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Spreading Braids, oder noch ein Teststrick

Eine Neue Jacke 

Wieder durfte ich an einem Teststrick teilnehmen. Als ChrisBerlin ihre Jacke selber noch gestrickt hatte, habe ich schon einen Blick darauf geworfen und war ganz angetan. Die würde ich auch gerne stricken. Als dann plötzlich eine Mail in Postfach war, ob ich mitstricken möchte, habe ich mich riesig gefreut.

In meinen Beständen hatte ich noch das Garn, Cool Wool Melange von Lana Grossa. Ein hübsches Merino Garn, das sich sehr schön verstricken lässt. Mit Nadel 4 habe ich die kleinste angegeben Größe des Musters gestrickt. Es wird am Ärmel angefangen und über die Schulter weiter gestrickt. Eine spannende Konstruktion. Im Prinzip wird sie in einem Stück gearbeitet. 
Die vielen Zöpfe fressen eine Menge Wolle. Und ich musste mir doch glatt noch 3 Knäuel besorgen. Auch fand ich die Anleitung recht umfangreich. Auf keinen Fall, würde ich sie einem Anfänger empfehlen. Die angegebenen Maße sind auch ganz genau zu beachten, denn sie kann schnell zu groß werden.

Nach dem Baden der Jacke, sind die Ärmel noch ein paar Zentimeter gewachsen. Vielleicht sollte man dort eine Musterfolge weniger arbeiten. Die Jacke bietet viel Gemütlichkeit. Und man kann sie sogar mit Knöpfe verschließen. 
Die spezielle Konstruktion macht ein besonderes Bild und mir gefallen die Zöpfe, die quer gestrickt sind. Verbraucht habe ich insgesamt 16 Knäuel. Also 2650 Meter feine Wolle. Somit wiegt die Jacke auch 800 Gramm. 

An der unteren Kante ist eigentlich auch noch ein Zopf, der eine hübsche Kante gibt. Nur war mir dieser Zopf am Ende doch zu viel und ich habe sie mit einem doppelten Faden abgekettet.

Vier Wochen habe ich an dieser Jacke gearbeitet. Einige Male wieder aufgeribbelt. Manches Mal sind mir 3 graue Haare zusätzlich gewachsen. (Dann dauert das, mit dem Grau werden, nicht mehr so lange) 

Die Anleitung für die Jacke findest du hier
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Ein Teststrick, wird zu meiner Lieblingsjacken

Shape your shades 

Vor etwas mehr als einem Monat, fand ich den Aufruf auf Instagram, zu einem Teststrick bei Ravelry. Gleich auf Anhieb, gefiel mir diese Jacke sehr.

Ich habe mich kurzerhand, bei der Ravelrygruppe angemeldet und durfte auch mitstricken. In meinen Wollkisten, fand ich nicht das richtige Garn. Wie immer, wenn ich etwas Neues machen möchte! Weshalb ein Besuch bei der Wollnerin unausweichlich wurde. Ich entschied mich dort, für ein handgefärbtes Garn aus Merinowolle. Das Beilaufgarn ist von Debbie Bliss. 

Mit 4 er Nadeln, ging es flott von der Hand. Ich war schon fast unter den Achseln angekommen, als auffiel, dass sich ein Fehler in der Anleitung eingeschlichen hat. Das hieß ribbeln. 

Ist ja nur ein Teststrick 

Ach das macht ja nichts, ist ja ein Test. Übrigens mein erster Teststrick überhaupt. Ich war ein zweites Mal unter den Achseln angekommen, als mir selber auffiel, das etwas mit der Weite für mich nicht stimmte. Wieder ribbelte ich und habe einige Maschen weglassen müssen, sonst wäre ich mit einem Sack unterwegs gewesen oder hätte die Jacke gar nicht erst getragen. Trotz ribbeln, ist sie immer noch recht üppig. Unter den Armen hätte ich noch etwas mehr reduzieren können. So kann ich aber auch noch einen dickeren Pullover darunter tragen. 

Als ich die ganzen Probleme hinter mir gelassen hatte und wieder die Arbeit teilen konnte, ging es wieder flott weiter. In meinem Schrank befinden sich genügend Jacken ohne Knöpfe. Jacken, wo ich nicht weiß, wie ich sie mal schließen soll. So strickte ich bei der Shape your Shades, einfach Knopflöcher mit ein.

Die richtigen Knöpfe… 

Weißt du eigentlich, wie schwer es ist, die richtigen Knöpfe zu finden? Hier in Berlin gibt es einen Laden, der Knopfpaul heißt. Einen Laden der unendlich viel Knöpfe verkauft. Auch solche, die vielleicht schon gar nicht mehr produziert werden. Nur hat der unmögliche Öffnungszeiten. Und während ich so vor mich hinnadelte, kam mir die Idee die Knöpfe selber zu machen. Bei Youtube fand ich dann auch die Idee. Passend zu jeder Farbe, einen Knopf produziert und angenäht. So gefällt mir das. Jetzt kann ich die Jacke auch mal schließen. 

Danke noch einmal an ChrisBerlin, dass ich mitmachen durfte. Und an die Wollnerin, dass sie mich in meinen Wollwünschen immer unterstützt. Ich zieh jetzt meine Jacke über und geh noch ein bisschen Schaulaufen. Die Bilder hat übrigens wieder Magda gemacht! 
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Der Pullover, der eigentlich eine Jacke sein sollte

Aus der Classici 10, Model 03

Wir hatten den Plan, gemeinsam ein Model zu stricken. Wir, das sind Marion, Betty, Chrissi, Claudia (ohne Blog) und ich. Eine Jacke wollten die Mädels stricken. Ich war allerdings mal wieder der Meinung, dass ich genügend Jacken habe. (Habe ich eigentlich nie!) Also machte ich wie die Anderern, nur anders. Und was dabei herausgekommen ist, das siehst du hier:
Ein Pullover zum verlieben

Kaufst du Wolle über das Internet?

Gestrickt aus einer Wolle, die ich über das Internet bekommen habe. Mache ich üblicherweise nicht. Ich kaufe meine Wolle, wenn ich sie auch in den Händen halten kann. Aber Magda, hat mich überredet und ich bin ihr nun gar nicht böse, denn die Flora von Drops verstrickt sich wirklich toll. Mit einer Lauflänge von 210 Meter auf 50 Gramm, ein Fliegengewicht. 65% Wolle und 35% Alpaka steckt in den Fäden. 

Krampfhaft versuche ich mich an dem Baum fest zu halten…

Raglan oder nicht?

Angenadelt mit 4 mm Nadeln und weiter mit 3,5. Und weil ich nähfaul bin, habe ich Vorder- und Rückenteil und Ärmel zwar als Einzelteile gestartet, aber dann zusammen auf die Nadel genommen, wo alle Teile zusammentreffen, unter den Achseln. Danach habe ich die Raglanschrägung gestrickt. Erst jede Zweite Reihe an den Nähten jeweils eine Masche abgenommen und später jede Reihe. Es war ein wenig knifflig. Geribbelt habe ich bestimmt 4x.

Geklappt, geht auch freihändig
Der Kragen ist nicht ganz so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Doch bin ich ganz zufrieden, mit meiner Kreation. Und der Pullover trägt sich einfach toll. Wiegt ja auch nur 250 Gramm. 5 Knäuel habe ich verstrickt. Das Muster ist auch so schlicht und simpel zu stricken. Der Vorteil, ich kann dabei lesen und kann gleichzeitig in ferne Welten abtauchen. So kommt mein Lesezimmer nicht zu kurz. 

Altersgerecht ist das nicht 😂

Ob ich eine neue Kariere als Model beginnen sollte?

Dazu müsste ich allerdings lernen, gerade zu stehen und zu sitzen. Bisher habe ich meine Pullis und Jacken auch nicht gerne an mir selber gezeigt. Eigentlich doof. Magda hat so nette Bilder von mir gemacht, dass ich sie vielleicht als meine Haus- und Hof-Fotografin anstellen sollte. Sie kann das wirklich gut. Danke noch mal, das war ein netter Nachmittag mit dir.
Hier etwas verbissen

Jetzt verlinke ich noch mit 
Maschenfein– 
auf den Nadeln im Juni (obwohl der Pullover schon im März fertig war 😃)

Meine Whippet

Nein, ich meine nicht die Hunderasse. Ich habe mir eine Jacke gestrickt, aus „Alpakka Silke„, Baby-Alpakawolle und Maulbeerseide. Eine Wolle aus Norwegen, der Firma Sandnes Garn. Ich habe sie mir nicht über das Internet bestellt. Berlin hat einfach so viele tolle Wollläden. Und die Farbe,… mal nicht in Rot. Das Blau, hat mich magisch angezogen.
Ich habe gar nicht so lange an der Jacke gestrickt. Genau genommen, trage ich sie auch schon eine Weile. 300 Gramm wiegt sie nur und schmiegt sich richtig an. Im Originalmuster hat sie an den Ärmeln, lange Bündchen. Ich bin allerdings kein „eins-Rechts-eins-Links-Stricker“. Das Maschenbild sieht bei mit dann immer völlig verkehrt aus. So habe ich das Muster eben bis ans Ärmelende gestrickt.
Meine Knitpro Nadeln aus Holz, in der Stärke 3 1/2 haben sich bei diesem RvO bewährt. Spannend war auch, dass dieser RvO eine Passe auf der Schulter hat, die auch für schmale Schultern geeignet ist.

Das Lochmuster, an der Jackenkante, wird im Original von Anke Strick, nur auf einer Seite gestrickt, damit dort dann die Knöpfe Knopflöcher finden. Meine hat das Lochmuster auf beiden Seiten. Ich mag es halt egal.

Ich liebe diese Jacke und trage sie wirklich fast jeden Tag. Man kann sie auch in einer längeren Fassung stricken. Vielleicht findet sich dafür auch noch die richtige Wolle.

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Alpaka RvO [Gestricktes 2016]

Letztes Jahr habe ich mir Fair Alpaka Wolle vom Leipziger Wollfest mitgebracht. Irgendwann einmal wollte ich mir daraus einen schönen Pullover machen. Jedesmal, wenn ich meine Wollvorratskiste geöffnet habe, strahlte mich die Wolle an. Das Rot ist so herrlich. Dunkelrot, passt zu so vielen Kleidungsstücken, die ich besitze. Aber ich habe keine schöne Anleitung gefunden, die mir zusagte.
Da gibt es doch diesen schönen RvO-Rechner (Raglan von Oben stricken), hat mir Betty gesagt. War auch nicht schwer zu finden. Strickeria gegoogelt und Maschenprobe gestrickt. Maschenproben, sind üblicherweise nicht mein Ding. Aber inzwischen habe ich schon so einige gestrickt und habe mich überzeugen lassen. Ist auch unerlässlich, bei der Berechnung für die Anleitung.

Außerdem wollte ich einen weiten Ausschnitt am Hals haben. Das war dann schon etwas schwieriger. Ich habe langsamer am Hals zugenommen und immer wieder „anprobiert“ Leider habe ich mir die Zunahmen nicht aufgeschrieben. Da es aber nicht das letzte Mal war, dass ich mir einen solchen Pulli gestrickt habe, werde ich die Zunahmen beim nächsten aufschreiben. Versprochen!

Am Ärmel habe ich einen I-Cordrand gemacht und mit Grau noch einmal alle Maschen aufgenommen. Bis zur richtigen Länge der Ärmel gestrickt und noch einmal einen I-Cord gestrickt. Auch das Halsrund, wurde mit einem I-Cord versehen. 

Gestrickt habe ich mit meinen Lieblingsnaden von Knitpro aus Holz, mit der Nadelstärke 3 1/2. Der ganze Pulli hat nur 600 gr. Also ein Leichtgewicht. So habe ich noch ein paar Knäule übrig, um mir ein schönes Tuch aus der leichten Alpakawolle zu stricken.

Die Raglanschrägung habe ich übrigens mit einem Zopfmuster versehen, das sich unter den Armen fortsetzt. Ich freue mich schon darauf diesen Pullover tragen zu können, wenn es wieder kälter wird.

Verlinkt mit –Creadienstag–  & –Maschenfein– & –Häkeline

Strickprojekt Dirndljäckchen ist abgeschlossen

Nicht erst seit heute, ist meine Dirndljacke fertig. Seit einigen Tagen wird sie schon von mir getragen! Eigentlich sollte sie eine Spencerjacke sein. Für eine kurze Jacke, fühle ich mich zu alt, da stricke ich sie mir doch gleich mal etwas länger. Das ist das Schöne, wenn man Dinge selber machen kann. Man kann sie nach gut dünken anpassen oder verbessern. Natürlich ist auch etwas Rot im Spiel. Sonst würde sie ja kaum zu meinem Dirndl passen, was ich euch immer noch nicht vorgeführt habe. Dafür gibt es einen triftigen Grund, mein Oktoberfest ist nämlich ins Wasser gefallen. Aber das macht ja nichts. Es wird schon einen passenden Anlass geben. Und dann zeige ich euch Bilder. Versprochen!
Die Anleitung habe ich aus der „Trachten Filati“ Ausgabe 5. Gestrickt ist sie aus der „Cool Wool“ von Lana Grossa. 160 Meter Lauflänge auf 50 gr. Gebraucht habe ich 11 Knäuel. Die Knöpfe waren eine Herausforderung. Mal abgesehen das die teurer sind als die Wolle, habe ich einige Zeit gebraucht um die Richtigen zu finden. 
Ein Projekt weniger, aber ein paar Andere liegen und warten auf die Fertigstellung. Die Nadeln glühen…
Tolle Projekte gibt es auch bei Auf den Nadeln im Oktober
Eure