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Nadelkissentausch…Meines ist jetzt auch da!

Seit Tagen schaue ich jedem Postboten, der die Briefe bei uns einwirft, hinterher.
Nicht das es der attraktivste Mann in unserer Straße ist.
Nein, ich warte auf einen Brief mit meinem Nadelkissen.
Und heute hält ein Paketbote vor unserer Tür…

Mein Monstermädchen war ganz aufgeregt,
“Mach es doch endlich auf!”
“Nee, ich will den Anblick noch etwas genießen.
Vielleicht Morgen!”
Das Monstermädchen zieht Kopfschütteln von dannen.
Ich kann mich allerdings doch nicht ganz zurückhalten.
Und packe es vorsichtig aus…
Bilder müssen natürlich auch gemacht werden…

Ich bin hin und weg!
So ein hübsches Nadelkissen hatte ich noch nie!
Aber schaut selbst…

Allein schon die Farbe hat mich jauchzen lassen…
Und es glitzerte auch noch durch das Glitzerpapier hindurch.
Fast wollte ich es gar nicht weiter öffnen.
Aber meine Neugierde siegte.
Vorher habe ich aber das Monstermädchen gerufen,
damit sie an der Zeremonie teilnehmen konnte.

 Die kleine Schere, eine winzige Uhr und viele zauberhafte Nadeln…

 Oder die kleine Garnrolle obenauf,
und drumherum die Perlchen!
Wow, so schön!

Und wisst ihr was ich dann gemacht habe?
Ich bin sämtliche Teilnehmerinnen durchgegangen,
um meine Tauscherin zu finden!
Ich weiß, wer sie ist!
Ich sag’s aber nicht.
Verraten hat sie sich jedenfalls nicht!
Vielleicht findet ihr es auch heraus.
Ich sage auf jeden Fall, Tausend Dank! liebe
——–
Du hast genau meine Farbe getroffen,
und meinen Geschmack.

Inzwischen sind so viele wunderbare Nadelkissentauschexemplare bei ihren neuen Besitzerinnen eingetroffen. Die müsst ihr euch einfach anschauen.
>Hier<

Nadelkissentauschen…

Nadelkissen tauschen

Habt ihr bei so etwas schon mal mitgemacht? Da können wir uns ein Nadelkissen für eine bestimmte Person ausdenken. Dieses Nadelkissen herstellen und es zu eben dieser Person schicken. In der Hoffnung, deren Geschmack voll getroffen zu haben. Ich bin mit der Nähnadel nun nicht unbedingt die Kreative. Obwohl ich schon öfter daran gedacht habe, mit dem Quilten anzufangen. Da gibt es Projekte… Im Moment nutze ich meine Nadeln eher zum Knopf annähen, zum zusammennähen meiner Strickteile oder manchmal neben meiner Nähmaschine, wenn ich mich mal wieder an einer Tasche versuche. Einige Utensilos sind schon entstanden. Und das Monstermädchen hat sich ein richtig hübsches Täschchen genäht. Aber an so richtig großartige Dinge, habe ich mich noch nicht heran gewagt. Im Moment bewahre ich meiner Stecknadeln, in ihrem original Döschen auf. Die Nähnadeln stecken, wie von meiner Oma gezeigt, in den Ohren eines Nadelkissens, das ich einst von meinen Großeltern geschenkt bekommen habe. Die Farbe passt nicht zu mir, es ist sicherlich eine Erinnerung, aber nun nicht unbedingt eine Schönheit. Ihr wisst doch, ich liebe nun einmal Karminrot!
Ich nutze meine Nadeln, manchmal wenn ich unterwegs bin. Dann sind es aber nur die Nadeln, die ich zum vernähen von losen Fäden brauche, um meine Strickereien fertig zu bekommen. dann stecken die wichtigsten Nadeln, in einem Plastikdöschen einer bekannten Ohrenstöpselfirma. Nicht, dass das Döschen schlecht wäre, denn darin sind auch noch ein paar Maschenmakierer zu finden und die Feststellschlüssel für meine Stricknadeln. Wusstet ihr, dass richtige Wollnadeln eher stumpf sind? Die Nadel, die ich benutze ist aber eine Sticknadel. Ich stand erst vor kurzem vor einem Regal mit Nähnadeln und war erstaunt, wie viele verschiedene Modelle verkauft werden.
Stecknadeln benutze ich nur zu Hause. An der Nähmaschine oder zum spannen meiner fertigen Tücher. Ich bin nicht so der verspielte Typ. Wobei ich auch Röschen und derlei mag. Katzen mag ich übrigens nur, wenn sie auf vier Füßen durch die Wohnung streichen und schnurren können. Ich habe keine Dekomiezen! Ich arbeite gerne mit Naturmaterialien und meine Einrichtung ist auch eher in hellen Naturtönen und ohne Schnörkel. 
Ich mag Hexen, aber nur die Guten. Ich glaube schon seit Kindertagen. Hattet ihr als Kinder eigentlich ein Lieblingsbuch? Meines war “Die kleine Hexe”. Seitdem behaupte ich, selber eine zu sein ☺ Inzwischen lese ich aber keine Hexenbücher mehr. Wer wissen will, was ich gerne lese der schaut einfach  mal in meinem Lesezimmer vorbei. 
Um es kurz zu machen, ich wünsche mir ein neues Nadelkissen und bin gespannt, wer mir eines macht! Denn Mila hat zu einem Nadelkissentausch aufgerufen. Sie hat 30 Teilnehmer und die Mails schon verschickt, wer für wen ein neues Kissen näht, strickt, filzt… Ich weiß auch schon, wen ich beschenken darf und freue mich schon darauf. Mir schwirren so einige Ideen im Kopf herum. Ihr dürft gespannt sein.
Jetzt habe ich euch genug vollgetextet und werde direkt an meine Nadeln zurückkehren. Ich habe ja schließlich nicht so viel Zeit.
Eure