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Rund um Berlin

Diese Woche war ich mit dem Monstermädchen rund um Berlin unterwegs. Ich habe Urlaub und hatte dir schon erzählt, dass wir nicht das machen können, was wir uns vorgestellt haben. So haben wir lange hin und her überlegt und am Ende kam heraus, dass wir es uns einfach machen. Wir fuhren am Montag nach Potsdam und starteten dort unsere Rundreise mit dem Fahrrad. Es sollten jeden Tag ca 80 Kilometer rund um Berlin werden. 66 Seen wollten wir abklappern. Wir haben uns einen passenden Reiseführer gekauft und nicht damit gerechnet, dass ein Reiseführer zum wandern, nicht passend für das Fahrrad ist. Was alles auf dieser Tour geschah, was wir erlebt haben, dass werde ich dir nächste Woche berichten. Das wird mein Monatsmotto im August: Summer Stories.

Schön war es, dass ich immer in meinem eigenen Bett schlafen konnte. Die Satteltaschen wurden immer schmaler, weil wir erst im Laufe unserer Tour tatsächlich verstanden, was man alles braucht. Das Wetter war eigentlich eine Katastrophe. Es war schlichtweg zu heiß! Da wir aber reichlich Wasser gesucht und auch gefunden haben, konnten wir auch die eine oder andere Abkühlung bekommen. Für gestern hatten sie uns dann auch noch Unwetter voraus gesagt. Der Himmel, rund um Berlin war zwar bedeckt, doch nicht ein Tropfen fiel vom Himmel. Alle Wälder sind knochentrocken. Die Wege so staubig, dass wir gestern noch in den Garten gefahren sind um unsere Räder wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen.

Das Mädchen und ich haben uns einen richtigen Urlaub gegönnt. Wir sind jeden Abend essen gegangen. Pizza, Vietnamesisch, Sushi… Ich mochte nicht selber kochen. Ich bin Abends in mein Bett gefallen und war völlig fertig. Am nächsten Morgen taten mir alle Knochen weh, was ich dem Monstermädchen natürlich komplett verschwieg. Sie stöhnte allerdings auch ein bisschen.

Und sonst?

Tja, sonst ist nicht viel passiert. Abends saßen der Kerl und ich noch auf der Terrasse. Inzwischen hat der Nachbar ein Einsehen mit mir gehabt und lümmelt kaum noch in seiner Hängematte vor unserer Terrasse. Die Worte mit der Mutter haben scheinbar geholfen. Mein Strickzeug habe ich in dieser Woche nicht einmal in den Händen gehalten und mein Buch habe ich immer nur kurz vor dem Schlafen gelesen (diese Seiten werde ich wiederholen müssen, ich kann mich kaum erinnern…) Die Anleitung für den Teststrick ist endlich angekommen, vielleicht fange ich heute damit an. Du siehst , eigentlich eine “langweilige” Woche. Und bei dir so?

Das Leben ist zu aufregend, als dass man gemütlich darin herumsitzen dürfte.

(Peter Bamm)

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