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Molly, eine Strickjacke nach Cocoknits

Molly, eine Strickjacke nach einem Muster von Cocoknits

Molly ist fast wie der Klimaschal. Kannst du dich an den Klimaschal erinnern? Der Schal, der einem bewusst macht, wie sich das Wetter in den Letzten 100 Jahren verändert hat. Den hatte ich aus Merinowolle von Schachenmayr gestrickt.

Diese Jacke habe ich nun aus den Resten vom Klimaschal gestrickt. Einige Knäuel sind damals übrig geblieben. Viel zu schade, um sie einfach in den Geheimkisten vergammeln zu lassen. Das Merinogarn strickt sich richtig schön. Die Anleitung stammt aus dem Buch Cocoknits von Julie Weisenberger.  Julie Weisenberger strickt ihre Pullover allerdings in großen Nadelstärken. Was ich eher selten tue. Ich musste das Muster somit etwas anpassen. Das traue ich übrigens jedem zu, der schon etwas Strickerfahrung hat. Im Zweifel muss man eben etwas ribbeln.

Julie Weisenberger hat es wirklich drauf, tolle Schulterpartien zu entwerfen. Ich mag diese Sattelschulter. Die Jacke wird von oben nach unten gestrickt. Mit verkürzten Reihen schafft sie es, den Nacken mit mehr Stoff zu bedecken. Die Anleitung ist etwas kompliziert, aber dadurch, dass  Julie Weisenberger Videos anbietet, kommt man schnell hinter das Geheimnis. Die Raglanschräge trägt ebenfalls dazu bei, dass sich die Jacke ganz fein trägt.

Durch das Coronagedöns bin ich noch nicht zu einem Knopfgeschäft gekommen, um mir die passenden Knöpfe zu besorgen. 7 Stück, würde ich gerne haben wollen, am liebsten in den passenden bunten Farben. Christina hatte mir ganz schöne Knöpfe geschickt, aber die passen nicht so ganz. Die Knöpfe werden aber bestimmt eine andere Verwendung finden. Anfangs hatte ich etwas Zweifel, dass mir eine solche bunte Jacke stehen würde. Aber im Moment mag ich sie fast gar nicht mehr ausziehen.

Tatsächlich ist sie auch gar nicht so warm, wie man denken könnte. Das Merinogarn ist richtig angenehm zu tragen. Solltest du dir aus dem selben Garn etwas stricken, dann kann ich dir nur empfehlen, entweder  du strickst etwas fester oder gleich eine Nummer kleiner. Denn wenn du diese Wolle von Schachenmayr wäschst, wird das Strickstück größer werden. Die Jacke hat insgesamt bestimmt in jede Richtung 3-4 cm zugelegt.

Das macht aber nichts. Im Gegenteil, jetzt passt sie um so besser. Ich habe doch ein paar Kilos zugelegt und selbst wenn ich sie wieder los bin, dann sieht die Jacke immer noch gut aus.

Zusammenfassung

Nadelstärke: 4,5
Wolle: 450gr Schachenmayr Merino Extrafine 120 (Reste)
Anleitung:  von Julie Weisenberger (Cocoknits)  Molly” 
Bilder: Stricknerd

3+

Fiona, ein auberginer Mantel

Fiona

Fiona ist mein neuer Mantel. Ein Mantel aus Merinowolle und einem Fädchen Alpaka. Als ich die Anleitung in dem Buch Edle Maschen gesehen habe, wollte ich genau diesen Mantel stricken. Nur fehlte mir die passende Wolle. Ha, es wäre ja wohl auch was, wenn ich genau die richtige Wolle in meinem geheimen Kisten hätte.

Durch einen Zufall bekam ich von einer Freundin dann aber einen Sack auberginer Merinowolle von Schachenmayr. Kaum, dass ich das Paket in der Hand hielt, dachte ich an den Mantel. Wie fein der damit aussehen würde. Ich hatte aber scheinbar die Anleitung wieder einmal nicht ganz gelesen. Die Nadelstärke wich um einiges von dem ab, was auf der Banderole der Merinowolle stand.

Doppelfädig!

Eigentlich wird der nämlich mit 6er Nadeln gestrickt. Und mit zwei Fäden. Was ich überhaupt nicht bedacht hatte, der wird mit dem Merino richtig schwer! Wie gesagt, ich habe es nicht bedacht und fand bei Simply Stitch in Pankow ein passendes Alpacafädchen. Die Farben waren wie füreinander gemacht. Kaum war ich wieder zu Hause, schlug ich schon die ersten Reihen an. In Krausrechts, ging es recht zügig voran. Ich strickte mit 5,5 Nadeln.

Ganz schick finde ich die eingestrickten Kanten. Durch Hebemaschen setzten sie sich fein auf dem Strickstück ab. Als ich mit dem Mäntelchen dann fast fertig war, die Ärmel hatte ich noch nicht gestrickt, zog ich es kurz über und …er war zu eng! ich hatte mich vermessen. Wie ärgerlich. Also ribbelte ich das ganze Teil wieder auf und schlug eine Größe größer an. Alles auf Anfang. Irgendwann hatte ich dann die größere Variante fertig gestrickt. Mit ribbeln, habe ich fast zwei Monate dafür gebraucht..

Knopf und Co

Eigentlich hat das Original Knopflöcher. Bei meinem Mantel habe ich darauf verzichtet und will mir Knebelknöpfe dafür machen. Die Knopflöcher haben mir nicht gefallen, zerstören sie die Optik.
Der Mantel war nun also fertig. Aber irgendwie sagte er mir nicht zu. Irgend etwas störte mich. In so einem Fall, lasse ich meiner Irma la Douce den Vortritt, zog es meiner Schneiderpuppe über. Der Mantel ist zu schwer! Auf Irma la Douce Schultern, zog er sich immer mehr in die Länge. Das Originalgarn ist dagegen federleicht!!!

Siehst du, wie der Mantel über meiner Brust sich in die Länge zieht? Ich bin wirklich versucht das ganze ein zweites mal zu ribbeln und mir stattdessen das passende Federleichtgarn zu besorgen. Was meinst du? Ich denke, dass ich diesen Mantel niemals anziehen werde und dass, sollte ich ihn tragen, er immer länger wird.

Eckdaten

Nadeln 5,5
Wolle: Merino extrafine 120GGH Suri Alpaka
Anleitung: Edle Maschen aus dem Topp Verlag
Zeit: viel zu viel
Gewicht: 800 Gramm
Fotografin: Magda

4+

Mein Norweger war in Tirol, Ein Pullover auf Reisen

Mein Norweger in Tirol

Mein Norweger war in Tirol. Vor langer Zeit hatte ich dir einen Norweger Pullover gezeigt, den ich gestrickt habe. Jetzt kann ich dir zeigen, wem er eigentlich auf den Leib gestrickt wurde.

Ich fand ja, dass mir der Norweger schon gut gestanden hat. Aber Patrick macht eine noch wesentlich bessere Figur in den guten Stück. Und das auch noch in Tirol. Schnee als Hintergrund und ein strahlen im Gesicht! Da wirkt mein Werk gleich doppelt. Sieht er nicht toll aus? (Patrick, sowie der Pullover!)

Voller Stolz wird er getragen. Nach seinem Urlaub erzählte mir Patrick, wie ihn die Leute auf den Pulli angesprochen hätten. Das macht mich doppelt stolz. Ich finde, er macht wirklich eine prima Figur. Die Fotos sind übrigens von einer befreundeten Fotografin der beiden Urlauber. Hach, so schöne Schneebilder.

Diese Bilder hätte ich gerne selber gemacht. Doch die Berge sind einfach zu weit von Berlin entfernt. So muss ich mich mit den vorzüglichen Bildern zufrieden geben, die mir Patrick zur Verfügung gestellt hat.

Tirol ist eine tolle Kulisse

So manchen Pullover könnte man in den Bergen so schön zur Schau stellen. Und wenn ich mir die Bilder so anschaue, bekomme ich regelrecht Lust mir einen neuen Norweger für mich selber zu stricken. Hast du ein schickes Muster für mich? Letztens habe ich schon ein Buch gesehen, das mir gefallen könnte, dabei handelt es sich aber im Isländische Muster. 

Isländische Muster mag ich auch sehr gerne. Aus Lopi Wolle hatte ich mir einen tollen Pullover gestrickt den ich immer noch gerne trage. Die grobe Wolle ist auch sehr robust und so manch einer würde diese Wolle nicht gerne am Körper tragen. Aber je öfter man die trägt, um so weicher wird das gute Stück.

In Berlin wird es inzwischen Frühling, dafür könnte der Pullover jetzt ein bisschen zu warm sein. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass der Pullover so große Freude ausgelöst hat. 

3+

Sonrae, meine erste Pulloverliebe 2020

Meine Pulloverliebe 2020 startet mit dem Sonrae. Nach einem Muster von Jennifer Steingrass. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hatte mich meine Freundin Magda (übrigens schade, dass sie so wenig bloggt!), auf einen Teststrick aufmerksam gemacht. Nun wusste sie eigentlich, dass ich keine Teststrick’s mehr mitmachen möchte. Allerdings wusste sie auch, dass ich die Pullover von Jenny Steingrass sehr liebe. Der Gardengate ist zur Zeit meine große Liebe. Es hat mich schon sehr gereizt, an dem Stricktest teilzunehmen.

Es haben sich sehr viele Strickerinnen beworben. Meine Hoffnung war eher gering. Als dann die Nachricht kam, dass ich dabei bin, habe ich einen kleinen Freudentanz aufgeführt. In meinem Wollvorrat hatte ich ein Garn, das ich ganz passend fand. Es fehlte nur das Kontrastgarn. Das Geilsk Tynd uld wird nicht in vielen Läden meiner Stadt verkauft. Das Garn aus meinem Vorrat stammt von der Eröffnung bei Yarn over Berlin. Die verkaufen es aber nicht mehr.

Ein Geschäft in Tempelhof, die Wolleria, hat die Firma im Sortiment. Der Kerl war so lieb, mit dorthin zu fahren. Aber leider gab es nicht die Qualität, die ich haben wollte. Ein anderer Laden hatte ebenfalls Geilsk Tynd uld Wolle im Angebot. Allerdings liegt der Wollwind auf der anderen Seite der Stadt, in Tegel. Dem Kerl schien aber kein Weg zu weit, um mich glücklich zu machen.

Im Wollwind wurde ich fündig. Und nicht nur das, ich habe meinen Wollvorrat mit noch mehr Knäuel von dieser Wolle wieder aufgefüllt. Dabei wollte ich doch reduzieren! Das Orange-Rote Garn passt für mich perfekt zu diesem erdbraunen Ton. Übrigens ist das Garn nicht kuschelig! Es ist eine robuste Wolle, die erst mit dem Tragen und dem Waschen weicher wird! Meine Maschenprobe, ich hab vorsichtshalber mal eine gemacht!, passte nicht ganz zu der von Knit.Love.Wool (Jennifer Steingrass). Ich habe einfach eine Größe größer gestrickt. Das mache ich meistens so, wenn ich mehr Maschen habe, als in der Anleitung angegeben, dann suche ich mir den passenden Brustumfang heraus und vergleiche es mit der Maschenprobe. Es geht eigentlich immer auf.

In der Teststrickgruppe ging es leider nur auf Englisch zur Sache. Zum Glück hatte Magda mir versprochen zu helfen. Ich war deshalb etwas wortkarg. Aber ich habe auch keine Fehler gefunden! Allerdings habe ich mir die Worte von Marion zu Herzen genommen, die nämlich am Strickbild beim Gardengate festgestellt hat, dass ich die Nadelgröße verändert hatte. So wie es in der Anleitung auch angegeben ist. Ich verzichtete gleich darauf. In der Testgruppe des Sonrae wurde geribbelt, da die Passe, bei einigen Strickerinnen aufgrund des Nadelwechsels zu lang wurde. Jennifer hat den Nadelwechsel aus der Anleitung genommen.

Ich hatte noch so viel wie von dem Kontrastgarn übrig, dass ich auch noch am Bund ein Musterteil gestrickt habe. Die Teststrickerinnen haben alle recht individuelle Modelle gestrickt. Mal mit Dreiviertelarm, Kurzarm, mit mehr Muster oder weniger. Jenny Steingrass ist da nicht zu streng. Das war sehr sympathisch. Ein schöner Teststrick! Ein Pullover, der sich in meine Pulloverliebe 2020 einreihen darf.

Die Eckdaten für den Sonrae:

  • Nadelstärke 3,5 durchgängig
  • Verbraucht 932.8 meter = 162 gr Braun, 215.3 meter = 37 grams Orange/Rot
  • 3 Wochen gestrickt
  • Muster Jennifer Stengrass
  • Von oben, in einem Stück gestrickt
  • Fotografin Magda

Verlinkt mit Maschenfein – Auf den Nadeln im Januar

5+

Gardengate Sweater oder Gartentörchen Pullover

Der Gardengate Sweater

Es ist schon eine Weile her, da sah ich das Muster von einem Pullover bei Instagram. Den wollte ich unbedingt stricken. Mit einer wunderschönen Rundpasse, so wie ich Pullover gerne mag. Das Muster stammt von  Jennifer Steingass.

Sie hatte ihren Pullover mit einer Merino-, Seide-, Flachswolle gestrickt. Eine Fingering Qualität. Ich hatte mir Krönchenwolle von Schachenmayr ausgesucht. Eigentlich eine Sockenwolle, mit einem Yakwollenanteil. Ich mag Sockenwolle gerne, denn so kann man im Zweifel einen Pullover auch mal in der Waschmaschine waschen, ohne dass sich das Gestricksel verzieht.

Der Pulli wird von oben gestrickt. Anfangs sind nicht so viele Maschen auf der Nadel, aber nach ein paar Runden, hat man schnell über 300 Maschen in einer Runde vor sich. Aber alleine durch das Muster, hat man nicht das Gefühl, dass es langweilig wird. Hast du schon mal zweifarbig gestrickt? Ich habe mir schon bei meinem Norweger ein Video angesehen, wie ich die Fäden gleichzeitig halten und stricken kann.

Meine Wolle hatte ich bei der Wollnerin in Schöneberg gekauft. Sie hatte doch noch einen Strang von Zauberwiese, in wunderschönen bunten Farben aus ihrem Stash im Angebot. Ich hatte mich so in diesen Wollstrang verliebt, dass ich ihn in der Passe des Gardengate eingearbeitet habe. Aber nachdem ich die Passe zur Hälfte fertig hatte, fand ich es so unruhig, dass ich ganz verzweifelt war. Und dann auch noch Wochenende…

In meiner Verzweiflung bin ich ganz schnell noch zu LaLaine in der Kantstraße gefahren. Die Verkäuferinnen waren so lieb und haben mich mit einem Knäuel Zauberball von Schoppel überzeugt. Ribbeln kann ich! Und ganz schnell, wieder neu stricken. Damit war ich glücklich! Schau mal, wie schön der Farbverlauf ist.

Eigentlich hat das Original einen normalen Bündchenrand. Also 2 Maschen rechts, 2 Maschen links. Fand ich langweilig. Ich habe das Muster am Ärmel aufgegriffen und am unteren Rand zur Hälfte gestrickt. Sieht doch wirklich schön aus. Der Rand ist dann mit einem doppelten Faden abgekettet, damit der Rand sich nicht rollt. Macht er auch nicht, nachdem ich den Pulli gebadet habe.

Verbraucht habe ich fast 3 Knäuel Krönchenwolle, und der Zauberball ist auch nicht aufgebraucht. Gestrickt habe ich mit 3,25er , 3,5er und das Muster mit einer 4er Nadel. Die Anleitung ist gut verständlich, auch wenn auf englisch. Am Ende blieb mir nur noch, wie setze ich den Pullover am besten in Szene!

Da habe ich aber meine Magda! Meine Haus und Hoffotografin. Sie dachte sich, auf einem Friedhof, da gibt es bestimmt tolle Zäune. Sie hatte recht. Inzwischen fällt es mir auch immer weniger schwer, mich vor der Kamera zu bewegen und ein bisschen fühlte ich mich wie ein Model. Dreh dich mal, schau mal da hin… Anweisungen, die ich immer besser verstehe. Nebenbei macht es so ein Spaß, dass ich immer wieder Lachanfälle bekomme.

Das Tuch, das ich dabei habe, ist schon ziemlich alt. Es ist der Luftsprung aus einem Frida Fuchs Garn. Die Farben passen  perfekt zu dem Gardengate.
Das Wetter passt gerade. Meinen neuen Pulli werde ich auf jeden Fall mit Freude tragen.

7+

Smilla, nach einer dänischen Designerin

Smilla, eine neue Jacke

Als hätte ich nicht schon genug Jacken! Aber irgendwie hätte ich gerne noch mehr. Und wenn frau vor dem Schrank steht, ist sowieso nie das Richtige dabei. Es ist schon ein wenig her, das ich mir ein neues Strickbuch gekauft habe. Edle Maschen von Lene Holme-Samsøe. Das ganze Buch wimmelt nur so von zauberhaften Anleitungen. Weshalb die Smilla nicht das letzte Projekt bleiben wird. Wolle für eine zweite Jacke aus dem Buch habe ich schon.

Die Wolle für die Smilla, hatte ich noch in meinen Vorräten. Von der Firma Adriafil, WoCa, so heißt das Garn, besteht zu 70% aus Wolle und 30% aus Zellulose-Hanf. Es fühlt sich etwas natürlich an. Also etwas grob und doch wieder nicht. Erst beim stricken wurde es immer weicher und seitdem ich die Jacke trage, ärgere ich mich, dass ich mir nicht noch eine Kiste von dieser Qualität geholt habe.

Der Hanffaden hatte sich manchmal etwas in den Vordergrund geschoben. Hat etwas hervorgestochen. Manchmal hatte ich ein ziemlich festes Teilchen einfach aus dem Gestricksel gezogen. Manch ein festes Teilchen blieb einfach in dem Strick stecken. Doch alles in allem, ist es jetzt wie gesagt sehr weich und angenehm. Hey, und schau mal diese Farbe! Ist die nicht der Hammer? So herrlich blau, wie das Meer an Siziliens Küsten!

Die Mischung der Garne macht, dass die Jacke, ganz im Gegensatz zu ihrem Aussehen, gar nicht so warm ist. Tatsächlich scheint der Hanf dafür zu sorgen dass ein guter Wärmeaustausch stattfindet. Toll finde ich auch, dass die Linke Seite außen ist. Das gibt mal noch ein ganz anderes Aussehen. Als Wendejacke, taugt das Muster allerdings nicht.

Und wie soll es anders sein, Frau Karminrot macht wieder anders, als im Buch steht. Denn im Original steht, dass an der Außenkante eine Rechts-Links-Bündchenkante sein soll. Fand ich doof. Wenn ich unten mit Kraus anfange, stricke ich doch nicht an der Blende ein neues Muster. Außerdem musste ich größere Nadeln nehmen. Die Wolle war etwas dicker als in dem Muster angegeben. Eine 3,5 Nadel für das Bündchen und die 4er Nadel lies die Jacke schnell wachsen. Auch wird die Jacke in 5 Teilen gestrickt um hinterher, in der Rundpasse miteinander vereint zu werden. Dabei muss man aber nähen. Also habe ich alles zusammen gestrickt. Die Ärmel natürlich einzeln, aber auch in Runden.

Meine Freundin Magda, mag die Knöpfe nicht, die ich der Jacke verpasst habe. Die hatte ich aber noch in meiner Knopfkiste. Und Knöpfe sind teuer. Ich finde aber auch, dass sie sehr wohl zu dieser rustikalen Jacke passen. Hätte ich ein anderes Garn, ein dünneres, genutzt, dann hätte ich auch zartere Knöpfe genommen.

So nun für alle Profis:

Nadeln: 3,5 & 4
Garnverbrauch: 10 Knäuel, 1100 Meter
Garn: Adriafil WoCa
Gewicht: ohne Knöpfe 500 Gramm
Knöpfe: 7 unbekannter Herkunft
Designerin: Lene Holme Samsøe
Model: Smilla

3+