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Kuschelige Zeiten {Samstagsplausch 46.19}

Kuschelige Zeiten …

…sind angebrochen. In Berlin ist es kalt geworden. Was kommt besser, als es sich zu Hause gemütlich zu machen. Eine große Kanne Tee (ja, Frau Karminrot trinkt auch mal Tee!) dampft auf meinem Tischchen vor sich hin. Das Strickzeug, eine große, gemütliche und kuschelige Jacke aus Auberginefarbener Wolle, liegt auf meinem Schoss. Es sind nur noch die Ärmel, die ich fertig stricken möchte. Genauer gesagt, nur noch ein Ärmel, den ich nadeln muss. Neben der Kanne Tee, stehen meine bunt zusammengewürfelten Kerzen, alle noch vom letzten Winter übrig. Sie spenden zusätzlich ein wenig Wärme. Ich habe es mir eben richtig kuschelig gemacht.

So stelle ich es mir vor, denn ich bin gerade arbeiten. Mit kuschelig, hat mein Tag heute nichts zu tun. Jedenfalls jetzt noch nichts. Mein Dienstplan hat es diese Woche in sich. Ich habe ganz früh gearbeitet, und dabei einige Fotos für das Monatsmotto von Andrea, der Zitronenfalterin gemacht. Danach habe ich mir zwei Nächte um die Ohren geschlagen. Dabei habe ich einen älteren Herren aus einem fernen Land betreut, der in seiner eigenen verwirrten Welt lebt. In seiner Heimatsprache erzählte er in einem fort. Verstanden habe ich natürlich nichts. Es war schwierig, ihn in ein ihm unbekanntes Bett zu bugsieren. Er fand es scheinbar nicht kuschelig genug, oder war es doch die ungewohnte Umgebung? Er forderte mich jedenfalls ganz schön heraus. Am Ende schlief er doch in seinem Bett, auch wenn die Einrichtung des halben Zimmers um seine Schlafstelle verteilt war. Egal, wie es aussah, er schlief.
Das Wochenende darf ich wieder Frühdienst machen. Ein krasser Sprung in die normale Zeit. Ich werde heute Abend sehr müde sein, und doch nicht  schlafen können. Mein Kopf braucht immer etwas länger, wieder im normalen Rhythmus zu leben.

Wolliges, kuschlige Momente

hatte ich diese Woche aber auch. Mitte der Woche, habe ich mich mit zwei wunderbaren Frauen getroffen. Wir haben Pläne gemacht und köstlich gelacht. Eine, hatte ein besonders schönes Lachen! Wir haben gefachsimpelt und die Nadeln klappern lassen. Und gestern, war ich mit meiner Schlemmerstrickergruppe zusammen. Gefühlt haben wir uns seit Monaten nicht gesehen. Und doch war es wieder sehr schön. Ich habe einen Schichtsalat nach Jamie Oliver gemacht. (Portable Moroccan Jam Jar Salad). Ich fand den echt lecker. Meine (Nacht-)Kollegin hatte mir den Tipp gegeben.
Am Nachmittag werde ich es mir so kuschelig machen, wie ich es oben beschrieben habe. Und was wirst du heute machen?

Hoffnung ist wie der Zucker im Tee: Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles

(chinesisches Sprichwort)

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4+

Ein Versuch in Grau {12von12 November 19}

Ein Versuch in Grau

So dache ich mir das heute morgen auf dem Weg zur Arbeit. Es war noch ganz schön dunkel heute früh. In den Herbst- und Wintermonaten merkt man es erst recht, wie zeitig ich unterwegs bin. Die Stadt scheint noch ziemlich verschlafen. Ein Versuch in Grau, dachte ich mir also. Das wären 2 Fliegen mit einer Klappe. Das Monatsmotto bei der Zitronenfalterin und der 12. bei Draußen nur Kännchen.

Wenn es so leer am frühen Morgen ist, komme ich immer ganz gut voran. Das Grau im ersten Bild ist eigentlich noch ein leichtes tiefschwarz.Aber das wird!

Dafür sind die Kellerflure herrlich grau. Ich habe es aber eilig, in Fünf Minuten ist Übergabe. Der Fahrstuhl wäre auch noch ein Motiv gewesen. Auch der strahlt ein nettes Grau aus. Ich sag ja, eine freundliche Atmosphäre bewirkt Wunder.

Grau findet man auch auf meinem Schreibtisch. Zum Glück, gibt es immer mal einen freundlichen Farbtupfer.

Heute war ich das erste Mal auf dem Dachgarten unseres Hauses. Ich habe immer gedacht, dass es hier besonders schön sein muss. Aber heute war es eher grau gehalten. Aber der Blick von hier oben ist einfach unschlagbar.

Zum Feierabend ist der Himmel immer noch so ziemlich Grau. Hier und da, schimmerte mal etwas Blaues durch. Tatsächlich will der November sich wohl von seiner besonders grauen Seite zeigen.

Interessant finde ich auch immer wieder die Kleidung der Leute. Wenn die kalten Monate anfangen, schmeißen sich die meisten Menschen einen grauen Tarnumhang über. Absolut fatal, finde ich es immer bei Radfahrern. Ich fahre mit einer Warnweste. Die sieht man auf jeden Fall. Abgesehen davon, dass dieses Fahrrad im Grunde keine Straßenzulassung mehr hätte.

Grau geht es auch im Drogerie-Markt zu. Weihnachtsmännle und Engelskinder, sehen auf grauem Grund einfach perfekt aus. Die Deko brauchte ich aber nicht. Die Katzen brauchen Katzenstreu-Nachschub in ihrem Klo. Ich lege die Scheuklappen an und ziehe kurz durch den Markt.

Ich mag das frische Grau immer. Die kleinen Steinchen findet man aber auch immer überall. Die Schnurlis nehmen keine Rücksicht auf meine Befindlichkeiten.

Außer meinem Obstpott, (hier beim letzten 12von12) hatte ich nur noch ein halbes Käsebrötchen gegessen. Aus Weißmehl. Jetzt habe ich knast. Hurtig sind die Kartoffeln geschält. Ein bisschen Sellerie und Karotte, Pertersilienwurzel und Zucchini dazu. Eine Viertel Stunde kochen und dann mit Butter, Sahne, Milch ein paar Gewürzen zerstampfen. Ich esse gerne die gerösteten Zwiebeln als Topper, und stampfe noch ein bisschen Hirtenkäse hinein. Ein absoluter Sattmacher!

Gilt Silber auch als Grau? Und wenn man die Kartoffeln lange genug stehen lässt, werden sie dann nicht auch grau?

Bis das Gemüse stampfbar gekocht ist, kann ich mir noch ein paar Seiten in meinem neuesten Roman gönnen. Rate mal welcher dieser Bücher das ist! Immerhin ist die Leseratte Grau.

Das Essen ist fertig. Schmeckt wirklich lecker. Angerichtet in einer zart grauen Schale. Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, was es Graues zu Essen gibt. Hast du eine Idee?

Nach dem Breichen, griff ich zu dem geliehen Kochwerk von einem Freund. Da stehen vielleicht Rezepte drin! Sehr filigran und seltsam hergestellt. Bei manchen Rezepten frage ich mich wirklich, ob mir der Aufwand nicht etwas zu hoch ist. Der Titel ist auf jeden Fall passend. Ich schmöckere noch ein wenig, in dem grauen Buch. Du kannst ja schon mal zu Draußen nur Kännchen vorgehen.

Ich hoffe, dir hat mein grauer Ausflug in meinen Tag gefallen.

4+

Samstag mit Kaffee {Samstagsplausch 45.19}

Kaffee

Es ist mal wieder Samstag, ich sitze auf meinem Lieblingsplatz und lasse die Woche Revue passieren. Mein Kaffee dampft vor sich hin. Ich könnte jetzt auch noch ein paar Seiten in meinem Buch lesen. Eine tollen Biografie von Nellie Bly. Erst im August hatte Astrid einen Great Woman Post über sie geschrieben. Als ich das Buch gesehen habe, musste ich es einfach lesen und wurde nicht enttäuscht. Noch ist die Rezension nicht fertig. Du wirst sie aber demnächst im Lesezimmer finden. Dort stehen auch zwei neue Rezensionen im Regal. Außerdem würde ich mich freuen, wenn du beim Buch des Monats mit machst. Meinen 12tel Blick habe ich etwas verspätet veröffentlicht.

Ach, du merkst schon, ich bin nicht so schwungvoll wie sonst. Irgendwie scheint mich das Wetter ein wenig runter zu drücken. Wie gut, dass man immer alles auf das Wetter schieben kann. Und zum Glück, haben die Amerikaner einen Präsidenten, der sich große Mühe gibt, dass es immer verrückter wird, das Wetter. Nicht, dass unsere Politiker bessere Ideen haben, als der großartige Präsident, auf der anderen Seite der Erdkugel. Wir sollen immer mehr E-Autos kaufen, dabei haben die Regierenden keine Ahnung, woher sie den ganzen Strom nehmen sollen. Vielleicht sollten sie mal über ganz andere Alternativen nachdenken. Was ist das mit dem Wasserstoff-Auto? Oder freie Fahrt in den Innenstädten, mit den Öffentlichen? Es gibt bestimmt eine Menge Dinge, die spontan umgesetzt werden. Statt GEZ zahlen wir die Gebühren doch lieber an die Öffi’s…

Gebrummel

Ups, ich nehme mal lieber mein Strickzeug in die Hände. Da komme ich immer so schön wieder runter. Im Moment jagen mich die Gedanken schnell in kleine Wuttriaden. Zum Glück, kennt mein Kerl mich gut genug und lässt mich eine Weile vor mich hingrummeln. Ich hatte die Woche ein Stricktreffen in einer alten Villa. Dort ist ein kleines Café und ein paar nette Instagram-Strickerinnen haben es organisiert. Sie haben mit vielleicht 10 bis 15 Leuten gerechnet. Das es am Ende über 30 Strickerinnen waren, die sich in den recht engen Räumen getroffen haben, hat überrascht. Die eine oder andere Nadel-Dompteurin kannte ich vom sehen. Ich glaube, die Strickcommunitie lechzt nach Räumen, in denen man sich öfter treffen kann. Am liebsten, völlig ohne Verpflichtung. Aber solche Plätze sind eher selten. Persönlich, hoffe ich auf eine neue Einladung.

Wie sieht es eigentlich bei dir mit Weihnachtsvorbereitungen aus? Bist du schon am werkeln? Ideen habe ich schon genug. Aber umgesetzt? NIX. Wir wissen aber, dass die Zeit gnadenlos ist. Sie rennt, wenn wir es nicht wollen, und schleicht, wenn wir hoffen, sie vergeht schneller. Wer hat sich das mit der Zeit eigentlich ausgedacht?
Ich trinke jetzt meinen Kaffee aus, inzwischen ist er auch schon kalt. Dann werde ich den Kerl wecken. er muss noch Einiges heute mit mir erledigen! Danke, muss ich noch sagen. Deine Genesungswünsche waren erfolgreich. Mir geht es wieder besser. Aber jetzt zu deiner Woche!

Kaffee hilft gegen alles. Auch gegen dumme Menschen. Man muss nur die Tasse schwungvoll werfen.

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3+

In Charlottenburg nix los {12tel Blick}

In Charlottenburg nix los

Der Blick auf (mein) Schloss in Charlottenburg, kommt mal wieder etwas verspätet. Ich will mich gar nicht herausreden. Am letzten Wochenende hat mich der Kerl zu meinen Blickpunkten gefahren und ich konnte bei denkbar ungünstigstem Wetter die drei Bilder machen. Bei dem Wetter hatten nicht mal die Spaziergänger Lust auf der Schlossstraße in Charlottenburg zu wandeln.

Bei einem solch tristen Wetter bleibt man am Besten ohnehin auf der Couch sitzen, wenn man es kann. Nix los auf den Parkwegen. Dabei kann es richtig schön sein, mit Gummistiefel und Regenschirm durch den Park des Schlosses zu laufen.

Die Gärtner des Schlosses haben bestimmt eine Menge zu tun, so dass sich keiner bemüssigt fühlt, hier mal die Hecke kurz zu schneiden. Wie soll ich da einen ordentlichen Blick hin bekommen. So geht das nicht. Wo kann ich mich beschweren? Aber irgendwie hat dieser Blick auch seinen Charm, oder?

Die Brücke ist fertig!

Drei Monate hat es gebraucht, die Brücke über die Spree fertig zu stellen. Wie immer, wenn etwas aufgerissen wird, findet man eine weitere Katastrophe. Die Bauwerke in unserer Stadt haben teilweise schon eine Menge Jahre auf dem Buckel. Einiges braucht halt dann etwas mehr Aufmerksamkeit. Ich bin wirklich schon darauf gespannt, was sie noch entdecken werden, wenn sie Rudolf-Wissell-Brücke neu bauen. Zum Glück habe ich mir einen weit entfernten neuen 12tel Blick ausgesucht.

Zum November-Blick, werde ich dir wieder etwas über Charlottenburg schreiben. In diesem Monat kamen keine Ideen, in meinem verklebten Rotznasen-Hirn an. So lange musst du eben nur mit den Bildern vorlieb nehmen. Und wenn du nicht genug bekommen kannst, von den Aussichten, dann schau einfach mal bei Eva vorbei. Die sammelt nämlich unsere Beiträge, auf ihrem Blog Verfuchst und Zugenäht. Oder du liest dir meine vergangenen Post zu den 12tel Blicken noch einmal durch… Es sind ja erst fünf Jahre 😄

2+

Im Moment, reduziert… {Samstagsplausch 44.19}

Im Moment, reduziert…

So komme ich mir im Moment tatsächlich vor. Reduziert auf ein wenig stricken und die meiste Zeit lesen oder noch besser, sich vorlesen lassen. Tatsächlich habe ich mir mal wieder ein Hörbuch angehört. Es war gar nicht so schlecht, nicht selber zu lesen. Aber warum nur fühle ich mich im Moment reduziert? Ganz einfach, ich habe mir eine ordentliche Erkältung aus Kroatien mitgebracht. Kopf- und Gliederschmerzen. Rotznase (oder auch Rüsselpest genannt) und Husten. Elendig kam ich mir die letzte Woche vor. So habe ich nichts Aufregendes erlebt, geschweige denn gewerkelt. Die meiste Zeit, saß ich auf meinem Stuhl und tat eigentlich,…. nichts!

Auf den Moment reduziert

Ich weiß ja selber, dass man schön langsam machen soll, wenn man sich Viren eingefangen hat. Aber ich sitze nicht gerne still. Mein Fahrrad schreit schon die ganze Zeit nach Ausflug. Ich habe es nicht einmal geschafft den 12tel Blick zu fotografieren. Aber das werde ich heute, mit Hilfe meines Kerls, auf jeden Fall erledigen. Gestern habe ich die Novemberbücher veröffentlicht. (Vielleicht hast du ja Zeit und Lust daran teilzunehmen.) Und das neue Monatsmotto von der Zitronenfalterin reizt mich auch wieder dazu, ein wenig nach draußen zu gehen. Mein Fotoapparat braucht frische Luft.
Ich habe mich richtig gefreut, dass meine beste Freundin mir einen Krankenbesuch abgestattet hat. Wir saßen bei einer schönen Tasse Tee und plauderten, von Hustenattacken unterbrochen, den ganzen Nachmittag über so Vieles. Einen anderen Tag brachte mir meine Freundin und Fotografin Magda eine besondere Stricknadel vorbei. So eine hatte ich noch nie! Der Porsche unter den Nadeln. Es gibt da noch eine Firma, die den Bentley herstellt. Aber die sind mir wirklich zu teuer! Die mitgebrachte Nadel brauche ich, um mir ein paar Handschuhe zu stricken. Einer ist fertig.

Auf die richtigen Momente warten

Auf den richtigen Moment, die Weihnachtsgeschenke anzufangen, warte ich auch noch. Es ist ja gar nicht mehr so lange hin. Tatsächlich ist es hier in Berlin morgens schon ganz schön kalt. Ich habe ein paar Ideen, die ich umsetzen möchte. In der Hoffnung, dass die Geschenke auch ankommen. Wenn man bei Pinterest stöbert, da sieht man so schicke Dinge. Bist du denn schon fleißig dabei, die Geschenke vorzubereiten? Vielleicht sollte ich eine Wunschliste aushängen 😄

Sammle kostbare Momente, nicht Dinge

(Das sollte ich mir wohl hinter die Ohren schreiben)

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