Seite auswählen

Eine Tasche für die Granny

Jeans-Verwertung

Wenn ich mal nur nicht meinen Freundinnen gesagt hätte, dass ich aus alten, nicht mehr passenden Jeans schöne neue Dinge machen kann. So wie diese Tasche. Dann würde ich nun nicht auf einem Berg von Hosen sitzen. Und was macht man dann mit diesem Berg? Stimmt! Man versucht den dann auch mal abzubauen. Das habe ich dann auch gemacht. Ich habe meiner Schwiegermutter zum Geburtstag diese Tasche genäht.

Noch ein Stöffchen aus dem Stoffladen in Steglitz besorgt, damit alles etwas netter aussieht und voilà, ein Beutelchen der Extraklasse ist fertig gestellt. Die Schwiegermutter, die gleichzeitig die Granny für die Monster ist, freute sich. Ein passendes Teil um mal schnell auf dem Markt ein paar Kleinigkeiten einzukaufen, oder mit den Monstern zum Schwimmen zu fahren.
Dazu habe ich eine Jeanshose zerschnitten und  zu einem Beutel zusammengesetzt. Ein  besonderes Muster hatte ich nicht, habe mich nur an die vielen Vorlagen gehalten, die ich hier liegen hatte. Somit kann ich dir auch gar nicht sagen, wie ich es gemacht habe. Aber im Netz finden sich etliche Anleitungen, die auch kostenfrei sind. Diese hier ist auf meinem Mist gewachsen und als Vorbild habe ich immer wieder auf die schönen Taschen von Marion geschaut.

Was machst du so mit deinen alten Jeans, die nicht mehr passen oder an manchen Stellen verschlissen sind?

verlinkt mit
0

Die Tasche Ewa, eine Näherfahrung

Eine Tasche für das Monstermädchen

Ja, ich weiß. Weihnachten ist schon eine Weile vorbei. Aber irgendwie habe ich es immer noch nicht geschafft, die schöne Tasche zu zeigen, die ich dem Monstermädchen genäht habe. Dabei bin ich so stolz auf das gute Stück.
Das Monstermädchen hatte sich eine Tasche gewünscht, in der genügend Platz für all ihre wichtigen Dinge sind. Ich bin durch die verschiedenen, einschlägigen Läden getingelt und habe nichts gefunden, das mir gefiel. Zu Hause habe ich dann das Internet befragt und bin über Ewa gestolpert. Es gibt einige Bilder im Netz, von dieser Tasche.

Das schöne am selber machen, ist auch, dass man sich die Stoffe aussuchen kann, Taschen hinzufügen und Extras ausdenken kann. Na gut, ich bin noch nicht der Spezialist, aber es wird. Und mit jeder Tasche oder Kleidungsstück wird es besser. 

Für die Stoffe bin ich zu Stoff und Stil, hier bei uns in Berlin gefahren. Wie bei Wolle, habe ich immer das “Anfassen müssen” im Vordergrund. Ich mag solche Sachen einfach nicht über das Internet bestellen. Und Berlin hat wirklich eine große Auswahl an Geschäften. Man muss sich nur auf den Weg machen. Die Trageringe, haben mir allerdings etwas Schwierigkeiten gemacht. Nicht jedes Stoffgeschäft hat das passende. Wir habe hier in Berlin einen ganz wunderbaren “Bastelladen” , Modulor heißt der. Da findet man so Manches. Ich fahre nur nicht so gerne hin, denn dann komme ich nicht nur mit den Ringen aus dem Laden. (Nur um das mal kurz fest zu halten, ich bekomme nichts für die Werbung, die ich hier gerade mache. Solltest du aber mal in Berlin sein und ein Bastelfreund sein….)

Ich habe mir bei Stoff und Stil also Stoff gekauft. Wachstuchstoff, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Taschen, die nicht wenigstens Wasserabweisend sind, im täglichen Umgang etwas hinderlich sind. Vor allem, wenn du darauf angewiesen bist, mit den Öffentlichen oder dem Fahrrad unterwegs zu sein. 

Innen habe ich ganz niedlichen hellblauen Stoff gefunden. Mit kleinen Mädchen, die mich an die Achtziger Jahre und Sarah Kay erinnern. Nach der Anleitung werden schöne Innentaschen angeboten und die habe ich auch alle mit eingenäht. Stabil wird die Tasche (und das sogar sehr) durch Decovil. Allerdings nur die trennende Innentasche und den Boden. Aber das macht wirklich was aus. Angesagt war Decovil light. Ich habe aus versehen das stabilere erwischt und bin trotzdem zufrieden. 

Das Monstermädchen trägt sie sehr gerne. Stopft alles hinein, was sie so braucht. Da passen ihre Trinkflasche und das Frühstück, für die Arbeit hinein und manchmal auch die Sachen, die sie für die Berufsschule braucht. Nicht durchdacht ist vielleicht, dass die Tasche nicht mit einem Reißverschluss verschlossen werden kann. Der Griff in die Tasche ist nicht gesichert. Aber die Innentasche ist durch einen Reißer verschlossen. Da kann man auch das Portmonnaie verstauen. 
Vielleicht mache ich mir selber auch noch eine Ewa…✰
0

Fotobella die Zweite

Meine zweite Fotobella ist fertig! (Muster gibt es bei Farbenmix)Ich habe sie mir dieses mal aus einem Wachstuch von Stoff und Stil genäht, damit die Kamera auch in einem Regenguß trocken bleibt. Wieder habe ich einige Jeansreste benutzt. Ich mag Jeansstoff. Der ist robust und kann eine Menge ab. Und weil ich so in meine Neue verliebt bin, habe ich eine Menge Bilder gemacht:

Sie ist ein wenig schmaler als die Erste. Die kam mir von der Größe eher wie eine Wickeltasche vor. Meine Neue hat auch keine Klappe mehr. Die finde ich etwas überflüssig. Und auch die Seitentaschen sind wieder aus einer Jeans, die mein Kerl ausrangiert hat.
Meine Strickfreundinnen haben sich schon köstlich amüsiert, welche Farbe meine Fotobella innen hat: Schlüpferrosa! Sonst ist das nicht meine Farbe. Aber zum Stoff außen passt es. Neu ist auch die kleine Reißverschlusstasche Innen. Und das Schlüsselband. Ich suche nicht gerne nach dem Schlüssel. Hier weiß ich genau, wo das Band angenäht ist, ich kann daran ziehen und habe meinen Schlüssel in der Hand.

Auf der anderen Seite innen, hat die Fototasche nun auch eine Handytasche. Wieder musste eine alte Jeans daran glauben. So ist das Handy auch schnell verstaut. 

Geblieben, ist die kleine Tasche für den Objektivdeckel. Und die vordere Tasche außen. da kann man gut Stadtpläne oder ähnliches unterbringen.

Als Futterstoff, habe ich ein altes Oberhemd von meinem Kerl genommen. So wird alles verwertet.

Damit die Kamera ein lauschiges und sicheres Plätzchen hat, gibt es noch eine Innentasche zum herausnehmen. Die ist aus rosa Leinen und dem selben Futterstoff, wie schon in der Fotobella. Schlüpferrosa! (Die Mädels kichern bestimmt schon wieder!) Das Polster ist richtig dicker Schaumstoff. Da fühlt sich meine Kamera richtig geborgen.

Die Tasche hat mich drei Nadeln und einige Nerven gekostet. Aber sie macht mich richtig glücklich und ich würde sie am liebsten ständig nutzen. ✰
0

Eine Fotobella für Karminrot

Die Karminrot kann auch mit der Nähmaschine umgehen…

Ich habe meine Nähmaschine abgestaubt, bin mit Magda auf den Maybachufer Markt gefahren, habe dort Stoff für einen lang gehegten Wunsch gekauft. Habe mich daran gemacht alle Teile auszuschneiden, zusammen zu fügen und loszunähen.

Nicht das ich ein Profi wäre. Um ehrlich zu sein, habe ich bislang noch nicht viel genäht. Ich wollte aber eine Fototasche haben. Und eine Fototasche, wie ich sie gerne hätte, die muss erst einmal gebacken werden. Oder erfunden. Und so habe ich bei Pinterest und Konsorten gestöbert und bin doch prompt über die Fotobella gestolpert. 

Eine Tasche, die leicht genug ist, genügend Stauraum, auch für nicht Kamerasachen. Und sie sollte meine Farben haben und nicht so doof Grau oder langweilig daher kommen. Selber nähen ist da doch eine super Alternative. Das war bestimmt nicht die letzte Fotobella. Denn mit meiner Stoffwahl, (Baumwolle) bin ich nicht zufrieden. Ich hätte mir einen formstabileren Stoff aussuchen sollen. Einen wasserabweisenden. 

Aber stolz bin ich trotzdem. Das erste große Nähprojekt. Nadelkissen sind da wirklich Pipikram. 10 Stunden habe ich in meinem Nähzimmer verbracht. Abgesehen von dem Zuschneiden. Gestern Abend, habe ich sie Probegetragen. Sie passt! 

Verlinkt mit – Creadienstag #247
                    – Handmade on Tuesday
                    – DienstagsDinge
                    – TT-Taschen und Täschchen 
0

Nadelkissentausch…die Auflösung

Ich habe auf jeden Fall herausbekommen, wer meine Tauscherin ist.
Ich habe sie auch schon angeschrieben und sie hat es mir bestätigt!
Es war Beatrice von Wolle-Garn-und Fadenzauber.
Ich bin auf jeden Fall hin und weg von meinem neuen Nadelkissen 
und habe es schon voll im Einsatz!
Jetzt zu meinem weggeschickten Nadelkissen:
Ich war eigentlich gar nicht sicher, ob ich überhaupt mit machen möchte.
Mila hat mich letztendlich ganz sanft in die Ecke getrieben…
Silvia von Schön & Nützlich war mein “Opfer”
Nach ihrer Aussage:
Ob ich jetzt lieber ein Nadelkissen oder einen Nadelbrief haben möchte kann ich leider nicht sagen, Verwendung finde ich für beides. Meine Lieblingsfarben sind blau/tükis und lila/bzw. die sog. “Beerentöne” aber ich mag auch alle anderen Farben gern, egal ob kräftig oder dezent, das kommt immer ganz auf die Zusammenstellung und das Projekt an. Was also Art und Farben meiner zukünftigen Nadelaufbewahrung angeht, lasse ich mich sehr gerne überraschen.
Und da dachte ich mir, dann bekommst du eben Beides!
Ich hatte diese Art der Nadelkissen schon länger im Auge. Und wenn Mila diese Aktion nicht ins Leben gerufen hätte, hätte ich mir irgendwann, in den nächsten 150 Jahren, bestimmt ein solches Nadelkissen selber gemacht. Guten Leinenstoff hatte ich noch da. In dem altrosa Ton, dachte ich mir, könnte es noch in die Farbwahl meiner Tauschpartnerin hinein passen. 
Am Anfang fehlte es mir an Mustern für die Blume/Stern.
Im Internet gibt es so viel zu finden, aber nicht wenn man was sucht!
Betty hat mir dann geholfen. Danke noch einmal, für das Muster.

Der Stern wurde dann auf das ausgestopfte Nadelkissen gesteckt und dann habe ich das Kissen noch einmal umhäkelt. Dabei wurde der Stern festgehäkelt. 
Das Nadelbüchlein wurde im Prinzip auf die selbe Art gemacht.

Nur musste ich den Stern annähen.

Jetzt fehlte nur noch der Knopf und ab ging die Post.
Silvias Nadelkissenbericht nach, hat sich gefreut.
Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Nadelkissen auf diese Art machen.
Eure
0

Nadelkissentausch…Meines ist jetzt auch da!

Seit Tagen schaue ich jedem Postboten, der die Briefe bei uns einwirft, hinterher.
Nicht das es der attraktivste Mann in unserer Straße ist.
Nein, ich warte auf einen Brief mit meinem Nadelkissen.
Und heute hält ein Paketbote vor unserer Tür…

Mein Monstermädchen war ganz aufgeregt,
“Mach es doch endlich auf!”
“Nee, ich will den Anblick noch etwas genießen.
Vielleicht Morgen!”
Das Monstermädchen zieht Kopfschütteln von dannen.
Ich kann mich allerdings doch nicht ganz zurückhalten.
Und packe es vorsichtig aus…
Bilder müssen natürlich auch gemacht werden…

Ich bin hin und weg!
So ein hübsches Nadelkissen hatte ich noch nie!
Aber schaut selbst…

Allein schon die Farbe hat mich jauchzen lassen…
Und es glitzerte auch noch durch das Glitzerpapier hindurch.
Fast wollte ich es gar nicht weiter öffnen.
Aber meine Neugierde siegte.
Vorher habe ich aber das Monstermädchen gerufen,
damit sie an der Zeremonie teilnehmen konnte.

 Die kleine Schere, eine winzige Uhr und viele zauberhafte Nadeln…

 Oder die kleine Garnrolle obenauf,
und drumherum die Perlchen!
Wow, so schön!

Und wisst ihr was ich dann gemacht habe?
Ich bin sämtliche Teilnehmerinnen durchgegangen,
um meine Tauscherin zu finden!
Ich weiß, wer sie ist!
Ich sag’s aber nicht.
Verraten hat sie sich jedenfalls nicht!
Vielleicht findet ihr es auch heraus.
Ich sage auf jeden Fall, Tausend Dank! liebe
——–
Du hast genau meine Farbe getroffen,
und meinen Geschmack.

Inzwischen sind so viele wunderbare Nadelkissentauschexemplare bei ihren neuen Besitzerinnen eingetroffen. Die müsst ihr euch einfach anschauen.
>Hier<

0