Seite wählen

Feuer {Samstagsplausch 31-22}

30.07.2022 | Samstagsplausch

Wenn du jetzt glaubst, dass ich von den Bränden rund um Berlin schreibe, dann muss ich dich enttäuschen. Natürlich machen mich die Feuer ängstlich und nervös. Es brennen Flächen, die unglaublich groß sind. Und es verbrennen Wälder die wichtig sind, für uns, für die Tiere und die Umwelt überhaupt. Es regnet einfach zu wenig. Und es ist heißer als es gut ist. Aber das muss ich ja niemandem mehr erzählen. Eigentlich weiß es längst jeder.

Meine Feuer

Es geht heute um mein eigenes Feuer. Es brennt nur noch auf kleiner Flamme. Nach all dem was ich bisher durch habe, ist es nun so zusammen geschrumpft, dass im Grunde eine kleine Windböe reicht es auszublasen. Ich muss auf mich aufpassen, dass weiß ich selber sehr genau. Doch wie soll das gehen? Der Kerl braucht mich, auf der Station fallen die Kollegen gerade reihenweise aus, weil das große C sich mit schnellen Schritten ausbreitet. Immer wieder bekommen wir zudem Patienten, die sich mit dem Keim infiziert haben und ganz nebenbei auch noch Herzbeschwerden, Durchfälle oder sonstige Katastrophen haben. Dann heißt es wieder die ganze Station umkrempeln, Isolationszimmer schaffen. Obendrein ist es warm, sehr warm auf unserer Station. Eine Klimaanlage gibt es nicht. Uns läuft der Schweiß nicht nur den Rücken runter, sondern tropft von der Stirn in die FFP 2 Maske. Durchtränkt das Material und macht es durchlässig. Keine schöne Situation.

Und dann hört man in den Nachrichten, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Fachkräfte die unter den derzeitigen Bedingungen bestimmt wahnsinnig gerne im Krankenhaus anfangen wollen zu arbeiten. Mit dem Gehalt, dass uns am Ende ausgezahlt wird, kann man sich kaum noch eine ordentliche Wohnung leisten. Wenn man sie überhaupt bekommt. Denn bezahlbare Wohnungen sind spärlich gesät. Ach ich mag einfach nicht mehr darüber nachdenken. Ich habe ja nur noch ein paar Jahre, bis ich all das hinter mir lassen kann…

Frust oder verbrannte Seele

Du merkst. Ich bin gefrustet. Mein Feuer ist gerade klein. Sehr klein. Wenn ich zu Hause bin, falle ich in ein kleines Loch und mag mich nicht bewegen. Am liebsten würde ich mich einigeln. Ich kenne diese Symptome und weiß, was da auf mich zurollt. Ich will das aber nicht. Kann mich aber trotzdem nicht anfeuern und mich aufs Rad setzen, raus fahren, das Leben genießen. Immer wieder gerate ich ins Grübeln. Immer wieder flüchte ich mich in vorgetäuschte Fröhlichkeit, die mir dann noch mehr zusetzen.

Ich kremple heute wieder die Ärmel hoch. Es ist Samstag. Ich hoffe es wird nicht ganz so anstrengend, wie es die anderen Tage war. Eine ausgelastete Station, viele Pflegefälle, einige Demente mit nur zwei Vollkräften, einer Pflegeschülerin und einem Helferlein zu betreuen, ist ein hartes Stück Arbeit. Und wenn ich nachher nach Hause komme, wird der Kerl fragen, wie mein Tag war. „Gut“ werde ich sagen…

Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


27 Kommentare

  1. Manu

    Hallo Andrea,
    man ist einfach nur traurig über diese Lage wenn man bei Dir liest – und fühlt sich machtlos! Ich wünsch‘ Dir dass es besser wird und Du wieder viel Energie bekommst um das alles auszuhalten.
    Lass es Dir gut gehen und hab‘ eine hoffentlich freundliche Woche
    Liebe Grüße
    Manu

    Antworten
  2. Britta

    Liebe Andrea, ich weiß genau was du meinst. Auch mein Feuer brennt ganz klein. Ich arbeite in Betreuung einer Grundschule. Die Ferien sind fast zu Ende, der Dienstplan muss dringend erstellt werden, aber mit welchem Personal ? Niemand will für so wenig Geld, diese Arbeit machen. Auch hier reicht das Geld , geradso für die Wohnung und den Kühlschrank, sage ich immer. Am liebsten würde ich hinschmeissen. Aber wovon dann leben ? – Fühle dich gedrückt.

    Liebe Grüße
    Britta

    Antworten
  3. conny

    Liebe Andrea,
    wenn der Akku leer ist, muss er wieder aufgeladen werden.
    Ich empfehle als erstes eine Auszeit für mindestens drei Wochen nennt sich „Gelber Schein“ dann Verhandlungen mit der Krankenkasse aufnehmen , Reha beantragen und auch wahrnehmen wenn sie dann bewilligt wird. Noch bist du rehafähig. In der Reha wirst du viele Menschen treffen, die in der gleichen Situation sind.
    In der Reha wird alles weitere entschieden , Erwerbsminderungsrente, Arbeitsplatzwechsel usw.
    Hilfe annehmen lernen, ist auch wichtig.
    Keine Angst vor dem Papierkram.
    Vieles geht heute online.
    Ich wünsche dir viel Kraft und das du bald wieder fröhlich und gesund bist.
    Liebe Grüße von Conny

    Antworten
  4. Claudia

    Liebe Andrea,
    dein Beitrag hat mich tief berührt. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe, das du ganz schnell aus diesem Tief rauskommst. Es ist eine Schande, wie man als Mitarbeiter mittlerweile verheizt wird. Am Freitag habe ich im Radio einen Beitrag über die Zustände in der Uniklinik Giessen gehört. Hier herrscht derzeit ein Höchststand an krankheitsbedingten Ausfällen, deshalb hat man beschlossen auch positiv auf Corona getestete Beschäftigte weiterhin in der Patientenversorgung einzusetzen. Die Mitarbeiter müssen sich aber selbst arbeitsfähig fühlen und ständig eine FFP2-Maske tragen. Man mag sich nicht vorstellen, wo das Ganze noch hinführt. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute, lass dich nicht überrollen.
    Dicke Drückung Claudia

    Antworten
  5. Marion

    Liebe Andrea, ich bin stille Leserin, aber heute möchte ich mich doch mal zu Wort melden und dir sagen, dass mir dein Blogeintrag die Tränen in die Augen getrieben hat. Ich kenne dich nicht, nur die Seite, die du in deinem Blog zeigst – aber doch bin ich gerade so voller Mitgefühl, dass es mir die Kehle zuschnürt. Glaube mir, dass deine LeserInnen Anteil nehmen, auch wenn Hilfe durch uns leider nicht möglich ist. Bitte pass auf dich auf und ziehe die Notbremse. JedeR ist ersetzbar, auch wenn man es vielleicht nicht glauben mag. Zieh dich raus aus dieser Situation, so schnell es geht – du bist wichtig, dein Kerl ist wichtig und das wars erstmal – wenn mehr nicht geht, dann ist das so. Herzliche Grüße aus Berlin-Wilmersdorf (falls du mal einen Kaffee trinken magst Nähe Rüdi, melde dich gerne!), Marion

    Antworten
  6. Tina

    MÄÄÄÄÄÄÄÄÄDDEEEELLLLLLziehe bitte die
    Notbremse. Du schreibst, das du weißt auf was du zurollst, dann weißst du auch das es um so schwerer wird, je tiefer du im Loch gelandet bist,
    Durchhalten um jeden Preis hilft der Station nicht, hilft dem Kerl nicht und du gehst daran zugrunde !
    Bitte paß auf dich auf !

    LG, Tina

    Antworten
  7. karola

    ganz kurz: manchmal müssen wir die Notbremse ziehen- damit wir nicht mitten ins Feuer fahren und verbrennen.
    um unser willen und derer, die wir lieben und die uns ganz nahe stehen….
    funktionieren ist das eine Prioritäten setzen das andere selbsfürsorge heisst nicht ich lass Kollegen im stich

    sei umarmt und behütet
    karola

    Antworten
  8. Burglind

    Liebe Andrea,

    ich kann Dich so gut verstehen, wenn irgendwann der Punkt kommt wo man sein Leben überdenken muss. Mach ich so weiter oder ändere ich etwas. Mir ging es so Anfang des Jahres. Ich war ausgebrannt, hatte zu nichts mehr Lust und machte es meinem Schatz auch nicht gerade leicht mit meinen Launen. Inzwischen 28 Jahre im Gesundheitsdienst, zwar nicht in der Pflege aber auch nicht weniger anstrengend. Kaum noch Personal, unbesetzte Stellen und alles mit auffangen? Meine Lösung habe ich gefunden. Ich gehe im Dezember in Altersteilzeit (2 oder 3 Tage Vollzeit – 4 oder 5 Tage frei) für 3 Jahre und dann mit 63 Jahren in Vorruhestand. Seitdem ich dies entschieden habe geht es mir wieder soweit gut. Ich habe ein Ziel und freue mich darauf und bin wieder im Leben angekommen.

    Liebe Grüße und pass auf Dich auf.
    Deine Burgi

    Antworten
  9. illy

    Ach ach… den Akku aufladen tut soo not… Aber wo und wie, das ist die große Frage…
    Ich lasse Dir liebe Grüße da und wünsche Dir ein erholsames Wochenende

    Liebe Grüße
    illy

    Antworten
  10. Nora

    liebe andrea, ein guter bekannter arzt, hat am tiefsten punkt meines lebens zu mir gesagt… trenne, löse dich von allem, was dich kaputt macht! und das sofort!
    es ist leichter gesagt als getan, aber ich habe es befolgt… und überlebt, neue kraft gesammelt, meine einstellung überdacht!
    du klingst nicht gut!!! manche würden es ein hilferuf nennen, dem man folgen muß! mach was bitte! geht in krankenstand, kündige, was auch immer, du mußt diesen trott unterbrechen! jetzt gehts nur um dich, nicht um das alles rundherum. wenn du glücklich, voller kraft, elan, energie bist, kannst es auch weitergeben. sonst gehst zu grunde…

    Antworten
  11. Regula

    Auf apolut zu finden: „Es ist fünf nach Zwölf im Krankenhaus“ von Hermann Ploppa.

    Antworten
  12. Ivonne

    Liebe Andrea,
    Sehr beklommen bin ich nach dem Lesen deines Plausches. Ich kann mir vorstellen, wie müde du bist, körperlich und mental. Nichts kann ich sagen oder schreiben, dass dir wirklich helfen könnte.
    Pass gut auf dich und auf das kleine Feuer in dir auf. Suche Entspannung in jeder Minute, die sich anbietet.
    Aus der ferne drücke ich dich fest.
    Liebe Grüße
    Ivonne

    Antworten
  13. Angelika Richardt

    Liebe Andrea,
    lieben Gruß von einer Kollegin, die dich so gut versteht! Ich hoffe, du findest Raum für dich, um aufzutanken! Ich bewundere dich für das, was du alles so neben deinem Job schaffst!
    Ich wünsche dir, das keiner in deinem Frei anruft und du einspringen musst…
    Lieben Gruß
    Geli

    Antworten
  14. Karin Be

    Ach Andrea, ich mag dich gerade ganz fest in die Arme nehmen!
    Als ich im vergangenen Sommer meinen Antrag stellte, vorzeitig in den Ruhestand versetzt zu werden, wusste ich nicht welche Welle da privat auf mich zukommt. Die Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, nicht nur durch das C-V, war beklemmend, trotz der Mühe aller auf den Stationen, die PatientInnen nicht zu kurz kommen zu lassen. Ich hoffe nur, der Vater folgt der Mutter nicht allzu schnell, damit ich selbst erst wieder auf die Beine komme.
    Die Daumen sind gedrückt, dass du am Wochenende doch noch Muße und Zeit für dich zum Akkuaufladen findest.
    Viele liebe Grüße,
    Karin

    Antworten
  15. Agnes

    Hallo Andrea,
    ja, wenn man über die täglichen Situationen und Gegebenheiten nachdenkt, sei es seine eigene oder die der Menschen, mit denen man täglich zu tun hat, dann kann man verzweifeln. Der „kleine Mann“ hält die Maschine Deutschland am Laufen, aber es wird ihm nicht gedankt. Entlastungen will Herr Lindner bringen, wie ich gestern in der Zeitung gelesen habe. Aber merklich entlastet werden nur die sehr hohen Einkommen, für den Pfleger oder die alleinerziehende Mutter oder den im Niedriglohnsektor arbeitenden Flüchtling bringt es nichts oder nur sehr sehr wenig. Es ist hoffnungslos auf Veränderungen zu warten. Die Linke hat kaum Stimmen bekommen, dafür müssen wir uns jetzt von der FDP unterworfen lassen, die nur für die Oberschicht die Gesetze macht.

    Antworten
  16. Andrea/ die Zitronenfalterin

    Oh, liebe Andrea, fühle dich ganz lieb und feste gedrückt von mir. Du und Deine Kolleg*innen tun so enorm wichtige Arbeit, die immer noch viel zu gering geschätzt und entlohnt wird. Zum Haare raufen! Ja, das große C. rollt auf uns zu und in der Stadt liegen sich die Leute auf dem Weinfest in den Armen. Vielleicht hilft es, wenn man einfach die Augen verschließt?
    Mich belastet auch die Situation in der Ukraine sehr. Unfassbar, was da geschieht. Meine Eltern haben mir immer so eindrücklich von ihren Erfahrungen als Kinder in Krieg und Vertreibung erzählt, dass es mir ständig durch Mark und Bein geht. Nein, auch da hilft es nicht, die Augen einfach zuzumachen…
    Einen ganz festen Drücke und herzliche Grüße
    von Andrea

    Antworten
  17. Catrin

    Liebe Andrea, was für ein Samstagsplausch von dir, aber ich kann dich so gut verstehen. Mir geht es ähnlich und besonders spricht mich die „vorgetäuschte Fröhlichkeit“ an. Auch das kann ich so gut nachempfinden. Wir erleben gerade auch schwierige Zeiten, unsere Jüngste als Studierende mit einem kleinen Nebeneinkommen und das alles bei der Preisentwicklung. Sie selbst ist mit der Situation überfordert, dass sie ohne Unterstützung der Eltern nicht leben kann. Wir geraten allmählich an unsere finanziellen Grenzen und sehen, dass sich nichts in die andere Richtung ändert, es eher noch schlimmer wird. Das Grübeln und Gedankenkarussell kann ich da auch nicht abstellen. Oft möchte ich mich auch verkriechen, obwohl ich ja weiß, dass es mich nicht weiterbringt. Ich genieße deshalb tatsächlich gerade diesen Sommer in der Villa, das lenkt mich ein wenig ab. Die Zeiten mit der Enkelin, die ihre Ferien tageweise bei mir verbringt, all das bekommt mir gut. Ich mag noch nicht an den tristen Herbst denken und auch dieses blöde C. nervt mich gewaltig, weil es sich wieder mehr und mehr verbreitet. Das alles braucht die Welt doch nicht und ich erst recht nicht.
    Ich wünsche dir, dass du etwas Ruhe findest und deine Flamme wieder voll auflodern kann. Vor allem sollten wir lernen, auch mal zu sagen: „mein Tag war nicht so gut“ oder „mir geht es nicht so gut heute“, das bekomme ich auch noch nicht wirklich hin. 🙁
    Liebe Grüße, Catrin.

    Antworten
  18. Astridka

    Ach Andrea, ich erlebe das, was du über deine Arbeit schreibst, ja gerade von der anderen Seite her…Bitte höre auf deine inneren Stimmen! ( Ich hab es jetzt auch tun müssen ).
    Drück dich!
    ❤️lich
    Astrid

    Antworten
  19. Bienenelfen

    Ja liebe Andrea ich bin auch entsetzt was aus unserem ganzen Krankensystem geworden ist….da gibt es jetzt Investoren die Praxen aufkaufen und Gewinn damit machen, Angestellte die die Arbeit machen und nicht anständig bezahlt werden und viel zu wenige Angestellte sind es sowieso…so wie Du das schilderst kann man einfach nur verzweifeln so gerne man in diesem Beruf arbeitet aber ohne anständige Bezahlung und die nötige Anzahl an Kräften wird das nichts werden….

    Traurige Grüße
    Kerstin und Helga

    Antworten
  20. nic

    Liebe Andrea, ich wúnsche Dir Kraft, viel Kraft, und Ablenkung die Dir guttut sowie jemanden, mit dem/r Du dich aussprechen kannst. GLG nic

    Antworten
  21. Nicole von Hexen und Prinzessinnen

    Hallo Andrea, da bin ich heute auch wieder mal dabei und dann lese ich so einen Beitrag. Ich hoffe, du überstehst die Zeit und es ändert sich bald was im Gesundheitswesen. Das ist echt übel und dann noch das doofe C., das anscheinend in großen Schritten zurückkommt.
    Ich wünsche dir trotzdem ein schönes Wochenende und hoffe, du kannst es zumindest ein wenig genießen.
    LG Nicole

    Antworten
  22. Lydia

    Liebe Andrea,
    oh, das hört sich nicht gut an. Pass‘ gut auf dich auf und sorge für dich, denn andere werden es meistens nicht tun. Ich finde es gut, dass du es hier offen beschreibst.
    Ich arbeite im pädagogischen Bereich und auch dort ist es oft zum Haareraufen. Und die Ideen zur Lösung entbehren oft jeder Kenntnis der Situation in den Einrichtungen.
    Ich wünsche dir ein wachsendes Feuer und viele Momente für dich zum Kraft schöpfen.
    Liebe Grüße aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
    Lydia

    Antworten
  23. Regula

    Hallo Andrea, leider kann ich dich nicht trösten. Vermutlich muss es noch schlimmer kommen, bevor die Menschen laut protestieren (das brauch Kraft, die keine(r hat), damit die Politik reagiert. Aber solange alle weiterzappeln … Zieh den Stecker, bevor es zu spät ist.

    Ich wünsche dir, dass dein Tag ein guter wird. Herzlich grüsst

    Regula

    Antworten
  24. Uschi

    Alarm alarm es brennt an so vielen Ecken. In ganz vielen Bereichen läuft was schief. Was so nett mit „Fachkräftemangel“ umschrieben wird ist in Wahrheit die Tatsache das kaum noch jemand wirklich hart arbeiten will. Meiner Meinung nach läuft etwas ganz schief in unserem System. Berufe wie Deiner sollten viel besser bezahlt werden. Denn diese Jobs sind wichtig, und je älter unsere Bevölkerung wird umso wichtiger werden diese.

    Das Grosse C wie Du es nennst ist da doch nur die Spitze des Eisberges, den wir alle viel zu lange nicht sehen wollten.

    Die Leidtragenden sind Leute wie Du, die momentan beinahe „Verheizt“ werden, arbeiten bis zum gehtnichtmehr … und dann?

    Liebe Andrea, bitte halte durch, die Zeiten werden auch wieder besser. Die Sommerhitze wird bald vorbei sein und dann ist Dein Täglicher Arbeitsalltag vielleicht etwas erträglicher. Ich wünsche Dir alles Gute und Du und Deine Kollegen haben meinen vollsten Respekt !

    Antworten
  25. nina. aka wippsteerts

    An so vielen Stellen fehlt es und auch aus C Gründen. Ich kann einfach nicht verstehen, dass da von einer zukünftigen Herbstwelle gesprochen wird, aber gerade jetzt keine Maskenpflicht besteht. Das wäre doch eine Kleinigkeit. (HaHa, ich weiß) Es würde viellleicht ein paar weniger ausfallen lassen.
    Das Du das Gefühl hast, nicht ausfallen zu dürfen, ist nobel, aber ich weiß nicht, ob Du es auf alle DEINE Kosten dann noch lange bringen kannst. Die Zeit und die Umstände in denen wir gerade leben, sind ja auch nicht gerade aufbauend. Ein Patentrezept gibt es ja leider sowieso nicht. Ich hoffe sehr, Du findest trotzdem Wege. (übrigens weiß ich von einer Bekannten, dass dem Pflege und Krankenschwester Beruf reihenweise die Leute wegrennen, in den Bereich Kindergarten, Betreuung … ihnen ist egal, wenn sie weniger verdienen, nur so arbeiten wollen sie nicht mehr)
    Ich hoffe, Deine Schicht wird nicht zu heftig und Du kannst Dich noch mal aufs Rad schwingen und die Beine draußen baumeln lassen. Das scheint Dir immer gut zu tun
    Fühl Dich gedrückt und liebe Grüsse
    Nina

    Antworten
  26. Heidrun ⛱

    Du siehst mich händeringend nicken…

    …liebe Grüßle von Heidrun

    Antworten
  27. Trillian

    Liebe Andrea,
    im Moment erlebe ich den Fachkräftemangel auf der anderen Seite mit. Zwei Pfleger auf einer Station von 15 Personen. Wie soll das gehen? Ich bin entsetzt, dass in den letzten Jahren so wenig gelernt wurde. Ihr seid überlastet und die Kranken und Pflegebedürftigen aufgeschmissen. Halte durch und denk an deinen schönen Radtouren.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.