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Schussel, mein neuer Spitzname

Dies Woche war ich wirklich der Schussel! Jeden Tag ist mir was blödes passiert. Im Grunde passiert mir ja öfter irgendein Blödsinn, wem nicht. Aber diese Woche habe ich den Schussel für mich gebucht. Am Montag habe ich vergessen die Tante anzurufen. Immerhin ist sie schon Ü80 und da sollte man doch bitteschön an den Geburtstag denken. Außerdem haben die Kinder meiner Cousins sich darüber beschwert, dass wir viel zu wenig Kontakt hätten. Seltsam nur, dass nur wir Berliner uns melden müssen und die aus dem Rest der Republik dürfen darauf warten, dass wir uns melden. Ich glaube, da ist etwas nicht richtig 🤔

Dienstags-Schussel

Der Dienstag lief in etwa genauso. Der Geburtstag des Schwagers ging mir fast durch die Lappen. Prima, dass der gerade gar nicht in der Stadt war. So viel mein fast Vergessen nicht auf. Aber, nicht nur diese Lappalie schien auf mein Schussel-Haupt. ein Freund von uns arbeitet in einem sehr interessanten Haus in Berlin Mitte. Oft schon bin ich daran vorbei geradelt, doch hatte ich nie die Muse dort einfach mal hinein zu gehen. Nun war ich aber eingeladen, ihn dort zu besuchen.

Eine architektonische Augenweide. Das Archäologische Zentrum ist so herrlich, dass ich es bereut habe, keine Kamera dabei zu haben. Aber Bilder darf man dort ohnehin nur machen, wenn man eine Genehmigung hat. Nachdem ich meinen Besuch beendet hatte, fuhr ich mit dem Fahrrad quer durch die Stadt nach Hause. Auf halben Weg fiel mir auf, dass ich meine Warnweste nicht anhabe, bremste und blickte nach hinten, wo in meiner Satteltasche meine Weste untergebracht war. Aber die Satteltasche war verschwunden. Ich habe sie nicht richtig befestigt und sie irgendwo -wann verloren. Wie ärgerlich. Immerhin hat sie mich schon 26 Jahre begleitet und war noch sehr schön. Vor lauter Ärger habe ich die Nacht kaum geschlafen.

Den Mittwoch prägten einige Schusseleien, die jetzt nicht so aufregend waren. Ich handelte mir einen bösen Blick eines Besuchers ein, weil ich ihm eine falsche Information gab, die nicht sein Leben bedrohte. Und am Donnerstag besorgte ich mir eine neue Warnweste, die ich mir eine deutliche Nummer zu groß kaufte. Jetzt flattert die Weste eben etwas im Wind. Sieht cool aus.
Ich glaube trotzdem, dass es besser ist wenn ich die Wohnung noch nicht mit dem zerbrechlichen Weihnachts-Zeug schmücke, nicht dass noch etwas zerbricht. Wie weit bist du mit deinen Weihnachtsvorbereitungen?

Mein Mantel ist übrigens endlich fertig und ich muss nur noch Fäden vernähen und einen Fototermin mit Magda machen. Aber das wird wohl noch ein bisschen brauchen. Ich habe schon einen neuen Pulli angefangen, den ich halb nach Anleitung, halb nach meinen Ideen stricke. Schussel wie ich bin, habe ich den auch schon einmal zum Teil aufgeribbelt. Aber es fühlt sich schon mal toll an. Verschenkst du selbstgemachtes zu Weihnachten? Da fällt mir ein, es wird Zeit, dass ich Kekse backe.

Das Glück besteht oft nur aus dem Entschluss, glücklich zu sein. In diesem Sinne, einen schönen ersten Advent!

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