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Der Kaffee ist fertig {Samstagsplausch 24.19}

Der Kaffee ist fertig

Ich habe mir gerade einen Kaffee gemacht. Und dem Kerl ins Ohr geflötet “Der Kaffee ist fertig”. Was glaubst du, was der dann gemacht hat? Er hat sich noch einmal umgedreht. Ja, er liegt noch im Bett… Ich werde ihm bei meiner zweiten Tasse dann noch einmal ins Ohr flüstern “Der Kaffee ist fertig!” Vielleicht kann ich ihn dann doch noch dazu bewegen, aufzustehen. Wobei ich es doch sehr genieße, alleine auf der Terrasse zu sitzen und dem Vogelpiepsen zu lauschen. Die Miezekatzen sind meine stillen Begleiter und ich kann mich meinem Gestricksel oder/und meinem Buch widmen.

Magst du einen Kaffee?

Ich bin nicht mehr ganz so süchtig nach Kaffee, aber ohne meine zwei Tassen am Morgen fühle ich mich nicht gut. Ich weiß, viele sind eher die Teeliebhaber. Kann ich akzeptieren. Dann bitte, einen Tee für dich. Ich will dir von meiner Woche erzählen.
Am letzten Wochenende schlug ich mir wieder die Nächte um die Ohren. Jetzt habe ich ein bisschen Ruhe, bis ich wieder Nachts zum Einsatz komme…Wieder hatte ich ein Loch in meinem Zeitkontinuum (Kopf). Aber das habe ich mit einem Trick recht schnell behoben. Wir haben Freunde zum Grillen im Garten eingeladen. Da blieb mir keine Zeit um über meine Wehwehchen nach zu denken. Es war ein lustiger Nachmittag. Ich brauchte nicht mal einen zusätzlichen Kaffee.

Noch mal Kaffee

Dienstag und Mittwoch durfte ich schon wieder arbeiten. Früh am Morgen mache ich mir meinen ersten Kaffee. Den Zweiten trinke ich im Schnellverfahren. Am Nachmittag war mir schon nicht mehr nach dem braunen Gesöff. Da wollte ich was Kühles. Mit dem Kerl traf ich mich im Biergarten und wir suchten uns ein schattiges Plätzchen.

Man soll es nicht glauben, aber plötzlich war die Woche um. Gestern saß ich bei den Eltern im Garten und dachte über einen Gartenpost nach. So richtig will mir aber nichts einfallen. Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit, für den Monatsbeitrag bei Andrea.
Ein kurzer Besuch bei der Wollnerin und ein kühles Bier an der Spree, dann trafen der Kerl und ich Freunde. Geburtstag wurde gefeiert. Ach, das Leben kann so schön sein. (Wenn es da nicht diese schlechten Nachrichten aus der Welt gäbe) Ich husche jetzt noch einmal zu dem Kerl und puste ihm ins Ohr, dann flöte ich, zum wie vielten Male auch immer “Der Kaffee ist fertig”

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 Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

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Nach dem Gewitter {12 von 12 Juni}

Der Tag nach dem Gewitter

So bin ich heute Morgen gestartet. Nachdem gestern Abend in Berlin Land unter war, Gewitter, Unwetter mit Starkregen. Sonnig wurde es erst im Laufe des Tages. Aber das Gewitter hat eine schwüle Luft in der Stadt hinterlassen.

Meinen ersten Kaffee, hatte ich schon sehr früh. Ich musste mal gucken, welchen Schaden meine Pflanzen, nach dem Gewitter genommen haben. Es hielt sich in Grenzen.

Noch sind alle Straßen recht leer. So kann ich schnell auf den Fahrbahnen radeln. Wenn erst die Autofahrer unterwegs sind, ernte ich nur wieder Missmut. Das Gewitter hat alle Straßen sauber gewaschen. Es riecht so gut. Frisch. Und doch merkt man, das war noch nicht alles gestern Nacht.

Viele Straßen sind noch überflutet. Da mit dem Rad durch zu fahren, wäre völlig verrückt. Ich habe lieber einen großen Bogen gemacht.

Erst um 10.30 Uhr konnte ich mich zum Frühstück hinsetzen. Heute gibt es Apfel, Nektarine, Erdbeeren, Joghurt. Das macht mich für ein paar Stunden satt.

Feierabend. Meine Freundinnen hatten geunkt, dass es zu meinem Feierabend wieder Gewittern würde. So wie schon letzte Woche. Aber heute war ich vorbereitet, damit ich nicht wieder so nass werde, habe ich mir ein Regencape eingepackt. Aber siehst du auch nur eine Regenwolke?

Quer durch die Stadt. Einmal durch den Tiergarten. Es ist furchtbar warm und die Luft ist sehr schwer. Irgendwie wie in Bangkok.

Ich fahre sehr langsam, damit der Wind mich kühlen kann. Die Sonne brennt gnadenlos. Aber Gewitter ist keines zu sehen.

Ich habe es geschafft. Ich bin im Bikini angekommen. Mein Fahrradkorb ist verbogen und im Bikini gibt es einen Laden, der vielleicht ein Ersatzteil hat. Die Verkäuferin war sehr freundlich, konnte mir aber nicht helfen. Ich muss das Teil wohl doch im Netz bestellen…. Eine Idee habe ich noch…

Vielleicht können die mir helfen. … Verlockende Angebote lenken mich ab. Der Verkäufer kann mir das Teil tatsächlich auch nur bestellen. Dann eben nicht. Wieder auf’s Rad. Ab nach Hause.

Vorher noch das Abendessen besorgen.

Inzwischen ist der Himmel zugezogen und der Wind hat zugenommen. Der Kerl und ich sitzen auf der Terrasse und warten auf das Schauspiel. Im Garten hat gerade ein Baum laut gekracht, der ist bestimmt gebrochen. Das Gewitter kommt …

Es ist dunkel und es schüttet. In den Nachrichten wird von Chaos berichtet.

Ich hoffe, bei dir hat das Gewitter nicht so viel Schaden angerichtet.
Meine 12 Bilder schicke ich wieder zu “Draußen nur Kännchen”. Einmal im Monat werden am 12. zwölf Bilder vom Tag gemacht. Wenn es klappt, dann mache ich auch gerne mit.

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Heiss …, heisser …, Gewitter {Samstagsplausch 23.19}

Heiss …, heisser …, Gewitter

Man, war das heiss diese Woche. So schnell heiss, auf volle Pulle, das wollte ich nun auch wieder nicht. Vor allem, wenn man in einem Hochhaus arbeitet und schon seit Jahren auf eine Klimaanlage wartet. (Leider hat mein Arbeitgeber sämtliche Umbauarbeiten eingestellt.) Vorgestern bin ich, obwohl ich frei hatte, eingesprungen. Eine Kollegin hat es aus den Schuhen geworfen. Lag vielleicht auch ein bisschen am Heiss. Wäre ich mal zu Hause geblieben. Denn als ich meine Schicht beendet hatte und vor das Haus trat, da schüttete es schon. Ein mächtiges Gewitter tobte sich über dem Bezirk aus und sehr viel Wasser platschte auf die Straßen. Es war aber auch besonders heiß an dem Tag. Ich stand da nun und wartete darauf , dass sich das Gewitter wieder beruhigen möchte. Doch es sah nicht so aus, als würde es mir den Gefallen tun. Ergeben habe ich mich in meinem Sommerkleidchen, ohne Regenjacke, auf mein Fahrrad gesetzt und bin in das Gewitter hinausgeradelt. Es war nicht mehr heiss, es war sogar angenehm, durch den strömenden Regen zu fahren.

heisser …,

Es blitzte und donnerte. Ich kam genau eine Kreuzung weit und dann stand ich unter einem großen Balkon. Ein Mann sprang ebenfalls unter den Regenschutz und wir philosophierten über das Gewitter, wie heiss es in den letzten Tagen geworden ist, es wohl noch heisser werden wird diesen Sommer und über die brennenden Wälder um Berlin. Noch ein Mann fand Schutz unter dem Vorbau und auch er wusste einiges zum Wetter zu sagen. Dann schweigen. Weil das Gewitter immer noch nicht nachließ, und die Wassermassen vom Himmel ebenso wenig, beschloss ich dann einfach ins Nasse zu radeln. Der Regen fühlte sich wirklich angenehm an. Und vielleicht war es von Vorteil, dass ich nur ein Sommerkleid anhatte.

Gewitter

Die Straßen waren unglaublich voll und doch war ich schnell unterwegs gewesen. Die Autos standen mehr, als dass sie fuhren. Liegt wohl daran, dass sie in Kreuzberg gerade einige Straßen wegen dem Karneval der Kulturen gesperrt haben. Da wird es bestimmt auch wieder heiss zugehen, an diesem Wochenende. Ich radelte also in einem ordentlichen Tempo an den stehenden Autos vorbei. Gut so, denn auf den Straßen sammelte sich schon reichlich Wasser, welches ich bei fahrenden Autos direkt in die Seite bekommen hätte. Die Pfützen waren so tief, dass die Fahrzeuge bis zur Türkante versanken.

Nicht mehr so heiss…

…war es, als ich in meinem Wohnbezirk ankam. Die Luft hatte sich gut abgekühlt. Unangenehm war es trotzdem noch nicht. Gewundert habe ich mich nur mal wieder, dass es bei uns zu Hause zwar auch geregnet hat, aber nicht in den Mengen, wie in Kreuzberg. Unter den Bäumen waren trockene Stellen zu sehen. Ich war da bestimmt für die Fußgänger ein witziger Anblick, so nass wie ich war. Zu Hause angekommen, verschwand ich erst einmal unter der warmen Dusche.

Der Rest meiner Woche war vollgepackt mit Freundinnen treffen, so wie gestern, da hatten wir Schlemmerstricken, (Du weißt schon, viel essen, quatschen und natürlich Stricken.) Dienstag schauten wir uns den offenen Strickkreis bei Wollen Berlin an, Am Mittwoch waren wir mit Freunden auf dem Rüdesheimer Weinfest. Dabei haben wir unseren Städtetripp geplant und festgemacht. Ach, das Leben kann so wunderbar sein…



Mach dein Leben wunderbar

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Berlin und seine Spree {12tel Blick}

Berlin liegt an der Spree

Ach watt? Wirklich die Spree? Tatsächlich wurde Berlin irgendwann im 13 Jahrhundert an der Spree gebaut. Sie ist 400 km lang und ein Nebenfluss der Havel. Tatsächlich ist sie sogar länger als die Havel und fließt in Spandau mit eben dieser zusammen. 182 km der Havel sind schiffbar. Die Erpe, Wuhle, Löcknitz und Panke fließen in die Spree und machen Berlin zu einer “Wasserstadt” mit vielen Brücken. (Hier hatte ich schon einmal davon geschrieben) jetzt erwarte aber nicht einen reißenden Fluss mit einer richtigen Überbreite, so wie die Donau oder so. Unsere Spree benimmt sich eher etwas ruhiger und fließt gemächlich durch unsere Stadt.

Woher der Name Spree stammt, da ist man sich nicht ganz so sicher. Die Tschechen, eine Quelle liegt in Böhmen, nennen sie Spo oder Sprowa. Abgeleitet ist der Name wahrscheinlich aus dem germanischen: spreu̯- = stieben, säen, sprengen, spreizen, sprühen.  Die Slawen, die mutmaßlich Berlin gegründet haben, übernahmen den böhmischen Begriff und machten daraus Sprēw,  Sprěva oder Sprěv’a.

44 km, durchfließt die Spree Berlin. Dabei durchzieht sie den Müggelsee und Dämeritzsee. In Köpenick gesellt sich die Dahme zur Spree. In der Mitte Berlins gibt es eine Insel, auf der das neue Stadtschloss entstanden ist und demnächst als Humboldforum eröffnet wird. Wer Berlin besucht, der sollte unbedingt eine Schiffstour auf der Spree und auf den Kanälen der Stadt unternehmen. Vom Wasser aus sieht die Stadt immer wieder anders aus.

Flussbad Berlin

Bei meinen Recherchen bin darauf gestoßen, dass es eine Gruppe gibt, die die Spree wieder sauber bekommen möchte, so dass man auch wieder in ihr Baden kann. Tatsächlich wird der Fluss in der Stadt an regenreichen Tagen als Überlauf genutzt, wodurch die Abwässer der Haushalte und das Wasser von den Straßen in der Spree und seinen Kanälen landet. Nicht immer ein schöner Zustand, weil alles ungefiltert im Fluss landet. Ich würde mich im Moment nicht in das Wasser hinein wagen. Außerdem stören mich die großen Ausflugsboote doch etwas. Aber ich sitze gerne an der Spree. Es gibt einige nette Strandbars die manchmal sogar Berliner Weisse im Angebot haben.

Es gibt eine Alternative zum Schwimmen in der Spree ohne mit dem Spreewasser in Berührung zu kommen. Das Badeschiff. Genutzt hatte ich es aber noch nicht. Nachdem die Spree sich bei Spandau mit der Havel verbündet hat, gibt es einige Sandstrände, an denen ich auch schon baden war. Der Westberliner hat sich dort, z.B. an der Havelchaussee, oft getroffen und das kalte Nass genossen.

Schlossblick im Mai

Auf den Hinterhof hast du schon einen Blick geworfen…  Sie haben mir eine Palme in den Blickwinkel gestellt. Ob die im Juni wieder verschoben sein wird? Außerdem treffe ich nie den richtigen Winkel. Vielleicht wieder beim nächsten Mal. Auf der Schlossstraße ist dagegen schon eine Menge los. Allerdings, habe ich noch keine Boulespieler gesehen. Vielleicht war ich auch zu früh da. Ich werde es im Juni etwas später versuchen.

Wieder einmal kommt mein Blick verspätet. Dabei hatte ich die Bilder längst im Kasten. Nur meine Geschichte zu Berlin fehlte noch. Durch mein Jetlag, rede ich mich jetzt heraus. Dann sprudeln die Worte weniger und mir fehlt der Elan.

Verlinkt zu Evas Verfuchst und zugenähtem Blog, wo man noch mehr schöne Blicke findet.

Bleibe ruhig, wie die Spree in ihrem Bette fließt

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Nachtdienst {Samstagsplausch 22.19}

Nachtdienst

Meine Woche begann damit, dass ich mir die Nächte um die Ohren schlug. Während die meisten von meinen Leserinnen sicherlich selig und süß schliefen, saß ich am Schreibtisch und vergnügte mich mit Aufgaben, die keiner gerne macht. Nachtdienst, heißt für mich in einer unmöglichen Zeit leben. Und wenn ich wieder ins normale Leben zurückkehre, habe ich ein Jetlag. Ein Nachtdienst- Jetlag. Ein Loch im Kopf. Die Monster haben sich als Kleinkinder immer riesig gefreut, wenn ich in meinem Jetlag gesteckt habe und wir einkaufen gegangen sind. Denn dann durften sie alles was sie sonst nicht bekamen, in den Einkaufskorb legen, ohne das Muttern protestiert hätte. So fühlte ich mich am Anfang der Woche, im und nach dem Nachtdienst, wieder einmal völlig fertig. Trotzdem habe ich einen Post über unser Berliner Wasser online gestellt.

Nach dem Nachtdienst…

…da lief meine Woche eher gemächlich. Ich habe einfach nicht die Kraft, viel Aktion zu zeigen, wenn die verkehrte Zeit in mir steckt. So habe ich nur gelesen oder ein paar Reihen gestrickt. Prompt hatten wir auch wieder einen Feiertag, und noch mehr litt mein Zeitgefühl. Der Kerl freute sich, weil ich endlich mal länger als 10 Stunden geschlafen habe. Vatertag war für ihn auch nie ein Thema, weshalb er den ganzen Tag mit mir verbracht hat. Einen gemütlichen Spaziergang zum Biergarten, haben wir trotzdem gemacht. Ich trinke ganz gerne mal eine Berliner Weisse, mit Schuss. Kennst du das? Schon lange stand keine mehr auf meinem Tisch. Am Donnerstag aber wollte ich die mal wieder trinken. Der Kerl brachte mir eine mit und lachte, dass sie aussehen würde, als hätte jemand Brausepulver hinein gekippt. Und genau so hatte sie auch geschmeckt. Die Brauerei füllt die Weisse inzwischen mit Sirup, direkt in Flaschen ab. So schmeckt die dann auch…einfach furchtbar!

Verwöhnt

Am Freitag habe ich mir einen Verwöhntag gegönnt. Frühstück mit Magda und Carina. Sehr lecker. Leider war die Bäckerin scheinbar schlecht gelaunt. Carina strickt gerade an einem echt schönen Pullover…Danach hatte Magda für ihre Firma, von Spreeradio und Curry36, über hundert Currywürste gewonnen. Die Wurstbraterei rückte mit dem Currywurststand direkt vor die Tür von Magda’s Büro an. Nur passte dass Auto nicht in den Hof. Auf der Straße wollte der Wurstmann nicht grillen, das geht angeblich nicht. Am Ende konnten wir ihn aber überreden und der kostenlosen Currywurst, stand nichts mehr im Wege. Ich genoss eine vegane Currywurst und habe die für extra Gut befunden. Noch nie hatte ich eine Wurst ohne Fleisch, die wirklich geschmeckt hat. Die tat es!

Am späten Nachmittag, traf ich mich dann noch mit Yvonne vom Buchbahnhof. Eine Buchbloggerin, die hier beim Samstagsplausch auch fast immer dabei ist. Wir saßen in einem kleinen Cafè im Nikolaiviertel. Dem Tigertörtchen und haben kleine Schweinerein genascht. Zum Schluss habe ich sie noch überredet mit mir zu Dussman, dem Kulturkaufhaus zu gehen. Ich finde immer wieder ein überwältigender Anblick, so viele Bücher und Kulturelles auf einem Platz zu sehen. Auf dem Weg dorthin noch ein bisschen Sightseeing. Unser Berliner Schloss ist doch fast fertig und sehr eindrucksvoll…

Jetzt lasse ich dich aber auch endlich zu Wort kommen. Gab es diese Woche etwas besonderes bei dir?

Mache dir ein schönes Wochenende

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