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12von12 im Dezember 19, es war kompliziert

12von12 Dezember 2019

Es ist mal wieder so weit, heute ist der 12von12 im Dezember. 12 Bilder von meinem Tag. Wieder bin ich viel zu früh wach geworden. Das Ergebnis einer Woche voller Frühdienste. Aus meiner Weihnachtstasse schlürfe ich den ersten Kaffee. Draußen ist es noch so dunkel. Es ist eben Dezember!

Die Katzen sind abgefüttert und mir brummt heute morgen ordentlich der Schädel. Magnesium und Aspirin sollten helfen. Dafür komme ich endlich dazu, mein Buch weiter zu lesen. Das ist übrigens meine dritte Tasse Kaffee!

Sagte ich, die Katzen sind abgefüttert. Scheinbar sehen die Damen das anders. Vielleicht könnte ich doch noch ein bisschen was in den Napf tun… Ein kleines Stück? …klitzeklein???

Ich habe es endlich ausgelesen, das Buch. Jetzt sollte ich möglichst zeitnah die Rezension schreiben. Wenn ich gleich ein neues Buch anfange, verdünnisieren sich die Gedanken zu dem Roman und es wird immer schwerer den passenden Text zu schreiben. Die Rezension kannst du demnächst im Lesezimmer lesen.

Dezember, da stehen viele Feiern an

Ich bin nachher auf einem Adventsnachmittag eingeladen. Etwas Salziges mitzubringen, ist meine Aufgabe. Eine Quiche mit Kürbis und Spinat, das ist genau das Richtige. Ich liebe Spinat. Und Kürbis. Das Rezept habe ich mir selber ausgedacht. Mürbeteig und eine Soße aus Schmand, Sahne, Eier und einigen Gewürzen. 40 Minuten backen…

Währenddessen spielen die Katzen ganz wild im Wohnzimmer. Ich gucke nur kurz um die Ecke und muss mir ein Grinsen verkneifen. Ein kleines Wollknäuel hat sich durch das ganze Zimmer spielen lassen. Gut nachzuvollziehen, wo die Miezen langgetobt sind. Wollknäule sind tabu! Das wissen die Damen eigentlich

Quiche ist fertig! Ich esse solche Gemüsekuchen gerne. Vor allem, wenn es dauernd nur Süßes gibt.

Die Zeit schleicht heute. So konnte ich noch ein bisschen lesen und der Kuchen auskühlen. Ich packe meine Sachen, und weil die Gastgeberin gerne Magenbrot backen möchte, nehme ich ihr das alte Keksebuch mit. Da stehen tolle klassische Rezepte drin!

Mittag

Heute wollte ich mal mit dem Auto fahren. Taschen, Kuchen und Buch sind verstaut, aber irgendwie weigert sich das Auto vom Bordstein zu fahren. Ich steige aus und sehe das! Da hat mir jemand EINEN! Reifen geklaut. Der rote Wagenheber steht noch unter dem Auto. Ich bin wirklich perplex. Wer macht denn so etwas? Schlagartig habe ich schlechte Laune.

Zum Glück hat mein Auto ein Reserverad. Ich frage mich wirklich, wer braucht denn so runtergefahrene Reifen und dann bitte auch nur einen? Es hilft nix, ich packe den Wagenheber ein und mache mich auf die Suche nach der nächsten Polizeiwache. Da sitze ich dann erst einmal und warte.

Bis ich wieder aus der Wache heraus komme, ist es schon dunkel. Es ist eben Dezember. Ich bin lieber mit dem Fahrrad gefahren. Nicht, dass ich nicht dem Reserverad trauen würde, aber so bekomme ich schneller einen Parkplatz. Um die Quiche ist es mir schade. Dann muss ich mich eben opfern und sie alleine essen. Der Kerl mag solche Gemüsekuchen nicht.

Nachmittag

Jetzt ist es zu spät für die Freundin. Ich habe versucht bei ihr anzurufen. Allerdings musste ich erst ihre Nummer herausfinden. Als ich bei ihr anrief, hatte ich den Verdacht, sie glaubt mir nicht. Dabei habe ich mir das wirklich nicht ausgedacht.
Nun mache ich es mir gemütlich. Die Kerzen vom  Adventsteller sind schon an und funkeln vor sich hin. Mein Gemüt beruhigt sich gerade wieder. Ich werde jetzt noch ein paar Runden stricken.

So ist der 12von12 Dezember schon wieder vorbei. Mehr Tagesbilder kannst du wieder bei Draußen nur Kännchen sehen und lesen. Und hättest du gerne mehr Blicke von meinen 12.Tagen im Jahr, dann hier entlang.

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Ein Versuch in Grau {12von12 November 19}

Ein Versuch in Grau

So dache ich mir das heute morgen auf dem Weg zur Arbeit. Es war noch ganz schön dunkel heute früh. In den Herbst- und Wintermonaten merkt man es erst recht, wie zeitig ich unterwegs bin. Die Stadt scheint noch ziemlich verschlafen. Ein Versuch in Grau, dachte ich mir also. Das wären 2 Fliegen mit einer Klappe. Das Monatsmotto bei der Zitronenfalterin und der 12. bei Draußen nur Kännchen.

Wenn es so leer am frühen Morgen ist, komme ich immer ganz gut voran. Das Grau im ersten Bild ist eigentlich noch ein leichtes tiefschwarz.Aber das wird!

Dafür sind die Kellerflure herrlich grau. Ich habe es aber eilig, in Fünf Minuten ist Übergabe. Der Fahrstuhl wäre auch noch ein Motiv gewesen. Auch der strahlt ein nettes Grau aus. Ich sag ja, eine freundliche Atmosphäre bewirkt Wunder.

Grau findet man auch auf meinem Schreibtisch. Zum Glück, gibt es immer mal einen freundlichen Farbtupfer.

Heute war ich das erste Mal auf dem Dachgarten unseres Hauses. Ich habe immer gedacht, dass es hier besonders schön sein muss. Aber heute war es eher grau gehalten. Aber der Blick von hier oben ist einfach unschlagbar.

Zum Feierabend ist der Himmel immer noch so ziemlich Grau. Hier und da, schimmerte mal etwas Blaues durch. Tatsächlich will der November sich wohl von seiner besonders grauen Seite zeigen.

Interessant finde ich auch immer wieder die Kleidung der Leute. Wenn die kalten Monate anfangen, schmeißen sich die meisten Menschen einen grauen Tarnumhang über. Absolut fatal, finde ich es immer bei Radfahrern. Ich fahre mit einer Warnweste. Die sieht man auf jeden Fall. Abgesehen davon, dass dieses Fahrrad im Grunde keine Straßenzulassung mehr hätte.

Grau geht es auch im Drogerie-Markt zu. Weihnachtsmännle und Engelskinder, sehen auf grauem Grund einfach perfekt aus. Die Deko brauchte ich aber nicht. Die Katzen brauchen Katzenstreu-Nachschub in ihrem Klo. Ich lege die Scheuklappen an und ziehe kurz durch den Markt.

Ich mag das frische Grau immer. Die kleinen Steinchen findet man aber auch immer überall. Die Schnurlis nehmen keine Rücksicht auf meine Befindlichkeiten.

Außer meinem Obstpott, (hier beim letzten 12von12) hatte ich nur noch ein halbes Käsebrötchen gegessen. Aus Weißmehl. Jetzt habe ich knast. Hurtig sind die Kartoffeln geschält. Ein bisschen Sellerie und Karotte, Pertersilienwurzel und Zucchini dazu. Eine Viertel Stunde kochen und dann mit Butter, Sahne, Milch ein paar Gewürzen zerstampfen. Ich esse gerne die gerösteten Zwiebeln als Topper, und stampfe noch ein bisschen Hirtenkäse hinein. Ein absoluter Sattmacher!

Gilt Silber auch als Grau? Und wenn man die Kartoffeln lange genug stehen lässt, werden sie dann nicht auch grau?

Bis das Gemüse stampfbar gekocht ist, kann ich mir noch ein paar Seiten in meinem neuesten Roman gönnen. Rate mal welcher dieser Bücher das ist! Immerhin ist die Leseratte Grau.

Das Essen ist fertig. Schmeckt wirklich lecker. Angerichtet in einer zart grauen Schale. Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, was es Graues zu Essen gibt. Hast du eine Idee?

Nach dem Breichen, griff ich zu dem geliehen Kochwerk von einem Freund. Da stehen vielleicht Rezepte drin! Sehr filigran und seltsam hergestellt. Bei manchen Rezepten frage ich mich wirklich, ob mir der Aufwand nicht etwas zu hoch ist. Der Titel ist auf jeden Fall passend. Ich schmöckere noch ein wenig, in dem grauen Buch. Du kannst ja schon mal zu Draußen nur Kännchen vorgehen.

Ich hoffe, dir hat mein grauer Ausflug in meinen Tag gefallen.

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In Charlottenburg nix los {12tel Blick}

In Charlottenburg nix los

Der Blick auf (mein) Schloss in Charlottenburg, kommt mal wieder etwas verspätet. Ich will mich gar nicht herausreden. Am letzten Wochenende hat mich der Kerl zu meinen Blickpunkten gefahren und ich konnte bei denkbar ungünstigstem Wetter die drei Bilder machen. Bei dem Wetter hatten nicht mal die Spaziergänger Lust auf der Schlossstraße in Charlottenburg zu wandeln.

Bei einem solch tristen Wetter bleibt man am Besten ohnehin auf der Couch sitzen, wenn man es kann. Nix los auf den Parkwegen. Dabei kann es richtig schön sein, mit Gummistiefel und Regenschirm durch den Park des Schlosses zu laufen.

Die Gärtner des Schlosses haben bestimmt eine Menge zu tun, so dass sich keiner bemüssigt fühlt, hier mal die Hecke kurz zu schneiden. Wie soll ich da einen ordentlichen Blick hin bekommen. So geht das nicht. Wo kann ich mich beschweren? Aber irgendwie hat dieser Blick auch seinen Charm, oder?

Die Brücke ist fertig!

Drei Monate hat es gebraucht, die Brücke über die Spree fertig zu stellen. Wie immer, wenn etwas aufgerissen wird, findet man eine weitere Katastrophe. Die Bauwerke in unserer Stadt haben teilweise schon eine Menge Jahre auf dem Buckel. Einiges braucht halt dann etwas mehr Aufmerksamkeit. Ich bin wirklich schon darauf gespannt, was sie noch entdecken werden, wenn sie Rudolf-Wissell-Brücke neu bauen. Zum Glück habe ich mir einen weit entfernten neuen 12tel Blick ausgesucht.

Zum November-Blick, werde ich dir wieder etwas über Charlottenburg schreiben. In diesem Monat kamen keine Ideen, in meinem verklebten Rotznasen-Hirn an. So lange musst du eben nur mit den Bildern vorlieb nehmen. Und wenn du nicht genug bekommen kannst, von den Aussichten, dann schau einfach mal bei Eva vorbei. Die sammelt nämlich unsere Beiträge, auf ihrem Blog Verfuchst und Zugenäht. Oder du liest dir meine vergangenen Post zu den 12tel Blicken noch einmal durch… Es sind ja erst fünf Jahre 😄

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Herbstwetter {Samstagsplausch 42.19}

Schon haben wir Herbstwetter

Der Oktober ist jetzt gerade mal zur Hälfte herum und schon haben wir richtiges Herbstwetter. Es hat am Mittwoch wie aus Kübeln gegossen. Dabei habe ich mir schönes Wetter gewünscht. Denn ich habe Urlaub und wäre so gerne noch ein paar Kilometer mit dem Rad unterwegs gewesen. Na, vielleicht wird sich am Wetter ja noch etwas machen lassen. Ich könnte ja mal den blonden Herren, mit der entzückenden Ponyfrisur fragen, der hat doch immer wieder so lustige Ideen, wie man die Welt verbessern kann.  Warte mal, was hat er diese Woche wieder tolles zum Besten gegeben? Seine Gegner als Clowns zu bezeichnen, ist nicht die feine Art. Noch viel schlimmer finde ich, was sich der der Türke und der Amerikaner liefern.
…Darunter leiden werden wieder nur die Menschen, die in diesen wirklich stark umkämpften Gebieten leben müssen. Gerade zu diesem Thema habe ich ein Buch zu Ende gelesen, dass mich sehr erschüttert hat. Ich werde nie wieder einen Menschen, der auf der Suche nach einem friedlichen Platz in der Welt ist, ohne den Gedanken an dieses Buch ansehen können.
Für ein anderes Buch habe ich schon am Samstag eine Rezension verfasst, und online gestellt. Auch dieses Buch hatte mich begeistert. Und auch dabei ging es um Menschen, die es aus ihrer Heimat gezogen hat, um überleben zu können.

Zurück zum Thema

Jetzt bin ich aber ganz schön von meinem Thema abgekommen. Dabei wollte ich doch über den Herbst bei uns und meinen Urlaub erzählen. Am Anfang der Woche, hatte ich mich bereit erklärt noch einen Tag mehr zu arbeiten. Wieder einmal ist eine Kollegin ausgefallen und nur weil die Chefin immer wieder kreativen Umgang mit dem Dienstplan übt, konnte der Montag gerettet werden. Was mich allerdings ärgerte, ich hätte so schön in der Sonne sitzen können. Dafür habe ich am Nachmittag den Vater im Garten besucht und mich sehr gefreut, weil der Vater seinen Lehmhaufen los werden soll. Der Monsterjunge, hat es in seine Hände genommen, dem Opa aus der Misere zu helfen. Das werden sie wohl heute und morgen bewerkstelligen.

Ich werde so lange das Herbstwetter genießen und vielleicht finde ich sogar einen Schnipsel Sonne, um mich wieder aufwärmen zu lassen. Dann kann ich das neue Buch von Jojo Moyes lesen und dem Monstermädchen weiter geben. Normalerweise, lese ich kaum noch solche Bücher. Aber der Klappentext hat mir gut gefallen. Vielleicht stricke ich auch noch ein bisschen an meiner Jacke weiter. Ach und ein paar Post’s müsste ich auch noch vorbereiten. Na mal sehen. Wie gestalltest du dein Herbstwetter? Wirst du raus gehen? Oder machst du es dir auf der Couch bequem?

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Der 12. Oktober… 12von12 Bilder von meinem Tag

12von12 im Oktober

12 Bilder von meinem Tag im Oktober. Wie fast immer sammel ich am 12. im Monat, meine 12 Bilder. gesammelt werden sie dann auf Caro’ Blog Draußen nur Kännchen Bist du auch dabei?

Nach meinem Kaffee, wurden die Katzen gefüttert. Kaum ist der Bauch voll, wird sich erstmal wieder schlafen gelegt.

Kaffee und Rezensionen veröffentlichen. Das neue Buch von Peter Prange hat mich begeistert.

Zwischendurch wird der Teig für die Samstagsbrötchen fertig geknetet.

Der zweite Kaffee dann, gemeinsam mit dem Kerl.

Die Brötchen waren zu spät am Frühstückstisch. Geschmeckt haben sie aber trotzdem.

Dann musste ich mein Abendbrot vorbereiten. Ich werde nachher noch arbeiten gehen. Es wird einen Salat aus Tomaten, Mango, Frühlingszwiebeln, Schafskäse und Rucola geben.

Einkaufen mussten wir auch noch. Ein Blick zum Theater. Welche Vorstellung demnächst besucht werden soll.

Der Parkplatz, beim Supermarkt. So zugeparkt, wie jeden Samstag. Immer wieder sehr spannend, dort ein Plätzchen zu finden.

Das Wetter ist viel zu schön, um arbeiten zu gehen. Doch mir bleibt da wohl nicht übrig. Watt mutt, datt mutt.

Was denn, musst du schon gehen? Toffie mag es nie, dass man geht.

Ich bin zu spät! Schnell versuche ich, durch den Berliner Verkehr zu radeln.

Geschafft. Bin nun doch noch pünktlich! Ich wünsche dir noch einen schönen Tag! Und einen angenehmen Abend. Bis ich wieder zu Hause bin, vergehen einige Stunden. Und schon ist der 12 Oktober wieder vorbei. Manche Tage verfliegen einfach nur.

Der Alltag im September, verlief ähnlich.

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Endlich mal wieder eine Freitagsblume

Eine einzelne Freitagsblume

Eine einzelne Rose steht auf meinem Esstisch. Die letzte von meiner Terrasse. Mein Rosenstock hatte beschlossen noch einmal zu blühen, und als die Blüte dann kurz vor dem aufgehen war, kam die Kälte. Und so wurde sie zu meiner Freitagsblume.

Es ist, nebenbei gesagt, auch noch Herbst. Wie gesagt, war es auch ziemlich kalt. Allerdings ist es genau heute wieder recht angenehm, in unserer Stadt. Manchmal scheint sogar die Sonne. Aber weil es Herbst ist und es im Herbst immer Kürbisse gibt, liegen auch welche auf meinem Tisch herum. Speisekürbisse, die auf einen zündenden Gedanken warten, damit ich sie “schlachten” kann.

Aber so lange dürfen sie auf meinem Tisch liegen bleiben. Was gehört auch noch zum Herbst? Klar. Wir fangen an, es uns wieder kuschelig zu machen. Chrissi hatte mir letzten Winter so wunderschöne Schlappen oder auch Puschen geschenkt. Eine Anleitung, die recht simpel ist und man wunderbar Wollreste damit verarbeiten kann. Bei unserem letzten Schlemmerstricktreffen haben Marion und Betty angefangen diese Puschen nach zu stricken. Als ich dann in meinen Sockenwollen herum gesucht habe, vielen mir einige Wollreste in die Hand.

Da kribbelte es mich ebenfalls in den Fingern, diese Puschen zu stricken. Und was soll ich sagen, ich will noch ein paar stricken. Das macht tatsächlich Spaß. Die sind relativ zügig gestrickt und die Wollreste werden super reduziert.

Wenn man die anhat, dann läuft man wie auf Wolken und hat ganz sicher warme Füße. Und wenn wir mal ehrlich sind, Weihnachten rückt ja immerhin immer dichter. Ich werde mal in mich gehen, ob ich noch ein paar davon nadeln werde.

Aber eigentlich ging es um meine kleine Duftrose. Eine Freitagsblume mit dem Gedanken, vielleicht wieder regelmäßig bei Holunderblütchen mit zu machen. Welch super Ansatz, so im Herbst! Typisch Karminrot, treibt sie wieder alles gegen den Strom 😉. So kleine Sträuße und Blümchen bringen doch immer einen schönen Anblick ins Zimmer. Ich habe sie schon sehr vermisst.

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