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Ja das bin ich, voller Dankbarkeit, weil mein Kerl so gut versorgt wird. Die Letzte Woche war noch mal extrem anstrengend und ich hatte Tage, an denen ich wieder mit tränennassen Augen zu meinem Kerl unterwegs war. Aber immer wieder traf ich auf Menschen die mich entweder virtuell oder in echt in den Arm nahmen. Und dann kamen auch noch liebe Nachrichten, entweder mit der Post oder via Email. Und meistens fühlte ich mich nach den Umarmungen einfach nur noch gut.

Dankbarkeit

Der Kerl machte natürlich immer wieder zwei Schritte vor, um dann noch einmal ein kleines bisschen nach hinten zu treten. Doch seit dem Heiligen Abend geht es mit größeren Schritten vorwärts. Er durfte die Intensivstation verlassen. Noch ein bisschen mehr Dankbarkeit würde ich empfinden, wenn ich ihn endlich wieder bei uns zu Hause hätte. Vielleicht muss ich auch nicht mehr so lange darauf warten, weil sich der Kerl Mühe gibt.

Mein Monstermädchen hat die Feiertage bei mir übernachtet, so war ich auch nicht alleine und auch der Monsterjunge war am Heiligen Abend bei uns. Wir haben uns ein kleines Weihnachtsfest gemacht. Den Kerl haben wir uns als Videogast dazu geholt. Auch mal eine andere Erfahrung. Was habe ich für tolle Monster!
Von unserem Festmahl habe ich ihm dann gestern eine Portion vorbei gebracht. Ach war das schön, als ich mit ihm schon wieder richtig reden konnte, so von Angesicht zu Angesicht. Danach habe ich die Schwiegermutter zu einem ausgedehnten Spaziergang getroffen. Auch eine neue Weihnachtserfahrung. Denn sonst lümmeln wir am ersten Feiertag zu Hause herum und machen einfach gar nichts. So waren wir Beide, die SchwieMu wie auch ich, dankbar über unsere Erfahrungen zu sprechen.

Weihnachten dieses Jahr war sowieso sehr seltsam. So viele Geschenke habe ich nur online bestellt. Das habe ich noch nie gemacht. Das Einkaufen der Lebensmittel, verlief auch so entspannt wie nie. Die Menschen in meinem Bezirk sind recht zurückhaltend. Aber Abstand halten bleibt ein Problem. Vor allem junge Menschen sehen es nicht ein, wenn man zu dritt neben einander läuft, einem einzelnen Spaziergänger Platz zu machen. Dabei sollten auch sie Dankbarkeit verspüren, das sie noch Gesund sind… (ich habe besseres zu tun, als mich aufzuregen!)

Ich weiß, auch bei dir waren diese Weihnachten seltsam und anders. Aber wir können wirklich Dankbar sein, denn im Grunde geht es uns gut. Ein Dach über dem Kopf, fleißendes Wasser und meistens funktioniert auch unsere Heizung.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

(Francis Bacon)

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