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Wandertage {Samstagsplausch 32.19}

Wandertage mit Monstermädchen

Vor ein paar Wochen fragte mich mein Monstermädchen, wann wir mal wieder in den Bergen wandern gehen wollen. Österreich und die Schweiz sind von Berlin schon ein paar Kilometer entfernt, so kamen wir auf das nächstgelegene Gebirge, die sächsische Schweiz. Das Elbsandsteingebirge. Ein bisschen nach Pensionen gegoogelt und hurtig gebucht. Das Monstermädchen hatte sich für die freien Tage in meinem Dienstplan entschieden. Warum ich da allerdings frei hatte, hatte ich in diesem Moment ganz verdrängt.
Der eine Tag war für den Freund meines Kerls reserviert, der hatte da nämlich Geburtstag. Der nächste Tag war für das Mitarbeiterfest gesichert und der Samstag für die Freundin und ihren Sohn. Denn  sie hat Geburtstag und der Nachwuchskünstler wird genau an diesem Tag eingeschult. Also heute! Verdammt. Ich hatte alles dem Mädchen überlassen, weshalb meine eigentliche Planung vollkommen vergessen wurde. Reserviert ist reserviert…

Und nun machen wir jeden Tag Wandertage. Am Mittwoch sind wir angekommen und haben ein wenig die Gegend zu Fuß erkundet. Am Donnerstag sind wir auf und zwischen die Schrammsteine geklettert. Dabei ist eine sechsstündige Tour heraus gekommen. Und gestern sind wir nach Rathen gefahren, um auf die Bastei zu klettern. Ich hätte mich vorher mal schlau machen sollen. Die meisten Besucher der Bastei sind Menschen, die in ihrem Leben entweder noch keine Wanderschuhe anhatten oder denen Wandertage ein absolutes Fremdwort ist. Mit Schläppchen und Handtasche klettern die da rum.
Dabei gibt es dort einige schöne Stellen zu sehen. Bevor wir uns in das Getümmel gestürzt hatten, waren wir aber auf der anderen Seite der Elbe. Übergesetzt mit dem Fährboot, konnten wir unseren Wandertag starten. Zuerst hoch auf die Laasensteine und dann auf den Rauenstein. Mit dem Monstermädchen kann man so etwas machen. Auf dem Weg zu Bastei ging es wieder über die Elbe und dann wieder steil bergauf. Wandertage, die echt anstrengend sind.

Wandertage mit dem Monstermädchen

Wohin es heute geht? Wir sind noch am gucken. Ich habe mir extra für unsere Wandertage die Gebietskarte für meine Komoot-App heruntergeladen. Tolle Touren findet man da. Allerdings stürzt die App immer wieder ab und ich ärgere mich sehr, weil ich normalerweise danach die komplette Strecke noch einmal ansehen kann. Ärgerlich. Dafür haben das Monstermädchen und ich sooo viele Bilder gemacht, dass ich schon wieder ein Fotobuch zusammenstellen kann. Ein Buch über unsere Wandertage.

Magst du gerne Wandern? So richtig mit Rucksack und Co? Was ich übrigens noch sagen wollte, danke für deinen interessierten Kommentare, letzten Samstag. Mit meinen Wandertagen, habe ich mein Hamsterrad kurzfristig mal zum stehen gebracht.

Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause

(Elisabeth Barrett-Browning)

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6+

Im Hamsterrad {Samstagsplausch 31.19}

Im Hamsterrad

Nun ist es wieder vorbei, das schöne Leben. Ich stecke wieder im Hamsterrad. Laufe meine Runden und hinterfrage noch nicht. Immerhin habe ich fast den ganzen Juli für mich gehabt. Ich muss wieder arbeiten, will ich damit sagen und habe mir auch schon gleich ein paar Nächte um die Ohren geschlagen. Die Situation in meinem Haus und auf meiner Abteilung wird nicht besser. Eher das Gegenteil ist der Fall. Jetzt habe ich es flüstern gehört, dass eine komplette Station kündigen möchte. Hört denn niemand unsere Hilfeschreie? Und wenn, dann nur um sich mit irgendwelchen lustigen, absurden Vorschlägen ins Rampenlicht zu stellen? Eigentlich wollte ich hier nie über meine Arbeit schreiben….

Auf Twitter verfolge ich einige Vögelchen, die aus meiner Berufssparte stammen. Sie zwitschern von ihren Erfahrungen in der Rettungsstelle, sind Ärzte und Pflegepersonal, arbeiten im Krankenhaus oder in Pflegeheimen. Alle schreiben von absurden Zuständen. Die Angehörigen verlangen unmögliches, obwohl das Personal alles gegeben hat. Menschen gehen in Rettungsstellen wegen Unzulänglichkeiten, die auch ein Hausarzt behandeln kann. Ich fasse es nicht, wenn ich auf einem Aufnahmeschein lesen muss, Patient hat seit 14 Tagen Magengrummeln.
Warum gehen diese Leute nicht zu ihrem Hausarzt? Die Antwort der Patienten ist genauso absurd: Sie müssen dort so lange auf einen Termin warten! Meistens in einem hübschen Wartezimmer mit den neusten Klatschblättern. Es ist dort ruhig und man ist spätestens nach 3 Stunden dran. In den Rettungsstellen ist es vielleicht spannender. Immerhin kommen dort stark alkoholisierte Menschen an und zeigen sich von nie gekannten Seiten. Oder die Feuerwehr mit einem spannenden Fall…

Ich wünsche mir die “motivierten Allesversprecher” manchmal auf meine Stelle. Wenn wir bei 35° C hin und her flitzen. Telefone bedienen und Angehörige, sowie Patienten glücklich machen. Dabei vollkommen unser eigenes Wohl vergessen. Die Toilette nur aufsuchen, wenn wir mit einer Überstunde Feierabend haben. Ich möchte sehen, wie diese Versprecher in schwitzen kommen. …Ich wollte hier nie über meine Arbeit schreiben! Mein Hamsterrad… Übrigens einen schönen Blog zu dem Thema findest du hier. Nicht, dass du nun glaubst, ich würde meinen Beruf nicht gerne ausführen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich liebe meine Berufung, so wie diese Frau. Und wenn du dann noch nicht genug hast, dann solltest du noch hier her einen Blick werfen

Und sonst?

Ich arbeite mich durch meine liegengelassenen Strickprojekte, auch Ufo’s genannt. Eines nach dem anderen wird fertiggestellt. Ich will das Chaos auf meinem Sofa tilgen. Und ich freue mich über jedes Teilchen. Am Mittwoch habe ich meine neue Jacke fertig gemacht und das “Flieder im April-Tuch”, liegt inzwischen auch in den letzten Reihen. Ich habe wieder angefangen zu malen. Muss aber noch ein bisschen daran herum verbessern. Ich habe mich im Juli durch so einige Bücher gelesen. Die werde ich in meinem Lesezimmer so nach und nach vorstellen. Die Bücher im August sind online, kannst ja mal mitmachen und ich arbeite unter Hochdruck an meinem Beitrag zu #wenigerPlastikistmehr. Ach und mein verschobener 12tel Blick ist auch online

So, jetzt habe ich mich völlig ausgelassen und will dir die Bühne frei machen. Vielleicht willst du auch bei meinem Samstagsplausch etwas loswerden. Ich freue mich auf deine Beiträge und ich gehe in mein Hamsterrad zurück

„Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“

(Konrad Adenauer)

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Und obwohl ich heute nicht unbedingt von Sonntagsglück sprechen kann, füge ich mich dort mal ein

4+

Der verzögerte Charlottenburger 12tel Blick

Der verzögerte Blick

Ich habe letzten Monat meinen 12tel Blick nicht gezeigt. Dabei hatte ich die Bilder längst im Kasten. Es verzögerte sich immer mehr, denn ich fand keine Geschichte drumherum. Das hat mich auch diesen Monat ebenfalls geärgert. Eigentlich wollte ich dir von der Königlichen Hof-Apotheke erzählen. Ich bin extra einige Straßen weiter gefahren, um die Apotheke zu fotografieren und die Angestellten um eine Geschichtsstunde zu bitten. Aber die schienen nicht bereit zu sein, mir Auskunft zu geben. Ich ging, ohne etwas heraus gefunden zu haben. Und tatsächlich findet sich auch im Netz nichts, oder fast gar nichts über die Hofapotheke, die es wohl schon seit 1779 gibt.

Und was soll ich dir sagen, die haben meinen 12tel Blick, kaum dass ich meine Fotos im Juni gemacht habe, boykottiert! Stell dir vor, die haben meinen Brückenblick versperrt. Die, das sind die Stadtväter. Als ich im Radio hörte, die wollen die Brücke am Schloss richten, da dachte ich mir schon, dass ich Schwierigkeiten mit meinen Bildern bekommen könnte. Und prompt, so war es auch. Ich habe trotzdem meinen Blick über die Brücke geworfen. Wenn auch von der anderern Brückenseite. Nicht, dass sich mein Blick wieder verzögert. Oder ich gar keinen Blick habe.

Somit habe ich auch wieder kein Schiffchen eingefangen. Vielleicht wird es im August was. Denn die Brücke scheint ohne Verzögerungen fertig zu werden. Immerhin, ist der Übergang über die Spree ein wichtiger Knotenpunkt. Während der Sommerferien scheint es sich mit den erwarteten Staus und Verzögerungen eher mäßig zu gestalten. Tatsächlich kommt man gut durch den erwarteten Verkehr. Ich ja ohnehin, bin ich fast immer mit dem Rad dort unterwegs.

Man könnte fast glauben, dass die Bilder Zwillinge wären!

Der Blick auf’s Schloss, ist dagegen unverstellt. Sieht man mal von den Bäumen ab. Und im Juni vom Handwerker-Markt. Ich bin extra an diesem Wochenende in Charlottenburg gewesen, um den Blick einzufangen. Und dann zeige ich ihn dir im Juni nicht einmal! Im Juli war dafür wieder weniger los. Und nur einige Menschen hatten Lust, unter den Bäumen in der Gluthitze zu wandeln. Auch die Boulespieler auf dem Mittelstreifen zum Schloss, schienen keine Lust zu haben. Schon seit den sechziger Jahren, werfen die Spieler hier ihre Kugeln. Erst wenn es am Abend kühler wird, sieht man sie dort.

Für den nächsten Monat werde ich dir wieder etwas über Charlottenburg berichten. Ich habe eine neue Idee. Vielleicht kann ich meinen Geschichtsunterricht über meine Stadt fortsetzen. Aber ich will nicht zu viel versprechen. Nicht, dass sich wieder alles verzögert. Mehr 12tel Blicke wie immer bei Eva Fuchs, wohin ich auch meinen Beitrag verlinke. Wenn dich meine Blicke interessieren, dann klicke einfach hier

 

2+

Da isser wieder der Sommer {Samstagsplausch 30.19}

Da isser wieder, der Sommer

Und wieder kann man ordentlich stöhnen, dass es so warm ist. Aber haben wir nicht erst gemeckert, dass der Sommer schon wieder vorbei sei? Ich mag es aber, wenn ich sagen kann, Da isser wieder! der volle Sommer.

Meine Woche war gechillt, wie man so schön sagen kann. Ich habe die Eltern bespasst. Der Vater hat sich selber eine Espressomaschine geschenkt. Doch kommt er, in Wirklichkeit, gar nicht richtig damit klar. Das macht aber nichts, ich habe ihm Equipment besorgt, womit er einen perfekten Kaffee machen kann. Das sieht man oben im Bild. Im Garten steht eine kleine rote Tasse. Die liebe ich sehr. Jetzt kann ich auch dort endlich den guten Kaffee trinken. Und wenn ich Lust habe, dann kommt auch ein Milchkrönchen oben drauf.

Den Dienstag verbrachte ich radelnd in der Stadt. Bis nach Friedrichshain zu Stoff und Stil. Ein neuer Strandläufer liegt schon zurecht geschnitten auf meinem Arbeitstisch. Ein paar Teilchen fehlten noch. Dann ging es nach Kreuzberg. In einem Laden, in dem man alles unverpackt bekommt. Da wollte ich längst mal hin. Weil ich noch einen Bericht für Silvia’s und Astrid’s Blogtour #wenigerPlastikistmehr schreiben möchte, fand ich dieses Ziel außerordentlich passend. Ein sehr interessantes Konzept. Aber mehr dazu, demnächst.  (Übrigens, in der Seitenleiste meines Blogs, sind die bisher erschienenen Beiträge zum anklicken) Dann ging es weiter nach Schöneberg, in den elterlichen Garten. Kurz verschnaufen. Aber nicht genug, der nächsten Termin stand an. Stricken mit Freundinnen in Neukölln. In einem Park, den ich noch nicht kannte und völlig perplex war, was ich dort vorfand. Am Ende des Tages, war ich 50km in der Stadt unterwegs.

Gestern habe ich mich mit Freundinnen darüber unterhalten, woher der Begriff Eierpampe kommt. Dass es ganz bestimmt ein Berliner Begriff ist, war uns klar. Unsere liebe Magda, blätterte in den Internetseiten und fand allerlei lustige Berliner Begriffe, die ich fast gar nicht kannte. Sie stellte uns, Marion ist ja schließlich auch eine ziemlich “alte” Berliner Pflanze, einige Fragen. Wir erkannte nur sehr wenige Begriffe. Aber warum Eierpampe Eierpampe heißt, das haben wir nicht herausbekommen. Kennst du den Begriff? Und weißt du, woher er stammt? (Nur für den Fall, dass du keine Ahnung hast, Eierpampe ist im Sand matschen!)

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4+

Stricken im Sommer, ein Sommerteilchen

Stricken im Sommer?

Dein ernst? Du strickst auch im Sommer? Klar. Ich suche mir dann Sachen heraus, die sich auch bei entsprechender Wärme stricken lassen. Garne, die auch über den verschwitzen Finger gleiten. Leinen oder Seide bieten sich da an. Baumwolle stricke ich schon seit Jahren nicht mehr gerne. Dabei hatte ich immer das Gefühl, die Stickteile verziehen sich und der Pullover sitzt dann einfach nach einigen Wäschen nicht mehr. Freundinnen sagen aber, dass die neue Baumwolle sich inzwischen viel besser benimmt und sie deshalb auch für das Stricken im Sommer geeignet sei.

Weil ich schon einige Sommer immer wieder an ein und der selben Wolle gestrickt habe, dachte ich mir, diesen Sommer mache ich das Teilchen endlich mal fertig. Mein Stricken-im-Sommer-Teilchen, habe ich aus  Fillisilk, einem Merino Seiden Gemisch, gestrickt. Eine Handfärbung von der Farblust by Wollhexe (Leider finde ich keinen Link. Sie ist nur in einer geschlossenen Gruppe bei Facebook zu finden!) Ich habe mir die Wolle schon 2014! bestellt und seitdem immer wieder mit einem Teilchen gestartet, um es dann wieder aufzuribbeln.

Sommer-Stricken

Aber dieses mal, habe ich es durchgezogen! Mein Sommer-strick ist fertig geworden. Das mehrmalige ribbeln sieht man dem Garn gar nicht mehr an. Ich habe 150 Gramm der Wolle verstrickt und werde aus dem Rest noch einen zweiten Sommerpulli machen. Allerdings dann wohl mit einer anderen Wolle kombiniert. Ich habe da schon eine Idee. Warte es ab. Es kann ja nur 5 Jahre dauern.
Der Pulli ist nach einer Anleitung von Filipa Carneiro und heißt Cascata (Wasserfall). Letzten Sommer fand ich den Wasserfall an der Seite noch ziemlich doof und wollte ihn überhaupt nicht stricken. Aber diesen Sommer fand ich es dann doch ganz schick. Nur habe ich ihn nicht ganz so ausladend gemacht, wie im Original.

Das Muster ist allerdings der Knaller. Ich liebe es. Und es hat sich auch gar nicht schwer gestrickt. Meine 3er Nadeln haben das fast von alleine geklappert. Und die Wolle erst! Die hat ein echtes Stricken-im-Sommer Feeling gemacht. Der Faden glitt ohne murren über die Finger. Die Runden waren am Ende gar nicht so tragisch, weil sich ja immer wieder das Muster dazwischen geschoben hat.

Mir gefällt vor allem auch die Passform. Wenn ich den Bauch einziehe, dann macht das Teilchen eine schöne Figur. Das war dann auch der Moment, als ich das sagte, als Magda die Bilder von mir gemacht hat. Wir haben ganz schön beim Fotoshooting gelacht. Sie macht die Bilder immer öfter mit meiner Kamera. Das ist immer wieder eine Herausforderung für sie. Die Beiden können sich nämlich nicht richtig leiden 😂.

So kann ich nun mein Sommer-Strick-Teilchen bei Der Zitronenfalterin als mein Sommer Monats-Motto einstellen. Denn zu meinem Juli, gehört natürlich das Stricken. Auch wenn es über 30° C hat, wird im Hause Karminrot gewerkelt. Wenn dann hinterher noch lustige Bilder gemacht werden, ist das um so besser.

5+

Ein anderes Zeitgefühl {Samstagsplausch 29.19}

Zeitgefühl

So schnell kann es gehen. Die Tage vergehen wie im Flug. Freie Tage haben kein Zeitgefühl. Da steht man morgens auf und schon ist es wieder Abend. Um den freien Tagen einen neuen Anstrich zu geben, sind der Kerl und ich kurzfristig in den Süden der Republik gefahren. Über ein Hotelportal ein Zimmer gebucht, das Auto gesattelt und los. Da können wir sehr spontan sein. Der Kerl hatte die Idee, sich die Fuggerei in Augsburg anzuschauen. Spannend, da man schon so einiges im Fernsehen sah. Kennst du die Fuggerei? Die älteste Sozialbausiedlung, die heute noch intakt ist. Immer noch gelten die selben Konditionen wie zu ihrer Erbauung. 88 Cent im Jahr kosten die knappen Wohnungen und man muss eben nur für Strom, Wasser und sonstige Nebenkosten aufkommen. Kleine niedliche übersichtliche Wohnungen. Das ganze gebündelt in einer Siedlung mit Mauer drum herum, mitten in Augsburg. Die Zeit schien dort irgendwie stehen geblieben zu sein. Obwohl innen alles modernisiert ist.

Zeit

Zeit miteinander. Das ist etwas, was ich mit dem Kerl gerne genieße. Geduldig lässt er mich in den Wollgeschäften in Augsburg meine Zeit verplempern. Nur gebracht hat es mir nichts. Denn meine Taschen blieben leer. Gemächlich schlenderten wir weiter durch die Stadt und haben uns alles genau angesehen. Eis essen hier, Mittagessen dort. Am Ende schienen wir die Stadt schon gut zu kennen. Gerne wäre ich auf dem Nachhauseweg noch bei der Wollmeise eingeflogen. Doch die haben komische Öffnungszeiten. Nicht meine Zeit. Schade. Gerne wäre ich auch in die Augburger Puppenkiste gegangen. Doch auch da war gerade keine Möglichkeit. Vielleicht ein anderes mal. Zeit ist eben ein seltsames Ding.

Strick-zeit

Ja, die hatte ich in dieser Woche auch. Am Sonntag hatte ich eine Verabredung zum Stricken. In einem wunderschönen Garten mit ein paar sehr strickbegeisterten Frauen. Schon einmal traf ich diese tollen Frauen und genoss das Beisammensein. So verbringe ich gerne meine Zeit. Der Nachmittag war so kurzweilig, dass ich mich schon auf eine Wiederholung freue.
Auch im Auto, neben meinem Kerl habe ich einige Reihen stricken können. Autobahnfahren ist nicht unbedingt unterhaltsam. So klapperten die Nadeln. Auf der Landstraße, muss ich dann allerdings gucken, um nichts zu verpassen.
Gestern hatte ich dann unsere monatliche Schlemmerstrickrunde. Wir haben es genossen. Das Beisammensein ist sehr inspirierend. Wir haben wieder viel gelacht und richtig gut gegessen. War das wieder lecker. Und die Zeit? Na, die ist uns wieder durch die Finger gelaufen. Viel zu wenig Zeit hatten wir wieder.

Wieviel Zeit hattest du diese Woche? Hast du sie genutzt?

Zeit, ist ein seltsames Ding!

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