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Da schon wieder Freitag ist, ich nichts von all dem auf die Reihe gebracht habe, was ich mir für diese Woche vorgenommen habe, war ich gestern bei den Eltern im Garten und habe mir ein Blumensträußchen zusammengesucht. Urlaub, kann wirklich anstrengend sein. Zumal alles anders kommt, als man denkt. Aber was so alles passiert ist, dass erzähle ich dir morgen, zum Samstagsplausch.
Heute zeige ich dir eben nur meinen schönen Gartenstrauß, mit der Goldrute und noch so manch anderer Schönheit. Ich weiß nicht, wie sie heißen und werde es mir bestimmt auch nie merken. Ich habe auch schon die Jahre vorher, den Garten des Vaters geplündert und einen solchen Strauß gezeigt. Hier zum Beispiel 2014 und Hier 2015. Inzwischen hat sich der Vater auch an die Plünderungen gewöhnt.

Stadtgeschichten

Heute nehme ich mich mal selber aufs Korn:
Diese Woche war es für die Pflanzen auf meiner Terrasse sehr heiß. Ich musste eine Menge gießen und dafür, hat mir mein lieber Kerl vor einigen Jahren schon, einen Wasserschlauchanschluss für den gemeinen Wasserhahn besorgt. Also ein Teil, das man einfach auf einen Wasserhahn in der Badestube aufschraubt. Du glaubst gar nicht, wie schön das ist und wie leicht es geht, die Pflanzen zu wässern. Was ich auch ausgiebig tat. Und natürlich tropfte es aus allen Töpfen, auf die Einfahrt zur Tiefgarage. Üblicherweise, ist dort auch keiner zu Gange. Außer am Montag! Die eine Nachbarin, räumte in ihrer Garage auf und schleppte Kiste um Kiste, in das von mir mit bewässerte Auto. Sie ließ sich aber nicht stören und fing statt dessen mit mir ein Gespräch an.Wir schnatterten also, sie mit dem Kopf im Nacken und ich halb über dem Geländer hängend, als der nächste Nachbar auftauchte. Er schob sein Fahrrad vorsichtig an dem parkenden Auto vorbei und war wie immer sehr höflich und nett. 
Dann schaute er zu mir hoch und meinte “Na., hier sieht es aus, als hätte es geregnet” Meine freche Antwort war, “Die pflanzen brauchten Wasser, damit sie nicht so vertrocknet aussehen, wie du!” DAS WAR BÖSE! Unser Nachbar, ist erst seit kurzem Rentner und eigentlich wollte ich damit nur sagen, dass er schnellstens was trinken soll, weil es doch so heiß ist und er gerade vom Sport kam, mit dem Fahrrad! Mein Mundwerk hat nicht nachgedacht! Man, war mir das peinlich und egal, was ich dann gesagt habe, es hat es nicht besser gemacht. Dabei sieht der Nachbar richtig sportlich, jugendlich und gesund aus! Ich war über mich selber so erschrocken.
Am Abend dann, habe ich noch einmal bei ihm und seiner Frau geklingelt. In der Hand zwei Stück Donauwelle (Kuchen). Erst dachte ich, er macht gar nicht auf. Dann kam hinter der verschlossenen Tür ein kleines Knurren und “Das ist das Mindeste, dass du dich mit Kuchen entschuldigen kommst!” Immer noch lag mir mein vorlautes Maul auf der Seele… Ich denke, er hat meine Entschuldigung angenommen, Oder, Herr Nachbar? 
Verlinkt mit Helgas Holunderblütchen