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Wir können nicht von der Zweisamkeit lassen. So daran gewöhnt, genießen wir es inzwischen schon richtig. Im Grunde sind wir schon auf Entzug, wenn der eine mal arbeiten gehen muss oder sich auch nur mit Freunden trifft.

Zweisamkeit auf dem Tisch, Zwei Espressotassen

Diese Woche waren wir mal wieder, um nicht zu sagen, dass erste Mal nach Monaten, in einem Restaurant essen. Der Vorteil, wenn man zu denen gehört, die den Keim aus nächster Nähe kennen gelernt haben. Dazu noch die “zweite” Impfung und schon darf man auch in dem Laden sitzen. Lustig war nur, dass die Bedienung sämtliche Tische und Stühle vor den Laden getragen haben. Der Grund war uns erst auf dem Weg nach Hause ersichtlich. Es stand nämlich auch ein Fernseher auf der Terrasse. Klar… Fußball. Die Deutschen haben sich den Ungarn gestellt.

Ich habe dieses Spiel zum Glück dann nicht ansehen müssen. Kurz nach dem Anpfiff musste ich nämlich zum Dienst und den Kerl alleine auf dem Sofa dem Desaster aus,setzen.  Meine Freundin schrieb dann noch ein paar Mal mit dem Kerl hin und her. Die Enttäuschung über ein nicht besonderes Spiel war aus jedem Wort heraus zu lesen. Ich saß derweil und habe während der Übergabe immer wieder einen Blick auf den Liveticker geworfen. …

Koch vertauscht

Noch mal zurück zu unserer Zweisamkeit in dem Restaurant. Wir hatten also den ganzen großen Laden für uns alleine. Wir hätten tanzen können,  ohne uns die Knie anzuschlagen. Stattdessen haben wir auf unser Essen gewartet. Wir hatten Zeit, der Koch wohl auch. Und er kocht dazu nicht mehr so gut wie vor einem Jahr. Ob es wohl immer noch der selbe ist? Ich kann mir vorstellen, dass es den Originalen nicht mehr gibt. Denn das Essen hat nicht mehr so gut geschmeckt wie früher. Hast du auch so eine Erfahrung gemacht?

Wenn ich mir nicht die Nächte um die Ohren schlage, dann lese ich im Moment sehr viel. Ich habe zu Zeit wirklich schöne Bücher am Start. Sehr gut gefallen hat mir das Buch über Astrid Lindgren. Zwei andere Bücher habe ich auch schon fertig gelesen und die Rezensionen müssen nur noch einmal überarbeitet werden.
Auch habe ich endlich den 12tel Blick vom Mai veröffentlicht. An dem zweiten Teil zum Reichstag arbeite ich gerade. Ich kann nur immer wieder mit Hochachtung zu Astrid rüber schauen, wie gut sie immer ihre Frauenportraits recherchiert. Hut ab!

Ich kümmere mich jetzt wieder um unsere Zweisamkeit. Und was wirst du heute in Angriff nehmen?

Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen

(Vincent van Gogh)

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