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Freitagsblumen

1.18

Im Neuen Jahr will ich wieder regelmäßiger, bei den Freitagsblumen von Holunderblütchen mitmachen. Woche für Woche zeigt Helga ihre Blumen, die sie wirklich toll fotografiert. 
Mein erster Strauß dieses Jahr, besteht aus einer Rose, einer weißen Amaryllis und ein bisschen Grünzeug. Der Kerl brachte ihn mit nach Hause. Aber nicht nur für mich, sondern auch noch zwei weitere Sträuße, für die Gastgeberin und Gästin, die wir besuchten.
Er mag es, die Frauen zu überraschen. So ging er zu seiner bevorzugten Blumenhändlerin und ließ sich drei gleiche Sträuße binden. 
Der Kerl kam mit strahlenden Augen nach Hause und erzählte mir, dass die Blumenfrau unendlich viele lustige Geschichten aus der Stadt erzählen könnte. Vielleicht sollte ich mich einmal mit ihr hinsetzen und alles aufschreiben…

Jetzt schaue ich mal nach den wunderschönen Blumen, die bei Helga verlinkt sind. Vielleicht sehen wir uns morgen, zum Samstagsplausch wieder. Und vielleicht hast du dann auch Blumen auf deinem Tisch stehen. 

Freitag

Muss ja nicht immer Weihnachtlich sein

Und da gibt es manchmal noch Blumen. Nicht mehr so oft. Obwohl ich mir häufig Blümchen besorge und sie mir auf den Tisch stelle. Dieses Mal, habe ich von einer Freundin einen schönen Strauß bekommen.

Amaryllis geht immer im Winter, oder? Schön finde ich die Herbstblüher dazu. Muss ja nicht, nur weil es Weihnachten ist, immer mit Tanne sein.

Stadtgeschichten

Diese Woche war ich in einem Kaufhaus auf der Suche nach einem Schal für meinen Kerl. Sein Schal hatte sich von ihm verabschiedet und weil es inzwischen so kalt ist, würde er gerne einen Neuen haben. Nachdem ich schon einige Läden abgeklappert hatte, landete ich nun in dem Kaufhaus. Die Auswahl war dort einfach die Beste. Also, nachdem ich das Regal mit den Accessoires von einem netten Verkäufer gezeigt bekommen habe, stand ich eine Weile davor und suchte einen passenden Schal. Ich hatte eine bestimmte Farbe im Kopf, die es mal wieder nicht gab. Irgendwann nahm ich einen heraus und war zufrieden. Nun ab, an die Kasse. Keine Menschenseele vor oder hinter mir. Der Kassierer stand mit einem etwas verbissenem Gesicht hinter seinem Lentisch. Ich lege meinen Schal auf den Tisch und frage den Verkäufer nach einer Möglichkeit, einen Herrenschal an den Kerl zu heften, damit der nicht wieder verschwindet. Erst schaut er mich verwirrt an, dann schleicht sich ein Grinsen in das Gesicht. “Ich könnte ihnen einen Pieper mitgeben, dann piepst er allerdings immer, wenn er hier ein und aus geht” “Gibt es nicht irgendwas, wie man bei kleinen Kindern die Handschuhe sichert?” Jetzt habe ich wohl seine Fantasie angestachelt und er beginnt zu lachen. Was man alles machen könnte, den Schal vor dem verlorenen Dasein in irgendeinem Restaurant oder einer Kneipe zu retten. Als ich den Schal in meinen Korb lege, lachen auch die restlichen Kassierer und unterhalten sich amüsiert weiter. Da hat sich der Einkauf doch wieder redlich gelohnt.
Kennst du auch das Problem, mit den verabschiedeten Schals? Und was machst du, um das zu verhindern?

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Nicht immer rosige Zeiten

Freitagsrosen

Seid gut einer Woche stehen auf meinem Tisch Rosen. Weiße und Rote. Die Roten, so satt an Farbe, das sie genau meinen Lieblingston treffen. Der Kerl weiß eben, was ich mag. Und das schon seit Jahren. 
Wir teilen schon die Hälfte unseres Lebens miteinander. Weshalb so ein großer Strauß, nun auf unserem Esstisch steht. Die Blumenfrau hatte ihn sorgfältig zusammengestellt. Mit kritischem Blick, sah der Kerl zu. 

Stolz brachte er ihn nach Hause. Omas Vase, bot genau die Größe, die ein solcher Strauß verdiente. Wir ließen den Strauß auf unserem Tisch allein und wurden, in einem interessanten Restaurant, verwöhnt. 

Schon am nächsten Tag, hingen die ersten Köpfe der Röschen. Noch nicht tragisch, aber schon traurig. Ich habe sie ein zweites Mal angeschnitten und ihnen frisches Wasser gegeben. 

Und trotzdem konnte ich förmliche zuschauen, wie sie immer mehr, die Köpfe hängen ließen. Der Kerl war einigermaßen knurrig. Denn die Blumenfrau, hatte ihm die beste Qualität versprochen. 

Nach drei Tagen, darf ich nun den Strauß nur noch in Einzelteilen oder hier auf den Bildern bewundern. Ich habe ihn inzwischen auseinander genommen. Und nur das gerettet, was noch standhaft war. Und das sind tatsächlich nur die roten Rosen! 

Mehr Blumenliebhaber, findest du bei 

Hortensien

Hortensien und Prärienzian

Auf meinem Esstisch findest du heute einen Strauß, den ich von Magda geschenkt bekommen habe. Warum auch immer sie mir immer wieder einen Strauß mitbringt, so finde ich es doch sehr lieb von ihr. Dieses mal, ist es eine riesigen Hortensie, die von Prärienzian umrahmt ist. Wie die grünen Puschel heißen, entzieht sich einfach mal meiner Kenntnis. Aber ich bin sicher, hier gibt es Einige, die mir das sagen können.
So groß werden die Blüten in Mamas Garten nicht. Die sind auch schon ganz üppig, dort draußen. Aber diese Blüte ist Kindskopf groß. (Eine doofe Umschreibung, oder?) 

Stadtgeschichten

Als ich letztens mit dem Rad nach Hause fuhr, sah ich ein Schild “Zu verschenken”. Da stand ein Fahrrad und eine kleine Holzbank in Form einer Katze. Eine kleine Kiste mit Playmobil Figuren und eine Vase, neben noch ein paar Kleinigkeiten. Ich fuhr daran vorbei, und als ich schon fast die ganze Straße hinunter geradelt war, dachte ich noch, die Vase hättest du aber mitnehmen können. Da bin ich wieder umgedreht. 
Irgendwie kommt man sich ja schon komisch vor, wenn man Sachen von der Straße aufsammelt. Ein älterer Herr schaute mir dabei zu, wie ich mich über die “Fundstücke” beugte und die Vase genau beäugte. Hätte ja ein Sprung in der Schüssel, ähh Vase, sein können. Ich guckte zu ihm hinüber, weil ich mich beobachtet fühlte. Er stand da und schmunzelte so vor sich hin. Na, vielleicht sah ich ja doch etwas bedürftig aus. Immerhin, kam ich gerade aus dem Garten und war etwas derangiert. Ich grinste zu ihm hinüber und legte die Vase zu meinen anderen Sachen in den Korb. Im Korb vor sich hinklappernd, fuhr ich dann nach Hause. 

Sammelst du auch manchmal Dinge von der Straße auf? Mir geht es übrigens öfter so, dass ich Dinge finde. Einmal, als ich ebenfalls mit dem Rad unterwegs war, fand ich auf der Straße, schon mehrfach von einem Auto überrollt, ein kleines Stofftier. Es litt sehr, auf der vielbefahrenen Straße. Ich musste es einfach aufheben, und legte es in meinen Korb. Nahm es mit nach Hause und badete das Tierchen, indem ich es in die Waschmaschine beförderte. Heraus kam ein kleiner Bär, der sich bei mir immer noch sehr wohl fühlt. Ich fuhr noch öfter durch die Straße und schaute immer wieder, ob ich irgendwo ein “Vermisst-Zettel” finden würde. Aber nie wurde nach der armen Stofftierseele gesucht.

Auf diese Art fällt mir so Manches in die Hand. Nicht alles, möchte ich für mich behalten, Einiges habe ich schon an Andere weitergegeben, die sich auch sehr gefreut haben. Meine Monster haben zwar immer geguckt, warum Mama sich mal wieder bückt, um etwas aufzuheben, aber sie fanden es nie unangenehm. Jetzt, wo sie erwachsen sind, da gehen sie lieber ein Stück voraus oder hintenan. Muss ja nicht sein, dass man mit einer Sachenfinderin gesehen wird. Manchmal, findet aber auch das Monstermädchen Dinge und freut sich dann. Um noch mehr Findesachen, geht es hier. 

Ich guck jetzt mal bei Helga, auf ihrem Blog Holunderblütchen, vorbei. Dort gibt sie uns jeden Freitag eine Plattform, um unsere Blumen zu verlinken. So viele schöne Blümchen sind dort zu finden.

Freitagsblumen und Stadtgeschichten

Kennst du Montbretien?

Das ist ein Schwertlilien Gewächs. Eine Pflanze, die so voller Wärme zu seien scheint. Aber schau doch einfach mal selber. Ich hatte das Gefühl, als ich sie auf dem Markt gesehen habe, dass sie von sich aus strahlen würde. Ich habe mir einen Bund einpacken lassen und habe sie, wie sie sind in die Vase gestellt. Ohne jeden Schnickschnack.

Und weil es gerade so gepasst hat, stehen sie mitten im Sonnenschein auf dem Balkon. Ganz viele Knospen sind noch geschlossen. Ob man die wohl wie Gladiolen besser abbrechen sollte? Ich lass sie mal so stehen und warte ab. 

Stadtgeschichten

Ich war mal wieder in einem Supermarkt. Dabei wollte ich doch viel öfter auf dem Markt einkaufen gehen. Gegenüber an der Kasse, die nicht besetzt ist, stehen drei Männer. Völlig aufgedrehte Mitvierziger. Sie gackern wie die Schulbuben und haben sichtlich Freude. Sie sehen sich einen Schokoriegel nach dem anderen an und tuscheln immer wieder. Eine Verkäuferin läuft an den Dreien vorbei und wird von dem Lautesten angesprochen, so dass es auch auf jeden Fall der ganze Laden mitbekommt. “Jibbt ditt hier auch Vegane Schokolade? Jibbt ditt, ditt überhaupt?” Die Verkäuferin nimmt es gelassen, schließlich sind wir in einem Biosupermarkt. “Natürlich gibt es Vegane Schokolade! Wenn sie mir wohl folgen würden…”

Ich habe meinen Einkauf auf dem Fließband abgelegt. Ich habe nun Zeit, denn vor mir stehen noch zwei Leute und hinter mir steht eine ältere Dame. Ich zücke mein Handy und gucke mal, ob ich irgendwie wichtig war und eine Nachricht bekommen habe. Aus den Augenwinkeln bekomme ich mit, dass die ältere Frau hinter mir anfängt, meinen Einkauf nach vorne zu schieben und den obligatorischen Trenner zwischen unsere Waren schiebt. Weil ihr der Platz scheinbar nicht reicht, schiebt sie meinen Wagen etwas nach vorne. Ich passe nur auf, dass der Wagen nicht in die Hacken der Frau vor mir geschoben wird.

Ich gucke weiter auf mein Handy und die Frau wird unruhig. Es geht ihr wohl nicht schnell genug. Sie schiebt wieder meine Sachen, sowie den Einkaufswagen ein Stück weiter. Jetzt wird es mir aber zu bunt. Der Wagen trift fast die Frau vor mir. Nachher bekomme ich noch den Ärger. “Würden sie es bitte unterlassen, meinen Wagen nach vorne zu schieben!” “Wenn sie nicht so doof dastehen würden, dann hätten hier noch viel mehr Leute Platz. Dann würde das alles zügiger gehen!”, blafft sie mich an. “Ähm, das liegt nicht an der Sortierung auf dem Band, sondern an der Geschwindigkeit des Kassierers.” “Wenn sie ihren Wagen da hinstellen würden, dann könnten die Leute hinter mir auch schon ihre Waren aufs Band legen.” “Haben sie es irgendwie eilig? Möchten sie lieber vor mich? Ich habe Zeit”. “Und wenn sie keine haben, dann frage ich mich, warum sie dann in einem Bioladen einkaufen, hier laufen die Uhren anders!” “Jetzt werden sie mal nicht albern. Für mich ist dieses Thema jetzt beendet!” Sprach sie, zog eine Schnute und starrte in eine andere Richtung.

Mich ärgerte das immer noch und ich konnte nicht anders als noch einmal nachzupieken, als ich am Bezahlen war. Ich habe mit EC Karte bezahlt und als ich meinen Pin eingegeben habe, drehte ich mich noch einmal um, und fragte die alte Dame, ob ich ihr nun schnell genug gewesen sei. “Jetzt hört es sich aber auf! Ich dachte das Thema wäre beendet und nun fangen sie schon wieder damit an!!”, echauffierte sich die Frau. “Das gibt es doch gar nicht…” Ich packte meine Sachen zusammen und ging grinsend aus dem Laden.  

Kennst du auch so ungeduldige Herrschaften? Sind die auch immer so ungehalten in deinem Supermarkt?
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Freitagsblumen von der Straße und eine Entführung!

Auf der Straße aufgelesen

Meine Blumen stammen von unserer Straße. Wilde Möhre, Goldrute, Klee… Halt alles, was ich bei einem wirklich kurzen Spaziergang pflücken konnte. Denn meine Wege sind im Moment etwas kürzer. Davon will ich dir aber erst morgen erzählen.
Die Vasen habe ich zusammen mit Marion in einem netten Laden in Berlin Mitte gefunden, als wir auf Stoffkaufrunde waren. Ein Schnäppchen waren diese rosa Dinger. Dafür im Doppelpack. Sehen doch ganz bezaubernd aus. 

Kaum standen die beiden Vasen auf dem Tisch, strömte ein süßer Duft durch das Zimmer. Unglaublich, wie der Klee duftet. Da ist es kein Wunder, dass die Bienen in unserer Stadt ganz närrisch danach sind. Inzwischen findet man auf vielen Grünstreifen solche Bienenweiden. Während die Autos mit lautem Getöse und stinkenden Abgasen daran vorbei flitzen, schaukeln Schmetterlinge und Bienen von Blüte zu Blüte.

Stadtgeschichte

Während ich ziemlich langsam durch unser Straße laufe, hole ich  eine Mutter mit einem dreijährigen Kind neben sich, und einem Winzling auf den Bauch geschnallt, ein. Die Kleine Prinzessin lümmelt an dem Straßenrand und will scheinbar nicht mehr so richtig mitlaufen. “Ich will ein Eis!”, sie hat wohl meines in der Hand gesehen. “Und ich will nicht weitergehen!” Ziemlich deutlich bockt die kleine Dame, ihre Mutter schaut etwas mürrisch auf den Quälgeist. “Ich will JETZT ein EIS!” Prinzeßchen  wird lauter…

Die Nerven der Mama spannen sich. Man kann es förmlich sehen. “Ich will jetzt, das du nicht mehr Willst! Ich möchte jetzt mit dir einkaufen gehen.” “Ich will aber ein EIS” “Ich will, ich will, ich will…. Ich will jetzt, dasx du nicht mehr willst!!!” Sie kam auf die Nörglerin zu, das Kleine in dem Beutel sah eher leidend auf die Schwester herab. Mama nahm die Prinzessin an die Hand und dann wurde sie zahm. “Darf ich nach dem Einkaufen ein Eis möchten?” Ich musste grinsen, das erinnerte mich an die kleinen Monster vor 20 Jahren…

Blogtour Bella Italia

Dahin möchte ich dich entführen, da gibt es nämlich heute etwas zu gewinnen. Astrid und Silvia haben die Blogtour ins Leben gerufen, um uns durch Italien zu begleiten. An diesem Freitag bin ich dran. Allerdings solltest du dazu kurzer Hand in mein Lesezimmer umziehen…
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