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Den Herbst feiern {Monatsmotto}

Der Herbst

Der Herbst hat sich dieses Jahr wirklich, wie der Sommer auch, von einer besonders schönen Seite gezeigt. Der Kerl und ich waren ein wenig unterwegs. Dieses Mal hat es uns ins Umland verschlagen. Eine große Tageszeitung empfiehlt immer wieder Ausflugsziele in und um Berlin. Diese Zeitung hatten wir uns gekauft. Empfehlungen, kann man ja nie genug haben. Da stand zum Beispiel ein kleines Café in Potsdam Marquardt drin, das seine Torten und Kuchen selber backen soll. Großes Lob findet man auf den Seiten. Genau dort wollte ich hin. Kaffee und Kuchen, das ist doch meins. Vielleicht bei dem milden Wetter auch noch draußen sitzen…

Pech war nur, das Café macht erst um 14 Uhr auf…Wir waren zu früh. Dafür schauten wir uns Marquardt an. Ein hübsches Dorf, das erahnen lässt, wie es einmal hier zugegangen sein muss. Es gibt sogar ein Schloss. Leider ist es nicht so schön hergerichtet, wie so manch anderes altes Haus in dem Dorf. Aber der Park, der dazu gehört, lud zum spazieren ein. Die Sonne schien uns ins Gesicht, da kann (mein) Mann ruhig eine Runde drehen. Der Park ist nun auch nicht so groß, dass man Stunden unterwegs wäre.

Auf dem Rückweg zum Auto konnte man schon die Kuchen riechen, die in dem Caféchen demnächst verkauft werden. Wir hatten aber längst beschlossen, zu einem Ökobauern zu fahren. Davon erzähle ich dir gerne am Freitag…

Eine Radtour im Herbst…

…mache ich eher selten. Die Jahre vorher, hat das Wetter eher wenig mitgespielt. Aber dieses Jahr scheint alles anders zu sein. Spontan habe ich mich mit einer Freundin getroffen. Ich hatte es schon am Samstag geschrieben. Es war eine lange Tour. Wir sind viel durch die Wälder gefahren. Das mag meine Freundin allerdings nicht, weil der Boden ihr zu unsicher ist. Stimmt schon, viele unbefestigte Wege in Berlin und drumherum sind aus märkischem Sand. Also wirklich schwierig zu befahren. Ich mag es aber. So standen wir an manch einer Kreuzung und mussten uns einig werden: längere Strecke, dafür Straße oder längere Fahrtzeit, dafür Waldweg. Im Endeffekt, sind wir genauso lange unterwegs. Um dem Herbst zu frönen, wäre es aber durch den Wald schöner gewesen. (Ich bin viel zu kompromissbereit)

Ein schöner Blick

Den warfen wir über einen See. Im Sommer muss der Teufel los sein. Das Wasser war so klar. Wir trafen dort sogar noch zwei Herren, die sich in dem See tummelten (Allerdings mit Neoprenanzügen. War scheinbar doch etwas kälter) Natürlich hatten wir ein kleines Picknick in der Tasche, so saßen wir in der Sonnen, auf den Bänken am Wasser und genossen die warmen Strahlen. Der Blick ging über den See, in Richtung Wald, der sich schon in den schönsten Farben zeigte. Ich hatte auch meine Glaskugel eingepackt und konnte ein paar schöne Bilder machen.

Wenn das Wetter so bliebe, es nicht so kalt werden würde, dann würde ich den Herbst lieben. Ich mag diese Jahreszeit eigentlich nur, wegen dem wunderschönen Anblick, der sich einem bietet. Die bunten Blätter. Die Eicheln, Kastanien und Bucheckern auf den Wegen. Was ich überhaupt nicht mag, ist der Abschied vom Sommer. Der Herbst 2018 hat es uns leicht gemacht, sich von den sonnenverwöhnten Tagen Abschied zu nehmen. Warst du auch unterwegs? Liebst du den Herbst?

Andrea’s Monatsmotto in diesem Oktober hieß : Den Herbst feiern. Da feier ich gerne mit. Ich hatte nur nicht so viele Pläne wie Andrea. Ihren Plan, hat sie fast abgearbeitet.

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Herbst-Sonnentag [12von12]

Sonnentag

Allerdings hab ich, so früh wie die Katze gefüttert werden wollte, noch keine Sonne gesehen. Es war auch noch nicht wirklich Tag. Das war aber Frau Katze egal! Ich hab mich dann nochmal ins Bett verzogen. Eine Tasse Kaffee und mein Buch dabei. Warten auf den Sonnentag.

Und dann rief die Schwester an. Kommst du mit in den Wald? Ich hole auch den Hund ab und bringe ihn mit. Was ist besser als frische Luft im Wald? Weiß ich auch nicht. Also ab in den Wald. Den Sonnentag genießen.

Sonnentag

Nette Gesellen trifft man jedenfalls, im Wald. Erst bin ich über den dicken Kerl drüber weg gestapft. Bin dann aber wieder zurück gegangen und musste ihn einfach bewundern. Es war doch noch recht frisch und er schien mir noch etwas träge. Ob er dem Winter trotzen kann.

Die Schwester hat mich wieder zu Hause abgesetzt und war schnell wieder verschwunden. So habe ich mein Frühstück alleine gegessen. Spiegeleier, gebratener Kürbis und frisches, selbstgebackenes Roggenbrot. So lecker. Natürlich fehlte der Kaffee nicht!

Dann kann die Post. Prombt hatte ich schon wieder Hunger. Rezepte für auf die Hand, oder zum Buffett oder zum Picknick… Ob sich da werden wohl meine Schlemmerstrickmädels dafür hergeben, damit ich die leckeren Rezepte ausprobieren kann. Oder? Der Kerl hat bestimmt auch nichts dagegen.

Spontan fiel mir eine Freundin ein, die ich schon lange nicht gesehen hatte. Sie hatte auch Zeit, dann stand dem Spontantreffen nichte mehr im Weg. Das Wetter war immer noch herrlich. Da macht es auch nichts, wenn man an der Ampel warten muss.

Etwas Zeit, bis zum Treffen hatte ich noch. Im Supermarkt der Elektrogeräte besorgte ich ein Hochzeitsgeschenk. Demnächst sind wir wieder auf eine Hochzeit eingeladen. Im Markt standen genügend Kästen herum, die mich dringlich aufforderten alles mitzunehmen oder einzupacken. Ich konnte widerstehen.

Auf die Freundin musste ich nicht lange warten. Sie versprach kurz nach Drei. Sie war Fünf nach Drei da. So lange stand ich auf der Brücke und beobachtete die S-Bahnen.

Die Freundin hatte den ganzen Tag nichts gegessen. Eine vorgeschlagene Pizza, wurde mit Beifall angenommen. Am Kurfürsten Damm, kann man sich fast nach Italien denken, wenn man diese Pizza verspeist. So lecker… und dann auch noch die Sonne

Auf dem Nachhauseweg noch ein bisschen in die Sonne geblinzelt. So schön war der Sonnentag. Alles funkelt in der Sonne und fühlt sich gar nicht wie ein Herbsttag an.

Im Moment werde ich von der Katze belagert und zum Schmusen verdonnert. Katzen wissen schon, wie sie uns weichkochen. Sobald genug geschmust ist, darf ich dann wieder den Napf füllen. Wozu sind wir Zweibeiner denn sonst da?

Am Ende darf ich mir dann doc noch ein Glas Wein gönnen. Ich schnappe mir gleich mein Buch und verdufte wieder in Gedanken mit Tante Poldi nach Sizilien (das ist mein derzeitiges Buch) Nicht mehr viele Seiten, dann haben wir den Mord vielleicht aufgeklärt.

12 Bilder von meinem Sonnentag im Herbst, verlinke ich bei Caros 12von12

 

 

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Der September-Blick über den Breitscheidplatz

Der 12tel Blick September

Dieses mal schaffe ich es pünktlich zum Monatsende, meinen 12tel Blick September, zu veröffentlichen. Die Stadt baut mal wieder einen Markt um die Gedächtniskirche auf. Nachdem das Kulinarische vom letzten Monat, verschwunden ist, bereiten wir uns auf die Feierlichkeiten zum 3. Oktober vor. Was die Händler allerdings zum Freiheitstag anbieten wollen ist mir schleierhaft. “Freiheitsknödel”, “Tag-der-Einheits-Bier” oder vielleicht Zuckerwatte “Liberty”? Ich kann es nicht sagen, denn mir graust es über solche Märkte zu gehen. Aber dafür hat sich schon wieder etwas verändert, im September.

Die Vegetation beschließt wohl den Herbst einzuläuten. Die Bäume haben dieses Jahr in unserer Stadt wirklich wenig Wasser gesehen. Die Bäume auf dem Breitscheidplatz hatten es da fast noch gut, weil sie gegossen wurden. Der Platz ist vollständig versiegelt, selbst wenn es regnen würde, kommt kaum Wasser an ihre Wurzeln. Ich stelle mir den Platz gerade als einen Acker vor…Wie das stauben würde, wenn die ganzen Menschen hier lang schlurfen.

Aus dem Fenster geschaut

Beim fotografieren, sehe ich unten rechts ein komisches Gebilde. Was haben sich die Veranstalter denn da wieder einfallen lassen? Ich kann es nicht so genau erkennen und schaue mir es gleich mal aus der Nähe an. Ein wenig wundere ich mich darüber, das die Sicherheitsmaßnahmen etwas laxer genommen werden. Sonst stehen dicke Poller, Betonklötze im Weg. Oder haben die Aufsteller sich Neues ausgedacht. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als unten eine Runde zu drehen.

#FreiheitBerlin soll das heißen. Ich musste es googlen. Irgendwie ist diese Ideenkampngne, an mir vorbei gegangen. Liegt vielleicht daran, das ich die einschlägigen Zeitungen nicht lese. Da hätte ich mal den Vater fragen sollen. Allerdings wundert es mich, das der nicht über die Geldverschwendung gemeckert hat…

Ich bekomme kaum einen Blick auf die Installation. Ständig stehen Berlinbesucher vor dem Schriftzug, der von verschiedenen Künstlern bearbeitet wurde. Jedesmal, wenn ich denke, jetzt kann ich auch mal, stehen wieder irgendwelche Gruppen davor und machen Faxen.

Dann versuche ich es eben von der Seite. Da bekomme ich auch einen bessern Blick auf den Schriftzug. Aus der Nähe gesehen machen die Buchstaben eine bessere Figur. Das 25-Meter-Teil, stand eigentlich am Hauptbahnhof. und bedeutet:

“Mit dieser Aktion setzt Berlin ein kreatives Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz”

Am Bahnhof, wurde es von vielen Ankommenden bewundert. Unter dem Hashtag FreiheitBerlin konnte/kann man seine persönliche Freiheit bei Twitter posten. (Ist mir auch durch die Lappen gegangen)

Beim nächsten Blick, grabe ich wieder etwas Historisches aus. Mal sehen was ich so finden kann. Aber vielleicht hat die Stadt auch wieder einen Grund zu feiern. Lassen wir uns doch einfach überraschen. Machst du auch beim 12tel Blick mit?

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Vor einem großen Haus in Kreuzberg [Stadtgeschichten}

Kreuzberg, war nicht immer so hübsch

Ich bin dort aufgewachsen. In Kreuzberg. In Westberlin. Damals als ich als Kind durch  die Straßen lief, sah man überall nur graue, braune und schmutzige Fassaden. Die Wände hatten noch Einschußlöcher und wir Kinder spielten auf der Straße, denn Spielplätze, wie man sie heute so vielfältig findet, waren nicht oder kaum vorhanden. Für uns war es normal, auf der Straße mit dem Ball zu spielen und in den Gruben, die die Straßenbauer aushoben. Oder eben auf dem ausgehobenen Sand. Manchmal kam ein Erwachsener vorbei und blubberte uns an. “Ey, ditt iss aba nich zum spielen jedacht!. Jeht ma irjendwo wo anners hin.!” Alles war irgendwie gelassener. Aber ich drifte ab. Ich wollte dir eine Geschichte aus meiner Stadt, aus Kreuzberg erzählen.,,

Auf der Terrasse im Sonnenschein

Stadtgeschichten

Ich komme gerade aus einem großen “Neubau” direkt am Wasser gelegen. Der Landwehrkanal führt direkt daran vorbei. Immer ist vor diesem Gebäude eine Menge los. Es strömen viele Besucher in und aus dem Gebäude und nicht jeder von den Besuchern, scheint der deutschen Sprache mächtig zu sein. Ein älteres Pärchen sieht sehr suchend aus. Sie begucken das Gebäude sehr genau und sind sich nicht schlüssig. Ich höre sie miteinander reden…

“Kiek ma, ditt hat zwe Einjänge. Da wees man widda nich wo man hin soll.” “Und keen Schild irjendwo!” Ich war schon auf dem Weg zu den Beiden, um zu helfen, da sah ich schon eine Frau auf die Alten zugehen. Sicherlich war es eine Frau, mit denen die Beiden im Leben nicht geredet hätten. Sie war vollkommen in Schwarz gekleidet, mit einem langen Kopftuch, ebenfalls aus schwarzem Stoff. Und nein, es war keine Nonne. Sie stand vor dem Pärchen und fragte sie höflich ob sie ihnen helfen könne. Sie ist öfter hier und kennt sich aus. Die Berliner starren sie völlig verwirrt an. Wahrscheinlich haben sie nicht damit gerechnet das ausgerechnet eine “solche” Frau mit ihnen in einem so klaren Deutsch reden würde.

Kaffeestrauß...

Das Paar löst sich aus der Erstarrung und fragt die Frau, wie sie zu ihrem Ziel kommen. Die Frau beschreibt ihnen den Weg und wünscht den Beiden einen schönen Tag. Das Pärchen dankt höflich und macht sich auf den Weg in das Gebäude. Als sie an mir vorbei gehen tuscheln sie noch: “Also, dett ausjerechnet so eene. so juht Deutsch spricht, hätte ick wirklich nich jeglobt! Vielleicht sinn doch nich alle Terroristen!” Tja, manchmal trügt halt das Äußere und man muss nach dem schauen, was innen liegt… Lässt du dich auch manchmal blenden?

Wie die Blauen heißen, habe ich keine Ahnung! Aber schön sind sie

Mein Freitagsstrauß…

…stammt von meinem Mann. Manchmal erinnert er sich daran, mir ein Blümchen mitzubringen. Einen ganzen Strauß, habe ich schon  eine Weile nicht mehr bekommen. Die Blumen hatte ich gestern auf meiner Terrasse stehen. Es war ein schöner warmer Tag und die Sonne schien. Sie brachte die Gerbera und die Rosen zum leuchten.

Mein Blumenstrauß in der Sonne

Meine Freitagsblumen stelle ich gerne wieder bei Holunderblütchen ins Regal.

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Schnell mal über den Markt gelaufen

Nach der Arbeit mal schnell [Stadtgeschichten]

Lampion

So hatte ich mir das gedacht. Schnell raus aus dem Gebäude, das Rad aus dem Fahrradstall geholt und los. Die Marktständler werden dieses Wochenende keine Lust haben, sich so lange auf dem Marktplatz aufzuhalten. Marathonwochenende! Die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand, denn der Verkehr rollt nicht. Überall sind Straßen gesperrt und keiner kann mal schnell, seine üblichen Wege fahren. Ich komme allerdings mit meinem Fahrrad recht schnell durch den Verkehr und habe obendrein das Gefühl, das die Polizei, nur für mich, die Straßen geräumt hat. Denn die Marathonskater, die am Samstag irrsinnig schnell durch die Stadt gleiten, sind noch in den Startlöchern. So schaffe ich das in einer besonders guten Zeit auf den Markt.

Lampions vom Markt

Die meisten Händler sind schon am einräumen. Ich möchte doch nur noch ein paar Blumen und etwas Gemüse. Für unser Wochenende sind wir sonst versorgt. Gleich vorne links, ist ein Blumenhändler. Seine Eimer sind schon gut geplündert und weil ich die Befürchtung habe, ich bekomme nichts mehr bei den Anderen, bleibe ich stehen und sondiere die übrig gebliebenen Blumen. “Da kommste aba janz schön spät, iss nich mehr ville da.” Werde ich von dem dicklichen Marktständler begrüßt. Ich grinse ihn an: ” Blieb mir nüscht anneres übrig, musste arbeeten.” (Ich kann übrigens och Balinern!) Er guckt grinsend und ich zeige auf die Lampionblümchen “Oh, die Ballondinger, so viele sind noch da!” “Wennste alle willst, dann kriggste die für nen Zehner und die Andren da drinne gleich dazu:” Ich denke, das ist ein gutes Angebot und schlage ein.

Herbstdeko

Mit dem riesigen Strauß auf meinem Fahrradkorb, wandere ich noch etwas über den Markt und denke, dass ich doch wieder viel öfter auf den Markt gehen sollte. Als ich kurz vor dem Käsestand bin, fliegt ein kleiner gelber Würfel aus dem Wagen. Vor der Auslage steht ein größerer Hund und fängt sich den kleinen Würfel. Die Verkäuferin, die den Würfel geworfen hat, klatscht begeistert in die Hände. “Jut jefangen!” “Für sohnen juten Käse, würde ick och fangen!” sage ich. Sie schaut etwas verwirrt und wirft in dem Moment dem Hund einen weiteren Würfel zu, der den sehr geschickt auffängt und die Frau nicht aus den Augen lässt. “Ick würde ihnen den aber och einfach einpacken”, sagt sie. Ich grinse und zeige ihr den Käse, den ich haben möchte. Eigentlich wollte ich gar keinen kaufen, aber die Showeinlage hat mir gefallen.

In rustikaler Vase

Beim Gemüsemann, ist die Auslage auch schon ziemlich geplündert. Die Frauen räumen schon zusammen und er steht und guckt Löcher in die Luft. Ich bestelle ein paar Karotten und Petersilienwurzel. Die sehen sehr gut aus und suche Sellerie und Kartoffeln. “Tut mir Leid, die sind schon verkauft. Da müssen sie wo anders schauen.” Es gibt ja noch mehr Händler, der Markt ist groß und meine Befürchtung nichts mehr zu bekommen, sind nichtig. Da drüben ist noch ein Biostand. Fette Kartoffeln, mit einer Kruste aus Erde liegen in der Kiste und der Sellerie daneben sieht auch gut aus. Hier wird noch nicht zusammen geräumt. “Wir wissen sowieso nicht, wie wir hier wegkommen sollen. Der Markt ist doch von den Marathonis eingekreist. Da können wir auch noch gemütlich zusammenräumen.” Erklären sie mir. So geht es natürlich auch. Ob die sich noch einen Kaffee gönnen, bei dem guten Kaffeestand, der gleich nebenan steht?

Ballons

Mit dem riesigen Strauß und dem Gemüse in den Satteltaschen, bin ich dann noch weiter durch die Stadt geradelt. Die Straßen waren weiterhin nur für mich und ein paar wenige Radler gesperrt. So schön, kann man nur selten durch die Stadt fahren. Das muss man ausnutzen.
Jetzt stehen meine Lampionblumen und die Anderen (ich weiß nicht, wie sie heißen) auf meinem Tisch und ein zweiter Strauß auf dem Sideboard. In der rustikalen Vase machen sie sich sehr schön. Und einige werden sogar schon durchsichtig. Ich werde sie mal liegen lassen…

Beeren?

Bei Holunderblütchen gibt es heute wieder Freitagsblumen.

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Marathon in Bewegung, oder die Welt ist Bunt

Bewegung kann Bunt

In Berlin ist Marathon und damit gibt es eine Menge Bewegung in der Stadt. Abgesehen davon, dass wieder der Marathon ganz spontan in der Stadt für Bewegung sorgt, (Na gut, dieses Jahr ist der Marathon eine Woche vorgezogen worden), sind wieder sehr viele Skater am Samstag unterwegs gewesen. Nach der Arbeit, habe ich mir, ausgerüstet mit meiner Kamera, an der Skaterstrecke einen Platz gesucht. Eine lange Belichtung und eine geschlossene Blende brachte Bewegung in die Bilder.

Schade ,dass die Sonne nicht geschienen hat. Auch so sind die Bilder voll in Bewegung. Die Kamera lag für die Bilder auf dem Sattel meines Fahrrades und nur weil ich die Kamera auch über das Display auslösen kann, sind sie nur bedingt verwackelt.

Es ist unglaublich, wieviel Wind die Skater machen. Es entsteht fast ein Sog, der dich mitreißen könnte. Sie kamen in Wellen, und so konnte ich immer wieder justieren und neu versuchen, spannende Bilder in Bewegung zu fotografieren.

Ein wenig muten sie wie Supermann-Bilder an, als zischen die Skater mit Überschallgeschwindigkeit an mir vorbei. Ich habe so viele solcher Bilder gemacht, dass ich mich nicht entscheiden konnte, welches ich dir zeige möchte.

Die Kamera mit dem Objekt mitführen

Bei den nächsten Bilder habe ich versucht, mit ebenfalls kleiner Blende und langer Belichtung, einzelne Skater fest zu halten. Den Skater im Lauf verfolgen. Dabei war also ich auch in Bewegung. Es sind tolle Lichtmalereien entstanden und wunderschöne bunte Bewegungen.

Schon toll, was man alles machen kann. Stelle dir diese Bilder auf Leinwand vor, gehen die nicht als Kunst durch?

Da  hätte ich schneller sein müssen, um die einzelnen Skater perfekt abzulichten. Ich habe es wirklich versucht, mich schneller mit zu drehen. Schon einmal hatte ich versucht Bilder von den Marathonskater zu machen.

In langen Schlangen, sind die Läufer an mir vorbei gerauscht. Manch eine Träne habe ich auch gesehen. Und der Monsterjunge berichtete von einem bösen Sturz, mehrere Straßen weiter entfernt. Ich glaube, ich würde da nicht mitfahren, das ist mir wirklich zu schnell. Hättest du solche Ambitionen?

Die Bilder verlinke ich bei Lotta und ihre Bunt ist die Welt Linkparty und bei der Zitronenfalterin ihrem Monatsmotto Farbe im Alltag. Außerdem möchte ich dich daran erinnern, dass du noch einmal bei Andrea vorbei liest, sie hat heute ein Interview mit mir online gestellt.

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