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Fünf Fragen am Fünften

Nic hat wieder ihre Fragen online gestellt. Letztes Mal habe ich nicht mitgemacht. Ich hatte tatsächlich keine Antworten parat. Mein Kopf kreiste immer wieder um die Fragen, aber es kamen keine schönen Sätze dabei heraus. Aber diese Fragen bekommen Antworten…

Erste wollige Frage: Wofür bist du dir zu schade?

Wie du ja sicherlich schon mitbekommen hast, stricke ich sehr gerne. Ich sammel seit Jahren Strickzeitschriften und mache mit jeder neuen Zeitung Pläne. “Dieses Modell ist toll, dass will ich auch haben…“ nicht immer nadel ich das Projekt an. Aber wenn ich es beginne und feststellen muss, es sieht scheiße nicht so schön aus, dann ribbel ich es wieder auf. Dafür ist mir meine Zeit und die schöne Wolle zu schade. Bist du auch so konsequent?

Die zweite wollige Frage: Was isst du, wenn du frustriert bist?

Ok, diese Frage ist nicht so wollig, oder doch? Tatsächlich esse ich schon eine Weile nichts mehr aus Frust. Ich habe auf einem Seminar gelernt, wie man ein Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lassen kann, um eine Geschmacksexplosion zu erleben. Seit dieser Fortbildung brauche ich nicht mehr viel von meinem Suchtmittel. Viel schlimmer und meist teurer ist, wenn ich aus Frust in einem Wollladen gehe. Je nach Leiden, ist der wollige Einkauf entsprechend groß. Manchmal kommt nur ein Tuch dabei heraus, manchmal ein paar Socken und wenn es übel war, ein Mantel.

Jetzt wird es unwollig! Wann bist du zum letzten Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Es gab Zeiten, da war ich gerne in so einem Vergnügungspark. Keine Achterbahn zu schnell. Noch ein Looping, kein Problem. Aber irgendwann wurden mir die Fahrgeschäfte zu absurd, noch schneller noch abgefahrener. Was ich gar nicht mag, ist das Herabstürzen! Mein Gleichgewicht macht dass nicht mehr mit.

Gelten Escape- Rooms eigentlich sich als Vergnügungspark? Da will ich nämlich noch hin.

Vierte Frage: Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Ich überlege gerade, wann ich dass letzte mal in einer Kneipe war. Berlin hatte ja früher sehr viele Kneipen. Aber seit Jahren werden es weniger.

Es kommt tatsächlich darauf an, wo wir hingehen, was ich bestelle. In meiner Lieblingsstrandbar trinke ich gerne ein alkoholfreies Weizen oder eine Berliner Weiße, grün, eher sauer. Wenn wir in in der Jazzbar sind, steht ein Glas Weißwein vor mir. Und während eines Stricktreffen… natürlich mein geliebter Kaffee! (Siehste, nun taucht die Wolle doch wieder auf!)

Letzte Frage: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Jetzt kommen wir doch wieder zur Wolle zurück. Ich mag es, mich in Wolliges zu wickeln. War ja klar! Ich mag es, wenn ich meine Sachen jederzeit tragen kann. Ich bin, glaube ich, eher der sportliche Typ. Meine Kleidung sollte alltagstauglich sein. Doch kommt es vor, dass ich mir auch mal was Besonderes stricke, oder kaufe. Zu einer Party, in einem Norwegerpulli gehen, ist dann doch etwas schräg.

Die Fünf Fragen sind beantwortet. Fiel mir dieses Mal nicht so schwer und hat wieder Spaß gemacht.

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