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Der recycling Strandläufer (mein Strandläufer)

Recycling mal anders

In meinem Schrank gibt es etliches, das nicht mehr angezogen wird. Zeug das auf ein neues Leben wartet, auf ein Recycling. So auch der Wollmantel von meinem Kerl. Seit einiger Zeit lagerte der nun schon dort und nahm eine Menge Platz weg. Wollmäntel sind einfach per se ziemlich dick. Und kuschlig. Ich hatte den Mantel schon in der Waschmaschine “gefilzt”. Der Plan war auf jeden Fall, eine Tasche aus ihm zu machen. Und dann kommt wieder Marion mit ihrem Strandläufer ins Spiel…

Aufgrund der Größe, war der Mantel allerdings nicht ausreichend. So musste noch eine Jeans von Kerl daran glauben. Jeans sind allerdings auch reichlich da, Ich liebe die Größe, des Strandläufers. So viel Platz und trotzdem sieht die Tasche nicht übermäßig groß aus. Die Kamera passt hinein und noch einiges mehr. Selbst ein kleines Strickprojekt findet darin noch Platz.

Das Innenfutter ist aus dem selben Stoff, den ich schon bei dem Strandläufer für meine Schwester verarbeitet habe. Ein Schlüsselband ist ebenfalls vorhanden. Das Webband aus dem die Verzierungen sind habe ich von Magda bekommen. Sie muss einen riesigen Fundus aus allerlei schönen Dingen haben. (Danke für all das Schöne!)

Als die Tasche fertig genäht war, fehlte mir der passende Verschluss. Weißt du eigentlich wie schwierig es ist, den richtigen Verschluss zu finden? Ich weiß nicht, wieviele Geschäfte ich in unserer Stadt abgefahren bin. Berlin hat reichlich Möglichkeiten um so ein Gedöns zu kaufen. Magda hatte mir Frau Patch-it vorgeschlagen und ist auch gleich mit mir dort hin gefahren. Warst du schon einmal in dem Laden von Christiane? Ich kann es dir nur empfehlen, dort einmal einen Blick zu riskieren.

Christiane hatte auch sofort eine Idee, wie ich meine Tasche perfekt verschließen kann. Und dann sah ich auch noch die ganzen Röhrchen mit all den hübschen Schnuddels, wie Marion die Kleinteile nennt. Am liebsten hätte ich ganz viele mitgenommen. Eine kleine Kamera, ein Fahrrad und ein Wollstrang, mussten aber reichen.

Vorne auf der Tasche habe ich übrigens noch eine kleine Tasche, aus der Hinterbackentasche der Jeans gezaubert. Die war etwas im Weg, als ich den Verschluss angebracht habe. Die Hinterbackentasche, gibt dem Verschluss aber zusätzlichen Halt und  ist ebenfalls mit dem Webband verziert. Kleine Zettel oder Kugelschreiber etc finden in dem Täschlein platz. Der Tragegurt besteht aus Wollmantel und Jeans. Dadurch ist der Gurt sehr schmeichelnd und trägt sich ganz wunderbar. Den Wollstoff habe ich in dem Fall außen.

Die Bilder habe ich übrigens in dem Schloßpark in Köpenick gemacht. Dort ist es sehr schön und es stehen eine Menge hübscher Figuren dort herum. Wenn du dich nun fragst, was ich dort gemacht habe, dann musst du bis zum Samstag warten. Beim Samstagsplausch werde ich es erzählen.

verlinkt mit
Restefest

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Samstagsplausch {41.18}

Das Leben kann so schön sein

Das Leben kann so schön sein

Vor allem, wenn man nix muss, kann das Leben schön sein. Wenn man Morgens ausschlafen kann, wenn man den Tag über machen kann, was man will und keine Verpflichtungen hat, dann kann das Leben schön sein. Ich genieße gerade jeden Tag. Nachdem ich letzte Woche voll durchgearbeitet habe, darf ich jetzt wieder etwas für mich sein. Und das, koste ich voll und ganz aus. Ich lese viel. Was, das kannst du hier nachlesen. Ich stricke viel, treffe mich mit Freundinnen und sitze in der Sonne. Ach, das Leben kann so schön sein…

Ich hatte schon Bedenken, diesen Post heute überhaupt schreiben zu können. Mein Internetanbieter sollte meinen Anschluss umstellen. Viel zu lange schon, schob ich dieses Thema vor mir her. Alles sollte innerhalb weniger Tage erledigt sein, dann hatte ich aber gar kein Telefon mehr und vorgestern, fiel sogar das Internet aus. Wie man doch an diese Bequemlichkeit gewöhnt ist. Wie, sollte ich bloß meinen Samstagsplausch verschicken, wenn ich nicht ins WWW komme? Doch, wenn man die Briefe vollständig liest, die man bekommt, dann hätte man auch gelesen, dass dort steht, dass der Anschluss voraussichtlich bis 17 Uhr gesperrt ist…pffff. Ich habe es überlebt. Habe mich dafür einfach mit einer guten Freundin getroffen, die Eltern mal besucht, Schuhe (live) gekauft und mein Brotteig geknetet. Und schwupps, ging wieder alles. Sogar das Telefon.

Sonnentag im Herbst

das war gestern, mein 12von12. Ein völlig ungeplanter, aber schöner Tag. Ich hoffe, der Tag wird heute wieder so schön. Der Kerl machte sich schon Gedanken, was wir heute unternehmen wollen. Öfter hat er hübsche Ideen für meinen Blog. Vielleicht setzen wir das sogar um. Was machst du heute? Gehst du vielleicht auf ein Wollfest? Oder setzt du dich in einen Biergarten? Die Besucher vom Oktoberfest, haben riesiges Glück mit dem Wetter.

 

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Herbst-Sonnentag [12von12]

Sonnentag

Allerdings hab ich, so früh wie die Katze gefüttert werden wollte, noch keine Sonne gesehen. Es war auch noch nicht wirklich Tag. Das war aber Frau Katze egal! Ich hab mich dann nochmal ins Bett verzogen. Eine Tasse Kaffee und mein Buch dabei. Warten auf den Sonnentag.

Und dann rief die Schwester an. Kommst du mit in den Wald? Ich hole auch den Hund ab und bringe ihn mit. Was ist besser als frische Luft im Wald? Weiß ich auch nicht. Also ab in den Wald. Den Sonnentag genießen.

Sonnentag

Nette Gesellen trifft man jedenfalls, im Wald. Erst bin ich über den dicken Kerl drüber weg gestapft. Bin dann aber wieder zurück gegangen und musste ihn einfach bewundern. Es war doch noch recht frisch und er schien mir noch etwas träge. Ob er dem Winter trotzen kann.

Die Schwester hat mich wieder zu Hause abgesetzt und war schnell wieder verschwunden. So habe ich mein Frühstück alleine gegessen. Spiegeleier, gebratener Kürbis und frisches, selbstgebackenes Roggenbrot. So lecker. Natürlich fehlte der Kaffee nicht!

Dann kann die Post. Prombt hatte ich schon wieder Hunger. Rezepte für auf die Hand, oder zum Buffett oder zum Picknick… Ob sich da werden wohl meine Schlemmerstrickmädels dafür hergeben, damit ich die leckeren Rezepte ausprobieren kann. Oder? Der Kerl hat bestimmt auch nichts dagegen.

Spontan fiel mir eine Freundin ein, die ich schon lange nicht gesehen hatte. Sie hatte auch Zeit, dann stand dem Spontantreffen nichte mehr im Weg. Das Wetter war immer noch herrlich. Da macht es auch nichts, wenn man an der Ampel warten muss.

Etwas Zeit, bis zum Treffen hatte ich noch. Im Supermarkt der Elektrogeräte besorgte ich ein Hochzeitsgeschenk. Demnächst sind wir wieder auf eine Hochzeit eingeladen. Im Markt standen genügend Kästen herum, die mich dringlich aufforderten alles mitzunehmen oder einzupacken. Ich konnte widerstehen.

Auf die Freundin musste ich nicht lange warten. Sie versprach kurz nach Drei. Sie war Fünf nach Drei da. So lange stand ich auf der Brücke und beobachtete die S-Bahnen.

Die Freundin hatte den ganzen Tag nichts gegessen. Eine vorgeschlagene Pizza, wurde mit Beifall angenommen. Am Kurfürsten Damm, kann man sich fast nach Italien denken, wenn man diese Pizza verspeist. So lecker… und dann auch noch die Sonne

Auf dem Nachhauseweg noch ein bisschen in die Sonne geblinzelt. So schön war der Sonnentag. Alles funkelt in der Sonne und fühlt sich gar nicht wie ein Herbsttag an.

Im Moment werde ich von der Katze belagert und zum Schmusen verdonnert. Katzen wissen schon, wie sie uns weichkochen. Sobald genug geschmust ist, darf ich dann wieder den Napf füllen. Wozu sind wir Zweibeiner denn sonst da?

Am Ende darf ich mir dann doc noch ein Glas Wein gönnen. Ich schnappe mir gleich mein Buch und verdufte wieder in Gedanken mit Tante Poldi nach Sizilien (das ist mein derzeitiges Buch) Nicht mehr viele Seiten, dann haben wir den Mord vielleicht aufgeklärt.

12 Bilder von meinem Sonnentag im Herbst, verlinke ich bei Caros 12von12

 

 

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Strandläufer, eine Tasche zum verlieben

Strandläufer überall

Ich will auch einen Strandläufer, habe ich gedacht, als ich den von Marion gesehen habe. Ihre Stoffwahl war nun nicht unbedingt mein Favorit, aber zu ihr passt der Strandläufer, genauso, wie sie ihn sich geschneidert hat. Meinen stelle ich mir ganz anders vor. Aber dieser hier, ist nicht für mich… Meine Schwester hatte letztens Geburtstag und ich wollte ihr etwas besonderes schenken.

Sie liebt allerdings meine selbstgestrickten Socken und freut sich immer riesig, welche von mir zu bekommen. Dieses Mal, wollte ich sie einfach mal so richtig überraschen. Es sollte eine Tasche aus Lederimitat werden. Und weil ich gerade in Friedrichshain unterwegs war, bin ich kurz bei Stoff und Stil hineingestolpert. Eine große Auswahl an Lederimitaten, hatten die nicht gerade da. Aber der Velourlederverschnitt, sprang mir gleich ins Auge. Und angenehm weich ist der auch noch.

Marion hatte mich schon darauf aufmerksam gemacht, dass es an der einen Kante zu Schwierigkeiten kommen könnte. Viel zu dick sind die einzelnen Schichten. Lederimitat, Vlies, Futterstoff, Vlies und dann auch noch das Stück Stoff an dem die Ringe für die Träger hängen. Sie hat mir empfohlen mir dem Handrad, sozusagen Stich für Stich zu nähen. Meine Maschine hat partout die Stiche ignoriert und nichts zusammen genäht. Aber mit Marions Tipp, ging es dann.

Es ist schon unglaublich wie unterschiedlich diese Tasche gestaltet werden kann. Da gibt es Taschen, die sind so bunt wie nur irgendwas. Dafür aber auch andere, die extra schlicht gehalten sind. Schlicht, ist der Strandläufer für meine Schwester auf jeden Fall. Eine einfache Tasche, mit Glitzerpaspel versehen, muss reichen.

Auch die Innentaschen bleiben schlicht. Der Futterstoff ist von Stoff und Stil und war ein Rest. Die Schließe, war ein Problem. Ich finde eine solche Tasche braucht eine besondere Schließmöglichkeit. So ein Kofferschnapper, wie beim Original, gefällt mir für den edlen Stoff einfach nicht. Fündig bin ich bei Idee, dem Bastelgeschäft, geworden. Der Verschluß, ist üblicherweise für Armbändchen gedacht.

Und dann mussten Schnuddels an den Strandläufer. (So nennt Marion immer die kleinen Teilchen, zum anhängen). Die habe ich auch bei Idee gefunden. Ein Schlüssel und eine kleine Sektflasche. Teilchen, die für meine Schwester eine Bedeutung haben.

Meine Schwester hatte am Tag, nach ihrem Geburtstag, noch einmal bei mir angerufen und sich bedankt. Ich werde sehen, ob sie nun öfter mit dem Strandläufer unterwegs ist. Für mich bietet der so viel Platz, dass man auch mal ein kleines Strickzeug einpacken kann und trotzdem noch Platz für ein Buch hat… Ein sogenanntes Raumwunder. Für mich selber, habe ich auch schon einen genäht. Einen Strandläufer. Meiner sieht allerdings ganz anders aus.

Die Anleitung und das Schnittmuster, waren übrigens richtig gut erklärt. Ich denke, ich werde mir noch einen machen. Vielleicht sogar einen kleinen, mini kleinen Strandläufer, den man auch zu einem Event mitnehmen kann. So einen, gerade mal so groß, dass Puderdose (benutzt man so etwas überhaupt noch?) und Lippenstift, neben einem Taschentuch und der Börse Platz finden. Ich werde berichten.

Verlinkt mit Creadienstag #352 und DienstagsDinge #41/18

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Samstagsplausch {40.18}

Kaffee am MonbijouPark

Schönes Wetter

Der Sonntag war ein schöner Tag. Der Kerl ließ sich überreden, mit mir spazieren zu gehen. Es war  auch  schönes Wetter. Wir sind an der Spree durch das Regierungsviertel gelaufen und dann einen kleinen Bogen, um uns das Berliner Stadtschloss anzuschauen. Es ist noch nicht fertig, aber man sieht schon, wie es bald aussehen wird. Am Ende sind wir 12 km gewandert. So haben wir das schöne Wetter ausgenutzt, denn die nächsten Tage war das Wetter nicht mehr so schön. Es stürmte ordentlich und die Eichen und Kastanien spielten Schiffeversenken mit unseren Autos. Wer Pech hatte und sein Auto unter einem Baum geparkt hatte, durfte sich über ein paar dekorative Einschläge im Lack freuen. Es war kalt und unangenehm.

Ich dachte eigentlich, dass ich an solchen Tagen dazu komme, die angesagten Bücher zu lesen. Doch überfiel mich, kaum dass ich zu Hause war, eine bleierne Müdigkeit. Jeden Morgen bin ich diese Woche um 5.06 Uhr aufgestanden. Ich habe meine neue Stelle angetreten und fühle mich ein wenig wie ein Lehrling, weil ich immer wieder fragen muss, wo was liegt. Aber das wird bestimmt demnächst besser.

In der Mitte der Woche, haben wir uns mit dem Bruder meines Kerls und seiner Freundin getroffen. Wir wollten Vietnamesisch essen gehen. Manchmal google ich nach neuen Läden in unserer Stadt. Neu für uns, nicht neu eröffnet. Bei dem gefundenen Laden, waren wir so begeistert, dass wir da bestimmt noch öfter vorbeigehen werden. Wie suchst du dir neue Läden?

Gestricktes und Geplantes

Einen Pulli habe ich fertig gestrickt. Aber ich habe noch kein Bild gemacht. Nächste Woche wird es wieder entspannter. Dann werde ich Magda bitten, wieder Bilder von mir zu machen. Bei dem Chillipepperding, habe ich die Ärmel angefangen und wie gesagt, ich habe eine Menge Ideen, was ich noch stricken möchte. Für die geplanten Handschuhe habe ich schon eine perfekte Wolle.

Heute muss ich noch einmal arbeiten, aber Morgen, werde ich den freien Tag genießen. In meinen Büchern schmökern. Oder ich schaffe es endlich auszuschlafen…

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