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Glück für alle {Samstagsplausch 4/20}

Glück für alle

Geht dir das auch so, dass du auch so ein herrliches Bauchgefühl bekommst, wenn du anderen zum Glück verhilfst? Also mir geht es im Moment so. Mein Monstermädchen hat vor Weihnachten beschlossen, dass sie lieber alleine leben möchte. Also nicht mehr in ihrer MiniWG. Sie wollte einfach ihr eigenes Ding haben und machen. Da traf es sich, dass wir von einer Wohnung erfuhren, die tatsächlich wie Maßgeschneidert wirkte. Und der Zufall wollte es dann auch noch, dass das Monstermädchen genau diese Wohnung auch bekam. Nun zieht sie heute um. Ich freue mich sehr, dass sie so viel Glück hatte.

Eine zweite Portion Glück

Die zweite Portion verteilte ich an meine Freundin Magda. Schon lange nerve ich sie damit, dass sie in einer viel zu kleinen Wohnung wohnt. Und der Teufel wollte es wohl so, dass ich von einer weiteren Wohnung erfuhr, die frei war. Wieder lag ich ihr in den Ohren, dass sie sich die Hütte wenigstens mal anschauen soll. Das tat sie dann auch. Mit eher gemischten Gefühlen hat sie sich für die Wohnung beworben. Als dann eine Zusage kam, war sie völlig aus dem Häuschen vor Glück und konnte es kaum fassen. Ich freue mich so sehr, das ich dazu beitragen konnte sie Glücklich zu machen.

Ein gutes Bauchgefühl…

…hatte ich diese Woche auch, als unsere kleine Strickrunde sich mit einer Frau getroffen hatte, die wir alle nicht kannten. Meine Schwester hatte den Kontakt hergestellt, weil eben diese Frau, fremd in Berlin, doch so gerne stricken würde, aber eben keinen kennt. Meine Strickfreundinnen waren nicht abgeneigt sie kennen zu lernen. Am Dienstag saßen wir dann in unserm Stammcafé und sie tauchte auf. Ich fand es wirklich witzig wie sie sich sofort integrierte, als würde sie schon immer zu uns gehören. Wir saßen und stricken, schnatterten und genossen die Zeit miteinander. Zu Hause fand ich dann heraus, dass ich ihr schon länger bei Instagram folgte.

Noch mehr Glücksmomente

Diese Woche hatte es wohl in sich. Ich habe eine meiner besten Freundinnen getroffen und sie mit einem verspäteten Geburtstagsgeschenk glücklich gemacht. Eine Tasse Kaffee und ein langer Schwatz mit der Schwiegermutter, zauberte auch dort ein Leuchten ins Gesicht. Der Hund meiner Eltern schien auch glücklich, weil er große Runden durch den Wald laufen durfte. Ich war glücklich, weil meine neue Zahnärztin so einfühlsam ist. Noch mehr freute ich mich über die Massagen, die ich seit dieser Woche bekomme. Welche Resonanz meine Handschuhe bekamen, ließen mich strahlen. Ich glaube ich muss mir noch ein Paar stricken. Der Winter ist ja noch nicht um.
Wie sieht das Glück bei dir gerade so aus? Scheint es dir auch überall entgegen? Hoffentlich hält es noch eine Weile an, denn ich habe noch mehr in die Wege geleitet und hoffe, dass die angeschlagenen Saiten nicht missklingen. Glück kann man sich übrigens auch erarbeiten...

Es gibt so viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufhören zu jammern.

(Albert Einstein)

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4+

Winterlinge, oder gestrickte Handschuhe

Ich nenne sie Winterlinge

Meine Winterlinge, ein paar Handschuhe, die habe ich mir schon im Herbst gestrickt. Es ist nicht das erste mal, dass ich mir Handschuhe gestrickt habe. Eigentlich stricke ich jedes Jahr wieder welche. Diese sind allerdings aus einem besonderen Garn.
Die Fliegenden Kiwi hat angefangen Wolle zu färben. Als ich das mitbekam, und ihre Bilder auf Instagram sah, wollte ich ihr Garn einfach mal ausprobieren. Da Die fliegende Kiwi in Berlin praktiziert und ich sie auch schon bei der Wollnerin des öfteren getroffen habe, habe ich sie direkt auf ihr Garn angesprochen. Man kann ihr aber auch eine Direktnachricht bei Instagram schicken.

Die Wolle

Die Winterlinge sind mit einem Merino Socken Woll Garn, mit dem typischen Polyester Anteil, gestrickt und fühlen sich mega weich an. Die Färbung erinnert mich ein wenig an eine Tigerente. Kennst du die noch? Gestrickt habe ich sie von den Fingerspitzen herunter. Also erst jeden Finger einzeln stricken und dann auf einem Nadelspiel, bis auf den Daumen zusammenstricken. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Wenn man an dem Daumen-Winkel angekommen ist, dann werden ein paar Maschen extra angestrickt, um sie dann so nach und nach zu einem Keil wieder zusammen zu stricken. Hört sich wieder kompliziert an, ist es immer noch nicht.

Sind dann genügend Maschen auf den Nadeln,  um das du bequem in den Handschuh schlüpfen kannst, kommt das Büchen dran. Aber immer daran denken, dass du die Handschuhe keinesfalls verlieren möchtest. Also ruhig entweder die Nadelstärke wechseln oder noch zwei Maschen weniger auf den Nadeln parken… Das Bündchen solltest du möglichst lang stricken. Es ist schöner, wenn die Handschuhe bis über die Pulsadern reichen. Es wärmt einfach noch mal etwas mehr. Lustige Zöpfchen oder einfach rechts-links, das bleibt dir überlassen. Auch die Handrücken, könnte man mit einem schönen Muster verzieren.

In dem Handschuhbuch finden sich dazu ganz tolle Ideen. Das Garn von fliegende Kiwi hat sich super verstrickt. Es ist auch noch ein kleiner Rest übrig geblieben. Daraus habe ich ein paar niedliche Babysöckchen gemacht. Die Nachbarin hat sich gefreut.  immer noch hatte ich etwas übrig. Tatsächlich hat so ein Strang ja auch einige Meter, und Handschuhe brauchen keine ganzen knappen 400 Meter.

Ach übrigens, jetzt wo es so kalt ist, trage ich zwei handgestricke Handschuhe übereinander. Das ist richtig warm. So jetzt gibt es wieder ein paar Eckdaten.

Nadelstärke: 3,0
Verbrauch: 52 Gramm
Wolle: Sockenwolle Merino/Polyester
Strickzeit: nicht lange 😄
Muster: Erfahrung

2+

Fast schon Frühling in Berlin {Samstagsplausch 3/20}

Fast schon Frühling

So scheint es dieser Tage jedenfalls, als wäre fast schon Frühling. Ich habe sogar schon die Gänse fliegen sehen. Kommen die tatsächlich schon zurück? Sind die nicht ein bisschen früh dran? Auf jeden Fall stehen in manchen Gartenlokalen schon die Stühle draußen und laden zum Verweilen in der Sonne ein. Manch ein hartgesottener Berliner “pflanzt” sich dann auch direkt in die Sonne und geniest den fast schon Frühling. Ich bin da nicht wirklich so hart im nehmen. Gestern bin ich ohne Handschuhe mit dem Fahrrad losgefahren und habe mir an der nächsten Kreuzung die Fingerwärmer übergestreift. Zur zeit gehe ich mit dem Hund der Eltern fast jeden Tag in den Wald. Am Anfang der Woche war dabei von Frühling noch nichts zu sehen. Nur die Vögel haben einen enormen Krach gemacht. Aber die letzten Tage schien die Sonne, und die Augenblicke im Wald, die ich gesehen habe, waren einfach wunderschön.

Zu früh, der Frühling

An manchen Zweigen konnte ich schon Knospen sehen. Das ist nicht fein für die Natur. Wenn du Lust hast, dann schau dir mal Leschs Kosmos an. Bedenklich und interessant. Die Vögel suchen tatsächlich schon nach Brutplätzen. Dabei soll es doch bestimmt noch einmal sehr kalt werden. Dann ist nichts mehr, mit fast Frühling. Ich war bei meinen Spaziergängen auch an einer Berliner Rodelbahn, genannt Onkel Toms Hütte. Als die Monsterkinder noch klein waren, hatte es tatsächlich Winter, in denen genug Schnee lag um dort rodeln zu gehen. Heute ist es dort saftig grün und der Frühling scheint sich breit zu machen. Damals lagen viele zerdebberte Schlitten rechts und links an den Bäumen, denn dort ging es richtig zur Sache. Ein wenig wehmütig bin ich mit dem Hund dort lang spaziert.

Meine Woche

Ich habe gelesen… Allerdings kämpfe ich mit der Rezension von Das vermessene Ich. Diese Rezension fällt mir sehr schwer. Mein aktuelles Buch, Der Nachttiger, ist dagegen ein schnell lesbares Abenteuer.
Einen Pullover habe ich fertig gestrickt und beim Fotoshooting gemerkt, dass es bestimmt noch nicht Frühling ist. Magda hat die Bilder zum Glück schnell gemacht. Auf den Nadeln habe ich zur Zeit: Einen Pullover aus Krönchenwolle von Schachenmayr und das Tuch True Color von Melanie Berg. Um ehrlich zu sein, habe ich dieses Tuch bisher nur in Gedanken angenadelt. Aber die Wolle und die Nadeln liegen hier schon und fordern Aufmerksamkeit.
Getroffen habe ich mich auch wieder mit einer Menge Menschen. Die Strickbegeisterten waren dabei natürlich in der Überzahl. Aber auch mit langjährigen Freunden haben wir uns getroffen, um auf der anderen Seite der Stadt in einem hochgelobten Indischen Lokal essen zu gehen. Ich fand, es war den Weg nicht wert. Da hätten wir um die Ecke besser und ruhiger gegessen. Schade.

Was war dein Wochenhighlight? Hat dich auch die Sonne gekitzelt ein wenig an die frische Luft zu gehen, oder musstest du dich mit unliebsamen Dingen herum schlagen?

Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die Schönheit offenbart sich denjenigen, die betrachten.

Khalil Girbran

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5+

Sonrae, meine erste Pulloverliebe 2020

Meine Pulloverliebe 2020 startet mit dem Sonrae. Nach einem Muster von Jennifer Steingrass. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hatte mich meine Freundin Magda (übrigens schade, dass sie so wenig bloggt!), auf einen Teststrick aufmerksam gemacht. Nun wusste sie eigentlich, dass ich keine Teststrick’s mehr mitmachen möchte. Allerdings wusste sie auch, dass ich die Pullover von Jenny Steingrass sehr liebe. Der Gardengate ist zur Zeit meine große Liebe. Es hat mich schon sehr gereizt, an dem Stricktest teilzunehmen.

Es haben sich sehr viele Strickerinnen beworben. Meine Hoffnung war eher gering. Als dann die Nachricht kam, dass ich dabei bin, habe ich einen kleinen Freudentanz aufgeführt. In meinem Wollvorrat hatte ich ein Garn, das ich ganz passend fand. Es fehlte nur das Kontrastgarn. Das Geilsk Tynd uld wird nicht in vielen Läden meiner Stadt verkauft. Das Garn aus meinem Vorrat stammt von der Eröffnung bei Yarn over Berlin. Die verkaufen es aber nicht mehr.

Ein Geschäft in Tempelhof, die Wolleria, hat die Firma im Sortiment. Der Kerl war so lieb, mit dorthin zu fahren. Aber leider gab es nicht die Qualität, die ich haben wollte. Ein anderer Laden hatte ebenfalls Geilsk Tynd uld Wolle im Angebot. Allerdings liegt der Wollwind auf der anderen Seite der Stadt, in Tegel. Dem Kerl schien aber kein Weg zu weit, um mich glücklich zu machen.

Im Wollwind wurde ich fündig. Und nicht nur das, ich habe meinen Wollvorrat mit noch mehr Knäuel von dieser Wolle wieder aufgefüllt. Dabei wollte ich doch reduzieren! Das Orange-Rote Garn passt für mich perfekt zu diesem erdbraunen Ton. Übrigens ist das Garn nicht kuschelig! Es ist eine robuste Wolle, die erst mit dem Tragen und dem Waschen weicher wird! Meine Maschenprobe, ich hab vorsichtshalber mal eine gemacht!, passte nicht ganz zu der von Knit.Love.Wool (Jennifer Steingrass). Ich habe einfach eine Größe größer gestrickt. Das mache ich meistens so, wenn ich mehr Maschen habe, als in der Anleitung angegeben, dann suche ich mir den passenden Brustumfang heraus und vergleiche es mit der Maschenprobe. Es geht eigentlich immer auf.

In der Teststrickgruppe ging es leider nur auf Englisch zur Sache. Zum Glück hatte Magda mir versprochen zu helfen. Ich war deshalb etwas wortkarg. Aber ich habe auch keine Fehler gefunden! Allerdings habe ich mir die Worte von Marion zu Herzen genommen, die nämlich am Strickbild beim Gardengate festgestellt hat, dass ich die Nadelgröße verändert hatte. So wie es in der Anleitung auch angegeben ist. Ich verzichtete gleich darauf. In der Testgruppe des Sonrae wurde geribbelt, da die Passe, bei einigen Strickerinnen aufgrund des Nadelwechsels zu lang wurde. Jennifer hat den Nadelwechsel aus der Anleitung genommen.

Ich hatte noch so viel wie von dem Kontrastgarn übrig, dass ich auch noch am Bund ein Musterteil gestrickt habe. Die Teststrickerinnen haben alle recht individuelle Modelle gestrickt. Mal mit Dreiviertelarm, Kurzarm, mit mehr Muster oder weniger. Jenny Steingrass ist da nicht zu streng. Das war sehr sympathisch. Ein schöner Teststrick! Ein Pullover, der sich in meine Pulloverliebe 2020 einreihen darf.

Die Eckdaten für den Sonrae:

  • Nadelstärke 3,5 durchgängig
  • Verbraucht 932.8 meter = 162 gr Braun, 215.3 meter = 37 grams Orange/Rot
  • 3 Wochen gestrickt
  • Muster Jennifer Stengrass
  • Von oben, in einem Stück gestrickt
  • Fotografin Magda

Verlinkt mit Maschenfein – Auf den Nadeln im Januar

5+

Auch im neuen Jahr, gibt es meine 12 von 12

12 von 12 im neuen Jahr

Auch im neuen Jahr, möchte ich bei den 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen teilnehmen. Dabei werden 12 Bilder vom 12. Tag im Monat gemacht. Mein Tag begann mit einer Tasse Kaffee und einem Buch, das ich schon länger auf meinem SuB liegen habe. Mehr dazu kannst du im Lesezimmer lesen.

Obwohl es gestern recht spät war, bin ich doch schon wieder früh wach. Aber mit Buch und Katze auf dem Schoß, kann man es schon gut aushalten.

Nachdem wir gestern Freunde zu Besuch hatten, stehen noch die ganzen Gläser und Töpfe zum Abwaschen in der Küche herum. Das ist nicht mal schnell gemacht…

Zwischendurch habe ich noch ein paar Brötchen gebacken. Der Kerl wird auch gleich geweckt. Dann gibt es auch noch einen Kaffee.

Die Kaffeemaschine blubbert schon wieder. Das ist jetzt, glaube ich, schon der dritte Kaffee. Dann ist es aber auch genug.

Die Katze fordert mal wieder eine Extraportion Streicheleinheiten. Soll sie haben. Sie guckt so lieb, wie kann man da nicht kraulen.

Ich habe die letzten Maschen genadelt. Mein neuer Pullover ist fertig, sobald ich die Fäden vernäht habe und das gute Stück gebadet wurde. Aber anprobieren kann ich ja schon mal.

An die frische Luft mussten wir heute auch mal kurz. Aber ganz kurz. Das Auto brauchte mal wieder etwas Kraftstoff. Eigentlich wäre eine Runde durch den Wald auch ganz schön gewesen…

Ein Freund hat sein Bücherregal ausgemistet. Kann ich da widerstehen, mal zu gucken, welche Bücher ich haben möchte? Ich habe auch wirklich nur ein paar mitgenommen. Nur einen Beutel voll…

Jetzt bleibt mir´, ein bisschen faul zu sein. Auf dem Sofa abhängen. Bis das Telefon klingelte und der Monsterjunge nach einer warmen Mahlzeit fragt. Zum Glück, haben wir immer genug, um den armen Kerl durch zu füttern.

Um 19 Uhr will das Kind zum Essen da sein. Na, dann mal ab in die Küche. Der Kerl hilft wieder fleißig, damit wir schnell fertig werden.

Die Monster sind wieder weg. Satt und zufrieden schien der Monsterjunge und seine Freundin zu sein. Das war es wert. Bleibt mir nur wieder alles auf zu räumen.

Und wie war dein erster 12 von 12 im neuen Jahr? Bei Draußen nur Kännchen sind bestimmt wieder einige dabei.

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