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Talus Jacke, nach Romi Hill

Die Talus Jacke,…

…hatte es mir von Anfang an angetan. Kaum, dass ich das Buch von Romi Hill durchblätterte, hatte ich mich für diese Anleitung, für die Talus Jacke entschieden. ( Aus dem Englischen übersetzt heißt Talus Schräge. Der Mediziner sieht dann sofort das Spungbein.) Blieb nur die Frage, welche Wolle ich nutzen möchte. Bei der Wollnerin fand ich Passendes. Karminrote Wolle aus dem Hause Debbie Bliss. Fine Donegal und zwei weitere Knäuel in der Farbe Bronze.

Donegal fine

Die Anleitung war recht verständlich geschrieben. Nur die Dreier Nadeln, verzögerten das stricken etwas. Ich liebe diese Jacke. Sie wiegt nicht viel und sie trägt sich sehr angenehm. Einziges Manko, sie ist nicht bis unten durch zu köpfen. (da habe ich mich überschätzt, dachte tatsächlich ich wäre noch etwas jünger 😄. Aber warum soll ich nicht Bauch zeigen!)

Fine Donegal

Die Knöpfe habe ich auf den Kreativ Tagen gefunden. Als hätten die dort auf mich gewartet. Die Blumen haben original die selbe Farbe wie die Wolle. Leider sind sie etwas schwer und ziehen nach unten. Wenn sie doch bloß aus Holz oder Horn wären…

Asymetrisch

Den Kragen muss ich noch etwas festnähen. Blöder weise, klappt der sich immer wieder etwas hoch. Vielleicht hätte ich ihn etwas länger stricken sollen, als in der Anleitung angegeben. Aber nun ist sie so. Auch nach der ersten Wäsche wollte der sich nicht zähmen lassen. Da bleibt halt nur…festnähen.

Talus Jacke

Maschenprobe

Die Kombination aus Spitze und glatt rechts gestrickt, hat es mir wahrscheinlich angetan. In dem Buch von Romi Hill findest du noch mehr solcher Modelle. Die Anleitung konnte ich, trotzdem ich nicht das original Garn genutzt habe, gut umsetzen. Wichtig ist nur, dass die Maschenprobe stimmt. Doch, ich mache keine Maschenproben! Mir reichen die Angaben auf der Banderole. Einige Strickerinnen schwören darauf, erst ein kleines 10×10 cm großes Stück zu stricken, um zu sehen, ob ihre Strickerei passt. Das Internet und seine Foren, haben mich damit wirklich verrückt gemacht. “Das musst du machen, sonst passt es nachher nicht…” Bei dieser Wolle war ich noch verunsichert. Ich stricke schon, seitdem ich 7 Jahre alt bin und habe immer die Angaben auf der Wolle beachtet. Und es hat stets gepasst. Das war das letzte mal, das ich ein Probeviereck gestrickt habe!!!

Strickspitze

Schau mal, sieht die Spitze nicht fein aus? Ich stricke gerne solche Spitzen. In den Tüchern gehen die Muster verloren, weil du sie dir um den Hals schlingst. Damit dein Hals schön warm bleibt, dafür hast du sie dir ja auch gestrickt. Bei der Jacke ist es ein wahrer Eyecatcher.

Talus Jacke von Romi Hill

So jetzt noch ein paar Details: Ich habe 2 rote Knäuel insgesamt 768 m und nur 1 1/2 von dem bronze Knäuel verstrickt. Nadelstärke 3 und die Anleitung aus dem Buch Moderne Strickspitze genutzt. Die Knöpfe stammen von den Kreativ Tagen (Leider weiß ich nicht mehr wie der Händler hieß) Somit wiegt die Jacke etwa 400 Gramm. Das Garn ist eine Mischung aus 95 % Wolle und 5 % Cashmere. (Da ist Handwäsche angesagt) Die Bilder hat wieder Magda gemacht! 📷

Mehr schicke Sachen findest du hier Auf den Nadeln August und hier Creadienstag #345 und bei HoT

 

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Könnte es sein, dass ich die Farbe Rot mag?

Tatsächlich, könnte man den Verdacht bekommen, das ich Rot mag! Oder Idril ist fertig…

Idril

Im späten Winter war ich in dem Wollschlößchen in Berlin Charlottenburg. Ein freundlicher Laden, der vollgestopft ist mit Wollen, die man zum Teil schon nicht mehr zu kaufen bekommt. Es war nicht das erste Mal, dass ich dort war. Mich hatte eine Qualität sehr gelockt und an diesem Tag war es dann soweit, dass ich mir einige Stränge unbedingt mitnehmen wollte. Die Stränge hingen an einem Ständer, mehrere Farben nebeneinander und schimmerten mit dem Sonnenlicht um die Wette. Aus 50% Merino und 50% Seide, in einem schönen satten Karminrot.

500 Gramm, 1250 Meter stecken nun in meinem neuen Pullover Idril, nach einer Anleitung von Jennifer Wood. Das Buch, von Jennifer Wood, hatte ich schon einmal vorgestellt. Tolle Modelle sind darin zu finden. Aber für dieses Garn, habe ich mir den Idril ausgesucht. Gestrickt habe ich mit 3,5 Nadeln. Vielleicht, weil ich ihn schnell tragen wollte, oder weil ich nicht im Hochsommer mit diesem Garn stricken wollte, habe ich den Pulli schnell fertig gemacht. Knappe 4 Wochen, hatte ich ihn auf den Nadeln. Wobei mir auch noch andere Projekte “im Weg” waren. Das Garn floss sozusagen, durch meine Finger. ( Ich klinge, als würde ich schwärmen !?)

Schau mal, wie schön die Wolle schimmert. Die Seide “kühlt” die Wolle tatsächlich herunter. Ich habe den Pulli angehabt, als es 26° C im Schatten hatte. Klar ist mir etwas warm gewesen. Aber es ließ sich aushalten. Wieder einmal, hatte mich Magda fotografiert. Ich freue mich jedesmal, wenn sie so schöne Bilder von mir macht.

Idril

Drehe dich mal, geh dorthin, nein nicht so verkrampft. Das Leben eines Models, möchte ich nicht haben. Aber das Ergebnis, ist dann doch schön. Hier waren wir an einem kleinen See im Wilmersdorf. Die Sonne ging gerade unter. Lotta nannte das die “goldene Stunde”.  Eigentlich dürfte ich die Bilder gar nicht bei ihr verlinken, hat sie doch Magda gemacht.

Idril

Zurück zu meinem neuen Schätzchen. Im Hochsommer werde ich ihn nicht tragen. Das ist mal klar. Aber für kühle Abende, ist der wirklich schön. Die Wolle ist aus dem Hause Seehawer & Siebert. Die kannte ich bis dahin noch nicht. Die Maulbeerseide/ Merinowolle wird im Strang, als Dochtgarn geliefert und hat eine ordentliche Lauflänge von 250 Meter. Laut Anleitung hätte ich mehr Wolle gebraucht. Da ich aber wiedereinmal alles anders mache, blieb ich unter der geschätzten Menge. Einen Nachteil hat das Garn allerdings, es wird pillen. Nach wenigem tragen, sind schon einige Knötchen zu sehen. Das muss man bei so einem Garn eben in kauf nehmen.

Idril

Ich hoffe ich habe alles wichtige erzählt. Bleibt mir noch den Beitrag bei Maschenfein und eigentlich wollte ich auch bei Fanny verlinken. Da gibt es aber aufgrund  der DSGVO erstmal keine “Liebsten Maschen”

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Spreading Braids, oder noch ein Teststrick

Eine Neue Jacke 

Wieder durfte ich an einem Teststrick teilnehmen. Als ChrisBerlin ihre Jacke selber noch gestrickt hatte, habe ich schon einen Blick darauf geworfen und war ganz angetan. Die würde ich auch gerne stricken. Als dann plötzlich eine Mail in Postfach war, ob ich mitstricken möchte, habe ich mich riesig gefreut.

In meinen Beständen hatte ich noch das Garn, Cool Wool Melange von Lana Grossa. Ein hübsches Merino Garn, das sich sehr schön verstricken lässt. Mit Nadel 4 habe ich die kleinste angegeben Größe des Musters gestrickt. Es wird am Ärmel angefangen und über die Schulter weiter gestrickt. Eine spannende Konstruktion. Im Prinzip wird sie in einem Stück gearbeitet. 
Die vielen Zöpfe fressen eine Menge Wolle. Und ich musste mir doch glatt noch 3 Knäuel besorgen. Auch fand ich die Anleitung recht umfangreich. Auf keinen Fall, würde ich sie einem Anfänger empfehlen. Die angegebenen Maße sind auch ganz genau zu beachten, denn sie kann schnell zu groß werden.

Nach dem Baden der Jacke, sind die Ärmel noch ein paar Zentimeter gewachsen. Vielleicht sollte man dort eine Musterfolge weniger arbeiten. Die Jacke bietet viel Gemütlichkeit. Und man kann sie sogar mit Knöpfe verschließen. 
Die spezielle Konstruktion macht ein besonderes Bild und mir gefallen die Zöpfe, die quer gestrickt sind. Verbraucht habe ich insgesamt 16 Knäuel. Also 2650 Meter feine Wolle. Somit wiegt die Jacke auch 800 Gramm. 

An der unteren Kante ist eigentlich auch noch ein Zopf, der eine hübsche Kante gibt. Nur war mir dieser Zopf am Ende doch zu viel und ich habe sie mit einem doppelten Faden abgekettet.

Vier Wochen habe ich an dieser Jacke gearbeitet. Einige Male wieder aufgeribbelt. Manches Mal sind mir 3 graue Haare zusätzlich gewachsen. (Dann dauert das, mit dem Grau werden, nicht mehr so lange) 

Die Anleitung für die Jacke findest du hier
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Ein Teststrick, wird zu meiner Lieblingsjacken

Shape your shades 

Vor etwas mehr als einem Monat, fand ich den Aufruf auf Instagram, zu einem Teststrick bei Ravelry. Gleich auf Anhieb, gefiel mir diese Jacke sehr.

Ich habe mich kurzerhand, bei der Ravelrygruppe angemeldet und durfte auch mitstricken. In meinen Wollkisten, fand ich nicht das richtige Garn. Wie immer, wenn ich etwas Neues machen möchte! Weshalb ein Besuch bei der Wollnerin unausweichlich wurde. Ich entschied mich dort, für ein handgefärbtes Garn aus Merinowolle. Das Beilaufgarn ist von Debbie Bliss. 

Mit 4 er Nadeln, ging es flott von der Hand. Ich war schon fast unter den Achseln angekommen, als auffiel, dass sich ein Fehler in der Anleitung eingeschlichen hat. Das hieß ribbeln. 

Ist ja nur ein Teststrick 

Ach das macht ja nichts, ist ja ein Test. Übrigens mein erster Teststrick überhaupt. Ich war ein zweites Mal unter den Achseln angekommen, als mir selber auffiel, das etwas mit der Weite für mich nicht stimmte. Wieder ribbelte ich und habe einige Maschen weglassen müssen, sonst wäre ich mit einem Sack unterwegs gewesen oder hätte die Jacke gar nicht erst getragen. Trotz ribbeln, ist sie immer noch recht üppig. Unter den Armen hätte ich noch etwas mehr reduzieren können. So kann ich aber auch noch einen dickeren Pullover darunter tragen. 

Als ich die ganzen Probleme hinter mir gelassen hatte und wieder die Arbeit teilen konnte, ging es wieder flott weiter. In meinem Schrank befinden sich genügend Jacken ohne Knöpfe. Jacken, wo ich nicht weiß, wie ich sie mal schließen soll. So strickte ich bei der Shape your Shades, einfach Knopflöcher mit ein.

Die richtigen Knöpfe… 

Weißt du eigentlich, wie schwer es ist, die richtigen Knöpfe zu finden? Hier in Berlin gibt es einen Laden, der Knopfpaul heißt. Einen Laden der unendlich viel Knöpfe verkauft. Auch solche, die vielleicht schon gar nicht mehr produziert werden. Nur hat der unmögliche Öffnungszeiten. Und während ich so vor mich hinnadelte, kam mir die Idee die Knöpfe selber zu machen. Bei Youtube fand ich dann auch die Idee. Passend zu jeder Farbe, einen Knopf produziert und angenäht. So gefällt mir das. Jetzt kann ich die Jacke auch mal schließen. 

Danke noch einmal an ChrisBerlin, dass ich mitmachen durfte. Und an die Wollnerin, dass sie mich in meinen Wollwünschen immer unterstützt. Ich zieh jetzt meine Jacke über und geh noch ein bisschen Schaulaufen. Die Bilder hat übrigens wieder Magda gemacht! 
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Der Pullover, der eigentlich eine Jacke sein sollte

Aus der Classici 10, Model 03

Wir hatten den Plan, gemeinsam ein Model zu stricken. Wir, das sind Marion, Betty, Chrissi, Claudia (ohne Blog) und ich. Eine Jacke wollten die Mädels stricken. Ich war allerdings mal wieder der Meinung, dass ich genügend Jacken habe. (Habe ich eigentlich nie!) Also machte ich wie die Anderern, nur anders. Und was dabei herausgekommen ist, das siehst du hier:
Ein Pullover zum verlieben

Kaufst du Wolle über das Internet?

Gestrickt aus einer Wolle, die ich über das Internet bekommen habe. Mache ich üblicherweise nicht. Ich kaufe meine Wolle, wenn ich sie auch in den Händen halten kann. Aber Magda, hat mich überredet und ich bin ihr nun gar nicht böse, denn die Flora von Drops verstrickt sich wirklich toll. Mit einer Lauflänge von 210 Meter auf 50 Gramm, ein Fliegengewicht. 65% Wolle und 35% Alpaka steckt in den Fäden. 

Krampfhaft versuche ich mich an dem Baum fest zu halten…

Raglan oder nicht?

Angenadelt mit 4 mm Nadeln und weiter mit 3,5. Und weil ich nähfaul bin, habe ich Vorder- und Rückenteil und Ärmel zwar als Einzelteile gestartet, aber dann zusammen auf die Nadel genommen, wo alle Teile zusammentreffen, unter den Achseln. Danach habe ich die Raglanschrägung gestrickt. Erst jede Zweite Reihe an den Nähten jeweils eine Masche abgenommen und später jede Reihe. Es war ein wenig knifflig. Geribbelt habe ich bestimmt 4x.

Geklappt, geht auch freihändig
Der Kragen ist nicht ganz so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Doch bin ich ganz zufrieden, mit meiner Kreation. Und der Pullover trägt sich einfach toll. Wiegt ja auch nur 250 Gramm. 5 Knäuel habe ich verstrickt. Das Muster ist auch so schlicht und simpel zu stricken. Der Vorteil, ich kann dabei lesen und kann gleichzeitig in ferne Welten abtauchen. So kommt mein Lesezimmer nicht zu kurz. 

Altersgerecht ist das nicht 😂

Ob ich eine neue Kariere als Model beginnen sollte?

Dazu müsste ich allerdings lernen, gerade zu stehen und zu sitzen. Bisher habe ich meine Pullis und Jacken auch nicht gerne an mir selber gezeigt. Eigentlich doof. Magda hat so nette Bilder von mir gemacht, dass ich sie vielleicht als meine Haus- und Hof-Fotografin anstellen sollte. Sie kann das wirklich gut. Danke noch mal, das war ein netter Nachmittag mit dir.
Hier etwas verbissen

Jetzt verlinke ich noch mit 
Maschenfein– 
auf den Nadeln im Juni (obwohl der Pullover schon im März fertig war 😃)
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Meine Whippet

Nein, ich meine nicht die Hunderasse. Ich habe mir eine Jacke gestrickt, aus “Alpakka Silke“, Baby-Alpakawolle und Maulbeerseide. Eine Wolle aus Norwegen, der Firma Sandnes Garn. Ich habe sie mir nicht über das Internet bestellt. Berlin hat einfach so viele tolle Wollläden. Und die Farbe,… mal nicht in Rot. Das Blau, hat mich magisch angezogen.
Ich habe gar nicht so lange an der Jacke gestrickt. Genau genommen, trage ich sie auch schon eine Weile. 300 Gramm wiegt sie nur und schmiegt sich richtig an. Im Originalmuster hat sie an den Ärmeln, lange Bündchen. Ich bin allerdings kein “eins-Rechts-eins-Links-Stricker”. Das Maschenbild sieht bei mit dann immer völlig verkehrt aus. So habe ich das Muster eben bis ans Ärmelende gestrickt.
Meine Knitpro Nadeln aus Holz, in der Stärke 3 1/2 haben sich bei diesem RvO bewährt. Spannend war auch, dass dieser RvO eine Passe auf der Schulter hat, die auch für schmale Schultern geeignet ist.

Das Lochmuster, an der Jackenkante, wird im Original von Anke Strick, nur auf einer Seite gestrickt, damit dort dann die Knöpfe Knopflöcher finden. Meine hat das Lochmuster auf beiden Seiten. Ich mag es halt egal.

Ich liebe diese Jacke und trage sie wirklich fast jeden Tag. Man kann sie auch in einer längeren Fassung stricken. Vielleicht findet sich dafür auch noch die richtige Wolle.

verlinkt mit
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