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Ein Tag wie jeder andere {12 von 12 im Mai}

Ein Tag wie jeder andere

12 Bilder von meinem Tag. Eigentlich ein ganz normaler Tag. Ein Tag wie jeder andere eben. Zur Zeit habe ich ohnehin das Gefühl, dass alles gleichläuft. Nicht dass ich mich langweilen würde…
12 Bilder vom 12. des Monats Mai sammelt mal wieder Draußen nur Kännchen. Nicht immer schaffe ich es dabei zu sein. Mal sehen, wie weit ich heute komme:

Natürlich starte ich mit einem Kaffee. Gemütlich in meiner Schlafanzughose, denn es ist heute sehr kalt.

Dann arbeite ich mein Bullett Journal auf. Ich notiere mir zu jedem Tag, was ich gemacht habe und vor allem, was besonders schön war. Gestern zum Beispiel habe ich einen Aquarellkasten von Magda vermacht bekommen 😊

Dann hat sich Toffie zum kuscheln auf meinem Schoß breit gemacht. Eigentlich wollte ich in meinem neuen Strickbuch blättern, dass ich gewonnen habe. Aber Katze geht nun einmal vor.

Zum Muttertag habe ich von dem Monsterjungen ganz besonders schöne Blumen geschenkt bekommen. Eigentlich habe ich keine Schnittblumen mehr in meiner Wohnung, weil die Katzen jedesmal an den Blüten knabbern. Die scheinen sie aber zu ignorieren. Vielleicht duften sie zu doll. Beschnitten mussten sie aber werden, damit sie länger halten.

Blogarbeit. Karminchen hilft mir dabei ein bisschen. Gestern schon habe ich 5 Stunden an einem neuen Post geschrieben. Erstaunlich, wieviel Zeit so ein Blog frisst.

Duschen musste ich natürlich auch noch. So viel Zeit habe ich dann doch nicht mehr. Ich muss ja heute noch zur Arbeit.

Aber für eine Waschmaschinenladung reicht es noch. Es wird wohl passen, dass ich sie noch aufhängen kann. Ich bin noch ein bisschen hin und her gerissen, ob ich heute mit dem Fahrrad fahre. Es ist so kalt.

Da fällt mir ein, ich habe ja das Geschenk für die Kollegin noch nicht eingepackt, die Geburtstag hatte. Zum Glück habe ich so viele hübsche Tüten. Ob ihr mein Geschenk gefällt? Ich hoffe doch.

Es wird Zeit, dass ich mein Abendbrot vorbereite. Dieses Mal habe ich noch etwas von meinem vegetarischen Gulasch übrig. Mit etwas Tomaten, frischen Champignons, Salat, Feta und gekochter Hirse, wird es mich heute Abend bestimmt satt machen. Wirfst du viele Lebensmittel weg? Oder findest du immer noch eine Verwertung?

Ich stricke jetzt noch ein bisschen an meinem Ufo weiter. Nervös sitze ich jetzt wie auf Kohlen. Manchmal schleicht die Uhr und manchmal hat sie es so eilig, dass man nicht bemerkt, wie die Zeit vergeht…

Prima, die Waschmaschine ist doch noch fertig geworden, dann kann ich die Wäsche ja gleich aufhängen, bevor ich gehen muss. Strickzeug in die Ecke schmeißen, aufstehen, was tun. Dann geht die Zeit schneller vorbei.

Ich habe mich gerade für mein Auto entschieden. Vorausgesetzt es springt an. denn die Batterie ist zur Zeit ziemlich schlapp. Ich warte auf eine Neue. Mein Schrauber weiß bescheid. Es war schön mit dir, aber ich muss jetzt los zur Arbeit. Dahin kann ich dich nicht mitnehmen.

Meine 12 Bilder vom 12. Mai verlinke ich wieder bei Caro...

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Schon wieder Mitte März { 12von12}

Schon ist wieder Mitte März

Jetzt, Mitte März, bin ich wieder dabei. Letzten Monat hab ich glaube ich mit den 12 Bildern vom 12. ausgesetzt. Es klappt eben nicht jeden Zwöften. Draußen nur Kännchen, alias Caro, sammelt unsere Alltagsbilder auf ihrem Blog. Viel Spaß mit meinem Tag…

Kurz das BuJo bei einer Tasse Kaffee am frühsten Morgen auf Vordermann gebracht. Bujo schreiben ist bei mir einerseits ein Tagebuch und andererseits ein Kalender. Nebenbei male ich viel darin herum und es gibt verschiedene Notizseiten. Kennst du dich mit BuJo’s aus?

Dieses Buch, Rosie, hat mich gefesselt und liest sich so herrlich locker vor sich hin. Nebenbei bekomme ich viele Bücher im Buch vorgestellt, die alle auf meine Notizseiten im BuJo wandern. Wann ich das jemals lesen werde, das weiß ich nicht…

März-Wetter

Der März führt sich wie ein April auf. Dicke Wasservorhänge fallen vom Himmel. Ich würde so gerne draußen sitzen, aber bei dem Wetter! So lange kann das nicht mehr dauern…

Um mich von dem Corona-Wahnsinn mal ein wenig abzulenken und weil es die besten Frauenportaits weit und breit sind, lese ich die heutige Ausgabe Great Woman bei Astrid. Wieder sehr toll recherchiert. Hut ab vor so viel Arbeit.

Die Katzen brauchen Futter und wir brauchen Zutaten für einen leckeren Kuchen, den ich morgen backen möchte. In dem dritten Laden, nachdem Katzenfutter ohne Probleme zu haben war, bekam ich auch Zucker, für meine Bedürfnisse.

Ich hatte eine falsche Uhrzeit in meinem Dickschädel und wäre fast zu spät zum Massagetermin gekommen.

Mittag hatte ich ja nun verpasst, dann gibt es jetzt fettige und leckere Börek beim Türkischen Imbiss ums Eck.

Einen guten Kaffee und einen angeregten Strickplausch mit der Freundin, das geht immer zwischendurch. Alle Themen im Café drehten sich um den munteren chinesischen Keim. Jibbt ditt noch andere Themen?

Noch ein kurzer Spaziergang zur Biomilch. Dabei konnte ich Sonne tanken. Man könnte glatt schon draußen sitzen. Das haben ja auch schon einige Menschen gemacht. Wenn es doch bloß nicht so stürmisch wäre!

Kaum bin ich zu Hause, taucht die Freundin mit ihren neusten Errungenschaften auf. Fast kein einziges Model würde es auf meine Nadeln schaffen.

Endlich habe ich die Muse, meine Tomatenpflanzen zu säen. Ich habe die Tütchen bei einem Online-Händler erstanden und hoffe sie halten, was sie versprechen. Wenn alles klappt habe ich hängende Tomatenstauden. Schon der Gedanke macht mich glücklich.

Jetzt gebe ich meine Wolle noch bei Ravelry ein. Danach surfe ich noch ein bisschen im Netz und schaue bei einigen Samstagsplauschern vorbei. (Ich schaffe doch nicht alle, wie jede Woche. Aber versuchen tue ich es oft) Vielleicht schaffe ich auch noch ein paar 12von12er bei Caro.

Ich hoffe dir hat mein Tag gefallen und vielleicht hast du ja auch mitgemacht.

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Fragen im September, wollige Antworten

Fünf Fragen am Fünften

Nic hat wieder ihre Fragen online gestellt. Letztes Mal habe ich nicht mitgemacht. Ich hatte tatsächlich keine Antworten parat. Mein Kopf kreiste immer wieder um die Fragen, aber es kamen keine schönen Sätze dabei heraus. Aber diese Fragen bekommen Antworten…

Erste wollige Frage: Wofür bist du dir zu schade?

Wie du ja sicherlich schon mitbekommen hast, stricke ich sehr gerne. Ich sammel seit Jahren Strickzeitschriften und mache mit jeder neuen Zeitung Pläne. “Dieses Modell ist toll, dass will ich auch haben…“ nicht immer nadel ich das Projekt an. Aber wenn ich es beginne und feststellen muss, es sieht scheiße nicht so schön aus, dann ribbel ich es wieder auf. Dafür ist mir meine Zeit und die schöne Wolle zu schade. Bist du auch so konsequent?

Die zweite wollige Frage: Was isst du, wenn du frustriert bist?

Ok, diese Frage ist nicht so wollig, oder doch? Tatsächlich esse ich schon eine Weile nichts mehr aus Frust. Ich habe auf einem Seminar gelernt, wie man ein Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lassen kann, um eine Geschmacksexplosion zu erleben. Seit dieser Fortbildung brauche ich nicht mehr viel von meinem Suchtmittel. Viel schlimmer und meist teurer ist, wenn ich aus Frust in einem Wollladen gehe. Je nach Leiden, ist der wollige Einkauf entsprechend groß. Manchmal kommt nur ein Tuch dabei heraus, manchmal ein paar Socken und wenn es übel war, ein Mantel.

Jetzt wird es unwollig! Wann bist du zum letzten Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Es gab Zeiten, da war ich gerne in so einem Vergnügungspark. Keine Achterbahn zu schnell. Noch ein Looping, kein Problem. Aber irgendwann wurden mir die Fahrgeschäfte zu absurd, noch schneller noch abgefahrener. Was ich gar nicht mag, ist das Herabstürzen! Mein Gleichgewicht macht dass nicht mehr mit.

Gelten Escape- Rooms eigentlich sich als Vergnügungspark? Da will ich nämlich noch hin.

Vierte Frage: Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Ich überlege gerade, wann ich dass letzte mal in einer Kneipe war. Berlin hatte ja früher sehr viele Kneipen. Aber seit Jahren werden es weniger.

Es kommt tatsächlich darauf an, wo wir hingehen, was ich bestelle. In meiner Lieblingsstrandbar trinke ich gerne ein alkoholfreies Weizen oder eine Berliner Weiße, grün, eher sauer. Wenn wir in in der Jazzbar sind, steht ein Glas Weißwein vor mir. Und während eines Stricktreffen… natürlich mein geliebter Kaffee! (Siehste, nun taucht die Wolle doch wieder auf!)

Letzte Frage: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Jetzt kommen wir doch wieder zur Wolle zurück. Ich mag es, mich in Wolliges zu wickeln. War ja klar! Ich mag es, wenn ich meine Sachen jederzeit tragen kann. Ich bin, glaube ich, eher der sportliche Typ. Meine Kleidung sollte alltagstauglich sein. Doch kommt es vor, dass ich mir auch mal was Besonderes stricke, oder kaufe. Zu einer Party, in einem Norwegerpulli gehen, ist dann doch etwas schräg.

Die Fünf Fragen sind beantwortet. Fiel mir dieses Mal nicht so schwer und hat wieder Spaß gemacht.

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Mein Auto und ich

Ich hatte nie ein rotes Auto

Autofahren, das wollte ich nicht unbedingt. In den Achtzigern, als ich so weit war meine Pappe zu machen, war ich noch in der Ausbildung und ich hatte genügend Freunde, die mich auch mal mit dem Auto abholten und mit mir durch die Stadt juchtelten. Damals war unsere Stadt noch von einer hohen Mauer umschlossen und die Öffentlichen gaben sich redlich Mühe, in jeder Ecke unserer Stadt eine Haltestelle unterzubringen. Doch die Freunde hielten mir die Vorteile eines Autos unter die Nase und drängelten. Ich ließ mich erweichen und der Vater besorgte mir vor dem Führerschein, mein erstes Auto. Ich glaube, die meisten Jüngeren, wüssten nicht einmal, wie man diese Kiste starten kann. Denn das ließ sich nur durch den Chocke bewerkstelligen. Es war ein kleiner Ford Fiesta, in einer beigen Farbe, die man auch als Babykacke bezeichnen konnte.

Austin, von hinten über den Kofferraum in den Innenraum fotografiert

So sah der natürlich nicht aus!

Die Mutter wollte dann auch gleich, nachdem ich den Führerschein gemacht hatte, mit mir zur Familie nach Westdeutschland fahren. Dazu mussten wir die Grenzkontrollen und die Transitautobahn hinter uns bringen, um dieses kleine Auto mal richtig ausfahren zu können. Ich war und bin nie der Raser gewesen. Eine Reisegeschwindigkeit von 120 kmh reichen mir völlig aus. Der Kerl sieht das ein wenig anders, aber der erzählt ja auch nicht…

Die Mutter hat mir die Autobahnfahrerei wirklich gut erklärt, denn in unserem Berlin, gab es nur die Stadtautobahn und die Avus. Wer mal sein Auto ausfahren wollte, sah zu, dass es in den Westen fuhr. Es gab tatsächlich Freunde, die zum Kaffeetrinken nach Helmstedt fuhren, um danach gleich wieder zurück zu fahren.

Mintgrün mit Koffer auf dem Gepäckträger

Das kleine Auto begleitete mich eine ganze Weile und im Winter sprang er tatsächlich problemlos, imme, mit seinem Chocke, an. Aber irgendwann hatte ich ihn dann abgeben müssen. Mein Lieblingsauto war er ohnehin nicht. Es folge ein etwas größerer Kadett. Den habe ich wirklich gerne gefahren. Oft bin ich mit dem Opel nach Hamburg gefahren. In einem schönen Blau, sah der auch gar nicht so schlecht aus.

Dann tauschte ich ihn gegen einen kleinen BMW in Schwarz. Dem Kleinsten, aus dem Bayrischen Autostall. Den habe ich von meinen Autos am meisten geliebt. Obwohl er mir auch den größte Ärger gemacht hat. Ich habe damals in einem Bezirk gewohnt, der auf solche Prestigeobjekte nicht besonders gut zu sprechen war. Und wenn man auch nur mit der Reifenspitze auf dem Bürgersteig stand, (Parkplätze waren absolut knapp, so wie heute immer noch!), dann kam es vor, dass dieser Reifen ein Loch hatte. Auf diese Art habe ich gelernt, wie man Reifen wechselt. Ich glaube dem BMW habe ich mindestens 15x die Schuhe getauscht.

Schau mir in die Augen Kleines

Für die Kinder war der BMW aber nichts. Ich brauchte ein neues Auto. Oder noch besser gar keines. Denn der Kerl hatte eins und das reichte, um mal unterwegs zu sein. Ich stieg vollständig auf die Öffentlichen und mein Fahrrad um. Denn obwohl ich immer ein Auto hatte, bin ich fast noch lieber mit dem Rad gefahren. Um aber unabhängiger zu sein und fahren zu können, wenn es auch regnet, die Kinder vom Fußball zum Trampolin zu chauffieren, stand wieder ein Auto vor meiner Tür.

Dieses Mal war es ein blaugrauer Golf. Das Auto, was ich nach meinem bestandenen Führerschein haben wollte. Hätte der Vater nicht einfach diesen Fiesta gekauft. Der Golf war groß genug für die Monster, den Kinderwagen und noch so einiges mehr. Ich konnte mit den Monstern an den See fahren, mit aufgeblasenem Schlauchboot im Kofferraum. Doch er hatte keine Kopfstützen auf der Rückbank. So lange die Blagen noch im Kindersitz saßen, kein Problem, aber sie wuchsen und brauchten nur noch kleine Sitzkissen. Außerdem hatte der Golf selber beschlossen, nicht mehr Bestandteil unserer Familie sein zu wollen.

Den hätte ich gerne gehabt

Ich machte mich auf die Suche nach einem Neuen. Wieder ein Fahrzeug aus dem Wolfsburger Werk. Ein  schwarzer Lupo, mit Faltdach. Weißt du, wie fein es ist mit offenem Verdeck zu fahren? Ich liebe es. Und die Monster saßen hinten und haben gejubelt, wenn ich das Dach aufgemacht habe. Nur, dass ich im Sommer immer noch mehr mit dem Rad unterwegs war, der Winter sich nicht zum offenfahren eignet und wenn es regnet, sich auch nicht gut anfühlt. Außerdem war das Dach irgendwann nicht mehr dicht. Es regnete massiv rein. Ein neues Faltdach hätte richtig Geld gekostet und dann bekam er auch noch irgendwelche Motorprobleme. Ich hatte in den Kleinen ziemlich lange und schon einiges in ihn hineingesteckt, aber jetzt musste er eben ausgetauscht werden.

Ich brauche heute ein Auto, um bei schlechten Wetter zur Arbeit zu fahren. Wenn ich zu meinen Schlemmerstrickerinnen reise und wenn es mich an die äußeren Enden unserer Stadt treibt. Ein kleines robustes Auto. Und somit zog ein schwarzer Fiat 500 bei uns ein und die Kinder aus.

Cinquecento in Gelb

Nein, das ist nicht meiner!

Der Monsterjunge passt da nicht mehr auf die Rückbank. Es sei denn er sitzt quer. Dafür finde ich viele Parkplätze und er verbraucht nicht allzu viel Benzin. Er ist regenfest und steht ohnehin viel rum und wartet…

Auto bedeutet für mich, beweglich zu sein, auch wenn das Wetter es nicht zulässt Rad zu fahren.. Auto ist eine gewisse Freiheit, die ich nutzen kann. Ich kann fahren, wann und wohin ich will.
Die Bilder stammen übrigens von einem Post über Oldtimer auf dem Kudamm, den ich vor zwei Jahren geschrieben habe. Kurz vor Toresschluss verlinke ich diesen Post noch bei Astrid

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Farben

Wissenswertes über Karminrot’s Farben

Ha, das hört sich jetzt danach an, dass es bei mir nur Rotes gibt. Das ist nicht richtig! Ich mag viele Farben. Meistens sind es die warmen Töne, die mich anziehen. Was bestimmt nicht verwunderlich ist, da ich ein Herbsttyp bin. Ich habe mich nie zu einer Farbberatung aufgeschwungen. Allerdings gab es da mal eine Freundin, die sich damit auseinandergesetzt hat und uns in der Schulzeit schon analysiert hat. Wie schön, dass da wohl mein Karminrot hineinzählt.

Als Kind war mir meine Kleidung eher egal. Meine Mutter wunderte sich immer darüber, dass sie mir alles anziehen konnte, während sich meine jüngere Schwester grundsätzlich gegen alles wehrte, dass nicht auffällig genug war.

Was wohl dazu führte, dass ich knallige Farben nicht mochte. Ich wollte nicht auffallen! In der Pubertät war meine bevorzugte Kleidung Schwarz/Weiß. Da war mein Musikgeschmack oder die Zeit daran schuld. Wir trugen fast alles in Schwarz und die Haare hoch toupiert oder gesteckt. Was ich wohl für Musik gehört habe?

Buntstifte.jpg

Aquarellstifte

Nachdem ich meine Newromantikzeit überwunden hatte, wurde meine Kleidung eher “Natürlich”. Beige Töne bevorzugt.

Auch als ich meine erste Wohnung eingerichtet habe, sah man eher die Töne der Natur. Wenn ich mich in unserer Wohnung um mich selber drehe, sind es die warmen Töne, die ich sehe. Eine rote Wand im Wohnzimmer, mit natürlichen Farben für die Möbel. Holz spielt eine große Rolle und ich käme nie auf die Idee meine Möbel anzumalen. Klares Weiß, finde ich bei anderen immer sehr schön und bewundere diese Wohnungen auch immer, aber wohl fühle ich mich in meinem “Erdbau”.

Aquarellfedern

Malen und Zeichnen war für mich immer schon ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Meine Mutter sorgte für viele Filz-, Wachs- und Wasserfarben. In der Schule war ich immer in den Kunstklassen und wenn ich mehr auf die Familie gehört hätte, dann hätte ich heute einen anderen Beruf. (Warum ist man in der Jugend nur so bockbeinig!). Ich habe viel mit Schwarz experimentiert. War ein Bleistiftkünstler, und mochte es nicht, wenn man meine Bilder ausmalen wollte. Tintenkunst, fand ich super. In der Oberschule haben wir mit Tinte und Federn wundervolle Bilder gefertigt.

Meinen Malkasten musste ich ständig nachfüllen lassen. Aber irgendwann verlor sich die Lust, zu malen. Die Monster wurden zu Fingerfarben und Wachsmalkreiden animiert. Farben jeglicher Art waren Programm.

Erst vor einiger Zeit fand ich die Pinsel und die Staffelei wieder. Die Idee, für den langweiligen Flur auf meiner Arbeit eigene Bilder zu produzieren, brachte mich wieder zu den Farben.

Willst du einen Blick in meine Wollkiste werfen? Die ist schön bunt. In einem Wollgeschäft, kann ich mich an den Farben nicht satt sehen. Oder auch, wenn ich in einem Künstlerbedarfsgeschäft, vor dem Farbenregal stehe, weiß ich nicht wirklich, welche Farbe noch in meinen Einkaufskorb muss möchte.

 

Pastelliges, gibt es auch

Und warum erzähle ich dir das alles? Astrid hat etwas über Farben erzählt und eine Linkparty daraus gemacht. Das Pastellige geht heute zu Lottas “Bunt ist die Welt”

Wie sieht deine Welt aus? Ist die auch bunt?

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Darf ich mich mal vorstellen? ohne Farbe…

Ohne Farbe

Ohne Farbe geht es auch. Nicht immer muss es für mich mit Karminrot einhergehen. Ich mag auch das Schlichte. Ich mag Schwarzweiß Bilder. Ohne Farbe eben. Diese Bilder haben für mich eine klare Aussage. Das Auge wird nicht abgelenkt. Bei diesen Fotos, muss ich allerdings sagen, die habe ich nicht gemacht! Es war meine Kamera, aber nicht meine Augen. Denn die, musste ich mal auf ein anderes Ziel lenken.
Ich bin fast immer zielgerichtet und lasse mich nicht gerne  aus der Bahn werfen. Damit will ich nicht sagen, dass ich mich nicht ablenken lasse. Ich kehre aber meistens zu meinem Vorhaben zurück und ignoriere den neuen Vorschlag. Meine Schwester kann ein Lied davon singen.

 

Meine Schwester, hat immer neue und sehr witzige, impulsive Ideen. Sie ist so viel spontaner als ich. Obwohl ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass ich dabei bin, mich aus dieser sicheren Bahn hinauszulenken. Über seinen Schatten springen, sich zu etwas spontan zu entscheiden und loszumachen, kann jemanden wie mich, der immer alles genauestens unter die Lupe nehmen will, verwirren. Aber genau diese Verwirrung ist auch spannend

 

Also werfe ich meine Augen nun auf neue Ziele und werde in Zukunft öfter spontan bei Frauke’s SchwarzWeissBlick mitmachen.
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