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zu Gast … und der Panke-Rad-Weg

Heute fahre ich mal auf einem anderen Blog Fahrrad.

Wen es interessiert, der schaut einfach mal bei Christiane und ihren Radgeschichten vorbei.
Ansonsten habe ich heute noch ein paar schöne Bilder von einer Tour, die ich Ende Oktober mit einer meiner besten Freundinnen gemacht habe. Diese Freundin hat den Vorteil, in meiner Stadt zu leben. (Die Andere wollte lieber in das SpätzleLand zurück!)
Radfahren wollten wir…nur ein wenig Ziellos durch die Stadt…Irgendwie sind wir aber auf den Panke-rad-weg gelangt. Und der war richtig toll zu fahren. Von Berlin bis nach Bernau. Und wer will, fährt auf diesem Weg weiter bis nach Usedom. (werde ich auch noch machen!) Spannend war nur, dass ich bis dahin diesen Weg noch nie geradelt bin. Und wir haben schöne Ecken gesehen. Schade, dass mein Knie angefangen hat weh zu tun, sonst wären wir bestimmt bis nach Bernau gefahren. Zwischendurch haben wir uns ein sehr verspätetes Frühstück gegönnt. In einem ganz niedlichen Cafėchen in Pankow, im Café Paula. Glück hatten wir, kaum haben wir uns an den Tisch gesetzt, fing es an zu schütten!

Einen Latte Macchiato später hatten wir wieder das schönste Wetter. Wir kamen am Schloss Schönhausen vorbei. Das gehörte einmal der Gattin von Friedrich II., unserem alten Fritz. Der hat es seiner Königin Elisabeth Christine 1740 geschenkt. Es hat einen schönen Schlossgarten, der direkt an der Panke liegt. Womit wir wieder bei der Panke sind. Auf unserem Weg kamen wir an idyllischen Plätzen vorbei…Aber seht selbst…

Die Panke im Wedding

Die Panke in Pankow 
Schloss Schönhausen

Im Schlossgarten 

Idylle am Stadtrand 

Kurz vor Karow
Noch mehr Idylle 

Da ist er wieder, der Herbst 

Ich hoffe, der Ausflug hat euch gefallen. Und wenn ihr Lust habt, der Weg eignet sich auch gut zum spazieren.

Ich schaue jetzt noch bei Christiane vorbei, was sie mit meinem Gastbeitrag gemacht hat. Da bin ich schon ganz gespannt. Wer mitkommen will, >klick< hier! Vielleicht gibt es ja jemand, der auch gerne mal bei Christiane über seine Fahrradstrecken schreiben möchte ☺

Eine schöne Woche 
wünsche ich euch, 
Andrea 

Granseetour

Eine schöne Tour an den Tonstichen in Brandenburg 

Am Morgen habe ich mich mit einer guten Freundin auf dem Bahnhof getroffen. Mit der Regio Richtung Oranienburg und noch ein Stückchen weiter, das war unser Ziel: Gransee. 
Ein völlig unscheinbarer Bahnhof. Dort haben wir uns auf unsere Velos gesetzt und sind Richtung Oranienburg zurück geradelt. Angegeben waren 65 km.

Wir kamen an einem alten Franziskanerkloster vorbei. Ich kann nicht einfach so daran vorbei fahren, also runter vom Rad, reingucken und staunen. Unser erstes Ziel war Altlüdersdorf.

Weiter nach Wentow und nach Zabelsdorf. Nicht mehr weit, dann waren wir in Mildenberg, im Ziegeleipark (klick, wenn’s dich interessiert).
Eine kleine Pause haben wir am Döbertstich gemacht. Übrigens eine tolle Landschaft. Wenn ihr auf den Link klickt, findet ihr ein paar interessante Informationen.

Unsere Tour führte an kleinen Seen vorbei, sogenannte Stiche, an Kanälen. Fast nur auf Fahrradstraßen. Unheimlich entspannend zu fahren. Zwischendurch hat Frau G. dann eine Vollbremsung gemacht, sie hatte Pilze entdeckt, die essbar waren. Wieder eine Pause…

Wir sind durch Zehdenick, haben uns dort das Zisterziennenkloster angeschaut. Wer dort vorbei kommt, sollte es unbedingt mal ansehen.

Weiter ging es auf einer Fahrradstraße immer am Vosskanal lang. Da hatten wir eine Begegnung besonderer Art. Lauter winzige Fliegen flogen dort herum und dadurch das wir sehr zügig fuhren, hagelten diese kleinen gemeingefährlichen Teilchen auf unsere Fahrradhelme, trafen unsere Augen, Nasen und Münder…es war ein Augenschmaus, im wahrsten Sinne des Wortes. Frau G. war über und über mit diesen schwarzen Punkten übersät.

Irgendwann trafen wir auch in Liebenwalde ein. Dort gibt es ein Heimatmuseum in dem ehemaligen Gefängnis der Stadt. Dafür haben wir uns allerdings dann doch nicht die Zeit genommen.

Zum Schluss ging es noch viele, viele Kilometer durch einen Märchenhaften Wald. Mit Bucheckern so groß wie Haselnüsse  (ich darf doch auch mal übertreiben *grins*).

Als wir am Ende in Oranienburg ankamen, hatten wir Beide keine Muse mehr uns die Burg, Sachsenhausen oder was es sonst noch sehenswertes zu sehen gibt, anzuschauen. Wir waren komplett ausgepowert und freuten uns nur noch auf eine heiße Badewanne (der kleinen Fliegen wegen schon) eine herzhafte Mahlzeit (die ganz zufällig mal von meinem Monsterjungen zubereitet wurde) und unsere Betten. 

Aber…eine wirklich tolle Landschaft und Fahrradtour! Danke Frau G. demnächst wieder!

Eure
Andrea 

Sollte jemand Lust haben diese Tour oder ähnliche ebenfalls zu erradeln, dann empfehle ich “GoVista Bike Guide” von dem Kompassverlag

Und wenn ihr noch mehr schönes über und mit Rädern lesen wollt, schaut ihr am besten bei Christiane vorbei auf ihrem Fahrradblog 

Nur mal kurz

Unser Grunewald 

Gestern, nur mal kurz in den Wald. Das tat aber auch schon wieder gut! So zwischen den Bäumen daher zu radeln. Die Luft genießen. Den Blick. Meistens reicht es schon, nur eine kleine Runde zu drehen. Und was kann besser sein als einen treuen Begleiter mitzunehmen? Der Plan war eigentlich ein anderer, der Vater wollte mir nur die gesammelten Äpfel, Birnen, Pflaumen und Holunderbeeren nach Hause bringen, hatte ich doch nicht so viel Platz auf meinem Fiets. Der Garten hat so viel hergegeben, dass ich Abends gleich Gelee kochen, Pflaumenkuchen backen wollte. Und die Äpfel aus Nachbarins Garten mussten kühl gelagert werden. Bosköppe, leckere Backäpfel, frisch vom Baum, ohne Einwohner ^^
Ja, so sollte es sein. Aber der Hund hatte einen anderen Plan…Sie wollte mal wieder mit mir in den Wald. Habe ich diesen Sommer wirklich sträflich vernachlässigt 🙁
Na, wie sollte ich da Nein sagen, ab aufs Velo und auf geht’s. Und das ist dabei heraus gekommen… 

Blick nach unten! 

Blick nach vorne,
Die Sonne geht bald unter

Badestelle Grunewaldsee

Zwischen den Bäumen 

Jagdschloss Grunewald
Wurde gerade saniert. 

Selbstporträt 😉
Einfach mal ne Runde drehen. 
Das tut wirklich gut, macht den Kopf frei. Und den Hund glücklich! 
Andrea 


Eins von den Bildern geht zu

Kirstin 



95 statt 35

Es war einmal… Nun folgt eine ziemlich lange Geschichte. Also wer keine Lust zum lesen hat… 
Gestern Morgen, habe ich mein Monstermädchen überredet, mit mir eine kleine Radtour zu machen. Mit der Regionalbahn von Berlin Charlottenburg nach Wiesenburg. Ca. eine Stunde Fahrtzeit. Dann mit dem Fahrrad 35 km bis nach Brück, um dann wieder mit dem Regio nach Hause zu fahren. 
Klar, 35 km ist ja nicht zu viel. Wir also los zum S-Bahnhof Charlottenburg. Und wie sollte es anders sein, es fing zu regnen an! Nicht ein bisschen Nieselregen, nein Strippen! Wir waren schon nass bevor wir überhaupt Tickets gekauft hatten. Naja, dann eben keine Radtour, verschieben wir eben auf Morgen, da soll das Wetter ja besser werden… Sind wir eben etwas bummeln gegangen. Bücher und so. Als wir aus unserem, Lieblingsbuchladen heraus kamen, strahlte die Sonne uns an. Hm, na dann eben doch Heute, nur mit ner Stunde Verspätung.
Fahrzeit nach Wiesenburg, eine Stunde.

Auf Regen folgt Sonnenschein

Ankunft Wiesenburg

(Vor einiger Zeit gab es bei unserem Discouter einige Fahrradkarten, die habe ich mir in den Korb gelegt. Und muss sagen, eine gute Steckenführung und die Wege sind leicht zu finden!) Unsere Karte sagt…rechts rum, ab durch den Wald. Na klar, hatte ja auch hier geregnet und die Wege waren recht rutschig und da wir überall rund um unser schönes Berlin Märkischen Sandboden haben, auch echt tückisch. Wir hätten ja alternativ auch über die Landstraße fahren können. Zum Glück konnten wir uns an den köstlichen Brombeeren erstmal stärken (Herbst?). Weiter ging es auf der Landstraße, an Feldern vorbei. Wir sahen tolle Burgen, Kirchen, niedliche Häuser. Alles in Allem, eine wirklich entspannende Tour und die meiste Strecke ging auch noch Bergab 😉

Es sieht langsam nach Herbst aus, überall wird schon geerntet
Eigentlich Schloß Wiesenburg
Die Wiesenburg, wird teilweise privat bewohnt, bzw als Tagungsräume genutzt.
Burg Eisenhardt
Tolle Burganlage in Bad Belzig. Man kann sich gut vorstellen, wie es mal aussah


In Brück angekommen, ab auf den Bahnhof und Tickets nach Hause ziehen. Da will doch der doofe Automat nicht meine Karte annehmen, und wer nimmt schon ein Vermögen mit auf eine Radtour? “Ach, das der Automat keine Karte annimmt, hätte ich ihnen sagen können.” Die Damen vor uns haben auch schon ihr Glück versucht und standen genauso “dumm” rum. Na dann eben ohne Ticket, kann man ja auch im Zug zahlen. Ha, von wegen! Nach der zweiten Station, die wir fahren durften, tauchte die überaus “freundliche” Schaffnerin auf: “Ach und nu glaubense, sie könnten bei mir mit Karte zahlen…Nee,dat geht hier auch nicht. Ich muss ihnen jetzt eine Rechnung geben, über Schwarzfahren, und wenn der Automat wirklich defekt ist, dann kriegen se das überzahlte wieder…” Wir sind dann ohne Ticket, Beelitz Heilstätten, wieder aus dem Zug gestiegen und sind eben mit dem Rad weiter gefahren…

Verschiede Radwege

Richtung Ferch, am Schwielowsee entlang. Haben uns das Sommerhaus von Albert Einstein angeschaut, haben noch viele schöne Ausblicke genossen. Sind durch Caputh, durch Potsdam, über die Glienicker Brücke, haben den Schäferberg erklommen (für Nichtradler und Nichtberliner, das ist ein Berg, der sich über einige Kilometer hinzieht und sich zwischen Berlin und Potsdam befindet. Eine Strafe für jeden Radler der eine lange Radtour hinter sich hat!). 

O.li: Caputh
mitte li: Radwege alls Holzbrücken…genial
unten li: Unterstand
unten re: Vielleicht doch mal ins Radio kommen?

Dann noch einige Kilometer durch Berlin, bis wir völlig erschöpft, aber doch zufrieden in unserem Nest ankamen. Heute tun mir schon etwas die Beine weh und mein Monstermädchen schläft noch, so das ich mich noch nicht nach ihr erkundigen konnte, aber ich finde, sie hat sich wahnsinnig gut gehalten, waren es am Ende doch 95km

Das war nun eine “Sommer-Sonne-Fahrradtour” die ich nun bei
bikelovin verlinken werde.

Brandenburg mit dem Fahrrad

Von Berlin Zehlendorf nach Hangelsberg

Ha, ich hatte einen Tag frei…
Nüscht wie aufs Rad und raus aus der Stadt. Zum Glück hatte ich ein Ziel, eine Freundin wohnt in Hangelsberg. Laut Navi, wenn man quer durch die Stadt fährt, sind das etwa 54 km. Dickkopf der ich bin, habe ich mir natürlich meinen eigenen Weg ausgedacht.
Taschen gepackt, Wasserflasche nicht vergessen (sind es doch wieder 32° zu erwarten)
Nicht lange und ich war aus der Stadt raus. Dummerweise habe ich mich doch etwas mit der Richtung vertan. Aber mit der Radkarte habe ich mich wieder auf Spur gebracht.
So, nun ein paar Eindrücke:
Am Anfang meiner Tour
Oben li: Blick auf meine Stadt
Unten li: Der Weg Richtung Diedersdorf…FALSCHE RICHTUNG!
Großes Bild: Berlin Mitte, Fernsehturm
Oben re: Unser Großflughafen Berlin-Brandenburg Fertigstellung eigentlich unbekannt ;-P
Oben re: Wernsdorfer Schleuse
Unten re: Zeuthener See
Li: Da könnte man bestimmt hübsch wohnen
Unten re: Die Spree
Das war die Belohnung für all die Mühe
Ich hatte so ein Glück,
 zwischendurch ging mir mein Wasser aus. 
Und wie sollte es anders sein,
 in Brandenburg gibt es nicht überall Essbares bzw. Läden zum einkaufen.
Ich sah ein nettest Pärchen gerade ihr Auto ausladen
 und habe freundlich nach Wasser gefragt. 
Es war den Beiden eine Selbstverständlichkeit 
meine Wasserflasche wieder aufzufüllen.
Danke an die Beiden!
Zum Schluss, bei meiner Freundin angekommen, zeigte mein Tacho 76 km an.
Ich war echt Stolz auf mich.
Und froh, mir eine Fahrradhose geleistet zu haben. 
Als Belohnung wurde ich von meiner Freundin 
köstlichst bewirtet.
 Es gab gegrillte Forelle
 und im Ofen gebackene Kartoffeln mit Roten Zwiebeln.
Dazu einen leckeren Salat.
Und als wäre es nicht genug, das sie so lieb zu mir war,
als Nachtisch eine riesen Schüssel 
Erdbeeren mit Sahne.
(davon gibt es keine Bilder,
zum fotografieren blieb mir keine Zeit!)
Am Ende des Tages bin ich dann lieber mit der Bahn nach Hause,
nochmal 50 km drauf, hätte ich mit meinem vollen Bauch nicht geschafft.
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche,
Eure Andrea

Radtour nach Langerwisch

Radfahren

Ich hatte mir fest vorgenommen, mit dem Fahrrad nach Langerwisch, auf das Rosengut zu radeln. Davon habe ich bei Doreen auf ihrem Blog gelesen und war ganz hin und weg! Nun hat auch noch eine Freundin sich angeboten mit zu strampeln. Da konnte ich mich nun nicht mehr zurückhalten und wir haben “Nägel mit Köppe” gemacht. Termin stand fest, Wetter passt, eine neue Radlerhose hatte ich auch… Na,dann los…

Kirche in der Nähe der Hakeburg in Klein Machnow
Seht ihr die Kraniche auf dem oberen Bild? 

Angekommen!
Was für eine Aussicht! 
Etwa 30 km Radweg. Mal besser, meist schlechter (das mussten wir aber auch noch zurück. Und den selben Weg nochmal fahren, wollten wir nicht)
Über eine Stunde liefen wir durch die Rosen und schnupperten uns durch die Reihen. 
Sind die nicht unglaublich schön? 
Kennt ihr Phillipsthal?
Wenn man schon so weit gefahren ist, dann kann man sich auch was gönnen…
Sowas von lecker.

Da saßen wir dann und haben den Regen abgewartet. Wir wollten doch nicht mit der Bahn nach Hause fahren.

Es war ein toller Ausflug. Und ich hatte noch viel Freude am nächsten Tag. Waren es am Ende doch 65 km.

Eure Andrea

Ich glaube, das war der längste Bericht, den ich hier geschrieben habe
🚲