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Ein anderes Zeitgefühl {Samstagsplausch 29.19}

Zeitgefühl

So schnell kann es gehen. Die Tage vergehen wie im Flug. Freie Tage haben kein Zeitgefühl. Da steht man morgens auf und schon ist es wieder Abend. Um den freien Tagen einen neuen Anstrich zu geben, sind der Kerl und ich kurzfristig in den Süden der Republik gefahren. Über ein Hotelportal ein Zimmer gebucht, das Auto gesattelt und los. Da können wir sehr spontan sein. Der Kerl hatte die Idee, sich die Fuggerei in Augsburg anzuschauen. Spannend, da man schon so einiges im Fernsehen sah. Kennst du die Fuggerei? Die älteste Sozialbausiedlung, die heute noch intakt ist. Immer noch gelten die selben Konditionen wie zu ihrer Erbauung. 88 Cent im Jahr kosten die knappen Wohnungen und man muss eben nur für Strom, Wasser und sonstige Nebenkosten aufkommen. Kleine niedliche übersichtliche Wohnungen. Das ganze gebündelt in einer Siedlung mit Mauer drum herum, mitten in Augsburg. Die Zeit schien dort irgendwie stehen geblieben zu sein. Obwohl innen alles modernisiert ist.

Zeit

Zeit miteinander. Das ist etwas, was ich mit dem Kerl gerne genieße. Geduldig lässt er mich in den Wollgeschäften in Augsburg meine Zeit verplempern. Nur gebracht hat es mir nichts. Denn meine Taschen blieben leer. Gemächlich schlenderten wir weiter durch die Stadt und haben uns alles genau angesehen. Eis essen hier, Mittagessen dort. Am Ende schienen wir die Stadt schon gut zu kennen. Gerne wäre ich auf dem Nachhauseweg noch bei der Wollmeise eingeflogen. Doch die haben komische Öffnungszeiten. Nicht meine Zeit. Schade. Gerne wäre ich auch in die Augburger Puppenkiste gegangen. Doch auch da war gerade keine Möglichkeit. Vielleicht ein anderes mal. Zeit ist eben ein seltsames Ding.

Strick-zeit

Ja, die hatte ich in dieser Woche auch. Am Sonntag hatte ich eine Verabredung zum Stricken. In einem wunderschönen Garten mit ein paar sehr strickbegeisterten Frauen. Schon einmal traf ich diese tollen Frauen und genoss das Beisammensein. So verbringe ich gerne meine Zeit. Der Nachmittag war so kurzweilig, dass ich mich schon auf eine Wiederholung freue.
Auch im Auto, neben meinem Kerl habe ich einige Reihen stricken können. Autobahnfahren ist nicht unbedingt unterhaltsam. So klapperten die Nadeln. Auf der Landstraße, muss ich dann allerdings gucken, um nichts zu verpassen.
Gestern hatte ich dann unsere monatliche Schlemmerstrickrunde. Wir haben es genossen. Das Beisammensein ist sehr inspirierend. Wir haben wieder viel gelacht und richtig gut gegessen. War das wieder lecker. Und die Zeit? Na, die ist uns wieder durch die Finger gelaufen. Viel zu wenig Zeit hatten wir wieder.

Wieviel Zeit hattest du diese Woche? Hast du sie genutzt?

Zeit, ist ein seltsames Ding!

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4+

Der Schreck und was für ein Tag {Samstagsplausch 28.19}

Der Schreck…

Der erste Schreck tauchte am Mittwochmorgen auf. Die Vierbeiner haben mich schon sehr früh geweckt. Das ich Urlaub habe, geht den Beiden echt am Puschelschwanz vorbei. Toffie mag es besonders, um 5.40 Uhr neben mir, mit dem Geschnurre zu starten. Und wenn ich nicht gleich wach bin, wird an meinen Fingern geknabbert. Ich schreck dann jedesmal hoch. Die Gedanken kreisen und ich kann dann nicht mehr weiter schlafen. Geschafft, denken sich die Damen dann. (Damen wollen die aber erst werden! Dazu fehlen noch ein, zwei Jahre. ) Dann eben aufstehen. Hab sowieso einiges vor, an diesem sonnigen Mittwoch.

Der Monsterjunge hat bald Geburtstag. Ein Geschenk muss noch gefunden werden. Und meine Wanderstiefel sind beim Sportgeschäft angekommen. Da reicht eine Tasse Kaffee und drei Runden an meinem Sommerpulli stricken und dann ab in die Stadt. Die Geschäfte machen ja erst um 10 Uhr auf.

Der Schreck in Steglitz

Ich habe meinen Drahtesel an einem Kreuzberger-Bügel befestigt und bin in den Sportladen gegangen. Die Stiefel waren mir tatsächlich etwas zu klein und die nette Verkäuferin bestellte mir ein paar Neue. Als ich aus dem Geschäft kam, da habe ich mein Fahrrad nicht mehr gesehen. Der Schreck fuhr mir direkt in die Knochen. Das gibt es doch nicht! Mein neues Fiets, erst 3 Monate alt! Ich lief die Fahrradständer 8x rauf und runter. Es blieb verschwunden. Erst letztens habe ich über den Neid geschrieben… Verflixt. Und ich habe doch noch so viel vor heute! Ich lief noch einmal die Sammlung der Räder ab. Es blieb verschwunden. Auf den Schreck kam die Ruhe. Erst einmal die Polizei benachrichtigen. Das geht online. Auf den Stufen eines schönen Altbau ‘s, in der Sonne sitzend, füllte ich die Formulare aus. Dann der Anruf bei der Versicherung.
Ein Mann fragte mich, ob er mir helfen könnte. “Klar, wenn sie diesen elenden Fahrraddieb einfangen könnten!” “Oh. Das kann ich leider nicht. Hier kommt öfter was weg, da drüben zum Beispiel, steht ein Auto ohne Räder.” Tatsächlich steht dort drüben ein neues Auto, ohne Reifen, auf Steine abgestellt. Der Mann zuckt mit den Schultern und wünscht mir trotzdem einen besseren Tag.

Auf den Schrecken folgt die Freundschaft

Nachdem ich alles ausgefüllt hatte, schrieb ich an meine Strickfreundinnengruppe, was mir passiert ist. Und kaum war die Nachricht abgeschickt, klingelte mein Telefon. “Wo bist du, wo soll ich dich abholen?” Das tat so gut. Eine halbe Minute später klingelte es noch einmal. “Wo soll ich dich einsammeln? Geht es dir gut?”, die zweite Freundin, rief an. Hach, da weiß man, dass man nicht alleine ist. Ich wurde eingesammelt, ein Trostkaffee folgte. Der Schreck wurde immer kleiner. Es ist ja nur ein Fahrrad.

Am Ende wurde alles gut. Nicht, dass man den Dieb erwischt hätte. Aber es fand sich eine gute Lösung. Und auf einige Freunde kann man zählen! Danke Mädels.

Und sonst?

Habe ich gelesen und rezensiert. Ich habe von meinem Teststrick erzählt und gestern 12 Bilder gesammelt. Am Dienstag hatte ich eine schöne Verabredung mit Marion und Magda. Da hatte ich noch geunkt, ob mein Fiets noch da stehen würde…

Freunde, sind einfach unbezahlbar

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3+

Ist man denn nie zufrieden? {Samstagsplausch 27.19}

Ist man denn nie zufrieden?

Das habe ich diese Woche wirklich mehrmals gedacht. Letzte Woche sind wir noch dahingeschmolzen und haben uns bitterböse beschwert, wie warm es ist. Diese Woche friert man sich den Hintern ab und ist auch wieder nicht zufrieden. Hab ich die Möglichkeit einen schönen Schal zu stricken, doch möchte dann aber wieder nicht alle Muster einarbeiten, schaue aber (neidvoll?) gespannt auf die werdenden Werke. Habe ich mir ein Essen bestellt, schaue ich missgünstig auf den Nachbarteller. Egal, was man hat, man möchte es dann doch anders. Ist der Mensch so gestrickt oder wird man dazu gemacht?
Diese Woche ist mir das öfter aufgefallen. Der Blick von dem Fahrradfahrer neben mir, der mein Fiets genau betrachtete. Die Frau im Kaufhaus, die der anderen Kundin auf den Stapel in ihrer Hand guckte und die Stirn in Falten zog. War es der Neid, dass die Andere eine bessere Beute hatte? Oder die Kritik, was die sich da wohl kauft?

Zufrieden?

Das ist es wohl auch, warum der Mensch Kriege führt. Guck mal, dem geht es vermeintlich besser als mir. Aber wenn sie es dann haben, ist es auch wieder nicht gut genug. Kaum besitzen sie es, wollen sie mehr. Und ich nehme mich dabei bestimmt nicht aus. Allerdings merke ich auch, dass ich langsam ein Stadium erreiche, in dem ich in mir selber ruhe und kaum noch neidisch gucke. Mir ist es egal, dass die eine Freundin sich unbedingt ein neues Handy kaufen muss oder die andere Freundin sich 4 Kilo Wolle zulegt. Problemlos gehe ich darüber hinweg, dass die Kolleginen ihren Urlaub in Asien buchen und freue mich eher daran, dass ich schon vor langer Zeit dort war und die Länder relativ unverdorben sah.

Ja, zufrieden!

Ja ich denke, ich bin zufrieden. Diese Woche habe ich mich nämlich zum Stricken getroffen (Was wäre ich ohne Nadelklappern und Kaffeetrinken!) Stricken macht übrigens glücklich und entspannt die Gedanken. Ich bin zufrieden, weil ich am Donnerstag meinen letzten Arbeitstag hatte und nun urlaube. Außerdem hatte ich ein vorzügliches Essen mit zwei Freundinnen, am selben Nachmittag. Ich habe diese Woche ein wenig genäht und meine Bücher sortiert. Ich habe mir Gedanken gemacht, was ich bei Astrid’s und Silvia’s Blogtour beisteuern kann. Es wäre das vierte Mal, dass ich daran teilnehme. Am Mittwoch zog es mich zu einer Runde joggen im Park. Das ist auch wieder eine bisschen Zufriedenheit. Und gestern, trafen wir uns mit Freunden zum Wein trinken.

Und wie zufrieden bist du diese Woche gewesen? Gehörst du zu den Neidvollen und bist niemalsnich glücklich mit dem was du hast? Oder würde dir ein winziges Tinyhouse reichen?

Zufriedenheit ist ein stiller Garten, in dem man sich ausruhen kann (Ernst Festl)

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4+

Malade durch die Stadt {Samstagsplausch 26.19}

Malade durch die Stadt

Du hast schon einmal von mir gehört, dass ich alte Wörter gerne mag. Ich möchte nicht, dass sie aussterben, und doch werden es immer weniger. Malade ist auch so ein Wort. Dabei passt die Bedeutung des Wortes Malade so schön zu der überhitzten Bevölkerung. Malade bedeutet so etwas wie Unwohlfühlen. Und ehrlich, wer fühlt sich bei 38° C im Schatten nicht unwohl. Ich gebe zu, ich bin eine Sonnenanbeterin. Sobald ein Fitzelchen Sonne am Himmel steht, bin ich draußen. In kurzen Hosen. Aber in der letzten Woche hing auch ich  so ziemlich malade in der Hitzewelle. Am Montag ging es ja noch einigermaßen, aber am Dienstag und erst der Mittwoch…. Puh war unsere Stadt warm.
Unsere Katzen kamen nur kurz auf die Terrasse, um sofort wieder nach drinnen zu flüchten und sich malade auf dem kühlen Laminat auszufächern. (Einen Zustand, den ich gerne nachgeahmt hätte. Hast du schon mal versucht, mit allen Körperteilen gleichzeitig auf einem kalten Boden zu liegen…?)

Durch die Stadt

Am Mittwoch hat mich eine Migräne aus der Bahn geworfen, wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Somit fiel meine Arbeit an diesem Tag für mich aus und ich hing, wiedereinmal und zusätzlich, malade im Bett herum. Unser Schlafzimmer liegt im Dach, das den ganzen Tag volle Sonne genießt. Im Winter recht schön, aber nicht in dem Zustand, in dem ich mich befand. Zum Nachdenken kam ich aber kaum, denn so schlecht wie es mir ging, konnte ich nur schlafen. Am nächsten Tag war ich zwar noch nicht wieder bei 100%, aber arbeiten konnte ich wieder. Wie immer bin ich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Der Kerl hatte mich nur unter der Bedingung fahren lassen, dass ich auf jeden Fall langsam unterwegs bin. (Kann ich aber nicht. Wenn einer vor mir fährt, dann ist der meistens zu langsam und dann überhole ich und wenn dann wieder einer vor mir fährt… Ein Teufelskreis!) Da aber die ganze Stadt in einem Hitzetrauma hing, konnte ich auch sehr gemächlich (altes Wort!) Meine Arbeitszeit beginnt erst am späten Mittag, somit war mein Arbeitsplatz schon extra warm. Nein, wir haben keine Klimaanlage!
Erst, als ich zu später Stunde nach Hause fuhr, kühlte es etwas ab.

Souverän

Schon am nächsten Tag war es richtig kalt. Die Nacht kühlte unsere Stadt schon auf 13° C ab. Wenn das mal nicht ein Temperatursturz war. Aber gut so, denn ich war zum Stricken in einem Garten verabredet. Dazu musste ich mit dem Rad durch die halbe Stadt radeln. 17 km, über Fahrradwege, mit Schütteltrauma-Gefahr. Zur Mittagszeit auf den Fahrbahnen zu fahren, dass ist mir zu riskant. Mit den Autofahrern ist nicht immer gut Kirschen essen.
Als ich an einer Kreuzung abbiegen musste, stand ein Müllauto auch schon zum Abbiegen bereit. Die Müllmänner hielten sich an ihren Griffen, außen am Wagen fest. (Bei der Hitze stinkt Müll wirklich erbärmlich!) Der eine Müllmann zwinkerte mir zu und meinte “Souverän, wirklich souverän”. Scheinbar gefiel es ihm, dass ich mich nicht an den wartenden Autos und LKW vorbei drängelte. “Und dabei auch noch hübsch!” kam noch hinterher, als sie und ich abgebogen waren. Mein Tag war gerettet. Egal, was noch kam, ich hatte Sonne im Herzen und fuhr souverän durch die Stadt.

Der Stricknachmittag war übrigens so schön, dass ich fast nicht gehen wollte.
Und gestern habe ich noch einmal einen Vormittag strickend und gärtnernd verbracht. Die Tomaten im elterlichen Garten, bedurften etwas Pflege. Außerdem meldeten sich die Eltern wegen Vernachlässigung auch noch an. Am Nachmittag dann noch ein kurzes Intermezzo auf dem Weinfest und ein Schwätzchen mit Sylvia und Marion.
Und heute, wird es wieder so warm und morgen noch viel mehr. Wieder werden wir malade in den Seilen hängen… War es bei dir auch so heiß oder soll es so heiß werden? Bitte achte darauf viel Wasser zu trinken! Malade, ist kein Zustand, den man ertragen möchte!

Heute ist dein Tag!

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5+

Unterwegs in der Stadt {Samstagsplausch 25.19}

Unterwegs in der Stadt

Ich genieße es immer wieder, ein paar Tage frei zu haben. Dann schwinge ich mich gerne auf mein Fahrrad und genieße meine Stadt. Aber bitte, immer recht vorsichtig, denn die Radwege in unserer Stadt sind nicht überall wirklich sicher. Das habe ich diese Woche wieder mehrfach feststellen müssen. Ohne Warnweste am Abend, bin ich keinesfalls unterwegs. Und der Helm… natürlich.

Meistens kenne ich die Wege, wenn ich unterwegs bin. Nur gestern bin ich einmal quer durch unsere Stadt gefahren. Eine Strecke, die ich bisher noch nicht genutzt habe. Ich nutze gerne eine App, die sich besonders mit Rad- und Wanderwegen auskennt. Das macht viel aus, denn mit dem Rad  kann man so viele Abkürzungen fahren. So habe ich also gestern eine Strecke durch die Stadt genommen, die mir eher unbekannt war und wurde sehr überrascht. Berlin hat einen tollen Stadt-aufbau. Große Straßen liegen wie Ringe um die Mitte unserer Stadt und strahlenförmig gehen große Verbindungsstraßen von der Mitte der Stadt in die Außenbezirke. Meine Strecke führte von Osten nach Nordwesten und mein Navi führte mich am Wasser entlang und ließ mich neue Wohnhäuser bestaunen, die der Normalverdiener sich niemals leisten werden kann. Aber schön anzusehen sind sie doch. Der Normalo, darf immerhin auf den Wegen wandeln, um einen Blick auf die Hochherrschaftlichen werfen zu können. Nein, ich bin nicht voreingenommen, nur traurig, dass immer weniger Menschen sich den Wohnwunsch erfüllen können.

Ich schweife von meinem Unterwegs ab…

Ich war also unterwegs und staunte. Genoss das schöne Wetter, denn es war nicht zu heiß. Von Kreuzberg nach Tegel. Den Blick rotierend, wie der eines Touristen. Ich war versucht zu bremsen, um mich umzuschauen. Aber ich hatte eine Verabredung. Ich traf mich mit Betty und Marion. Endlich das Geburtstagsessen für Marion einlösen. Ich fand es sehr lecker und zum Schluss waren wir noch ein Eis essen und danach am Tegeler See. Eine kleine Fotosession. Ich bin gespannt, welche Bilder Marion am Ende nutzen wird.

Zurück durch die Stadt

Diese Strecke kannte ich schon und sie lief durch einen tollen Wald, immer am Wasser entlang. Berg hoch und Berg runter, flitze ich mit durchschnittlich 10 KmH durch die Stadt. 17 km in 45 Minuten! Und Abends kann ich auch auf der Straße fahren, ohne von Autofahrern angehupt zu werden. Radfahrer, die auf Straßen fahren, sind nicht gerne gesehen.

Das war nur ein Tag in meiner Woche. Wie waren deine Tage. Hast du etwas erlebt? Übrigens sammel ich immer noch jeden Monat Bücher in meinem Lesezimmer. Schau mal vorbei. Es ist schon eine tolle Sammlung zusammen gekommen.

Carpe diem

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4+

Der Kaffee ist fertig {Samstagsplausch 24.19}

Der Kaffee ist fertig

Ich habe mir gerade einen Kaffee gemacht. Und dem Kerl ins Ohr geflötet “Der Kaffee ist fertig”. Was glaubst du, was der dann gemacht hat? Er hat sich noch einmal umgedreht. Ja, er liegt noch im Bett… Ich werde ihm bei meiner zweiten Tasse dann noch einmal ins Ohr flüstern “Der Kaffee ist fertig!” Vielleicht kann ich ihn dann doch noch dazu bewegen, aufzustehen. Wobei ich es doch sehr genieße, alleine auf der Terrasse zu sitzen und dem Vogelpiepsen zu lauschen. Die Miezekatzen sind meine stillen Begleiter und ich kann mich meinem Gestricksel oder/und meinem Buch widmen.

Magst du einen Kaffee?

Ich bin nicht mehr ganz so süchtig nach Kaffee, aber ohne meine zwei Tassen am Morgen fühle ich mich nicht gut. Ich weiß, viele sind eher die Teeliebhaber. Kann ich akzeptieren. Dann bitte, einen Tee für dich. Ich will dir von meiner Woche erzählen.
Am letzten Wochenende schlug ich mir wieder die Nächte um die Ohren. Jetzt habe ich ein bisschen Ruhe, bis ich wieder Nachts zum Einsatz komme…Wieder hatte ich ein Loch in meinem Zeitkontinuum (Kopf). Aber das habe ich mit einem Trick recht schnell behoben. Wir haben Freunde zum Grillen im Garten eingeladen. Da blieb mir keine Zeit um über meine Wehwehchen nach zu denken. Es war ein lustiger Nachmittag. Ich brauchte nicht mal einen zusätzlichen Kaffee.

Noch mal Kaffee

Dienstag und Mittwoch durfte ich schon wieder arbeiten. Früh am Morgen mache ich mir meinen ersten Kaffee. Den Zweiten trinke ich im Schnellverfahren. Am Nachmittag war mir schon nicht mehr nach dem braunen Gesöff. Da wollte ich was Kühles. Mit dem Kerl traf ich mich im Biergarten und wir suchten uns ein schattiges Plätzchen.

Man soll es nicht glauben, aber plötzlich war die Woche um. Gestern saß ich bei den Eltern im Garten und dachte über einen Gartenpost nach. So richtig will mir aber nichts einfallen. Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit, für den Monatsbeitrag bei Andrea.
Ein kurzer Besuch bei der Wollnerin und ein kühles Bier an der Spree, dann trafen der Kerl und ich Freunde. Geburtstag wurde gefeiert. Ach, das Leben kann so schön sein. (Wenn es da nicht diese schlechten Nachrichten aus der Welt gäbe) Ich husche jetzt noch einmal zu dem Kerl und puste ihm ins Ohr, dann flöte ich, zum wie vielten Male auch immer “Der Kaffee ist fertig”

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 Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

4+