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Mein erstes Mal {Fünf Fragen am Fünften}

Mein erstes Mal

Das ist das erste Mal, dass ich an dieser Challenge teilnehme. Aber nicht mein erstes Mal, dass ich Fragen über mich beantworte. Nic hat auf ihrem Blog schon im letzten Jahr eine Kolumne begonnen, die mir gut gefällt, wahllos gestellte Fragen, die sie am Fünften eines Monats beantwortet. Man stellt sich ja mal öfter eine Frage, aber beantwortet man die sich selber dann auch immer? Und würdigst du dann auch noch deine Antwort? Ich mache nun also zum ersten Mal mit und werde sehen, wie es sich anfühlt…

1. Wie duftet dein Lieblingsparfüm? 

Normal ist es nicht, dass ich ein Parfüm auflege. Das sagt man doch so, gell? Auflegen, wie einen Schal. Ich stolpere gerade über diese Formulierung, finde es aber irgendwie auch sehr veraltet. Na egal, ich lege also nicht oft meinen Duft auf. Selten, weil ich in einem Beruf arbeite, in dem es eigentlich völlig egal ist, ob du besonders duftest. Das heißt nun wieder nicht, dass man stinkend zur Arbeit kommen kann. Frisch gewaschen und nach Seife riechend, ist da schon angemessen.
Aber ja, ich habe auch einen Duft. Einen Besonderen. Den bekommt man nur in einem Laden in Berlin und ist eine Eigenkreation dieses Geschäftes. Er riecht nach Frische, Draußen, und ein wenig nach Blumen und Wald, etwas süßlich und…  Ich kann meinen Duft nicht beschreiben. Ich mag ihn einfach und noch mehr mag ich, dass ihn mir meine Schwester ausgesucht hat.

2. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast? 

Ich bin jemand, der nicht gerne Ratschläge annimmt. Häufig bin ich mit gut gemeinten Ratschlägen auf die Nase gefallen und habe mich im Laufe der Jahre davon distanziert, auf Empfehlungen zu reagieren. Erst letztens, hatte ich mal wieder einen Versuch unternommen, darauf zu hören, was Jemand zu mir gesagt hat. Das ging sofort nach hinten los, und Freundschaften kippelten ganz gefährlich.
Nein, ich höre nicht gerne auf Andere. Vielleicht hätte ich damals, vor hundert Jahren, auf meine Verwandten hören sollen, als es um meine Berufswahl ging. Aber auch da hatte ich schon den Bock in mir, der sich gegen Alles stellt. Auf gut gemeinte Ratschläge verzichte ich auch bei meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Stricken. Ich höre gerne, was die Strickgesellschaft so von sich gibt, mache dann aber doch wieder, wie ich will. Lass die doch reden. Ich weiß es sowieso besser 😂 Niederlagen, sind da nicht ausgeschlossen. Meine Mutter hat schon immer gesagt: sie will in ihre eigenen Fettnäpfe treten und nicht gesagt bekommen, in welchen sie treten soll.

3. Telefonierst du gern?

Es kommt darauf an mit wem. Ich sitze nicht gerne stundenlang am Telefon. Zum Glück, muss man das ja auch nicht mehr. Als Jugendliche habe ich bestimmt viel telefoniert. Aber da gab es ja auch nicht diese tollen Medien von heute. Außerdem hat das in Berlin nur 23 Pfennige gekostet. Anders als im Bundesgebiet, wo die Uhr gelaufen ist und jede Minute gezählt wurde.
Heute telefoniere ich am liebsten mit meiner Schwester. Mit der könnte ich tatsächlich stundenlang quatschen. Die Kopfhörer ins Ohr, und ab geht´s. Das ist lustig. Ansonsten, mag ich es nicht, wenn das Telefon klingelt. Meistens hat es nichts Gutes zu bedeuten.

Islaender

4. Machst du leicht Versprechungen? 

Eines meiner größten Handicaps! Ich verspreche zu viel und übernehme mich dann daran. Wenn ich gefragt werde, kann ich selten NEIN sagen. Von Natur aus bin ich Ja-Sager. Als große Schwester, hatte man Verantwortung zu übernehmen.  Das ist auch ein Motto in meinem Beruf. Vor einigen Jahren, habe ich eine Auszeit aufgebrummt bekommen, bei der ich besonders darauf geschult wurde, nicht mehr gleich HIER zu brüllen, wenn es um Versprechungen ging. Eine schwere Schule. Aber ich habe es gelernt! Ich verspreche nichts mehr und übernehme nicht immer sofort die ungeliebten Anforderungen. Denn, wenn ich etwas verspreche, dann muss das auch erledigt werden!

Lieblingsjacke

5. Was ist dein Lieblingsdessert? 

Schokoladiges, Eisiges, Sahniges, Frisches, Obstiges…. Ich weiß nicht. Kaum ein Dessert, dass ich nicht gerne esse. Alles, was offensichtlich mit Gelatine gemacht ist, also da, wo man es wirklich sieht, das fällt raus. Obsttorten, die mit einer Extraportion Tortenguß überzogen wurden, da wo es wackelt…brbrbr. Nö.

Oh…schon alle Fragen beantwortet. Das ging schnell. Und hat Spaß gemacht, mal wieder über sich selber nachzudenken. (Verlinkt bei Luziapimpinella)

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