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Islandpullover (Buch) und neue Projekte

Islandpullover und neue Projekte

Ich glaube, ich hatte es schon einmal erwähnt, ich liebe Islandpullover. Oder noch besser, Pullover aus dem Hohen Norden. Ich mag einfach die schönen Muster, die man oben herum als Passe trägt. Sterne, Blumen Hirsche und was sonst noch Schönes. Mein Norweger, der inzwischen schon den echten Schnee gesehen hat und mein Lieblingsteil aus echter Islandwolle, werden mit Leidenschaft getragen. Wie sollte ich da an einem neuen Buch aus dem Hause EMF vorbeigehen können, ohne zuzugreifen.

Die Modelle darin haben mich sofort angesprochen. Klar, schon alleine die Farben. Und die Bilder sehen der Hammer aus. Die Autorin Wenke Müller, zeigt ihre Strickereien auch gerne bei Instagram. Auch bei Ravelry kann man ebenso einige schöne Sachen bewundern. Wenke Müller nahm sich mit 11 Jahren vor Strickmodelle zu entwerfen. Und das scheint ihr gelungen zu sein.

Das Titelmodell stand bei mir gleich ganz vorne auf der Liste. Der Islandpullover passt genau in mein Farbschema. Bis auf ein dunkles Braun, habe ich passende Wolle bei der Wollnerin ergattern können. Diese Farbe könnte ich auch mit einem Blau ersetzen, das ich vielleicht noch übrig habe. Denn aus dem BC-Garn habe ich mir schon einmal einen Pullover gestrickt

Lass mich mal zu dem Buch zurück kommen. 14 Pulloveranleitungen, 10 Accessoires (Mützen, Schal, Tuch, Stulpen) verführen dazu, sich mal mit in Runden stricken zu üben. Die Muster sind jetzt nicht so kompliziert, als dass man sich davor fürchten müsste. Zumal Wenke Müller schon gleich am Anfang erklärt wie es geht. Sie schreibt es, als würde sie neben dir sitzen. Die Pullover werden alle von Oben nach unten gestrickt. Der Vorteil, du kannst dein Gestricksel gleich anprobieren, testen, ob dir der Islandpullover passt. Ich finde das immer perfekt. Die wenigen verkürzten Reihen, die lernst du Ruckzuck, Die Autorin erklärt auch die Fadenhaltung bei dem Musterstricken. Allerdings empfehle ich, dazu ein Video bei YouTube zu suchen.

Auch schön an den Modellen ist, dass es Unisex-Modelle sind. Wenn man die Farben und die Maße anpasst, dann kann man sogar im “Partnerlook” gehen. Noch ein Vorteil der von Oben gestrickten Pullover ist, es gibt (fast) keine Nähte. Ich mag das Zusammennähen nicht unbedingt. Hier werden unter den Armen Maschen zusammengenäht…

Ich habe mir die Anleitungen bisher nur durchgelesen und noch keinen Fehler gesehen. Doch du siehst ja, die Wolle für das Titelmodell zappelt schon. (Oder bin ich es, die so aufgeregt ist und wieder alle anderen Projekte beiseite schiebt?) Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren und denke, es wird wieder ein Vergnügen sein, so einen Pullover zu stricken.

Schade, dass ich nicht mehrere Hände habe und/oder schneller stricken könnte. Mindestens noch drei Pullover würde ich mir nadeln wollen und dazu die passenden Mützen. Sollte noch etwas von der Wolle übrig bleiben, dann stricke ich mir zu dem Hjördis-Pullover (das Titelmodell) noch die Baskenmütze Sif. Aber jetzt lass mich mal loslegen. Ich werde berichten, wie sich das Buch, die Anleitung und die Wolle machen.

EMF-Verlag
Autorin Müller Wenke
ISBN 978-3-96093-511-7
Seiten 144
Hardcover,  Format 25,6 x 20,5 cm

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Bunte Jacke stricken mit Cocoknits

Cocoknits, tolle Anleitungen in einem Buch gebündelt

Kennst du Cocoknits? Das ist das Label von Julie Weisenberger. Eine Designerin, die ihre Pullover in einem Stück strickt. Und nun gibt es ein Buch auf deutsch, mit ihren Anleitungen. Ich mag ihre Strickpullis und habe schon immer ein Auge darauf geworfen. Mit dem Buch habe ich mir einen Traum erfüllt. Es sind ja nicht nur die schönen Anleitungen, die mich verzaubert haben. Schon die ganzen Kleinigkeiten, die aus dem Hause Cocoknits kommen, kribbeln mich in den Fingern. Aber das habe ich ja schon hier geschrieben...

Cocoknits, Pullover stricken in einem Stück

Das ist der Titel, den das Buch aus dem Stiebner Verlag trägt. Das Buch ist ziemlich groß, fasst sich ein wenig gummiert an. Die Seiten lassen sich gut offen halten, was ich immer sehr wichtig finde, wenn man ein Muster nachstricken möchte. Blöd, wenn dann immer die Seiten wieder zuklappen. Auf den ersten Seiten stellt die Autorin einige ihrer nützlichen Tools vor. Beschreibt aber auch, dass man gut mit den Dingen arbeiten kann, die man schon zu Hause hat.
Julie Weisenberger erklärt ihre ganz eigene Methode, einen Pullover von oben nach unten zu stricken. Und das sogar richtig gut verständlich, so dass ich es fast einem Anfänger in die Hände drücken würde. Warum ich es dann doch nicht tun würde, kommt etwas später.

Die Anleitung ist toll bebildert und verständlich beschrieben. Auf der letzten Seite findet man die passende Vorlage, um Zu- und Abnahmen der vorgegebenen Anleitungen einzutragen. In dem Shop von Cocoknits kann man sich einen Block mit der Vorlage auch noch extra bestellen. Aber eine Kopie drucken, ist wohl in dem Fall etwas einfacher und schneller bewerkstelligt. Julie beschreibt, wie man die Anleitung in die Vorlage einschreibt. Dabei bin ich etwas gestrauchelt. Ich dachte, dass ich schon ab der ersten Masche die Vorlage ausfüllen muss. Aber das kommt erst, wenn man die Schulterpasse fertig gestrickt hat.

Was ich auch sehr schön finde ist, dass Julie sich Gedanken zu den verschiedenen “Bauarten” von uns Strickerinnen gemacht hat. Denn nicht jede von uns hat ein Modell-Maß. Darauf geht sie mit sehr logischen Beschreibungen ein. Kleine Bildchen, sehr schematisch, untermalen die Texte dabei noch etwas. Das heißt also, dass eine schlanke, kurze Gestalt einen anderen Pullover anziehen sollte, als eine dicke, lange. Mit einigen Tricks kann man daraus seinen passenden Pullover stricken.

Auf den letzten Seiten des Buches, findet man zum Abschluss die besonderern Zu- und Abnahmen. Einige spezielle Tricks, wie man zusammen näht oder sonstige Ideen. Prima erklärt und wieder bebildert. Und wer es ganz genau wissen möchte, kann auf Youtube nach dem entsprechenden Tricks suchen. Einfach Cocoknits eingeben und man wird fündig.

Nun zu den eigentlichen Modellen

Sieben wandelbare Modelle stehen zur Auswahl. Schicke Teilchen, die ich am liebsten alle stricken möchte. Einziges Manko… sie sind, bis auf ein Modell, alle mit dicken Nadeln gestrickt. Schade, dass es da keine Umrechnungstabelle oder so etwas ähnliches gibt. Julie Weisenberger betont zwar, dass man auf ihrer Seite nach einem Ersatzgarn schauen kann, aber dass manch eine von uns lieber mit dünneren Nadeln und einem feineren Strickbild stricken möchte, wird nicht berücksichtigt.

Ich habe mir das Modell Molly vorgeknöpft. Ich hatte von meinem Klimaschal noch so einiges an Wolle übrig. Damit würde ich mir eine fröhliche Strickjacke nadeln. Erstes Handicap, war wie gesagt, die dünnere Wolle. Jemand der stricken kann, kann sich anhand der Maschenprobe seine Strickerei passend rechnen. Dann bin ich, wie gesagt, über die Vorlage gestolpert. Die Maschenzu- und abnahmen werden erst nach der Passe eingetragen. Die Anleitung fand ich dann auch an manchen Stellen zu undurchsichtig. Da ich keine englische Anleitung hatte, kann ich nicht sagen, ob das ein Übersetzungsfehler ist, oder ob die Designerin das immer so macht. Damit wäre auch geklärt, warum ich die Anleitung nur einem Profi geben würde. Aber Profis arbeiten eher weniger mit so dickem Garn.

Was zählt, ist allerdings das, was hinten heraus kommt. Und das ist eine schicke Jacke mit einer super Passe und Schultern, die auf jeden Fall prima passen. Ich bin zufrieden, dieses Buch in den Händen gehabt zu haben. Und vielleicht besorge ich mir doch noch eine dickere Wolle und stricke ein Original mit Nadelstärke 8!

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Wie kann ich Plastik sparen? {Blogtour}

Was kann ich selber tun, um Plastik zu sparen

Wieder einmal mache ich bei der Blogtour von Silvia und Astrid mit. Du erinnerst dich? Letztes Jahr ging es um Eine Reise durch Deutschland. Dieses Jahr sammeln die Beiden Themen rund ums Plastik sparen, bzw. reduzieren. Ich habe mich dem Selbstversuch gestellt!

Sicherlich hast du schon sehr oft gehört, dass wir zu viel Plastik aus Bequemlichkeit nutzen. Plastik hat zu unserem gesunden und sicheren Leben geführt, sicherlich! Stromkabel ohne Plastikmantel führten zu unverhofften Stromschlägen und in der Medizin sind sterile Plastikspritzen sehr viel hygienischer, als die alten Glasdinger. Aber Plastikröhrchen, um ein cooles Getränk zu schlürfen, landen irgendwann ganz aus versehen im Meer. Oder Kaffeebecher, brauchen ewig um auf dem Müll zu verrotten. Ohrenstäbchen sind übrigens direkt aus dem Bad zu verbannen, da sie ohnehin recht ungesund sind.

Schon oft habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich ohne Plastik einkaufen gehen kann: Ich habe immer einen Einkaufsbeutel in der Tasche. Ich habe sogar ein gehäkeltes Netz, das ich einmal geschenkt bekommen habe. Ich suche mir Lebensmittel aus, die nicht eingeschweißt sind. Gurken und Co haben doch schon eine tolle Verpackung.

Doch nicht immer finde ich Alternativen, die zu mir passen. Ich mag einfach keine Haarwaschmittel aus Roggenmehl. Obwohl es schon sehr verlockend ist, es wenigstens einmal auszuprobieren. Die Massen an Plastikflaschen, die nur wegen unserer Körperpflege auf dem Müll landen, sind schon gigantisch. Dabei gibt es Möglichkeiten, die ich auch schon ausprobiert habe. Haarseife zum Beispiel. Die gibt es tatsächlich auch bei einer Drogeriekette. Sie schäumt, wie ein “richtiges” Haarwaschmittel.

Eine Freundin hatte sich letztens mit Kosmetikpads eingedeckt. Natürlich hat sie die Pads selber gemacht und freut sich inzwischen über ein tolles Gefühl beim Abschminken. Da ich mich eher selten schminke, muss ich die mir nicht machen. Doch Magda ist 100% davon überzeugt. Meine Freundin hat gleich ein paar mehr genadelt und dazu eine schicke Verpackung drumherum. Wie man die Pads häkelt, findest du im Internet.

Unverpackt, der andere Supermarkt

Unverpackt, ist ein Geschäft in Berlin Kreuzberg, dass sich auf “ohne Verpackung” spezialisiert hat. Das musste ich mir doch mal ansehen, und so bin direkt dorthin geradelt. Tatsächlich habe ich dort alles gefunden, was ich  zum Leben brauche. Du bringst einfach ein Gefäß mit und füllst dir dort dein Müsli oder dein Waschpulver ab. Nüsse und Mehl, Körner und Reis, alles ist lose und Grammgenau abzufüllen. Schade, dass es keine Milch und Joghurt gibt. Aber sonst bleibt kein Wunsch offen. Ich habe mich auch kurz mit der Verkäuferin unterhalten und erfahren, dass es demnächst, in der Nähe zu meiner Arbeit, einen zweiten Laden geben wird. Ich denke, dass ich dort vermehrt einkaufen gehen werde.

Praktisches ausprobieren

Gerade wenn ich zu meinen Schlemmerstrickerinnen fahre, dann brauche ich etwas, um meine Salatschüssel ab zu decken. Einen Teller, womit ich die Schüssel zu Hause abdecke, ist für den Transport im Auto nicht geeignet.  Im Internet habe ich eine Anleitung gefunden, wie man aus Wachstuch/Tischdeckentuch und einem Baumwollstoff eine schicke Abdeckung näht. Geht ganz flink, nur mit meinen Bildern hat es etwas gehapert, denn die Mutter hat sie sich genauso schnell unter den Nagel gerissen, wie ich sie genäht habe, Da muss ich wohl noch einmal ran. Nur was mache ich mit der restlichen Frischhaltefolie?

Ich habe mir einen Spülschwamm aus Paketschnur gehäkelt. War ein bisschen komisch, mit einem Material zu häkeln, dass so rau ist. Der Schwamm gefällt mir aber sehr. Ich habe ihn mit Stoffresten ausgestopft, dann hat man mehr Grip. Die Schwämme aus dem Supermarkt habe ich schon lange nicht mehr benutzt. So bekomme ich die Töpfe wieder ordentlich sauber. Ich werde mir gleich noch ein paar häkeln und an der Seite offen lassen. Da könnte ich ein Stück Kernseife hineinschieben und habe gleich einen zusätzlichen Reinigungseffekt.

was noch geht…

Selbstverständlich Lebensmittel selber machen. Joghurt oder Frischkäse. Mozzarella und Gummibärchen. Müsliriegel und Gemüsechips. Es gibt so viele Alternativen.
Und auch bei meinem Lieblingsthema, dem Kaffee! Klar, dass der auch ein Thema ist. Kapselkaffee brauche ich nicht. Obwohl der Monsterjunge und das -Mädchen diesen Kaffee sehr gerne mögen. Und man aus den Alukapseln schicken Schmuck machen kann. Ich brühe meinen Kaffee mit einem Siebträger. Wenn es etwas mehr sein soll, dann nehme ich eine French Press Kanne. Die habe ich sogar in verschiedenen Größen. Im Grunde ist mein Haushalt schon recht plastikfrei. Aber es geht noch mehr.

Oben hatte ich schon die Frischhaltefolie erwähnt. Auf die kann man prima verzichten, wenn man sich ein Tuch mit Bienenwachs bezieht. Toll, wer sich so etwas zutraut. Wer nicht, der kann sich solche Tücher auch bestellen, oder man schaut mal bei seinem Biomarkt vorbei, die bieten diese Tücher schon länger an.

Eine große Bitte…

Ich weiß, es ist besonders schön, draußen zu Essen. Ich liebe Picknick. Aber wenn alles aufgegessen ist, dann bleibt oft eine Menge Müll übrig. Es gibt tolle Ideen, wie man seine Leckereien zum Treffpunkt schleppt. Aber wie man die Reste wieder nach Hause bekommt, darüber machen sich wenige Gedanken. Vielleicht sind da Schraubgläser eine prima Möglichkeit. Deckel drauf, zugeschraubt, nichts läuft aus. Du merkst schon, die Schüsseln einer bekannten Plastikfirma, sprechen mich da nicht besonders an. Auch kann man Papiertüten benutzen, wenn es sich nicht um Flüssiges dreht. Mein Kerl, bekennender Raucher, sammelt stets seine Kippen wieder ein. (Manchmal, sind da wohl auch Kippen bei, die er nicht geraucht hat!)
Meine Bitte, verlasst einen Platz immer so, wie ihr ihn vorfinden wollt! Wahrscheinlich machst du es ja auch genau so! Ich war erst vor kurzem in den Bergen und war etwas traurig, wie viele Menschen einfach alles in die Landschaft schmeißen.

Ich kann nur sagen, wer es will, der kann tatsächlich unnützes Plastik sparen. Und wie es vielleicht noch leichter geht, das verrate ich dir morgen in meinem Lesezimmer…

weil dieser Beitrag auch so schön zu dem Monatsmotto von der Zitronenfalterin passt, verlinke ich diesen auch zu ihr!

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Magst du gestrickte Zöpfe? Eine Buchvorstellung

Ich liebe gestrickte Zöpfe

Ich stelle dir heute ein Buch über gestrickte Zöpfe vor. Ein dicker Wälzer mit reichlich Inspirationen. Auf jeder Seite findest du einen neuen Zopf, den du bestimmt stricken möchtest. So geht es jedenfalls mir. Die große Zopfmustersammlung beinhaltet 152 Muster für verzopfte Strickereien. Norah Gaughan erzählt auf den ersten Seiten über ihr persönliches Strickleben. Als Strickdesignerin liebt sie die Zöpfe und verwendet sie oft in ihren Modellen. Sie weißt allerdings darauf hin, dass nicht jeder sofort die super Zöpfe hinbekommen muss. Sie ist süchtig nach Zöpfen, weshalb ihr manchmal gar nicht mehr auffällt, wie schwer die Anleitung gerade ist. Also solltest du mutig sein und dich an den Anleitungen versuchen…

Grundsätzlich, eigentlich einfach

So beschreibt sie im ersten Kapitel, dem Basiswissen, wie man die Maschen verkreutzt und dreht, damit diese tollen Zöpfe herauskommen. Man nehme…und schon ist man Verzopfungsmodus. Ich will hier auch noch darauf hinweisen, dass ich selber süchtig nach Zöpfe bin. Sie müssen nicht immer komplex sein, manchmal kann ich mich aber nicht beherrschen. Ohne Fachbegriffe geht es natürlich auch nicht. Eine Doppelseite hilft da weiter. Außerdem werden schriftliche Anleitungen und das Lesen einer Strickschrift erklärt. Alles Dinge, die man als versierte Strickerin schon mal gesehen und gemacht hat. Wichtig sind vielleicht noch die Fehlerbehebungen. Manchmal sieht man den Fehler erst, wenn man schon 20 cm weiter gestrickt hat. Großes Malheur! Norah Gaughan weiß aber Rat.

Aber lass uns endlich anfangen

Mit einfachen Zöpfen lässt sie mich Blut lecken, um dann immer komplizierter zu werden. Am Ende der sechs Kapitel malt sie förmlich mit ihren Zöpfen Blumenranken. Die Designerin lockt mit 15 Modellen, die man gerne nachstricken kann und lädt dazu ein, auch eigene Kreationen auf den Strickmodellen auszuprobieren. Nicht jedes Projekt würde ich nachstricken, aber inspirierend finde ich die Pullover, Röcke und Mützen schon sehr.

Zopfmustersammlung

Mein Fazit

Ein schönes Buch, um super Zöpfe zu kreieren. Die Anleitungen sind perfekt erklärt und man kann sich seinen eigenen Zopfpulli entwerfen. Zumindest, was die Verzopfungen angeht. Jedes Projekt lädt zu Experimenten ein und die passende Hilfe findest du auf den ersten Seiten. Ich habe mich in dieses Buch verliebt und werde es bestimmt öfter aufschlagen, um mir Ideen für meine Zopfsucht zu holen. Es ist kein echtes Anleitungsbuch. Man findet hier viel Inspiration. Für Strickanfänger, die mutig sind und Strickerinnen, die sich mal trauen wollen. Ein umfassendes Zopfmusternachschlagewerk.

Kapitel 3...Breiter werdende Zöpfe

aus dem Stiebener Verlag
von Norah Gaughan
276 Seiten
Hardcover
ISBN: 978-3-8307-0981-7

2+

Schlemmerstrickerinnen, eine Tradition im Advent

Es ist schon eine kleine Tradition, dass wir uns im Advent gegenseitig, selbstgemachtes schenken. Da wird im Vorfeld gestrickt, genäht, gebastelt. Und manchmal hat man schon im Februar die passende Idee. Also mir ging es jedenfalls so. Ich hatte das ganze Jahr Zeit, meine Idee umzusetzen. Und was glaubst du, wann ich es dann gemacht habe? Genau, 14 Tage vor dem Treffen schnappte ich mir meine Nadeln, das passende Buch und suchte Wolle zusammen. Das ist auch so eine Tradition von mir. Ich fange immer erst kurz vor dem Termin damit an 🤦‍♀️

Der Gedanke war, meinen Schlemmerstrickerinnen, ein Ebenbild zu stricken. Da stellte sich die Frage, wie bekomme ich die schöne Frisur von Marion hin. Durch Zufall, fand ich ein Knäuel Mohairgarn in meinem Stash, der fast die passende Haarfarbe von Marion hatte. Die Haare von Betty und Chrissi waren nicht ganz so kompliziert. 
Die Puppen zu stricken, ist nicht besonders schwierig. Es ist eher das Fummelige, das viel Zeit frisst. Manchmal hat man nur 12 Maschen auf den Nadeln. Auch du musst aufpassen, das du nicht zu locker strickst, sonst quilt irgendwo die Füllwatte heraus.

von links nach rechts: Marion, Chrissi, Betty

Endlich fertig genadelt, brauchten die Damen ja auch noch etwas zum anziehen. Das Buch von Arne und Carlos, beinhaltet eine große Auswahl an Klamotten. Hosen, Röcke, Jumpsuit und was sonst noch. Sogar Schuhe kann man für die Strikkedukker stricken. Mir reichte es allerdings die Damen passend einzukleiden. Marion liebt weiße Hosen und natürlich rote Pullover. Chrissi ist eher in dunklen Farben  anzutreffen und Betty hat eine Jeanshose und ein rosafarbenen Pulli an. (Bettys Lieblingsfarbe, ein schönes Orange, hatte ich leider nicht auf Lager) 

Marion
Chrissi, braucht noch eine Brille!
Betty

Unsere Traditionelle Übergabe

Am letzten Freitag dann, saßen wir zusammen und tauschten unsere Geschenke aus. Marion hat ihre Nähmaschine rattern lassen und uns einen kleinen Tannenbaum aus Stoff genäht. Außerdem hat sie sich einen super Strickplaner für 2019 ausgedacht. Damit bekomme ich bestimmt Ordnung in meine Ufos. Betty hat uns eine personalisierte Schlemmerstricktasse machen lassen. Die wirst du bestimmt demnächst zu sehen bekommen. Und Chrissi hat uns mit Leckereien aus ihrer Küche verwöhnt. (da freue ich mich schon drauf…)

Eine kleine Andrea, wird es wohl im nächsten Jahr geben. Die Mädels haben protestiert, dass ich mich nicht selber gestrickt habe. Sie werden das nun für mich übernehmen. Ich bin gespannt. So viel ich weiß, gibt es schon meine Füße und Strümpfe…

Es sind schon einmal ein paar Strikkedukker von meinen Nadeln gehüpft.

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Noch mehr Handschuhe

Handschuhe, ein Ratgeber

Heute möchte ich dir ein Buch vorstellen, das mir sehr beim Handschuhstricken hilft. Erst vor kurzem habe ich ein paar Handschuhe gestrickt und eine uralte Anleitung herausgekramt. Die ist auch nicht schlecht, aber sie ist auf Durchschnitts-Hände abgestimmt. In dem Buch, das ich dir heute vorstelle, da kannst du die Handschuhe auf deine Hände abstimmen. Sei mal ehrlich, sehen deine Hände genauso wie die von deiner Nachbarin aus? Manche Handflächen sind breiter. Oder die Finger länger, die Handgelenke extra schmal oder breit. Jeder Mensch ist halt verschieden. Bei dem Buch Handschuhe von Kate Atherley, da findest du die perfekten Anleitungen, um mit warmen Händen durch den Winter zu kommen.

Was finde ich nun an diesem Buch so klasse? Kate Atherley lebt als ziemlich kleine Person in Toronto. Und da ist es im Winter bekanntlich sehr kalt. Und sie strickt gerne, vor allem Handschuhe. Das merkt man dem Buch auch an. Sie hat aufgrund ihrer eigenen kleinen Hände sich Anleitungen zum perfekt sitzenden Handschuh ausgedacht, nein errechnet, Sie hat 500 Leute um eine Handmessung gebeten und daraus errechnet, wie man an die richtige Anleitung kommt. Da sind Tabellen auf den ersten Seiten zu finden, die dir das errechnen deiner Handschuhgröße erleichtern. Sie erklärt, wie man wirklich warme Handschuhe strickt, welches Material prima ist, das es aber dir überlassen ist, woraus du die Fingerwärmer machen möchtest. Eine Tabelle erleichtert dir sogar das Nachrechnen, welchen Verbrauch an Wolle du haben könntest.

In der Mitte des Buches sind dann die Grundanleitungen. Und noch mehr Tabellen, die sehr hilfreich sind. Vielleicht verwirren sie auch ein bisschen. Aber du musst dich einfach darauf einlassen und markierst dir deine Maße und los geht es. Jetzt musst du dich nur noch entscheiden. Fäustling, Fingerhandschuhe mit und ohne Finger oder reichen dir auch einfach ein paar Stulpen mit Daumenkeil? Wenn du keine Lust auf einen eigenen Entwurf oder keine Idee hast, wie deine perfekten Handschuhe aussehen sollen, dann findest du im Kapitel 6 einige sehr schöne Anleitungen. Ich konnte mich kaum entscheiden. Die Forsyte, das sind Handstulpen, werde ich die Tage annadeln.

Wenn ich dich jetzt neugierig gemacht habe, dann freut es mich. Vielleicht willst du das Buch ja auch jemandem zu Weihnachten schenken, weil du auf Selbstgestricktes hoffst! Ich denke, das dieses Buch ein super Ratgeber zum Handschuhstricken ist. Es steckt voller Ideen, die man sehr gut umsetzen kann. Allerdings ist es meiner Meinung nach nicht für absolute Strickanfänger geeignet. Man muss schon ein wenig Strickerfahrung mitbringen.

Stiebner Verlag144 Seiten,
10 fertige Anleitungen und unendlich viele Ideen
Format: 21 × 27,6 cm
Softcover Klebebindung
ISBN: 978-3-8307-0990-9

Eine weitere begeisterte Rezension, findest du hier bei Jetztkochtsieauchnoch

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