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Mein Highlight der Woche war gestern Abend, einäugig durch die Nacht zu fahren. Ich fahre ja gerade nicht so viel Auto, weshalb mir gar nicht aufgefallen ist, dass ich nur noch einen Scheinwerfer habe. Äh, natürlich war der Scheinwerfer noch da, aber die Lampe war kaputt. Schon auf der Hinfahrt, schien irgendetwas falsch zu sein. Erst kurz vor meiner Ankunft ist mir aufgefallen, dass das Licht kaputt ist. Bettys Mann war so freundlich in seinem Garagenfundus nach zu sehen, wie er dem einäugigen Flitzer helfen könnte. Aber leider gab es nicht die passende Lampe. So blieb mir nichts anderes übrig, als einäugig durch die Nacht, nach Hause zu fahren.

Kaffee auf einem Tisch (Einäugig ist hier niemand)

Jetzt willst du bestimmt wissen, wo ich hingefahren bin. Wir haben uns unter angemessenen Coronabedingungen zum Schlemmerstricken getroffen. Es tat so gut die Freundinnen mal wieder zu sehen und lecker zu essen. Ich hatte noch gedacht, dass es mir vielleicht nicht so gut gehen könnte, denn einen Tag vorher habe ich meinen Picks gegen den bösen Keim gekommen. Der Arm hat mir die ganze Nacht weh getan. Und ich war etwas schlappi und müde. Doch am Freitag ging es mir schon wieder sehr viel besser. Vielleicht war es auch die Freude, auf die Freundinnen.

Einäugig oder Platt

Das hätte ich fast vergessen. Am Anfang der Woche hatte ich ein Treffen mit zwei Freundinnen. Wir saßen bei Aprilwetter bei der einen Freundin im Garten. Wir haben eine Menge gequatscht. Sich mal über andere Dinge als den C-Keim zu unterhalten, bekommt der Seele auf jeden Fall. Sehr gut. Auf dem Rückweg habe ich die eine Freundin bis in die Mitte der Stadt begleitet und einen Umweg über den Tiergarten gemacht. Immer wieder mussten wir uns unterstellen, weil der Regen in Sturzbächen auf uns nieder kam. Am Ende stand ich kurz vor dem Zoo und suchte Schutz. Als ich wieder los wollte, hatte ich einen platten Vorderreifen. So schob ich nun die letzten 7 km zum Fahrradladen. Wie schön, dass sie meinen Drahtesel sofort in ihre Werkstatt geschoben haben. Am nächsten Tag hatte ich ihn schon wieder.

Freundinnen

In der letzten Woche habe ich wieder einmal festgestellt, wie wichtig Freundinnen im Leben sind. Manchmal verschwinden welche, immer wieder kommt die eine oder andere dazu. Im Moment freue ich mich, denn ich glaube ich habe eine dazu gewonnen. Wir telefonieren und manchmal können wir uns auch sehen. Diese Woche hat es nicht so geklappt, wie ich es wollte. Aber nächste Woche werde ich sie ganz bestimmt wieder in ihrem wundervollen Garten besuchen. In C-Zeiten ist das auch nicht selbstverständlich, Freundschaften zu festigen.

Jetzt werde ich mich erst einmal um mein einäugiges Autochen kümmern. Und dann werde ich mit dem Kerl eine Runde in der Stadt drehen. Das Wetter soll ja endlich besser werden. Regen hatten wir genug…

Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein

(Mahatma Gandhi)

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