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Zu Hause bleiben müssen

Es ist angeraten, zu Hause zu bleiben. Endlich dürfen wir einfach zu Hause bleiben. Uns in unseren vier Wänden mit uns selber zu beschäftigen. Die Kinder zu bespaßen oder sich selber. Jaaa, wenn man es aus freien Stücken macht, dann fallen uns tausend tolle Sachen ein, die wir machen wollen. Und nun, sitzen wir, dazu verdammt uns nicht anzustecken, auf unserem Sofa und leiden unter dem Nichtstun. Einige von uns können ja immerhin noch arbeiten gehen, oder haben die Möglichkeit Homeoffice zu machen. Aber irgendwann fällt einem einfach die Decke auf den Kopf.

Was machst du, wenn du keine Freunde besuchen darfst, oder auch nur einem Nachbar auf einen Schwatz treffen kannst? Das ganze Leben der Menschen ist auf sozial ausgerichtet. Und das soll jetzt einfach unterbleiben. Ein ziemlich schwerer Moment. Aber eben auch wichtig!
Hast du dich mit ausreichend Büchern, Wolle, Stoffen eingedeckt, um deine freie Zeit zu überbrücken? Buchhandlungen haben teilweise auch noch auf! Und einige meiner Lieblingswollläden verkaufen ihre Ware über das Internet. Der Vorteil ist auch, dass wir so vielleicht endlich mal den Vorrat aufbrauchen können.

Diese Woche haben wir ein virtuelles Stricktreffen ausprobiert. Mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, saßen wir zur gleichen Zeit vor unseren Rechnern und haben gemeinsam über Facetime gestrickt. Eine spannende Erfahrung. Dabei haben wir sogar ordentlich gelacht. Und genau das, sollten wir in dieser vertrackten Zeit nicht vergessen, dass wir auch Lachen müssen. Ich denke, das werden wir jetzt öfter machen, das gemeinsame stricken und hoffentlich auch lachen.

Mein Ufo-Stapel ist zwar immer noch nicht kleiner geworden, eher etwas angestiegen, weil ich eine neue Jacke angeschlagen habe. Die strickt sich aber so flott, dass ich sie schon bald fertig haben werde. Ich habe versucht meine Wollvoräte bei Ravelry einzugeben. Aber schon der Gedanke, die Kisten zu öffnen, macht mir Angst. Vielleicht überwinde ich mich heute … Meine Bücherstapel schrumpfen auch etwas und ich versuche nichts neues dazu zu kaufen. Lesestoff habe ich ja schließlich auch genug.

Wie geht es dir? Womit vertreibst du dir die Zeit, die wir jetzt zu Hause verbringen müssen?

Eine Hütte in der man lacht, ist besser als ein Palast, in dem man weint.

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