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Wie ich Lettering, Origami und Stempeln lernte

Und schon wieder ein neues Hobby

Karminchen und Wooly immer mittendrin

Letzen Samstag, war ein schnatterkalter Tag, das hielt Marion und mich aber nicht davon ab, mit dem Kerl im warmen Auto nach Neukölln zu fahren. Wir waren zufällig Beide zu der Veranstaltung eingeladen worden. Das Prachtwerk war für uns zurechtgemacht, für ein Bloggertreffen, ausgerichtet von Viking. Wer oder was Viking ist,  (vorsicht Werbung!) musste ich auch erstmal googlen. 

Freundlich wurden wir begrüßt und gleich zückten wir unsere Kameras. Marion wollte noch ein paar schöne Bilder von ihrem neusten Shirt! (Hoffentlich greife ich ihr nicht vor)

Das Prachtwerk ist ein toller Laden, vor allem für solche Veranstaltungen. Ich werde dort bestimmt noch einmal vorbei schauen. Jetzt aber, wieder zum Bloggertreffen. Die Tische waren schon hergerichtet damit wir falten, malen und stempeln können. 

Da Marion und ich recht frühzeitig da waren, konnten wir in aller Ruhe unsere Bilder machen. Spannend, welche Utensilien auf den Tischen zu sehen waren. 

So nach und nach, trafen die restlichen Bloggerinnen ein. Einige kannten wir schon, manche waren uns neu, mehrere interessierten sich nur für sich selbst. (Baby rock my Day, DekoreenZicklein und Böckchen, nur um die wenigen Bloggerinnen zu nennen, die ich als freundlich empfand und unbedingt wieder treffen möchte. Doreen hat über die “Besonderen” ganz wunderbar geschrieben…..

Unsere erste Erfahrung mit Papierfalten hatten wir bestimmt in der Grundschule. An Origami hatte ich mich noch nie versucht, außer vielleicht, wenn ich Servietten falte. So saßen wir an dem Tisch und schauten Mareike auf die Finger, um Schmetterling, Hase und Kranich zu falten. Es hat Spaß gemacht, aber mein neues Hobby, wird das Falten nicht.

An der nächsten Station, wurden Marion und ich unsanft getrennt. Schade eigentlich. Aber eine der Mamibloggerinnen drängte sich zwischen uns. 
An dem Lettering, hatte ich eine riesige Freude. Wir haben eine Osterkarte kreiert, die ich demnächst bestimmt in verfeinerter Form verschicken werde. (Inzwischen habe ich mir die passenden Farben besorgt und werde die Tage mit der Kartenproduktion beginnen) Danke  nochmal an Jeanette für die tolle Anleitung!

An der letzte Station, durften wir Stempeln. Erst wurden die Stempel geschnitzt, und dann haben wir unsere eigenen Kreationen genutzt, um Ordner zu verschönern. Das hat mir auch gefallen. Schöne Stempel, kann man sich auf einfache Weise anfertigen. Schau hier. Angelo, von Druckrausch aus Berlin, war sehr geduldig mit uns Frischlingen und beantwortete alle Fragen.
Wir haben nicht nur “gearbeitet”, wir durften auch genießen. Leckere Brötchen, mit interessanten Belag, gab es zwischendurch. Aber die Kuchen, … die waren besonders lecker.

Mir persönlich, hat es im Prachtwerk sehr gefallen. Die Organisatoren waren sehr lieb und aufmerksam. Die Workshops waren spannend, und haben Spaß gemacht. Danke noch einmal an Viking.
Fotografin Jennifer Hoyer

Der 12tel Blick auf den Breitscheidplatz Berlin

Breitscheidplatz 2018

Schneller als ich dachte, war der Monat schon wieder vorbei. Heute erst habe ich das Bild auf den großen Platz. fast in der Mitte Berlins gemacht. Hier war das Zentrum Westberlin. Das Zentrum, mit dem ich aufgewachsen bin.
12tel Blick im Februar 18
Hier tummelten sich Touristen und Berliner. Hier trafen sich Rollschuhläufer und Skateboardfahrer. Hier waren die Diskotheken, in die ich als Pubertier gegangen bin.
Heute sieht man hier immer noch viele Touristen, immerhin ist die Gedächtniskirche ein Wahrzeichen der Stadt. Lippenstift und Puderdose, werden die Kirchen, die Alte wie die “Neue”,  liebevoll von den Berlinern genannt.
12t2l Blick Februar 18

 

Heute war es sonnig, aber kalt. Genau auf diesem Platz, zieht immer ein ordentlicher Wind. Mit hochgeschlagenen Kragen und Schal, haben wir noch eine Runde um die Kirchen gedreht.
Mein Beitrag heute zum

Der 12tel Blick über den Breitscheid Platz in Berlin

Ein besonderer Ausblick

Mein Kerl hat einen unglaublich schönen Blick, wenn er an seinem Schreibtisch sitzt. Jedesmal, wenn jemand in sein Büro kommt, wird erst einmal inne gehalten und gestaunt. Ich finde es ein schönes Motiv, für den monatlichen 12tel Blick von Tabea.
12tel Blick Januar 18
1.2.2018  15.21Uhr Nikon D5500 1/100sec f/4,5 16mm ISO 100

 

Ich habe gestern den Kerl überredet, mich in sein Büro mit zu nehmen. Die Sonne war gerade mal hinter ein paar Wolken verschwunden. Als ich die Kamera wieder eingepackt hatte, guckte sie noch einige Minuten hervor. Es tut wirklich gut, ab und an mal ein paar Sonnenstrahlen ab zu bekommen.
12tel Blick 2018 Breitscheidplatz
Ich bin schon gespannt, was sich dieses Jahr auf diesem Platz noch zeigen wird. Vielleicht grabe ich auch ein paar Geschichten rund um diesen Platz aus. Die Gebäude rund um den Platz, haben nämlich einiges zu erzählen.
Hast du vielleicht auch einen schönen Blick, der sich lohnt, einmal im Monat fotografiert zu werden? Ich hatte erst einen bestimmten Baum im Park, im Visier. Doch fand ich diesen hier besser. Berlin eben…
Mehr 12tel Blicke bei Tabea

Winterimpressionen

Bunt ist die Welt

Wenn der Schnee in Berlin auf sich warten lässt,

dann guck ich mir eben alte Bilder an. Lotta fragt nach Winterimpressionen. Da kann ich tatsächlich nur mit Altem dienen. Denn im Winter, ohne Schnee sieht meine Stadt nicht besonders attraktiv aus. 

Aber wenn es geschneit hat, dann haben wir wunderschöne Fleckchen, die ich dir gerne zeige.

Auch wenn die Autofahrer fluchen, ich mag es, wenn meine Stadt, in einer dicken Schicht Schnee zur Ruhe kommt. Mehr Winterimpressionen findest du bei Heute macht der Himmel Blau

Meine Straße

Tell a Story 

Heute, geht es um meine Straße. Naja, meine ist sie zum Glück nicht. Ich wohne hier aber schon ziemlich lange. Als mein Monstermädchen ein halbes Jahr alt war, zogen wir hier her. In der alten Straße wären wir mit den Kindern nicht glücklich geworden.

Eine Straße, die einerseits direkt in die Innenstadt führt, und in der anderen Richtung direkt in den Wald. Man hat das Gefühl einer Vorstadt und kennt fast jeden Nachbarn vom Sehen. Allerdings haben die Monster es immer vermisst, mit Kindern aus der Umgebung spielen zu können. Denn die werden hier, vorzugsweise zur Schule, zum Ballett, Fußball und was sonst noch so auf dem Plan steht, gefahren. In all den Jahren, habe ich hier keine Kinder auch nur Ball spielen sehen.
Dafür gibt es eine Menge Hunde in allen Größen. Manchmal werden die Hinterlassenschaften auch entsorgt und selten tritt man in diese. 
Im Winter bleibt sogar der Schnee liegen und wird als allerletzes aus dieser Stadt entsorgt. Das war in schneereichen Wintern aber immer sehr schön, weil wir die Schlitten mit den Monstern mitten auf der Straße direkt in den Grunewald ziehen konnten. 
Im Sommer ist es unter den Bäumen immer einige Grad kühler, als mitten in der Stadt. Wenn der Rest der Berliner  am schmelzen ist, sitzen wir kühl.  
Die meisten Bäume, die hier stehen sind Amerikanische Eichen oder auch Roteichen. Im Herbst kannst du nur zusehen, dein Auto  hier nicht zu parken. Denn die Eicheln, die zu Haufen von den Ästen fallen, verwandeln sich auf dem Weg zur Erde zu gemeinen Geschossen, die tiefe Dellen in den Karossen hinterlassen. Einfach nicht empfehlenswert. Da sind baumfreie Parkplätze höchst begehrt und man kann die Nachbarn dabei beobachten, wie sie sich vorsichtig unter die Bäume stellen. 
Manchmal, kann man auch eine Rotte Wildschweine beobachten, wenn sie mit dem Nachwuchs auf der Suche nach den Leckereien durch die Straßen ziehen. Einmal, war die Freundin meines Monstermädchens bei uns zu Besuch. Sie war gerade auf dem Weg nach Hause, hatte das Gartentor schon offen stehen, als die Wildschweine samt Frischlinge durch die Straße auf das Mädchen zukamen. Du glaubst nicht, wie schnell ich unten war und das Tor wieder zuzog. Wir haben die Schweine lieber hinter dem Zaun beobachtet.

Auch der Fuchs ist ein häufiger Gast. Der springt allerdings elegant über den Zaun oder schiebt sich darunter hindurch. Vor Jahren sahen die Reinekes noch recht gerupft und zerfleddert aus. Inzwischen haben sie sich so an den Menschen gewöhnt,  dass sie hier einfach zu fressen finden, und so ihr Fell hübsch glänzt und sie viel stattlicher wirken. Hast du schon einmal einen Fuchs bellen (youTube) gehört? In mancher Nacht, saß l einer dieser Exemplare mitten auf unserer Straße und machte einen Lärm, dass man kein Auge zu bekam.

In unserer Straße stehen alte und sehr alte Häuser und Villen. Dazwischen tummeln sich auch modernere Gebäude, auf Grundstücken, die von wunderschönen alten Zäunen umgrenzt sind. Hier wurde Geschichte geschrieben, Opern und Operetten. Hier lebten Menschen, die all ihr Hab und Gut gegen eine Fahrkarte in die “Freiheit” tauschen mussten. Jedes Grundstück hätte etwas zu erzählen. Schade, dass sie so stumm daliegen.
In unserer Straße gibt es tatsächlich noch die alten Gaslaternen. Berlin will sie eigentlich loswerden. Aber einige Bürger lehnen sich dagegen auf. Ich mag die alten Gußeisernen. Als Kinder haben wir manchmal ordentlich dagegen getreten, damit der Funken überspringt und die Laterne anging. Schade, dass sie aus dem Berliner Stadtbild verschwinden werden.
Emma  hat für den Januar so wunderbare Tell a Story Themen gestellt. Da mache ich gerne mit. Den Post über meine Stadt habe ich leider verpasst…

Der 12tel Blick vom November

Ein bisschen spät dran

Mein Blick vom November auf den Rüdesheimer Platz. Inzwischen ist es schon ganz schön kahl geworden. Sämtliche Blumen sind in ihre Winterquartiere umgezogen. Kaum noch jemand hat Lust auf dem Platz zu verweilen. Ist ja auch wirklich ungemütlich draußen.
Es wird früh dunkel. Immer wieder regnet es und die Bänke sind definitiv zu kalt zum sitzen. Aber doch kann man den schönen Himmel genießen. Wenn man will, findet man immer etwas positives
So leuchten am Abend die Fenster und Laternen, verbreiten doch eine heimelige Stimmung. Vielleicht wäre der Platz auch ein schöner Ort um mal einen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. 
Der Blick hat etwas novemberbluesiges. Es ist eben doch ein recht trister Monat. 

Tabea sammelt unsere Aussichten
Hoffentlich schaffe ich es, jetzt im Dezember, frühzeitig meine Bilder zu machen. In Gedanken habe ich schon einen neuen Blick, den ich außerordentlich interessant finde. Ob Tabea es die Linkparty weiterführt?