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Der Pullover, der eigentlich eine Jacke sein sollte

Aus der Classici 10, Model 03

Wir hatten den Plan, gemeinsam ein Model zu stricken. Wir, das sind Marion, Betty, Chrissi, Claudia (ohne Blog) und ich. Eine Jacke wollten die Mädels stricken. Ich war allerdings mal wieder der Meinung, dass ich genügend Jacken habe. (Habe ich eigentlich nie!) Also machte ich wie die Anderern, nur anders. Und was dabei herausgekommen ist, das siehst du hier:
Ein Pullover zum verlieben

Kaufst du Wolle über das Internet?

Gestrickt aus einer Wolle, die ich über das Internet bekommen habe. Mache ich üblicherweise nicht. Ich kaufe meine Wolle, wenn ich sie auch in den Händen halten kann. Aber Magda, hat mich überredet und ich bin ihr nun gar nicht böse, denn die Flora von Drops verstrickt sich wirklich toll. Mit einer Lauflänge von 210 Meter auf 50 Gramm, ein Fliegengewicht. 65% Wolle und 35% Alpaka steckt in den Fäden. 

Krampfhaft versuche ich mich an dem Baum fest zu halten…

Raglan oder nicht?

Angenadelt mit 4 mm Nadeln und weiter mit 3,5. Und weil ich nähfaul bin, habe ich Vorder- und Rückenteil und Ärmel zwar als Einzelteile gestartet, aber dann zusammen auf die Nadel genommen, wo alle Teile zusammentreffen, unter den Achseln. Danach habe ich die Raglanschrägung gestrickt. Erst jede Zweite Reihe an den Nähten jeweils eine Masche abgenommen und später jede Reihe. Es war ein wenig knifflig. Geribbelt habe ich bestimmt 4x.

Geklappt, geht auch freihändig
Der Kragen ist nicht ganz so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Doch bin ich ganz zufrieden, mit meiner Kreation. Und der Pullover trägt sich einfach toll. Wiegt ja auch nur 250 Gramm. 5 Knäuel habe ich verstrickt. Das Muster ist auch so schlicht und simpel zu stricken. Der Vorteil, ich kann dabei lesen und kann gleichzeitig in ferne Welten abtauchen. So kommt mein Lesezimmer nicht zu kurz. 

Altersgerecht ist das nicht 😂

Ob ich eine neue Kariere als Model beginnen sollte?

Dazu müsste ich allerdings lernen, gerade zu stehen und zu sitzen. Bisher habe ich meine Pullis und Jacken auch nicht gerne an mir selber gezeigt. Eigentlich doof. Magda hat so nette Bilder von mir gemacht, dass ich sie vielleicht als meine Haus- und Hof-Fotografin anstellen sollte. Sie kann das wirklich gut. Danke noch mal, das war ein netter Nachmittag mit dir.
Hier etwas verbissen

Jetzt verlinke ich noch mit 
Maschenfein– 
auf den Nadeln im Juni (obwohl der Pullover schon im März fertig war 😃)
1+

Meine Whippet

Nein, ich meine nicht die Hunderasse. Ich habe mir eine Jacke gestrickt, aus “Alpakka Silke“, Baby-Alpakawolle und Maulbeerseide. Eine Wolle aus Norwegen, der Firma Sandnes Garn. Ich habe sie mir nicht über das Internet bestellt. Berlin hat einfach so viele tolle Wollläden. Und die Farbe,… mal nicht in Rot. Das Blau, hat mich magisch angezogen.
Ich habe gar nicht so lange an der Jacke gestrickt. Genau genommen, trage ich sie auch schon eine Weile. 300 Gramm wiegt sie nur und schmiegt sich richtig an. Im Originalmuster hat sie an den Ärmeln, lange Bündchen. Ich bin allerdings kein “eins-Rechts-eins-Links-Stricker”. Das Maschenbild sieht bei mit dann immer völlig verkehrt aus. So habe ich das Muster eben bis ans Ärmelende gestrickt.
Meine Knitpro Nadeln aus Holz, in der Stärke 3 1/2 haben sich bei diesem RvO bewährt. Spannend war auch, dass dieser RvO eine Passe auf der Schulter hat, die auch für schmale Schultern geeignet ist.

Das Lochmuster, an der Jackenkante, wird im Original von Anke Strick, nur auf einer Seite gestrickt, damit dort dann die Knöpfe Knopflöcher finden. Meine hat das Lochmuster auf beiden Seiten. Ich mag es halt egal.

Ich liebe diese Jacke und trage sie wirklich fast jeden Tag. Man kann sie auch in einer längeren Fassung stricken. Vielleicht findet sich dafür auch noch die richtige Wolle.

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Alpaka RvO [Gestricktes 2016]

Letztes Jahr habe ich mir Fair Alpaka Wolle vom Leipziger Wollfest mitgebracht. Irgendwann einmal wollte ich mir daraus einen schönen Pullover machen. Jedesmal, wenn ich meine Wollvorratskiste geöffnet habe, strahlte mich die Wolle an. Das Rot ist so herrlich. Dunkelrot, passt zu so vielen Kleidungsstücken, die ich besitze. Aber ich habe keine schöne Anleitung gefunden, die mir zusagte.
Da gibt es doch diesen schönen RvO-Rechner (Raglan von Oben stricken), hat mir Betty gesagt. War auch nicht schwer zu finden. Strickeria gegoogelt und Maschenprobe gestrickt. Maschenproben, sind üblicherweise nicht mein Ding. Aber inzwischen habe ich schon so einige gestrickt und habe mich überzeugen lassen. Ist auch unerlässlich, bei der Berechnung für die Anleitung.

Außerdem wollte ich einen weiten Ausschnitt am Hals haben. Das war dann schon etwas schwieriger. Ich habe langsamer am Hals zugenommen und immer wieder “anprobiert” Leider habe ich mir die Zunahmen nicht aufgeschrieben. Da es aber nicht das letzte Mal war, dass ich mir einen solchen Pulli gestrickt habe, werde ich die Zunahmen beim nächsten aufschreiben. Versprochen!

Am Ärmel habe ich einen I-Cordrand gemacht und mit Grau noch einmal alle Maschen aufgenommen. Bis zur richtigen Länge der Ärmel gestrickt und noch einmal einen I-Cord gestrickt. Auch das Halsrund, wurde mit einem I-Cord versehen. 

Gestrickt habe ich mit meinen Lieblingsnaden von Knitpro aus Holz, mit der Nadelstärke 3 1/2. Der ganze Pulli hat nur 600 gr. Also ein Leichtgewicht. So habe ich noch ein paar Knäule übrig, um mir ein schönes Tuch aus der leichten Alpakawolle zu stricken.

Die Raglanschrägung habe ich übrigens mit einem Zopfmuster versehen, das sich unter den Armen fortsetzt. Ich freue mich schon darauf diesen Pullover tragen zu können, wenn es wieder kälter wird.

Verlinkt mit –Creadienstag–  & –Maschenfein– & –Häkeline

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Strickprojekt Dirndljäckchen ist abgeschlossen

Nicht erst seit heute, ist meine Dirndljacke fertig. Seit einigen Tagen wird sie schon von mir getragen! Eigentlich sollte sie eine Spencerjacke sein. Für eine kurze Jacke, fühle ich mich zu alt, da stricke ich sie mir doch gleich mal etwas länger. Das ist das Schöne, wenn man Dinge selber machen kann. Man kann sie nach gut dünken anpassen oder verbessern. Natürlich ist auch etwas Rot im Spiel. Sonst würde sie ja kaum zu meinem Dirndl passen, was ich euch immer noch nicht vorgeführt habe. Dafür gibt es einen triftigen Grund, mein Oktoberfest ist nämlich ins Wasser gefallen. Aber das macht ja nichts. Es wird schon einen passenden Anlass geben. Und dann zeige ich euch Bilder. Versprochen!
Die Anleitung habe ich aus der “Trachten Filati” Ausgabe 5. Gestrickt ist sie aus der “Cool Wool” von Lana Grossa. 160 Meter Lauflänge auf 50 gr. Gebraucht habe ich 11 Knäuel. Die Knöpfe waren eine Herausforderung. Mal abgesehen das die teurer sind als die Wolle, habe ich einige Zeit gebraucht um die Richtigen zu finden. 
Ein Projekt weniger, aber ein paar Andere liegen und warten auf die Fertigstellung. Die Nadeln glühen…
Tolle Projekte gibt es auch bei Auf den Nadeln im Oktober
Eure 
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Dreiklang wird zum Pullover…

Jetzt ist er fertig, mein Raglan von Oben. Die Dreiklang, Wolle von Zitron, sollte eigentlich als Ersatz in meinem Wasserwirbel verstrickt werden. Da hat mir die Farbkombination aber nicht gefallen. So wurde sie zu einem eigenen Modell.

Das Ergebnis ist ein auf meine Maße zu geschnittener Pullover. Ich habe bestimmt einige Male wieder geribbelt, um anzupassen. Aber jetzt bin ich überaus zufrieden. Der sitzt wie angegossen, kann man sagen…

Schlichte Pullis, mag ich besonders. Die passen zu allem.

Mein Wollkistchen, hat wieder 300 gr. verloren. Das ist mal eine Diät, die Spaß macht. 
Ich habe meinen Dreiklang, zu meinem neuen Lieblingspullover ernannt. 

Eure
Vielleicht habt ihr ja auch Spaß an einer Wochendrunde,
auf meinem Blog demnächst…
Verlinkt: mit Maschenfein
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Der Wasserwirbel

Endlich fertig!

Der Wasserwirbel ist endlich fertig. Gefühlte 30 Wochen habe ich nun an dem Stück gestrickt. Erst sah es wirklich ganz locker aus. Bis ich realisiert habe, das ich 15 Keile stricken muss. Und das mit Nadelstärke 3! Von dem Hamburger Wollfest habe ich mir eine Sockenwolle von “Zauberwiese” mitgebracht. Eine echt schöne Färbung: Hexenhut! Und dachte mir daraus den Wasserwirbel von Annette Danielsen aus ihrem Buch “Stilvoll Stricken” zu stricken. 

Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil, denn ich hatte zu wenig Wolle! Während ich noch mit Kragen und Schößchen beschäftigt war, ist es mir bewusst geworden. Da ich kaum damit rechnen konnte, bei der Zauberwiese diese Färbung nachbestellen zu können, bin ich gleich zu einem kleinen Wollladen bei uns ums Eck. Die Dame dort verkauft fast ausschließlich Sockenwolle. Und ich muss sagen, es lohnt sich immer mal bei ihr vorbei zu schauen. Wir haben eine Wolle gefunden und ich war glücklich. Bis ich zu Hause war und mir das ganze noch einmal in Ruhe angeschaut habe… Am nächsten Tag habe ich sie dann wieder zurückgetragen und eine Neue mitgenommen. Ich habe sie gewickelt und sie beiseite getan, um noch einmal in den Wollladen zu wandern und mir zum dritten Mal eine neutrale Farbe auszusuchen. Die war es dann aber auch! Das war dann Sockenwolle von Lana Grossa “Meilenweit Merino” (Oh, ich höre schon wieder einige aufheulen: “die armen Merinoschafe, wie die gehalten werden…”) 
Ich konnte einfach weiterstricken. Dann war es soweit… ich darf zusammennähen! Upps der Matratzenstich… nur gut das es YouTube gibt. Hatte ich doch noch nie gemacht. Aber hat dann auch super geklappt.
Jetzt ab in die Waschmaschine und dann das ganze auf einem Besenstiel, passend zur Hexenhut Wolle, aufgehangen. Und siehe da. Aus der doch recht klein wirkenden Bolero Jacke, ist eine ganz passable große Jacke geworden.
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