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Meine Erfahrungen mit Fotobüchern

So habe ich immer wieder Freude an meinen Bilder

Wir waren Anfang des Jahres in Belgien, genauer gesagt, in Brügge. Eine so wunderschöne alte und gut erhaltene Stadt. Überall muss man einfach stehen bleiben, staunen und am Ende so viele Fotos machen, dass man die Vermutung haben könnte, morgen wäre dieser Ort nicht mehr da. Zumindest geht es mir immer so. Ich knipse, was das Zeug hält. Zu Hause habe ich meine Schätze gesichtet und festgestellt dass ich wieder reichlich Platz auf meinem Speichermedium verbraucht habe. Die Bilder werden sortiert, “beschriftet” und einige gelöscht oder in verschiedene Ordner verschoben. 
Dann werden Freunde eingeladen, ein gutes Essen gekocht und eine “Diashow” vorgeführt. Die Erinnerung noch einmal aufpoliert und der schönen Dinge gedacht, die man in dem schönen Städtchen Brügge erlebt hat. Nachdem man das, vielleicht noch ein zweites Mal mit anderen Freunden, durchgezogen hat, verschwinden die Bilder auf lange Zeit auf der Speicherkarte. Und nur ganz selten, wird der Ordner noch einmal aufgerufen, weil man dort das eine Bild vermutet, das einem gerade durch den Kopf streift. 
Aber das reicht mir nicht. Wenn ich schon einen schönen Urlaub und viele schöne Erlebnisse hatte, dann möchte ich die Bilder öfter sehen. Und auch Anderen zeigen, die ich nicht zu mir nach Hause einladen kann. (So viele Dinner kann und möchte ich auch nicht kochen!) Dann mache ich mir gerne Fotobücher. Bisher habe ich meine Bücher immer bei unserem örtlichen Drogeriemarkt abgeholt. Mit einem Programm zu Hause bearbeitet und über die Wolken zu dem Buchdruck geschickt und war immer recht zufrieden. 

Jetzt mach ich mal so etwas wie Werbung! Kannst du lesen, musst du aber nicht… 

Nur letztens, da bin ich über ein Angebot bei Instagram gestolpert, das ich nicht abschlagen konnte. Dazu musste ich mir nur eine andere Software herunterladen und meine Bilder genau wie auch bei meinem anderen Programm bearbeiten und einfügen. Ein wenig abgespeckter kam mir das Programm vor, aber ebenso gut zu händeln. Wer es einfach will, benutzt eine Möglichkeit, die alle markierten Fotos einfach einfügt und man hinterher nur ein wenig sortiert. Mach ich natürlich nicht. Ich habe schon viele Bücher gemacht und habe meine eigene Vorstellung von meinem Layout. 
Ich habe  etwas vermisst, dass man Sätze einfügen kann, wenn man das vorgefertigte Layout benutzt. Noch einen Grund mehr, sich selbst zu verwirklichen und eigene Ideen einzubringen. Nach den ersten drei Seiten war mir klar, wie ich schnell an mein Ziel komme. Innerhalb von zwei Tagen, war ich mit dem Buch fertig. (Ich brauche manchmal eine bis zwei Wochen, weil ich noch eine Weile an den Bildern herumfeile) Das versenden der Daten, brauchte relativ wenig Zeit und nach weiteren 3 Tagen, hielt ich mein neues Fotobuch schon in meinen Händen. Also wirklich sehr schnell. Was mich richtig beeindruckt hat, ist die Qualität! Die Bilder leuchten so schön, wie sie es auch auf meinem Rechner machen. Auch die Haptik ist toll. Es kribbelt mich, gleich mal das nächste Fotobuch über diesen Digitalprinter zu machen. Dann lass ich mir etwas mehr Zeit und probiere auch noch einige andere Features aus. Aber erst einmal bin ich richtig zufrieden. 
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2015…

So sehen meine Vörsätze in diesem Jahr aus…
Ich nehme mir nicht viel vor, da 365 Tage schon eine lange Zeit sind.
Wie oft macht uns das Leben einen Strich durch die Rechnung.
2014 war für uns nicht immer zum lachen, aber auch da hat man das Beste daraus gemacht. Dieses Jahr WERDEN wir mehr Lachen!

Zum Stricken sei gesagt, damit habe ich schon gestern Abend angefangen. Viele Arbeiten sind angefangen worden, was ganz gegen meine Gewohnheit ist. Weshalb ich jetzt alles abarbeiten werde. Meine Wollvorräte haben Dimensionen angenommen… das muss bis zur Leipziger Wollmesse auf jeden Fall reduziert werden.

Diese Socken habe ich als Resteverwertung gestrickt. Wen es interressiert, der kann HIER noch mal einen älteren Post von mir nachlesen.
Doris von wolke-sieben-doris wollte wissen, wie ich die Abnahme bei meine Wendemütze gestrickt habe. Um ehrlich zu sein, da habe ich auch im Internet gespickt. Nämlich HIER!

Bewusst Wahrnehmen…ist manchmal nicht so einfach in unserer durchgeknallten Welt. Alles ist viel zu hektisch, nevös. Keiner hat mehr Zeit für den Anderen. Ich möchte die Zeit mit meinen Lieben genießen, mich aber nicht unter Druck setzen lassen. Ist es nicht schön, einfach mit den Eltern im Garten zu sitzen und zu stricken, Kaffee zu trinken und zu quatschen? Man muss sich dann auch nicht über die Welt oder die Nachbarn aufregen. Ich gehe so gerne in den Wald und schnupper nur, rieche die Bäume. Wusstet ihr, dass jede Baumart anders riecht?

Über weniger Essen, muss ich kein Wort verlieren! Wichtiger noch ist: mehr Trinken! Ich habe mir vor einigen Tagen eine App auf mein Handy geladen, die mich an trinken erinnert!
Ich trinke viel zu wenig. Weshalb mich diese 
App jetzt immer aufmerksam macht. Irgendwie, macht es am Ende des Tages dann auch noch Stolz…
Seht ihr den kleinen Tropfen in der Statusleiste? das ist die Erinnerung und zusätzlich piept das Handy auch noch. (Das ist kein Verkaufsgespräch!) Es gibt in dieser Art einige Trinkhelfer in den Appstores.
Jetzt bleibt nur noch zu sagen, dass ich so viele Bücher geschenkt bekommen habe, das ich demnächst auch noch viel Zeit in der gedruckten Welt verbringen werde. Auf meinem Bücherblog habe ich davon berichtet wie es zu den vielen Büchern kam. Schaut dort vorbei, wenn ihr wollt.
Dann Klick hier

Ich werde mich jetzt auf das neue Jahr konzentrieren und würde mich freuen, wenn ihr mich weiterhin begleitet.
Eure
Andrea

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Dankbar!

Wisst ihr eigentlich, wie gut es ist, das wir alle Finger haben. Und auch benutzen können. Wie dankbar wir sein können in einem Land zu leben, wo die Erstversorgung hervorragend ist…
Ich habe am Montag versucht mir meinen linken Zeigefinger abzuschneiden. Hat Gott sei Dank nicht ganz so geklappt. Jetzt trage ich einen dicken Verband um den Finger. Gut, beim stricken läuft nur der Faden um den Finger. Aber bei allen anderen Tätigkeiten braucht man doch den linken Zeigefinger mehr als gedacht. Fön dir mal die Haare mit nur einer Hand, denn der Verband darf nicht nass werden. Oder wasch dir vorher mal die Haare, versuche zu duschen und wenn das nicht geht mit einem Lappen wenigstens die nötigsten Stellen… In der Küche: ein Abwasch kann Stunden dauern… Ich könnte unendlich so weiter machen. Will ich aber nicht, ich habe jetzt genug gelitten.

Jetzt komm ich zu Dingen die bei mir auch Dankbarkeit auslösen:
Gestern traf ich mich mit Betty von Homelottes Handarbeiten. In Berlin Mitte in einem netten Wollladen der “Haandmade Berlin” heißt. Die haben da traumhafte Wollen. Und man kann da auch Kaffee trinken (oder Tee…). Betty habe ich mal bei den Ikea Stricktreffen kennengelernt und ich denke, wir sind inzwischen so was wie Freundinnen. Und dafür bin ich eben Dankbar! Freunde zu haben oder finden ist heutzutage echt schwer. Diese Medienwelt steht nicht für echte Kommunikation. Und zum Dank das es sie gibt habe ich ihr etwas mitgebracht. Und  Sie mir auch ☺

Ein Strickbuch mit Mustern für RVO (Raglan von Oben), ganz wunderbare Anleitungen. Darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut. Und was mich noch mehr gefreut hat, war das Angebot, wir könnten doch was zusammen, aus diesem Buch stricken ☺ Ja! Sehr gerne!

Sollte es einer meine Buchrezensionen hier vermissen,
die findet ihr jetzt auf Karminrot-Lesezimmer
Da habe ich gerade eine Rezension über die “Torstraße 1” von Sybil Volks eingestellt.Vielleicht interessiertes den ein oder Anderen. Es würde mich freuen euch dort auch wiederzusehen.

Ich glaube jetzt rauchen eure Ohren.
Aber eins muss ich noch los werden,
Danke, das es Euch alle gibt ♥

Eure 
Andrea

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