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Meine Lieblingswaffeln sind die Lütticher Waffeln. Die, wenn man hineinbeißt, knacken. Aber meistens sind sie mir etwas zu süß, denn sie werden mit Hagelzucker zu einem knackigen Erlebnis gemacht. Ich habe einige Rezepte ausprobiert und bin dann dazu über gegangen, mir mein eigenes zu kreieren. Was mir gefiel, wurde hineingemischt und anderes wieder gestrichen. Meine Waffeln schmecken also nie gleich.
Das Rezept zu dieser Waffel, habe ich dir mal aufgeschrieben. Die Backschwestern haben zu einer “Waffelparade” aufgerufen. Der schließe ich mich doch gerne an. Also wenn du Lust hast, dann mach doch auch einfach mit, es gibt sogar etwas zu gewinnen.

Karminrote Lütticher Waffeln:

  • 400 gr Mehl
  • 1 Teel Salz
  • 180 ml Milch (warmgemacht)
  • 42 gr Hefe in der Milch auflösen
  • einen Eßl Zucker in die Milch geben
  • 2 zimmerwarme Eier
  • 110 gr zimmerwarme Butter

Alles zusammen in einer Schüssel, mit dem Knethaken einer Küchenmaschine verrühren, so das ein etwas zäher, aber glatter Teig entsteht. Wer mag, gibt noch Vanille und Zimt hinein. Ich mag das Zimtaroma. Der Teig sollte dann, an einem warmen Ort, ca. 40 Minuten gehen. Dann wird eine große Handvoll Hagelzucker, je nachdem wie süß man die Waffeln mag und verträgt, hineingerührt. Ich mag sie etwas schokoladiger, weshalb ich auch eine große Handvoll Schokostreusel hinein gebe. Dann wird nur noch das Waffeleisen angeheizt und etwas eingefettet. Ich nehme dazu gerne ein neutrales Öl, wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Einen großen Löffel Teig in die Mitte des Waffeleisen geben und Deckel zu. Ich entscheide, Waffel für Waffel, wie lange ich sie drin lasse. Wenn sie eine schöne braune Farbe angenommen haben, hebe ich sie mit einem Holzlöffel aus dem Eisen. Aber vorsichtig, denn sie sind wirklich sehr heiß! Der Zucker schmilzt und wer es wagt die Waffel in heißem Zustand anzufassen, verbrennt sich leicht. 

Ich kann es immer nicht abwarten und nasche schon die erste, meist zerbrochene Anfangswaffel. Sie ist noch warm und manchmal verbrenne ich mir auch die Zunge. Macht aber nichts, ich lösche dann gleich mit einem deftigen Kaffee. Wenn du dich fragst, warum ich kaum Zucker in den Grundteig mache, dann versuche selber einmal die Waffeln. Sie sind nämlich ungeheuer süß. Ich habe mich schon oft über die heftige Süße geärgert, weshalb der Zucker nur der Hefe wegen untergerührt wird.
Du kannst auch Kuvertüre hacken und unterrühren. Einen Versuch wollte ich auch noch mit gehakten Nüssen starten. Hauptsache, die Waffeln bleiben knackig. Inzwischen ist der Stapel dermaßen angewachsen, dass ich die Nachbarn versorgen werde. Die Monster sind ja nicht da, ich würde auch mit ihnen teilen. 
Als Beilage macht sich ein ordentlicher schlag Sahne oben drauf, ganz gut. Oder was viele gerne mögen, warme Kirschen und eine Kugel Vanille- oder Schokoladeneis. Alles wie er es mag. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Monsterjunge mochte es auch, wenn man eine Schokocreme darauf strich, oder Erdnussbutter. Das Monstermädchen ist eher die Naturbelassene. Einen Hauch von Puderzucker, reicht ihr.
Und glaube mir, diese Waffeln machen satt. Plane also gute Esser ein. Wenn du auch ein gutes Waffelrezept hast, dann schau doch mal bei den Backschwestern vorbei, mache selber mit, schreibe dein Rezept auf und gewinne tolle Preise…
Waffelparade
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