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Gardengate Sweater oder Gartentörchen Pullover

Der Gardengate Sweater

Es ist schon eine Weile her, da sah ich das Muster von einem Pullover bei Instagram. Den wollte ich unbedingt stricken. Mit einer wunderschönen Rundpasse, so wie ich Pullover gerne mag. Das Muster stammt von  Jennifer Steingass.

Sie hatte ihren Pullover mit einer Merino-, Seide-, Flachswolle gestrickt. Eine Fingering Qualität. Ich hatte mir Krönchenwolle von Schachenmayr ausgesucht. Eigentlich eine Sockenwolle, mit einem Yakwollenanteil. Ich mag Sockenwolle gerne, denn so kann man im Zweifel einen Pullover auch mal in der Waschmaschine waschen, ohne dass sich das Gestricksel verzieht.

Der Pulli wird von oben gestrickt. Anfangs sind nicht so viele Maschen auf der Nadel, aber nach ein paar Runden, hat man schnell über 300 Maschen in einer Runde vor sich. Aber alleine durch das Muster, hat man nicht das Gefühl, dass es langweilig wird. Hast du schon mal zweifarbig gestrickt? Ich habe mir schon bei meinem Norweger ein Video angesehen, wie ich die Fäden gleichzeitig halten und stricken kann.

Meine Wolle hatte ich bei der Wollnerin in Schöneberg gekauft. Sie hatte doch noch einen Strang von Zauberwiese, in wunderschönen bunten Farben aus ihrem Stash im Angebot. Ich hatte mich so in diesen Wollstrang verliebt, dass ich ihn in der Passe des Gardengate eingearbeitet habe. Aber nachdem ich die Passe zur Hälfte fertig hatte, fand ich es so unruhig, dass ich ganz verzweifelt war. Und dann auch noch Wochenende…

In meiner Verzweiflung bin ich ganz schnell noch zu LaLaine in der Kantstraße gefahren. Die Verkäuferinnen waren so lieb und haben mich mit einem Knäuel Zauberball von Schoppel überzeugt. Ribbeln kann ich! Und ganz schnell, wieder neu stricken. Damit war ich glücklich! Schau mal, wie schön der Farbverlauf ist.

Eigentlich hat das Original einen normalen Bündchenrand. Also 2 Maschen rechts, 2 Maschen links. Fand ich langweilig. Ich habe das Muster am Ärmel aufgegriffen und am unteren Rand zur Hälfte gestrickt. Sieht doch wirklich schön aus. Der Rand ist dann mit einem doppelten Faden abgekettet, damit der Rand sich nicht rollt. Macht er auch nicht, nachdem ich den Pulli gebadet habe.

Verbraucht habe ich fast 3 Knäuel Krönchenwolle, und der Zauberball ist auch nicht aufgebraucht. Gestrickt habe ich mit 3,25er , 3,5er und das Muster mit einer 4er Nadel. Die Anleitung ist gut verständlich, auch wenn auf englisch. Am Ende blieb mir nur noch, wie setze ich den Pullover am besten in Szene!

Da habe ich aber meine Magda! Meine Haus und Hoffotografin. Sie dachte sich, auf einem Friedhof, da gibt es bestimmt tolle Zäune. Sie hatte recht. Inzwischen fällt es mir auch immer weniger schwer, mich vor der Kamera zu bewegen und ein bisschen fühlte ich mich wie ein Model. Dreh dich mal, schau mal da hin… Anweisungen, die ich immer besser verstehe. Nebenbei macht es so ein Spaß, dass ich immer wieder Lachanfälle bekomme.

Das Tuch, das ich dabei habe, ist schon ziemlich alt. Es ist der Luftsprung aus einem Frida Fuchs Garn. Die Farben passen  perfekt zu dem Gardengate.
Das Wetter passt gerade. Meinen neuen Pulli werde ich auf jeden Fall mit Freude tragen.

4+

Endlich mal wieder eine Freitagsblume

Eine einzelne Freitagsblume

Eine einzelne Rose steht auf meinem Esstisch. Die letzte von meiner Terrasse. Mein Rosenstock hatte beschlossen noch einmal zu blühen, und als die Blüte dann kurz vor dem aufgehen war, kam die Kälte. Und so wurde sie zu meiner Freitagsblume.

Es ist, nebenbei gesagt, auch noch Herbst. Wie gesagt, war es auch ziemlich kalt. Allerdings ist es genau heute wieder recht angenehm, in unserer Stadt. Manchmal scheint sogar die Sonne. Aber weil es Herbst ist und es im Herbst immer Kürbisse gibt, liegen auch welche auf meinem Tisch herum. Speisekürbisse, die auf einen zündenden Gedanken warten, damit ich sie “schlachten” kann.

Aber so lange dürfen sie auf meinem Tisch liegen bleiben. Was gehört auch noch zum Herbst? Klar. Wir fangen an, es uns wieder kuschelig zu machen. Chrissi hatte mir letzten Winter so wunderschöne Schlappen oder auch Puschen geschenkt. Eine Anleitung, die recht simpel ist und man wunderbar Wollreste damit verarbeiten kann. Bei unserem letzten Schlemmerstricktreffen haben Marion und Betty angefangen diese Puschen nach zu stricken. Als ich dann in meinen Sockenwollen herum gesucht habe, vielen mir einige Wollreste in die Hand.

Da kribbelte es mich ebenfalls in den Fingern, diese Puschen zu stricken. Und was soll ich sagen, ich will noch ein paar stricken. Das macht tatsächlich Spaß. Die sind relativ zügig gestrickt und die Wollreste werden super reduziert.

Wenn man die anhat, dann läuft man wie auf Wolken und hat ganz sicher warme Füße. Und wenn wir mal ehrlich sind, Weihnachten rückt ja immerhin immer dichter. Ich werde mal in mich gehen, ob ich noch ein paar davon nadeln werde.

Aber eigentlich ging es um meine kleine Duftrose. Eine Freitagsblume mit dem Gedanken, vielleicht wieder regelmäßig bei Holunderblütchen mit zu machen. Welch super Ansatz, so im Herbst! Typisch Karminrot, treibt sie wieder alles gegen den Strom 😉. So kleine Sträuße und Blümchen bringen doch immer einen schönen Anblick ins Zimmer. Ich habe sie schon sehr vermisst.

2+

Smilla, nach einer dänischen Designerin

Smilla, eine neue Jacke

Als hätte ich nicht schon genug Jacken! Aber irgendwie hätte ich gerne noch mehr. Und wenn frau vor dem Schrank steht, ist sowieso nie das Richtige dabei. Es ist schon ein wenig her, das ich mir ein neues Strickbuch gekauft habe. Edle Maschen von Lene Holme-Samsøe. Das ganze Buch wimmelt nur so von zauberhaften Anleitungen. Weshalb die Smilla nicht das letzte Projekt bleiben wird. Wolle für eine zweite Jacke aus dem Buch habe ich schon.

Die Wolle für die Smilla, hatte ich noch in meinen Vorräten. Von der Firma Adriafil, WoCa, so heißt das Garn, besteht zu 70% aus Wolle und 30% aus Zellulose-Hanf. Es fühlt sich etwas natürlich an. Also etwas grob und doch wieder nicht. Erst beim stricken wurde es immer weicher und seitdem ich die Jacke trage, ärgere ich mich, dass ich mir nicht noch eine Kiste von dieser Qualität geholt habe.

Der Hanffaden hatte sich manchmal etwas in den Vordergrund geschoben. Hat etwas hervorgestochen. Manchmal hatte ich ein ziemlich festes Teilchen einfach aus dem Gestricksel gezogen. Manch ein festes Teilchen blieb einfach in dem Strick stecken. Doch alles in allem, ist es jetzt wie gesagt sehr weich und angenehm. Hey, und schau mal diese Farbe! Ist die nicht der Hammer? So herrlich blau, wie das Meer an Siziliens Küsten!

Die Mischung der Garne macht, dass die Jacke, ganz im Gegensatz zu ihrem Aussehen, gar nicht so warm ist. Tatsächlich scheint der Hanf dafür zu sorgen dass ein guter Wärmeaustausch stattfindet. Toll finde ich auch, dass die Linke Seite außen ist. Das gibt mal noch ein ganz anderes Aussehen. Als Wendejacke, taugt das Muster allerdings nicht.

Und wie soll es anders sein, Frau Karminrot macht wieder anders, als im Buch steht. Denn im Original steht, dass an der Außenkante eine Rechts-Links-Bündchenkante sein soll. Fand ich doof. Wenn ich unten mit Kraus anfange, stricke ich doch nicht an der Blende ein neues Muster. Außerdem musste ich größere Nadeln nehmen. Die Wolle war etwas dicker als in dem Muster angegeben. Eine 3,5 Nadel für das Bündchen und die 4er Nadel lies die Jacke schnell wachsen. Auch wird die Jacke in 5 Teilen gestrickt um hinterher, in der Rundpasse miteinander vereint zu werden. Dabei muss man aber nähen. Also habe ich alles zusammen gestrickt. Die Ärmel natürlich einzeln, aber auch in Runden.

Meine Freundin Magda, mag die Knöpfe nicht, die ich der Jacke verpasst habe. Die hatte ich aber noch in meiner Knopfkiste. Und Knöpfe sind teuer. Ich finde aber auch, dass sie sehr wohl zu dieser rustikalen Jacke passen. Hätte ich ein anderes Garn, ein dünneres, genutzt, dann hätte ich auch zartere Knöpfe genommen.

So nun für alle Profis:

Nadeln: 3,5 & 4
Garnverbrauch: 10 Knäuel, 1100 Meter
Garn: Adriafil WoCa
Gewicht: ohne Knöpfe 500 Gramm
Knöpfe: 7 unbekannter Herkunft
Designerin: Lene Holme Samsøe
Model: Smilla

3+

Das gestrickte Klimachaos, der Klimaschal

Gestricktes Klimachaos, der Klimaschal

Das Klima ist ja gerade wieder in aller Munde. In den Nachrichten hört man, wie sich die Großen zusammen setzen und versuchen dem Volk gerecht zu werden. Aber laut Politiker, sollten wir uns keine Gedanken um das Klimachaos machen. Doch umsonst gehen die jungen Leute nicht auf die Straße und “schwänzen” die Schule, wie einige Politiker sich zu den ersten Protesten geäußert haben. Aber plötzlich nehmen die Politiker die Menschen wahr, die auf der Straße stehen und verlangen, dass sich etwas ändert. Und es muss sich etwas ändern. So können wir nicht mit unserer einzigartigen Erde umgehen!

Doch sind die Abkommen, die die Politik trifft, doch eher lächerlich. Was glauben die Mächtigen eigentlich, wieviel Zeit unserer Erde noch bleibt? Gestern habe ich mit meinen Monstern darüber diskutiert. Sie sind der Meinung, dass man schon im Kleinen anfangen muss. Und genau, das mache ich. Jeder kann direkt mit seinem eigenen Verhalten dazu beitragen, die Welt ein Stück weit zu retten.

Wie sehr sich das Klima seit 1880 verändert hat, das kann man sehr gut an meinem #Klimaschal ablesen. Die globale Durchschnittstemperatur veränderte sich bis zum heutigen Tag um Einiges. Es wurde zusehends wärmer. Und während ich an meinem Schal strickte, in die Jahre kam, in denen ich groß geworden bin, fielen mir Jahre ein, in denen wir in Berlin kniehohen Schnee hatten. Als die Monster alt genug waren, um mit einem Schlitten die Abhänge hinunter zu schliddern, da gab es kaum noch Schnee. Der Gedanke, dass meine zukünftigen Enkel, Schnee nur noch aus Büchern oder von Bildern kennen, das macht mir Kummer.

Wenn du nun auch ein Statement stricken möchtest, denn nichts anderes ist dieser Schal, dann findest du die Anleitung hier bei Schachenmayr. Ich fand die Wolle von Schachenmayr einfach klasse, weshalb ich sie genutzt habe. Einige Farben sind auch noch übrig, obwohl das Blau schon recht knapp wurde. Dafür sind von den roten Farben noch genügend übrig, um die Katastrophe weiter zu stricken.

Vor kurzem, habe ich an der Langen Nacht des Klimas teilgenommen und dort auch Frau Doktor Eva Stegen kennengelernt, die sich diesen Klimaschal ausgedacht hatte. Im Grunde hat sie die Idee von einer Klimaforscherin (Prof. Ellie Highwood) gemopst, die eine KlimaBabyDecke gestrickt hatte. Einen Schal kann man aber noch besser auf eine Klimademo mitnehmen. Am letzten Freitag fand eine wirklich große Demo auf der ganzen Welt statt. Berlin nahm mit ca. 270.000 Menschen teil, die die Straßen  verstopften. Ich kam kaum mit dem Fahrrad dorthin. Aber ich war da!

Wir erben die Erde nicht von unseren Vorfahren, wir leihen sie von unseren Kindern

(Indianisches Sprichwort)

3+

Indigo-girl-tuch aus Glitzerwolle von Schachenmayr

Indigo-Girl-Tuch

Jetzt stellst du dir sicherlich ein wunderschönes Indigo-blaues Tuch, um den Hals eines hübschen, jungen Mädchen vor. Hübsches Tuch, stimmt. Blau, weit gefehlt. Und auch mit dem jungen Mädchen kann ich nicht dienen. Mein Tuch ist altrosa und hängt an einem mega großen Gartentor

Mit Indigo, hat das nichts zu tun. Ich habe die Wolle gespendet bekommen. Und eigentlich war der Plan, dass 3 Frauen, mit der fast identischen Wolle gemeinsam stricken. Hat in dem Fall nicht ganz geklappt. Den anderen Beiden ist die Wolle zu kratzbürstig am Hals. Ich habe es auch versucht sie mir um den Hals zu legen und muss sagen, bei 38° Grad im Schatten, ist mir fast jede Wolle zu kratzbürstig am Hals. Nun gut, die Sockenwolle von Regia, aus der das Indigotuch gestrickt ist, hat einen Lurex Beilauffaden. Der kann sich schön etwas komisch am Hals anfühlen.

Ich habe aber auch Strickfreundinnen, die stricken sich ohnehin niemals nicht aus Sockenwolle Tücher. Dafür glitzert das Tuch einfach ganz zauberhaft. Ich habe zwei Knäuel der Regia Soft-Glitter verarbeitet. Mit Nadelstärke 3,5 ist kein Fitzelchen Faden mehr übrig geblieben. Damit der Faden auch perfekt aneinander geknotet wird, habe ich eine Methode benutzt, die ich erst vor kurzem bei Cinnamon Purl gesehen habe. Dabei wird der endende Faden einfach etwas aufgedröselt und der neue Faden als dritter Faden zwischen die dünnen Fäden gelegt. Jetzt kann man die drei Fäden einfach verflechten. Sie hat es bei Instagram  ganz prima gezeigt.

Indigo-Girl-Tuch

Zurück zum Tuch. Die Anleitung habe ich von Ducathi. Zu der Anleitung kann ich nur sagen: Vorsicht! Diese Anleitung kann süchtig machen! Ich konnte die Strickerei nicht aus den Händen legen. Noch einen Zopf und noch einen Zopf… Ach einer geht noch. Und plopp, war ein Knäuel aufgebraucht.

Ein bisschen kniffelig war die Mitte, aber auch das begreift man ziemlich einfach. Vor allem, wenn man jeden Satz liest und nicht wie ich einfach versucht es “logisch” anzugehen. Stricke was da steht, dann machst du auch keine Fehler. Das sagen mir immer wieder meine Strickfreundinnen. Eigentlich sollte ich das längst wissen. Aber manchmal, gehen eben die Wollpferde mit mir durch.

Tuch-liebe

Ich liebe dieses Tuch. Dem Kerl gefällt die Farbe nicht. Aber er wird es auch kaum tragen. Auf den Bildern sieht es recht klein aus. Das liegt aber tatsächlich an dem riesigen Tor.
Das Tuch hat eine Spannbreite von 2 Meter und an der breitesten Stelle ist es 40 cm. Es wiegt wegen den 2 Knäuel tatsächlich nur 200 Gramm. Die Zöpfe machen es nicht schwerer. Außerdem kann ich es auch mal in die Waschmaschine schmeißen, denn Sockenwolle ist waschmaschinentauglich.

Und soll ich dir was sagen? Ich habe schon das nächste Indigo-Girl-Tuch auf den Nadeln. Und wieder nicht in Blau!

3+

Stricken im Sommer, ein Sommerteilchen

Stricken im Sommer?

Dein ernst? Du strickst auch im Sommer? Klar. Ich suche mir dann Sachen heraus, die sich auch bei entsprechender Wärme stricken lassen. Garne, die auch über den verschwitzen Finger gleiten. Leinen oder Seide bieten sich da an. Baumwolle stricke ich schon seit Jahren nicht mehr gerne. Dabei hatte ich immer das Gefühl, die Stickteile verziehen sich und der Pullover sitzt dann einfach nach einigen Wäschen nicht mehr. Freundinnen sagen aber, dass die neue Baumwolle sich inzwischen viel besser benimmt und sie deshalb auch für das Stricken im Sommer geeignet sei.

Weil ich schon einige Sommer immer wieder an ein und der selben Wolle gestrickt habe, dachte ich mir, diesen Sommer mache ich das Teilchen endlich mal fertig. Mein Stricken-im-Sommer-Teilchen, habe ich aus  Fillisilk, einem Merino Seiden Gemisch, gestrickt. Eine Handfärbung von der Farblust by Wollhexe (Leider finde ich keinen Link. Sie ist nur in einer geschlossenen Gruppe bei Facebook zu finden!) Ich habe mir die Wolle schon 2014! bestellt und seitdem immer wieder mit einem Teilchen gestartet, um es dann wieder aufzuribbeln.

Sommer-Stricken

Aber dieses mal, habe ich es durchgezogen! Mein Sommer-strick ist fertig geworden. Das mehrmalige ribbeln sieht man dem Garn gar nicht mehr an. Ich habe 150 Gramm der Wolle verstrickt und werde aus dem Rest noch einen zweiten Sommerpulli machen. Allerdings dann wohl mit einer anderen Wolle kombiniert. Ich habe da schon eine Idee. Warte es ab. Es kann ja nur 5 Jahre dauern.
Der Pulli ist nach einer Anleitung von Filipa Carneiro und heißt Cascata (Wasserfall). Letzten Sommer fand ich den Wasserfall an der Seite noch ziemlich doof und wollte ihn überhaupt nicht stricken. Aber diesen Sommer fand ich es dann doch ganz schick. Nur habe ich ihn nicht ganz so ausladend gemacht, wie im Original.

Das Muster ist allerdings der Knaller. Ich liebe es. Und es hat sich auch gar nicht schwer gestrickt. Meine 3er Nadeln haben das fast von alleine geklappert. Und die Wolle erst! Die hat ein echtes Stricken-im-Sommer Feeling gemacht. Der Faden glitt ohne murren über die Finger. Die Runden waren am Ende gar nicht so tragisch, weil sich ja immer wieder das Muster dazwischen geschoben hat.

Mir gefällt vor allem auch die Passform. Wenn ich den Bauch einziehe, dann macht das Teilchen eine schöne Figur. Das war dann auch der Moment, als ich das sagte, als Magda die Bilder von mir gemacht hat. Wir haben ganz schön beim Fotoshooting gelacht. Sie macht die Bilder immer öfter mit meiner Kamera. Das ist immer wieder eine Herausforderung für sie. Die Beiden können sich nämlich nicht richtig leiden 😂.

So kann ich nun mein Sommer-Strick-Teilchen bei Der Zitronenfalterin als mein Sommer Monats-Motto einstellen. Denn zu meinem Juli, gehört natürlich das Stricken. Auch wenn es über 30° C hat, wird im Hause Karminrot gewerkelt. Wenn dann hinterher noch lustige Bilder gemacht werden, ist das um so besser.

5+