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Was für ein Garn,

Ein ellenlanges Tuch ist fertig. Und das schon eine kleine Weile. Gestrickt aus der Hosenmatz-Wolle von Frida Fuchs. Das sind Wollfärberinnen aus Berlin. Zweimal in der Woche haben die Füchsinnen ihren Laden in Reinickendorf geöffnet. (Wie witzig, das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Reinecke und Frida Fuchs…) Ausversehen bin ich in diesem Laden gelandet und habe ganz ausversehen diese Wolle gekauft. Bei Instagram habe ich kurzfristig mitbekommen, das der Laden geöffnet hatte…
In dem Laden hing auch ein solches Tuch. Ganz schlicht, in kraus rechts gestrickt. Von der schmalen Spitze an, wird begonnen. Die drei Stränge, die ich mir gekauft hatte, waren eigentlich zu knapp bemessen, für dieses Tuch. Wie lang es wird, das kann man bei Tüchern ja meistens selber bestimmen und einfach abschließen, abketten.

Ich habe bis auf wenige Meter von den hellen Tönen alles verbraucht und hatte am Ende 280 cm in der Länge gestrickt. das ist eine Menge, wenn man es um den Hals legt. Breit ist es, an der breitesten Stelle gemessen, nur 65 cm. Es wiegt 300 Gramm und ist unglaublich weich. Ist ja auch reine Merinowolle.

Nachdem ich den Schal das erste Mal gespannt hatte, war es sogar über 3 Meter lang. Ein wenig viel. So wanderte er ein zweites Mal ins Wasser und durfte noch einmal, ohne viel Spannung trocknen. 
Ich habe es schon mehrmals getragen und freue mich immer wieder diesen Schmeichler um den Hals zu haben.

Gestrickt habe ich übrigens mit einer 4,5 Holznadel von Knitpro. Das Muster zum Luftsprung, findest du HIER oder HIER
Solltest du einen Tipp haben, wie man am besten solche riesigen Tücher so fotografiert, dass man das ganze schöne Tuch auf das Bild bekommt, dann her damit! Ich freue mich immer wieder über Anregungen.

verlinkt mit Maschenfein