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Samstagsplausch {24.18}

Kaffee

Eine picke, packe Mary Poppins-Tasche

Was, du weißt nicht, was eine Mary Poppins Tasche ist!? Eine schöne Tasche, aus der Mary Poppins alles zieht, was man so braucht. eine Tasche, die es bestimmt nur bei Mary Poppins gibt. Sie sieht aus wie eine Arzttasche. Wenn man sie aufklappt, hat man einen perfekten Überblick über den Inhalt der Tasche. Allerdings ist die Poppins Tasche nicht aus Leder, sondern aus einem festen Gobelinstoff. Und damit fing das Elend an. Solche Stöffchen findet man nämlich nicht so leicht. Ich war 2 Tage auf der Suche. In unserer großen Stadt gibt es ja einige Stoffläden.  Eine Anleitung für diese Tasche hatte ich schneller gefunden. Die gibt es bei Machwerk und ich war kurz davor, mir selber eine zu nähen. Eine Machwerktasche hatte ich schon einmal genäht und die Anleitungen sind richtig gut erklärt. Die Tasche ist am Ende an der Stoffauswahl gescheitert. Die Auftraggeberin konnte sich nicht für einen Stoff entscheiden. Allerdings werde ich mir bestimmt die Anleitung besorgen und sie mir nähen.

Gestern ist ein Verwandter meiner Mutter aufgetaucht, von dem wir seit 60 Jahren nichts mehr gehört haben. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was ich von dem Mann halten sollte. Ist das ein Betrüger oder was will der hier bei uns in Berlin? Nachdem ich ihn dann aber gesehen habe, war mir klar, der Mann stammt aus der Familie meiner Mama. Schon erstaunlich wie ähnlich der Verwandte dem Bruder meiner Mama sieht. Heute werden wir uns noch einmal treffen und ein paar interessante Fotoalben durchblättern.

Gestrickt habe ich diese Woche eher weniger. Dafür habe ich eine Tasche und einige Geburtstagsgeschenke auf Vorrat genäht. Ich werde demnächst davon berichten. Wenn dich interessiert, was ich letztens gelesen habe, dann schau einfach mal HIER Ein wirklich schönes Buch!

Und nachdem ich letzten Samstag diese neue Linkparty ausprobiert habe, habe ich beschlossen, dass das nix für mich und meine Plauscherinnen ist. Heute also wieder, so wie immer. Ich hoffe du bist wieder dabei

Schon wieder ist der 12te

Nicht ohne Kaffee, dafür aber ohne Kaffeebild

Als ich heute morgen aufgestanden bin, hatte ich glatt vergessen, dass schon wieder der Zwölfte ist. Den Kaffee muss ich dir also unterschlagen. Statt Kaffee, also mein Buch, das ich gerade lese. Ebooks, sind nicht unbedingt meine Favoriten. Aber manchmal geht es eben nicht anders

Und weil ich schon so früh wach war, konnte ich gleich richtig unterwegs sein. Eine Freundin möchte etwas von mir genäht haben. Dazu braucht man Stoff. Und wo bekommt man den wohl am besten? Natürlich in einem Stoffgeschäft. Um das Passende zu finden, hat mich Magda eingesammelt und einmal durch die Stadt kutschiert, damit wir in einem unserer Stoffparadiese untertauchen können.


Abgetaucht, zwischen Stoffballen und Mustern. Tatschen und streicheln. Überlegen, wie das Projekt aussehen soll. Stoffe hin und her schieben, weiter philosophieren, welcher Stoff wohl passen könnte.

Gestaunt habe ich über den Ausruhplatz! Ob die dort irgendwelche Aktionen, Nähnachmittage oder Modenschauen machen, das konnte ich nicht herausfinden. Aber einladend sieht der Bereich schon aus, oder?


Berlin zeigte sich heute in einem grauen Kleidchen. Die Sonne kam nur ab und an heraus. Auch die Kunst auf der Straße konnte uns nicht erheitern. Ich weiß manchmal wirklich nicht, was sie bedeuten soll. Vielleicht hast du eine Idee. Je länger ich mir das Bild anschaue, umso mehr entdecke ich, tatsächlich einen Sinn…

Spontan wie wir sind, fuhren wir eine Freundin besuchen. gemeinsam nähen, stricken, quatschen, da vergehen die Minuten und Stunden in einem Affenzahn. Bei Tienechan wird es aber auch nicht langweilig, so viel gibt es bei ihr zu entdecken und zu hören.

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Magda hat begonnen einen Beutel aus lauter Hexagons zu nähen. Dazu muss man sich lauter Stoffschnipsel zusammen schneiden. Alles um eine Pappe genäht und dann zusammennähen… Meine Herren, was für eine Arbeit. Ich bin mal gespannt, wann sie alles in die Ecke schleudert… Wir haben ihr, bevor wir bei unserer Freundin eingetrudelt sind, noch eine passende Nadel gekauft. Ich kann die Nadel ohne Brille fast nicht sehen, geschweige denn, einen Faden einfädeln. Aber Magda kann das.

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Auf dem Rückweg in die Stadt, fuhren wir noch an einem Stoffladen vorbei, den ich schon länger auf dem Schirm hatte. Pech, die Tür war verschlossen. Hier wurde Mittag gemacht. Auch das gibt es in unserer Stadt und in manchen Kiezen, dass die Verkäufer einfach die Tür zusperren und sich die Beine vertreten gehen. Dann eben ein anderes mal.

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Der Nachwuchskünstler von Magda, wurde auf einem Spielplatz, von den Kindergärtnern, zum Abholen bereit gehalten. Mit einer Brezel in der Hand und ein bisschen Sonne im Gesicht warteten wir, dass der junge Herr zu Ende gespielt hatte. Ein versprochenes Eis hat ihn gelockt, etwas schneller zu spielen.

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Das Eis war schnell aufgeschleckt. Bis ich an die 12 Bilder heute dachte, sah mein Eis nicht mehr fotogen aus. Somit fällt das eben aus.
Zu Fuß, schlappte ich nach Hause und hatte schon wieder tausend Gedanken, was ich noch alles heute Abend machen möchte. Aber wie immer, ist der Tag einfach zu kurz, wenn ich frei habe. Da lag aber noch eine angefangene Arbeit auf meinem Werktisch. Dann mache ich eben damit weiter.

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Gestern Vormittag, hatte ich den größten Teil schon fertig. So blieben nur noch wenige Handgriffe. Schwupps, war der Beutel fertig. Die Kordeln noch zusammengedreht, und ich hätte Magda ihren neuen Strickbeutel noch vorbei bringen können. Ich glaube, sie kann noch ein bisschen zappeln.

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Jetzt sitze ich noch ein bisschen mit dem Kerl auf dem Balkon und schreibe meine 12 von 12. Dazu ein richtig leckeres Bier, das ohne Umdrehungen auskommt. Lange werden wir wohl nicht draußen aushalten. Zumindest nicht mit den kurzen Hosen, die ich anhabe.

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Wie war dein Tag heute? Hast du auch bei 12von12 bei Caro mitgemacht?

Samstagsplausch {23.18}

Kaffee

Sommer-zeit, Kaffee-zeit, Strick-zeit… Zeit eben

Das Wetter lädt im Moment dazu ein, gemütlich mit einem Kaffee draußen zu sitzen und zu stricken. Wenn man Zeit hat, natürlich. Und Zeit, hatte ich nur in Maßen. Die meiste Zeit verbrachte ich wieder bei der Arbeit. Allerdings, hatte ich dort ein sehr gutes Gespräch, das mir vielleicht eine neue Möglichkeit gibt, mit meinem Beruf wieder einig zu werden. Was daraus wird, wird die nächste Zeit zeigen.

Am Montag, habe ich eiinige Zeit mit besten Freundinnen und Solche, die es vielleicht werden könnten, verbracht. Erst Eisessen und dann stricken bei der Wollnerin. (Die hat übrigens eine neue Webseite!). Am Donnerstag habe ich die Damen schon wieder getroffen und wiederum eine schöne Zeit  mit ihnen verbracht. Hach, war das wieder schön, quatschen, stricken, genießen. Das sind Momente, die  richtig lohnen…

Letzten Samstag, das hatte ich dir gar nicht erzählt, hatten wir Gäste. Es war geplant, dass der Kerl und ich schnell noch ein wenig aufräumen, einkaufen gehen und etwas zum Essen vorbereiten. So Hand in Hand, ging das auch wirklich schnell. Das Curry blubberte schon auf dem Herd und wir machten uns fertig, weil der Monsterjunge ein Spiel gegen die Dresden Monarchs hatte, bei dem wir gerne zuschauen wollten. Das Spiel war großartig und der Monsterjunge hat sich und seine Mannschaft richtig gefeiert. 30:7 haben die Rebellen gewonnen. Auf dem Weg nach Hause fiel mir noch ein, dass ich gerne einen Nachtisch machen möchte. worauf wir noch ein paar Erdbeeren eingekauft haben.
Als ich die Wohnung aufschloss, bekam ich kurzzeitig einen Würgereiz, Mir waberten graue Wolken aus der Wohnung entgegen. Ich hatte das Curry auf dem Herd nicht ausgemacht! Nicht nur, dass ich nun nichts mehr zu Essen anbieten konnte, die Wohnung stank ganz entsetzlich. Wir haben riesiges Glück gehabt, dass der Topf nicht noch Feuer gefangen hat. Die Katze war auch nicht besonders begeistert. Sie lag auf ihrem Kratzbaum, ihr Blick sprach Bände:”Ist das jetzt dein ernst hier?” Sie tat mir wirklich sehr leid.
Für unseren Besuch hatte ich noch schnell ein neues Curry gezaubert. Gedeckt haben wir auch besser auf dem Balkon, denn drinnen hielt man es kaum aus. Inzwischen, geht es wieder aber demnächst werde ich wohl den Herd 5x überprüfen, bevor ich das Haus verlasse. Ist dir so etwas auch schon mal passiert?

Das sind die Regeln: Du schreibst einen Post über deine Woche oder dein Wochenende, was du erlebt oder was du dir vorgenommen hast.
Du verlinkst deinen aktuellen Post (nicht den kompletten Blog) bei mir und setzt bitte einen BACKLINK, damit man auch wieder zum Samstagsplausch zurück findet. Besuche auch die anderen Plauscher. Schau,. was diese zu erzählen haben. Du hast das ganze Wochenende Zeit für deinen Post. Schluß ist Sonntag um Mitternacht.

Bitte denke daran, dass mit der Nutzung des Inlinkz-Link deine Daten gespeichert werden und du dich mit der Nutzung dieses Links dazu bereit erklärst. Inlinkz hat eine neue Möglichkeit geboten, eine Party zu veranstalten. Ich wollte das mal ausprobieren. Bis du die Bestätigungsmail bekommst, kann einige Minuten dauern. Vielleicht landet die Mail auch bei dir im Spamordner!

 

Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz Berlin im Mai

Berlin, der Breitscheidplatz

Der 12tel Blick ist immer wieder eine Überraschung. Wenn man sich regelmäßig an der selben Stelle einfindet und seinen Blick über den Breitscheidplatz schweifen lässt, kann man immer wieder etwas neues entdecken. Dieses mal findet ein Spargelfest auf dem Breitscheidplatz statt.  In der prallen Sonne, die am 31. Mai circa 33° im Schatten produziert hat, tummelten sich nur wenige Leute auf dem Platz. Vielleicht lag es aber auch daran, das ich ziemlich früh an meinem Plätzchen stand.

12tel Blick über den Breitscheidplatz

Schön bunt sehen die Fahrgeschäfte und Trinkhallen aus. Spargel habe ich übrigens kaum gesehen. Dafür leuchten die Bäume in einem satten grün und bieten einigen Schatten. Dort wo die Buden stehen, stand einmal des Kirchenschiff der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Turm war einmal 113 Meter hoch und die 5 großen Glocken, die aus den erbeuteten Kanonen aus dem Deutsch-Französischen Krieg gegossen waren, machten einen solchen Lärm, dass die Wölfe im benachbarten Zoologischen Garten dermaßen jaulten, dass Polizisten versuchten, den Viechern das Maul zu verbieten. Was die Tiere allerdings völlig kalt ließ und sie weiter Radau machten. Die Glocken waren damals fast so groß, wie die Glocken aus dem Kölner Dom.

Breitscheidplatz Berlin

Eva hat vor einiger Zeit den 12tel Blick übernommen und es ist wiedereinmal spannend, welche Blicke dort zusammen kommen. Versuche es doch selber einmal, dich einmal im Monat an eine bestimmte Stelle zu stellen und ein Foto zu machen. Du wirst staunen…

Samstagplausch {22.18}

Samstagsplausch

Pitsche, Patsche …meine Woche am… im… auf… dem Wasser

Habe ich dir schon mal erzählt, dass ich Wasser unheimlich gerne mag? Ich gehe gerne schwimmen, und das am liebsten in einem See. Das hatte wohl meinen Kerl vor zwei Jahren dazu veranlasst, mir einen Gutschein von Maydays zu schenken. Eine besondere Übernachtung sollte es sein. Er dachte sich, das hat doch was, auf einem Hausboot zu übernachten und klickte freudig auf den Gutschein, kaufte ein und schenkte ihn mir zu meinem Geburtstag. Ich bin nicht besonders Seefest, sprich ich bin Seekrank! Das hatte er wohl vergessen ( Anmerkung vom Kerl, ihr war in all den Jahren nur einmal in Portugal auf einem Schiff nicht ganz wohl, sonst nie ! ) Ich hatte ja ZWEI Jahre Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, oder mich seefest.
Am Dienstag war es dann soweit. Schnell war alles zusammengetragen, was wir mitnehmen mussten. In Ermangelung von Schlafsäcken, wurden unsere Decke und Kissen einfach in das Laken gewickelt und auf den Rücksitz unseres Autos geschmissen. Eine Stunde entfernt, liegt das Hausfloss auf dem wir übernachten wollten, an der Havel, die an dieser Stelle breit wie ein See ist. Wir waren sogar zu früh da, durften aber schon bald das Floss entern. Den ganzen Nachmittag ging ich schwimmen ( Kerl: Jetzt weiß ich auch warum) , habe gelesen und fotografiert. Immer hatte ich ein mulmiges Gefühl im Bauch. Gegen Abend wurde die Havel immer unruhiger. Der Wind und die Wellen schaukelten das Floss auf und ab. Ich wurde immer unruhiger, bis ich dem Kerl sagte: Das kann ich nicht! Wir probierten  aus, auf dem “Bett” zu liegen. Aber mir wurde einfach nicht besser. Der Kerl fing an, alles zusammen zu räumen und wieder ins Auto zu tragen. Ein kurzer Anruf beim Vermieter und wir fuhren wieder nach Berlin. Ich bin um eine Erfahrung reicher und werde so schnell nicht mehr auf einem Hausfloss übernachten.

Hausfloss

Und was war sonst noch los?

Den Rest der Woche habe ich mit arbeiten und schwitzen in der Stadt verbracht. Gestern Abend, gab es endlich ein Gewitter, das die Stadt etwas herunterkühlte. Über 30° C, legt auch eine Großstadt wie Berlin lahm. Viel zu viele Autofahrer und eine Menge Radfahrer, dazu die Unmengen von Touristen. Wie gerne hätte ich einen Hydranten gehabt, der Wasser speit.
Damit wir ein wenig Abkühlung genießen können, der Kerl hat sich ja auch noch den Mittwoch freigehalten (wegen der Hausbootübernachtung), haben wir uns eine Brückenfahrt gegönnt. Auf so einem großen Boot, geht das auch mit dem Geschaukel. Fast vier Stunden sind wir auf der Spree und dem Landwehrkanal unter zahlreichen Brücken durch die Stadt gejuchtelt. So ließ sich die Hitze aushalten. Am Ende, gab es auch noch ein kleines Gewitter und wir sind nur etwas nass geworden. Kühler, wurde es dadurch aber nicht.
Hattest du auch eine wasserreiche Woche? Oder hast du dich zu Hause verkrochen und auf Abkühlung gehofft?  Ich habe von üblen Unwettern gelesen, die die Städte überfluteten. Warst du mittendrin?