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Suchen und Finden {Samstagsplausch 15/21}

Ich dachte mir, ich will heute mal über das Suchen und Finden plappern. Ich habe nämlich etwas Neues für mich entdeckt. Meine Oberschwester erzählt mir ja schon seit einiger Zeit davon, wie viel Spaß es macht zu Suchen und zu Finden. Dabei kann man sich allerdings wirklich etwas doof anstellen, wie es mir in dieser Woche zweimal ging.

Tasse mit Katze : Nicht heute steht darauf und gehört heute zum Blogpost Suchen und Finden

Wovon erzählt die jetzt bloß wieder, wirst du denken! Ja ich war auf der Suche, um etwas zu finden, wovon ich noch nicht mal eine Ahnung hatte, was es sein könnte. Ich spreche vom Geocaching. Bitte was? Na, das ist eine weltweite Schnitzeljagd, wenn man es so sagen will. Einer versteckt etwas, irgendwo auf der Welt und die Anderen müssen suchen. Und wer es findet, hält schön den Nuschel, damit er den Anderen nicht den Spaß verdirbt. Aber, woher soll man wissen, wo da was versteck worden ist. Ganz einfach, der Verstecker gibt die Koordinaten in einem Internetportal ein und die Sucher versuchen mit den Koordinaten das Ding zu finden.

Ich bin eigentlich ein guter Sachenfinder, wenn man mal von meiner Brille absieht, die immer noch verschwunden ist. Doch hierbei, habe ich mich echt dusselig angestellt. Ich hatte das Ziel längst erreicht, aber jedesmal, wenn ich irgendeine Wurzel oder einen Stein umgedreht hatte, war ich an der falschen Stelle. Ja, das GPS funktioniert nicht unbedingt 100% Da gibt es schon einige Abweichungen. Am Ende gab ich auf. Nicht gefunden! Auch der zweite Versuch ging daneben. Obendrein muss man darauf acht geben, dass nicht Eingeweihte keinen blassen Schimmer davon haben, was du da machst.

Erfolgreiche Sucher

Am Abend sind dann der Kerl und ich gemeinsam auf die Jagd gegangen… Und zwar erfolgreich. Gefunden! Aber nun habe ich in etwa eine Ahnung, was ich suchen muss. Und das wird nicht leicht! Es gibt Weltweit inzwischen 2 Millionen Versteckte Caches! Sogar für Taucher sind welche dabei. Wir werden erst in unserer Gegend alles abgrasen, bevor ich mich zum Nordpol aufmache.

Jedes mal, wenn ich nun unterwegs bin, schaue ich nach, ob es in der Gegend Verstecke geben könnte. Das wird noch lustig, wenn wir endlich wieder verreisen können und ich STOPP brülle und alle warten müssen, dass ich finde, was ich suche.

Gefunden habe ich auch ein paar schöne Bücher für den April. Ich lese zur Zeit sehr viel. Abtauchen in eine andere Welt, das gefällt mir besser als mich vom Fernseher berieseln zu lassen. Anfang der Pandemie haben wir ganz viele Kochsendungen geschaut. Aber das macht auf Dauer auch keinen Spaß mehr. Es wiederholt sich dauernd. Im Moment ist noch nicht viel beim Nadelgeplapper los, aber vielleicht ändert sich das ja bald…
Jetzt überlasse ich dir wieder das Feld. Kennst du Geocaching? Und bist du ein guter Sachenfinder oder ein besserer Verstecker ?

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen

(Henry Ford)

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Hoffnung ist Grün {Samstagsplausch 14/21]

Die Hoffnung ist Grün, habe ich mir gedacht. Ausgerechnet Grün. Es scheint aber gerade zu mir zu passen. Ich habe einen Schal gestrickt, der ist in einem wunderschönen Grünton. Ich lese ein Buch, das ist Grün. Wenn auch in einem hübschen Mintgrün. Ich häkle gerade eine Froschfamilie, zum Eier wärmen. Der Frosch vom letzten Samstagsplausch ist ja nicht von meiner Häkelnadel gehüpft, dafür aber der heutige. Er sitzt im Moment noch  auf meinem Buch. Doch bald hat er noch zwei Kumpels…

Grüner Frosch, das Buch ist Grün alles Zeichen der Hoffnung

Grün ist es auch draußen überall. Als hätten die Bäume und Büsche nur darauf gewartet, sind sie förmlich in Grün explodiert. Da macht das Spazierengehen gleich noch einmal so viel Spaß. Zwischendurch schieben sich auch schon die ersten rosafarbenen und weißen Blüten hervor. Es war nur zwei Tage lang richtig warm und die Stadt verwandelt sich von Grau zu Grün. Der Kerl muss wieder Muskeln aufbauen. Ist ja nicht viel übrig geblieben nach den langen Krankenhaustagen. So versuchen wir regelmäßig die Beine in Bewegung zu halten.

Grün ist die Hoffnung

Letzten Samstag habe ich vom Froschsein erzählt. Ich wollte dir eigentlich erzählen, wie wichtig das Impfen ist, dass man kein Frosch sein soll und die Sache durchziehen soll. Aber nachdem die nun schon wieder den Impfstoff für das “junge Volk” gestoppt haben, diskutieren wir auf der Station, womit wir uns die zweite Impfung nun abholen werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wird immer gesagt.

Ich habe mir am Montag neue Griffe für mein Fahrrad geholt. Mit der Hoffnung, dass ich die richtigen Griffe finde, bin ich losgestiefelt. Meine 10.000 Schritte will ich ja auch noch zusammen bekommen. Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht und ich konnte mir einen Satz Ledergriffe aussuchen. Als ich die, zu Hause angekommen, montiert habe, stellte ich fest, dass daran eine winzige Schraube fehlte. Kurzerhand noch einmal zurück zum Fahrradladen (dieses mal mit dem Rad). Der Verkäufer war so lieb mir eine Schraube zu organisieren. Als ich die in Augenschein nahm, fand ich sie zu groß. Der Händler ließ sich nicht lumpen und ging mit mir nach draußen, um mir zu beweisen, dass die passt. Jetzt stell dir bitte den Blick vor, als er feststellen musste, dass alle Schrauben an ihrem richtigen Platz waren. Ich habe die eine tatsächlich übersehen! Was haben wir gelacht…

Dafür nahm ich mir einen Rückspiegel für mein Rädchen mit. Der Einbau ging sehr einfach. Aber ich bin damit nicht glücklich. Ich kann den nicht so einstellen, wie ich es gern möchte. Ich werde den wohl wieder umtauschen gehen.

Und sonst?

Nach fast einem halben Jahr haben wir den Bruder und seine Frau getroffen. Hübsch auf Abstand, wohl gemerkt. Dann habe ich zwei Tage arbeiten müssen und dabei gesehen, dass ich meinen Dienstplan wieder falsch abgeschrieben habe. Ich muss mir da was einfallen lassen, dass ich nicht immer das Falsche notiere. Am Mittwoch haben der Kerl und ich an der Spree in der Sonne gesessen und fast einen Sonnenbrand riskiert. Ich habe die Tomaten endlich ausgesät. Die Hoffnung ist, dass es wunderbare Pflanzen werden. Ach ja und ich lese wie verrückt. Mein letztes Buch war einfach ganz wunderbar.
Wie sieht es bei dir mit der Hoffnung und der Farbe Grün aus? Kannst du auch das viele Grün genießen? Ich wünsche dir jedenfalls schöne Ostern!

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.

(Friedrich Nietzsche)

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+3

Sei kein Frosch {Samstagsplausch 13/21}

Manchmal sage ich das zu mir selber: Sei kein Frosch! Nämlich dann, wenn ich mich etwas nicht traue zu machen oder zu erledigen. Es fällt mir manchmal wirklich schwer über meinen eigenen Schatten zu springen, Dinge anzugehen, die mir vermeintlich schwer fallen könnten. Aber wenn ich mich dann überwunden habe, dann bin ich wirklich stolz auf mich.

sei kein Frosch

Dieses Bild zeigt den Frühstückstisch von die Wollnerin. Der Frosch wurde von Tienechan gehäkelt

Sei kein Frosch

Es gibt eine Menge Dinge, die ich nicht angehen möchte. So erklärt mir eine Freundin zum Beispiel, dass das Weben eine ganz einfache Sache wäre. Die andere Freundin spricht davon, dass das Spinnen einen beruhigenden  könnte. Doch ich wage mich nicht heran. Ich will mir nicht noch ein Hobby auflasten.
Neue Muster und Teststricks, die mache ich gerne. Habe ich doch gerade wieder einen Teststrick beendet. Und mich kribbelt es schon wieder, einen anderen anzufangen.

Ich will kein Frosch sein! Doch weiß ich, dass mir das ins Blut gelegt ist. Schon als kleines Mädchen bin ich mutig an die Dinge herangetreten und plötzlich, warum auch immer, zog ich die Notbremse und wollte nicht mehr weiter. Meine Mutter hat das immer wahnsinnig gemacht. Doch nun konnte ich auch nicht mehr zurück. Einmal Nein gesagt, hieß eben Nein. egal wie toll es würden könnte.
Ich habe über die Jahre gelernt mich ins Ungewisse zu stürzen. Ohne Netz und doppelten Boden.

Meine Woche…

… war eher entspannt. Ich hatte mir so viel in meinem Urlaub vorgenommen und doch nichts davon geschafft. Ausgeschlafen habe ich bis heute nicht. Dafür war ich mit meiner Schwester und dem Hund im Wald. In Berlin war es einigermaßen warm und wir konnten ein wenig die Sonne genießen. Ich habe viel gelesen und Rezensionen geschrieben. Warum ich meine Rezensionen immer so zögerlich online stelle, kann ich auch nicht sagen.

Gestrickt habe ich auch viele Reihen. Endlich habe ich meinen Kolding gezeigt. Und meinen Beitrag zu dem Jahresprojekt, habe ich auch endlich angenadelt und hoffe heute vorwärts zu kommen. Aber du liest schon, es war tatsächlich recht langweilig in dieser Woche. War es bei dir spannender?


Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.

(Joachim Ringelnatz)

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+6

Pünktlichkeit {Samstagsplausch 12/21}

Wer mich näher kennt, der weiß, dass ich immer absolut pünktlich bin. Pünktlichkeit, ist mir sozusagen in die Wiege gelegt. Mir geht es körperlich immer richtig schlecht, wenn ich den Bus verpasse, im Stau stehe oder mir die Schnürsenkel aufgehen und ich nicht pünktlich ankomme. Ein Phänomen, das meine Mama früher schon zur Weißglut getrieben hat, denn sie ist das glatte Gegenteil. Sie kam immer zu spät! Wenn wir zwei verabredet waren, dann konnte ich getrost 1/2 Stunde später losgehen, was ich aber nie tat und lieber im Regen stand. Auch meine Schwester gehört zu denen, die tatsächlich nicht einmal etwas dafür können, dass sie nicht pünktlich sind. Immer kam eine höhere Macht dazwischen. Sei es, dass ein Zug ausfiel oder sie einen Platten hatte. Bekommt man Pünktlichkeit tatsächlich in die Wiege gelegt?

mit Pünktlichkeit zum Frühstück

Pünktlichkeit

Ich bin gerade in unserem Kiez unterwegs und gehe über die Ampel. Von hinten nähert sich eine Frau mit ihrer Tochter. Die Tochter ist völlig aufgelöst und die Mama redet ununterbrochen auf das Mädchen ein: ” Du bist nicht zu spät! Wir sind noch vollständig in der Zeit. Du musst nicht immer gleich so nervös werden. Wir fahren jetzt los und du bist in 10 Minuten da…. ” Ich konnte das Mädchen nicht verstehen, aber ich konnte mit ihr fühlen. Genau so geht es mir in solchen Fällen. Dabei ist noch ausreichend Zeit!

Alice im Wunderland und das Kaninchen

Ich denke das Kaninchen kennt du sicherlich. Mein absolutes Vorbild, wenn es darum geht herum zu hetzen und im Zeitlimit zu bleiben. Manchmal denke ich, ich bin das Kaninchen. Die letzten Wochen auf meiner Station kam es mir zumindest so vor. Und immer wenn du dachtest, du hast es geschafft, tat sich wieder ein Loch auf. Kollegen waren krank, die Patienten forderten unsere Anwesenheit für die kleinlichsten Sachen (Taschentuch vom Boden aufheben…), als wären wir Dienstpersonal. Da kann man schon mal schnaufen und Keine Zeit, keine Zeit vor sich her reden.
Aber jetzt habe ich Urlaub! Dachte ich zumindest am Anfang der Woche. BIs mir meine Oberschwester eine Nachricht schrieb, ob ich vielleicht lieber einen Frühdienst statt einem Spätdienst am Freitag machen möchte. “Ich habe aber doch frei!” Dem war aber nicht so, der Dienstplan sagte, ich müsse arbeiten. Da hat mein Innerstes wohl versucht mich zu schützen. Aber was solls. Einen Frühdienst sitze ich auf der halben Pobacke ab. Und lustig, war es auch mal wieder. Und mit Pünktlichkeit, habe ich auch geglänzt!

Was war sonst noch so los?

Ich habe am Donnerstag ein Strickbuch rezensiert. Katzenfreunde aufgepasst! Ich stricke gerade einen Teststrick und schaffe immer nur wenige Reihen, weil ich so schnell einschlafe. Dafür lese ich gerade sehr viel und habe auch schon wieder eine Menge neuer Bücher. Am Mittwoch war ich mit dem Hund der Eltern mal im Wald. 10 km sind wir zwei zügig gelaufen. Und ich habe mich mit der Strickfreundin via Skype verabredet und gestrickt. Wenigstens so kann man es aushalten. Auch wenn sie nichts von meinen selbstgebackenen Schokokeksen abbekommen hat.

Wie ist das bei dir? Bist du auch so ein penibler Lieber-zu-Früh-Typ  wie ich? Oder haben dir deine Gene zugeflüstert, Mach mal in aller Ruhe? Ich bin gespannt, ob sich das die Waage hält.

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+4

Yoga und Yogini {Samstagsplausch 11/21}

Was schwirrt denn schon wieder der Karminrot durch den Kopf? Nö. Ich will keine Yogini werden. Denn die sind nicht immer als gut dargestellt, sollen sogar den Tod bringen. Aber bei Wikipedia steht das hier immerhin als Eingangssatz:

sind im mittelalterlichen Hinduismus, später dann auch im nepalesisch-tibetanischen tantrischen Buddhismus weibliche Yogis, die über quasi-göttliche oder halbgottartige Kräfte verfügen. Auch ihre menschlichen Anhängerinnen werden manchmal als Yoginis bezeichnet.

Für mich sind die Yogini die Lehrerinnen in meiner neuen Yoga-App. Weil ich es schaffe viele Schritte zu laufen, darf ich mir bis zu 6x im Jahr, jeweils einen Monat kostenlos freischalten. Öhmm. Ich habe vor einer Woche erst das erste mal wieder Yoga gemacht. Wenn ich mal ehrlich zu mir selber bin, dann habe ich seit mindestens 6 Jahren keine Yogini mehr zu Gesicht bekommen, geschweigen denn auch nur eine Yoga Übung gemacht.

Und genauso fühlt es sich jetzt auch an. Meine Muskeln, die eigentlich nun entspannter sein sollten, ziehen in seltsame Richtungen. Ja doch! ich weiß! Vorher habe ich dafür gesorgt, dass die in die falschen Richtungen gezogen wurden. Aber liege mal mit dem unter der Brust durchgefädelten Arm auf deiner Wange, während sich der Rest im Vierfüsslerstand (besser Zwei-) befindet. Dabei sollst du gleichmäßig in deinem Tempo atmen… Na, wie fühlt sich das an?
Ich finde es fühlt sich super an. Nur hinterher ist mir immer wieder ziemlich schwindelig und unwohl. Und ich kann mir nicht erklären, woran das liegt.

Jetzt mal weg vom Yoga und den Yoginis

Nur noch eins! Nicht jede Yogini passt zu einem. Und nicht jede Yoga-Form. Ich muss mich mal durch die verschiedenen Möglichkeiten arbeiten. Früher habe ich nur das schöne Kundalini gemacht. Aber inzwischen merke ich , dass es noch viele andere Arten gibt.

Letzen Sonntag habe ich meine Schlemmerstrickerinnen spontan mit kurzer Vorwarnung besucht. Ich wollte endlich meine Weihnachtsgeschenke loswerden. Die Mädels haben sich, so glaube ich, sehr gefreut. Mit vollen Armen und einem glücklichen Herz bin ich wieder nach Hause gefahren. Danke Mädels!
Montag war Feiertag in Berlin. Für meine Familie ist der 8. März ohnehin immer ein besonderer Tag. Schon seit vielen Jahren. Den Dienstag und Mittwoch würde ich gerne wegen der Arbeit aus dem Kalender streichen. Ich sage nur, ich war vollkommen fertig, dass ich gegen 20 Uhr schon mit den Schlafaugen kämpfen musste. Am Donnerstag hatten wir ein virtuelles Strick-Treffen. Ist zwar nicht das Gleiche wie in echt, aber trotzdem schön. Meinen Freitag gab es sogar in Bildern.

Apropos stricken! Ich bin wieder im Flow! Ja, ich habe die Nadeln wieder klappern lassen. Und zwar mit einem Teststrick. Ich wollte doch keine Test’s mehr machen. Ich weiß. Aber ich konnte dem schönen Tuch von Chris-Berlin nicht widerstehen. Außerdem sind die Socken für den Kerl fertig geworden. Aber bevor ich sie angemessen fotografieren konnte, waren sie an den Füßen des Herren wiederzufinden. Und dann wäre noch die schöne Idee 12 Dinge aus dem Masterclass-Buch zu stricken. Eine Idee, die ich zusammen mit Carina durchziehen möchte.

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten

Siddhartha Gautama Buddha
Begründer des Buddhismus, lebte um 500 v. Christus

Wie stehst du zu Yoga? Hast du dich schon mal daran versucht? Oder gehörst du zu denen, die lieber die Knoten lösen, in die sich der Partner gedreht hat?

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Frische Luft {Samstagsplausch 10/21}

Frische Luft steht bei mir ganz vorne… Also für mich heißt das nicht das Fenster aufmachen, sondern die Nase tatsächlich in die Luft zu strecken. Sobald sich die Sonne zeigt, hält mich im Grunde nichts mehr. Selbst wenn es viel zu kalt ist, lockt mich ein kleiner Spaziergang um den Block. Noch besser, man gibt mir einen Grund, ein paar Schritte an der frischen Luft zu machen.

Frische Luft

Der Kerl hat mich gestern dazu überredet noch mal einen Ausflug in die Berliner Mitte zu machen. Das Humboldt Forum ist nämlich fast fertig. Natürlich kann man als Normalbürger noch nicht hinein, aber staunen kann man auch von draußen. Das Wetter war so schön! Aber echt frisch. Also kalt! 4° C am Wasser und dazu ein knackiger Wind. Das hielt uns aber nicht davon ab, einmal drum herum zu laufen. Das ehemalige Berliner Stadtschloss ist wunderschön geworden. An drei Seiten ist es dem Original nachempfunden und an der Spreeseite ist es modern gehalten. Irgendwann werden wir auch die möglichen Ausstellungen dort besuchen können.

Nun noch einmal: frische Luft

Diese Woche habe ich mich auf ein paar Bilder mit meiner Hoffotografin Magda getroffen. Zum Glück wohne ich nicht so weit von ihr entfernt. Das Wetter war auch wieder so schön. Als wir aber endlich fertig geschnattert hatten, wurde es schon langsam etwas dunkler. Und natürlich auch wieder kälter. Der Kaffee, den ich mir beim Biomarkt geholt hatte, schmeckte aber auch dann noch. Die Bilder haben wir dann doch noch gemacht. Endlich werde ich dir demnächst 2 Tücher und eine Jacke zeigen können. Ich glaube auch, dass meine Stricklust zurückkehrt. Ich habe da so die eine oder andere Idee.

Noch mehr frische Luft hatte ich heute Morgen, als ich mit dem Fahrrad zur Arbeit geradelt bin. Eisekalt… brrr. Aber je schneller ich fahre, um so schneller wird mir warm. Zum Fahrradfahren bin ich diese Woche nämlich nicht gekommen. Ich hatte mehrere Spätdienste. Nach einem stressigen Nachmittag/Abend ist mir der Weg manchmal zu lang, um nach Hause zu fahren. Wenn dann auch noch eine Überstunde anfällt, dann bin ich viel zu müde und erst um Mitternacht zu Hause. Im Sommer geht es, im Winter muckt mein Schweinehund. Aber heute morgen war es wirklich ok.

Das Wochenende

Zum Glück habe ich nur ein halbes Wochenende zu arbeiten und dann gibt es ja am Montag noch den neuen Feiertag Weltfrauentag. Den darf ich nämlich auch genießen. Am Sonntag habe ich eine Überraschungstour vor. Mal sehen, ob die Damen zu Hause sind, damit ich ihnen endlich ihre Weihnachtsgeschenke überreichen kann. So zumindest der Plan. Und natürlich eine schöne Runde Spazierengehen mit dem Kerl, an der frischen Luft.
Gehörst du zu den Frischluftfanatikern? Oder heißt es für dich eher, gemütlich auf dem Sofa und die Decke über die Ohren ziehen?

Die Natur muss gefühlt werden

(Alexander von Humboldt)

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