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Berliner Wasser, hat Erholungswert!

28.05.2019 | Berlin/Umland, Mit dem Rad, Monatsmotto, Unterwegs

Heute geht es um Berliner Wasser

Nicht unbedingt um Berliner Wasser, welches man trinken kann, sondern um jenes, auf dem man sich vergnügt und an dem man sich in Berlin Erholung verspricht. Und da hat Berlin reichlich Wasser zu bieten. Unsere Stadt ist nämlich an zwei Flüssen erbaut worden. Der Havel und der Spree. Aber damit noch nicht genug. Kleinere Flüsse durchziehen ebenfalls die Stadt. Die Panke, die Wuhle, die Dahme und die Erpe. (Wo die fließt, musste ich erst einmal herausbekommen! Als Berliner kann man eben auch nicht alles wissen!) Außerdem ist die Stadt von großen und kleinen Kanälen durchzogen. Durch die Menge an Wasser haben wir natürlich auch eine Vielzahl an Brücken. Es sollen mehr Brücken in unserer Stadt stehen, als in Venedig. (Ist aber auch klar, Ist Venedig um ein einiges kleiner als Berlin)

Die Panke

Man stößt in  Berlin, immer irgendwann  auf Wasser. Der gemeine Berliner verbringt einiges seiner freien Zeit an den Ufern oder auf den Gewässer unserer Stadt. So wird an der Spree spazieren gegangen oder auf der Havel im Stehen gepaddelt. Es gibt Badeschiffe, ein Schwimmbad im Landwehrkanal, bei dem man nicht mit dem dreckigen Wasser des Kanals in Verbindung kommt. Aber auch Strände, an denen schon vor 100 Jahren Bademoden zu Diskussionen anregten. Das Strandbad Wannsee wurde 1907 eröffnet. Bis dahin war das Baden im Wannsee verboten! Das wilde Treiben, zog viele Schaulustige an. Die Bademode von damals, war aber auch sensationell!

Radtour am Wasser

Ich habe schon einige Touren am Wasser gemacht. Radtour von Stadt Brandenburg nach Potsdam, dass ist nur eine davon. Vor zwei Wochen, da war ich mit dem Kerl und langjährigen Freunden am Wasser unterwegs. Wir sind an der Grunewaldseenkette entlang gefahren. Naja, nicht alle Seen haben wir abgeklappert, denn an manchen kann man nicht mehr radeln. Da stehen Herrschaftliche Häuser und Stadtvillen. Die Seenkette wird auch Grunewaldrinnen genannt und setzt sich aus folgenden Seen zusammen:

…mit dem heute trockenen „Nikolasgraben“, der zum südlichsten See der Kette, dem Nikolassee führt. Den Nikolassee verbindet die – heute gleichfalls trockene – Niederung der Rehwiese mit dem Schlachtensee, es folgen die Krumme Lanke, der weitgehend zum Riemeisterfenn verlandete Riemeistersee und die Kanalverbindung im Langen Luch zum Grunewaldsee. Vom Grunewaldsee führt der Hundekehlegraben durch das Hundekehlefenn zum Hundekehlesee.

Die sich anschließende Kleine Grunewaldseenkette verläuft durch bebautes Stadtgebiet und besteht aus den 1889 für die Villenkolonie Grunewald durch Aushebung von Mooren künstlich angelegten Seen Dianasee und Koenigssee, die bereits bestehenden Gewässer Halensee sowie Lietzensee, verläuft in nordöstlicher Richtung diagonal durch die südlich des Schlosses Charlottenburg gelegene barocke Stadtanlage, bildet im Bereich Hebbel-, Fritsche- und Zillestraße das Nasse Dreieck und endet etwas westlich von Alt-Lietzow an der Spree…   (ein Auszug von Wikipedia)

Die schönsten befahrbaren Touren liegen allerdings nur am Nikolassee, Schlachtensee und Krume Lanke, mit seiner Fischerhütte zum Einkehren und am Grunewaldsee. Es gibt auch viele Berliner die in diesen Seen baden gehen. Denn die Wasserqualität ist in unseren Gewässern sehr gut. (Den Landwehrkanal, nehmen wir da mal aus!)

Zurück zur Tour. Wir wollten es gemütlich. So sind wir von einer Einkehr zur nächsten geradelt. Haben uns von der Sonne die Bäuche kitzeln lassen und als es ungemütlich und regnerisch wurde, sind wir wieder nach Hause geradelt. Das war ein besonders schöner Tag.

Weil es heute um Wasser geht, verlinke ich meinen Beitrag mit dem Monatsmotto der Zitronenfalterin.

Mach dir einen schönen Tag

 

8 Kommentare

  1. eva

    Guten Morgen Andrea,

    Das Liebermann-Haus am Wannsee ist doch geradezu ideal und eine Rundtour um den Müggelsee oder eine Ruderparie auf dem Tegler-See mit dem Ruderclub Sparta. Ja, habe ich alles schon gesehen, das ist aber nun auch endgütlig vorbei und ich werde dahin wohl nicht mehr kommen.

    An Flüssen kann man endlos vorbeiradeln und man findet immer wieder Neues zu sehen.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Sigrun

    Liebe Andrea,
    das Wasser ist wirklich das schöne an der Natur in und um Berlin. Mein Mann träumt manchmal sogar von einem Grundstück an so einem Gewässer…er liebt das Paddeln und Angeln, Radeln etc. und daher waren wir schon ganz oft auf und an der Spree oder Havel unterwegs.
    Leipzig erstaunt mich allerdings auch zunehmend. Meine alte Heimat wird in der Beziehung immer besser. Und die Fränkische Heimat bietet mir gerade tägliches Vergnügen bei der Beobachtung von Graureihern, Schwanenfamilien und Blesshuhnfamilien. Davon profitieren auchdie Röttenbacher Störche, die man per Livecam weltweit schauen kann…;-) Allerdings eins fehlt hier…..es sind schlammige Karpfenweiher, die absolut nicht zum Baden geeignet sind.
    Liebe Grüße, Sigrun

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  3. JANI

    Hallo Andrea ,
    ich liebe das , wenn du vom Radfahren und deinen Touren schreibst .
    Und jetzt noch am Wasser entlang , ein Traum .
    Ich habe es bisher nicht geschafft , diese Routen ausfindig zu machen .
    Und nun ist ja leider aus gesundheitlichen Einschränkungen das Rad
    passe .
    Aber ich bin derzeit wild auf Wasser , nur in der Nähe sein und einfach drauf schauen . Bestimmt weil ich so sehr nach Entspannung lechze .
    Weiterhin viel Freude auf deinen Faden .
    Liebe Grüße JANI

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  4. Astridka

    Das sieht man ja schon vom Flieger aus, wieviel Wasser es in der Hauptstadt gibt. Der Herr K. schwärmt bis heute von seiner Studienzeit in Berlin zur Zeit des Mauerbaus, besonders vom Baden in der Krummen Lanke. Ich war leider noch nicht dort. Aber am Heiligensee, als wir dort das tolle Haus mit Garten von Hannah Höch besichtigt haben. Musste auch mal hin!
    LG vom Rhein!
    Astrid

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  5. Andrea/ die Zitronenfalterin

    Da kommen gleich Kindheitserinnerungen auf. Denn wenn wir meinen Onkel „drüben“ in Teltow besuchten, dann standen immer Touren ans und auf dem Wasser an.
    Dass Berlin mehr Brücken als Venedig hat, wusste ich noch gar nicht. Danke für deinen spannenden Beitrag zur Wasserstadt Berlin!
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Frau Maus

    Das habe ich bei meinen Besuchen in Berlin auch festgestellt, viel Wasser, aber schön….

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