

Der April zeigt sich ja dieses Jahr in all seinen Facetten. Da macht es direkt Spaß, an einem sonnigen Tag den Blick über den Platz, im Herzen Westberlins, schweifen zu lassen. Die Touristen sind schon früh am Morgen unterwegs, aber so ist das eben, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. Kaum hat man das Frühstück verputzt, ist man schon wieder unterwegs.

Der gemeine Berliner dagegen, der ist eher der Spätaufsteher. Das kommt wohl daher, dass es eine Zeit gab, da Berlin keine Sperrstunde hatte und man sich die Nächte um die Ohren geschlagen hatte. In Berlin gibt es auch fast rund um die Uhr, in den Cafés, Frühstück. Zu “später” Stunde noch ein Eiweißschock oder ein Croissant, dazu einen Milchkaffee… Das lasse ich mir gefallen. Wenn ich in einer fremden Stadt um 14 Uhr kein Frühstück mehr bekomme, bin ich etwas verwirrt. So kann man sich daran gewöhnen.

Die Bäume haben auch schon ihr Frühlingskleid angelegt. Letztens hatte mein Kerl Besuch aus anderen Großstädten dieser Republik. Die sind jedesmal wieder erstaunt darüber, wie grün doch meine liebste Stadt ist. Aber es ist tatsächlich so, Berlin hat eine Menge grüne Flächen. Und selbst nach den Stürmen im Herbst, wo viele Bäume entwurzelt und gefällt werden mussten, rüstet das Grünflächenamt wieder auf. Überall stehen neue junge Bäume, mit einem Schildchen dran “Ich bin ein Stadtbaum”.

Ich liebe meine Stadt. Und im Frühling ist sie besonders schön.

Ich schau jetzt mal nach den anderen 12tel Blicke… die jetzt von Eva und ihrem Blog Verfuchst und zugenäht betreut wird. Eigentlich ist es nur eine neue Adresse. Die Idee ist dieselbe geblieben. Einmal im Monat ein Bild von einer bestimmten Stelle aus gemacht und du wirst staunen, wie sich die Welt jedesmal verändert.

Farben

Wissenswertes über Karminrot’s Farben

Ha, das hört sich jetzt danach an, dass es bei mir nur Rotes gibt. Das ist nicht richtig! Ich mag viele Farben. Meistens sind es die warmen Töne, die mich anziehen. Was bestimmt nicht verwunderlich ist, da ich ein Herbsttyp bin. Ich habe mich nie zu einer Farbberatung aufgeschwungen. Allerdings gab es da mal eine Freundin, die sich damit auseinandergesetzt hat und uns in der Schulzeit schon analysiert hat. Wie schön, dass da wohl mein Karminrot hineinzählt.

Als Kind war mir meine Kleidung eher egal. Meine Mutter wunderte sich immer darüber, dass sie mir alles anziehen konnte, während sich meine jüngere Schwester grundsätzlich gegen alles wehrte, dass nicht auffällig genug war.

Was wohl dazu führte, dass ich knallige Farben nicht mochte. Ich wollte nicht auffallen! In der Pubertät war meine bevorzugte Kleidung Schwarz/Weiß. Da war mein Musikgeschmack oder die Zeit daran schuld. Wir trugen fast alles in Schwarz und die Haare hoch toupiert oder gesteckt. Was ich wohl für Musik gehört habe?

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Aquarellstifte

Nachdem ich meine Newromantikzeit überwunden hatte, wurde meine Kleidung eher “Natürlich”. Beige Töne bevorzugt.

Auch als ich meine erste Wohnung eingerichtet habe, sah man eher die Töne der Natur. Wenn ich mich in unserer Wohnung um mich selber drehe, sind es die warmen Töne, die ich sehe. Eine rote Wand im Wohnzimmer, mit natürlichen Farben für die Möbel. Holz spielt eine große Rolle und ich käme nie auf die Idee meine Möbel anzumalen. Klares Weiß, finde ich bei anderen immer sehr schön und bewundere diese Wohnungen auch immer, aber wohl fühle ich mich in meinem “Erdbau”.

Aquarellfedern

Malen und Zeichnen war für mich immer schon ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Meine Mutter sorgte für viele Filz-, Wachs- und Wasserfarben. In der Schule war ich immer in den Kunstklassen und wenn ich mehr auf die Familie gehört hätte, dann hätte ich heute einen anderen Beruf. (Warum ist man in der Jugend nur so bockbeinig!). Ich habe viel mit Schwarz experimentiert. War ein Bleistiftkünstler, und mochte es nicht, wenn man meine Bilder ausmalen wollte. Tintenkunst, fand ich super. In der Oberschule haben wir mit Tinte und Federn wundervolle Bilder gefertigt.

Meinen Malkasten musste ich ständig nachfüllen lassen. Aber irgendwann verlor sich die Lust, zu malen. Die Monster wurden zu Fingerfarben und Wachsmalkreiden animiert. Farben jeglicher Art waren Programm.

Erst vor einiger Zeit fand ich die Pinsel und die Staffelei wieder. Die Idee, für den langweiligen Flur auf meiner Arbeit eigene Bilder zu produzieren, brachte mich wieder zu den Farben.

Willst du einen Blick in meine Wollkiste werfen? Die ist schön bunt. In einem Wollgeschäft, kann ich mich an den Farben nicht satt sehen. Oder auch, wenn ich in einem Künstlerbedarfsgeschäft, vor dem Farbenregal stehe, weiß ich nicht wirklich, welche Farbe noch in meinen Einkaufskorb muss möchte.

 

Pastelliges, gibt es auch

Und warum erzähle ich dir das alles? Astrid hat etwas über Farben erzählt und eine Linkparty daraus gemacht. Das Pastellige geht heute zu Lottas “Bunt ist die Welt”

Wie sieht deine Welt aus? Ist die auch bunt?