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Ein Messebesuch

Jetzt ist es schon wieder eine Weile her, dass ich auf den Kreativ- Tagen- Berlin war. Den Eintritt konnte ich mir sparen, denn die Karten habe ich bei Herrn U gewonnen. Sascha hatte dort auch einen Stand mit einigen wunderschönen Wollen. Meine beste Freundin war auch dort und konnte kaum die Finger von der YakSeide lassen. So hatte sie es mir jedenfalls erzählt.

Es gab reichlich zu gucken, nur hat es mir nicht ganz so gefallen. Irgendwie war zu wenig los. Was die Besucher anging, waren schon Einige da. Aber das Angebot war etwas dürftig. Es gab Stempel und Material, um reichlich zu basteln. Für Kartenmacher und Bilderbastler reichlich  Nachschub. Aber das Monstermädchen, mit der ich den Samstag eine zweite Runde über die Ausstellung drehte, war enttäuscht. Sie hatte mehr zu Malerei erwartet.

Einige Konditoren zeigten, mit welchen tollen Mitteln sie Torten zaubern, die keine Wünsche offen lassen. Sie haben auch Workshopsangeboten, allerdings nicht auf der Messe. Es gab einen Tortenwettbewerb.  Drei verschiedene Kategorien waren angeboten. Unter anderem auch eine für Kinder. Welche Torte am Ende gewonnen hat, kann ich nicht sagen.
Einige Stände  waren dort um Werbung zu machen, für ihre Workshops und ähnliches. Angesprungen hat mich keiner. Was mich fast geärgert hat war, die Stände an denen man irgendwelche Küchengeräte kaufen kann. Haben die etwas auf einer Kreativmesse zu suchen?

Was mich allerdings wieder einmal völlig fasziniert hat, waren die Patchworkarbeiten, die dort ausgestellt wurden. Noch immer traue ich mich nicht an solche Arbeiten. Dabei sehen die wirklich klasse aus.

Stoffe gab es auch wieder. Ich konnte nicht widerstehen. Einige Stöffchen sind dann doch in meinen “Macken-Beutel” gewandert. Außerdem habe ich mein Monstermädchen zu einem Taschennähmuster, inclusive Stoffe überredet. Zusammen mit dem Versprechen, mit ihr zusammen zu nähen.

Aber, um ehrlich zu sein, ich wüsste nicht, ob ich nächstes Jahr wieder hingehen würde. Ich würde mir mehr Input wünschen, Inspiration und schönere Stände. Bis auf Wenige, haben mich die Vorhandenen nicht überzeugt.
An manchen Tischen konnte man auch basteln und bekam auch Unterstützung. Ich glaube für einen kleinen Obolus, hatte man dann ein hübsches Mitbringsel gefertigt.

Die Tische waren auch gut besetzt. Und die Betreuer schienen mir auch motiviert. Vielleicht hätte ich mich doch auf ein wenig Gebastel einlassen sollen. Stattdessen habe ich mir die Modenschau angesehen, und mich etwas später daran erfreut wie eine Moderatorin Wundertüten an das Publikum verschenkte, wenn die eine Frage beantworten konnten. Diese Frau war ein echtes Highlight. 
Leider etwas unbefriedigt, habe ich die Halle verlassen. Vielleicht schaue ich mich in 3 Jahren noch einmal bei den Kreativ- Tagen- Berlin um.
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