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Es ist wieder soweit, der Blick über den Breitscheidplatz

Der April zeigt sich ja dieses Jahr in all seinen Facetten. Da macht es direkt Spaß, an einem sonnigen Tag den Blick über den Platz, im Herzen Westberlins, schweifen zu lassen. Die Touristen sind schon früh am Morgen unterwegs, aber so ist das eben, wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist. Kaum hat man das Frühstück verputzt, ist man schon wieder unterwegs.

Der gemeine Berliner dagegen, der ist eher der Spätaufsteher. Das kommt wohl daher, dass es eine Zeit gab, da Berlin keine Sperrstunde hatte und man sich die Nächte um die Ohren geschlagen hatte. In Berlin gibt es auch fast rund um die Uhr, in den Cafés, Frühstück. Zu “später” Stunde noch ein Eiweißschock oder ein Croissant, dazu einen Milchkaffee… Das lasse ich mir gefallen. Wenn ich in einer fremden Stadt um 14 Uhr kein Frühstück mehr bekomme, bin ich etwas verwirrt. So kann man sich daran gewöhnen.

Die Bäume haben auch schon ihr Frühlingskleid angelegt. Letztens hatte mein Kerl Besuch aus anderen Großstädten dieser Republik. Die sind jedesmal wieder erstaunt darüber, wie grün doch meine liebste Stadt ist. Aber es ist tatsächlich so, Berlin hat eine Menge grüne Flächen. Und selbst nach den Stürmen im Herbst, wo viele Bäume entwurzelt und gefällt werden mussten, rüstet das Grünflächenamt wieder auf. Überall stehen neue junge Bäume, mit einem Schildchen dran “Ich bin ein Stadtbaum”.

Ich liebe meine Stadt. Und im Frühling ist sie besonders schön.

Ich schau jetzt mal nach den anderen 12tel Blicke… die jetzt von Eva und ihrem Blog Verfuchst und zugenäht betreut wird. Eigentlich ist es nur eine neue Adresse. Die Idee ist dieselbe geblieben. Einmal im Monat ein Bild von einer bestimmten Stelle aus gemacht und du wirst staunen, wie sich die Welt jedesmal verändert.

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