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Samstagsplausch {18.18}

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Wind und Oleander

Moin, Moin… eine Woche wieder rum. Letzten Sonntag noch, saß ich mit dem Kerl am Wannsee und ließ mir den Wind um die Nase wehen. Windig war es sehr. Aber die Sonne schaute auch hervor, so dass wir es uns fast gemütlich gemacht haben. Der Wannsee führte sich auf, wie ein Meer. Manchmal wollen Kleine eben auch mal ganz groß sein. Der Kerl hatte mir vorher noch einen Oleander gekauft. Ihn hatte es begeistert, dass die Oleandertöpfe beim Gärtner wie ein kleiner Wald aufgebaut waren. Man hatte das Gefühl in einer südländischen Stadt zu stehen.

Im Internet bin ich herumgesurft (der Wannsee war mir zum Surfen zu unruhig).  Einiges Spannendes ist mir dabei über den Weg gelaufen surft. Bei Spiegel online, bin ich über einen Artikel zur (… klar was sonst!) DSGVO gestolpert. Vielleicht,  hilft das der Einen oder Anderen…  Auch schön, ein Post von Luiseliebt (ein lesenswerter Blog!) Außerdem,  habe ich mich gefragt, warum ich nicht schlank wie eine Gerte bin. Forscher haben nämlich festgestellt, dass koffeinhaltiger Tee, wenn er kalt getrunken wird, schlank macht. Ich trinke meinen Tee fast immer kalt. Während der Arbeit komme ich gar nicht dazu, Tee heiß zu trinken.  Dann mal ran, an den kalten Tee… Nachdenklich hat mich der Post von Bine (was eigenes) gemacht. Was passiert eigentlich, wenn ich nicht mehr bin, mit meinen ganzen virtuellen Kontakten? Ein schöner Post, sehr lesenswert.

Meine Stricknadeln haben in dieser Woche geglüht. Mein Pullover, der Idril, ist fertig. Zwei neue Tücher habe ich angenadelt, um meinen Wollvorrat etwas zu reduzieren. Ich habe mich nach neuen Büchern (Romanen) umgesehen und mir auch schon eines bestellt. Die Aufregung ist groß, denn ich habe darüber schon eine Besprechung auf meinem Lieblingsradiosender gehört und die Story gefällt mir sehr. Aber darüber demnächst mehr.

Ein Anliegen habe ich noch an dich! Aktualisiere bitte deine Leseliste mit meiner neuen Blogadresse. Für Manche, ist das jetzt ein oller Hut, aber Einige haben ihre Leseliste nicht aktualisiert, damit werden meine Posts nicht bei dir angezeigt und dir gehen vielleicht spannende Sachen verloren.

Der 12tel Blick über den Breitscheidplatz im April

Es ist wieder soweit, der Blick über den Breitscheidplatz

Der April zeigt sich ja dieses Jahr in all seinen Facetten. Da macht es direkt Spaß, an einem sonnigen Tag den Blick über den Platz, im Herzen Westberlins, schweifen zu lassen. Die Touristen sind schon früh am Morgen unterwegs, aber so ist das eben, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. Kaum hat man das Frühstück verputzt, ist man schon wieder unterwegs.

Der gemeine Berliner dagegen, der ist eher der Spätaufsteher. Das kommt wohl daher, dass es eine Zeit gab, da Berlin keine Sperrstunde hatte und man sich die Nächte um die Ohren geschlagen hatte. In Berlin gibt es auch fast rund um die Uhr, in den Cafés, Frühstück. Zu “später” Stunde noch ein Eiweißschock oder ein Croissant, dazu einen Milchkaffee… Das lasse ich mir gefallen. Wenn ich in einer fremden Stadt um 14 Uhr kein Frühstück mehr bekomme, bin ich etwas verwirrt. So kann man sich daran gewöhnen.

Die Bäume haben auch schon ihr Frühlingskleid angelegt. Letztens hatte mein Kerl Besuch aus anderen Großstädten dieser Republik. Die sind jedesmal wieder erstaunt darüber, wie grün doch meine liebste Stadt ist. Aber es ist tatsächlich so, Berlin hat eine Menge grüne Flächen. Und selbst nach den Stürmen im Herbst, wo viele Bäume entwurzelt und gefällt werden mussten, rüstet das Grünflächenamt wieder auf. Überall stehen neue junge Bäume, mit einem Schildchen dran “Ich bin ein Stadtbaum”.

Ich liebe meine Stadt. Und im Frühling ist sie besonders schön.

Ich schau jetzt mal nach den anderen 12tel Blicke… die jetzt von Eva und ihrem Blog Verfuchst und zugenäht betreut wird. Eigentlich ist es nur eine neue Adresse. Die Idee ist dieselbe geblieben. Einmal im Monat ein Bild von einer bestimmten Stelle aus gemacht und du wirst staunen, wie sich die Welt jedesmal verändert.

Samstagsplausch {17.18}

wp-1524859596387.Es ist mal wieder Zeit für einen Kaffee und eine Plauschrunde

Diese Woche ist ziemlich schnell vorbei gegangen. Manchmal,  habe ich das Gefühl, dass die Uhr besonders schnell sein möchte. Vor allem, wenn es gerade die schönen Momente sind, schnattern die Zeiger der Uhr in schnellem Tempo herum. Gestern noch, hatte ich so wundervolle Stunden mit den Strickmädels unserer Schlemmerstrickrunde. Und heute, kämpfe ich mich mit dem Kerl durch den Supermarkt, wo  wieder gar keiner der Einkäufer Zeit hat. Auch die Zeit, die ich bei einer jungen Mutti und ihrem Frischling verbringen durfte, ging viel zu schnell vorbei. Und die Momente, die ich mit Freundinnen gemütlich in der Runde sitze und stricke, sowieso. Eine von uns ist nach England unterwegs (voller Neid schaue ich auf dieses Wollfest ). Wenn ich doch nur dabei sein könnte. Okay, das mit der Sprache könnte ein Problem werden. Aber irgendwie würde es gehen. Stattdessen, könnte ich aber auch heute zur Schnibbeldisko, zum World Soup Day. Endlich werden Gemüse verarbeitet, die normalerweise im Kompost oder so gelandet wären. Warum wir keine krummen Gurken mehr zu kaufen bekommen, das erklärt sich mir ohnehin nicht.

Ich habe diese Woche also geschwatzt, gestrickt, gegessen, gelacht, gejammert, gekuschelt, gelesen, gebaut (an meinem neuen Lesezimmer), genäht und wieder getrennt, viel zu viel nachgedacht, gekauft (hoffentlich den letzten Strang für meinen Idril), bin eingeregnet und wieder getrocknet, denn das Wetter macht jetzt wirklich mal auf April. ist ja auch viel besser, als sofort in den Sommer überzugehen. Ach ja, und gesaugt habe ich auch. Jeden Tag, um diese Teppichkäfer und ihre Brut aus meinem Haushalt zukommen. Außerdem habe ich noch gewickelt… Einen großen Strang Wollmeise in Lacequalität, den die Larven des Teppichkäfers angefressen haben. Gaaaanz viele kleine Knäuel sind dabei herausgekommen. Ich wollte die Wollmeise nicht wegwerfen. Aber ich habe da schon eine Idee, die 2 Kilometer Wolle zu verarbeiten.

Jetzt mal eine Anmerkung vom Kerl an dieser Stelle. Wie schafft sie/ Ihr das eigentlich alles ?

Was machst du heute? Wirst du das Wetter genießen? Oder verkrümelst du dich mit einem Buch auf dein Sofa?

Regenwurmtuch 

Ein neues Tuch gestrickt, weil ich unbedingt einen Zauberball haben wollte…

Ich habe schon vor einiger Zeit mein Regenwurmtuch begonnen. Tatsächlich im letzten Oktober. Einige Modelle sind mir ständig dazwischen gekommen. Dafür konnte ich es überall hin mitnehmen. Das Muster ist so einfach und einprägsam, das man wirklich nicht mehr nachdenken musste.

Des Zauberball, mit dem schönen Namen “Herzstück”, landete in meiner Stricktasche, als  ich an einen Samstag bei Herrn U., an dem Samstagskaffee teilgenommen habe. Immer wieder bin ich um diese Zauberbälle herum geschlichen. Am Ende hatte ich den  Merino-Ball, wusste aber wieder einmal nicht, was ich daraus machen möchte. Mit 400 Meter​, reicht ein einzelner Ball nicht aus, um ein komplettes Tuch zu zaubern. In Meinen Wollkisten, habe ich einige schöne Reste Schätze. Darum habe ich ein wenig darin gekramt und ein Knäuel blauer Wolle gefunden. Blau-Grau und seidenweich.

Seidenweich, weil es die Crystal von der Wolllust ist. Die ist aus 70% Wolle, 20% Seide und 10% Kaschmir. Daraus habe ich meiner Schwester einmal ein unglaublich schönes Tuch gestrickt. Mit silbernen Perlen. Riesig groß und extra leicht. Ich habe es scheinbar nie fotografiert und nie einen Blogbeitrag gemacht. Schade, denn es ist immer noch ein Blickfang.

Die Anleitung, für das Regenwurmtuch findet man kostenlos im Netz, oder bei Ravelry. Aber auch viele schöne Regenwurmtuchkombinationen, das ich fast versucht bin, es erneut anzuschlagen.

So nun zu den Eckdaten: Das Tuch ist ein Dreieck und misst an der längsten Seite ca. 300 cm, an der breitesten Stelle ca 100 cm. Es wiegt nur 193 Gramm. Ein Fliegengewicht, sozusagen. Gestrickt habe ich mit meinen geliebten Knitpro’s aus Holz, in der Nadelstärke 3,5.

Ich habe dieses Tuch schon in mein Herz geschlossen. Sogar bei sommerlichen Temperaturen, macht es sich noch ganz angenehm um den Hals. (Gut, bei 30° im Schatten, lege ich es lieber ab). Die meisten Bilder, die du hier siehst, sind wieder von Magda gemacht. So langsam komme ich mir auch nicht mehr ganz so doof vor der Kamera vor.

Jetzt bleibt mir nur noch, mein hübsches Tuch bei Maschenfein Auf den Nadeln im April  und beim Creadienstag, zu verlinken. Und bei Fannys Liebste Maschen Nr.14, bei der man ein Überraschungsstrickpaket gewinnen kann, wenn sich 100 Strickprojekte bei ihr verlinkt haben. Vielleicht hast du auch Lust dich dort zu verlinken.


Samstagsplausch {16.18}

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Kaffee im Leonhardt

Sommer in Berlin

Herrlich, wie warm es gerade in unserer Stadt Berlin ist. Allerdings vermisse ich ein wenig den sanften Übergang zwischen den Jahreszeiten. Aber ich nehme auch was ich bekommen kann. Am Donnerstag hatten wir sogar schon einen langen Abend auf dem Balkon. Der Kerl und ich, sitzen gerne lange draußen und schnattern und genießen den schönen lauen Abend. Auch der Rest der Berliner hält es nicht mehr in den Räumen. Alle sitzen draußen und tanken Sonne. In den Cafés bekommt man fast keine Plätze mehr…

Am letzten Wochenende hatten wir ein spontanes Familientreffen im Garten der Eltern. Alle Nachwuchskünstler waren da. Früher, als sie so klein waren, da war der Garten schon gefühlt voll, weil sie alles in Anspruch genommen haben. Heute, ist der Garten wirklich voll, weil sie einfach so groß und erwachsen sind. Ein komisches Gefühl, fand unsere Mutter. Doch saß sie mit einem zufriedenen Lächeln am Tisch und genoß die Aussichten auf die Enkel.

Anfang der Woche habe ich ein “bisschen” arbeiten müssen. Aber den Rest der Woche konnte ich dieses schöne Wetter auskosten. Am Mittwoch Nachmittag habe ich einen kleinen Strickkreis bei der Wollnerin besucht. Schaffte es aber nicht, zu zwei Freundinnen, die mich zum Nähen eingeladen haben. Was ich sehr Schade fand. Am Donnerstag verbrachte ich den Vormittag mit der SchwieMu und den Nachmittag in der Sonne mit meinem Strickzeug (der Idril, wächst gerade nur langsam. Ob die Wolle doch zu warm ist, für diese Jahreszeit?) Am Freitag habe ich mich mit Magda, an den Umzug meines Lesezimmers gemacht. Ich will einfach wieder Ruhe im Karton und habe die Nase voll, von diesem Gesetzeding und die Sicherheit. Aber so langsam wird es. Bis ich allerdings meine Seiten wieder so habe, wie sie mir gefallen, vergeht bestimmt noch ein bisschen Zeit. Aber ist es nicht auch ein bisschen so, dass das genau das Bloggen ausmacht? Die Veränderung und Entwicklung eines Blogs? Na, vielleicht zum Teil. Wenn man das passende Gesicht gefunden hat, dann geht es nur noch um die Texte, die man schreibt.

Was meine Mottenplage angeht, das sind gar keine! Es sind Teppichkäfer. Viel komplizierter zu bekämpfen. Ich habe gestern erst alle meine Wollen kontrolliert und gelüftet. Danke aber trotzdem, für dein Mitleid.