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Ich habe heute einen freien Tag

Ist denn heute schon wieder der 12.? Ich habe einen freien Tag und schaue ganz erstaunt in meinen, noch jungfräulichen, Kalender. Tatsächlich, ich habe frei und wirklich gar nichts vor! Aber der Zwölfte heißt auch 12 Bilder vom 12. Na dann fange ich mal mit meinem Kalender an…

Dazu brauche ich wie immer, erst einmal einen Kaffee. Meine Freundin Magda hatte sich letztens einen tollen Kaffee bestellt. Ein wenig neidisch hatte ich ebenfalls damit geliebäugelt. Aber ich habe mir doch gerade erst einen guten Kaffee in einer Berliner Kaffeerösterei gekauft. Der schmeckt auch sehr gut. Auf das Angebot kann ich ja noch ein anderes Mal eingehen.

Wie gesagt, ich habe einen freien Tag und genieße gerade, dass ich keine Pläne gemacht habe. So kann ich mich meinem neuen Projekt widmen, das wir in unserer kleinen Schlemmerstrickrunde zu einem privaten KAL gemacht haben. Meine anderen Ufo’s dürfen dann wohl noch ein bisschen warten.

Und dann klingelt es auch noch. Ich bin noch im Schlafanzug und hatte bisher auch nicht die Ambitionen mich anzuziehen. Wer das wohl sein könnte? Juhu, ich habe Buchpost bekommen. Na, wenn da nicht der Tag gerettet ist.

Über meine Strickerei hätte ich fast vergessen, dass ich doch noch einen Termin habe. Der Vater bekommt zur Zeit einmal am Tag eine Spritze. Selber mag er sich die nicht verpassen. Seine Tochter macht das doch beruflich, da kann die doch täglich vorbei schauen. Freier Tag hin oder her…

Ich verbinde die Pflicht dann noch mit einem kleinen Spaziergang. Ein bisschen frische Luft an einem freien Tag, kann doch nicht so schlecht sein. Und siehe da, es kommt sogar ein bisschen die Sonne heraus. Hat sich doch schon gelohnt.

Beim Hofladen bei uns um die Ecke habe ich mir noch mein Mittagessen eingekauft. Eine rote Beete, zwei Petersilienwurzeln, eine Pastinake und zwei Möhren. Alles klein geschnitten, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian und Knoblauch vermengt. Das ganze für 20-30 Minuten in den Ofen. Wer mag, wirft noch ein bisschen Schafskäse nach der Hälfte der Zeit drüber. Dann wird das Ofengemüse einfach mit etwas Brot heiß gegessen. Schmeckt aber auch kalt ganz lecker.

Ich stricke nach dem Essen wieder ein paar Reihen. Der Kerl kommt nach Hause und hat etwas hinter seinem Rücken verborgen. Er dachte sich wohl, er müsse mir eine kleine Aufmunterung mitbringen. Er war in einem besonderen Schokoladenladen. Da war ich schon lange nicht mehr. Seine Mitbringsel lassen mein Herz höher schlagen. Feine Schokolade mit Kaffeegeschmack. Hmmmm….

Das Ergebnis der heutigen Strickens kann sich sehen lassen. Auch wenn ich mich selber immer wieder unterbrochen habe. Das Muster fordert mich etwas. Aber mit logischem Denken, komme ich den Geheimnissen schnell auf die Spur.

Aber ein freier Tag heißt auch, dass die Katzen ihre Streicheleinheiten einfordern. Und das kann schon mal dazu führen, dass der Stuhl für uns beide etwas eng wird. Lässt sich aber sehr gut lösen, wenn das Felltier einfach aufgrund ihres super glatten Fells, vom Polster gleitet.

Wo ich gerade den Rechner aufgeklappt habe, kann ich auch an der Rezension zu dem neuen Wollbuch schreiben. Die kannst du dann morgen, hier auf dem Blog lesen.

Die Fellnasen melden, dass sie kurz vor dem Hungertod stehen würden. Die Armen. Jeden Morgen und Abend das selbe. Ach je, jetzt war auch noch der Container alle. Zum Glück lag schon Nachschub daneben. Da kann man sich schnell noch eine oder zwei Kugeln extra heraus mopsen.

So sieht ein freier Tag aus, an dem ich nichts vorhatte. Ich habe es mal genossen, keine Verpflichtungen zu haben. Meine 12 Bilder gehen wieder zu Draußen nur Kännchen

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