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Aus dem Gefängnis ausbrechen!

Kein leichtes Ausbrechen

Heute will ich dir von unserm Ausbruch erzählen. Am Sonntag sind wir nämlich aus dem Knast ausgebrochen. Aus dem Knast? Ja, und es war ein richtig aufregendes Erlebnis. Schon oft haben Freundinnen davon erzählt, wieviel Spaß es machen würde, ein Live- Spiel zu spielen. Upps, jetzt habe ich es verraten, denn ich saß tatsächlich nicht im Gefängnis und musste ausbrechen. Es war alles nur Spiel.

Die Monster, (Nur noch einmal für die, die es nicht wissen, ich nenne meinen Nachwuchs schon immer so!) hatten uns eingeladen, mal bei einem solchen Event mitzumachen. In Berlin gibt es wohl einige solcher Live- Spiele. Wir haben uns für das Escape Berlin entschieden. Fünf verschiedene Spiele stehen da zur Verfügung und nachdem die Monster schon ein paar solcher Abenteuer erprobt haben, entschieden wir uns für den Knast. Und ich muss sagen, eine gute Entscheidung. (Soweit ich das beurteilen kann)

Wir mussten für unseren Ausbruch allerdings erst einmal durch die ganze Stadt Richtung Lichtenberg fahren. Direkt an der S-Bahn gelegen, in der Storkower Straße 140. Also echt gut zu erreichen. Als wir dort ankamen und wir uns mit fünf Personen angemeldet haben, schaute uns der Mitarbeiter etwas verwundert an. “Fünf? Ich sehe nur vier!” Upps, wir sahen uns um, das Monstermädchen fehlte! Gehörte das schon zum Spiel? Puh… Nee, sie war nur auf die Toilette verschwunden. Aber das war schon mal ein nicht geplanter Lacher. Nachdem wir dann eine kurze Einweisung bekamen und unsere Vergehen zugeben mussten, beziehungsweise besser verschwiegen, weshalb wir Lebenslänglich bekamen, wurden wir hinter Schloss und Riegel gebracht,

Ehrlich?… Ich fand es schon etwas bedrohlich, in einer so kleinen Zelle, mit einem dreistöckigen Metallbett, einem großen Spind und meiner Familie zu stehen. Aber kaum flog die Tür ins Schloss, fingen die Monster an, alles abzusuchen. Klar, wir wollten ja ausbrechen! Und wir hatten nur eine Stunde Zeit. Nicht alle Rätsel waren sofort zu entdecken und manchmal brauchten wir einen Denkanstoß, den wir über einen Monitor bekamen. Die Zeit lief gegen uns. Aber je länger ich mittendrin war, umso mehr fand auch ich Hinweise, wie man aus dieser Zelle ausbrechen kann. Einfach mal etwas um die Ecke denken.

Zum Glück mussten wir nicht noch einen Tunnel graben, das haben vorherige Ausbrecher schon für uns erledigt. Aber durchkrabbeln mussten wir dann doch. Wie es weiter ging, das werde ich nicht erzählen, denn dann wäre es für die nachkommenden Ausbrecher zu einfach und vielleicht werden die Tunnel sonst noch zugeschüttet…

Wir hatten jedenfalls einen wahnsinnigen Spaß. Eine Stunde verging wie im Flug. Der Adrenalinspiegel ist ganz sicher gestiegen und der Teamgeist unserer Familie hat wieder ein wenig mehr zugenommen. Denn wenn man in solch einer Situation nicht zusammen hält, dann kommt man da auch nicht weiter. Ich fand es richtig klasse und bin bestimmt nicht das letzte Mal in solch einem Live-Spiel dabei gewesen. Ich habe gesehen, das es Escape in verschiedenen Städten gibt. Mit noch mehr spannenden Spielen.

Hier geht's zu Escape Berlin

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Universität Charlottenburg, im 12tel Blick

Die Universität in Charlottenburg

Die Universität in Charlottenburg, am Ernst-Reuther-Platz, ist die drittgrößte Uni in meiner Stadt. Mit 35000 Studenten schon ganz ordentlich. Sie ist eine der größten in Deutschland. Am 1. April 1879 wurden die Berliner Bauakademie und die Königliche Gewerbeakademie zusammengelegt. Damit war der Grundstein für die Königliche Technische Hochschule zu Berlin gelegt. Damit das ganze einen Repräsentablen Eindruck macht und die vielen Studenten untergebracht werden konnten, wurde ein neues Gebäude an der Berliner Straße, dem heutigen 17. Juni, errichtet und im November 1884 eingeweiht.

Die Universität erhielt von Wilhelm II., 1899 das Promotionsrecht. Damit durfte die Hochschule als erste Deutschlands, den Doktor in Ingenieurswissenschaften verleihen. Als Charlottenburg 1920 eingemeindet wurde, bekam die Uni einen neuen Namen. Technische Hochschule zu Berlin. Während der Schlacht um Berlin 1945, wurde die Universität geschlossen. Der Monumentalbau wurde schwer beschädigt und von der Frontfassade war einiges zerstört worden. Drei der Fünf Innenhöfe, die Rückseite und die Seitenflügel blieben erhalten. 1965 wurde ein zehnstöckiges, modernes Glas-Aluminium Gebäude an dem Altbau angebaut. Das Campusgeläde ist riesig und wenn man sich mal gemütlich in der Innenstadt zurück ziehen möchte, findet man zwischen den modernen Gebäuden bestimmt einen schattigen Platz.

Mitte der Siebziger Jahre war das Auditorium Maximum, Schauplatz der Studentenbewegung. Nicht weit von der Uni liegt die  Deutsche Oper, in deren Nähe damals Benno Ohnesorg erschossen wurde. Auch Rudi Dutschke sprach dort als Wortführer im Audimax.
Heute sind ca 6000 ausländische Studenten auf dem Campus unterwegs. Wegen schwindender öffentlichen Mitteln forciert die Uni in letzter Zeit ihre Zusammenarbeit mit großen technischen Unternehmen.

Jetzt aber zu meinem 12tel Blick

Was soll ich sagen, so schnell, wie die damals einen Monumentalbau hochgezogen haben, so lange brauchen wir nun wegen einer popligen Brücke. Als sie die Teerdecke der Brücke entfernt haben, haben sie feststellen müssen, das die Träger verrostet sind… Welch ein Wunder! Damit bin ich nun diesen Monat auch nicht an meinen Blick gekommen. Mist!!!

Auch der Schlosshinterhof, stellt sich an. Die Gärtner haben mein Flehen um beschneiden der Büsche überhört. Immer noch kann ich kaum noch in den Hinterhof blicken. Was machen die denn mit mir?

Immerhin kann ich in die Schlossstraße blicken. Das Schloss strahlt wieder in der Hitze. Und die Menschen verziehen sich lieber in den Schatten. Die Berliner Wasserwerke haben der Stadt Trinkbrunnen verteilt. Das Wasser schmeckt köstlich. Was du nicht siehst, ist der Brunnen gegenüber dem Schloss. Aber ich weiß, wo der steht und wie gut der von den Menschen bei dieser Hitze angenommen wird. Hinter den beiden winzigen Personen, da findest du ihn.

Ich mache nun schon einige Jahre bei der 12telBlick Aktion mit. Aber so eine Schlappe mit der Baustelle, ist mir noch nie passiert. Aber vielleicht hat dir meine kleine Geschichtstunde zu der TU-Berlin gefallen. Und noch mehr Blicke findest du wie immer bei Eva, auf ihrem Blog Verfuchst und zugenäht

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Der verzögerte Charlottenburger 12tel Blick

Der verzögerte Blick

Ich habe letzten Monat meinen 12tel Blick nicht gezeigt. Dabei hatte ich die Bilder längst im Kasten. Es verzögerte sich immer mehr, denn ich fand keine Geschichte drumherum. Das hat mich auch diesen Monat ebenfalls geärgert. Eigentlich wollte ich dir von der Königlichen Hof-Apotheke erzählen. Ich bin extra einige Straßen weiter gefahren, um die Apotheke zu fotografieren und die Angestellten um eine Geschichtsstunde zu bitten. Aber die schienen nicht bereit zu sein, mir Auskunft zu geben. Ich ging, ohne etwas heraus gefunden zu haben. Und tatsächlich findet sich auch im Netz nichts, oder fast gar nichts über die Hofapotheke, die es wohl schon seit 1779 gibt.

Und was soll ich dir sagen, die haben meinen 12tel Blick, kaum dass ich meine Fotos im Juni gemacht habe, boykottiert! Stell dir vor, die haben meinen Brückenblick versperrt. Die, das sind die Stadtväter. Als ich im Radio hörte, die wollen die Brücke am Schloss richten, da dachte ich mir schon, dass ich Schwierigkeiten mit meinen Bildern bekommen könnte. Und prompt, so war es auch. Ich habe trotzdem meinen Blick über die Brücke geworfen. Wenn auch von der anderern Brückenseite. Nicht, dass sich mein Blick wieder verzögert. Oder ich gar keinen Blick habe.

Somit habe ich auch wieder kein Schiffchen eingefangen. Vielleicht wird es im August was. Denn die Brücke scheint ohne Verzögerungen fertig zu werden. Immerhin, ist der Übergang über die Spree ein wichtiger Knotenpunkt. Während der Sommerferien scheint es sich mit den erwarteten Staus und Verzögerungen eher mäßig zu gestalten. Tatsächlich kommt man gut durch den erwarteten Verkehr. Ich ja ohnehin, bin ich fast immer mit dem Rad dort unterwegs.

Man könnte fast glauben, dass die Bilder Zwillinge wären!

Der Blick auf’s Schloss, ist dagegen unverstellt. Sieht man mal von den Bäumen ab. Und im Juni vom Handwerker-Markt. Ich bin extra an diesem Wochenende in Charlottenburg gewesen, um den Blick einzufangen. Und dann zeige ich ihn dir im Juni nicht einmal! Im Juli war dafür wieder weniger los. Und nur einige Menschen hatten Lust, unter den Bäumen in der Gluthitze zu wandeln. Auch die Boulespieler auf dem Mittelstreifen zum Schloss, schienen keine Lust zu haben. Schon seit den sechziger Jahren, werfen die Spieler hier ihre Kugeln. Erst wenn es am Abend kühler wird, sieht man sie dort.

Für den nächsten Monat werde ich dir wieder etwas über Charlottenburg berichten. Ich habe eine neue Idee. Vielleicht kann ich meinen Geschichtsunterricht über meine Stadt fortsetzen. Aber ich will nicht zu viel versprechen. Nicht, dass sich wieder alles verzögert. Mehr 12tel Blicke wie immer bei Eva Fuchs, wohin ich auch meinen Beitrag verlinke. Wenn dich meine Blicke interessieren, dann klicke einfach hier

 

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Gärten und Parks in Berlin {Monatsmotto}

Berlin ist voller schöner Gärten und Parks

Und viele davon sind auch öffentlich. Gärten und Parks in Berlin, komm lass uns eine Runde durch die Stadt drehen. Am besten fangen ich in der Mitte an. Da stolpert man als erstes über einen großen Garten, den Großen Tiergarten. Angelegt, um dem Kurfürsten das Jagen zu ermöglichen. Die Wege sind großzügig und von den Berlinern gerne genutzt. Im Grunde ist der Große Tiergarten, mit seinen 210 Hektar gar kein Garten. Sicherlich gibt es einige abgegrenzte Rabatten, die mit Blumen bepflanzt sind, aber der Hauptbestandteil sind Wiesen, Wasserspiele, Bäche, Seen und Bäume. Und davon reichlich. Ein sogenannter Landschaftsgarten. Schon 1530 wurde dieser Park angelegt. Und Friedrich der Erste, ließ einen Park anlegen, wie man ihn heute noch meistenteils zu sehen bekommt. Im Tiergarten sind einige sehr schöne Skulpturen verteilt. “Bis in die Puppen” stammt aus dem Tiergarten ( wo sich die Berliner zu später Stunde hinter den Figuren versteckten, um wer weiß was zu machen ) Die Berliner machten dorthin ausgedehnte Spaziergänge. Nach dem Krieg hatte der Tiergarten einiges an Bäumen eingebüßt. Die Berliner brauchten Holz, um nicht zu erfrieren. Heute wächst dort wieder alles sehr üppig.

Die Gärten der Welt

Die Gärten der Welt liegen in Marzahn und ist einer der größten Gärten und Parks in Berlin (100 Hektar). Angelegt wurde dieser Garten 1987 zu der 750 Jahrfeier Berlin’s, zur Berliner Gartenschau und als Geschenk der Gärtner an die Hauptstadt der DDR. 1991 wurde daraus die Gärten der Welt. Verschiedene wunderschöne Gärten schließen sich zu einem großen Garten zusammen. Einmal Eintritt bezahlt und du kannst einen Blick nach Japan, Bali, England, in den Orient  und noch viele weitere schöne Orte werfen. Einmal um die ganze Welt. Es lohnt sich wirklich.

Der Britzer Garten

Noch einer der schönsten Gärten und Parks in Berlin, ist der Britzer Garten. Er ist das Gegenstück zu den Gärten der Welt auf der Westseite Berlins. Zur gleichen Zeit und zum selben Zweck, der Bundes- Gartenschau, angelegt, stellte er in Berlin ein besonderes Erlebnis dar. Auf 90 Hektar gibt es dort Wasserspiele, Wiesen, Bäume und wunderschöne Blumenbeete, die viele Besucher anlocken. Für einen kleinen Eintritt kann man sich dort gemütlich auf den Wiesen niederlassen und picknicken. Die Kinder haben dort auch richtig tolle (Wasser-) Spielplätze. Der Westberliner hat den Garten sehr gerne genutzt. Und immer noch werden dort tolle Events angeboten.

Berliner Klein-Gärten

Die Berliner haben mit ihren Gärten eine lange Tradition. 3% der Stadt sind von Kleingärtnern belegt (insgesamt 2900 Hektar) Ein wichtiger Erholungswert für die Berliner und eine besondere grüne Lunge, für eine Stadt, die sonst überhitzen würde. Außerdem nutzen die Berliner ihre Gärten mit einer großen Leidenschaft. Die meisten Kleingärtner pflanzen viele bienenfreundliche Blumen und in manchen Gärten kann man wirklich ökologischen Wildwuchs bewundern, der Schmetterlinge und andere seltene Insekten anzieht. (Meinen Eltern ist es ein Graus!) Zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Kleingärten und Laubenkolonisten, in der Berliner Innenstadt angelegt. Sie sollten das vereinssportliche Denken und Handeln fördern, bzw. die Laubenkolonisten bauten zur Selbstversorgung Gemüse und Obst an. (Hier findest du noch sehr viel mehr Informationen)

Noch mehr Gärten

Es gibt noch so viel mehr Gärten in Berlin. Die Pfaueninsel zum Beispiel. Unbedingt mal besuchen! Der Botanische Garten. Da war ich letztes Jahr mit Marion und Magda zur Botanischen Nacht. Das war richtig schön und spannend zu fotografieren. (Ich habe darüber gar nicht berichtet!) Dann wäre noch der Garten in der Liebermannvilla. Auch der ist einfach richtig schön und sehenswert. Und die ganzen Schlossgärten erst… Ich hätte eigentlich 3 Berichte schreiben können, so viele schöne Gärten haben wir in unserer Stadt.

Nun hast du dich bestimmt gewundert, warum ich nicht Bilder aus den Gärten und Parks zeige. Ich war mit meiner Kamera in dem Garten der Eltern auf der Pirsch. Ich mag es mir einen kleinen Ort auszusuchen, um dann von diesem Ort so viele Bilder als möglich zu machen. Und wenn man sich nicht ablenken lässt, findet man immer mehr Objekte. Versuche es mal selber.


Meine Gartenbilder und natürlich auch der Beitrag, verlinke ich mit der Zitronenfalterin. Ihr Monatsmotto lautet im Juni Garten. Da mache ich doch wieder gene mit.

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Berlin und seine Spree {12tel Blick}

Berlin liegt an der Spree

Ach watt? Wirklich die Spree? Tatsächlich wurde Berlin irgendwann im 13 Jahrhundert an der Spree gebaut. Sie ist 400 km lang und ein Nebenfluss der Havel. Tatsächlich ist sie sogar länger als die Havel und fließt in Spandau mit eben dieser zusammen. 182 km der Havel sind schiffbar. Die Erpe, Wuhle, Löcknitz und Panke fließen in die Spree und machen Berlin zu einer “Wasserstadt” mit vielen Brücken. (Hier hatte ich schon einmal davon geschrieben) jetzt erwarte aber nicht einen reißenden Fluss mit einer richtigen Überbreite, so wie die Donau oder so. Unsere Spree benimmt sich eher etwas ruhiger und fließt gemächlich durch unsere Stadt.

Woher der Name Spree stammt, da ist man sich nicht ganz so sicher. Die Tschechen, eine Quelle liegt in Böhmen, nennen sie Spo oder Sprowa. Abgeleitet ist der Name wahrscheinlich aus dem germanischen: spreu̯- = stieben, säen, sprengen, spreizen, sprühen.  Die Slawen, die mutmaßlich Berlin gegründet haben, übernahmen den böhmischen Begriff und machten daraus Sprēw,  Sprěva oder Sprěv’a.

44 km, durchfließt die Spree Berlin. Dabei durchzieht sie den Müggelsee und Dämeritzsee. In Köpenick gesellt sich die Dahme zur Spree. In der Mitte Berlins gibt es eine Insel, auf der das neue Stadtschloss entstanden ist und demnächst als Humboldforum eröffnet wird. Wer Berlin besucht, der sollte unbedingt eine Schiffstour auf der Spree und auf den Kanälen der Stadt unternehmen. Vom Wasser aus sieht die Stadt immer wieder anders aus.

Flussbad Berlin

Bei meinen Recherchen bin darauf gestoßen, dass es eine Gruppe gibt, die die Spree wieder sauber bekommen möchte, so dass man auch wieder in ihr Baden kann. Tatsächlich wird der Fluss in der Stadt an regenreichen Tagen als Überlauf genutzt, wodurch die Abwässer der Haushalte und das Wasser von den Straßen in der Spree und seinen Kanälen landet. Nicht immer ein schöner Zustand, weil alles ungefiltert im Fluss landet. Ich würde mich im Moment nicht in das Wasser hinein wagen. Außerdem stören mich die großen Ausflugsboote doch etwas. Aber ich sitze gerne an der Spree. Es gibt einige nette Strandbars die manchmal sogar Berliner Weisse im Angebot haben.

Es gibt eine Alternative zum Schwimmen in der Spree ohne mit dem Spreewasser in Berührung zu kommen. Das Badeschiff. Genutzt hatte ich es aber noch nicht. Nachdem die Spree sich bei Spandau mit der Havel verbündet hat, gibt es einige Sandstrände, an denen ich auch schon baden war. Der Westberliner hat sich dort, z.B. an der Havelchaussee, oft getroffen und das kalte Nass genossen.

Schlossblick im Mai

Auf den Hinterhof hast du schon einen Blick geworfen…  Sie haben mir eine Palme in den Blickwinkel gestellt. Ob die im Juni wieder verschoben sein wird? Außerdem treffe ich nie den richtigen Winkel. Vielleicht wieder beim nächsten Mal. Auf der Schlossstraße ist dagegen schon eine Menge los. Allerdings, habe ich noch keine Boulespieler gesehen. Vielleicht war ich auch zu früh da. Ich werde es im Juni etwas später versuchen.

Wieder einmal kommt mein Blick verspätet. Dabei hatte ich die Bilder längst im Kasten. Nur meine Geschichte zu Berlin fehlte noch. Durch mein Jetlag, rede ich mich jetzt heraus. Dann sprudeln die Worte weniger und mir fehlt der Elan.

Verlinkt zu Evas Verfuchst und zugenähtem Blog, wo man noch mehr schöne Blicke findet.

Bleibe ruhig, wie die Spree in ihrem Bette fließt

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Berliner Wasser, hat Erholungswert!

Heute geht es um Berliner Wasser

Nicht unbedingt um Berliner Wasser, welches man trinken kann, sondern um jenes, auf dem man sich vergnügt und an dem man sich in Berlin Erholung verspricht. Und da hat Berlin reichlich Wasser zu bieten. Unsere Stadt ist nämlich an zwei Flüssen erbaut worden. Der Havel und der Spree. Aber damit noch nicht genug. Kleinere Flüsse durchziehen ebenfalls die Stadt. Die Panke, die Wuhle, die Dahme und die Erpe. (Wo die fließt, musste ich erst einmal herausbekommen! Als Berliner kann man eben auch nicht alles wissen!) Außerdem ist die Stadt von großen und kleinen Kanälen durchzogen. Durch die Menge an Wasser haben wir natürlich auch eine Vielzahl an Brücken. Es sollen mehr Brücken in unserer Stadt stehen, als in Venedig. (Ist aber auch klar, Ist Venedig um ein einiges kleiner als Berlin)

Die Panke

Man stößt in  Berlin, immer irgendwann  auf Wasser. Der gemeine Berliner verbringt einiges seiner freien Zeit an den Ufern oder auf den Gewässer unserer Stadt. So wird an der Spree spazieren gegangen oder auf der Havel im Stehen gepaddelt. Es gibt Badeschiffe, ein Schwimmbad im Landwehrkanal, bei dem man nicht mit dem dreckigen Wasser des Kanals in Verbindung kommt. Aber auch Strände, an denen schon vor 100 Jahren Bademoden zu Diskussionen anregten. Das Strandbad Wannsee wurde 1907 eröffnet. Bis dahin war das Baden im Wannsee verboten! Das wilde Treiben, zog viele Schaulustige an. Die Bademode von damals, war aber auch sensationell!

Radtour am Wasser

Ich habe schon einige Touren am Wasser gemacht. Radtour von Stadt Brandenburg nach Potsdam, dass ist nur eine davon. Vor zwei Wochen, da war ich mit dem Kerl und langjährigen Freunden am Wasser unterwegs. Wir sind an der Grunewaldseenkette entlang gefahren. Naja, nicht alle Seen haben wir abgeklappert, denn an manchen kann man nicht mehr radeln. Da stehen Herrschaftliche Häuser und Stadtvillen. Die Seenkette wird auch Grunewaldrinnen genannt und setzt sich aus folgenden Seen zusammen:

…mit dem heute trockenen „Nikolasgraben“, der zum südlichsten See der Kette, dem Nikolassee führt. Den Nikolassee verbindet die – heute gleichfalls trockene – Niederung der Rehwiese mit dem Schlachtensee, es folgen die Krumme Lanke, der weitgehend zum Riemeisterfenn verlandete Riemeistersee und die Kanalverbindung im Langen Luch zum Grunewaldsee. Vom Grunewaldsee führt der Hundekehlegraben durch das Hundekehlefenn zum Hundekehlesee.

Die sich anschließende Kleine Grunewaldseenkette verläuft durch bebautes Stadtgebiet und besteht aus den 1889 für die Villenkolonie Grunewald durch Aushebung von Mooren künstlich angelegten Seen Dianasee und Koenigssee, die bereits bestehenden Gewässer Halensee sowie Lietzensee, verläuft in nordöstlicher Richtung diagonal durch die südlich des Schlosses Charlottenburg gelegene barocke Stadtanlage, bildet im Bereich Hebbel-, Fritsche- und Zillestraße das Nasse Dreieck und endet etwas westlich von Alt-Lietzow an der Spree…   (ein Auszug von Wikipedia)

Die schönsten befahrbaren Touren liegen allerdings nur am Nikolassee, Schlachtensee und Krume Lanke, mit seiner Fischerhütte zum Einkehren und am Grunewaldsee. Es gibt auch viele Berliner die in diesen Seen baden gehen. Denn die Wasserqualität ist in unseren Gewässern sehr gut. (Den Landwehrkanal, nehmen wir da mal aus!)

Zurück zur Tour. Wir wollten es gemütlich. So sind wir von einer Einkehr zur nächsten geradelt. Haben uns von der Sonne die Bäuche kitzeln lassen und als es ungemütlich und regnerisch wurde, sind wir wieder nach Hause geradelt. Das war ein besonders schöner Tag.

Weil es heute um Wasser geht, verlinke ich meinen Beitrag mit dem Monatsmotto der Zitronenfalterin.

Mach dir einen schönen Tag

 

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