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Radtour von Stadt Brandenburg nach Potsdam

Startbahnhof Wannsee…
Ach, war das Wetter letzte Woche schön. Was gibt es da schöneres als ins Umland zu fahren und das Fahrrad mal wieder auf touren zu bringen. Meine Schwester war spontan genug, sich an meinem Ausflug zu beteiligen. Nach einem kurzen Anruf, war sie innerhalb kürzester Zeit bei mir und hat das Fahrrad meines Monstermannes ausprobiert. Ihr eigenes ist erst vor kurzem unter die Räder gekommen und das Ihres Monsterjungen hat einen unbekannten neuen Eigentümer gefunden… Das von meinem Kerl war aber passend und so konnten wir uns gemeinsam auf reisen begeben.
Zielbahnhof Brandenburg an der Havel

Unser Ziel Brandenburg an der Havel. Unser Weg: Der Havelradweg! Nur sind wir in Richtung Potsdam zurück gefahren. Immer an der Havel lang. Der Weg ist wunderbar ausgeschildert und glänzt mit asphaltierten Wegen. Rechts und Links hat man immer wieder einen wunderbaren Blick auf Wasser oder über Felder und Natur. Seht selbst, ich habe mal wieder eine menge Fotos gemacht.
Zuerst geht es über die Gleise auf die andere Seite des Bahnhofs
und dann an den wartenden Autos nochmals über die Gleise 
Fließlandschaften, Bieberbauten, Deiche…
Wir fuhren auf dem Haveldeich, trafen hier und da mal einen Radfahrer oder zwei. Aber eigentlich war noch nicht viel los auf den Wegen. Im Sommer kann ich mir vorstellen, ist hier der Teufel los. Denn an verschiedenen Stellen, bot sich das Ufer zum schwimmen an und einige Radler pausierten auch an den schönsten Stellen. Immer wieder fuhren wir an Picknickplätzen vorbei.

Ein paar Deichpfleger sammt Nachwuchs, trafen wir auch. Nette Wollfabriken, die uns mit dem A… äh, Po nicht ansahen. Meine Schwester und ich, sind recht zügig gefahren. Und ein Mittagessen haben wir dann in flüssiger, alkoholfreier Form zu uns genommen. Es gab so die ein oder andere Möglichkeit auch feste Nahrung zu sich zu nehmen, aber wir wollten ja auch ein wenig die Muskeln trainieren. Im “Lustigen Landmann” gab es einen Stopp und danach gleich weiter Richtung Werder.
Die Fröhlichkeit des Landmannes, mussten wir allerdings erst ein bisschen heraus kitzeln.
Denn so fröhlich, wirkte die Bedienung nicht unbedingt!
Nachdem wir seit einigen Stunden nun durch die pure Natur, nur begleitet von Vogelgezwitscher und Gänsegeschnatter, gefahren sind, kamen wir durch das Städtchen Werder. Die haben sich gerade auf das Baumblütenfest vorbereitet. Eine Veranstaltung, die bestimmt sehr schön ist, wenn man frühzeitig da ist. Je später der Tag, desto angeschlagener die Gäste. Dort kann  man schon seit 1879 Selbstgebrannten und ähnliche Leckereien testen und kaufen. Zudem gibt es Kunsthandwerk und Karussell… Die waren allerdings noch im Aufbau und wir waren mit der Geräuschkulisse doch sehr überfordert. Und so freuten wir uns sehr, als der Weg wieder durch den Wald und an der Havel weiter Richtung Potsdam führte.
Vorbei an schönen Wassergrundstücken und Bäume voller Blüten. Ob das Apfel werden? Kirschen? In Werder wächst sehr viel Obst. Es gibt sogar einen alten Weinberg, habe ich auf Radkarte gelesen. Das wunderschöne kleine Häuschen haben wir unterwegs auch entdeckt, und beschlossen, das wäre genau das Richtige… Ich beneide die Besitzer! Man beachte bitte auch den rosa Krug auf dem windschiefen Tisch an der rechten Seite des Hauses! Schade das die Eingangstür nicht die richtige Farbe hatte.
Nach 5 1/2 Stunden, mit Pause und Gegenwind, kamen wir dann am Bahnhof Potsdam an. Und freuten uns tatsächlich, wieder in die Stadt Berlin zurück gefahren zu werden. Denn nach einem Winter ohne große Radtouren, entdeckt man doch seinen Allerwertesten wieder. Die Radtour habe ich aus einem Radwanderführer von “Go Vista” die aus dem Hause Kompass und dem Tandem Verlag stammen. Ich kann diese Karten nur immer wieder empfehlen.
Ich wünsche euch noch einen
nicht so verregneten Tag,
eure
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Kleine Radtour durch die Stadt

Ich war heute mal im Auftrag eines Buches unterwegs. Recherschieren…So nennt man das wohl. Ich habe gerade ein Buch zu Ende gelesen, “Zwischen Kreisel und Kleistpark” ein Buch über meine Stadt. Und damit es Spaß macht die Rezension zu lesen, gebe ich mir immer die Mühe und fahre einige Stellen ab, die mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. So also diesmal die Bezirke Steglitz-Schöneberg. Angefangen am Steglitzer Kreisel. Schön ist der nicht. Eigentlich ein ganz grauenvolles Bauwerk, das den Dorfkern von Steglitz 1968 vertrieb.

Auf der Schloßstraße weiter Richtung Schöneberg. Vorbei an dem Einkaufzentrum “Das Schloß” und an vielen kleinen Geschäften, die sich irgendwie in dem Schatten der Malls halten können. Auf der Schloßstraße gibt es seit noch nicht langer Zeit einen Radweg, direkt auf der Straße. Fast so breit wie eine Autofahrbahn. Das hindert die Motorisierten allerdings nicht daran entweder den Weg zu zu parken oder auf dem Radweg vor sich hin zu schleichen.

Nächste Etappe, der Bierpinsel. Ebenfalls ein Bauwerk, das immer irgendwie nicht zu betreten ist. Da gab es mal eine Disco, Kneipe, Restaurant…und was weiß ich noch so alles. Im Moment steht es mal wieder leer und keiner findet’s wirklich schön. Danach das Forum. Berlins erste Mall. Und das Schloss-Straßen-Center. Mit dem wahnsinnig beliebten “Primark”. Zwischen Bierpinsel und Forum gibt es noch den Boulevard, unser neustes Einkaufszentrum. 4 in einer Straße…ich finde zuviel!
Ein Stückchen weiter sind die Goerz Höfe, dort wurden  1897 optische Geräte hergestellt. Zum Beispiel die Periskope für die Uboote. Dort wurde ich allerdings darauf aufmerksam gemacht, das ich auf den Höfen nicht fotografieren darf, da müsste ich erst die Eigentümer (Becker und Kries) fragen. Hmm, da habe ich keine Lust zu, deshalb nur dieses Foto:

Das Vorderhaus ist allerdings wirklich schön gemacht. Ganz viele Stuckornamente und frische Farbe geben dem Haus einen außergewöhlich schönen Anblick. Und die  Toreinfahrt, ist auch sehr schön… Übrigens, in den Höfen findet man eine Tanzakademie, da sollen wohl auch immer mal wieder Stars proben ☺

Weiter bin ich an dem Friedenauer Rathaus vorbei gefahren. Einem Rathaus, das mal sehr schön war. Aber während des Krieges doch sehr gelitten hat. Nachdem man es soweit wieder hergestellt hatte, das man darin arbeiten kann, sind die schönen Stuckteile daran auf der Strecke geblieben.

Die Fahrradstrecke wird jetzt wirklich doof. Ich muss ohne Radweg auf der Straße fahren. Und die Autofahrer sind heute mal wieder extra angepiekt. Sie fahren so dicht an mir vorbei, das ich das Gefühl habe, die schmeißen mich gleich vom Rad. Ich komme jetzt an dem Innsbrucker Platz vorbei. Das soll eine ehemalige Wendeschlaufe für Straßenbahnen gewesen sein. Ich erkenne leider gar nichts mehr. Hier beherschen die Autos die Straßen, immerhin ist das eine ziemlich große Autobahn Auf- und Abfahrt. Weiter durch die Schöneberger Hauptstraße. Ich fahre übrigens immer noch geradeaus. In Berlin sind die Straßen Sternförmig von der Mitte  aus angeordnet. Wenn du einem Fremden den Weg erklären willst, dann :”Immer geradeaus und irgendwann biegst du ab, und schon biste da!” Ich fahre jetzt einen Abschnitt, der blanke Horror. Aber immerhin mit Radweg. und komme an einem Kino vorbei, das Kindheitserinnerungen weckt.

Hier habe ich bestimmt einige schöne Filme gesehen, wie zum Beispiel “Grease” mit John Travolta und Olivia Newton-John… Kann sich einer erinnern?
Und nachdem ich mich todesmutig wieder in den Verkehr gewagt habe, denn Radwege gibt es hier gar nicht und die Busspur ist am Mittag zugeparkt, komme ich an dem Schöneberger Stadtbad vorbei (leider kein Foto, ich war nicht Todesmutig genug!) und muss mich über den Schöneberg kämpfen. Immerhin bestimmt 15 Höhenmeter! Dann habe ich endlich den Kleistpark erreicht. Das war mal unser Botanischer Garten. Das war etwa 1801! Inzwischen befindet sich unser Botanischer Garten in Steglitz Lichterfelde. Im Kleistpark tagte 1954 die Vier-Mächte-Konferenz. Heute befindet sich dort das Berliner Kammergericht.

Ich bin dann noch ein wenig weiter geradelt, die Potsdamer Straße in Richtung Potsdamer Platz. Vorbei an vielen interessanten Geschäften und Geschichtsträchtigen Bauten. Um noch einen Blick auf die National Galerie zu werfen und das schöne Dach der Philharmonie…

Und nun noch schnell über den Victoria Luise Platz ein Eis zum Mittag essen. Die haben dort ganz witzige Eise…Ziegenkäse mit Kürbiskernen und -öl, …lecker, kann ich da nur sagen. Vielleicht hat euch meine Tour gefallen. Und wer Lust hat und noch eine kleine Rezension lesen möchte schaut in meinem Lesezimmer vorbei. Da geht es nämlich um genau diese Strecke die ich heute abgefahren bin!

Viel Spaß beim schmökern
eure
Ich habe mich dann mal bei der Fahrradfrau verlinkt, da findet man noch mehr Fahrradsüchtige ☺
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zu Gast … und der Panke-Rad-Weg

Heute fahre ich mal auf einem anderen Blog Fahrrad.

Wen es interessiert, der schaut einfach mal bei Christiane und ihren Radgeschichten vorbei.
Ansonsten habe ich heute noch ein paar schöne Bilder von einer Tour, die ich Ende Oktober mit einer meiner besten Freundinnen gemacht habe. Diese Freundin hat den Vorteil, in meiner Stadt zu leben. (Die Andere wollte lieber in das SpätzleLand zurück!)
Radfahren wollten wir…nur ein wenig Ziellos durch die Stadt…Irgendwie sind wir aber auf den Panke-rad-weg gelangt. Und der war richtig toll zu fahren. Von Berlin bis nach Bernau. Und wer will, fährt auf diesem Weg weiter bis nach Usedom. (werde ich auch noch machen!) Spannend war nur, dass ich bis dahin diesen Weg noch nie geradelt bin. Und wir haben schöne Ecken gesehen. Schade, dass mein Knie angefangen hat weh zu tun, sonst wären wir bestimmt bis nach Bernau gefahren. Zwischendurch haben wir uns ein sehr verspätetes Frühstück gegönnt. In einem ganz niedlichen Cafėchen in Pankow, im Café Paula. Glück hatten wir, kaum haben wir uns an den Tisch gesetzt, fing es an zu schütten!

Einen Latte Macchiato später hatten wir wieder das schönste Wetter. Wir kamen am Schloss Schönhausen vorbei. Das gehörte einmal der Gattin von Friedrich II., unserem alten Fritz. Der hat es seiner Königin Elisabeth Christine 1740 geschenkt. Es hat einen schönen Schlossgarten, der direkt an der Panke liegt. Womit wir wieder bei der Panke sind. Auf unserem Weg kamen wir an idyllischen Plätzen vorbei…Aber seht selbst…

Die Panke im Wedding

Die Panke in Pankow 
Schloss Schönhausen

Im Schlossgarten 

Idylle am Stadtrand 

Kurz vor Karow
Noch mehr Idylle 

Da ist er wieder, der Herbst 

Ich hoffe, der Ausflug hat euch gefallen. Und wenn ihr Lust habt, der Weg eignet sich auch gut zum spazieren.

Ich schaue jetzt noch bei Christiane vorbei, was sie mit meinem Gastbeitrag gemacht hat. Da bin ich schon ganz gespannt. Wer mitkommen will, >klick< hier! Vielleicht gibt es ja jemand, der auch gerne mal bei Christiane über seine Fahrradstrecken schreiben möchte ☺

Eine schöne Woche 
wünsche ich euch, 
Andrea 
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Granseetour

Eine schöne Tour an den Tonstichen in Brandenburg 

Am Morgen habe ich mich mit einer guten Freundin auf dem Bahnhof getroffen. Mit der Regio Richtung Oranienburg und noch ein Stückchen weiter, das war unser Ziel: Gransee. 
Ein völlig unscheinbarer Bahnhof. Dort haben wir uns auf unsere Velos gesetzt und sind Richtung Oranienburg zurück geradelt. Angegeben waren 65 km.

Wir kamen an einem alten Franziskanerkloster vorbei. Ich kann nicht einfach so daran vorbei fahren, also runter vom Rad, reingucken und staunen. Unser erstes Ziel war Altlüdersdorf.

Weiter nach Wentow und nach Zabelsdorf. Nicht mehr weit, dann waren wir in Mildenberg, im Ziegeleipark (klick, wenn’s dich interessiert).
Eine kleine Pause haben wir am Döbertstich gemacht. Übrigens eine tolle Landschaft. Wenn ihr auf den Link klickt, findet ihr ein paar interessante Informationen.

Unsere Tour führte an kleinen Seen vorbei, sogenannte Stiche, an Kanälen. Fast nur auf Fahrradstraßen. Unheimlich entspannend zu fahren. Zwischendurch hat Frau G. dann eine Vollbremsung gemacht, sie hatte Pilze entdeckt, die essbar waren. Wieder eine Pause…

Wir sind durch Zehdenick, haben uns dort das Zisterziennenkloster angeschaut. Wer dort vorbei kommt, sollte es unbedingt mal ansehen.

Weiter ging es auf einer Fahrradstraße immer am Vosskanal lang. Da hatten wir eine Begegnung besonderer Art. Lauter winzige Fliegen flogen dort herum und dadurch das wir sehr zügig fuhren, hagelten diese kleinen gemeingefährlichen Teilchen auf unsere Fahrradhelme, trafen unsere Augen, Nasen und Münder…es war ein Augenschmaus, im wahrsten Sinne des Wortes. Frau G. war über und über mit diesen schwarzen Punkten übersät.

Irgendwann trafen wir auch in Liebenwalde ein. Dort gibt es ein Heimatmuseum in dem ehemaligen Gefängnis der Stadt. Dafür haben wir uns allerdings dann doch nicht die Zeit genommen.

Zum Schluss ging es noch viele, viele Kilometer durch einen Märchenhaften Wald. Mit Bucheckern so groß wie Haselnüsse  (ich darf doch auch mal übertreiben *grins*).

Als wir am Ende in Oranienburg ankamen, hatten wir Beide keine Muse mehr uns die Burg, Sachsenhausen oder was es sonst noch sehenswertes zu sehen gibt, anzuschauen. Wir waren komplett ausgepowert und freuten uns nur noch auf eine heiße Badewanne (der kleinen Fliegen wegen schon) eine herzhafte Mahlzeit (die ganz zufällig mal von meinem Monsterjungen zubereitet wurde) und unsere Betten. 

Aber…eine wirklich tolle Landschaft und Fahrradtour! Danke Frau G. demnächst wieder!

Eure
Andrea 

Sollte jemand Lust haben diese Tour oder ähnliche ebenfalls zu erradeln, dann empfehle ich “GoVista Bike Guide” von dem Kompassverlag

Und wenn ihr noch mehr schönes über und mit Rädern lesen wollt, schaut ihr am besten bei Christiane vorbei auf ihrem Fahrradblog 

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Nur mal kurz

Unser Grunewald 

Gestern, nur mal kurz in den Wald. Das tat aber auch schon wieder gut! So zwischen den Bäumen daher zu radeln. Die Luft genießen. Den Blick. Meistens reicht es schon, nur eine kleine Runde zu drehen. Und was kann besser sein als einen treuen Begleiter mitzunehmen? Der Plan war eigentlich ein anderer, der Vater wollte mir nur die gesammelten Äpfel, Birnen, Pflaumen und Holunderbeeren nach Hause bringen, hatte ich doch nicht so viel Platz auf meinem Fiets. Der Garten hat so viel hergegeben, dass ich Abends gleich Gelee kochen, Pflaumenkuchen backen wollte. Und die Äpfel aus Nachbarins Garten mussten kühl gelagert werden. Bosköppe, leckere Backäpfel, frisch vom Baum, ohne Einwohner ^^
Ja, so sollte es sein. Aber der Hund hatte einen anderen Plan…Sie wollte mal wieder mit mir in den Wald. Habe ich diesen Sommer wirklich sträflich vernachlässigt 🙁
Na, wie sollte ich da Nein sagen, ab aufs Velo und auf geht’s. Und das ist dabei heraus gekommen… 

Blick nach unten! 

Blick nach vorne,
Die Sonne geht bald unter

Badestelle Grunewaldsee

Zwischen den Bäumen 

Jagdschloss Grunewald
Wurde gerade saniert. 

Selbstporträt 😉
Einfach mal ne Runde drehen. 
Das tut wirklich gut, macht den Kopf frei. Und den Hund glücklich! 
Andrea 


Eins von den Bildern geht zu

Kirstin 



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95 statt 35

Es war einmal… Nun folgt eine ziemlich lange Geschichte. Also wer keine Lust zum lesen hat… 
Gestern Morgen, habe ich mein Monstermädchen überredet, mit mir eine kleine Radtour zu machen. Mit der Regionalbahn von Berlin Charlottenburg nach Wiesenburg. Ca. eine Stunde Fahrtzeit. Dann mit dem Fahrrad 35 km bis nach Brück, um dann wieder mit dem Regio nach Hause zu fahren. 
Klar, 35 km ist ja nicht zu viel. Wir also los zum S-Bahnhof Charlottenburg. Und wie sollte es anders sein, es fing zu regnen an! Nicht ein bisschen Nieselregen, nein Strippen! Wir waren schon nass bevor wir überhaupt Tickets gekauft hatten. Naja, dann eben keine Radtour, verschieben wir eben auf Morgen, da soll das Wetter ja besser werden… Sind wir eben etwas bummeln gegangen. Bücher und so. Als wir aus unserem, Lieblingsbuchladen heraus kamen, strahlte die Sonne uns an. Hm, na dann eben doch Heute, nur mit ner Stunde Verspätung.
Fahrzeit nach Wiesenburg, eine Stunde.

Auf Regen folgt Sonnenschein

Ankunft Wiesenburg

(Vor einiger Zeit gab es bei unserem Discouter einige Fahrradkarten, die habe ich mir in den Korb gelegt. Und muss sagen, eine gute Steckenführung und die Wege sind leicht zu finden!) Unsere Karte sagt…rechts rum, ab durch den Wald. Na klar, hatte ja auch hier geregnet und die Wege waren recht rutschig und da wir überall rund um unser schönes Berlin Märkischen Sandboden haben, auch echt tückisch. Wir hätten ja alternativ auch über die Landstraße fahren können. Zum Glück konnten wir uns an den köstlichen Brombeeren erstmal stärken (Herbst?). Weiter ging es auf der Landstraße, an Feldern vorbei. Wir sahen tolle Burgen, Kirchen, niedliche Häuser. Alles in Allem, eine wirklich entspannende Tour und die meiste Strecke ging auch noch Bergab 😉

Es sieht langsam nach Herbst aus, überall wird schon geerntet
Eigentlich Schloß Wiesenburg
Die Wiesenburg, wird teilweise privat bewohnt, bzw als Tagungsräume genutzt.
Burg Eisenhardt
Tolle Burganlage in Bad Belzig. Man kann sich gut vorstellen, wie es mal aussah


In Brück angekommen, ab auf den Bahnhof und Tickets nach Hause ziehen. Da will doch der doofe Automat nicht meine Karte annehmen, und wer nimmt schon ein Vermögen mit auf eine Radtour? “Ach, das der Automat keine Karte annimmt, hätte ich ihnen sagen können.” Die Damen vor uns haben auch schon ihr Glück versucht und standen genauso “dumm” rum. Na dann eben ohne Ticket, kann man ja auch im Zug zahlen. Ha, von wegen! Nach der zweiten Station, die wir fahren durften, tauchte die überaus “freundliche” Schaffnerin auf: “Ach und nu glaubense, sie könnten bei mir mit Karte zahlen…Nee,dat geht hier auch nicht. Ich muss ihnen jetzt eine Rechnung geben, über Schwarzfahren, und wenn der Automat wirklich defekt ist, dann kriegen se das überzahlte wieder…” Wir sind dann ohne Ticket, Beelitz Heilstätten, wieder aus dem Zug gestiegen und sind eben mit dem Rad weiter gefahren…

Verschiede Radwege

Richtung Ferch, am Schwielowsee entlang. Haben uns das Sommerhaus von Albert Einstein angeschaut, haben noch viele schöne Ausblicke genossen. Sind durch Caputh, durch Potsdam, über die Glienicker Brücke, haben den Schäferberg erklommen (für Nichtradler und Nichtberliner, das ist ein Berg, der sich über einige Kilometer hinzieht und sich zwischen Berlin und Potsdam befindet. Eine Strafe für jeden Radler der eine lange Radtour hinter sich hat!). 

O.li: Caputh
mitte li: Radwege alls Holzbrücken…genial
unten li: Unterstand
unten re: Vielleicht doch mal ins Radio kommen?

Dann noch einige Kilometer durch Berlin, bis wir völlig erschöpft, aber doch zufrieden in unserem Nest ankamen. Heute tun mir schon etwas die Beine weh und mein Monstermädchen schläft noch, so das ich mich noch nicht nach ihr erkundigen konnte, aber ich finde, sie hat sich wahnsinnig gut gehalten, waren es am Ende doch 95km

Das war nun eine “Sommer-Sonne-Fahrradtour” die ich nun bei
bikelovin verlinken werde.

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