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Vogelgezwitscher überall in der Stadt

Und das schönste ist, dass man das Vogelgezwitscher beinah überall sehr gut hören kann. Die Stadt ist still. Immer noch. Obwohl viele Menschen das Bedürfnis haben, sich zu bewegen, einkaufen zu gehen und andere Menschen zu sehen. Inzwischen dürfte fast jedem die Decke auf den Kopf fallen, der nicht arbeiten gehen kann.

Wir, also mein Kerl und ich, waren letzte Woche in einem großen Park. Da gab es tatsächlich einen Imbiss, der Kaffee im Pappbecher verkaufte. Nur hinsetzen war keine Option! Die Bänke und Tische waren mit Flatterband abgesperrt. Überall hingen Zettel, dass man den Platz möglichst nicht zum Aufenthalt nutzen soll. Die meisten Besucher hielten sich auch nicht in der Nähe der Bude auf, sie suchten sich lieber einen schönen Sonnenplatz am Wasser. Wir ebenso. Mit einem heißen Kaffee in der Hand möchte man ja auch nicht herum spazieren. Also ich nicht! Da ich ja nicht mal meinen ökologischen Gedanken ausleben darf, indem ich meinen mitgebrachten Becher auffüllen lassen kann,(es könnten ja Viren daran kleben!), musste ich mit dem Pappding zurecht kommen. Aber auf den Deckel konnte ich wenigstens verzichten.

Es war ein schöner Nachmittag. Ich habe es genossen, im freien meinen Kaffee zu trinken. Dazu findet man ja zur Zeit nicht oft eine Gelegenheit. Dafür kann man die Vögel zwitschern hören. Aber auch in der Innenstadt ist das zur Zeit möglich. Die Straßen in Berlins Mitte sind so leer, dass man sogar die Spree fließen hört. So ohne die ganzen Touristen entdeckt man als Urberliner plötzlich Ecken, die man noch nie zuvor gesehen hat.

Schönes diese Woche

Was habe ich Schönes diese Woche erlebt? Lass mal nachdenken… Ich habe meinen Auberginen Mantel tatsächlich wieder aufgeribbelt und die Wolle ließ sich prima trennen. Der war nämlich doppelfädig gestrickt. Jetzt mache ich mir Gedanken, welchen Ersatz ich für den Auberginen Faden nehmen werde. Denn es steht fest, ich will diesen Mantel haben. Schön war auch, dass ich die meiste Zeit auf unserer Terrasse sitzen konnte, weil das Wetter so angenehm war. Außerdem habe ich es endlich geschafft eine Freundin anzurufen. Ich habe meine Tomaten umgepflanzt, damit sie ordentlich Platz zum Wachsen haben.

Und noch etwas fällt mir da ein… Unsere Tiger haben es tatsächlich geschafft eine junge Meise aus der Luft zu fangen. Übermütig muss sie den “Hungrigen” direkt vor die Krallen geflogen sein. Ihre Beute haben sie sofort in das Wohnzimmer verschleppt. In prima Katzenmanier, wurde der Vogel bespielt. Ich hörte nur ein flehendes Kreischen und schaute nach, was die beiden Damen in der Mache hatten. Todesmutig schmiss ich mich zwischen die messerscharfen Krallen und rettete den kleinen Pieper. Die Tiger waren nicht erfreut. Die Meise büste einen Großteil ihrer Schwanzfedern ein, was sie aber am Ende nicht davon abhielt davon zu fliegen. Seitdem habe ich das Gefühl, dass sie ihre gesamte Familie zum Vogelgezwitscher vor unserer Terrasse einlädt. Entweder zum Dank oder sie singen ein lautstarkes “Ätschlied”

Ein weiteres Highlight war der 12tel Blick am Kreuzberg. Die Menschen rund um meinen Blick lümmelten auf den Wiesen und sogar auf dem noch nicht in Betrieb genommenen Wasserfall. Die Bilder kannst du dir hier ansehen. Und wenn du Lust hast noch eine kleine Geschichtsstunde genießen.
Die Monatsbücher im April sind auch schon wieder abgeschlossen. Die gesammelten Bücher sind wieder richtig interessant. Die neue Linkparty werde ich heute noch fertig machen. Und nun zu dir… Was war bei dir das Schönste, das du erlebt hast?

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

(Franz Kafka)

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