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Wetterimpressionen 

Oder meistens fühlt es sich anders an 

Chrissi und Gwen, hatten sich das einfallen lassen. Schon letztes Jahr haben die Beiden eine ähnliche Decke gestrickt. Da ging es um die Wetterlage. Dieses Mal sollte für jeden Tag die Temperatur dokumentiert werden. Die Idee fand ich so schön, dass ich mich angeschlossen habe. 

Die Temperaturen sind in Fünferschritten eingeteilt. Halbe Grade ignoriere ich. Und wenn ein Monat nur 28 Tage hat, wird das Quadrat mit Weiß aufgefüllt. Je dunkler die Wolle, desto extremer wird die Temperatur. 

Der Januar war kalt, das sieht man recht gut. Und die Frühlingsmonate, waren zwar manchmal recht mild, wenn nicht sogar mal warm. Unser Empfinden ist manchmal irreführend. Anhand der Decke kann ich dir aber sagen, das war gar nicht so! 

Ich notiere mir die Grade täglich. Aber nicht regelmäßig, stricke ich an der Decke. Manchmal sitze ich am Ende des Monats und (muss) nacharbeiten. Mein Kerl lacht sich schon eins, wenn wir in 20 Jahren, mit der Decke über den Beinen auf unserem Lesesessel sitzen, können wir uns Geschichten aus dem Jahr 2017 erzählen, wie das Wetter war, was wir wohl an den heißen Tagen unternommen haben. 

Oben rechts liegt der Januar 
Ich stricke die Decke übrigens aus einer Sockenwolle. Die kann ich in der Waschmaschine waschen. Jeder Tag ist eine Rippe. Welchen Rand die Decke haben wird, ist mir noch nicht klar. Das er Weiß wird schon. 
Da es hier um Wetterimpressionen geht, passt es vielleicht auch zu Lotta’s Thema