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Jetzt ist es soweit, dass auch ich befürchten muss, den Virus zu dicht an mich heran gelassen zu haben. Nicht mit Absicht, aber irgendwie scheint das System versagt zu haben. Ich warte nun auf einen Befund. Aber was so lange mein Körper mit mir macht, das ist schon erstaunlich. Der Kopf sagt: frieren und mein Körper friert. Mein Kopf behauptet: Schmerzen in allen Gliedern und mein Körper erledigt den Auftrag. Dabei weiß ich noch nicht mal, ob ich positiv bin! Gestern war ich zum Abstreichen im Krankenhaus. Jetzt heißt es warten. Positiv, negativ, positiv, negativ…. Gedankenkarussell

So lange werde ich nun wohl erst einmal das Haus nicht mehr verlassen. Wie gut, dass ich genügend gute Freundinnen habe, die sich sofort angeboten haben, Nötiges vor der Tür abzulegen. Der Vorrat an Wolle ist aufgestockt und genug Lesematerial liegt hier in Stapeln herum. Auch die Lebensmittel sind ausreichend da. Vor allem mein Lebenselixier Kaffee, wird mir nicht so schnell ausgehen. Jetzt heißt es eben abwarten.

Der super Schussel lässt grüßen

Am Montag traf ich mich mit Magda am Grunewaldsee, damit wir die Bilder für meinen Yoki-Sweater machen können. Auf dem Rückweg, erzählte ich der Freundin, dass das genau der Waldeingang ist, den meine Schwester und ich immer für die Hunderunde nehmen. Und schau, da fuhr sie auch prompt vor, meine Schwester und der Hund. Cool, dachte ich, da kann ich ja gleich mal ein bisschen mehr frische Luft mit dem Schwesterlein schnappen. Die Runde war nicht groß. Wir schnatterten viel und als wir schon einmal um den See herum waren, trat ich wieder einmal in ein kleines Loch! Ich fiel wie ein oller Baum nach vorne auf die Knie. Schmerzhaft! Und das über drei Tage. Inzwischen geht es den Knien wieder besser und ich kann wieder relativ schmerzfrei laufen.

Du siehst, diese Woche habe ich wirklich nicht viel zu berichten. Ich bastel gerade an den Weihnachtsgeschenken für meine Strickerinnen. Und grübel über der zweiten Ausgabe des Nadelgeplapper. Außerdem habe ich den 12von12 verpasst. Irgendwie war mir nicht danach, meinen miesen Tag mit dir zu teilen. Aufgrund von Isolation kochen der Kerl und ich wieder viel miteinander und verfolgten die Kochsendungen im Fernsehen. Das perfekte Diner diese Woche war einfach furchtbar. Bis auf eine, haben die die Teilnehmer echt vorgeführt.
Was mich diese Woche richtig geärgert hat, sind die Äußerungen unseres Gesundheitsministers

Die Lachnummer diese Woche, war der Versuch mit meiner Mutter über Messenger zu telefonieren. Da ich die Beiden nun gerade auf gar keinen Fall besuchen möchte, dachte ich mir, dass ist eine gute Idee. Die Mutter hat ja einen neuen Rechner, der auch eine Kamera vorne dran hat. Das erste Klingeln ging völlig in die Hose. Und dann klappte es, indem wir das Festnetz nebenbei benutzt haben. Ich habe am Ende solche Tränen gelacht, dass ich jetzt bestimmt wieder gesund bin…

 
Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie könnten an einem Druckfehler sterben. 

(Mark Twain)

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