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Karminrots Osterküchlein …bunt ist die Welt

Bunt ist die Welt … 

…das ist sie zu Ostern definitiv. Nur das wir Ostern nicht mehr in dem Maße feiern, wie damals, als die Kinder noch klein waren. Heute sieht es eher nach einem netten Familientreffen aus. Die Omama backt ihren Lieblingskuchen, oder ist es doch eher der, des Monstermädchens? Wenn wir Glück haben, wird es ein Treffen im Garten sein, wo der Osterhase nur noch für den Jüngsten einige Eier verloren haben wird. (Der Jüngste, der Monster ist übrigens fast 22) 
Irgendwann hat sich bei uns im Wohnhaus eine Tradition eingeschlichen, dass es an Ostern und Weihnachten, Leckereien vor der Tür liegen hat. Mir gefällt es dann, den Mitbewohnern kleine selbstgemachte Süßigkeiten zu schenken. Dieses Mal habe ich Osterküchlein gebacken.

Und weil es für mich immer eine neue Herausforderung ist, davon auch noch perfekte Bilder zu machen, habe ich meine Kamera um die richtige Einstellung gebeten. Um Essen perfekt zu fotografieren, und das ohne Blitzlicht, habe ich meine Blende auf die größtmögliche Weite eingestellt und die Iso auf 3200. 

Ich finde ich habe meine Küchlein recht gut getroffen. Die sehen doch lecker aus, gell? Willst du auch noch das Rezept? Ich backe meistens aus dem Handgelenk und oft weiß ich die Mengen nicht mehr genau. Aber diesmal habe ich sie mir aufgeschrieben:

Karminrots Osterküchlein

120 gr Butter mit 
120 gr Zucker und
1 Päckchen Vanillezucker schaumig schlagen
dazu eine Prise Salz.
2 Eier nacheinander unterrühren
1/2 Becher Saure Sahne,
1 Eßl Limettensaft unterrühren
Dann fehlt noch
1 Teel Backpulver
140 gr Mehl
Der Teig sollte schön weich sein, 
damit man ihn gut in die Förmchen füllen kann.
Bei 150 °C und Umluft 20 Minuten backen
Wenn die Küchlein ausgekühlt sind,
werden,
200 gr weiße Schokolade (Kuvertüre) mit
50 gr Butter im Wasserbad geschmolzen.
Die Küchlein damit beziehen und Dekosüßes darauf drapieren.

Ich wünsche Dir und deinen Lieben, ein schönes Osterfest.
Andrea
Sollte es noch Berliner, Potsdamer oder Berlinbesucher unter meinen Lesern geben, die Lust auf einen Besuch in der Biosphäre Potsdam haben, dann schaue auf meinem Biosphärenpost , da kannst du Eintrittskarten gewinnen.
Noch mehr  Österliche Eindrücke gibt es bei Lotta. Es lohnt sich auch da vorbei zu schauen.
 
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Typisch für … Mein Lieblingsessen

Typisch für mein Lieblingsessen…
Das fällt mir wirklich außerordentlich schwer.
Ich esse für mein Leben gern. Vor allen Dingen gut.
Ich könnte so viele Rezepte aufschreiben…
Diese Woche haben mein Monstermädchen und ich mal wieder Kaiserschmarren gegessen. Der gehört für mich definitiv zu meinen Leibspeisen.
Am liebsten mit einem großen Glas Milch dazu.
Das ist so, seitdem ich als Kind mit meinen Eltern, auf einer Almhütte war.
Ich kann nicht mal mehr sagen wo das war. Wir durften in der Küche zuschauen, wie der Schmarren in der Pfanne gebacken wurde. Das war ein Anblick, der sich mir eingebrannt hatte. Eine olle Bauernküche, mit einem Ofen, der noch mit Holz befeuert wurde. 
Zu dem Schmarren gab es dann Preiselbeermus und ein großes Glas frische Milch mit Rahm drauf.
Das war der beste Schmarren, ich habe nie wieder einen so guten gegessen!
Aber in Ermangelung von Almhütten in Berlin, muss ich mir meinen Schmarren eben selber machen. Meine Mutter hat immer wieder versucht einen guten Kaiserschmarren zu machen. Ihr ist er immer angebrannt, oder waren es meine Schwester und ich, die ihn haben anbrennen lassen…
Rezept:
Eine Handvoll Rosinen in etwas warmen Wasser und etwas Rum einweichen
4 Eier trennen
 Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und
120 Gramm Zucker einrühren, beiseite stellen
 Dann 
die Eigelbe mit 3 Eßlöffeln warmen Wasser schaumig schlagen
1 Päckchen Vanillezucker zugeben
150 ml Milch unterschlagen 
180 gr Mehl in zwei Portionen schnell unterrühren.
80 gr geschmolzene und abgekühlte Butter einrühren
Dann den Eischnee unterheben.
Einen großen Eßlöffel Butter in einer Pfanne mit hohem Rand schmelzen und die halbe Portion des Teiges in der Pfanne bei mittlerer Hitze backen. Nicht vergessen einen Teil der eingeweichten Rosinen mit zu backen. Wenn der Teig anfängt an den Seiten fester zu werden, dann den Schmarren wenden. und von der anderen Seite goldgelb backen. Dann erst wird der Teig zerrissen.
Puderzucker drüber und Preiselbeeren oder Pflaumen dazu…
Es gibt aber noch ein Essen das ich sehr gerne mag…
Ich liebe die Thaiküche.
Es gibt ein Gericht, das ich nicht selber herstellen kann. Was ein Grund ist, das wir auch mal Essen gehen. Massaman-Curry ist des Königs Leibgericht. Fotogen ist es keinesfalls ☺
Ein Thailändisches Gericht, das ich aber immer gerne mache, wenn wir zum grillen eingeladen sind, ist der pikante Gurkensalat.
Dazu braucht man :
50 ml Reiseissig den man mit 1 Teelöffel Tamarindenpaste, 
2 EL Fischsauce
2 EL Palmzucker/brauner Zucker
 (bekommt man im Asiatischen Supermarkt) 
1/2 Teel Salz 
aufkochen und abkühlen lässt.
In der Zwischenzeit 
1 Salatgurke schälen und das Weiche abschneide 
(das Innere kann man so aufessen, brauchen wir nicht mehr)
Den festen Teil der gurke in feine Scheiben schneiden.
2 Scharlotten (ich mag auch rote Zwiebeln) schälen und in feine Ringe schneiden
1 kleine Chilischote halbieren und von den Kernen befreien (die sind scharf!)
Die Chili auch in feine Ringe schneiden
(Ich wurde übrigens Handschuhe dazu tragen!)
Alles in eine Schüssel geben und mit der Marinade verrühren.
Jetz muss der Salat nur mindestens eine halbe Stunde ziehen.
Eventuell noch mit etwas Salz und Essig abschmecken.
Ich liebe diesen Salat. Wir machen den aber nicht nur mit einer Gurke. Bei uns landen so etwa 5 Stück in der Schüssel und die Chilis vermehren sich auch auf ein Vielfaches. 
Jetzt hab ich mich hungrig geschrieben.
Und keine Gurken im Haus…
Ich muss schnell noch einkaufen…
Eure
verlinkt mit Kebos Aktion Typisch für…
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Erdbeersahne Torte

Ein Nachtrag zum Muttertag

Schwiegermutter hatte mich gefragt, ob ich nicht einen Kuchen backen will. Und wir dann zusammen bei uns, in dem Monsterhaushalt Kaffeeklatschen wollen. Im Großen und Ganzen, habe ich viel Freude an Familienfeiern. Leider ist diese Feier sehr klein ausgefallen, übrig blieben nur meine Monsters und die Schwiegereltern. Schwager nebst Frau und Anhängsel, waren anderweitig verpflichtet. Schade, denn in großer Runde macht so ein Treffen einfach mal mehr Spaß!


Ich habe mich zu einer Sahnetorte entschlossen. Denn backen wollte ich diesmal nicht. Außerdem ist gerade Erdbeerzeit und mein Monstermädchen, liebt Erdbeeren. (Die Nüsschen an dem Fruchtfleisch enthalten angeblich viel Zink, das ist vielleicht der Grund warum mein Monstermädchen ganz verrückt nach diesen Leckereien ist)

Ich versuche mal das Rezept aufzuschreiben. Ich bin ein Ausdenker, was Kuchen und Torten angeht, wollen mal sehen, ob ich es zusammen bekomme:
  • Eine Packung Butterkekse zerkrümeln und mit
  • 100 gr weicher Butter verkneten

Diese Masse als Boden auf eine mit Backpapier ausgelegte Springform verteilen (26 cm)

Schöne große Erdbeeren längs aufschneiden und an dem Rand der Springform, mit der Schnittseite zum Rand als Umrandung aufstellen. (so wie ihr es auf dem Foto seht)
  • 2 1/2 Becher Sahne, steif schlagen 
  • ca 400 gr Tiefkühlerdbeeren etwas angetaut mit dem Passierstab zu Brei machen ☺ 
  • 60 gr Zucker unter die Erdbeeren rühren

Die passierten Erdbeeren unter die Sahne heben.

  • 8 Blatt Gelatine in Wasser einweichen und in einem Topf auflösen.

3 Löffel der Sahnemasse in die aufgelöste Gelatine geben und dann die lauwarme Gelatinemasse in die Erdbeersahne rühren. (Das muss schnell gehen, damit keine Klümpchen entstehen!)

Die Erdbeersahne dann in die Kuchenform gießen. Möglichst das alle Randerdbeeren bedeckt sind. Wenn nicht, so wie bei mir brauchen wir noch eine Ersatzmasse ☺
  • 250 gr Joghurt natur
  • 50 gr Zucker 
  • 200 gr Sauresahne

Glatt rühren und mit 4 Blatt Gelatine (s.o.) verarbeiten. Die Masse auf die Erdbeercreme geben und alles im Kühlschrank kalt stellen. Mindestens 4 Stunden Wartezeit muss man einplanen. Wenn alles fest ist, dann frische Erdbeeren längs mit dem Grün dran, halbieren. 3 Eßlöffel Marmelade (ich nehme was ich im Kühlschrank habe ) in einem Topf auf dem Herd verflüssigen und die halbierten Erdbeeren damit bestreichen. Die glänzen dann schön und halten etwas länger. Die gelackten Erdbeeren dekorativ auf der Torte verteilen.

Unsere Torte wahr sehr lecker, luftig und hatte keine lange Lebensdauer. Sie war innerhalb sehr kurzer Zeit verduftet und die Vertilger, hielten sich vor Wonne die Bäuche. 
Habt alle noch einen schönen Himmelfahrtstag, manche feiern auch Vatertag.
Eure
Sollte euch ein Fehler aufgefallen sein, gebt mir bitte Bescheid, dann kann ich das ändern!

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Keeekse

Kekse und Geschenke…

Es ist noch gar nicht so lange her, 
da kam ein Päckchen,
aus fremden Landen daher…
Äh, dichtet die jetzt auch noch?
Nee, bestimmt nicht.
Ich wollte euch nur mal zeigen,
was ich vor einiger Zeit von 
geschenkt bekommen habe:
Ich wollte mir tatsächlich schon länger einen Stempel kaufen.
Da kam mir das Geschenk so recht!
Die Karten sind ganz zauberhaft.
Die werden nächstes Jahr bestimmt verschickt.
Und den Stempel habe ich gleich verwendet.
Ich musste ihn doch ausprobieren.
Tadaaa…
Zu dem Stempel gab es auch ein kleines Rezept.
Das ich allerdings nicht besonders finde.
Macht aber nüscht…,
ich habe genügend Rezepte die ich damit noch bestempeln kann!
Dieser Keks, plus die hübsche Karte,
die mein Monstermädchen gezeichnet hat,
hat eine Fahrradfreundin von mir bekommen.
Danke noch einmal liebe Jutta.
Du hast mir eine große Freude gemacht!
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Advent, Advent…

Heute war Backtag.

Wie jedes Jahr habe ich mich an meine Lieblingskekse gewagt. Jahr für Jahr versuche ich mich an ihnen. Und meistens geht es in die Hose. Nicht das sie sonderlich schwer zu machen sind. Aber meine Theorie ist, das ich Wert darauf lege, eben diese Kekse von meiner Mama gebacken zu bekommen. Was sie dann auch jedes Jahr für mich übernimmt. Doch heute! sind sie so geworden wie sie sein sollen. Leicht und luftig. Meine Wespennester! 
Links Engelsaugen Rechts Wespennester
Auf dem linken Bild sind Engelsaugen. Die mag ich auch.

Wer die Wespennester backen möchte braucht: 3 Eiweiß die mit etwas Salz sehr steif geschlagen werden, dann wird
200 Gramm Zucker langsam eingerührt. Wenn das Eiweiß schön glänzt kann man
150 Gramm gehackte Mandeln und
150 Gramm geraspelte Schokolade unterheben.
Wenn die Masse zu flüssig ist, kann man noch etwas gemahlene Mandeln unterheben. Es werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit der Baisermasse kleine Häufchen gemacht und  bei 150° C ca 15 Minuten backen.

Ihr seht, das Rezept ist wirklich super einfach! Ich weiß gar nicht, warum ich mich immer so anstelle. Wer noch mehr schöne Adventskränze sehen möchte guckt am besten mal bei Kebo vorbei. Es lohnt sich!

Der Adventskranz, ist übrigens einer von Zweien. Dieser steht auf meinem Esstisch. Damit zum gemeinsamen Essen, auch eine Kerze brennt.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und genieße noch ein wenig das schöne beisammen sein mit meiner Familie.

Eure
Andrea

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Gebacken zum schlemmen…

Vorgestern hatte ich Besuch. Betty von Homelottes Handarbeiten war bei mir. Zum schlemmen und stricken. Und einem Gast bietet man doch was Gutes. Ich backe wahnsinnig gerne Apfelstrudel. So ist es einer geworden. Nur für den zweiten Strudel, hat die Füllung nicht gereicht. Was mache ich auch immer so eine große Portion! Quitten habe ich auch noch, die sollten eigentlich Gelee werden, aber auf vier Früchte mehr oder weniger… Zum schlemmen reicht es noch.
Für den Teig braucht man :
1 Ei
375 gr Mehl
1/2 Teel Salz
1/2 Glas lauwarmes Wasser
2-3 Eßl Öl
Das verknetet man miteinander. Mit dem Wasser hübsch vorsichtig sein nicht gleich alles auf einmal dazugeben. Der Teig muss sich wie gute Knete anfühlen. Kneten ist sehr wichtig. Lieber etwas länger durchkneten. Dann den Teig leicht einölen, eine Schüssel darüber stülpen. Und sich dann um die Füllung kümmern.
Ich mehle eine alte Leinentischdecke etwas ein. Rolle den Teig darauf aus und ziehe mit mehligen Fingern unter dem Teig nach außen. Vorsichtig, damit er nicht reißt. Man muss die Struktur der Decke durch den Teig deutlich sehen. Dann ist er perfekt.
Semmelbrösel auf den Teig streuen, gemahlene Nüsse, Apfelstückchen, Zucker, Zimt,…
Die Längsseiten nach innen einschlagen. Und das Tischtuch an der Stirnseite des Strudels etwas kräftiger hochziehen. Damit rollt sich der Strudel auf und man kann ihn auf ein Backblech rollen. Nun noch ordentlich mit geschmolzener Butter einpinseln und 40 Minuten bei 180° backen. Wenn er ausgekühlt ist, Puderzucker drüber.
Ich esse am liebsten Vanilleeis und Sahne dazu.
Einen schönen Sonntag für euch.
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