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Damona, ein Tuch nach Birgit Freyer

Damona, eine keltische Prinzessin

Damona hört sich doch toll an! Ich musste direkt mal googlen, wer Damona gewesen sein soll. Damona war eine keltische Göttin. Sie war die Partnerin des Heilgottes Bormo. Damit ist dann auch meine Sucht nach der Namensforschung ausgereizt. Ich fand einfach nur die Anleitung toll, weshalb ich den MysteryKal von Birgit Freyer mit gestrickt habe. Ich mag keine Mysterys mehr, denn ich bin zu oft hineingefallen.

Bei dem Tuch hatte ich aber schon bei Marion gelinst. Und was ich da sah, gefiel mir so gut, dass ich in meinen Vorräten nachschaute, ob ich passende Wolle habe. Hatte ich tatsächlich. Lustigerweise sogar aus dem Hause Freyer. Filace Noble aus Kashmir, Merino… ein wirklich feines Garn in der Farbe Almonde. Als zweiter Faden kam dann das dunklere Setamo in Frage. Ein Garn aus 50% Seide, 50% Mohair.

Ziemlich fluffig das ganze. Und zusammen verstrickt, ein Träumchen. Das Tuch ist so luftig leicht, dass man es kaum merkt, wenn man es um den Hals legt. Das Tuch wird eigentlich mit einer Freyertypischen Spitze gestrickt. Ich mag ihre Spitzen-Tücher, aber in diesem Fall, fand ich es zu altbacken. Ich bin ja nun mal der sportlicher Typ.

Gestrickt habe ich das Tuch mit einer 4,5 Nadel. Es hat eine Bananenform und das Muster ist sehr einfach zu verstehen, wenn man die Spitze weglässt. Damit es nicht ganz zu einfach und schlicht ist, habe ich einen Mustersatz der Spitze mit eingefügt. Wenn du wissen willst, wie das Original aussieht, dann musst du mal hier schauen. Aber auch Marion ihr Tuch ist inzwischen fertig.

Ich kann dir nur sagen, ich bin sehr glücklich mit dem Tuch, so wie es ist. In der Kal-Gruppe bin ich allerdings etwas angestoßen damit, nicht das ganze Tuch zu stricken. “Es ist dann kein echtes Freyer-Tuch!”
Es hat auch so schon eine ordentliche Größe. 2,26 Meter lang und an der breitesten Stelle ist es auch ohne die Spitze 67 cm. Das reicht mir völlig aus.

Das Damona-Tuch hat noch einen lustigen Effekt, der mir am Anfang gar nicht aufgefallen ist. Das Mohairgarn war am Anfang etwas dünner. Warum auch immer es wie ein Spinnenfädchen aussah, keine Ahnung. Aber das hat zur Folge, dass es über die Hälfte des Tuches heller scheint und erst zum Ende hin einen kräftigeren Ton bekommt. Hoffentlich geht es mir im Laufe der Zeit dort, an den dünnen Stellen nicht kaputt.

Zusammenfassung

Größe 226 cm lang 67 cm tief
Wolle Filace Biagoli Noble 44 Gramm verbraucht
Filace by Birgit Freyer Setamo  ca 50 Gramm verbraucht
Nadel 4,5
Anleitung Birgit Freyer Damona 

1+

Abstand bitte! {Samstagsplausch 21/20}

Abstand bitte!

Du weißt ja, ich trinke sehr gerne Kaffee. Und das am liebsten in einem Café. Ich mag es, wenn man mir den frischen Kaffee an den Tisch bringt und ich den Gesprächen am Nachbartisch lauschen kann. Ich habe immer wieder gerne Berliner Geschichten geschrieben. Aber seitdem die Cafés wieder offen haben und man sich in der Öffentlichkeit treffen kann, ist es immer noch mit Abstand. Was musste ich grinsen, als wir letzte Woche bei unserem Hofladen saßen. Die Tische und Stühle standen in lustigen Kreidemarkierungen auf der Straße, damit der Abstand gewährleistet werden konnte. Wehe, sie würden über die Linie gezogen.

In unsere Lieblingsstrandbar bringen wir inzwischen unsere eigenen Stühle mit. So sitzen wir bei der Bar aber weit genug von den anderen Gästen entfernt. Als mein Kerl mit unserem kühlen Bier zurückkam, hatte er eine ältere Frau im Schlepptau, die wissen wollte, woher wir diese Stühle hätten. Der Kerl war schon etwas maulig, weil sie ihm schon an der Bar im Nacken, auf Abstand verzichtend, stand. Sie hustete immer wieder, zwischen den Sätzen, vor sich hin. Der Kerl antwortete recht unwirsch und verwies sie auf Mindestabstand, was sie aber geflissen überhörte.

Und wie ist das nun in der Fussballkneipe, die nun ein Restaurant ist, damit sie überhaupt öffnen kann? Der Kerl bekommt eine Nummer zugewiesen, damit weiß dann die Wirtin, dass er in dem Laden war. In anderen Einrichtungen, musst du deine Telefonnummer oder Emailadresse hinterlegen. (Ist das überhaupt DSGVO konform oder ist das im Moment ausgesetzt, wie die Nutzung des öffentlichen Straßenlandes, für die Gastronomie?) Geraucht werden darf dann natürlich nicht mehr. Dafür sitzen die meisten Gäste dann lieber an der frischen Luft. Eben des Rauchens willen.

Die Bedienungen flitzen mit einem Mund-Nasen-Schutz zwischen den Gästen herum. (Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, nicht besonders schön, wenn man das Ding 8 Stunden im Gesicht hat.) Sie kommen ganz schön ins Schwitzen, weil die Kunden niemals gemeinsam eine Bestellung aufgeben. Aber auch die Fußgänger, die an den Gästen vorbei wollen, müssen sich an den Tischen mit einem Mindestabstand vorbei schieben. So der eine oder andere Passant, wechselt dann lieber die Straßenseite.

Es ist einfach nicht einfach, den Abstand einzuhalten. Da sitze ich nun doch wieder mit meinem Kaffee und dem Strickzeug oder Buch auf meiner Terrasse oder treffe mich mit den Nachbarn auf deren Balkon. So bleiben wir immer hübsch auf Abstand. Aber wie lange soll das noch so weiter gehen? Wenn ich so durch die Straßen radel, dann sehe ich die Menschen immer mehr zusammenrücken und immer mehr auf den Abstand verzichten. Sie sehnen sich nach Normalität!

Je größer eine Sache oder ein Geheimnis, desto größer auch der Abstand, den es zu gewinnen gilt.

(Wladimir Wladimirowitsch Majakowski)

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6+

Raus, raus, ab nach Draußen {Samstagsplausch 20/20}

Raus, nach Draußen

Ist das herrlich. Draußen an einem Tisch, in einem Cafè sitzend, den ersten Kaffee genossen. Wie ein Geschenk kam der mir vor. Nur waren die Bedienungen sich noch nicht einig, ob wir auch echte Tassen und Teller bekommen können. Mein ökologisches Bewusstsein hat dabei schon etwas laut gemurrt, weil ich dachte, unnötigen Müll zu produzieren, damit hätte es ein Ende. Denn auch meinen Mehrwegbecher wollten sie mir nicht füllen. Doch in der Sonne sitzend, beruhigte sich mein Gemüt wieder. Es wird ja langsam besser. Ich hab mich mit der Freundin getroffen und draußen schnattert es sich fast noch mal so schön. Das Strickzeug blieb sogar in der Tasche und die Zeit flog nur so dahin.

Ach ja Strickzeug

Ich stricke immer noch an meinem Krönchenpullover. Ich musste mir erst zwei Knäuel Wolle besorgen, denn meine passenden Vorräte gingen zur neige. Dabei fehlt nur noch ein Drittel vom Ärmel. Es schleppt sich etwas. Na, auch das werde ich dieses Wochenende (vielleicht) hin bekommen.
Ich musste letzte Woche wieder arbeiten und bin irgendwie meiner Zeit hinterher gerannt. Dafür habe ich ein neues Kochbuch bekommen und hoffe, dem Kerl demnächst ein japanisches Menü vorzusetzen. Er glaubt ja immer noch, Japaner essen nur Tofu und Sushi. Dabei gibt es so viele tolle Rezepte, die sich sehr lecker lesen. Zwischendurch blättere ich in einem Reiseführer durch Deutschland. Urlaubsideen hatte ich bis dahin keine. Nun fallen mir immer mehr interessante Ecken Deutschlands auf, die ich noch nie gesehen habe. Urlaub ist in diesen Tagen ja auch etwas schwieriger zu planen. Wollen wir mal hoffen, dass die uns unsere Freiheiten nicht wieder wegnehmen. Hast oder hattest du Urlaubspläne?

Noch einmal Draußen

Ist es bei dir auch so frisch? Wer in der Sonne sitzen kann, der hat es gut. Denn sobald der Wind ums Eck fegt, klappern die Zähne. Der Kerl und ich haben es gestern wieder versucht, an der Spree zu sitzen. Kaum waren wir an dem Fluss angekommen, verzog sich die Sonne hinter eine dicke Wolke. Die blieb auch dort, bis wir wieder nach Hause fuhren. Es sind die Eisheiligen die sich wieder genau Mitte Mai getroffen haben. Mamertus, Bischof von Vienne, Pankratius, frühchristlicher Märtyrer, Servatius, Bischof von Tongeren, Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer und zum Schluss die Sophia, frühchristliche Märtyrerin und Mutter Dreier geweihter Jungfrauen …Wir können hoffen, dass sie sich jetzt ausgefrostet haben.

So genug geschwafelt. Du merkst, meine Woche war nicht sehr spannend. Vielleicht sah es bei dir anders aus. Man erlebt ja kaum noch etwas besonderes.

So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

(Leonardo da Vinci)

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5+

Ein Tag wie jeder andere {12 von 12 im Mai}

Ein Tag wie jeder andere

12 Bilder von meinem Tag. Eigentlich ein ganz normaler Tag. Ein Tag wie jeder andere eben. Zur Zeit habe ich ohnehin das Gefühl, dass alles gleichläuft. Nicht dass ich mich langweilen würde…
12 Bilder vom 12. des Monats Mai sammelt mal wieder Draußen nur Kännchen. Nicht immer schaffe ich es dabei zu sein. Mal sehen, wie weit ich heute komme:

Natürlich starte ich mit einem Kaffee. Gemütlich in meiner Schlafanzughose, denn es ist heute sehr kalt.

Dann arbeite ich mein Bullett Journal auf. Ich notiere mir zu jedem Tag, was ich gemacht habe und vor allem, was besonders schön war. Gestern zum Beispiel habe ich einen Aquarellkasten von Magda vermacht bekommen 😊

Dann hat sich Toffie zum kuscheln auf meinem Schoß breit gemacht. Eigentlich wollte ich in meinem neuen Strickbuch blättern, dass ich gewonnen habe. Aber Katze geht nun einmal vor.

Zum Muttertag habe ich von dem Monsterjungen ganz besonders schöne Blumen geschenkt bekommen. Eigentlich habe ich keine Schnittblumen mehr in meiner Wohnung, weil die Katzen jedesmal an den Blüten knabbern. Die scheinen sie aber zu ignorieren. Vielleicht duften sie zu doll. Beschnitten mussten sie aber werden, damit sie länger halten.

Blogarbeit. Karminchen hilft mir dabei ein bisschen. Gestern schon habe ich 5 Stunden an einem neuen Post geschrieben. Erstaunlich, wieviel Zeit so ein Blog frisst.

Duschen musste ich natürlich auch noch. So viel Zeit habe ich dann doch nicht mehr. Ich muss ja heute noch zur Arbeit.

Aber für eine Waschmaschinenladung reicht es noch. Es wird wohl passen, dass ich sie noch aufhängen kann. Ich bin noch ein bisschen hin und her gerissen, ob ich heute mit dem Fahrrad fahre. Es ist so kalt.

Da fällt mir ein, ich habe ja das Geschenk für die Kollegin noch nicht eingepackt, die Geburtstag hatte. Zum Glück habe ich so viele hübsche Tüten. Ob ihr mein Geschenk gefällt? Ich hoffe doch.

Es wird Zeit, dass ich mein Abendbrot vorbereite. Dieses Mal habe ich noch etwas von meinem vegetarischen Gulasch übrig. Mit etwas Tomaten, frischen Champignons, Salat, Feta und gekochter Hirse, wird es mich heute Abend bestimmt satt machen. Wirfst du viele Lebensmittel weg? Oder findest du immer noch eine Verwertung?

Ich stricke jetzt noch ein bisschen an meinem Ufo weiter. Nervös sitze ich jetzt wie auf Kohlen. Manchmal schleicht die Uhr und manchmal hat sie es so eilig, dass man nicht bemerkt, wie die Zeit vergeht…

Prima, die Waschmaschine ist doch noch fertig geworden, dann kann ich die Wäsche ja gleich aufhängen, bevor ich gehen muss. Strickzeug in die Ecke schmeißen, aufstehen, was tun. Dann geht die Zeit schneller vorbei.

Ich habe mich gerade für mein Auto entschieden. Vorausgesetzt es springt an. denn die Batterie ist zur Zeit ziemlich schlapp. Ich warte auf eine Neue. Mein Schrauber weiß bescheid. Es war schön mit dir, aber ich muss jetzt los zur Arbeit. Dahin kann ich dich nicht mitnehmen.

Meine 12 Bilder vom 12. Mai verlinke ich wieder bei Caro...

3+

Lachen für die Seele {Samstagsplausch 19/20}

Wartest du auf den Samstagsplausch? Manchmal klappt es nicht so, wie ich es mir vorstelle. Da hilft nur…Lachen und nachträglich machen…

Lachen ist für die Seele

Lachen ist so wichtig! Es vertreibt Böses und hilft der Seele wieder stabil zu werden. Stelle dich doch einfach mal mitten in dein Zimmer und fange aus dem Nichts heraus an zu lachen. Einfach nur Hahahaha… Hohohoho… Dein Herz fängt an, dieses Lachen aufzunehmen und lächelt. Was Anfangs etwas schwer wirkte, wird immer leichter. Das Gesicht verzieht sich zu einem breiten Grinsen und mit einem mal, lacht dein ganzer Körper. Wenn es gut geht, dann bekommst du einen angenehmen Lachkrampf und lachst was das Zeug hält.

Der Erwachsene Mensch lacht viel zu selten. Kinder sind viel schneller bereit, sich auszuschütten vor Lachen. Wir sollten viel öfter versuchen, etwas von der lächerlichen Seite aus zu sehen. Lachen kann uns helfen Drohendes zu überwinden. Die Muskeln lockern sich und der Geist macht sich frei eine Lösung zu finden. Sogar Affen können lachen, wusstest du das? Lachen festigt Beziehungen und stärkt dein Immunsystem.

Katzen machen Spaß

Unsere Katzen haben uns gestern sehr zum Lachen gebracht. Meine Orchideen hatten es mal wieder dringend nötig ein Bad zu nehmen. Dazu stelle ich sie gerne in die Badewanne und brause die Pflanzen ab. Die Wanne füllt sich mit Wasser und die Töpfe bleiben einige Stunden darin stehen. Aber auch unser Katzen mögen es in der Badewanne zu spielen. Sie springen dazu einfach auf den Rand der Wanne und mit dem nächsten Satz hinein. Das Badezimmer war dunkel, die Braune schob sich durch den Türspalt und machte ihre erprobten Hüpfer. Nur, das dieses mal Wasser in der Wanne war. Erschrocken drehte sie sich und lief tropfnass aus dem Bad.

Etwas später saß der Kerl im Bad und Katze Nummer zwei begleitete ihn. Er warnte noch: “Achtung da ist Wasser drin!” Doch Schwupps, war auch sie im Wasser gelandet. Das graue Tier nahm es eher gelassen. Sie sprang wieder aus dem Wasser und tat so, als wäre es selbstverständlich. Aber beide Male musste ich herzhaft lachen. Es war so lustig! Da habe ich bemerkt, dass ich schon lange nicht mehr so herzlich gelacht habe.

Meine Woche

Die Woche war nicht besonders. Ich kann nicht gut mit einem Mundschutz einkaufen gehen. Es nervt mich einfach zu sehr. So kaufen wir nun etwas mehr, dafür gezielter ein.
Ich freue mich schon, dass demnächst vielleicht wieder Cafés aufmachen könnten. Der Kerl und ich haben einen Biergarten entdeckt, der Frisches to Go verkauft. In der Sonne einen Kaffee zu genießen, davon habe ich ja schon letzten Samstag geschwärmt.

Endlich habe ich ein Ufo fertig gemacht. Meine neue Jacke habe ich dir auch gezeigt. Eine Rezension ist endlich fertig geschrieben. Ein tolles Buch, dass ich dir ans Herz legen möchte. Das Tor habe ich ausgelesen, was mich eher enttäuscht hat. Aber davon erzähle ich dir demnächst in meinem Lesezimmer.
In meinem Briefkasten war ein dicker Umschlag, in dem ich eine liebe Überraschung von Wippsteers, bzw. Christina bekam. Und bei Instagram habe ich ein Srickbuch gewonnen. Jetzt warte ich jeden Tag sehnlichst darauf. Also alles in allem, doch eine tolle Woche.

Lachst du denn genug? Wenn nicht, dann versuche es doch einfach mal mit dem Lachen ohne Grund, so wie ich es oben beschrieben habe.

Wesentliche Dinge im Leben sind nicht zuletzt der Humor und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen

(Yehudi Menuhin)

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4+