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Schnell mal über den Markt gelaufen

Nach der Arbeit mal schnell [Stadtgeschichten]

Lampion

So hatte ich mir das gedacht. Schnell raus aus dem Gebäude, das Rad aus dem Fahrradstall geholt und los. Die Marktständler werden dieses Wochenende keine Lust haben, sich so lange auf dem Marktplatz aufzuhalten. Marathonwochenende! Die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand, denn der Verkehr rollt nicht. Überall sind Straßen gesperrt und keiner kann mal schnell, seine üblichen Wege fahren. Ich komme allerdings mit meinem Fahrrad recht schnell durch den Verkehr und habe obendrein das Gefühl, das die Polizei, nur für mich, die Straßen geräumt hat. Denn die Marathonskater, die am Samstag irrsinnig schnell durch die Stadt gleiten, sind noch in den Startlöchern. So schaffe ich das in einer besonders guten Zeit auf den Markt.

Lampions vom Markt

Die meisten Händler sind schon am einräumen. Ich möchte doch nur noch ein paar Blumen und etwas Gemüse. Für unser Wochenende sind wir sonst versorgt. Gleich vorne links, ist ein Blumenhändler. Seine Eimer sind schon gut geplündert und weil ich die Befürchtung habe, ich bekomme nichts mehr bei den Anderen, bleibe ich stehen und sondiere die übrig gebliebenen Blumen. “Da kommste aba janz schön spät, iss nich mehr ville da.” Werde ich von dem dicklichen Marktständler begrüßt. Ich grinse ihn an: ” Blieb mir nüscht anneres übrig, musste arbeeten.” (Ich kann übrigens och Balinern!) Er guckt grinsend und ich zeige auf die Lampionblümchen “Oh, die Ballondinger, so viele sind noch da!” “Wennste alle willst, dann kriggste die für nen Zehner und die Andren da drinne gleich dazu:” Ich denke, das ist ein gutes Angebot und schlage ein.

Herbstdeko

Mit dem riesigen Strauß auf meinem Fahrradkorb, wandere ich noch etwas über den Markt und denke, dass ich doch wieder viel öfter auf den Markt gehen sollte. Als ich kurz vor dem Käsestand bin, fliegt ein kleiner gelber Würfel aus dem Wagen. Vor der Auslage steht ein größerer Hund und fängt sich den kleinen Würfel. Die Verkäuferin, die den Würfel geworfen hat, klatscht begeistert in die Hände. “Jut jefangen!” “Für sohnen juten Käse, würde ick och fangen!” sage ich. Sie schaut etwas verwirrt und wirft in dem Moment dem Hund einen weiteren Würfel zu, der den sehr geschickt auffängt und die Frau nicht aus den Augen lässt. “Ick würde ihnen den aber och einfach einpacken”, sagt sie. Ich grinse und zeige ihr den Käse, den ich haben möchte. Eigentlich wollte ich gar keinen kaufen, aber die Showeinlage hat mir gefallen.

In rustikaler Vase

Beim Gemüsemann, ist die Auslage auch schon ziemlich geplündert. Die Frauen räumen schon zusammen und er steht und guckt Löcher in die Luft. Ich bestelle ein paar Karotten und Petersilienwurzel. Die sehen sehr gut aus und suche Sellerie und Kartoffeln. “Tut mir Leid, die sind schon verkauft. Da müssen sie wo anders schauen.” Es gibt ja noch mehr Händler, der Markt ist groß und meine Befürchtung nichts mehr zu bekommen, sind nichtig. Da drüben ist noch ein Biostand. Fette Kartoffeln, mit einer Kruste aus Erde liegen in der Kiste und der Sellerie daneben sieht auch gut aus. Hier wird noch nicht zusammen geräumt. “Wir wissen sowieso nicht, wie wir hier wegkommen sollen. Der Markt ist doch von den Marathonis eingekreist. Da können wir auch noch gemütlich zusammenräumen.” Erklären sie mir. So geht es natürlich auch. Ob die sich noch einen Kaffee gönnen, bei dem guten Kaffeestand, der gleich nebenan steht?

Ballons

Mit dem riesigen Strauß und dem Gemüse in den Satteltaschen, bin ich dann noch weiter durch die Stadt geradelt. Die Straßen waren weiterhin nur für mich und ein paar wenige Radler gesperrt. So schön, kann man nur selten durch die Stadt fahren. Das muss man ausnutzen.
Jetzt stehen meine Lampionblumen und die Anderen (ich weiß nicht, wie sie heißen) auf meinem Tisch und ein zweiter Strauß auf dem Sideboard. In der rustikalen Vase machen sie sich sehr schön. Und einige werden sogar schon durchsichtig. Ich werde sie mal liegen lassen…

Beeren?

Bei Holunderblütchen gibt es heute wieder Freitagsblumen.

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Marathon in Bewegung, oder die Welt ist Bunt

Bewegung kann Bunt

In Berlin ist Marathon und damit gibt es eine Menge Bewegung in der Stadt. Abgesehen davon, dass wieder der Marathon ganz spontan in der Stadt für Bewegung sorgt, (Na gut, dieses Jahr ist der Marathon eine Woche vorgezogen worden), sind wieder sehr viele Skater am Samstag unterwegs gewesen. Nach der Arbeit, habe ich mir, ausgerüstet mit meiner Kamera, an der Skaterstrecke einen Platz gesucht. Eine lange Belichtung und eine geschlossene Blende brachte Bewegung in die Bilder.

Schade ,dass die Sonne nicht geschienen hat. Auch so sind die Bilder voll in Bewegung. Die Kamera lag für die Bilder auf dem Sattel meines Fahrrades und nur weil ich die Kamera auch über das Display auslösen kann, sind sie nur bedingt verwackelt.

Es ist unglaublich, wieviel Wind die Skater machen. Es entsteht fast ein Sog, der dich mitreißen könnte. Sie kamen in Wellen, und so konnte ich immer wieder justieren und neu versuchen, spannende Bilder in Bewegung zu fotografieren.

Ein wenig muten sie wie Supermann-Bilder an, als zischen die Skater mit Überschallgeschwindigkeit an mir vorbei. Ich habe so viele solcher Bilder gemacht, dass ich mich nicht entscheiden konnte, welches ich dir zeige möchte.

Die Kamera mit dem Objekt mitführen

Bei den nächsten Bilder habe ich versucht, mit ebenfalls kleiner Blende und langer Belichtung, einzelne Skater fest zu halten. Den Skater im Lauf verfolgen. Dabei war also ich auch in Bewegung. Es sind tolle Lichtmalereien entstanden und wunderschöne bunte Bewegungen.

Schon toll, was man alles machen kann. Stelle dir diese Bilder auf Leinwand vor, gehen die nicht als Kunst durch?

Da  hätte ich schneller sein müssen, um die einzelnen Skater perfekt abzulichten. Ich habe es wirklich versucht, mich schneller mit zu drehen. Schon einmal hatte ich versucht Bilder von den Marathonskater zu machen.

In langen Schlangen, sind die Läufer an mir vorbei gerauscht. Manch eine Träne habe ich auch gesehen. Und der Monsterjunge berichtete von einem bösen Sturz, mehrere Straßen weiter entfernt. Ich glaube, ich würde da nicht mitfahren, das ist mir wirklich zu schnell. Hättest du solche Ambitionen?

Die Bilder verlinke ich bei Lotta und ihre Bunt ist die Welt Linkparty und bei der Zitronenfalterin ihrem Monatsmotto Farbe im Alltag. Außerdem möchte ich dich daran erinnern, dass du noch einmal bei Andrea vorbei liest, sie hat heute ein Interview mit mir online gestellt.

2+

Samstagsplausch {37.18}

Vanilleeclair

Samstagsplauschen mit besonderen Leckereien

Fast die ganze Woche, ging es um Leckereien. Am Montag war ich zur Fortbildung und habe natürlich keine Leckereien für den Magen bekommen. Dafür aber für die Seele. Wir haben soviel gelacht, dass ich am nächsten Tag tatsächlich Muskelkater in den Bauchmuskeln gespürt habe. Es ging um “Humor am Arbeitsplatz”. Die nächste Leckerei, gab es am Dienstag. Marion hatte eine Überraschung für mich. Einen ganzen Beutel Wolle. Ich sag dir, da waren Leckereien dabei. Und weil das noch nicht genug war, haben wir uns in einem Laden für Dessertkultur getroffen. Das Bild oben zeigt dir, was auf meinem Teller lag. Einen langen Aufenthalt, hatte die Leckerei allerdings nicht auf meinem Teller.

Der Mittwoch war nicht so lecker. Das hatte ich schon bei dem 12von12 Post erzählt. Ich hoffe doch sehr, dass mir nicht die Leckerei in dem schönen Café auf den Magen geschlagen ist. Am Donnerstag ging es mir schon wieder so gut, dass ich mir eine lecker Kürbissuppe gekocht habe, nachdem ich eine Pflichtfortbildung, über Arbeitsschutz, Brandschutz und Müllentsorgung über mich habe ergehen lassen.  Am Morgen, war ich noch kurz mit Magda bei Frau PatchIt, damit meine neue Tasche endlich einen Verschluss bekommt, um sie dir zeigen zu können.
Gestern, hatte Magda spontan die Idee Churros und heiße Schokolade zu genießen. Da gibt es einen Laden, der hat wirklich leckere Schokolade. Ausprobiert und für gut befunden. Kann ich wirklich empfehlen.

Wochenende

Im Lesezimmer, habe ich dir ein Buch vorgestellt. Außerdem gibt es eine neue Linkparty in meinem Lesezimmer, bei der du dein Buch des Monats verlinken kannst.
Was ich noch empfehlen kann, dass du morgen bei Die Zitronenfalterin vorbei schaust. Denn da, wird es ein Interview mit mir geben. Jetzt bleibt mir noch die obligatorische Frage, was hast du dieses Wochenende vor? Ich bin schon wieder arbeiten. Auch morgen, wenn Berlin wegen dem Marathon wieder Kopf steht, werde ich arbeiten müssen und hoffe, auf dem Nachhauseweg, ohne Schwierigkeiten durch zu kommen.

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So lange war ich bei den Freitagsblumen nicht mehr dabei

Schon so lange habe ich nicht mehr bei den Freitagsblumen mit gemacht

Aber heute möchte ich wieder dabei sein. Jede Woche sage ich mir, so lange warst du nicht mehr dabei, und dann ist der Gedanke auch schon wieder weg. Doch irgendetwas fehlt auf meinem Schrank oder meinem Tisch. Ich stelle mir so lange schon keine Blumen mehr in die Wohnung. Vielleicht lag es an dem warmen Sommer. Klar, das kann ich mir schon mal so lange einreden…

Violette Gladiolen

Ein paar Gladiolen …

… haben es zu mir auf die Kommode geschafft. In einem seltsamen Violett/Rot, Die Spitzen habe ich gekappt, weil mir irgendwann einmal jemand sagte, dann können die unteren Blüten sich besser entfalten. So richtig gut entfaltet, haben die sich aber nicht, sondern sind schon wieder am verblühen. Ich kaufe keine Blumen mehr beim Discounter! (Das schreibe ich mir gerade hinter die Ohren) und Gladiolen mag ich auch nicht mehr kaufen.

In einem Glas mit kleinen Steinchen

Spitzen

Die abgeschnittenen Spitzen habe ich in das Glas mit den Glassplittern verfrachtet, Mit etwas Wasser aufgefüllt, das man zwischen den Splittern nicht sehen kann. Und gehofft, dass die Blüten auch noch aufgehen. Eine Blüte hat es bisher auch geschafft und sieht in dem Gläschen fast schöner aus, als in der riesigen Glasvase.

Ein einzelner Zweig

Violette Gladiolen

Ich nehme mit meinen Gladiolen, nach so langer Zeit, mal wieder bei den Blumen am Freitag, bei Holunderblütchen teil. Außerdem möchte ich dir einen Post, der erst am Sonntag bei Die Zitronenfalterin erscheinen wird, ans Herz legen. Da kannst du eine Menge über mich erfahren.

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12 von 12 September

September bei Karminrot

Vom September habe ich diese Nacht nichts gemerkt. Nachdem ich die Nacht mehr oder weniger über der Kloschüssel verbracht habe und nur wenig zum schlafen kam, habe ich mir meine erste Tasse Kaffee, lieber mit Hafermilch gegönnt. Das macht der Magen wohl besser mit. Mein September-Kaffee also mit Hafermilch. (Allerdings, schmeckt mir richtige Milch besser)

Gutenmorgenkaffee

Gestern hat mir Marion einen Beutel Wolle mitgebracht, über den ich mich riesig gefreut habe. Sie hat die Wolle selber geschenkt bekommen und grünes Garn, damit kann sie nicht unbedingt etwas anfangen. Ich habe sortiert, fotografiert und bei Ravelry meinen Stash aufgefüllt.

Wollhaufen

Als dann die Sonne sich durch die Wolken geschoben hat, habe ich noch mein Buch weiter gelesen und mein ChillipepperDing weiter genadelt. Die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen und die zweite Tasse Hafermilchkaffee.

lesen und Stricken

Mittag

Am Mittag hatten sich meine Innereien wieder im Griff und ich konnte mich vor die Tür wagen. Mein Strandläufer ist soweit fertig, dass mir nur noch eine Schnalle zum verschließen fehlt. In dem Laden Knopf und Schnalle Habe ich leider nichts außergewöhnliches gefunden. Dafür aber eine sehr liebe Verkäuferin.

Knopf und Schnalle

So richtig glücklich, bin ich mit der Schnallenlösung noch nicht. Vielleicht kann ich das morgen noch ändern.

Schnalle

Und dann fiel mir auf, ich muss zwei Knäuel in dem Café gestern vergessen haben…Wo sind bloß die Curryknäuel geblieben. Einen Anruf später, wusste ich , wo ich noch einmal vorbei fahren muss. Denn ein ehrlicher Finder, hat die Knäuel im Café abgegeben. Puhhh

Wolle auf der Straße

Wie nah der Herbst ist, kann man schon auf den Straßen sehen. Überall sammeln sich schon Blätter. Der Wind pustet sie ordentlich durcheinander.

Herbstblätter im September auf der Straße

Kurzer Zwischenstopp bei den Eltern im Garten. Noch ein paar Septembersonnenstrahlen genießen. Der Vater hat sogar den Liegestuhl frei gemacht. Tatsächlich eine Halbe Stunde ein Nickerchen gemacht…

Gartenliege

Bevor ich nach Hause fahre, mopse ich mir noch ein paar Äpfel aus dem Garten der Nachbarin. Die sind besonders lecker dieses Jahr. Die Mutter behauptet zwar immer, die wären mehlig, das kann ich aber nicht bestätigen. Sie duften so wunderbar.

Apfelbaum

Auf dem Nachhauseweg, noch in der Apotheke vorbei. Sollte das Verdauungssystem wieder mucken machen. Vielleicht sollte ich mir noch mehr holen und einen leckeren Apfelstrudel backen.

Geldschale

Die Fische müssen noch gefüttert werden.

Teich auf der Terrasse

Zum Abendbrot mache ich mir eine Pho (eine Viatnamesische Nudelsuppe). Das bekommt meinen Innereien gut. Tofu, scharf eingelegt, brutzelt in der Pfanne. Die Suppe blubbert nebendran.

Tofu scharf

Wenn mein Süppchen aufgegessen ist, dann schaue ich bei Caro und ihren 12 von 12 im September vorbei. Mehr September 12 von 12 hier

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