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Raus, nach Draußen

Ist das herrlich. Draußen an einem Tisch, in einem Cafè sitzend, den ersten Kaffee genossen. Wie ein Geschenk kam der mir vor. Nur waren die Bedienungen sich noch nicht einig, ob wir auch echte Tassen und Teller bekommen können. Mein ökologisches Bewusstsein hat dabei schon etwas laut gemurrt, weil ich dachte, unnötigen Müll zu produzieren, damit hätte es ein Ende. Denn auch meinen Mehrwegbecher wollten sie mir nicht füllen. Doch in der Sonne sitzend, beruhigte sich mein Gemüt wieder. Es wird ja langsam besser. Ich hab mich mit der Freundin getroffen und draußen schnattert es sich fast noch mal so schön. Das Strickzeug blieb sogar in der Tasche und die Zeit flog nur so dahin.

Ach ja Strickzeug

Ich stricke immer noch an meinem Krönchenpullover. Ich musste mir erst zwei Knäuel Wolle besorgen, denn meine passenden Vorräte gingen zur neige. Dabei fehlt nur noch ein Drittel vom Ärmel. Es schleppt sich etwas. Na, auch das werde ich dieses Wochenende (vielleicht) hin bekommen.
Ich musste letzte Woche wieder arbeiten und bin irgendwie meiner Zeit hinterher gerannt. Dafür habe ich ein neues Kochbuch bekommen und hoffe, dem Kerl demnächst ein japanisches Menü vorzusetzen. Er glaubt ja immer noch, Japaner essen nur Tofu und Sushi. Dabei gibt es so viele tolle Rezepte, die sich sehr lecker lesen. Zwischendurch blättere ich in einem Reiseführer durch Deutschland. Urlaubsideen hatte ich bis dahin keine. Nun fallen mir immer mehr interessante Ecken Deutschlands auf, die ich noch nie gesehen habe. Urlaub ist in diesen Tagen ja auch etwas schwieriger zu planen. Wollen wir mal hoffen, dass die uns unsere Freiheiten nicht wieder wegnehmen. Hast oder hattest du Urlaubspläne?

Noch einmal Draußen

Ist es bei dir auch so frisch? Wer in der Sonne sitzen kann, der hat es gut. Denn sobald der Wind ums Eck fegt, klappern die Zähne. Der Kerl und ich haben es gestern wieder versucht, an der Spree zu sitzen. Kaum waren wir an dem Fluss angekommen, verzog sich die Sonne hinter eine dicke Wolke. Die blieb auch dort, bis wir wieder nach Hause fuhren. Es sind die Eisheiligen die sich wieder genau Mitte Mai getroffen haben. Mamertus, Bischof von Vienne, Pankratius, frühchristlicher Märtyrer, Servatius, Bischof von Tongeren, Bonifatius, frühchristlicher Märtyrer und zum Schluss die Sophia, frühchristliche Märtyrerin und Mutter Dreier geweihter Jungfrauen …Wir können hoffen, dass sie sich jetzt ausgefrostet haben.

So genug geschwafelt. Du merkst, meine Woche war nicht sehr spannend. Vielleicht sah es bei dir anders aus. Man erlebt ja kaum noch etwas besonderes.

So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

(Leonardo da Vinci)

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