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Der Yoki Sweater {Ein Teststrick}

11.11.2020 | Pullover & Jacke, Stricken

Der Yoki Sweater ist ein Pullover, der in einem Stück gestrickt wird. Und es war mal wieder ein Teststrick! (Herrjeh, ich wollte doch keine Teststricks mehr machen). Wieder konnte ich nicht widerstehen, als ich den Aufruf von Making-Stories bei Instagram fand. (Wer macht mich jemals schlau?) Ich meldete mich! (In der Schule wäre ich wahrscheinlich in der Schulbank auf und ab gehüpft und hätte ständig hier gebrüllt geflüstert). Nachdem ich mich auf der Seite von Making-Stories angemeldet hatte, fand ich mich in einer Auswahl wieder. Und bekam den Zuschlag für den Yoki-Sweater von Marianne Munier.

Ich sag dir was: Ich liebe Pullover von dieser Designerin. Die Pullis sind zwar etwas Kastenförmig, aber das kann man ja ein wenig abändern. Sie macht viele hübsche Zöpfe in ihre Anleitungen. Ich liebe Zöpfe! Eine echte Herausforderung, sollte dieser Yoki-Sweater aber werden. Abgesehen davon, dass die Anleitung auf englisch geschrieben war, hatte sie einige Kniffe. Ich habe das Strickzeug einfach in der Ecke liegen lassen und mal ganz gelassen abgewartet. Ich musste meiner Seele Frieden geben. Am Ende habe ich die komplizierte Schulter-Hals-Ausschnitt-Situation doch noch verstanden. Wirklich,… es ist kompliziert! Aber nur am Anfang.

Solltest Du dich fragen, welches Tuch ich hier in den Händen halte, das ist das Ascalon. Klick auf das Bild und du kommst direkt dorthin

Aufgabe war es auch, mit einem speziellen Garn zu stricken. Es hätte einen Rabatt gegeben. Der wäre dann aber für den Versand drauf gegangen. Hey, aber ich lebe in Berlin und Berlin bietet eine Vielzahl an Wollgeschäften. Die  Ulysse von De Rerum Natura kommt aus Frankreich. Aber die findet man auch in mindestens zwei Geschäften in dieser Stadt. Yarn over Berlin und WollenBerlin. Da hinterlasse ich doch lieber keinen CO2-Fußabdruck und radle mal kurzer Hand, einmal durch die Stadt. So kommt man auch mal wieder zum Wolle kuscheln und an die frische Luft.

Fertig…

…ist er nun auch schon eine Weile, der Yoki. Der Teststrick ist seit dem ersten November beendet. Die Strickerinnen aus dieser Gruppe hatten sogar noch etwas Aufschub, weil sich der Anfang so kompliziert gestaltet hatte. Aber am Ende ist doch noch alles gut geworden. Ich liebe das Teil jetzt schon und staune, wie leicht der so warme Pullover ist. nur 320 Gramm wiegt der. Manch eine meiner Freundinnen würde nun sagen, der kratzt! Aber nur die ersten Male. Denn er wird immer weicher, mit jedem tragen.

Das Muster befindet sich auch nur auf der Vorderseite. Die Ärmel sind direkt angestrickt und wenn man mal erst unter den Armen angekommen ist, dann strickt sich auch alles sehr einfach. (Abgesehen von den Zöpfchen!, die nicht jedermanns Sache sind. Verzopfen ohne Hilfsnadel, sag ich nur!) Wenn ich nicht schon vorher die Shirburn Socken gestrickt hätte, dann hätte ich es nicht so schnell begriffen, wie das mit dem verzopfen ohne Nadel geht.

Ich bin gespannt, wie sich der Pullover in dem neuen Making-Stories machen wird. Einige der Modelle habe ich ja schon bei meiner Anmeldung gesehen und konnte mich so schon nicht entscheiden. Wahrscheinlich werde ich mir dieses Heft kaufen müssen.

Eckdaten:

Angegeben war das Muster für eine 3,5 Nadel. Ich musste eine 4er Nadel nehmen, sonst hätte ich ein Brett gestrickt. (trägt sich dann wohl nicht so angenehm) Dann hätte ich eine M stricken sollen. Aber wie ich oben schon gesagt habe, dann hätte ich einen Kartoffelsack produziert. Mag ich nicht! Enganliegend ist der in Größe S ja nun auch nicht gerade. Auch hätte ich nach einem Zopf-Mustersatz abketten sollen, aber da war der Yoki mir einfach mal zu kurz. Hätte ich den nächsten Mustersatz genommen, hätte ich ein Kleidchen… Das ist aber das Schöne beim selber machen, man kann es sich einrichten! Da ich auch etwas längere Arme habe und es mag, wenn die Ärmel bis über die Handgelenke gehen, wurden meine halt etwas länger gestrickt.

Nadel: 4
Wolle: Ulysse von De Rerum Natura
Menge: 320 Gramm
Zeit: 4 Wochen (14. August- 9. Oktober)
Model: Yoki-Sweater von Marianne Munier (demnächst in dem Making Stories Issue 5)

Und jetzt frag mal, wer diese Bilder gemacht hat! Na klar, es war meine Haus- und Hoffotografin. Magda, der Stricknerd. Dazu sind wir extra an den Grunewaldsee gefahren. Wir hatten auf Nebel gehofft und dann hat uns auch noch meine Kamera geärgert. Das Objektiv will zur Zeit nicht so mitspielen. Ich muss es unbedingt reparieren lassen.

12 Kommentare

  1. Rosa Henne

    Ein sehr schöner Pullover und tolle Fotos von dir. Es ist echt bewundernswert, wie du dich da auch noch durchkämpfst, wenn die Anleitung kompliziert ist. Aber das gigantische Ergebnis entlohnt alle Mühe!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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  2. Kunzfrau

    Der ist wirklich schön geworden. Und wie immer hat die Haus- und Hofforografin tolle Arbeit gelesitet!

    Gruß Marion

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  3. Eva

    So schöne Bilder und das Muster ist schon kniffelig, aber für dich doch wohl nicht so das Problem.
    Schön gestrickt.
    Ich kann nur geradeaus stricken.

    Bis später.
    Liebe Grüße Eva, die froh ist, wenn sie die Teile mal fertig hat.

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  4. illy

    Superschön geworden… und sag mal: hast Du Turbonadeln? Für einen Pulli brauche ich immer Jahre… und das ist noch untertrieben.

    Schön, schön und steht Dir gut.
    Auch ein Lob an die Fotografin. Gut in Szene gesetzt.

    Schöne Grüße
    illy

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  5. Ivonne

    Hallo Andrea,
    ich bin immer wieder fasziniert, wie schnell du so große Strickprojekte fertigstellen kannst. Ich bin ja eher so eine Strick-Schnecke.
    Der Pulli gefällt mir wirklich sehr. Sowohl das Design aber auch die Wolle, die du gewählt hast.
    Liebe Grüße
    Ivonne

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  6. Bienenelfe Helga

    Uuuii, liebe Andrea, so ein schicker Pulli. Das juckt gewaltig in den Fingern bei mir, aber leider ist meine Zeit vorbei. Die Finger und die Geduld, zwei die nicht zusammenpassen. Ich freue mich mit Dir über dieses gelungene Teil und es steht Dir wunderbar. Über meine Sockennadelei mag ich garnicht reden. Aber immer noch besser als nix. Im Alter muß man halt kleinere Brötchen backen. Aber Zöpfe stricken ist schon toll. Grüße von Helga und Kerstin, die zur Zeit Zöpfe wickelt …. hihihi für einen Schal. In Kürze dann auch hier!

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  7. Andrea/ die Zitronenfalterin

    Doch, dem Muster sieht man an, dass es nicht so ohne ist. Aber ich finde sowohl die Zöpfe als auch die Wollfarbe wunderbar!
    Darin würde ich mich gerade auch gern einkuscheln, da wir im nasskalten Dauergrau hocken.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  8. Sheepy

    Wow, welch eine Fleißarbeit, so viele Zöpfe. Der Pulli ist ein absoluter Hingucker, das entstandene Muster traumhaft. Ich finde auch die Farbe sehr schön. Da können die kalten Tage ja kommen, dein Pulli wärmt bestimmt.
    Lieben begeisterten Inselgruß
    Kerstin

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  9. Astridka

    Ich bewundere dich, wo du dich so durchnadelst! Zopfmuster fand ich allerdings auch immer toll…
    Aber ist dir so kalt, dass du all diese schönen warmen Teile tragen magst? Ich hab vielleicht ein,zwei Wollpullover im Schrank und vielleicht drei Jacken mit Wollanteil, die tun mir schon leid, weil sie gut wie nie raus dürfen. Und kratzen darf es ja schon gar nicht. Die farbe mag ich allerdings momentan auch gerne an mir zu den weißen Haaren…
    Bleib gesund! Zwei Familienmitglieder hat es erwischt…
    Herzlich
    Astrid

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  10. Sylvia Dunn

    Liebe Andrea, schöner Pulli, und was für Arbeit. Zopfmuster ist nicht so einfach, vorallem ohne Nadel. Die Farbe kannst Du gut tragen. Lieben Gruß Sylvia

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  11. Regula

    Sehr schön geworden, damit lässt sich gut durch den Winter kommen. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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  12. Lusyl

    Das Muster gefällt mir sehr und dir steht der Pullover hervorragend. Für mich mag ich keine kastigen Schnitte.

    LG

    Sylvia

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