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Loslassen, ein schwieriges Thema

Loslassen, ist wirklich schwer. Es gibt so vieles, was man eigentlich abstreifen könnte. Sich aus den alten Spuren heraus bewegen könnte. Und doch fesselt uns etwas an das, was uns eigentlich gar nicht gut tut. Wir kämpfen mit den Umständen und reden uns ständig ein, dass das Loslassen eben dieses Widerlichen nicht Bekömmlichen, uns viel zu sehr verletzen würde. Dabei merken wir gar nicht, wie sehr uns dieser Umstand in eine Sackgasse laufen lässt, sollten wir noch laufen können. Meistens sind wir so festgefahren, dass es vielleicht nur noch der Blick der Freundin ist, der wahrnimmt, wie schlecht es uns geht.

Aber wie kann man dann das loslassen, was uns schadet? Wie soll man sich von den Dingen befreien? Da braucht es schon etwas Mut. Hast du schon einmal eine Freundschaft gekappt, weil dein gegenüber dir nicht mehr gut getan hat? Bei der einen oder anderen Bloggerin, habe ich solche Berichte schon einmal gelesen. Sie fühlten sich dann befreit, gelöst und entspannt. Plötzlich kann man wieder aufatmen. Sich wieder ungezwungen bewegen, ohne Rücksicht auf das Befinden der Anderen. Der Weg dahin, ist aber wie gesagt, nicht einfach.

Wir haben es gerade ausprobiert. Ich habe ein bisschen meiner ollen Pelle abgestreift und kann nun wieder mit den Zehen wackeln. Gleichzeitig haben drei meiner Freundinnen mitgezogen und ebenfalls etwas hinter sich gelassen, so dass wir uns erleichtert fühlten. Ganz entspannt, haben wir zusammen gesessen und dummes Zeug erzählt. Der sonst immer strenge Zeigefinger, war uns total egal. Ach, kann das Leben schön sein, wenn man wieder atmen kann!

Und sonst

Leider habe ich am Montag unser Schlemmerstricktreffen verpassen müssen. Aber ein nicht aufschiebbarer Termin warf einen Schatten auf mein sonst wieder sonniges Gemüt. Die Mädels hatten es aber auch ohne mich schön. Beim nächsten mal bekomme ich bestimmt auch wieder etwas von den Leckereien ab, die die Mädels immer zaubern. (und zaubern können sie, das sag ich dir!)
Die ganze Woche musste ich wieder sehr früh aufstehen. Eigentlich wollte ich heute endlich mal ausschlafen, aber dieser blöde Rhythmus ließ es nicht zu. Ich mache dann mal Frühstück. Der Teig für die Brötchen geht schon. Am Dienstag habe ich mich mit den oben erwähnten, befreiten Frauen getroffen (nicht die Schlemmerstrickerinnen!) und es war entspannt und lustig wie noch nie. Den Mittwoch strampelte ich im Regen nach Hause, denn das Wetter schlug um. Regen kann aber auch mal sehr schön sein. Nach dem Dienst am Donnerstag entführte mich der Kerl zu unserem Lieblings-Vietnamesen und gestern, ließ ich mal alles andere los und traf mich auf ein Entspannungseis mit meiner Freundin Magda. Nur eine halbe Stunde oder so, aber es tat ungemein gut.
Das Lesezimmer wurde auch mal wieder mit Rezensionen bestückt. Ein Buch hat sich wie immer dazwischen gemogelt, aber das ist toll. Bald bin ich damit durch.

Zum Thema Loslassen kommt noch eines dazu! Wieder habe ich ein Teststrick angefangen. Dabei will ich am liebsten ganz vorne als Erste mitstricken. Fehler suchen, macht mir einfach Spaß. Aber dieses Mal werde ich mich absolut zurück halten. Der Pulli muss erst im Oktober fertig sein. Da habe ich noch ein bisschen Zeit und muss nicht dauernd ribbeln.

So nun du! Was lässt du los? Hast du Erfahrungen im Loslassen?

Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht

(Erich Fried)

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