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Ich habe mir Regenbogen-Handschuhe gestrickt

Regenbogen-Handschuhe…

…nicht ganz ein Regenbogen. Es fehlen ein paar Farben. Aber einen schönen Farbverlauf haben die Regenbogen-Handschuhe schon. Das Garn kommt aus dem Hause Lang. Meine Freundin hatte einige Knäuel abzugeben. So landete das eher unscheinbare Knäuel in meinem Fundus. Nachdem ich mit diesem Garn ein paar Socken für mich angenadelt hatte, dachte ich mir, dass das Garn viel zu schade für die Füße sei. Handschuhe. Ja die kann ich mir damit gut vorstellen.

In irgendeiner Schublade hatte ich noch eine Anleitung. Handschuhe von den Fingerspitzen herab gestrickt. Du beginnst bei den Spitzen und sammelst dir die Finger zusammen um sie dann alle in die Handflächen übergehen zu lassen. So kannst du dir die Finger sehr passgenau stricken. Ich hatte schon öfter nach dieser Anleitung gestrickt. Das Monstermädchen liebt ihre immer noch.

Gestrickt…

…sind sie mit Nadelstärke 2,25. Das Knäuel hat einen Farbverlauf der sich nach einem weißen Stück Faden wieder wiederholen soll. Ich habe aber festgestellt, das der Verlauf nicht hundertprozentig genau ist. Die Farben verschieben sich etwas. An den Füßen, wo die Runden größer sind, da merkt man den feinen Unterschied vielleicht nicht. Bei den kleinen Fingerrunden fällt es dann doch auf. Wahrscheinlich auch wieder nur mir selber, die genau weiß. wo die Fehler im Detail stecken. 😉

Ich hoffe, dass das Sockengarn nicht sonderlich nachgeben wird. Ich mag meine Handschuhe nämlich nicht verlieren oder das sie an meinen Händen verrutschen. Sie sind geeignet um eine Schneeballschlacht zu gewinnen. Zumindest keine all zu kalten Finger zu bekommen. Der Anteil der Schurwolle ist, wie bei den Sockenwollen üblich, recht hoch. Schurwolle wärmt, ist Wasserabweisend (eine Zeitlang wenigstens) und trocknet schnell wieder.

Jetzt muss es noch etwas kälter werden, damit ich sie ausführen kann. Morgens, auf dem Weg zur Arbeit habe ich sie schon mal angehabt. Ich finde sie bequem. Die nächsten Handschuhe sind schon in Gedanken in Arbeit. Doch dieses Mal nach einer anderen Anleitung. Davon erzähle ich dir demnächst.

Ein paar Eckdaten:

  • ein Knäuel Twin Soxx von Lang Yarns
  • 2,25 Nadelspiel
  • Anleitung aus dem Buch Handschuhe stricken von Veronika Hug (meine Anlleitung ist schon Jahre alt!)
  • Zeit und Geduld. Ich habe ca 20 Stunden gebraucht

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Liebste Maschen

und bei Niwibo…da wird kuscheliges im November gesucht

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12 von 12 im November, ein fast schöner Tag

Ein fast schöner Tag

!2 Bilder am 12. November. Gesammelt von Caro, auf ihrem Blog, Draußen nur Kännchen. Das ist ein Sammlung von 12 Bildern von einem schönen Tag.

Um 5.30 Uhr schnell mein Frühstück für die Arbeit fertig gemacht. Viel Obst und etwas Joghurt. Ab in die Tasche …

5.40 Uhr noch eine Tasse Kaffee. Denn auf Arbeit schmeckt der nicht.

5.42 Uhr, die Katze verlangt noch ein bisschen Ohrenkraulen. Dann muss ich aber los…

6.20 Uhr immer noch dunkel. Da geht man doch gerne arbeiten 🤷‍♀️

8.20 Uhr, ein kurzer Blick über die Stadt. Wie immer verzaubert der Anblick. Ich weiß nicht wie viele Bilder ich von hier oben schon habe. Wahrscheinlich könnte ich ganze Alben füllen.

10.08 Uhr…die Kollegen haben immer noch keine Zeit für ein gemeinsames Frühstück. Mein Magen hängt jetzt in den Seilen.

Nachmittag

15.17 Uhr! Endlich Feierabend…noch fließt der Verkehr durch die Stadt. Auf dem Weg liegt ein Laden, in dem ich mir noch einen leckeren Kaffee holen werde. So ist mein Plan…

15.40 Uhr. An dem Laden, mit dem guten Kaffee, stolpere ich über diese Ringelblume. Die hat wohl noch nicht mitbekommen, dass es eigentlich nicht mehr ihre Zeit ist. Im Moment haben wir 16° C. Soll man da an einen Novembertag denken? Ich kann sie verstehen

15.50 Uhr! KAFFEE! Toll, jetzt gibt es hier einen Recyclebecher. Aus Bambus. Und der Kaffee schmeckt tatsächlich auch noch aus dem Becher. Ich kann ihn immer wieder benutzen oder ihn zurückgeben. Eine gute Idee.

16.15 Uhr bin ich bei der Wollnerin angekommen. Prompt stolpere ich hier über eine neue unglaublich schöne Färbung. Mich kribbelt es gleich in den Stricknadeln.

17.45 Uhr. Mein Strickstück wächst schnell. Ich freue mich schon, wenn der Pulli fertig ist. Und Magda hat dann auch wieder die Aufgabe, mich zu fotografieren. (Manchmal habe ich den Verdacht, ich werde süchtig danach, abgelichtet zu werden)

17.50 Uhr. Wir werden mit verführerischen Leckereien verwöhnt. Ich kann nicht widerstehen. Wie auch. Die sehen nicht nur lecker aus, sondern schmecken auch.

Das war ein schöner Tag. Jetzt werde ich mich noch auf mein Sofa fläzen und mit dem Kerl gemütlich lesen und ein Glas Wein genießen. Morgen dreht sich wieder das Lebens-Karussell. Hast du auch schon mal 12 Bilder von deinem Tag gesammelt?

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Samstagsplausch {45.18} Nebel

Nebel

Jetzt ist es doch noch Herbst geworden. Wenn der Nebel am Morgen durch die Straßen wabert. Nebel erinnert mich immer an meine Schwester. Als sie lesen lernte, gab es einen Abschnitt in ihrer Lesefibel:

Nebel, Nebel, überall. In den Straßen. Im Park auf dem Spielplatz…

Unsere Mutter saß mit meiner Schwester stundenlang, bis das Schwesterlein den Text lesen konnte. Im Grunde, hatte sie es aber auswendig gelernt. Wenn man auf einen anderen Teil als den Anfang tippte, wusste Sie nicht, was da stand. Inzwischen konnten wir alle den Text auswendig. Und wenn die Mutter die Fibel herauszog, plapperten wir alle “Nebel, Nebel, überall…” Wir fanden es lustig. Meine Mutter nicht. Die Schwester mochte Jahrelang nicht gerne lesen. Und heute, verschlingt das Schwesterherz richtig schwierige Literatur. Wie war das bei dir? Hattest du gleich von Anfang an Lust auf’s Lesen?

Ich lese sehr gerne. Das zeigt sich auch in meinem Lesezimmer. Dort findest du eine neue Rezension von einem Buch, das ich nicht besonders anspruchsvoll fand, dafür aber sehr lustig. Da fällt mir noch etwas zu meinem Lesezimmer ein: Ich sammel seit einiger Zeit auch deine Bücher. Wenn du mir vielleicht ein Buch vorstellen möchtest, das dich beeindruckt hat, dann nüscht wie ran da. 

So, wie war denn nun meine Woche! Ich fand eher durchwachsen. Auch, wenn ich vermutlich wieder in deinen Augen eine Menge gemacht habe, hatte ich das Gefühl, nur arbeiten gewesen zu sein. In meinem Berufszweig herrscht gerade Hochkonjunktur. Weiß der Geier warum! So dass ich mit einigen Überstunden die Woche abgeschlossen habe. Der Kerl findet aber, obwohl ich mehr Arbeit habe, scheine ich im ganzen entspannter. Das kann schon sein… Im Moment bin ich eher müde und wünsche mich nach Sizilien zurück.

Der Plan ist, mehr die Eltern zu besuchen. Auch, wenn es nur auf ein paar Minuten ist. Der Vater hat neuerdings ein neues Hobby. Egal, was ich zu sagen habe, gibt er mir Contra, so dass ich immer sofort reagiere und gegenhalte. Das hatte er schon immer mit mir. Aber in der letzten Zeit empfinde ich es als anstrengend, und es nimmt zu. Ja, sie sind eben nicht mehr die Jüngsten, und wer weiß, wie lange ich sie noch habe. Weshalb ich mir nun einen Plan gemacht habe und versuchen möchte, diesem Grummelmann die Stirn zu bieten und nicht mehr auf seine Sticheleien zu reagieren. Mal sehen, wie es wird.

Kommen wir zu meinem Gestricksel. Stelle dir vor, ich habe meine Handschuhe fertig. Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der sie mir fotografiert. Außerdem wartet noch mein Mohairschal darauf, endlich vorgeführt zu werden. Wo ist denn bloß meine Fotografin? Einen Plan habe ich auch. Ich habe eine Wolle, die zu einem schönen Pulli verstrickt werden möchte. Und ich will mir ein zweites Paar Handschuhe stricken. Vielleicht sogar noch mehr. Denn ich habe ein tolles Buch zum Handschuhstricken bekommen. Und das neue Buch von Stine und Stitch. Da handelt es sich aber um ein Sockenbuch. Hast du auch etwas Neues auf den Nadeln? Ich bin gespannt, was du zu erzählen hast:…


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Samstagsplausch {44.18}

Ich bin wieder da!

Was, du hast gar nicht gewusst, dass ich weg war? Naja, macht ja nichts. Ich bin ja wieder da! seit fast einem Jahr, haben mein Kerl und ich uns auf die 4 Tage mit unseren Freunden gefreut. Eigentlich sind es sogar 2 Jahre. Wir hatten geplant nach Sizilien zu fahren. 4 Tage mit ganz besonderen Freunden unterwegs. Und ich kann dir sagen, Sizilien ist unglaublich schön. Vielleicht lag es aber auch an diesen Freunden, mit denen wir unterwegs waren.
Den letzten Samstagsplausch war ich nicht in Berlin. Deshalb auch eher die spärliche Reaktion meinerseits. Nachdem wir wieder in der Stadt waren, durfte ich gleich wieder voll arbeiten. Zeit für den Computer oder das Netz, hatte ich damit auch nicht. Selbst zum lesen bin ich kaum gekommen, obwohl ich ein wirklich mitreißendes Buch vor der Nase hatte. Hast du schon mal von Peter Prange gehört? Ein prima Autor, der  über sehr spannende Themen schreibt. Dieses Mal geht es u eine Familie in Deutschland ab 1933. Wie es mir gefallen hat, das werde ich nächste Woche in meinem Lesezimmer erzählen.

Gestern habe ich meine Schlemmerstrickerinnen getroffen. Halt nein, ich habe sie bei mir zu Hause gehabt. Chrissi hat einen so leckeren Apfelkuchen gebacken, dass ich unbedingt das Rezept brauche. Marion, hat uns mit einer fantastischen Suppe verwöhnt und Betty hatte einen Kichererbsensalat mitgebracht, der auch besonders gut geschmeckt hat. Ich habe den Mädels etwas aus dem Kochbuch, das ich hier vorgestellt habe, gemacht. Ich bin heute noch so satt…

Am Donnerstagabend, hatte ich den Kerl noch dazu überredet, meinen 12tel Blick fotografieren zu gehen. Und dabei sind wir am Zoopalast vorbei gefahren. Der Zoopalast ist eines unserer schönsten Kinos in der Stadt. Da läuft gerade ein Film (YouTube), den ich unbedingt sehen möchte. Vielleicht schaffen wir es am Sonntag dorthin.
Hast du auch etwas schönes vor?

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Der 12tel Blick vom Oktober

Der Oktober-Blick über den Breitscheidplatz

Ich habe mir mit dem Oktober-Blick Zeit gelassen. Am Samstag werde ich dir auch erklären warum. gestern war ich, mit dem Kerl in seinem Büro. Von dort aus mache ich die Bilder über den Breitscheidplatz. Ich hatte mir den Abend ausgesucht. Jetzt wo es wieder früher dunkel ist, würde das Bild bestimmt toll aussehen. Ich glaube, ich habe mir nicht zu viel versprochen. Schau…

Es waren einige Fußgänger unterwegs. Die sind so natürlich nicht besonders gut zu sehen. Dafür aber die fahrenden Autos. Die Stadt leuchtet einfach immer so schön. Ein wenig kompliziert war das fotografieren schon. Ich kann nämlich das Fenster nicht öffnen. Durch die Scheibe fotografieren macht fast immer Spiegelbilder… Jetzt wo ich es aufschreibe, könnte ich mir fast vor die Stirn schlagen. Ich habe doch einen Filter, den ich vor das Objektiv hätte schrauben können. Hast du schon mal mit einem Polarisationsfilters, bzw Polfilter, gearbeitet? Ich habe dazu eine nette Seite gefunden. Da wird einiges sehr schön erklärt. Tja, was man nicht im Kopf hat. Der Filter lag zu Hause… Ich werde noch einmal ein Bild im Dunkeln durch die Scheibe machen. Mal sehen, wie das wird.

Ich hatte aber noch ein wenig experimentiert. Kannst du dich daran erinnern, dass ich mir eine Glaskugel besorgt habe? Ich habe sie mitgenommen (an so was habe ich gedacht 🤷‍♀️). Es hat ein wenig gedauert, bis ich die richtigen Einstellungen gefunden hatte. Aber dann habe ich das fast perfekte Bild gemacht.

Und jetzt noch der Überblick. Die Sammlung ist fast komplett. Noch zwei Monate und dann… muss ich mir wieder einen neuen Platz suchen von dem aus ich 12 mal ein Bild machen möchte. Hast du schon eine Idee? Oder einen Tipp?

Eine hübsche Sammlung habe ich schon vom Breitscheidplatz. Was es mit dem Brunnen auf sich hat, hatte ich schon erzählt. Im Juni hatte ich von dem Europacenter erzählt, das als mein Standort für die Fotos ist.  Für den nächsten Blick, werde ich noch mal in der Geschichte dieses Ortes stöbern. Vielleicht kann ich dir dann wieder etwas Neues/Altes erzählen. Da ich wieder einmal ziemlich spät dran bin, verlinke ich meine Bilder schnell noch bei Eva. Da muss man einfach stöbern gehen. So viele schöne Blicke haben sich dort versammelt.

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