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Der Rüdi und seine Umgebung aus der Mäuseperspektive

Auf der Suche nach dem richtigen Blick, sind wir auf den Rüdesheimer Platz gestoßen. Davon habe ich dir schon einmal erzählt. Wir sind mit dem Hund los spaziert. Tut der dicken Wurst wirklich mal gut. Denn der Großvater, verwöhnt die junge Dame viel zu sehr.
Ich habe mich dann auf dem Rüdi mal etwas umgeschaut. Der Platz scheint sehr passend. Und aus Erzählungen weiß ich, dass hier im Sommer, an den Abenden, rauschende, aber leise Feste gefeiert werden… 
Und während ich mir so meine Gedanken mache, stellt sich der bl… Hund genau in den Weg. Wie soll ich da gute Cam under Foot Bilder machen, wenn der so gar kein Gespür dafür hat, was geht. Hey, kannst mal beiseite gehen? Ignoriert hat er mich. War ja klar. Ich bin ja auch deutlich kleiner als er.
Was die wohl wieder gesehen hat. Hoffentlich kein Eichhörnchen oder eine Platzmaus. Sie ist nämlich eine begnadete Mäusejägerin. Ehrlich. In Opas Garten gibt es keine Mäuse mehr, seitdem die vierbeinige Möchtegerndame dort haust. Ich werde mich mal vorsichtig wieder in die Tasche von Karminrot begeben, Ich gehöre zwar nicht zu ihrer beliebtesten Mäusegattung, aber man weiß ja nie. ✰
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Mit der Maus zum 12tel Blick unterwegs

Ich war heute an der neuen Stelle, von der Karminrot ihre 12tel Blick Bilder machen wird. Sie hat den Hund von ihren Eltern abgeholt und ist mit uns los marschiert. Ist ja nicht allzu weit weg von unserem Zuhause. Ich konnte es nicht lassen und bin am Fotopunkt auf einen Hügel geklettert.

Es war etwas eisig. Aber mit meinem Pullover war es auszuhalten. Als ich dann die Hälfte des Aufstieg geschafft habe, sah ich das Schild: Beklettern nicht gestattet. Ob das auch für mich gilt? Immerhin bin ich leicht genug, da können sich keine Steine lösen. Das gilt bestimmt den Kindern, die im Sommer hier unterwegs sind. 

Ich fühlte mich jedenfalls wie einer der größten Bergsteiger. Siehst du, wie der Schnee in den “Tälern” liegt? Ich habe auf den Hund gucken können. Der interessiert sich ohnehin nicht für mich. Guckt höchstens etwas doof. So, wie Hunde eben gucken, wenn sie etwas nicht verstehen. ✰

Noch einmal durch die Fußgängerzone in Madrid

Die Berliner sind schon wieder auf Shoppingtour. Sie bleiben an jedem Laden stehen und schauen in die Fenster. So wie ich sie verstanden habe, scheint man hier außerordentlich gut einkaufen zu können. Die Menschen wirken mir auch sehr entspannt. Berlin ist da um einiges hektischer. Hier sind trotzdem Unmengen von Zweibeinern unterwegs. 
Es ist auch laut, aber nicht unangenehm. Die Menschen strömen hier hin und da hin, meine Zweibeiner immer mitten drin. Es gibt aber auch wirklich eine Menge zu schnuppern. Da drüben ist ein Laden, der verkauft nur Turrón. Wie das aus dem Laden duftet. Nur meine Zweibeiner bleiben nicht stehen. Die gucken wieder nur nach anderen Dingen.

Nur manchmal, habe ich Zeit meine Nase in solche Läden zu stecken. Mich den Düften hinzugeben. Und besonders liebe ich es, wenn die Berliner eine Pause in einer Tapabar machen. Dort finde ich dann auch so manche Leckerei auf dem Boden, wie für mich angerichtet.  

Heute leider keine CU Bilder bei
-Siglinde-

In Madrid

Ich bin noch immer in Madrid unterwegs. Ich habe versucht mich mit madrilener Schildkröten zu unterhalten, die blieben aber außerordentlich Wortkarg. Weshalb ich mich mal weiter auf die Suche nach Ansprache begeben habe. Der Park, in dem meine Zweibeiner gerade unterwegs sind, bietet da noch mehr. Guck, da drüben. Das sind doch Tauben. 
“Haallooo, Frau Taube… Ich würde mich freuen, wenn sie mir etwas über diese Stadt erzählen könnten!” Die schaut mich nur an und dreht sich glatt weg. Die sind schon ganz schön etepetete hier. Was muss man denn machen, damit die mit einem reden? Ich bin denen wohl nicht fein genug. So schick ist Madam Taube ja nun auch nicht gerade. Gut ihr Gefieder glänzt ganz hübsch in der Mittagssonne, aber sonst sieht sie aus wie die Damen in Berlin.

Ich glaub es ja nicht! Jetzt dreht sie sich einfach um und geht! Na, die sollen mir mal in Berlin über den Weg laufen. Da halt ich mich doch an meine Zweibeiner. Die nehmen mich zwar auch nicht wahr, aber die werden mich hoffentlich wieder mit nach Hause nehmen. Ich will langsam wieder in meine Stadt. Auch wenn es dort inzwischen bestimmt schon ganz schön kalt sein dürfte. 
Mehr CU-Bilder bei

Die Stadtmaus …immer noch Madrid

Heute am Mittwoch, darf ich dir wieder Madrid aus meiner Perspektive zeigen. Die Zweifüßler nehmen ja keine Rücksicht, wie du auf dem nächsten Bild siehst. Schwupps, steht da einer auf meinem Schwanz! Ich habe es nur aus den Augenwinkeln gesehen, sonst hätte er mich wirklich erwischt. Hat er aber nicht.
Die Berliner sind  einem Schild gefolgt, wo man zu einem Glaspalast kommen soll. Dazu musste man über eine viel befahrene Straße gehen. Alles war wieder in Bewegung und ich musste auf meine Pfötchen aufpassen.

Jetzt stehen die schon wieder rum und gucken zu 8 in einen Reiseführer. Einer liest aus dem Buch. Wie neugierig die immer sind! Hier riecht es übrigens ganz gut. Wenn ich das Näschen in die Luft strecke, rieche ich Bücher… Viele Bücher… Ach dahinten sind lauter Bücherstände. Scheint so etwas wie ein Flohmarkt zu sein.
Ach die Spanier haben schon einen wunderbaren Baustil. Sieh doch mal, wie verspielt die Bauten sind. Huch, jetzt hätte ich fast die Menschen aus Berlin verloren. Verdammter Mäusemist, wo sind die? Da laufen sie, nüscht wie hinterher. Ich wüsste doch gar nicht, wie ich wieder in die Unterkunft der Menschen zurückfinden soll.

“Hey! Heeyy! Wer seid ihr denn? Könnt ihr nicht antworten?” Ich glaube die sind ganz schön arrogant, dass die nichts zu mir sagen. Hängen da nur so übereinander und glotzen. Vielleicht sehen die mich nur nicht. Geh ich eben mal ein bisschen näher ran. Aber irgendwie habe ich doch etwas Respekt vor denen. 

Hah, da fällt mir ein. Das sind Fleischfresser. Ob die auch Mäuse fressen? Ich riskiere mal lieber nichts, mach mich  wieder von der Wiese. Ich will doch noch mehr von Madrid sehen und vor allem, auch irgendwann zu meiner Familie nach Berlin zurück…
Mehr Cam under food Bilder findest du bei Siglinde

Friedhöfe…

Friedhof… Gibt es einen Grund, warum ich dort gerne hin gehen sollte? Ja, um Fotos zu machen und vielleicht eine Blume auf das Grab zu legen, das wir gerade erst eingerichtet haben. Ich gehe nicht gerne auf Friedhöfe, wo ich jemanden finde, den ich einmal gern gehabt habe. Ich tragen den Verlorenen lieber in meinem Herzen und meinen Gedanken herum. Ganz nach dem Motto:

“Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
lebe ich in euch weiter.”
Rainer Maria Rilke

Aber ich gehe gerne auf Friedhöfe, wo ich wunderschöne Gräber von Leuten finde, denen ich nichts bedeutet habe. Dort wo bekannte Persönlichkeiten liegen und wo es Grabmäler gibt, die so pompös sind, dass es schon fast unanständig ist. Ich habe schon einmal Bilder von einem solchen Gräberfeld gezeigt. Was mich dort am meisten fasziniert hat, war das Feld der Sternenkinder. So schön und bunt.
Ach ja Bunt! Ich mag diese ganzen Trauerfeiern nicht, wenn alle in Schwarz daher kommen. Ich finde es so viel schöner, wenn gefeiert wird, dass man endlich in das Paradies darf. Ich werde es nicht gerne sehen, wenn meine Trauergäste in schwarz kommen. 
Ich habe mich früher schon auf Friedhöfen herumgetrieben. In unserem Kinderurlaubsort gab es einen Friedhof, den wir jedes Jahr besucht haben. Gruselig war es, wenn wir uns dort Nachts getroffen haben. Die Erwachsenen saßen gemütlich in dem nahe gelegenen Biergarten und wir Kinder suchten Abwechslung. Wir haben keine Dummheiten gemacht, nur uns gruseln wollen. Die nicht mehr verwendete Grabsteine, wurden dort sinnvoll als Wellenbrecher eingesetzt. Damals fand ich das makaber, heute denke ich daran und finde es effektiv. 
Berlin hat wunderschöne Begräbnisstätten. Auch vor der Stadt gibt es einen Friedhof, den ich unbedingt nochmal besuchen muss. Der Südwestkirchhof in Stahnsdorf, beherbergt viele bekannte Persönlichkeiten. Bei einer Recherche, habe ich festgestellt, was wir für fantastische Kirchhöfe haben. 
Astrid hat 15 Fakten über ihre Friedhöfe zusammen gestellt und dazu aufgerufen, auch einen entsprechenden Beitrag zu schreiben. Und Frauke sammelt einmal im Monat den Schwarzweißen Blick.