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Ich brauche jetzt erst einmal einen Kaffee. Ich durfte heute nämlich ausschlafen. Lass mich mal heute in den Tag hinein trödeln. Ich will heute wirklich nichts großartiges machen, nur einfach in meinem Schlafanzug (vielleicht ziehe ich mir auch meinen Jogginganzug an) den Tag vertrödeln. Die Woche war für mich einfach wieder viel zu aufregend gewesen.

Letzten Sonntag waren der Kerl und ich tatsächlich an meinem neuen 12tel Blick. Es wird dieses Mal nur ein Bild von meinem Standort geben, aber dafür wieder Geschichten über die Stadt und seine Bewohner. Ein passendes Buch habe ich mir schon bei meiner Lieblingsbuchhandlung bestellt. Misst, ich muss doch vor die Tür! Ich will doch das Buch haben, damit ich meine Geschichten schreiben kann…

Zurück zum trödeln. Den Montag und Dienstag habe ich wieder mit meiner geliebten Arbeit und den lieben Kollegen verbracht. Immer noch freue ich mich, wenn ich mit diesen lieben Menschen arbeiten darf. Tatsächlich kommen immer noch häufig Positive auf unserer Station an. Aber gut geschützt (FFP-Maske, Visier), lasse ich den Keim (hoffentlich) in der Klink. Die Geister schlagen sich ja immer noch darum, wie lange man gegen eine weitere Ansteckung immun ist. Schlimm finde ich auch immer wieder die Schlagzeilen in der Regenbogenpresse. Die große Schlacht um die Impfdosen! Herrjeh, macht doch bitte den Menschen noch mehr Angst und Panik.

Den Rest der Woche habe ich damit verbracht mit dem Hund der Eltern durch den Wald zu streifen. Dafür habe ich mir ein paar schicke Oldschool Stulpen gestrickt. Die Bilder habe ich mit meiner Handykamera und Selbstauslöser gemacht. Als Stativ boten sich mir Bäume und Wurzeln an. Ich habe mich jedenfalls an diesem Tag köstlich amüsiert. Die Spaziergänge tun mir auf jeden Fall sehr gut. Aber dabei habe ich wieder einmal feststellen müssen, die Aufgabe auch noch einen Hund zu betreuen, möchte ich nicht haben. Vielleicht wäre es auch etwas anderes, wenn der Hund bei uns wohnen würde. Ich werde es aber ganz bestimmt nicht ausprobieren.

Trödeln durch die Stadt

Getrödelt haben der Kerl und ich zusammen übrigens auch noch durch die verschiedenen Ärztewartezimmer. Denn nach all den langen Wochen im Krankenhaus ist er immer noch nicht wieder hergestellt und es liegt noch so manches im Argen. Nachdem wir dann das Muss abgearbeitet hatten, waren wir auch noch auf der Suche nach einem ordentlichen Auto für den Kerl. Den alten Wagen haben wir abgegeben, die Reparaturen hätten uns so viel wie einen Neuen gekostet. Etwas Umweltfreundlicher musste der dann auch noch sein… Und jippieh… wir sind fündig geworden.

Ich habe mir das Trödeln heute also redlich verdient. Ich werde die Buntstifte anspitzen und mal ein wenig malen. Die Socken, die sich der Kerl gewünscht hat sind auch schon angenadelt und ich habe noch ein bis 3 Bücher, die ich lesen möchte. Aber erst noch schnell zum Buchladen (Der Jogginganzug muss reichen!)

Oh welche Zauber liegen in diesem kleinen Wort: Daheim

(Emanuel Geibel)

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