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Eine Geschichte um den Norweger

Ich kann dir eine Geschichte um den Norweger erzählen

Es ist schon eine Weile her, es war November, da bat mich ein Freund ihm einen Gefallen zu tun. Er wünscht sich schon soooo lange einen Norweger. Einen Norweger in seinen Landesfarben. Denn der Freund stammt aus Frankreich. Und so begann eine Geschichte um den Norweger… Beginnt nicht immer so oder so ähnlich ein Märchen?

Der Freund rief mich an und erklärte mir sein Anliegen. Eigentlich stricke ich nicht für Andere, aber dieser Freund machte mein Herz weich und ich versprach ihm diesen Pullover zu stricken. Erst einmal musste die Wolle her. Um die richtige Wolle zu bekommen, musste ich einmal durch die Stadt fahren. Ich kaufe eben meine Wolle lieber in einem Laden. Die Dropswolle wird in einem Laden in Kreuzberg, an der Grenze zu Rummelsburg, verkauft. Die Verkäuferin war sehr aufmerksam und half mir die richtigen Farben zu finden.

Der Freund fand die Farben ganz passend und freute sich schon auf den Pullover. Die Nadeln klapperten und wenn du auf den Link zu dem gewünschten Muster geklickt hast und die Bilder vergleichst, die ich hier zeige, dann stellst du schnell fest, da stimmt etwas nicht! Hey, du hast recht, etwas ist anders. Während ich so vor mich hin nadelte, stellte ich fest, das wird ein MONSTER, dieser Norweger. Ich habe ausgemessen und sah, dass ich alles richtig gemacht habe. Es lag wohl eher daran, dass dieser Pullover in den 1980er Jahren konzipiert wurde und damit völlig überzogen groß war.

Norweger auf Anfang

Ich ribbelte den Pulli bis auf das Bündchen wieder runter. Weniger Maschen, eine kleinere Größe, wuchs nun wieder auf meinen Nadeln. Ich hatte die Hirsche fertig und freute mich schon darauf, dass ich das erste Mal in meinem Strickerleben steeken werde. Dabei wird das Strickstück aufgeschnitten. Eine Strickweise, die bei den Norwegern schon immer gemacht wird. Doch was soll ich sagen, der Pullover blieb, trotz reduzierter Maschenzahl und kleinerer Größe ein Monster. Gnadenlos schlug nun wieder das Ribbelmonster zu. Der Norweger schrumpfte wieder bis unter die Hirsche zusammen. Ich hatte die Nase voll!

Es musste en anderes Muster her und da hat mir der Stricknerd eine Anleitung unter die Nase gehalten. Das war zwar eine Anleitung für Mädels, aber die konnte ich gut einbauen. Silver Stag. Zuerst musste ich noch die Ärmel stricken. Die Muster habe ich dem Körper angepasst und dann landeten sämtliche Maschen auf der Rundnadel und das Muster mit den Hirschen wurde neu eingestrickt.

Der norwegische Isländer, in französischen Nationalfarben

Aus dem Norweger wurde nun ein Isländer, mit norwegischen Mustern. Das ganze eben in den französischen Nationalfarben. Das Stricken machte wesentlich mehr Spaß. Und der Pullover wuchs richtig schnell. Am Ende bekam der Pullover noch ein schönes Bad in Seifenlauge und trocknete liegend vor sich hin. Doch die Odyssee war noch nicht vorbei….

Der Pullover wurde feierlich in einem Café übergeben und der neue Besitzer freute sich wie Bolle. Ich hatte aus den Restbeständen der Wolle noch eine passende Mütze gestrickt. Er zog den französischen norwegischen Isländer über und ich sah schon, der ist zu lang! Aber der Freund klagte nicht, schlug den Bund nach innen um und erklärte, so trage er sowieso alle Pullover.

Nach einigen Wochen fragte ich ihn nach Fotos, von ihm und dem Norweger, damit ich dir diese Geschichte erzählen kann. Unser Freund würde den Norwegischen Isländer nicht tragen, er ist doch etwas zu groß. Das konnte so nicht bleiben und ich fuhr zu ihm, nahm ihm das gute Stück wieder ab und trennte den unteren Teil wieder ab. Ganze 10 cm, verlor der Pulli in der Länge.

Wenn man nun genau hinsieht, dann erkennt man, dass das untere Muster mit den Maschen in eine andere Richtung zeigt, als der Rest der Muster. Und warum der Pulli so beult, das kann ich dir auch erklären. Der Freund mag keine Schurwolle auf der Haut tragen und hat ein T-Shirt eingenäht! Ich musste das Shirt zum fotografieren hochkrempeln. 😉

Zum Schluss noch die Eckdaten:

Der Pullover wiegt mit dem T-Shirt zusammen 840 Gramm. Gestrickt habe ich mit 4 und 4 1/2 Nadeln. Die Wolle heißt Karisma aus dem Hause Drops. Strickzeit, nicht messbar! Größe L

Hab einen schönen verstrickten Tag

verlinkt bei Liebste Maschen im Mai und bei Maschenfein Auf den Nadeln im Mai

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Graues Alpakajäckchen

Graues Alpakajäckchen

Ich mag Alpaka! Weshalb ich mir ein paar Knäuel bei Trendgarne bestellt habe, und war ganz erstaunt, wie schnell ich mein Paket erhalten habe. Etwas enttäuscht war ich nur, dass das Garn sich kratzig angefühlt hat. Ich wollte mir die Naima von Anke Strick nadeln. Ein neues Alpakajäckchen!

Ich hatte auch schon angenadelt und habe wieder geribbelt. Mir gefiel sie plötzlich nicht mehr. Jacken in einem Stück gestrickt, habe ich schon so manche, aber ich habe das Gefühl, die geben, speziell an den Schultern nach. Werden immer länger. Ich stricke nun schon so lange, dass ich mir einfach mein eigenes Model gestrickt habe. 5 Teile stricken und dann zusammen genäht. Das Muster, das auch in der Naima zu finden ist, habe ich als Einstrickmuster rund herum eingebracht.

Das Garn hat sich schnell stricken lassen. Aber das Strickbild sah sehr unregelmäßig aus. Ein wenig unglücklich habe ich mein Werk beendet. Eigentlich bade ich meine Pullis und Jacken selten, wenn ich sie fertig gestrickt habe. Bei diesem Jäckchen habe ich eine Ausnahme gemacht und sie in einem Bad mit Wollwaschmittel eingeweicht. Positiv ist, sie hat kaum nachgegeben. Die Maße sind fast identisch geblieben.

Auf den Bildern fällt mir auf, dass die Wolle Falten schlägt. Die entstehen, wenn ich die Jacke über die Rückenlehne eines Stuhl lege und mich dann genüsslich dagegen lehne. Das Pieksige, hat die Wolle nur wenig verloren. Was ich aber festgestellt habe ist, ich gewöhne mich daran. Positiv ist auch, dass die Jacke mitdenkt. Sie wärmt, lässt aber genug Luft durch, dass man nicht zu sehr schwitzt.

Ich trage sie sehr gerne. Die Farbe ist einfach toll. Ein leicht bläuliches Grau. Das machte die Knopf-suche nicht einfach. Zum Glück haben wir in unserer Stadt genügend Möglichkeiten, Knöpfe zu kaufen.

Nun noch ein paar Grunddaten: Gestrickt mit 4 und 3 1/2 Nadeln. Verbraucht habe ich 10 Knäuel. Somit wiegt das Jäckchen 500 Gramm. Zu lange habe ich an dieser Jacke gestrickt. Das Ergebnis gefällt mir, nachdem ich die Jacke gebadet habe. Ich glaube, ich werde sie öfter tragen. Alpaka habe ich schon öfter verstrickt.

 

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Chillipepperding, eine gemütliche Teststrick-Jacke

Wieder ein Teststrick

Es ist schon ziemlich lange her, da fragte ich Kerstin, ob ich bei ihrem Teststrick mitmachen könnte. Bei Instagram zeigte sie ihre gestrickte Version von dem Chillipepperding. Das Muster hatte mich gleich fasziniert. Die gekreuzte Bündchenblende. Hach ich war ganz verliebt in die Jacke. Und zu meiner Freude, hatte mich Kerstin in ihre Teststrick-gruppe aufgenommen. Da fehlte mir nur die Wolle. Und wo gehe ich am liebsten Wolle kaufen? Klar, bei der Wollnerin. 

Die Wolle,

die die Wollnerin mir nahe gelegt hatte, mochte ich im ersten Moment eigentlich nicht so gerne. Ein Mischgarn 55% Wolle und 45% Baumwolle. Und genau das ist mein Problem, ich stricke nicht mehr gerne mit Baumwolle. Aber nachdem ich die ersten Reihen gestrickt habe, war ich von dem BC-Garn überzeugt. So schön hat es sich genadelt. Es ist sehr leicht und gleitet wunderbar über die Nadeln. Eine tolle Empfehlung. 

Die Anleitung ist auch gut verständlich geschrieben. Ich habe die Jacke recht schnell gestrickt, weil ich mich auch sehr darauf gefreut habe. Was ich ja schon oft geschrieben habe ist, ich mag keine Jacken mehr ohne Knöpfe. Weshalb ich mir immer wieder etwas überlegen muss, damit ich meine Jacken verschließen kann. So wie bei dieser Jacke.

Ich hatte die Jacke schon fast fertig gestrickt, da ist mir aufgefallen, dass sie mir einfach viel zu groß wird. Meine Maschenprobe hat mit der von Kerstin übereingestimmt (das ist immer das Erste, was mich meine Strickerinnen fragen!) Die Anleitung lässt einen sogar noch mehr Maschen aufnehmen, denn die Vorderteile sind überschnitten. Fand ich Anfangs noch ganz schön, dann hatte es mir nicht mehr gefallen. Ich schließe doch gerne meine Jacken. Also habe ich aufgeribbelt…. 

Aufgeribbelt und neu gemacht

Alles habe ich natürlich nicht geribbelt. Nur bis zu einem gewissen Punkt in der Anleitung. Die Überzogen Vorderteile habe ich sozusagen weggelassen. Trotzdem ist die Jacke noch ausreichend, fast üppig. Ich habe zwei Knopflöcher eingearbeitet. Die Knöpfe habe ich schon ziemlich lange. Gusta hatte einmal gefragt, wer die haben möchte. Eine Schachtel voll mit bayrischen Knöpfen…ähmm Alpenländischen…

Es reicht nicht

Das war mein Gedanke, als ich dann wieder am Ende der Jacke ankam. Da sie von Oben nach unten gestrickt wird, konnte ich erst einmal den Körper fertig machen. Die Ärmel kamen zu Schluß dran. Da zeichnete es sich schon ab, dass meine Wolle nicht reichen würde. Die Wollnerin hatte leider kein weiteres Knäuel in der Farbe. Das heißt schon in der Farbe, aber nicht aus dem selben Kessel. Man hätte den Unterschied der Kesselnummern gesehen. Das Grün in den Ärmelbündchen, ist also eine Krücke. Eine schöne Krücke, wie ich finde. Das wertet das ChillipeperDing noch einmal auf. 

 

Ich hoffe, du siehst, wie sehr ich bei den Fotos in der freien Wildbahn gefroren habe. Magda war wieder so freundlich mich zu fotografieren. Ich bin viel zu spät dran mit meinem Ergebnis zu dem Teststrick. Vielleicht bin ich auch nicht zum Testricken geeignet. 


Verbraucht habe ich 6 Stränge á 225 Meter. Gestrickt habe ich mit einer 4er und 4,5er Nadel. Die Jacke wiegt ganze 300 Gramm ohne Knöpfe. Gestrickt, habe ich zu lange…

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Sandy Chayat, ein Pullover für mich

Mit Sandy, kann der Herbst kommen

Manchmal gucke ich bei Ravelry, ob ich nicht bei einem Teststricken mitmachen kann. Dabei bin ich über den Sandy-Testrick gestolpert. Ich finde es spannend neue Modelle auszuprobieren. Obwohl mir meine Strick-Freundinnen immer wieder einen Vogel zeigen. Teststricken heißt nämlich auch, dass man kurzfristig wieder einiges aufribbeln kann oder zurückstricken muss. Bei dem Sandy war das aber nicht so. Ich bin erst etwas später eingestiegen. Die Designerin vom Sandy ein “alter” Hase, was Modelle entwickeln und Anleitungen schreiben angeht. Kennst du Vera Sanon?

Sie hat zum Beispiel das Buch Lieblingspullover stricken heraus gebracht. Dieses Buch steht schon ein Weilchen in meinem Schrank. Nur gestrickt habe ich daraus bisher noch nichts.
Sandy habe ich also als Teststrick mitgemacht und fand den Umgang in der Gruppe sehr angenehm. Die Anleitung war so einfach und verständlich, dass ich mich etwas gewundert habe, warum Vera überhaupt teststricken lässt.

Die Wolle

habe ich in einem meiner Lieblingswollläden gekauft. Die Wollnerin hat mir die Stränge von BC Garn empfohlen. Ein Bio Shetland Garn, das sich im ersten Moment  etwas kratzig anfühlt. Das Garn ist richtig leicht und wenn es erst einmal gewaschen ist, dann wird es auch etwas weicher. Doch empfehle ich es niemandem, der zart besaitet ist. Denn superweich, wird es nicht. Es trägt sich trotzdem ganz wunderbar und wärmt ganz hervorragend.

Mein Sandy wiegt gerade mal 200 Gramm. Ein Fliegengewicht sozusagen. Mit der Bio Shetland habe ich sogar weniger als die empfohlene Lauflänge verstrickt. Sie ist wirklich ergiebig. Das Apricotfarbene Garn ist ein Rest. Den durfte ich einmal bei einem Probestricken bei Maschenfein mitnehmen. Ein leichtes Garn aus Alpaca von Lamana mit dem schönen Namen Cusi.

Was mir besonders an meinem neuen Pullover gefällt, ist der Kragen. Mit Verkürzten Reihen, wird ein schöner Ausschnitt produziert und die Passe setzt erst etwas später an. In der Strickgruppe gingen die Meinungen auseinander, ob es nicht schöner wäre, gleich mit der Passe zu beginnen. Anfangs fand ich das auch noch schön, aber jetzt wo ich ihn schon zweimal probegetragen habe, behaupte ich das Gegenteil.

Der Sandy Pullover wurde mit 3,5 und 4,0 Nadeln gestrickt. Am Halsausschnitt wurde ein Icord angestrickt, Der rundet, im wahrsten Sinne des Wortes, ab. Wie wir die Bündchen stricken, hat uns Vera selber überlassen. Einige haben die einfach mit rechts links abgeschlossen. Ich habe das Muster aus der Passe noch einmal aufgenommen. Der Bund unten ist ein wenig anders, da das Cusi-Garn nicht ausreichend war, blieb es bei dem Grauton der Shetland-Wolle. Mehr dazu findest bei Ravelry

Der gefällt mir so gut, dass ich mir bestimmt noch einen Pulli nach Vera Sanon stricken werde. Ihre Anleitungen sind klasse und variabel. Alpaca und Shetland habe ich schon mal verstrick. Den hatte ich mit selber ausgedacht. Und hier habe ich einen anderen Pulli aus Alpaca, der eigentlich eine Jacke sein sollte.

Die Bilder hat meine liebste Haus- und Hof-Fotografin Magda gemacht.

verlinkt mit Auf den Nadeln im Oktober und bei Liebste Maschen im Oktober

4+

Talus Jacke, nach Romi Hill

Die Talus Jacke,…

…hatte es mir von Anfang an angetan. Kaum, dass ich das Buch von Romi Hill durchblätterte, hatte ich mich für diese Anleitung, für die Talus Jacke entschieden. ( Aus dem Englischen übersetzt heißt Talus Schräge. Der Mediziner sieht dann sofort das Spungbein.) Blieb nur die Frage, welche Wolle ich nutzen möchte. Bei der Wollnerin fand ich Passendes. Karminrote Wolle aus dem Hause Debbie Bliss. Fine Donegal und zwei weitere Knäuel in der Farbe Bronze.

Donegal fine

Die Anleitung war recht verständlich geschrieben. Nur die Dreier Nadeln, verzögerten das stricken etwas. Ich liebe diese Jacke. Sie wiegt nicht viel und sie trägt sich sehr angenehm. Einziges Manko, sie ist nicht bis unten durch zu köpfen. (da habe ich mich überschätzt, dachte tatsächlich ich wäre noch etwas jünger 😄. Aber warum soll ich nicht Bauch zeigen!)

Fine Donegal

Die Knöpfe habe ich auf den Kreativ Tagen gefunden. Als hätten die dort auf mich gewartet. Die Blumen haben original die selbe Farbe wie die Wolle. Leider sind sie etwas schwer und ziehen nach unten. Wenn sie doch bloß aus Holz oder Horn wären…

Asymetrisch

Den Kragen muss ich noch etwas festnähen. Blöder weise, klappt der sich immer wieder etwas hoch. Vielleicht hätte ich ihn etwas länger stricken sollen, als in der Anleitung angegeben. Aber nun ist sie so. Auch nach der ersten Wäsche wollte der sich nicht zähmen lassen. Da bleibt halt nur…festnähen.

Talus Jacke

Maschenprobe

Die Kombination aus Spitze und glatt rechts gestrickt, hat es mir wahrscheinlich angetan. In dem Buch von Romi Hill findest du noch mehr solcher Modelle. Die Anleitung konnte ich, trotzdem ich nicht das original Garn genutzt habe, gut umsetzen. Wichtig ist nur, dass die Maschenprobe stimmt. Doch, ich mache keine Maschenproben! Mir reichen die Angaben auf der Banderole. Einige Strickerinnen schwören darauf, erst ein kleines 10×10 cm großes Stück zu stricken, um zu sehen, ob ihre Strickerei passt. Das Internet und seine Foren, haben mich damit wirklich verrückt gemacht. “Das musst du machen, sonst passt es nachher nicht…” Bei dieser Wolle war ich noch verunsichert. Ich stricke schon, seitdem ich 7 Jahre alt bin und habe immer die Angaben auf der Wolle beachtet. Und es hat stets gepasst. Das war das letzte mal, das ich ein Probeviereck gestrickt habe!!!

Strickspitze

Schau mal, sieht die Spitze nicht fein aus? Ich stricke gerne solche Spitzen. In den Tüchern gehen die Muster verloren, weil du sie dir um den Hals schlingst. Damit dein Hals schön warm bleibt, dafür hast du sie dir ja auch gestrickt. Bei der Jacke ist es ein wahrer Eyecatcher.

Talus Jacke von Romi Hill

So jetzt noch ein paar Details: Ich habe 2 rote Knäuel insgesamt 768 m und nur 1 1/2 von dem bronze Knäuel verstrickt. Nadelstärke 3 und die Anleitung aus dem Buch Moderne Strickspitze genutzt. Die Knöpfe stammen von den Kreativ Tagen (Leider weiß ich nicht mehr wie der Händler hieß) Somit wiegt die Jacke etwa 400 Gramm. Das Garn ist eine Mischung aus 95 % Wolle und 5 % Cashmere. (Da ist Handwäsche angesagt) Die Bilder hat wieder Magda gemacht! 📷

Mehr schicke Sachen findest du hier Auf den Nadeln August und hier Creadienstag #345 und bei HoT

 

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Könnte es sein, dass ich die Farbe Rot mag?

Tatsächlich, könnte man den Verdacht bekommen, das ich Rot mag! Oder Idril ist fertig…

Idril

Im späten Winter war ich in dem Wollschlößchen in Berlin Charlottenburg. Ein freundlicher Laden, der vollgestopft ist mit Wollen, die man zum Teil schon nicht mehr zu kaufen bekommt. Es war nicht das erste Mal, dass ich dort war. Mich hatte eine Qualität sehr gelockt und an diesem Tag war es dann soweit, dass ich mir einige Stränge unbedingt mitnehmen wollte. Die Stränge hingen an einem Ständer, mehrere Farben nebeneinander und schimmerten mit dem Sonnenlicht um die Wette. Aus 50% Merino und 50% Seide, in einem schönen satten Karminrot.

500 Gramm, 1250 Meter stecken nun in meinem neuen Pullover Idril, nach einer Anleitung von Jennifer Wood. Das Buch, von Jennifer Wood, hatte ich schon einmal vorgestellt. Tolle Modelle sind darin zu finden. Aber für dieses Garn, habe ich mir den Idril ausgesucht. Gestrickt habe ich mit 3,5 Nadeln. Vielleicht, weil ich ihn schnell tragen wollte, oder weil ich nicht im Hochsommer mit diesem Garn stricken wollte, habe ich den Pulli schnell fertig gemacht. Knappe 4 Wochen, hatte ich ihn auf den Nadeln. Wobei mir auch noch andere Projekte “im Weg” waren. Das Garn floss sozusagen, durch meine Finger. ( Ich klinge, als würde ich schwärmen !?)

Schau mal, wie schön die Wolle schimmert. Die Seide “kühlt” die Wolle tatsächlich herunter. Ich habe den Pulli angehabt, als es 26° C im Schatten hatte. Klar ist mir etwas warm gewesen. Aber es ließ sich aushalten. Wieder einmal, hatte mich Magda fotografiert. Ich freue mich jedesmal, wenn sie so schöne Bilder von mir macht.

Idril

Drehe dich mal, geh dorthin, nein nicht so verkrampft. Das Leben eines Models, möchte ich nicht haben. Aber das Ergebnis, ist dann doch schön. Hier waren wir an einem kleinen See im Wilmersdorf. Die Sonne ging gerade unter. Lotta nannte das die “goldene Stunde”.  Eigentlich dürfte ich die Bilder gar nicht bei ihr verlinken, hat sie doch Magda gemacht.

Idril

Zurück zu meinem neuen Schätzchen. Im Hochsommer werde ich ihn nicht tragen. Das ist mal klar. Aber für kühle Abende, ist der wirklich schön. Die Wolle ist aus dem Hause Seehawer & Siebert. Die kannte ich bis dahin noch nicht. Die Maulbeerseide/ Merinowolle wird im Strang, als Dochtgarn geliefert und hat eine ordentliche Lauflänge von 250 Meter. Laut Anleitung hätte ich mehr Wolle gebraucht. Da ich aber wiedereinmal alles anders mache, blieb ich unter der geschätzten Menge. Einen Nachteil hat das Garn allerdings, es wird pillen. Nach wenigem tragen, sind schon einige Knötchen zu sehen. Das muss man bei so einem Garn eben in kauf nehmen.

Idril

Ich hoffe ich habe alles wichtige erzählt. Bleibt mir noch den Beitrag bei Maschenfein und eigentlich wollte ich auch bei Fanny verlinken. Da gibt es aber aufgrund  der DSGVO erstmal keine “Liebsten Maschen”

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