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Diese Zeilen aus Ronja Räubertochter, können in Kreatives umgesetzt werden, wieder eine spannende Aufgabe. Andrea Holunder, sucht einmal im Monat einige Zeilen heraus, die anregen, inspirieren, herausfordern. 


“Eine Weile standen sie schweigend da und lauschten dem Zwitschern und Rauschen, dem Brausen und Singen und Plätschern in ihrem Wald. Alle Bäume und alle Wasser und alle grünen Büsche waren voller Leben, von überall erscholl das starke, wilde Lied des Frühlings. “Hier stehe ich und spüre, wie der Winter aus mir herausrinnt”, sagte Ronja. “Bald bin ich so leicht, dass ich fliegen kann.”
aus Astrid Lindgren: ‘Ronja Räubertochter’

Meine Idee… Die hatte ich schon vor einem Jahr im Kopf. Der Gedanke stand und steht in meinem Bullett Journal und wurde von Woche zu Woche, Monat zu Monat weitergeschoben, bis Andrea ihre Aufgabe zu ihrem Eye-Poetry gestellt hatte. Ein paar Pinsel brauchte ich noch und machte einen Besuch in einem Künstlerbedarfmarkt. Ein gefährliches Pflaster. Meistens habe ich mehr im Arm, als ich eigentlich haben wollte. Dann musste ich mir nur noch die Staffelei aufstellen und den Pinsel schwingen. Und das ist dabei heraus gekommen. 

Ich dachte, das dieses Bild hinter unserem Bett einen Platz findet. Doch ich werde es mit zu meiner Arbeit nehmen und auf unserem Flur aufhängen. Da haben noch mehr Menschen etwas von meinem Blick über das Wasser und laden vielleicht dazu ein, selber einmal den Pinsel zu schwingen.