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von Strausberg nach Obersdorf

Radwandern mitFreu(n)den

Eine Radtour mit Freunden ist wirklich immer wieder ein Vergnügen. Meine Freundin G. hat mich gefragt, ob ich Lust hätte mit zu fahren. Treffpunkt war der S-Bahnhof Charlottenburg. Unser Zielbahnhof Strausberg, eine Stunde Anfahrt. G. hat von mir, erst vor kurzem, einen Radwanderführer geschenkt bekommen, den wir zusammen ausprobieren wollten. Sie hat uns eine 46km Tour ausgesucht, die durch die Märkische Schweiz verläuft! 46 km sind nicht so viel, dachte ich. Bin ja noch nicht ganz so im Training ☺
Auf dem Weg nach Strausberg, unsere Fahrräder eng zusammengeschoben
Der Bahnhof von Strausberg eher langweilig ☺
Die Tour verläuft auf dem R1, einer Europaradroute (wer mehr wissen will klickt auf die Europaradroute) Gut ausgeschildert, fanden wir auch gleich den richtigen Weg. Das Buch hat uns viel Kultur versprochen. Als erstes trafen wir in Garzau auf eine Pyramide die als ein Mausoleum 1784 errichtet wurde. Im Laufe der Zeit,ist sie allerdings zu einem Steinhaufen zusammen gefallen und wurde 2000 wieder aufgebaut. Schön anzusehen. Und eine interessante Geschichte. Wer mehr wissen will klickt >Hier<

Mausoleum im Pyramidenform in Garzau
Weiter ging es an wunderschönen Rapsfeldern, vorbei an Wiesen voller Butterblumen. Die Radwege ganz super ausgebaut. Manchmal hatten wir das Vergnügen leicht bergig anmutende Wege zu fahren. Ha, Berge um Berlin, wer es glaubt. Mein Navi hat mir angezeigt, dass wir mindestens 111 m hoch gefahren sind.

Das Zentrum der Märkischen Schweiz, heißt Bukow und liegt an einem kleinen Flüsschen Namens Stobber. Drum herum liegen einige sehr hübsche Seen, die im Sommer bestimmt gut mit Badegästen ausgelastet sind. Viele gutbetuchte Berliner, haben sich hier vor dem Krieg, Sommergrundstücke zugelegt. Einige Häuser sind auch noch erhalten. Zudem sind die Wälder hier, 1990 als erster und kleinster Naturpark Brandenburgs ausgewiesen worden. Eine wirklich lehrreiche Gegend.

Schwimmbad am großen Däbersee in Waldsieversdorf
Buckow selber, ist ein ganz bezauberndes Städtchen, mit einem Schlossgarten in dem das Schloss fehlt. Aber mit Bäumen, die sehr alt wirken. Nachdem wir schon einige Kilometer bergauf und bergab gefahren sind, haben wir uns ein Restaurant gesucht und eine Mittagspause eingelegt. Die Stobber, ein kleines Flüsschen verlief genau an dem Restaurant vorbei. Dort standen die Forellen in der Strömung und wer Lust hatte konnte Wassertreten nach Kneipp.
Buckow an der Stobber
Das Städtchen haben wir zu Fuß etwas erkundet und sind dann mit den Rädern weiter zum Brecht-Weigel-Haus geradelt. Es gab eine Ausstellung mit modernen Bildern (10) und Skulpturen (5) zu sehen. Interessanter war das Gartenhaus. Da sah man die Kostüme aus dem Stück von Bertold Brechts “Mutter Courage und ihre Kinder”, in dem Helene Weigel die Mutter spielte. Auch konnte man sich Handschriften von Brecht anschauen. 

Das Brecht-Weigel-Haus am Schermützelsee
Das Haus selber, der Garten und der Blick waren einfach nur toll. Da hätte ich mich auch wohl gefühlt. Es gab die Möglichkeit Kaffee und Kuchen im Garten zu genießen. Und, nachdem wir von unserem Mittagessen nicht begeistert waren, kam uns die Leckerei gerade Recht. Aber woran wir nicht dachten war, dass wir jetzt richtige Berge erfahren mussten. Im kleinsten Gang sind wir nach oben gefahren…
Das große Zimmer mit Blick auf den See              der Wagen aus “Mutter Courage und ihre Kinder”

Blick über den Schermützelsee
Aber wer hochstrampelt, der darf auch wieder hinunter fahren. Und das ist dann eine super Belohnung. In Obersdorf (nicht in Bayern!) angekommen, haben wir den Zug nach Berlin genommen. Gut, dass wir dort schon in den Zug eingestiegen sind. Denn die nächste Bahn, wäre erst in 2 Stunden wieder nach Berlin gefahren.

Weizen und Rapsfelder,                                       gut ausgebaute Radwege…
Die Tour war sehr schön, hat richtig Spaß gemacht. In einer größeren Gruppe zu fahren ist sehr abwechslungsreich. Wir haben schöne Dinge gesehen und wurden von dem Radführer gut durch Brandenburg geführt. Unten habe ich die Daten von dem Radführer notiert. Vielleicht hat einer von euch ja Interesse ☺ Das nächste Bild ist für Lotta, die heute “Bunt ist die Welt“-Bilder sammelt. Mit dem Motto: Fahrräder. Und die Radtour verlinke ich mit Christianes Blog “Bikelovin” 
ein Fahrradhotel an der Euroroute 1

Brandenburg mit dem Rad

Die schönsten Touren für Kulturliebhaber
von Therese Schneider
Seitenzahl 208
ISBN 978-3-86124-678-7

Danke, das ihr mir immer so liebe Kommentare da lasst. Und schön, das sich noch ein paar Leser eingefunden haben.
Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende, 
Eure
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Radtour von Stadt Brandenburg nach Potsdam

Von Stadt Brandenburg nach Potsdam, eine Radtour

Startbahnhof Wannsee, nach Brandenburg
Ach, war das Wetter letzte Woche schön. Was gibt es da schöneres als ins Umland zu fahren und das Fahrrad mal wieder auf touren zu bringen. Meine Schwester war spontan genug, sich an meinem Ausflug zu beteiligen. Nach einem kurzen Anruf, war sie innerhalb kürzester Zeit bei mir und hat das Fahrrad meines Monstermannes ausprobiert. Ihr eigenes ist erst vor kurzem unter die Räder gekommen und das Ihres Monsterjungen hat einen unbekannten neuen Eigentümer gefunden… Das von meinem Kerl war aber passend und so konnten wir uns gemeinsam auf reisen begeben.
Bahnhof Brandenburg an der Havel. Großer Platz davor
Unser Ziel Brandenburg an der Havel. Unser Weg: Der Havelradweg! Nur sind wir in Richtung Potsdam zurück gefahren. Immer an der Havel lang. Der Weg ist wunderbar ausgeschildert und glänzt mit asphaltierten Wegen. Rechts und Links hat man immer wieder einen wunderbaren Blick auf Wasser oder über Felder und Natur. Seht selbst, ich habe mal wieder eine menge Fotos gemacht.
Zuerst geht es über die Gleise auf die andere Seite des Bahnhofs und dann an den wartenden Autos nochmals über die Gleise
Wir fuhren auf dem Haveldeich, trafen hier und da mal einen Radfahrer oder zwei. Aber eigentlich war noch nicht viel los auf den Wegen. Im Sommer kann ich mir vorstellen, ist hier der Teufel los. Denn an verschiedenen Stellen, bot sich das Ufer zum schwimmen an und einige Radler pausierten auch an den schönsten Stellen. Immer wieder fuhren wir an Picknickplätzen vorbei.
Ein paar Deichpfleger sammt Nachwuchs, trafen wir auch. Nette Wollfabriken, die uns mit dem A… äh, Po nicht ansahen. Meine Schwester und ich, sind recht zügig gefahren. Und ein Mittagessen haben wir dann in flüssiger, alkoholfreier Form zu uns genommen. Es gab so die ein oder andere Möglichkeit auch feste Nahrung zu sich zu nehmen, aber wir wollten ja auch ein wenig die Muskeln trainieren. Im “Lustigen Landmann” gab es einen Stopp und danach gleich weiter Richtung Werder.

Pause

 

Nachdem wir seit einigen Stunden nun durch die pure Natur, nur begleitet von Vogelgezwitscher und Gänsegeschnatter, gefahren sind, kamen wir durch das Städtchen Werder. Die haben sich gerade auf das Baumblütenfest vorbereitet. Eine Veranstaltung, die bestimmt sehr schön ist, wenn man frühzeitig da ist. Je später der Tag, desto angeschlagener die Gäste. Dort kann  man schon seit 1879 Selbstgebrannten und ähnliche Leckereien testen und kaufen. Zudem gibt es Kunsthandwerk und Karussell… Die waren allerdings noch im Aufbau und wir waren mit der Geräuschkulisse doch sehr überfordert. Und so freuten wir uns sehr, als der Weg wieder durch den Wald und an der Havel weiter Richtung Potsdam führte.
Vorbei an schönen Wassergrundstücken und Bäume voller Blüten. Ob das Apfel werden? Kirschen? In Werder wächst sehr viel Obst. Es gibt sogar einen alten Weinberg, habe ich auf Radkarte gelesen. Das wunderschöne kleine Häuschen haben wir unterwegs auch entdeckt, und beschlossen, das wäre genau das Richtige… Ich beneide die Besitzer! Man beachte bitte auch den rosa Krug auf dem windschiefen Tisch an der rechten Seite des Hauses! Schade das die Eingangstür nicht die richtige Farbe hatte.
Nach 5 1/2 Stunden, mit Pause und Gegenwind, kamen wir dann am Bahnhof Potsdam an. Und freuten uns tatsächlich, wieder in die Stadt Berlin zurück gefahren zu werden. Denn nach einem Winter ohne große Radtouren, entdeckt man doch seinen Allerwertesten wieder. Die Radtour habe ich aus einem Radwanderführer von “Go Vista” die aus dem Hause Kompass und dem Tandem Verlag stammen. Ich kann diese Karten nur immer wieder empfehlen.

Ich wünsche euch noch einen nicht so verregneten Tag

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Kleine Radtour durch die Stadt

Ich war heute mal im Auftrag eines Buches unterwegs. Recherschieren…So nennt man das wohl. Ich habe gerade ein Buch zu Ende gelesen, “Zwischen Kreisel und Kleistpark” ein Buch über meine Stadt. Und damit es Spaß macht die Rezension zu lesen, gebe ich mir immer die Mühe und fahre einige Stellen ab, die mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. So also diesmal die Bezirke Steglitz-Schöneberg. Angefangen am Steglitzer Kreisel. Schön ist der nicht. Eigentlich ein ganz grauenvolles Bauwerk, das den Dorfkern von Steglitz 1968 vertrieb.

Auf der Schloßstraße weiter Richtung Schöneberg. Vorbei an dem Einkaufzentrum “Das Schloß” und an vielen kleinen Geschäften, die sich irgendwie in dem Schatten der Malls halten können. Auf der Schloßstraße gibt es seit noch nicht langer Zeit einen Radweg, direkt auf der Straße. Fast so breit wie eine Autofahrbahn. Das hindert die Motorisierten allerdings nicht daran entweder den Weg zu zu parken oder auf dem Radweg vor sich hin zu schleichen.

Nächste Etappe, der Bierpinsel. Ebenfalls ein Bauwerk, das immer irgendwie nicht zu betreten ist. Da gab es mal eine Disco, Kneipe, Restaurant…und was weiß ich noch so alles. Im Moment steht es mal wieder leer und keiner findet’s wirklich schön. Danach das Forum. Berlins erste Mall. Und das Schloss-Straßen-Center. Mit dem wahnsinnig beliebten “Primark”. Zwischen Bierpinsel und Forum gibt es noch den Boulevard, unser neustes Einkaufszentrum. 4 in einer Straße…ich finde zuviel!
Ein Stückchen weiter sind die Goerz Höfe, dort wurden  1897 optische Geräte hergestellt. Zum Beispiel die Periskope für die Uboote. Dort wurde ich allerdings darauf aufmerksam gemacht, das ich auf den Höfen nicht fotografieren darf, da müsste ich erst die Eigentümer (Becker und Kries) fragen. Hmm, da habe ich keine Lust zu, deshalb nur dieses Foto:

Das Vorderhaus ist allerdings wirklich schön gemacht. Ganz viele Stuckornamente und frische Farbe geben dem Haus einen außergewöhlich schönen Anblick. Und die  Toreinfahrt, ist auch sehr schön… Übrigens, in den Höfen findet man eine Tanzakademie, da sollen wohl auch immer mal wieder Stars proben ☺

Weiter bin ich an dem Friedenauer Rathaus vorbei gefahren. Einem Rathaus, das mal sehr schön war. Aber während des Krieges doch sehr gelitten hat. Nachdem man es soweit wieder hergestellt hatte, das man darin arbeiten kann, sind die schönen Stuckteile daran auf der Strecke geblieben.

Die Fahrradstrecke wird jetzt wirklich doof. Ich muss ohne Radweg auf der Straße fahren. Und die Autofahrer sind heute mal wieder extra angepiekt. Sie fahren so dicht an mir vorbei, das ich das Gefühl habe, die schmeißen mich gleich vom Rad. Ich komme jetzt an dem Innsbrucker Platz vorbei. Das soll eine ehemalige Wendeschlaufe für Straßenbahnen gewesen sein. Ich erkenne leider gar nichts mehr. Hier beherschen die Autos die Straßen, immerhin ist das eine ziemlich große Autobahn Auf- und Abfahrt. Weiter durch die Schöneberger Hauptstraße. Ich fahre übrigens immer noch geradeaus. In Berlin sind die Straßen Sternförmig von der Mitte  aus angeordnet. Wenn du einem Fremden den Weg erklären willst, dann :”Immer geradeaus und irgendwann biegst du ab, und schon biste da!” Ich fahre jetzt einen Abschnitt, der blanke Horror. Aber immerhin mit Radweg. und komme an einem Kino vorbei, das Kindheitserinnerungen weckt.

Hier habe ich bestimmt einige schöne Filme gesehen, wie zum Beispiel “Grease” mit John Travolta und Olivia Newton-John… Kann sich einer erinnern?
Und nachdem ich mich todesmutig wieder in den Verkehr gewagt habe, denn Radwege gibt es hier gar nicht und die Busspur ist am Mittag zugeparkt, komme ich an dem Schöneberger Stadtbad vorbei (leider kein Foto, ich war nicht Todesmutig genug!) und muss mich über den Schöneberg kämpfen. Immerhin bestimmt 15 Höhenmeter! Dann habe ich endlich den Kleistpark erreicht. Das war mal unser Botanischer Garten. Das war etwa 1801! Inzwischen befindet sich unser Botanischer Garten in Steglitz Lichterfelde. Im Kleistpark tagte 1954 die Vier-Mächte-Konferenz. Heute befindet sich dort das Berliner Kammergericht.

Ich bin dann noch ein wenig weiter geradelt, die Potsdamer Straße in Richtung Potsdamer Platz. Vorbei an vielen interessanten Geschäften und Geschichtsträchtigen Bauten. Um noch einen Blick auf die National Galerie zu werfen und das schöne Dach der Philharmonie…

Und nun noch schnell über den Victoria Luise Platz ein Eis zum Mittag essen. Die haben dort ganz witzige Eise…Ziegenkäse mit Kürbiskernen und -öl, …lecker, kann ich da nur sagen. Vielleicht hat euch meine Tour gefallen. Und wer Lust hat und noch eine kleine Rezension lesen möchte schaut in meinem Lesezimmer vorbei. Da geht es nämlich um genau diese Strecke die ich heute abgefahren bin!

Viel Spaß beim schmökern
eure
Ich habe mich dann mal bei der Fahrradfrau verlinkt, da findet man noch mehr Fahrradsüchtige ☺
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zu Gast … und der Panke-Rad-Weg

Heute fahre ich mal auf einem anderen Blog Fahrrad.

Wen es interessiert, der schaut einfach mal bei Christiane und ihren Radgeschichten vorbei.
Ansonsten habe ich heute noch ein paar schöne Bilder von einer Tour, die ich Ende Oktober mit einer meiner besten Freundinnen gemacht habe. Diese Freundin hat den Vorteil, in meiner Stadt zu leben. (Die Andere wollte lieber in das SpätzleLand zurück!)
Radfahren wollten wir…nur ein wenig Ziellos durch die Stadt…Irgendwie sind wir aber auf den Panke-rad-weg gelangt. Und der war richtig toll zu fahren. Von Berlin bis nach Bernau. Und wer will, fährt auf diesem Weg weiter bis nach Usedom. (werde ich auch noch machen!) Spannend war nur, dass ich bis dahin diesen Weg noch nie geradelt bin. Und wir haben schöne Ecken gesehen. Schade, dass mein Knie angefangen hat weh zu tun, sonst wären wir bestimmt bis nach Bernau gefahren. Zwischendurch haben wir uns ein sehr verspätetes Frühstück gegönnt. In einem ganz niedlichen Cafėchen in Pankow, im Café Paula. Glück hatten wir, kaum haben wir uns an den Tisch gesetzt, fing es an zu schütten!

Einen Latte Macchiato später hatten wir wieder das schönste Wetter. Wir kamen am Schloss Schönhausen vorbei. Das gehörte einmal der Gattin von Friedrich II., unserem alten Fritz. Der hat es seiner Königin Elisabeth Christine 1740 geschenkt. Es hat einen schönen Schlossgarten, der direkt an der Panke liegt. Womit wir wieder bei der Panke sind. Auf unserem Weg kamen wir an idyllischen Plätzen vorbei…Aber seht selbst…

Die Panke im Wedding

Die Panke in Pankow 
Schloss Schönhausen

Im Schlossgarten 

Idylle am Stadtrand 

Kurz vor Karow
Noch mehr Idylle 

Da ist er wieder, der Herbst 

Ich hoffe, der Ausflug hat euch gefallen. Und wenn ihr Lust habt, der Weg eignet sich auch gut zum spazieren.

Ich schaue jetzt noch bei Christiane vorbei, was sie mit meinem Gastbeitrag gemacht hat. Da bin ich schon ganz gespannt. Wer mitkommen will, >klick< hier! Vielleicht gibt es ja jemand, der auch gerne mal bei Christiane über seine Fahrradstrecken schreiben möchte ☺

Eine schöne Woche 
wünsche ich euch, 
Andrea 
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Granseetour

Eine schöne Tour an den Tonstichen in Brandenburg 

Am Morgen habe ich mich mit einer guten Freundin auf dem Bahnhof getroffen. Mit der Regio Richtung Oranienburg und noch ein Stückchen weiter, das war unser Ziel: Gransee. 
Ein völlig unscheinbarer Bahnhof. Dort haben wir uns auf unsere Velos gesetzt und sind Richtung Oranienburg zurück geradelt. Angegeben waren 65 km.

Wir kamen an einem alten Franziskanerkloster vorbei. Ich kann nicht einfach so daran vorbei fahren, also runter vom Rad, reingucken und staunen. Unser erstes Ziel war Altlüdersdorf.

Weiter nach Wentow und nach Zabelsdorf. Nicht mehr weit, dann waren wir in Mildenberg, im Ziegeleipark (klick, wenn’s dich interessiert).
Eine kleine Pause haben wir am Döbertstich gemacht. Übrigens eine tolle Landschaft. Wenn ihr auf den Link klickt, findet ihr ein paar interessante Informationen.

Unsere Tour führte an kleinen Seen vorbei, sogenannte Stiche, an Kanälen. Fast nur auf Fahrradstraßen. Unheimlich entspannend zu fahren. Zwischendurch hat Frau G. dann eine Vollbremsung gemacht, sie hatte Pilze entdeckt, die essbar waren. Wieder eine Pause…

Wir sind durch Zehdenick, haben uns dort das Zisterziennenkloster angeschaut. Wer dort vorbei kommt, sollte es unbedingt mal ansehen.

Weiter ging es auf einer Fahrradstraße immer am Vosskanal lang. Da hatten wir eine Begegnung besonderer Art. Lauter winzige Fliegen flogen dort herum und dadurch das wir sehr zügig fuhren, hagelten diese kleinen gemeingefährlichen Teilchen auf unsere Fahrradhelme, trafen unsere Augen, Nasen und Münder…es war ein Augenschmaus, im wahrsten Sinne des Wortes. Frau G. war über und über mit diesen schwarzen Punkten übersät.

Irgendwann trafen wir auch in Liebenwalde ein. Dort gibt es ein Heimatmuseum in dem ehemaligen Gefängnis der Stadt. Dafür haben wir uns allerdings dann doch nicht die Zeit genommen.

Zum Schluss ging es noch viele, viele Kilometer durch einen Märchenhaften Wald. Mit Bucheckern so groß wie Haselnüsse  (ich darf doch auch mal übertreiben *grins*).

Als wir am Ende in Oranienburg ankamen, hatten wir Beide keine Muse mehr uns die Burg, Sachsenhausen oder was es sonst noch sehenswertes zu sehen gibt, anzuschauen. Wir waren komplett ausgepowert und freuten uns nur noch auf eine heiße Badewanne (der kleinen Fliegen wegen schon) eine herzhafte Mahlzeit (die ganz zufällig mal von meinem Monsterjungen zubereitet wurde) und unsere Betten. 

Aber…eine wirklich tolle Landschaft und Fahrradtour! Danke Frau G. demnächst wieder!

Eure
Andrea 

Sollte jemand Lust haben diese Tour oder ähnliche ebenfalls zu erradeln, dann empfehle ich “GoVista Bike Guide” von dem Kompassverlag

Und wenn ihr noch mehr schönes über und mit Rädern lesen wollt, schaut ihr am besten bei Christiane vorbei auf ihrem Fahrradblog 

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Nur mal kurz

Unser Grunewald 

Gestern, nur mal kurz in den Wald. Das tat aber auch schon wieder gut! So zwischen den Bäumen daher zu radeln. Die Luft genießen. Den Blick. Meistens reicht es schon, nur eine kleine Runde zu drehen. Und was kann besser sein als einen treuen Begleiter mitzunehmen? Der Plan war eigentlich ein anderer, der Vater wollte mir nur die gesammelten Äpfel, Birnen, Pflaumen und Holunderbeeren nach Hause bringen, hatte ich doch nicht so viel Platz auf meinem Fiets. Der Garten hat so viel hergegeben, dass ich Abends gleich Gelee kochen, Pflaumenkuchen backen wollte. Und die Äpfel aus Nachbarins Garten mussten kühl gelagert werden. Bosköppe, leckere Backäpfel, frisch vom Baum, ohne Einwohner ^^
Ja, so sollte es sein. Aber der Hund hatte einen anderen Plan…Sie wollte mal wieder mit mir in den Wald. Habe ich diesen Sommer wirklich sträflich vernachlässigt 🙁
Na, wie sollte ich da Nein sagen, ab aufs Velo und auf geht’s. Und das ist dabei heraus gekommen… 

Blick nach unten! 

Blick nach vorne,
Die Sonne geht bald unter

Badestelle Grunewaldsee

Zwischen den Bäumen 

Jagdschloss Grunewald
Wurde gerade saniert. 

Selbstporträt 😉
Einfach mal ne Runde drehen. 
Das tut wirklich gut, macht den Kopf frei. Und den Hund glücklich! 
Andrea 


Eins von den Bildern geht zu

Kirstin 



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