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In der Biosphäre in Potsdam gibt es zur Zeit eine Orchideenausstellung, die es sich wirklich lohnt anzusehen. Mal abgesehen davon, dass die Orchideen einfach nur wundervolle Blumen sind, ist es immer wieder schön in die Biosphäre zu gehen. Besonders im Winter, wenn es draußen so richtig kalt ist, geht man durch eine große Tür und hat Tropenklima. In der großen Halle, die gar nicht so riesig aussieht (immerhin 7.000 Quadratmeter) bekommt man einen Tropenregen mit Blitz und Donner präsentiert, hört die Geräusche eines Regenwaldes und manchmal sieht man auch einen Papagei, der sich an der Pflanzenwelt erfreut. Wer genug vom Staunen hat, kann sich ins Restaurant oder in das Café setzen und sich entspannen, indem man den riesigen Kois in dem Mangrovensee zuschaut. Du liest schon, ich liebe die Biosphäre.
Nun hatte ich das Glück, eine Einladung von der Biosphäre bekommen zu haben. Kann ich da Nein sagen? Und dann auch noch zur Orchideenausstellung! Klar war ich da gerne bereit, mich nach Potsdam zu begeben. Die Beschilderung zur Biosphäre, ist allerdings nicht so optimal.
Ich habe mich auch schon auf die anderen Frauen gefreut. Bis auf Doreen, kannte ich noch keine dieser Bloggerinnen. Schau mal, was wir für einen hübschen Begrüßungscocktail (ohne Alkohol und sehr lecker!) bekommen haben. Die Orchideenblüte kann man essen, skeptisch habe ich mal versucht. Besonders lecker ist sie allerdings nicht.
Und dann ging es schon durch eine Unterführung und man stand in den Tropen. Es zwitscherte, donnerte, das Wasser vom Wasserfall rauschte und wie das duftete. Ich bin ja ohnehin ein absoluter Tropenfan. Die unglaubliche Vielfalt der Tiere und Insekten fasziniert mich. Und dann kamen auch noch die Orchideen dazu. Überall wo man hinschaute, leuchteten die bunten Blüten.
Wir bekamen so viel über Orchideen erzählt, dass ich wirklich schon keine Fragen mehr hatte. So habe ich gelernt das,
  • Orchideen einmal die Woche ein Vollbad nehmen wollen und dann wieder trockenen Fußes in ihren Topf zurück wollen.
  • sie es auch mal aushalten, wenn sie über lange Zeit nicht gewässert werden.
  • Orchideen es nicht mögen, besprüht zu werden.
  • es ihnen nichts ausmacht, den Standort zu wechseln. Nur direktes Sonnenlicht, ihnen nicht so gut gefällt.
  • sie brauchen, jede Sorte für sich, einen bestimmten Pilz, damit ihre Samen überhaupt aufgehen können und sie sich an den Bäumen nicht wie Schmarotzer verhalten, sondern eigenständige Pflanzen sind.
  • eine Orchidee 15 Jahre zur ersten Blüte braucht. (Was manchmal die wahnsinnigen Preise erklärt)
  • dass immer wieder neue Arten entdeckt werden. Und auch neue Arten und Farben gezüchtet werden. Allerdings in Labors, da sind dann die Biochemiker gefragt.
  • es Orchideen gibt, die wie Aas stinken und Andere, die lieblich duften.

Orchideen brauchen nicht immer das Tropenklima. Es gibt sie auch in unserem Breitengrad. Oder im Himalaya. Nur sollte man daran denken, sie dort, wo sie wachsen, einfach stehen zu lassen. Denn wie schon erwähnt, sie können nicht ohne ihren besten Freund, dem Pilz, existieren.

Sie mögen es auch, wenn man sie nach der Blüte in einen etwas kühleren Raum stellt, dann können sie sich erholen und sich auf die nächste Blüte vorbereiten. Nach diesen Vorträgen kann ich mir auf das Totpflegen meiner Orchideen zu Hause, einen Reim machen. Das sind Pflanzen, die kaum Aufmerksamkeit haben wollen.
In der Biosphäre gibt es auch ein Schmetterlingshaus. Neben exotisch riesigen Schmetterlingen (ein Flügel ist so groß wie eine Hand!), kann man sich auch die verschiedenen Lebensstadien der Schmetterlinge ansehen. Ich konnte mich nicht satt sehen.
Aber wir hatten ja noch etwas zu basteln und eine ganz besonders leckere Kuchentafel auf dem Programm. Auch wollten wir uns noch die Aquasphäre, das Leben unter Wasser ansehen. Ein paar Aquarien, mit Nemo, dem Clownfisch und seinen Freunden. Es gibt auch Stabheuschrecken, Schlangen, grelle Frösche und träge Echsen… Auch Freunde der gefiederten Gesellen kommen ein wenig auf ihre Kosten. Mir hatte es besonders die kleine Hühnerschar zwischen den Eingeborenenhütten angetan. (Die Bilder zeige ich dir ein anderes Mal. Die hebe ich mir für meine CU Bilder auf)
Das ganze Jahr über gibt es Ausstellungen in der Biosphäre zu bestaunen. Man lernt viel, oder genießt einfach nur das Drumherum.
Jetzt habe ich dir so viel erzählt! Ein wenig hörte sich das bestimmt nach Werbung an. Vielleicht war es das ja auch. Ich erzähle aber nur das, was ich erlebt und gesehen habe und das hätte ich auch ohne die besondere Einladung gemacht. und vielleicht habe ich dir auch den Mund wässrig gemacht und du willst dir selber einen Blick verschaffen. Dann kann ich dir 2 Freikarten für die Orchideenausstellung, die noch bis zum 1.5. in der Biosphäre zu sehen ist, schenken. Dazu wäre es natürlich schön, du bist auch in dieser Zeit in der Nähe. Denn es wäre schade, wenn die Karten verfallen würden. Also, wenn du Lust und Zeit hast, dann schreibe das bitte
bis zum 31.3.in deinen Kommentar!
Ich drücke dir die Daumen!
(sei so lieb und schreib dein Email dazu, wenn du keinen Blog haben solltest)
Andrea

Hier nochmal der Link zur Biosphäre
Wo man diese wirklich herrlichen Orchideen herbekommt: Orchideegarten Karge in Dahlenburg
Die beteiligten Bloggerinnen: Susanne, Julia, Doreen, Sabrina, Yvonne, Andrea und Bella, die uns in die Biosphäre eingeladen hat.

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