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Vorgestern hatte ich Besuch. Betty von Homelottes Handarbeiten war bei mir. Zum schlemmen und stricken. Und einem Gast bietet man doch was Gutes. Ich backe wahnsinnig gerne Apfelstrudel. So ist es einer geworden. Nur für den zweiten Strudel, hat die Füllung nicht gereicht. Was mache ich auch immer so eine große Portion! Quitten habe ich auch noch, die sollten eigentlich Gelee werden, aber auf vier Früchte mehr oder weniger… Zum schlemmen reicht es noch.
Für den Teig braucht man :
1 Ei
375 gr Mehl
1/2 Teel Salz
1/2 Glas lauwarmes Wasser
2-3 Eßl Öl
Das verknetet man miteinander. Mit dem Wasser hübsch vorsichtig sein nicht gleich alles auf einmal dazugeben. Der Teig muss sich wie gute Knete anfühlen. Kneten ist sehr wichtig. Lieber etwas länger durchkneten. Dann den Teig leicht einölen, eine Schüssel darüber stülpen. Und sich dann um die Füllung kümmern.
Ich mehle eine alte Leinentischdecke etwas ein. Rolle den Teig darauf aus und ziehe mit mehligen Fingern unter dem Teig nach außen. Vorsichtig, damit er nicht reißt. Man muss die Struktur der Decke durch den Teig deutlich sehen. Dann ist er perfekt.
Semmelbrösel auf den Teig streuen, gemahlene Nüsse, Apfelstückchen, Zucker, Zimt,…
Die Längsseiten nach innen einschlagen. Und das Tischtuch an der Stirnseite des Strudels etwas kräftiger hochziehen. Damit rollt sich der Strudel auf und man kann ihn auf ein Backblech rollen. Nun noch ordentlich mit geschmolzener Butter einpinseln und 40 Minuten bei 180° backen. Wenn er ausgekühlt ist, Puderzucker drüber.
Ich esse am liebsten Vanilleeis und Sahne dazu.
Einen schönen Sonntag für euch.
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