Immer wieder sollte man sich an Dinge herantrauen, die man noch nie gemacht hat, oder? Bei mir sind es zum Beispiel Biesen. Biesen, sind kleine Falten die man auf der rechten Seite der Kleidung als schmückende Elemente einnäht oder in meinem Fall strickt.

Biesensocken
Es gibt eine Designerin, Ducathi, die hat sich diese Art von Socken ausgedacht. Bei ihr heißen diese Socken One Love Socks. Als ich die gesehen habe, war ich ganz hin und weg und wollte so ähnliche Socken stricken. Biesen, stehen bei mir wie gesagt immer noch auf der will-do-Liste. Kann ja auch nicht so schwer sein, dachte ich mir. In einem alten Buch habe ich auch eine Anleitung für gestrickte Biesen gefunden.

Die kleinen Falten sind aus Wollresten gestrickt, Fünf Reihen und dann werden die rechten Maschen mit den innen liegenden Bögen der Maschen zusammengestrickt. Ich weiß, das hört sich jetzt etwas kompliziert an. Ist es aber nicht, nur ein bisschen tricky. Wenn man den Bogen raus hat, dann klappt das ganz einfach.

Danach kann man die Socken stricken wie man möchte. Ich habe eine Babyblaue Sockenwolle im Stash gehabt die sehr schön mit den bunten Wollresten zusammenpasst. Es ist keine besondere Wolle. Einfache Schurwolle mit Polyester in der üblichen Mischung von Schachenmayr, die es so wahrscheinlich gar nicht mehr geben wird.

Für die Ferse habe ich eine Bumerangferse gewählt. Ich stricke sie nun mal super gerne und muss wirklich nicht mehr darüber nachdenken, wie ich sie arbeiten soll. Das kann ich wirklich schon im Schlaf. Für alle anderen empfehle ich einfach mal im Netz zu suchen oder hier bei Addi zu gucken. Anfängertauglich, wird behauptet.

Das wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich Biesen gestrickt habe. Jetzt kann ich es und es macht Spaß, wenn man den Bogen raus hat. Ich schlage gleich mal die nächsten Socken an …
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