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Hjördis,Yokepullover {Nadelgeplapper 13-21}

Manches ist schon eine Weile her! Vor allem, dass ich diesen Yokepullover Hjördis angefangen habe. Alles fing damit an, dass ich ein Buch in die Hand bekam, dass mich sofort bezaubert hat. Pullover mit Rundpassen und dazu auch noch so schöne farbenfrohe Muster. Erinnerst du dich? Ich habe es vorgestellt. Ein Buch über Islandpullover aus dem EMF-Verlag. Mich faszinieren einfach immer diese schönen Muster.

Yokepullover Hjördis

Bei diesem Pullover haben mich ganz besonders die Farben abgeholt. Naturbeige und so leuchtende, sommerliche Farben. Da kann einem die kalte Jahreszeit (sollte es in unseren Gefilden noch einmal wirklich kalt werden) wirklich nichts mehr anhaben. Ich habe den Pulli von unten nach oben gestrickt. Im Original wird er von den Schultern hinab gestrickt. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass die Pullis von unten gestrickt, besser sitzen. Vielleicht ist das auch nur bei mir so, vielleicht ist das aber auch Einbildung. Sei es drum. Nun ist es so. Rundpassen sind von jeder Seite aus gut zu stricken!

Die Wolle habe ich von meinen Freunden, mit denen ich gerne auf Städtereisen gehe, geschenkt bekommen. Sie waren jetzt nicht wirklich bei meiner Wolldealerin Die Wollnerinsie haben nur einen Wollgutschein geschenkt. Ich habe mir dafür das Bio-shetlandgarn von BC ausgesucht. Einen kleinen Rest von der roten Wolle von diesem Projekt, hatte ich noch übrig. Damit konnte ich den Hjördis schnell annadeln.

Alles braucht seine Zeit

Lange Zeit habe ich mein angefangenen Hjördis liegen lassen. Immer wieder kam irgendein neues Projekt dazwischen. Auch konnte ich mich eine Zeit lang schwer auf meine Strickereien konzentrieren. So lag er lange im Körbchen und schmachtete mich an, mein Yokepullover Hjördis.

Der Hjördis im Park

Und dann nahm ich mir doch noch meine Nadeln und klapperte lustig los. In kürzester Zeit war ich plötzlich an der Passe angekommen. Die Ärmel lagen neben dem Mittelteil auf den Nadeln und ich fing an mir mit den bunten Fäden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Das Muster lenkte mich von trüben Gedanken ab. Immer hübsch in Runden gestrickt, genau an meinen Hals angepasst. Damit der Halsausschnitt noch besser in den Nacken passt habe ich entgegen der Anleitung einige verkürzte Reihen im Rücken untergebracht. So rutscht das Rückenteil etwas nach oben.

Schon öfter wurde ich gefragt, ob es mir nichts ausmachen würde, dass das Garn sehr robust ist. Ich kann mich da immer wieder wiederholen, es wird mit der Zeit etwas weicher. Kuschelig, wird es nie werden. Ich mag aber die Natürlichkeit der Faser. Und du siehst ja auch, ich trage den Pullover auch bei wärmeren Temperaturen.

Andrea Karminrot im Hjördis Pullover

Die Anleitung fand ich jetzt auch nicht zu kompliziert. Wer stricken kann, der darf sich gerne an den Hjördis wagen. Es ist recht verständlich erklärt. Ich musste nur ein bisschen umrechnen, weil ich ja aus der verkehrten Richtung kam.

Die Eckdaten

Gestrickt mit 3 mm Nadeln von Knitpro aus Holz
Anleitung von Wenke Müller, bzw Tomkeknits
Vertrickt sind etwa 2000 Meter von der Bio-Shetland von BC-Garn
Der Pullover wiegt aber nur 325 Gramm. Ein Fliegengewicht also.
Investierte Zeit (mit Liegedauer!) 6 Monate
Fotos, wie immer von Magda (Stricknerd bei Instagram)

Verlinkt mit Nadelgeplapper und dem Creativsalat #28


Die Talmadge-Mütze oder das Jahresprojekt Juni

Jetzt ist es soweit, ich habe die Talmadge Mütze fertig. Ich weiß, das Wetter ist nicht dafür gemacht warme Mützen aus Merino zu tragen. Aber erstens, der Winter kommt bestimmt und zweitens ist es die vierte Aufgabe in dem Buch Masterclass stricken. Wir, das heißt Carina und ich hatten uns vorgenommen, jeden Monat eine neue Stricktechnik zu lernen. Und im Monat Juni war es der Angestrickte Rand. 

Die Talmadge Mütze

Die Talmagde Mütze ist ein Design von Romi Hill. Ich habe schon mehrere Strickstücke dieser Designerin gestrickt. Sie entwirft immer wieder sehr verspielte Muster. Aber sie sind immer recht tragbar. Auch bei dieser Mütze fand ich, sie  sieht wirklich sehr schön aus. Als ich die ersten Maschen auf den Nadeln hatte, dachte ich noch, die passt nie und nimmer. Wir haben durch Zufall einen Minikal bei Instagram heraufbeschworen und da konnte ich sehen, dass die Mütze am Ende doch noch passen wird. Also flott weiter genadelt.

Die Mitstrickerinnen haben sich für Wollen entschieden, die vielleicht mehr in den Sommer passen. Meine Wahl fiel auf die Merino 120 von Schachenmayr aus der ich schon einmal den Mantel und später die Jacke gestrickt habe. Drei Knäuel hatte ich noch in der Reserve. Interessant ist es, dass die “neuen” Techniken immer wieder in den angegebenen Mustern auftauchen. So beginnt diese Mütze mit einem Fadenring. Und dann werden die Maschen auf ein Nadelspiel verteilt oder mit einem Magic Loop gestrickt.

Wer es mag, kann dann nach der geschriebenen Anleitung das Muster stricken. Ich mag aber lieber Strickschriften, bei denen ich Reihe um Reihe abstreichen kann. Ich lese die Zeichen scheinbar besser als die Worte. Am Ende zählt aber, was dabei heraus kommt.

Spannend wurde es dann wieder bei dem Rand. Erst als ich die vierte oder fünfte Reihe gestrickt hatte, fiel mir auf, dass ich diese Stricktechnik auch schon einmal angewandt habe. Nur weiß ich nicht mehr wo. Es ist ganz leicht die Maschen zu einer Krempe zu verwandeln und gleichzeitig die Reihen abzuketten. Fast klappt sie die Krempe am Ende alleine hoch.

Und wie trägt man die Talmadge Mütze jetzt am Besten?

Am besten auf dem Kopf… Klar, wo sonst. Aber man sollte darauf achten, dass sie nicht allzu hoch rutscht. Ich finde ja, dass die Talmadge Mütze wie ein Hut aus den 1920er Jahren wirkt. Man zieht sie etwas tiefer in die Stirn. Auf dem letzten Foto sieht man, dass sie mir ein wenig hochgerutscht ist. Die Beule macht die Mütze nicht besonders schön. Durch das Muster sitzt sie aber auch besonders schön am Kopf. Sie schmiegt sich sozusagen an. Und durch den angestrickten Rand (dem Jahresprojekt sozusagen), hat sie eine gute Stabilität.
Übrigens wird diese Mütze nicht bei mir bleiben. Sie wird als Geschenk weitergegeben.

Eckdaten

Aus Merino 120 von Schachenmayr
Verbrauch: genau 2 Knäuel (ein winziger Rest ist noch übrig!)
Mit 3er Nadelspiel von Knitpro (ich habe mit 6 Nadeln gestrickt)
Gestrickt innerhalb von 4 Tagen
Past auf Köpfe mit einem Durchmesser von 56-62 cm

Das Jahresprojekt ist eine Linkparty bei der Zitronenfalterin. Im Monat Juli geht es um eine bestimmte Art Fersen zu stricken. Passt mir gerade gut in den Kram, denn das Monstermädchen braucht ein paar neue Socken. Gepolsterte Socken, die sie in ihren Wanderstiefel tragen kann. Ich bin gespannt…

Verlinkt mit Creativsalat.


Auf Eis gelegt! {Nadelgeplapper 12-21}

Waas??? Das Nadelgeplapper liegt auf Eis? Jetzt im Sommer? Nein, nein. Ich hatte nur so viel um die Ohren, dass ich es fast vergessen hätte, einen Blogpost zu schreiben. Ich stricke Sommers wie Winters. Wer mich kennt weiß, dass ich auch nicht vor Wintergarnen im Sommer zurück schrecke. Nix mit auf Eis gelegt! Ich stricke. Nur nicht an Dingen, die so spektakulär wären, dass ich sie hier zeigen mag.

Noch immer liegt der Sommerschal in dem Projektbeutel und wartet auf Fertigstellung. Das schreckliche ist nur, ich habe noch ein Knäuel von der Wolle gefunden, die ich in dem Sommerschal verstrickt habe. Ein ganzes Knäuel von der Tahiti Fashion von Schachenmayr starrte mich vorwurfsvoll aus dem Wollkorb an. Auf Eis hat es gelegen. Und ich habe nichts mehr von dem Knäuel gewusst… Ich werde es nicht mehr in dem Sommerschal verstricken! Es wird einer anderen Bestimmung zugeführt, habe ich beschlossen.

Was liegt noch an?

Ich stricke gerade an einem  paar Socken für mein Monstermädchen. Sie will demnächst wieder wandern gehen und ihr fehlen noch ein paar Socken, die an bestimmten Stellen etwas dicker sein müssen. Ihre Wanderschuhe haben da eine Stelle, die ihr beim Laufen die Füße wund werden lassen. Und an eben diesen Stellen mache ich die Socken etwas dicker, weicher, widerstandsfähiger. Gestrickt werden sie aus einem selbstmusternden Garn, das ich in den Untiefen meiner Sockenwollvorräte gefunden habe. Eine Banderole habe ich dazu nicht gefunden. Solltest du eine Ahnung haben, welche Wolle das ist, wäre ich dir für einen Hinweis sehr dankbar.

Dem Kerl habe ich inzwischen noch ein Paar Socken gestrickt, die am Bund etwas weiter sind. Angenehm zu tragen, wenn die Beine sich mit überflüssigen Wasseransammlungen zu kleinen Elefantenfüßen entwickeln. Sie lassen sich so viel besser tragen und quetschen das Bein nicht so ein. Der Kerl ist sehr glücklich mit den etwas bunter geratenen Männersocken.
Wenn ich alle Socken fertig habe, dann kann ich auch eine Sockenschublade füllen und tolle Bilder machen.

Wirklich auf Eis gelegt

Wirklich auf Eis gelegt habe ich meinen ITO-Sommerpullover. Die Nadeln sind schon ganz stumpf… Also wenn sie schmollen könnten, dann wären sie es bestimmt. Die Projekttasche, in dem der Pullover sich befindet, steht strategisch gut in meiner Strickecke. Immer wieder werfe ich einen sehnsuchtsvollen Blick in die Tasche und male mir aus, wie ich an meinem Pulli weiter arbeite. Aber im Moment gehen die Socken vor.

Ein anderes Sommerprojekt liegt schon seit einem Jahr in meinem Strickkorb. Fast genau vor einem Jahr habe ich mir in einem meiner liebsten Wollläden Lalaine, mehrere Knäuel Cocon von Schulana gekauft. Ich wusste im Grunde sofort, was ich aus diesen Wollen machen wollte. Geschickter weise habe ich die Anleitung direkt in den Beutel zur Wolle getan, damit ich mich daran erinnern kann was es werden soll. Der Pink Pulli von Vera Sanon wird bestimmt richtig prima aus diesem Garn aussehen. Aber auch dieses Projekt liegt auf Eis.

Neues und Fertiges

Die Talmadge Mütze ist fertig und schon an ihren Bestimmungsort geliefert worden. Den passenden Post werde ich demnächst noch veröffentlichen.
Neues gibt es im Moment allerdings tatsächlich nichts. Ich habe keine Zeit gehabt, mich in Wollläden herum zu drücken. Dabei kann man jetzt allerlei Schnäppchen schnappen. Die Herbst- Winterkollektion zieht langsam in die Wollläden ein. Im neuen Knitter finden sich eine Menge schöner Modelle. Ich glaube ich sollte ihn mir holen.

Wie sieht es bei dir aus? Lässt du auch gerade die Nadeln auf Eis liegen? Sitzt du zur Zeit lieber an der Nähmaschine? Oder schwelgst du in den neusten Zeitungen, machst Pläne für den Herbst?

Vielleicht ist Wolle süchtig nach mir. Schon mal darüber nachgedacht?

(Caros Fummeley)

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Sockenschublade {Nadelgeplapper 11-21}

Hast du auch eine Sockenschublade mit selbstgestrickten Socken? Ich habe eine. Doch sieht sie nicht so wohlsortiert aus, wie die von Jasmin und Gigi, den Knitmore Girls. Die Beiden betreiben einen Podcast und haben schon über 630 Folgen gesprochen. 

Aber zurück zu der Sockenschublade. Ja ich stricke gerne Socken und darauf kommen die Beiden direkt zu sprechen. In ihrem Buch Deine super Sockenschublade aus dem Topp-Kreativ-Verlag, zeigen sie eine Menge Möglichkeiten auf, wie man schicke Socken stricken kann. Das Original Buch ist unter dem Namen Operation Sock Drawer zu finden. Dem Hashtag #operationsockdrawer kann man auch ganz prima bei Instagram und co folgen. Erstaunlich, was da so alles seit 2014 von den Nadeln springt.

Ich bin schon wieder abgedriftet… Zwanzig Anleitungen warten nun darauf gestrickt zu werden. Aber vorher gibt es noch ein Vorwort der beiden Herausgeberinnen. Ob die tatsächlich eine so ordentliche Sockenschublade haben. Ich denke darüber nach, ob ich meine Socken auch einmal so präsentieren sollte. Gigi ist die Mutter von Jasmin und sie versorgte ihre Tochter in den 1990 Jahren mit selbstgestrickten Socken, die die 14 Jährige leidenschaftlich trug und herzeigte. Jasmin war das aber nicht genug, sie wollte selber Socken stricken lernen. Mehr kann man zu der Sockenstrickgeschichte und wie es zu einer Sockenschublade kommt im Vorwort lesen.

Socken sind wie Pralinen zum Stricken: kleine dekadente Häppchen. Das Projekt, an dem du gerade arbeitest, kannst du in der Handtasche mitnehmen, im Auto auf dem Armaturenbrett deponieren oder für die ganz Mutigen- hinter dem Kissen auf dem Sofa (Seite 5)

Die Beiden Frauen reden die ganze Zeit davon, wie toll es ist, Socken zu stricken. Und sie haben Recht! Und noch toller ist es, sich Beifall für seine Werke bei Instagram zu holen! Als Jasmin die Sockenschublade von Susan B. Anderson bei Instagram sah, war es um sie geschehen. Mit dem Hashtag #operationsockdrawer wurden seit dem Jahr 2014 von vielen Strickerinnen ihre Sockenschubladen gefüllt.

Ein Blick in die Sockenschublade

Einfach kann ja bekanntlich jeder. Deshalb nun dieses Buch. Zwanzig Modell laden zum knifligen Sockenstricken ein. Nein knifflig sind die nicht wirklich. Sie fordern ein bisschen heraus und wenn man sich an einem einfacheren Projekt versucht hat, dann will man bestimmt das nächst anstrengendere stricken. Da gibt es Zopfmuster oder Strukturmuster, Farbspielerein und Schlichtes. Die Fersen werden in verschiedenen Arten gestrickt und auch die Spitze ist niemals gleich.

Spannend finde ich, dass nicht die Schuhgröße ausschlaggebend ist, sondern der Fußumfang. So passen die fertigen Socken bestimmt nicht nur in die Schublade, sondern auch dem Fuß, der sie tragen soll. Tipps und Tricks werden ebenso angezeigt, wie die Nadelstärke sowie die favorisierten Nadeln der Strickerin. Wobei das jedem wohl sein eigenes Ding ist, wie er die Socken nadeln möchte. Ach ja, eine Maschenprobe und das verwendete Garn, stehen auch dabei.

Die Modelle

Sind von verschiedenen Designerinnen. Alle haben detaillierte Anleitungen. Meistens mit Strickschriften. Wie sie sich am Ende stricken, weiß ich noch nicht. Leider bin ich bisher noch nicht dazu gekommen, auch nur eine dieser Socken zu stricken. Dabei schreien mich mindestens 5 Anleitungen aus dem Buch heraus an. Die Wollstränge zappeln in den Kisten …

Die Fotos machen auch Lust sofort los zu legen. Eine hübsche Idee ist auch, jede Designerin noch einmal am Ende der Anleitung in einem extra Kästchen vorzustellen. Viele von ihnen wird man auf der Stricker – und Häkel -plattform Ravelry wiederfinden. Und wenn dir mal so gar nicht einfallen möchte, wie man die eine oder andere Masche abstricken soll, sind auf den letzten Seiten kleine einfache Erklärungen zu finden. 

Gigi und Jasmin haben mir jedenfalls große Lust gemacht eine Sockenschublade zu bestücken. Ob ich dieses Jahr noch so viele zusammenbekomme, das werden wir sehen. 

Topp-Kreativ-Verlag
ISBN-13: 9783772448591
Seiten: 144


Hallo Sommer {Nadelgeplapper 10-21}

Oh ja! Hallo Sommer, kann ich nur sagen. Endlich kann ich wieder draußen stricken, ohne dass meine Finger einfrieren. Und dazu habe ich auch noch die Sommergarne am Start. Baumwolle, feine Seide und Papier. 
Ja, mit Papier kann man stricken. In Japan hat das eine lange Tradition. Nur wenige Wollmanufakturen setzen das aber in Deutschland um. Mein Garn stammt aus Japan. Naja, nicht ganz, Eher aus Berlin Mitte. Ito-Yarn vertreibt viele außergewöhnliche Garne. 

Nadelgeplapper Hallo Sommer

Ich wollte das Brambling-Tuch stricken… Vorgestern hatte ich dir auch schon davon erzählt, dass ich geribbelt habe. Jetzt stricke ich aus dem schönen Seidengarn von ITO für mich ein sommerliches Shirt. So ein Teilchen mit kurzen Ärmeln und einem recht weiten Ausschnitt. Das zumindest sind meine persönlichen Vorgaben. Denn es gibt im Grunde keine Anleitung. Ich habe schon so viele Pullover von unten nach oben gestrickt, dass ich mir in etwa ausrechnen kann, was ich hier mache. (Die kleinen Rückschläge mal abgezogen. Ich sag nur Ribbelmonster!) 

Das Seidengarn ist mir aber nicht blickdicht genug, weshalb ich mir bei Handmade Berlin (Die Webseite ist nicht wirklich schön!) Washi, ein Papiergarn, dazu gekauft habe. Immer noch wurde dort, trotz Test, Genesen und so, an der Tür verkauft. Da ich ja wusste, was ich wollte, ging das auch ganz gut. Dieses Mal kam ich mir auch nicht wie eine Verbrecherin vor…

Hallo Sommer Garne von ITO in Gelb, Orange, 2x Rosa und einem hellen und einem silbernen Grau

Ist das nicht eine Mischung, die nach “Hallo Sommer” schreit? Strickt sich auch ganz super. Mit kleinen/dünnen Nadeln drehe ich meine Runden und merke nicht, wie die Zeit vergeht. 

Hallo Sommer, Teil 2

In dem letzten Nadelgeplapper habe ich von meinem Sommerschal geschrieben. Öhmm… der ist immer noch nicht fertig. Obwohl er ein absolutes Mitnahmeprojekt ist. Das Blattmuster hat sich längst in meinem Hirn eingefressen. Nicht das ich davon träumen würde. Es sind nicht mehr viele Meter auf dem Knäuel, dann sollte ich es abketten können. Wann ich den Schal wohl tragen werde?

Bläterschal zum Thema Hallo Sommer

Ein anderes Mitnahmeprojekt sind die Socken für den Kerl. Hätte ich mein Zentimetermaß dabei gehabt, wäre der erste Socken längst abgekettet. Hätte, … hätte ich mal daran gedacht. So schleppe ich die Socken noch ein bisschen mit mir herum. Hallo Sommer ist in dem Fall eine feine Ausrede, denn der Kerl trägt im Moment eher selten Socken. Ist ja schön warm. In sommerlichen Farben, kommt er aber trotzdem daher, der Socken.

Und nun was Neues

Es ist ein noch ein neues Garn bei mir eingezogen. Ein Baumwollgarn von Rowan. Carina und ich wollen daraus ein Tuch stricken. Carina hat nämlich das Pendant zu meinem Garn. Ihres hat allerdings einen schönen Türkis/Blau – Ton. Auch dieses Fädchen ist einfach zu dünn, als dass man es alleine Verstricken sollte. Klar kann man daraus auch ein feines Tuch stricken, wie dieses Zauberfeuer-Tuch (einer meiner ersten Blogpost’s 🤦‍♀️) Ich kann aber mit Lace-Tüchern einfach nicht umgehen. Ich ziehe Fäden oder mache aus versehen Löcher beim tragen hinein.

Neue Literatur 

Neue Literatur ist auch eingezogen. Ein Buch aus dem Frech-VerlagDeine super Sockenschublade. Was man in diesem Buch finden kann, werde ich dir demnächst berichten. Fest steht, wer wäre darauf gekommen, es geht um Socken! Da der Kerl sich ja gerade für buntere Socken entschieden hat, kommt mir das Buch gerade recht. 

Ich glaube, das war es jetzt erst einmal bei mir. Jetzt bin ich auf deine Nadelprojekte gespannt. Zeig mal, welche Pläne du hast. Sind da vielleicht auch einige Hallo-Sommer-Projekte dabei? 

Sommer ist, wenn die Wolle

an den Händen klebt

 

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Mein Jahresprojekt Mai [Masterclass stricken]

Jetzt ist schon wieder der Mai vorbei! Und, wieviel habe ich aus dem Masterclass-Stricken Buch schon geschafft? Bis wir zum Jahresprojekt Mai kommen, erzähle ich dir noch ein bisschen von den vergangenen Projekten:
Jeden Monat haben Carina und ich uns vorgenommen eine neue Stricktechnik zu lernen und/oder zu verfeinern. Im März waren es die Helixstreifen, im April das Intarsien stricken und im Mai Der Anschlag im Fadenring. 

Ich habe tatsächlich alles ausprobiert und versuche mich auch an die Anleitungen zu halten. Die sind in dem Buch Masterclass-Stricken nämlich wirklich schön! Mein Jahresprojekt im Juni wird eine Mütze mit angestricktem Rand werden. Ich habe noch ein paar Knäuel Merino von Schachenmayr. Welche Farbe ich allerdings stricken werde… Ich muss mal in meinem Fundus stöbern.

Das Model ist von Romi Hill. Ihre Anleitungen gefallen mir immer sehr. Ich habe sogar ein ganzes Buch mit ihren Anleitungen. Ach, das wird fein.

Jahresprojekt März, Helix stricken

Jetzt aber noch mal zu meinen älteren Jahresprojekten. Im März habe ich ein paar Sneaker Socken für mich selber gestrickt. Aber noch lange nicht gezeigt. Ich habe heute Morgen versucht Bilder zu machen, die Katzen waren aber nicht wirklich erfreut. Oder waren so sehr angetan von den neuen Füßen, mit denen ich Bilder machen kann, dass sie ununterbrochen um die Holzfüße herumgestrolcht sind. Die Helixstreifen sind mir nicht wirklich gut gelungen, ich werde sie noch einmal machen müssen. Hatte nur keine Lust zu ribbeln. Aber schau selber.

Wenn man genau hinsieht, dann kann man meine Versuche sehr schnell entlarven. Anders herum, schauen die meisten Menschen einem eher weniger auf die Füße, geschweige denn in die Turnschuhe. Dafür finde ich, sind mir die Fersen sehr gut gelungen.

Jahresprojekt April, Intarsien Stricken

Eigentlich sollten im April die Intarsien gestrickt werden. Ich habe auch damit angefangen das Brambling Tuch von Bristol Ivy zu stricken. Doch ich war noch nicht mal in dem ersten Drittel, als ich für mich beschlossen habe, dieses Tuch werde ich niemals tragen. Intarsien sind aber auch nichts neues für mich. Ich habe schon sehr oft mit mehreren Farben gestrickt und sie dabei verkreuzt. Ich würde sagen Fair-Isle-Stricken gehört auch zum Intarsien-stricken dazu, oder? Was habe ich also gemacht? Ich habe das Ribbelmonster in mir heraus gelassen 😉. Nun stricke ich aus dem wunderschönen Seidengarn ein T-Shirt. Ein Bild dazu liefere ich demnächst.

Jahresprojekt Mai, Der Fadenring

Mit einem Fadenring beginnt Alex die Maus. Eine Kuschelmaus, die sich Ella Austin ausgedacht hat. Ich habe schon zwei Mäuse, die ich vor ewigen Zeiten gestrickt habe. Einen Fadenring brauchte ich aber auch für ein ganz wunderbares Projekt. Und jetzt wird es spannend! Denn vom 1. bis 11. Juni bemützt der Berliner Sehbehindertenverein graue Poller in Berlin. Die Dinger (die Grauen Poller) hinterlassen manchmal böse blaue Flecken und sind auch für Sehende eine Stolperfalle. Carina hatte darüber auch schon einen Blogpost verfasst und mich aufgefordert auch dabei zu sein.

Pollermützen als Jahresprojekt Mai, der Fadenring

So sieht der Fadenring aus. Und daraus wird dann eine Mütze für die Poller. Rot-weiß geringelt. Irgendwie wie ein Leuchtturm. Als ich meinen über einen Poller gezogen habe, hatte ich irgendwie ein kriminelles Gefühl. Die Aktion finde ich aber mehr als Sinnvoll. Denn Menschen mit einer Sehschwäche können diese Grauen Poller tatsächlich schwer erkennen.

Pollermützen als Jahresprojekt Mai

Ich bin vielleicht auch im Urbanen stricken noch nicht so bewandert. Ich hätte meine Pollermützen etwas länger stricken sollen. Vielleicht war es auch die Angst die großen Hunde könnten mein Jahresprojekt April markieren. Wie auch immer, ich habe einen Fadenring gestrickt und gleichzeitig etwas gutes getan. Wer Lust hat selber Hand anzulegen, der findet auf der Seite des Sehbehinderten Verein Deutschland eine passende Anleitung und noch mehr Informationen zum Sehbehindertentag.

Pollermützen als Jahresprojekt Mai

Ich habe eine zweite  Pollermütze gestrickt. Die schlummert allerdings noch in meiner Fahrradtasche. Sie wird heute ihren Platz finden.
Was ich sonst noch auf den Nadeln habe, das verrate ich dir Morgen. So lange verlinke ich diesen Beitrag bei Der Zitronenfalterin die unsere Jahresprojekte sammelt.