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Cooles Buch für feine Strickmoden

Raffinierte Strickmode {Rezension}

von Jennifer Wood

Es sind fast alles Modelle, die ich unbedingt noch stricken möchte. Von den 18 Modellen, die vorgestellt werden, habe ich 12 auf meine Liste gesetzt. Ob ich die jemals schaffe, kann ich nicht sagen. Aber alle Muster, sind sehr anschaulich erklärt und leicht (für etwas geübtere Strickerinnen) umzusetzen. 

Aber fangen wir mal von vorne an!

Jennifer Wood hat sich und ihrer Tochter das Stricken selber beigebracht. Am Anfang, waren es nur rechte Maschen, später kamen die Linken dazu. So sah ihr erstes Strickstück auch gleich viel schöner aus. Sie wagte sich an Zöpfe und strickte die ersten Spitzen. Das war es, was sie machen wollte. Sie fing an ihre eigenen Anleitungen zu entwerfen, weil sie von den alten Sachen so viel mehr gebannt war. Sie gründete „Wood House knits“ und veröffentlichte einige Anleitungen. Allerdings schien sie damit immer noch nicht ganz zufrieden und entwarf nach und nach schlichte Pullover und Schals mit Spitzen, Lochmustern und Zöpfen.
Genau wie ich, mag Jeniffer Woods es, sich im Stricken zu verlieren und die Welt, um sich abzuschalten. Ihre Entwürfe sind einfach zauberhaft und machen Lust auf mehr. Wie gesagt, meine Strickliste ist enorm angestiegen und ich suche nun nach den richtigen Wollen. Zu jedem Modell gibt es am Anfang eine Erklärung: wie groß es ist, welche Nadeln sie benutzt hat und was sie für Wolle oder Zubehör ausgesucht hat und natürlich eine Maschenprobe (ist für viele ein absolutes Muss!)

Dann findest du eine Größentabelle, die dich ganz sicher in die richtige Größe einsortiert und dir den Pullover auf den Leib schneidert strickt. Die meisten Pullover, werden von oben nach unten gestrickt. So kann man sie seiner Körperlänge hervorragend anpassen. 
Die Mustersätze sind einfach erklärt. Einzig, du solltest Strickschriften lesen können und dich schon mal mit Spitzen-, Aran und Zopfmuster auseinander gesetzt haben. Am Ende des Buches, findest du Erklärungen für die Abkürzungen und Stricktechniken. Es gibt ja so viele verschiedene Arten Maschen anzuschlagen, oder diese dann zu kreuzen oder abzustricken.  

Ich finde, es ein durchweg gelungenes Buch. Wenn du auf Elegantes und Zeitloses stehst, guck es dir einfach mal an. Dein Buchdealer bestellt es dir bestimmt gerne.
Stiebner Verlag
160 Seiten
Format: 21 × 27,6 cm, Broschur
ISBN: 978-3-8307-0970-1

Moderne Strickspitze

Ein richtig gutes Buch, vollgestopft mit tollen Anleitungen 

Vor einigen Monaten, habe ich vom Stiebner Verlag ein Buch, vollgestopft mit tollen Stickanleitungen von Rosemary [Romi] Hill, geschickt bekommen.
Kaum, dass ich es ausgepackt hatte, war mein Zettel schon davon vollgeschrieben, welche Modelle ich mir stricken muss! Im Prinzip, hätte ich mir den Zettel schenken können. Denn jedes Strickstück ist es wert. 

Ich habe mit der ersten Anleitung einfach angefangen. Bei der Wollnerin hatte ich auch sofort das passende Garn in der Hand. Eine Strickprobe gemacht und los gestrickt. Die Anleitung ist  verständlich geschrieben. Ich hatte keine Probleme, all das Geschriebene umzusetzen. 

Gut, man sollte auf jeden Fall Strickschriften lesen können. Und immer wieder empfehlenswert ist, eine Probe  zu machen, ob die Wolle zu der Anleitung passt. Ich glaube nämlich nicht, dass du immer die originale Wolle bekommen kannst. Die ansässigen Läden haben bestimmt etwas Vergleichbares. Was mir an dem Buch gut gefällt,  es wird angegeben, welche Wollstärke passt. So wie bei der Talus Jacke: „dünne Wolle (zwischen Spitzen- und Sockenwollstärke)“ eine prima Angabe. 
Die Maschenprobe und die verschiedenen Körpergrößen  stehen auch dabei, so dass man das Strickstück super anpassen kann. Die Anleitungen sind sehr gut erklärt. Es gibt immer wieder Anmerkungen, die in abgegrenzte Kästen geschrieben sind, die hilfreich und informativ sind. 

Und natürlich sind die Bilder immer wieder ein Hingucker. Obwohl ich mir manchmal wünschen würde, die Verlage würden nicht immer auf so schmale Modelle stehen. Die meisten Strickerinnen haben nun mal nicht solche Laufstegfiguren. 
Aber du liest es schon! Ich bin begeistert, von diesem Buch. Ich kann es jeder Strickerin, die gerne Spitzen strickt, empfehlen. Romi Hill kann wirklich gute Anleitungen schreiben und hat tolle Ideen, alltagstaugliche und elegante Kleidung zu entwerfen. Einige Accessoires sind ebenfalls in diesem Buch zu finden. Mützen und Schals. Wie gesagt, ich konnte mich kaum entscheiden. 

Auf den letzen Seiten in dem Buch werden Strickbegriffe erklärt und man kann sein Wissen, was spezielles Stricktechniken betrifft, auffrischen. Ebenfalls verständlich erklärt.
Sollte dir noch ein Geschenk zu Weihnachten fehlen, dann kann ich es nur empfehlen!
Autorin : Rosemary [Romi] Hill
Verlag: Stiebner 
168 Seiten 
19 Modelle

Ein Stück Italien… Blogtour

Bella Italia

Liebst du auch so sehr das italienische Essen? Und freust dich, wenn du wirklich Gutes auf den Tisch bekommst? Um dich mal etwas aus Italien und der Blogtour zu entführen, nehme ich dich mit nach London. Rose Gray und Ruth Rogers haben in London ein Gourmetrestaurant eröffnet, welchers die Scene 1987 aus den Latschen geschmissen hat. Einfachste, leckere Gerichte lockten  Mick Jagger, David Bowie und wen noch alles in das Café. Jamie Oliver hat in der Küche der beiden Frauen gewirbelt…
Und was hat das nun mit Italien zu tun?

Ruth und Rose lieben die Einfachheit der italienischen Küche und nutzen eben auch frische, aromatische und regionale  Zutaten. Sie bereisten Italien und setzten sich an einen Hochzeitstisch an der ligurischen Küste. Tauchten in Mailand in Tradition und Lebenswandel ab. Kochten mit Freunden im Süden der Toscana. Sie erfreuten sich an den schlichten und überaus leckeren Rezepten der italienischen Köche. 

Sie nahmen all ihr Wissen mit nach London und verzauberten die Prominenz und die Londoner im allgemeinen. Sie schrieben ihre Rezepte auf und brachten Bücher heraus, die deutlich machen, wie einfach die italienische Küche ist. Vor allem, dass die meisten Rezepte keine großartige Zeit in Anspruch nehmen. Natürlich gibt es auch Dinge, wie ein Hühnchen, das vier Stunden und eine Beinscheibe, die zwölf Stunden im Ofen verbringen müssen, damit sie zu dem Gaumenschmaus werden.

Ich habe schon Einiges aus den beiden Büchern, die in meinem Küchenregal seit Jahren stehen, gekocht. Die Rezepte haben mich dazu animiert, selber zu experimentieren. Dort habe ich ein Lieblingsessen meiner Monster entdeckt, das so schnell gekocht ist, wie die beiden ihr Spielzeug liegen ließen, um an den Tisch zu kommen. Ein Eintopf verzaubert mich nach wie vor und die eine Schokotorte, bringt sämtliche Gäste immer wieder zum schwärmen. 

Auf den hinteren Seiten findet man eine Zusammenstellung aller Vorräte, die man braucht. Vieles ist lange haltbar, so dass man sofort etwas hervorzaubern kann, wenn sich Gäste spontan einfinden. Die Bücher sind sonst in Kapitel wie Nudeln, Reis, Fisch, Fleisch Suppen etc. eingeteilt. Und die Bilder sind sehr ansprechend und locken, sofort in die Küche zu eilen, damit der Appetit gestillt werden kann. Rezepte aus allen Teilen Italiens. Auch werden bestimmte Zutaten noch einmal erklärt, denn nicht jeder weiß unbedingt, was Bresaola, Bottarga, Cavolo nero oder Cannellini Bohnen sind. 
Ich kann dir diese Bücher nur empfehlen. Und vielleicht bist du ja auch mal in London und hast Lust auf ein besonderes und einfaches Essen. (ich war übrigens nie dort! Aber aufgrund der Rezepte bin ich davon überzeugt, dass es unglaublich lecker ist) 

Jetzt entlassen ich dich wieder in die Blogtour Italia, die von Silvia und Astrid (Leckere Kekse) ins Leben gerufen wurde. Spannende Beiträge rund um Italien.

River Café easy Kochbuch &
Italienisch Kochen, neue Rezepte aus dem River Café
(leider nur noch bei Amazon zu finden)

Einen Nachtrag noch: Ich mache hiermit keine Werbung! Ich stelle dir zwei Bücher aus meinem Regal vor, die ich vor Jahren von einem Freund geschenkt bekommen und besonders lieben gelernt habe. 

River Café London 

Meine Erfahrungen mit Fotobüchern

So habe ich immer wieder Freude an meinen Bilder

Wir waren Anfang des Jahres in Belgien, genauer gesagt, in Brügge. Eine so wunderschöne alte und gut erhaltene Stadt. Überall muss man einfach stehen bleiben, staunen und am Ende so viele Fotos machen, dass man die Vermutung haben könnte, morgen wäre dieser Ort nicht mehr da. Zumindest geht es mir immer so. Ich knipse, was das Zeug hält. Zu Hause habe ich meine Schätze gesichtet und festgestellt dass ich wieder reichlich Platz auf meinem Speichermedium verbraucht habe. Die Bilder werden sortiert, „beschriftet“ und einige gelöscht oder in verschiedene Ordner verschoben. 
Dann werden Freunde eingeladen, ein gutes Essen gekocht und eine „Diashow“ vorgeführt. Die Erinnerung noch einmal aufpoliert und der schönen Dinge gedacht, die man in dem schönen Städtchen Brügge erlebt hat. Nachdem man das, vielleicht noch ein zweites Mal mit anderen Freunden, durchgezogen hat, verschwinden die Bilder auf lange Zeit auf der Speicherkarte. Und nur ganz selten, wird der Ordner noch einmal aufgerufen, weil man dort das eine Bild vermutet, das einem gerade durch den Kopf streift. 
Aber das reicht mir nicht. Wenn ich schon einen schönen Urlaub und viele schöne Erlebnisse hatte, dann möchte ich die Bilder öfter sehen. Und auch Anderen zeigen, die ich nicht zu mir nach Hause einladen kann. (So viele Dinner kann und möchte ich auch nicht kochen!) Dann mache ich mir gerne Fotobücher. Bisher habe ich meine Bücher immer bei unserem örtlichen Drogeriemarkt abgeholt. Mit einem Programm zu Hause bearbeitet und über die Wolken zu dem Buchdruck geschickt und war immer recht zufrieden. 

Jetzt mach ich mal so etwas wie Werbung! Kannst du lesen, musst du aber nicht… 

Nur letztens, da bin ich über ein Angebot bei Instagram gestolpert, das ich nicht abschlagen konnte. Dazu musste ich mir nur eine andere Software herunterladen und meine Bilder genau wie auch bei meinem anderen Programm bearbeiten und einfügen. Ein wenig abgespeckter kam mir das Programm vor, aber ebenso gut zu händeln. Wer es einfach will, benutzt eine Möglichkeit, die alle markierten Fotos einfach einfügt und man hinterher nur ein wenig sortiert. Mach ich natürlich nicht. Ich habe schon viele Bücher gemacht und habe meine eigene Vorstellung von meinem Layout. 
Ich habe  etwas vermisst, dass man Sätze einfügen kann, wenn man das vorgefertigte Layout benutzt. Noch einen Grund mehr, sich selbst zu verwirklichen und eigene Ideen einzubringen. Nach den ersten drei Seiten war mir klar, wie ich schnell an mein Ziel komme. Innerhalb von zwei Tagen, war ich mit dem Buch fertig. (Ich brauche manchmal eine bis zwei Wochen, weil ich noch eine Weile an den Bildern herumfeile) Das versenden der Daten, brauchte relativ wenig Zeit und nach weiteren 3 Tagen, hielt ich mein neues Fotobuch schon in meinen Händen. Also wirklich sehr schnell. Was mich richtig beeindruckt hat, ist die Qualität! Die Bilder leuchten so schön, wie sie es auch auf meinem Rechner machen. Auch die Haptik ist toll. Es kribbelt mich, gleich mal das nächste Fotobuch über diesen Digitalprinter zu machen. Dann lass ich mir etwas mehr Zeit und probiere auch noch einige andere Features aus. Aber erst einmal bin ich richtig zufrieden. 

Der Distelfink

von 
Donna Tartt
Meine Rezension zu diesem Roman findet ihr in meinem Lesezimmer
Es wäre schön wenn ihr vorbeischaut.
Eure
Andrea

Und weil es gerade so gut passt, schicke ich das folgende Bild noch zu Ulli.

Hätte ich ja fast verpasst,
an ihrem 2in1 Bilder teilzunehmen.
Es sind allerdings 3 Bilder 😉

Katze wartet auf DIE Gelegenheit…
Während ich in Ruhe lese…